Freitag, 15. Februar 2019

Montaplast by Land-Motorsport will mit neuem Fahreraufgebot um den Titel kämpfen

  • Meisterteam von 2016 setzt zwei überarbeitete Audi R8 LMS ein
  • Ex-Champion Christopher Mies startet im vierten Jahr für die Westerwälder
  • Neuzugänge Ricardo Feller, Max Hofer und Dries Vanthoor komplettieren Fahrerkader 

Motoplast by Land-Motorsport startet 2019 wieder grün aber im neuen Look
Foto: ADAC-Motorsport

Montaplast by Land-Motorsport startet mit großen Ambitionen in die vierte Saison im ADAC GT Masters: Mit einem neu aufgestellten Fahreraufgebot will die Mannschaft aus Niederdreisbach wieder eine wichtige Rolle im Titelkampf spielen: Christopher Mies (29/Heiligenhaus), der Meister von 2016, tritt erstmals mit Max Hofer (19/A) an, den zweiten Audi R8 LMS pilotieren die weiteren Neuverpflichtungen Ricardo Feller (18/CH) und Dries Vanthoor (20/B). Der Saisonstart der "Liga der Supersportwagen" ist vom 26.-28. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Alle Rennen werden weiterhin live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.

"Mit Ricardo Feller und Max Hofer haben wir zwei vielversprechende Talente verpflichtet. Sowohl Ricardo als auch Max haben uns mit ihren starken Leistungen überzeugt und sich diese Chance verdient", sagt Teamchef Wolfgang Land. "Zusammen mit den Audi-Sport-Fahrern Christopher Mies und Dries Vanthoor bilden sie ein schlagkräftiges Quartett, das für Spitzenplatzierungen im ADAC GT Masters gut ist. Nach der Vizemeisterschaft in Fahrer- und Teamwertung 2018 ist unser Ziel für dieses Jahr natürlich der Titel."

Seit 2016 startet Land-Motorsport im ADAC GT Masters. Bereits in der Debütsaison sorgte das Team von Wolfgang und Christian Land mit dem Gewinn der Fahrer-, Team- und Junior-Wertung für Furore. Auch in den beiden Folgejahren hatte die Mannschaft bis zum Saisonfinale Titelchancen, 2018 sprang erneut der Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung heraus. Zudem war Land-Motorsport zum dritten Mal in Folge die erfolgreichste Audi-Mannschaft im ADAC GT Masters.

Die beiden Audi R8 von Montaplast by Land-Motorsport erhalten für die Saison 2019 nicht nur den von Audi neu entwickelten Evo-Kit, sondern auch ein frisches Design. Die Beklebung ist zwar weiterhin im typischen Weiß-Grün gehalten, wurde aber neu entworfen.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Audi Sport ABT Schaeffler will Hattrick in Mexiko

  • Daniel Abt und Lucas di Grassi zuletzt zweimal siegreich bei Formel E in Mexiko
  • Fast 1.000 Audi-Gäste feuern das Team an der Strecke an
  • Audi e-tron FE05 bisher erfolgreichstes Auto im Feld
Lucas di Grassi (Audi e-tron FE 05 (Audi Sport ABT Schaeffler
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians


An kaum eine andere Rennstrecke haben Daniel Abt und Lucas di Grassi so schöne Erinnerungen wie an den Kurs in Mexiko: Beide Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler haben hier schon Siege gefeiert und wollen beim nächsten Gastspiel am Samstag (16. Februar) erneut nach ganz oben auf das Podium.

Die zwei letzten Auftritte in Mexiko-Stadt gehörten zu den spektakulärsten Rennen der Formel E – und beide Male waren Audi-Piloten die Hauptdarsteller: 2017 gelang Lucas di Grassi mit einer fahrerischen und strategischen Meisterleistung das Kunststück, trotz einer Kollision in der ersten Runde und des zusätzlichen Boxenstopps samt Wechsel seines Heckflügels den Sieg zu holen. Ein Jahr später feierte Daniel Abt vom fünften Startplatz seinen ersten Formel-E-Triumph überhaupt und damit auch den ersten Erfolg eines Deutschen in der rein elektrischen Rennserie.

„Natürlich ist es für die ganze Mannschaft ein schönes Gefühl, an einen Ort mit so vielen guten Erinnerungen zurückzukehren“, sagt Teamchef Allan McNish. „Das bedeutet aber nicht, dass wir in der Vorbereitung auch nur das kleinste bisschen nachlassen – im Gegenteil: Wir haben zuletzt in Santiago einen guten Schritt gemacht und gesehen, wie schnell unser Audi e-tron FE05 ist. Genau daran wollen wir in Mexiko anknüpfen und wieder aufs Podium.“

Die Formel E startet zum vierten Mal auf dem 2,093 Kilometer langen Autódromo Hermanos Rodríguez. Es ist die einzige echte permanente Rennstrecke der Saison und die Fahrer lieben den Kurs – besonders wegen der ganz besonderen Stimmung in dem von Tausenden Zuschauern gefüllten Stadion. „Die mexikanischen Fans sind einfach unglaublich und die Atmosphäre im Stadion einzigartig – wir können die Fans auf den Rängen sogar während des Rennens jubeln hören“, sagt Daniel Abt.

Mit seinem ersten Podiumsplatz inklusive schnellster Rennrunde hat die Saison für den Deutschen in Santiago endlich so richtig begonnen. „Der Pokal war eine schöne Belohnung für die harte Arbeit der ganzen Mannschaft in den vergangenen Wochen, aber vor allem macht er Lust auf mehr“, sagt Daniel Abt. „Mexiko wird für immer einen Platz in meinen Erinnerungen haben, weil ich dort in der letzten Saison meinen ersten Formel-E-Sieg geholt habe. Wir wissen, dass wir so einen Erfolg wiederholen können, wenn wir einen perfekten Tag erwischen.“

Lucas di Grassi demonstrierte in Santiago mit einer Fabelzeit im Super-Pole-Qualifying seine Klasse, blieb nach mehreren Strafen aber schließlich ohne Punkte. „Auch wenn ich mit leeren Händen dastand, haben wir in Santiago eine Menge gelernt. Die wichtigste Botschaft ist: Wir können Rennen gewinnen“, sagt der Brasilianer. „Mexiko ist ein Kurs, der uns in den letzten Jahren gut gelegen hat. Zwar sind die Karten in dieser Saison komplett neu gemischt und der Wettbewerb härter als je zuvor. Aber wir hören nicht auf, hart an uns zu arbeiten. Mit einem fehlerlosen Renntag können wir vorn dabei sein.“

Mit einem Sieg und drei weiteren Podiumsplätzen ist der von Audi und Technologiepartner Schaeffler entwickelte e-tron FE05 nach drei Rennen das erfolgreichste Auto im Starterfeld. Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler ist auch das Kundenteam Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem Audi e-tron FE05 unterwegs. Das Team führt nach dem ersten Saisonsieg von Bird in Santiago sowohl die Team- als auch die Fahrerwertung an.

Für Audi ist das Gastspiel in Mexiko auch abseits der Strecke einer der Höhepunkte im Kalender: Die Marke erwartet fast 1.000 Gäste, von denen viele die neuen Modelle bei einer Audi driving experience auf dem Gelände des Autódromo Hermanos Rodríguez erleben.

Der vierte Saisonlauf der Formel E startet in Mexiko um 16 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ) und führt wie immer über 45 Minuten plus eine Runde. Eurosport überträgt live aus Mexiko-Stadt, außerdem zeigt das ZDF das Rennen im Livestream unter zdf.de. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

Dienstag, 12. Februar 2019

BMW und Andretti Motorsport wollen starke Leistungen in Mexiko bestätigen

Nach dem Start der Saison mit drei beeindruckenden Rennwochenenden reist das Team von BMW i Andretti Motorsport nun zum E-Prix von Mexiko-Stadt. Ziel ist es, mit beiden BMW iFE.18 in Runde vier der diesjährigen ABB FIA Formula E ein herausfordernde Ergebnisse zu erzielen. Das BMW i8 Coupé Safety Car wird ebenfalls auf sich aufmerksam machen, da es erstmals am Rennwochenende in Mexiko sein neues Design präsentiert. 
Foto: BMW-Motorsport

Stimmen vor dem Mexico City E-Prix: 

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): 
„In Mexiko wollen wir in den letzten Wochen und Monaten die Früchte unserer Arbeit ernten. Nach dem Sieg beim Saisonauftakt hatten wir sowohl in Marokko als auch in Chile eindeutig das Potenzial, auf dem Podium zu stehen. Aus verschiedenen Gründen ist es uns nicht gelungen, unsere starken Leistungen in die guten Ergebnisse umzuwandeln, die sie verdienen. Das ist jetzt unser Ziel für Mexiko. Wir wollen diesmal mit beiden BMW iFE.18 in die Punkte kommen. Ich freue mich auch auf das neue Design des BMW i8 Coupé Safety Car, das wir zum ersten Mal in Mexiko sehen werden. Es ist großartig zu sehen, wie eng BMW von Anfang an mit der Formel E verbunden wurde. Die Flotte von BMW i Safety Car ist ein fantastisches Symbol dafür. “ 

Roger Griffiths (Teamchef BMW und Andretti Motorsport): 
„Die einzigartige Kombination aus Teilen der historischen Rennstrecke und dem moderneren Stadionabschnitt führt zu einer herausfordernden und aufregenden Runde für Fahrer und Fans. Unser Fahrerpaar kommt mit einer Mischung aus Erfahrung nach Mexiko; das vierte Mal hier für António und das erste für Alexander; Wir haben jedoch gesehen, dass Alexander ein schneller Lernender ist. Sein Wissen und seine Erfahrung mit der Formel E erweitern sich schnell und ich bin sicher, dass er schnell das Beste aus dem Auto herausholen wird und damit den Rennerfolg. António hat hier bereits in vorangegangenen Rennen sein Tempo unter Beweis gestellt, insbesondere im Qualifying. “ 

Alexander Sims (# 27 BMW iFE.18): 
„Wir haben in Santiago de Chile einen anständigen Job gemacht. Unser Tempo ist gut, daher freue ich mich sehr darauf, nach Mexiko zu reisen und hoffentlich erneut unsere Wettbewerbsfähigkeit auf der Strecke zu zeigen. Das Team macht großartige Arbeit, deshalb bin ich zuversichtlich, dass das Auto wieder großartig wird. Ich habe viel über die mexikanischen Fans und ihren Enthusiasmus gehört, daher denke ich, dass der Mexico City E-Prix eine großartige Veranstaltung sein wird. “ 

António Félix da Costa (# 28 BMW iFE.18): 
„ Der Mexico City E-Prix war in der Vergangenheit ein gutes Rennen für mich. Ich habe mich letztes Jahr sogar für die Super-Pole qualifiziert, daher freue ich mich sehr darauf, wieder dort zu sein. Die Saison ist noch jung und wir sind gut aufgestellt, um weiter um die Meisterschaft zu kämpfen. Das Team war bisher auf allen Strecken sehr konkurrenzfähig, so dass ich für die kommenden Rennen sehr zuversichtlich bin. “

Montag, 11. Februar 2019

Fitnesscamp auf Lanzarote: Audi-Piloten suchen ihre Limits

  • Trainingswoche der DTM- und Formel-E-Piloten im Club La Santa
  • Teamwettbewerb im Hausbau zum Abschluss 
Im Club La Santa auf Lanzarote haben die Audi-Piloten aus der DTM und der Formel E gemeinsam mit Audi-Motorsportchef Dieter Gass und ihren Teamchefs bei idealen äußeren Bedingungen eine intensive Trainingswoche absolviert. Dabei mussten sie am Ende sogar Häuser bauen.
Foto: Audi Communications Motorsport / James Mitchell
„Wir waren nun bereits zum vierten Mal im Club La Santa, der einfach ideale Bedingungen bietet“, sagt Tom Kristensen. Der dänische Le-Mans-Rekordsieger kümmert sich gemeinsam mit Teamarzt Dr. Vincenzo Tota um die mentalen und physischen Stärken der Audi-Werksfahrer und überrascht diese auf Lanzarote jedes Jahr mit neuen Sportarten und spannenden Aufgaben.

Rennradfahren, Mountainbike-Touren über Lavafelder, Fat-Bikes am Strand, Wellenreiten, Stand-up-Paddeln, Boxen, Softball-Tennis, Tischtennis, Wasser-Polo, Schwimmen, Beach-Volleyball, Krafttraining, Klettern und vieles mehr: Für die DTM-Piloten Loïc Duval, Robin Frijns, Jamie Green, Nico Müller, René Rast und Mike Rockenfeller, ihre Formel-E-Kollegen Daniel Abt und Lucas di Grassi und deren Teamchefs waren die sieben Tage auf der Kanarischen Insel alles andere als ein Entspannungsurlaub. „Es geht darum, die Fahrer an ihre Grenzen zu bringen und langfristig zu stärken, damit sie für Audi in Extremsituationen einen perfekten Job machen können“, sagt Kristensen. „Spaß und Team-Building gehören selbstverständlich auch dazu.“

Fast schon traditionell ist dabei der bis zum letzten Moment streng geheime Teamwettbewerb zum Abschluss der Trainingswoche. Dieses Mal lautete die Aufgabe, innerhalb von knapp drei Stunden Gartenhäuser aufzubauen und diesen den Look von Hütten zu geben, wie sie auf Rennstrecken im Einsatz sind. Das gelang allen drei Mannschaften nahezu perfekt. Jede der drei kreativen Umsetzungen unterschiedlicher Themen aus dem Motorsport beeindruckte die Jury um Audi-Motorsportchef Dieter Gass. Die drei Kunstwerke werden künftig im Club La Santa bzw. in Kindergärten auf Lanzarote zu bewundern sein.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Halder und Fugel 2019 wieder bei Team Honda ADAC Sachsen

  • Mike Halder und Dominik Fugel pilotieren Honda Civic TCR
  • Vorjahresvierter Halder und Gesamtwertungselfter Fugel fuhren in der Teamwertung auf Rang zwei
  • Team Honda ADAC Sachsen geht in die vierte ADAC TCR Germany-Saison 
Mike Halder (Honda Civic TCR)
Foto: Jens Hawrda
Passendes Geburtstagsgeschenk für Mike Halder (Meßkirch): Am Tag seines 23. Geburtstages am Dienstag gab das Team rund um den Vorjahresvierten bekannt, dass er in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Dominik Fugel (22, Chemnitz) für das Team Honda ADAC Sachsen auf die Strecke zurückkehren wird. Das Duo feierte im vergangenen Jahr zusammen die meisten Rennsiege der ADAC TCR Germany und wurde schließlich Vizemeister der Teamwertung. Die Saison beginnt am Wochenende vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben.

Der Vizemeister der Saison 2017, Halder, will in diesem Jahr den ganz großen Coup landen. "Das Ziel ist natürlich, die Meisterschaft zu gewinnen und so viele Siege, wie möglich einzufahren. Jetzt müssen wir erstmal unsere Hausaufgaben machen, und schauen, dass wir immer in die Punkte fahren und die Meisterschaft heimholen", sagte der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot: "Die Entscheidung, auch in diesem Jahr gemeinsam an den Start zu gehen, fiel frühzeitig. Mit dem Team Fugel und dem Team Halder 2018 zusammen, das hat perfekt zusammengepasst. Ich möchte jetzt quasi noch den Haken hinter die ADAC TCR Germany setzen."


Dominik Fugel (Honda Civic TCR)
Foto: Jens Hawrda
Auch das Team rund um Teamchef Dominik Fugel hat ambitionierte Ziele. "Nach zwei Team-Vizemeisterschaften ist unser Ziel ganz klar der Gewinn der Team- und der Fahrerwertung. Das ganze Team hat von Mike profitiert. Und das war der Grund, warum es uns wichtig war, dass er wieder bei uns fährt. Wir möchten in diesem Jahr mit Mike die Meisterschaft gewinnen", hieß es. Selbst bleibt Fugel etwas bescheidener, will aber an die guten Ergebnisse der vergangenen Saison anknüpfen: "Es wäre natürlich schön, wenn das in der kommenden Saison ein paar mehr Zähler werden könnten. Am Ende ist das wichtigste, Punkte mitzunehmen. Dann sieht man am Ende, wo man rauskommt."

Ihr geballtes Können stellten die beiden Piloten in den vergangenen Saisons eindrucksvoll unter Beweis: Halder musste sich 2017 nur Meister Josh Files (28, Großbritannien, Target Competition) geschlagen geben. In der vergangenen Saison feierte er drei Rennsiege - genauso viele wie der spätere Meister Harald Proczyk (43, Österreich, HP Racing International) - und fuhr bis zum Finale in Hockenheim um den Titel. Dabei war Halder der Meister der Qualifyings: dreimal war er der Schnellste im Zeittraining und sammelte so viele Pole Positions wie kein anderer Fahrer.

Dominik Fugel war bereits 2016 dabei und verbuchte erste Erfolge - wurde dann aber von einer Rückenverletzung zurückgeworfen und konnte 2017 nur zusehen. Im vergangenen Jahr kehrte er zurück und sicherte sich zwei Podiumsplätze mit einem Rennsieg auf dem Nürburgring.

Insgesamt stehen in der Tourenwagenserie des ADAC 2019 14 Läufe in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Tschechien auf dem Programm. SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany auch 2019 im Fernsehen.


ADAC TCR Germany-Kalender 2019

26. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
17. - 19.05.2019 Most/CZE
07. - 09.06.2019 Red Bull Ring Spielberg/AUT
09. - 11.08.2019 Zandvoort/NED
16. - 18.08.2019 Nürburgring
13. - 15.09.2019 Hockenheimring
27. - 29.09.2019 Sachsenring