Samstag, 7. Mai 2016

DTM: Zweites freies Training und Audi ganz stark

Nico Müller (Audi) Schnellster im zweiten freien Trainig
Foto: Jens Hawrda
Audi demonstrierte im zweiten freien Training was Überlegenheit ist, die Konkurrenz hatte scheinbar keine Antwort auf diese Machtdemonstration, oder wollte die Karten nicht offenlegen.
 
In den ersten Minuten hatte noch die Konkurrenz den Ton angegeben. Nach zehn Minuten führte Mercedes-Benz-Pilot Lucas Auer vor den BMW-Fahrern Augusto Farfus und Timo Glock, Bruno Spengler und seinem Markenkollegen Daniel Juncadella. Letztlich aber zeichneten Robert Wickens als Siebter und Gary Paffett als Achter für die besten Stuttgarter Ergebnisse verantwortlich. Als einziger BMW-Fahrer schaffte es Spengler auf Position neun in die Top 10.

„Wir haben am Auto Fortschritte im Vergleich zum gestrigen Freien Training gemacht. Aber schnell ist relativ, die Konkurrenz ist schon sehr stark“, sagte der Kanadier, dem 0,337 Sekunden zur Spitze fehlten. „Wir werden im Qualifying sehen, wo wir wirklich stehen.“
 
Was zunächst wie eine enge Zeitenjagd zwischen allen drei DTM-Herstellern aussah, entwickelte sich im Verlauf des 30-minütigen Trainings zu einer einseitigen Geschichte: Sechs Audi belegten im zweiten Freien Training am Samstag die ersten sechs Plätze.

Schnellster von ihnen war der Schweizer Nico Müller, der die schnellste Runde in 1:33.861 Minuten erledigte. Mike Rockenfeller war der Einzige, der die 1:34 Minuten-Marke ebenfalls knackte: 1:33.936 Minuten reichten für das zweitbeste Resultat der Session. Drittschnellster wurde Mattias Ekström (1:34.090 Minuten), dem die Doppelbelastung von Rallycross und DTM offensichtlich in keiner Weise negativ zusetzt.
„Natürlich ist das Gefühl sehr gut. Ich glaube aber, dass die anderen auch noch ein paar Trümpfe in der Tasche haben“, sagte Ekström. Auch Müller traut dem Braten nicht wirklich: „Wir rechnen damit, dass die Konkurrenz nochmal ordentlich zulegen werden. Für mich ist dieses Resultat aber sehr schön – es ist gut zu sehen das bei uns alles funktioniert.“

Hinter den drei schnellsten Audi komplettierten Timo Scheider, Jamie Green und Edoardo Mortara das dominante Resultat der Ingolstädter.

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