Mittwoch, 18. Juli 2018

DTM: Drei Fragen an Ulrich Fritz

Ulrich Fritz: „Ich warne davor, zu glauben, dass wir die Titel bereits in der Tasche haben“


Uli, wir haben Halbzeit in der DTM. Wie fällt Dein Fazit für die erste Saisonhälfte aus?
 
Ulrich Fritz: Zur Halbzeit der Saison in allen Meisterschaften deutlich zu führen, damit haben wir zum Start der Saison sicher nicht gerechnet. Wir wussten, dass wir in der Vorbereitung sehr viel Energie in unsere letzte Saison investiert haben, daher ist es für die gesamte Mannschaft auch der verdiente Lohn. Und um ehrlich zu sein, ein bisschen Genugtuung schwingt auch mit. Ich kann mich noch sehr gut an die Kommentare zum Auftakt in Hockenheim erinnern, als uns vorgeworfen wurde, dass wir in diesem Jahr eigentlich nur Teilnehmer wären, aber sportlich keine Rolle spielen würden. Davon ist jetzt nichts mehr zu hören. Aber ich warne auch davor, zu glauben, dass wir die Titel bereits in der Tasche haben. Dem ist sicherlich nicht so. BMW war die ganze Saison fast immer bei der Musik und auch Audi ist seit Zandvoort wieder voll mit dabei. Wenn wir jetzt nachlassen würden, dann schmilzt unser Vorsprung ganz schnell dahin.
 
Wer ist für Dich bisher der größte Gewinner der ersten Saisonhälfte?
 
Ulrich Fritz: Alles in allem würde ich sagen: der Fan. Die ganzen Änderungen, die wir vor der Saison beschlossen haben, zeigen auf jeden Fall Wirkung. Wir haben tolle Rennen mit spektakulären Zweikämpfen gesehen. Eben das, was der Zuschauer sich von der DTM wünscht. Rein sportlich ist es jetzt mit Blick auf die Tabelle nicht so schwierig, eine Antwort zu finden. Gary liefert bisher eine Wahnsinns-Saison ab. Vor dem ersten Rennen haben wir noch darüber gewitzelt, dass er unter mir noch kein Rennen gewinnen konnte, andere haben schon Hochrechnungen angestellt, wie viele Tage er sieglos ist und jetzt hat er schon drei Saisonsiege nach 10 Rennen auf dem Konto.
 
Es gibt schon Aussagen und Gerüchte, die in die Richtung zielen, dass schon festgelegt wurde, dass alle Mercedes-Fahrer für Gary fahren müssen. Was sagst Du dazu?
 
Ulrich Fritz: Das ist Quatsch. Es gibt definitiv keine Ansagen in diese Richtung. Bei uns darf jeder gewinnen. Es wäre nicht gerade clever, wenn wir uns nach 10 Rennen auf einen Fahrer festlegen würden, obwohl fünf unserer Jungs in den Top-8 der Meisterschaft stehen. Je mehr Eisen du am Ende noch im Feuer hast, desto besser. Die Vergangenheit hat ja gezeigt, wie schnell es geht, dass ein Fahrer mal zwei, drei Nullrunden einfährt. Dann ist es gut, wenn man mehrere Kandidaten auf den Titel hat. Viele der Kommentare gehören ja auch einfach zum Geschäft und dienen dazu, Unruhe zu stiften oder von anderen Dingen abzulenken. Das sollte man nicht zu ernst nehmen.

DTM: Stimmen der Audi-Piloten nach dem Rennwochenende in Zandvoort

René Rast sorgte in Zandvoort für den ersten Saisonsieg von Audi in der DTM. Lokalmatador Robin Frijns gelang sein bestes DTM-Ergebnis. Nico Müller und Jamie Green sammelten ebenfalls Punkte. Die Stimmen nach einem ereignisreichen DTM-Wochenende.
 
 
René Rast (Audi Sport RS 5 DTM #33) Platz 17 / Platz 1
„Samstag Letzter, Sonntag Erster – gemischter hätten die Gefühle nicht sein können! Das Rennen am Sonntag war natürlich super: Ich hatte ein mega Auto und habe mit einer super Strategie von Startplatz drei gewonnen. Zum Schluss wurde es mit dem Safety-Car noch einmal richtig eng. Ich hoffe natürlich, dass das die Kehrtwende für eine bessere zweite Saisonhälfte war.“
 
Robin Frijns (Aral Ultimate Audi RS 5 DTM #4) Platz 5 / Ausfall
„Der Samstag war ein perfektes Heimspiel: bester Audi-Pilot im Qualifying und mein bisher bestes DTM-Ergebnis mit Platz fünf. Ein toller Tag. Leider hatte mein Auto am Sonntag ein Elektronik-Problem, das mich den ganzen Tag begleitet hat und schließlich auch zum Ausfall im Rennen geführt hat. Aber selbst als ich in Kurve 11 ausgerollt bin, haben mir die Fans aufmunternd applaudiert. Danke an alle für die phänomenale Unterstützung.“
 
Nico Müller (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #51) Ausfall / Platz 7
„Es ist immer ein Highlight, einen Rennwagen in Zandvoort bewegen zu dürfen. Eine sensationelle Strecke, pures Adrenalin. Im ersten Rennen sind uns durch einen Reifenschaden leider ein vierter Platz und zwölf Punkte durch die Lappen gegangen. Das ist ärgerlich. Am Sonntag haben wir das Balance-Fenster im Qualifying überhaupt nicht getroffen. Schade, denn die Renn-Pace war top. Mit einer guten Strategie und einem perfekten Stopp haben wir uns noch vom 16. auf den siebten Platz vorgearbeitet. Das ist ein schöner Lohn für die Mechaniker, die mein Auto nach dem Unfall gestern wieder aufgebaut haben.“
 
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 10 / Platz 14
„Leider hatte ich an beiden Tagen Probleme im Qualifying. Schade, denn sowohl in den Freien Trainings als auch in den Rennen war mein Audi schnell. So konnte ich am Samstag immerhin von der letzten Reihe bis auf Platz zehn in die Punkteränge vorfahren. Am Sonntag hat die Strategie leider nicht ganz gepasst und ich hing hinter einem Gegner fest, mit dem es später noch einen Kontakt gab. Daher musste ich noch eine Durchfahrtsstrafe antreten. Gratulation an Audi, das Team Rosberg und René (Rast) zum Sieg. Der zeigt, dass wir Fortschritte mit dem Auto machen, entsprechend optimistisch können wir auf die zweite Saisonhälfte blicken.“
 
Loïc Duval (Audi Sport RS 5 DTM #28) Platz 11 / Platz 15
„In den Freien Trainingssitzungen war ich zweimal Fünfter und einmal Vierter. Auch in beiden Rennen war ich bei den schnellsten fünf. Das unterstreicht, dass der Speed da war und wir viele Punkte hätten holen können. Leider haben beide Qualifyings nicht so gut funktioniert und auch die Rennen liefen nicht nach Wunsch. Die Performance war gut, aber was die Ergebnisse betrifft, war es ein eher düsteres Wochenende.“
 
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 15 / Platz 16
„Zunächst einmal Gratulation an René (Rast), das Team Rosberg und Audi zum ersten Saisonsieg. Das war eine Superleistung. Für mich war der Sonntag deutlich besser als der Samstag, sowohl das Qualifying mit Startplatz sechs als auch das Rennen. Wir haben das Auto gegenüber dem Samstag deutlich verändert, als die Renn-Pace überhaupt nicht gestimmt hat. Im zweiten Rennen wären die Top Sechs möglich gewesen, leider hat ein Reifen nach dem Restart Luft verloren und ich musste noch mal reinkommen.“

Dienstag, 17. Juli 2018

DTM-Begeisterung beim Goodwood Festival of Speed

  • Voll in Fahrt: Frank Biela im Audi RS 5 DTM und Ricky Collard im BMW M4 DTM
  • 200.000 Zuschauer feiern das 25. Jubiläum der Kult-Veranstaltung
  • Perfekte Einstimmung auf das DTM-Wochenende in Brands Hatch am 11. und 12. August
Der Audi RS 5 DTM in Goodwood
Foto: dtm.com
Englische Wochen in der DTM. Vor dem Comeback auf der Insel in knapp vier Wochen in Brands Hatch, war die DTM am vergangenen Wochenende zum ersten Mal als Rennserie auf dem legendären Goodwood Festival of Speed vertreten. Beim 25-jährigen Jubiläum des Motorsport-Spektakels auf dem Gelände von Goodwood House in Südengland begeisterten Frank Biela im Audi RS 5 DTM und Ricky Collard im BMW M4 DTM bei traumhaftem Wetter drei Tage lang mehr als 200.000 Zuschauer.
 
„Goodwood ist einfach legendär – schön, dass ich wieder mal dabei sein konnte“, sagte Biela, DTM-Champion von 1991. „Die britischen Fans sind total Motorsport-verrückt und sind auf die spektakulären DTM-Autos voll abgefahren.“ Für Biela glich das Wochenende einem Klassentreffen, begegnete er doch in Goodwood einer Reihe alter DTM-Weggefährten, wie Klaus Ludwig, Bernd Schneider, Tom Kristensen, Emanuelle Pirro, Steve Soper und SKH Prinz Leopold von Bayern. Biela ist seit seinem ersten Le-Mans-Sieg im Jahr 2000 regelmäßig in Goodwood zu Gast. Seine Premiere hingegen feierte der 21-jährige Engländer Collard. „Ein Mega-Wochenende“, strahlte der BMW-Motorsport-Junior und DTM-Ersatzfahrer. „Großartig, dass ich mit so einem fantastischen Auto hier dabei sein durfte.“
Frank Biela pilotierte den Audi RS5 DTM in Goodwood
Foto: dtm.com
So entspannt die Stimmung auf dem Festivalgelände bei strahlendem Sonnenschein war, so viel Respekt forderte beiden Piloten der 1,86 Kilometer lange Bergrenn-Kurs ab. „Es handelt sich nur um Demofahrten“, sagte Biela. „Aber sobald du den Helm aufhast, willst du auch Vollgas geben. Das ist hier allerdings nicht ganz ohne, denn es gibt nur Strohballen und keine Auslaufzonen. Der Grat zwischen Zero und Hero ist hier sehr schmal.“ Der 21 Jahre alte Collard schätzt den einzigartigen Charakter des Kurses in Goodwood: „Einmalig und einfach Old-School – das mag ich sehr.“
 
Der Auftritt der DTM in Goodwood war für die britischen Fans die perfekte Einstimmung auf das bevorstehende DTM-Wochenende am 11. und 12. August in Brands Hatch. „Ich glaube, dass wir den Zuschauern entlang der Strecke eine tolle Show geboten haben“, so Collard. Biela ergänzte: „Viele von ihnen werden sich die DTM auf dem Grand-Prix-Kurs in Brands Hatch nicht entgehen lassen.“

Montag, 16. Juli 2018

DTM Zandvoort: René Rast holt ersten Saisonsieg für den Audi RS 5 DTM

  • Titelverteidiger gewinnt Sonntagsrennen mit riskanter Strategie
  • Reifenwechsel bereits nach der ersten Runde
Renè Rast holt den ersten Saisonsieg für Audi
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians
Der amtierende Champion ist wieder da: Im zehnten Rennen des Jahres sorgte René Rast in den Dünen von Zandvoort (Niederlande) für den ersten Saisonsieg des Audi RS 5 DTM.
 
Was für eine Story! 2016 kam René Rast in Zandvoort im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht zu einem unerwarteten Debüt in der DTM. Damals ersetzte er im Sonntagsrennen den am Vortag verletzten Adrien Tambay im Audi Sport Team Rosberg. 2017 holte Rast als Rookie auf Anhieb den DTM-Titel, erlebte in Zandvoort aber ein schwieriges Wochenende. Zwei Jahre nach seinem Debüt beendete er auf der anspruchsvollen Strecke in den Dünen an der Nordsee nun die Durststrecke von Audi in der aktuellen DTM-Saison.

Seinen insgesamt vierten Sieg in der DTM holte der Titelverteidiger mit einer riskanten Strategie: Von Startplatz drei ins Rennen gegangen, wechselte der Deutsche schon nach der ersten Runde die Reifen und zog mit dieser Strategie an Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Philipp Eng (BMW) vorbei. Nachdem auch Paffett seinen Boxenstopp absolviert hatte, konnte Rast seinen Vorsprung auf knapp drei Sekunden ausbauen, ehe eine Safety-Car-Phase seinen Vorsprung zunichtemachte. Doch auch beim Restart behauptete er die Führung und verteidigte Platz eins gegen den Tabellenführer bis ins Ziel.
Renè Rast
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians
„Die letzten 15 Minuten waren die härtesten, die ich je in einem Rennen erlebt habe“, sagte Rast, der auf der reifenmordenden Strecke 34 Runden mit einem Reifensatz absolvierte. „Vor dem Rennen hätte ich dieses Ergebnis nicht erwartet. Doch wir sind eine extrem riskante Strategie gegangen und ich hatte ein mega Auto, das konstant schnell war. So konnten wir mit Mercedes-Benz um den Sieg kämpfen. Nach dem vielen Pech in diesem Jahr ist dieser Sieg unheimlich erfrischend.“

„Was für ein Rennen, unglaublich!“ sagte Rasts Teamchef Arno Zensen. „Man kann René zu dieser Leistung nur gratulieren. Als ausgerechnet (sein Teamkollege) Jamie (Green) die Safety-Car-Phase ausgelöst hat, bin ich fast gestorben. Aber René hat den Sieg nach Hause gebracht. Natürlich sind wir überglücklich, endlich wieder ein Rennen gewonnen zu haben. Danke an Audi für das tolle Auto und die clevere Strategie!“

Mit derselben Strategie wie Rast kam Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline) von Startplatz 16 noch auf Rang sieben nach vorn und ebenfalls in die Punkteränge. Teamkollege Robin Frijns schied nach seinem starken Rennen vom Vortag dagegen nach nur zehn Runden wegen eines Defektes im Bereich der Elektrik vorzeitig aus. Jamie Green beendete das Rennen nach einer Durchfahrtstrafe infolge einer Kollision mit Bruno Spengler (BMW) auf Platz 14. Loïc Duval und Mike Rockenfeller (beide Audi Sport Team Phoenix) belegten nach Reifenschäden und zusätzlichen Boxenstopps die Plätze 15 und 16.

Nach einer kurzen Pause geht es am 11. und 12. August weiter in Brands Hatch (Großbritannien). Die DTM startet dabei erstmals auf der langen Streckenvariante, die als ähnlich anspruchsvoll gilt wie der Kurs in Zandvoort.

Audi Sport ABT Schaeffler ist Formel-E-Champion

  • Titelgewinn im Audi-Premierenjahr
  • Lucas di Grassi wird bei Saisonfinale Zweiter und noch Vizechampion
  • Daniel Abt als Dritter und mit schnellster Rennrunde erneut auf dem Podest
Daniel Abt (l.) und Lucas di Grassi sichern Audi den Meistertitel
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Mit einer beeindruckenden Aufholjagd hat sich das Team Audi Sport ABT Schaeffler beim Saisonfinale in seinem Premierenjahr in der Formel E noch den Titel in der Teamwertung gesichert. Vier Podestplätze am Wochenende, darunter ein Doppelsieg, und insgesamt 78 von maximal 94 möglichen Punkten machen aus einem fast uneinholbaren Rückstand von 33 Punkten am letzten Wochenende noch zwei Punkte Vorsprung.
 
Daniel Abt und Lucas di Grassi nach dem letzten Saisonrennen
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Herzschlagfinale in New York: Bis zur letzten Runde war die Entscheidung in der Teamwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft offen und hart umkämpft. Die Winzigkeit von zwei Punkten gab am Ende den Ausschlag. Lucas di Grassi überquerte im Sonntagsrennen nach 43 Runden auf dem Straßenkurs in Brooklyn mit Blick auf Downtown Manhattan als Zweiter die Ziellinie. Der Brasilianer machte sich mit seinem siebten Podestplatz in Folge zum Vizechampion. In den ersten vier Rennen der Saison fuhr di Grassi nicht einen einzigen Punkt ein, ab Rennen sechs stand er bei jedem Rennen auf dem Podium. „In vier Rennen keine Punkte und nun bin ich noch Zweiter der Fahrerwertung – das ist ein kleines Wunder. Es wurde für mich und auch für unser Team dann noch eine herausragende Saison. Wir geben niemals auf, der Teamtitel nach so einer unglaublichen Aufholjagd ist der beste Beweis dafür“, erklärte der Brasilianer. Di Grassi holte in den vier Jahren, die es die Formel E gibt, im Team von Audi Sport ABT Schaeffler mit 611 Punkten mehr Zähler und mit 27 Podiumsplatzierungen mehr als jeder andere Fahrer in der Elektro-Rennserie.
 
Teamkollege Daniel Abt steuerte zum sensationellen Gewinn der Teamwertung im Finalrennen einen dritten Platz und damit 15 Punkte sowie einen Zähler für die schnellste Rennrunde bei. Es war die insgesamt vierte des 25-Jährigen, er ist damit der Fahrer mit den meisten schnellsten Rennrunden in dieser Saison. Insgesamt gelang dies Audi Sport ABT Schaeffler sieben Mal in zwölf Rennen – Bestmarke aller Teams. „Wir hatten ein großes Ziel, und das haben wir geschafft. Was für ein Comeback – ich bin glücklich und freue mich für das ganze Team. Und das sind nicht nur alle hier an der Strecke, sondern auch alle Partner und die Mitarbeiter in Ingolstadt, Neuburg und Kempten“, erklärte Abt, der mit 120 Punkten, zwei Siegen und zwei weiteren Podestplätzen hier in New York seine mit Abstand erfolgreichste Saison in vier Jahren Formel E fuhr. In der Fahrerwertung belegt Abt den fünften Rang.
 
Teamchef Allan McNish erklärte: „Ja, wir mussten bis zur letzten Kurve und bis zur letzten Sekunde zittern, aber nun ist es wahr geworden: Team-Champion! Ich werde Lucas und Daniel nun ganz fest umarmen. Diese Saison war ein Auf und Ab, und sie haben immer ihr Bestes gegeben. Auch heute, als es wirklich drauf ankam, haben sie – wie heißt es so schön – ‚geliefert‘. Großes Danke auch an unser Basislager in Deutschland. Great job.“ Audi-Motorsportchef Dieter Gass ergänzte: „Als wir hier nach New York anreisten, war klar, dass das eine wirklich große Herausforderung wird. Dass es aber ein solcher Krimi werden würde, der bis zur letzten Kurve geht, hat uns allen den Atem geraubt. Ganz großes Danke an alle Mitarbeiter bei Audi Sport, ABT und Schaeffler auch daheim. Dieses Herzschlagfinale hat wirklich elektrisiert.“
 
Im Rahmen des Formel-E-Finales bot Technologiepartner Schaeffler einen Blick in die Zukunft der Formel E und lud am Samstagabend knapp 300 Gäste – darunter die deutsche Botschafterin in den USA Dr. Emily Haber – auf eines der typischen New Yorker Rooftops und zeigte einen Prototyp des spektakulären neuen Audi e-tron FE05, in dem erneut gemeinsam entwickelte Antriebstechnik von Schaeffler und Audi zum Einsatz kommt. Das erste Rennen Mitte Dezember in Riad/Saudi-Arabien läutet die zweite Ära in der Formel E ein.