Mittwoch, 19. Juni 2019

IDM-Cracks und GP-Stars geben sich in Zolder die Ehre

Foto: Jens Hawrda
Drei Prädikatsklassen und vier Cups, umrahmt vom europäischen Suzuki GSX-R-Meeting – dieses PS-Spektakel erwartet die Besucher der dritten IDM-Runde. Am kommenden Wochenende, vom 21. bis 23. Juni 2019, gastiert die von der Motor Presse Stuttgart veranstaltete Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft in Zolder (B).

Die Entscheidung in der Königsklasse IDM Superbike 1000 ist so spannend wie lange nicht: In den bislang vier ausgetragenen Rennen gab es drei verschiedene Sieger. Die BMW-Dominanz ist vorbei. Dafür gibt es eine gemischte Doppelspitze. Erwan Nigon (Kawasaki Weber Motos Racing) und Auftaktsieger Julian Puffe (alpha Racing-Van Zon-BMW) werden punktgleich in der Wertung geführt. Der Franzose bescherte den Grünen in Oschersleben den lang ersehnten IDM-Sieg.

Und was ist mit Ilya Mikhalchik, dem 22-jährigen Titelverteidiger aus der Ukraine? Er gewann beim Saisonauftakt zwar den ersten Lauf. Im zweiten aber bremste ihn ein Elektronikdefekt in Führung liegend aus. Das warf ihn in der Meisterschaft zurück, doch er konnte den Abstand bereits in Oschersleben deutlich verringern: Mikhalchik hat als Gesamt-Dritter nur noch vier Punkte Rückstand auf die Spitze. Allerdings sind auch der Italiener Alessandro Polita (Honda Holzhauer Racing Promotion), Toni Finsterbusch (Suzuki Mayer) und Marc Moser (Yamaha MGM Racing Performance) immer für Überraschungen gut. Fahrer aus sieben Nationen wittern ihre Chance auf Punkte in der Königsklasse.

In der IDM Supersport 600 kommt Max Enderlein (Freudenberg WorldSSP Team) als Führender nach Belgien. Die Spitze in der bewährten Mittelklasse ist fest in Yamaha-Hand. Wenn Gabriel Noderer (Weber Motos Racing) nicht die Podiumsbelegung durchkreuzen würde: Dem Kawasaki-Piloten gelang in Oschersleben ein dritter Platz. Mit Spannung wird der erste Auftritt seines Markenkollegen Luca Grünwald (Kawasaki Schnock Team Motorex) erwartet. Der 24-jährige Bayer wird hoch gehandelt, hatte sich aber vor dem Saisonauftakt verletzt und musste sich bisher auskurieren. Das Feld in der IDM Supersport ist eine geballte Kraft, denn die Superstock 600-Piloten sind darin integriert. Man erkennt sie an den blauen Startnummerntafeln. Stefan Ströhlein hat auf Yamaha bisher alle Rennen gewonnen.

In Belgien sind auch die IDM Sidecars wieder am Start. Tim Reeves/Mark Wilkes, Markus Schlosser/Marcel Fries, Bennie Streuer/Kevin Rousseau, Josef Sattler/Uwe Neubert sind nur einige der eingefleischten WM-Teams, die sich zusätzlich in die IDM eingeschrieben haben. Es gibt Teams mit 600 ccm- und 1000 ccm-Antrieben im gleichen Feld, sie werden aber separat gewertet. 27 Gespanne werden am Wochenende ins Rennen gehen.

Garniert wird das IDM-Programm mit dem Suzuki GSX-R 1000-Cup, dem Twin-Cup und dem neuen BMW Motorrad BoxerCup.

Nicht nur auf der Strecke, sondern auch daneben geht es ab. Vom 21. bis 23. Juni treffen sich Suzuki GSX-R Fahrer aus ganz Europa zum zweiten Mal auf dem Areal. Hunderte Enthusiasten werden erwartet. Und natürlich ist auch das Suzuki-MotoGP-Team am Start. Die Werksfahrer Alex Rins, aktueller WM-Dritter, und Rookie Joan Mir kommen zum Europatreffen im Rahmen des IDM-Wochenendes in Zolder.

Montag, 17. Juni 2019

Formel E: Audi mittendrin im Titelkampf

  • Formel-E-Premiere auf neuer Strecke in Schweizer Hauptstadt Bern
  • Audi Sport ABT Schaeffler und Lucas di Grassi in Angriffsposition
  • Letztes Rennen vor dem entscheidenden Finalwochenende in New York
Lucas die Grassi vor Daniel Abt (Audi e-tron FE05)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 

Der Titelkampf in der Formel E spitzt sich zu: Am Samstag (22. Juni) trägt die Elektrorennserie in Bern den 11. von insgesamt 13 Saisonläufen aus. In der Team- und Fahrerwertung liegen Audi Sport ABT Schaeffler und Lucas di Grassi jeweils auf dem zweiten Platz und greifen bei der Premiere in der Schweizer Hauptstadt nach der Tabellenspitze. Eurosport zeigt das letzte Rennen in Europa ab 17:45 Uhr live.

Nach dem umjubelten Heimsieg zuletzt in Berlin liegt Lucas di Grassi nur noch sechs Punkte hinter Titelverteidiger und Tabellenführer Jean-Éric Vergne. Nur diesen beiden Piloten ist es in der aktuellen Saison gelungen, mehr als ein Rennen zu gewinnen. In der Teamwertung liegt Audi Sport ABT Schaeffler ebenfalls in Schlagdistanz und kann sich mit einem weiteren starken Auftritt von di Grassi und Daniel Abt eine gute Ausgangsposition für den Showdown in New York erarbeiten. Am Finalwochenende Mitte Juli werden dann gleich zwei Rennen ausgetragen.

„Berlin war für uns alle ein ganz besonderer Tag. Jetzt geht es darum, das Momentum des Erfolges mit nach Bern zu nehmen und dort nachzulegen“, sagt Lucas di Grassi, der mit zehn Siegen und 30 Podiumsplätzen erfolgreichster Fahrer der bisherigen Formel-E-Geschichte ist. „Dass wir in diesem Stadium der Saison mittendrin im Titelkampf sind, ist das Ergebnis harter Arbeit des ganzen Teams. Die Schweiz ist für uns ein gutes Pflaster, denn hier haben wir im Vorjahr gewonnen. Das ist wieder unser Ziel – und wenn es uns nicht gelingt, wollen wir zumindest so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Startete die Formel E 2018 noch in Zürich, ist jetzt die Hauptstadt der Schweiz Austragungsort des Rennens. Der 2,750 Kilometer lange Kurs in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und entlang der Aare ist eine Mischung aus schnellen Passagen und engen 90-Grad-Kurven. „Die Strecke ist zum ersten Mal im Kalender und deshalb für uns alle neu“, sagt Daniel Abt. „Wir haben uns zwar wie alle Teams intensiv im Simulator vorbereitet, aber am Samstag wird es darauf ankommen, sich so schnell wie möglich in Sachen Abstimmung auf den Kurs einzustellen.“ In acht von zehn Rennen hat Abt in dieser Saison gepunktet – Bestmarke im Feld. „Die Fans in der Schweiz waren schon letztes Jahr unglaublich und eine tolle Kulisse für die Formel E. Mein großes Ziel ist es, am Samstag wieder auf dem Podium zu stehen.“ 

Den Meisterschaftskampf mit einer starken Teamleistung nach New York tragen – so lautet die Ansage von Teamchef Allan McNish. „Die Abstände in der Fahrer- und Teammeisterschaft sind sehr eng. Unsere ganze Mannschaft ist bereit und voll fokussiert, den Schwung aus Berlin mit zum nächsten Rennen zu nehmen.“ Der neue Kurs ist dabei eine echte Herausforderung. McNish: „Die Strecke hat eine ganz andere Charakteristik als alle anderen im Kalender, besonders die Auf- und Ab-Passagen werden spektakulär anzusehen sein. Wir alle freuen uns auf das zweite Gastspiel in der Schweiz – das Event im Vorjahr war nicht nur wegen Lucas’ Sieg einer der Saisonhöhepunkte.“

Vor dem elften von insgesamt 13 Rennen liegt di Grassi mit 96 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, Teamkollege Daniel Abt folgt lediglich 29 Zähler dahinter auf Platz sieben. Für einen Sieg gibt es 25 Punkte, drei Zähler für die Pole-Position und einen Punkt für die schnellste gefahrene Rennrunde innerhalb der Top Ten. Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler ist auch das Kundenteam Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem von Audi und Technologiepartner Schaeffler entwickelten e-tron FE05 unterwegs. Die britische Mannschaft liegt in der Teamwertung auf dem dritten Platz.

Der elfte Saisonlauf der Formel E startet in Bern am Samstag ausnahmsweise erst um 18 Uhr Ortszeit und führt wie gewohnt über 45 Minuten plus eine Runde. Das Rennen war innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Wie immer überträgt Eurosport live. Zusätzlich zeigt die ARD das Rennen im Livestream auf sportschau.de.

Donnerstag, 13. Juni 2019

WRT-Team Audi Sport lässt in Misano aufhorchen

Erste Startreihe, Punkte und Zufriedenheit für das Audi-Kundenteam

Es war ein aufregendes und positives Rennwochenende für das Team WRT, das an zwei verschiedenen Fronten teilnahm. In der DTM erzielte das WRT-Team Audi Sport beim italienischen Lauf in Misano Adriatico in beiden Rennen Punkte. Dafür sorgte Jonathan Aberdein, der im Qualifying ein unglaubliches Tempo zeigte und den ersten Platz in der ersten Reihe für den Kader eroberte.
Andrea Dovizioso überzeugte beim DTM-Gaststart
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians
MotoGP-Star Andrea Dovizioso wurde von Fans und DTM-Insidern gleichermaßen gelobt, wie er in seinem einmaligen Gaststar-Auftritt bewies, perfekt gegen Allradstars bestehen zu können.

Der dritte Lauf der DTM brachte dem WRT-Team Audi Sport in Misano sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf die Ergebnisse weitere Fortschritte. Der Audi RS 5 DTM des belgischen Kaders am Ufer der Adria hat sich als leistungsstärkster Fahrer erwiesen und in beiden Rennen mit Jonathan Aberdein Punkte geholt.

Bei seinem Gastauftritt in der DTM stand natürlich Andrea Dovizioso im Mittelpunkt des Interesses. Der Ducati-Werksfahrer hat bewiesen, dass ein echter Rennfahrer in jeder Disziplin auf höchstem Niveau fahren und glänzen kann. Er beendete beide Rennen und holte sich in Rennen 1 unweit der Punkte einen P12 und in Rennen 2 einen P15, nachdem er sich während des gesamten Rennens konstant verbessert hatte Wochenende.

Jonathan Aberdein, Stammfahrer des WRT Team Audi Sport, hat sich seit dem freien Training als konkurrenzfähig erwiesen und ist immer in den Top-10 gelaufen. Er qualifizierte sich hervorragend und belegte in Rennen 1 die Position zwei in der ersten Startreihe und in Rennen 2 die Position drei in der zweiten Startreihe. Während das Tempo gut war, forderte der Mangel an Erfahrung mit den strategischen Besonderheiten der DTM immer noch seinen Tribut. Aberdein erzielte in beiden Rennen dank eines P8 in Rennen 1 und eines P7 in Rennen 2 Punkte. Die Ergebnisse belegen jedoch, dass die Lernkurve in die richtige Richtung geht.

Stimmen aus dem Team nach dem Misano-Rennwochenende:

Vincent Vosse:  „Es war ein mehr als zufriedenstellendes Wochenende für das gesamte Team und unser Leistungsniveau war großartig, wie die hervorragenden Qualifikationsergebnisse von Jonathan belegen. In den Rennen müssen wir noch viel lernen, aber wir kommen dorthin. Wahrscheinlich sind wir etwas zu spät an die Box gegangen, aber wir haben in beiden Rennen gute Punkte erzielt, und das gesamte Team hat fantastische Arbeit geleistet. In Bezug auf Andrea Dovizioso bin ich einfach beeindruckt von dem, was er in so kurzer Zeit geschafft und erreicht hat! “

Jonathan Aberdein:  „Wirklich ein starkes Wochenende, ich bin sehr glücklich. Unser Tempo war sofort gut, dann haben wir die Dinge für das Qualifying optimiert, mit einem tollen P2. In Rennen 1 litten wir unter starkem Reifenabbau, wir haben einige Dinge über Nacht geändert und es war am Sonntag nach einem weiteren guten Qualy besser. Wir haben Punkte und solide Ergebnisse erzielt. Jetzt müssen wir arbeiten, um die Reifen besser zu verstehen. “

Andrea Dovizioso:  „Es war eine erstaunliche Erfahrung, ich war wirklich beeindruckt von der DTM, der Professionalität, dem Wettbewerb und dem Fahrstil. Das hat es mir schwer gemacht, aber ich mag Herausforderungen! Ich möchte Audi und WRT für die Unterstützung und die Atmosphäre danken. Es war natürlich nicht genug Zeit, aber ich habe versucht, so schnell wie möglich zu verstehen, und ich war nicht so weit ... Natürlich hätte ich es als Konkurrent besser machen wollen ... "

Beeindruckender zweiter Platz für Philipp Eng beim Rennen am Sonntag in Misano

2. Platz im Sonntagsrennen für Phillipp Eng
Foto: BMW-Motorsport
Nach dem sensationellen Triumph von Marco Wittmann (GER), der beim Rennen in Misano (ITA) am Samstag vom letzten Startplatz auf Platz 1 fuhr, schaffte es Philipp Eng (AUT) als zweiter BMW Pilot des Wochenendes auf das Podium das Sonntagsrennen. Der Österreicher startete vom neunten Platz ins sechste Rennen der Saison. Nach einem beeindruckenden Rennen mit einem cleveren Reifenmanagement wurde er Zweiter im ZF BMW M4 DTM.

Das war Engs dritte Besuch auf dem Podium in diesem Jahr, und der 290-te in der Geschichte der Tourenwagenserie für BMW. Insgesamt vier BMW Piloten lagen am Ende in den Top Ten. Joel Eriksson (SWE) wurde im CATL BMW M4 DTM Sechster, Bruno Spengler (CAN) beendete das Rennen als Achter im BMW Bank M4 DTM. Sheldon van der Linde (RSA, Shell BMW M4 DTM) folgte ihm als Neunter.

Wittmann und Timo Glock (GER) haben am Sonntag in Misano einen ganz besonderen Meilenstein erreicht. Beide Fahrer fuhren das 100 th DTM - Rennen ihrer Karriere. Beide BMW Piloten debütierten beim Auftakt der Saison 2013 in Hockenheim in der Tourenwagenserie und sind seitdem sowohl mit dem BMW M3 DTM als auch mit dem BMW M4 DTM gefahren. Wittmann hat 13 Siege, 12 Pole-Positionen und zwei DTM-Titel. Glock hat sich fünf Pole-Positionen gesichert und ist bisher fünf Mal auf die oberste Stufe des Podiums geklettert. 

Doch leider stand das 100.Rennen für beide Piloten unter keinem guten Stewrn, sie fiehlen vorzeitigen aus. Wittmann wurde bereits in der ersten Runde in eine Kollision verwickelt und fiehl aus. Technische Probleme zwangen Glock, im JiVS BMW M4 DTM aufzugeben.

R-Motorsport blickt nach erstem SAisondrittel auf guten Einstand in die DTM zurück

  • R-Motorsport sammelt im zweiten Lauf in Misano erneut wichtige Rennkilometer mit dem Aston Martin Vantage DTM
  • Ferdinand Habsburg: „Andrea Dovizioso ist eine absolute Legende auf dem Motorrad und es ist sehr cool, einmal einen Zweikampf mit ihm geführt zu haben.“
  • Dr. Florian Kamelger: „Die beiden Rennen hier haben gezeigt, dass wir noch einiges an Aufholarbeit vor uns haben. Jetzt heißt es, in die Hände zu spucken, nach vorne zu schauen und unser Technikpaket konsequent weiter zu entwickeln.“
Die Piloten von R-Motorsport mit dem Aston Martin Vantage DTM
Foto: Jens Hawrda

Hockenheim, Zolder & Misano: R-Motorsport schloss beim sechsten Saisonlauf in Italien das erste Drittel der DTM-Saison 2019 ab.

Gerade einmal drei Monate nach dem Streckendebüt des neuen Aston Martin Vantage DTM Anfang März absolvierte R-Motorsport an diesem Wochenende in Misano bereits seine DTM-Rennen Nummer fünf und sechs.

An seinem dritten Rennwochenende in der noch jungen Teamgeschichte konnte die Mannschaft in den beiden Läufen am Samstag und Sonntag insgesamt 268 Rennrunden respektive 1.132 Rennkilometer zurücklegen. Damit konnte das Team weitere Erfahrung mit dem in Rekordzeit entwickelten und gebauten Aston Martin Vantage DTM sammeln.

Anders als im ersten Rennen am Samstag entschied sich Ferdinand von Habsburg (21, Österreich) am Sonntag für einen längeren ersten Stint. Entsprechend legte er seinen Pflichtboxenstopp erst in Runde 19 ein. Am Ende überquerte Ferdinand die Ziellinie auf Position zwölf knapp außerhalb der Punkteränge.

Jake Dennis (23, Großbritannien) kam in Runde 27 als letzter Fahrer im Feld zu seinem planmäßigen Boxenstopp herein. So sammelte er in den Umläufen vor seinem Reifenwechsel erneut Führungskilometer mit dem neuen Auto. Nach seinem Stopp arbeitete er sich bis auf Rang 13 nach vorne.

Sein Teamkollege Daniel Juncadella (28, Spanien) setzte hingegen auf eine Strategie mit einem frühen Pflichtstopp. Der Spanier kam bereits nach der Startrunde zum Reifenwechsel an die Box und beendete das Rennen auf Position 14.

Für einen der beiden Vorjahressieger, Paul Di Resta (33, Großbritannien), endete das Rennen leider schon nach sechs Runden vorzeitig. Der DTM-Champion des Jahres 2010 musste sein Auto mit einem technischen Problem am Streckenrand abstellen.

Aus Misano geht es für das Team in seiner Debütsaison in der DTM weiter an den Norisring. Dort erwartet die Mannschaft vom 05. bis 07. Juli zum ersten Mal das Saisonhighlight in den Straßen von Nürnberg.