Dienstag, 22. Oktober 2019

Audi-Mitarbeiter in Ingolstadt feiern DTM-Champion René Rast und Erfolge im GT-Sport

  • Siegreiche Rennwagen fahren durch die Produktionshallen im Werk Ingolstadt
  • René Rast, Frank Stippler und Dries Vanthoor begeistert empfangen

René Rast,  Audi Sport RS 5 DTM #33 (Audi Sport Team Rosberg)
Foto: Audi-Motorsport
Mit einer einzigartigen Aktion haben die Mitarbeiter am Audi-Standort Ingolstadt am Mittwoch den dreifachen Titelgewinn von Audi in der DTM 2019 und die Erfolge von Audi Sport customer racing im GT-Sport gefeiert: Zum ersten Mal überhaupt fuhren dabei Rennwagen durch die Produktionshallen im Werk Ingolstadt.

„Das war auch für mich ein ganz besonderer Tag“, sagte DTM-Champion René Rast nach seiner Fahrt mit dem in der DTM siegreichen Audi RS 5 DTM. „Die Mitarbeiter waren begeistert, standen dicht an dicht, haben Fahnen geschwenkt, uns bejubelt und angefeuert – das war echt beeindruckend.“

Flankiert wurde Rast von den Siegerwagen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring und des 10-Stunden-Rennens in Suzuka. Am Steuer der beiden Audi R8 LMS GT3 saßen Frank Stippler und Dries Vanthoor. „Ich war heute zum ersten Mal im Werk Ingolstadt“, sagte Vanthoor. „Mit den drei Siegerautos vor den Audi-Mitarbeitern zu fahren war richtig schön.“ Frank Stippler sprach von „einer sehr großen Ehre“. „Das wunderschöne Wetter passte perfekt zur erfolgreichen Saison 2019 – in der DTM wie im GT-Sport. Es hat Spaß gemacht, den Leuten, die das ganze Jahr so hart für Audi arbeiten, etwas zurückzugeben.“ 

Achim Heinfling, Werkleiter Audi-Standort Ingolstadt, sagte: „Während der Saison haben 40.000 Mitarbeiter in der ganzen Region mitgefiebert. Es ist wunderbar, dass unsere erfolgreichen Motorsportler uns heute besucht haben. Sie gehören alle zur Audi-Familie. Gerade nach einer so erfolgreichen Saison sind alle sehr stolz darauf, was die Jungs für die Marke Audi in der Öffentlichkeit leisten.“

Montag, 21. Oktober 2019

Positiver Testabschluss für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team in Valencia

Herausforderung Formel E: Start in die heiße Phase der Saisonvorbereitung für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team


  • Erster offizieller Test für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team bei den Vorsaison-Testfahrten der ABB FIA Formel E Meisterschaft (15., 16. & 18. Oktober)
  • Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries testeten den Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01 an drei Testtagen auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia
  • Stoffel Vandoorne: „Wir konnten viele Punkte auf unserer To-Do-Liste abhaken, bis zum Saisonauftakt in Saudi-Arabien gibt es jedoch noch viel zu tun.“
  • Nyck de Vries: „Es war sehr wichtig, heute einen sauberen Tag zu haben, an dem ich viele Runden zurücklegen und Erfahrung sammeln konnte.“
  • Ian James: „Nach einem schwierigen Start in die Woche konnten wir den Test am Freitag positiv abschließen. Wir haben eine gute Basis geschaffen, auf der wir aufbauen können, um uns während der Saison weiterzuentwickeln.“
Foto: Mercedes-Motorsport

Gut einen Monat vor dem Saisonauftakt der ABB FIA Formel E Meisterschaft in Saudi-Arabien laufen die Vorbereitungen auf die Debütsaison des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams auf Hochtouren. Vom 15. bis zum 18. Oktober nahm das Team an den offiziellen Testfahrten der Rennserie in Valencia teil.

Im Verlauf der drei Testtage (am Donnerstag wurde pausiert) sammelte das Team wertvolle Erfahrung und weitere Testkilometer mit dem neuen Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01. Die Lehren aus den Testfahrten, die zu Beginn noch von einigen Kinderkrankheiten begleitet wurden, fließen nun in die Vorbereitung auf die Rennpremiere des Teams Ende November in Diriyah ein.

„Die ersten beiden Testtage in dieser Woche waren für uns schwierig“, gibt Teamchef Ian James zu. „Es gab einige unerwartete Herausforderungen, die wir zu meistern hatten. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, aber wir haben die richtigen Lösungen dafür gefunden. Das zeigt, wie wichtig solche Testfahrten im Vorfeld der Saison sind. Bei den privaten Tests waren wir konstant und konnten eine gewisse Stabilität erreichen. Jetzt müssen wir sicherstellen, dass wir diese in das erste Rennwochenende mitnehmen. Nach dem schwierigen Start in die Woche konnten wir den Test am Freitag aber positiv abschließen.“

Entsprechend kam es bei den Testfahrten in Valencia vor allem darauf an, weiter mehr über das Auto sowie die Abläufe zu lernen und so viele Runden wie möglich zurückzulegen. Die Rundenzeiten spielten eine untergeordnete Rolle.

„Uns geht es im Moment darum, Konstanz aufzubauen“, erklärt Ian James. „Aber natürlich wollen wir konkurrenzfähig sein, wenn wir einsteigen. Valencia ist eine permanente Rennstrecke, die sich signifikant von den Stadtkursen unterscheidet, auf denen wir normalerweise während der Saison fahren. Außerdem absolviert jedes Team bei den Testfahrten unterschiedliche Programme, sodass es nicht einfach ist, Vergleiche zu ziehen. Deshalb haben wir noch kein endgültiges Bild vom Kräfteverhältnis. Trotzdem glaube ich, dass wir eine gute Basis geschaffen haben, auf der wir aufbauen können, um uns während der Saison weiterzuentwickeln.“

In den beiden Cockpits nahmen an allen drei Testtagen die zwei Einsatzfahrer des Teams Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries Platz. Alles in allem legten die beiden Fahrer 259 Runden respektive 801 km auf dem 3,094 km langen Circuit Ricardo Tormo vor den Toren Valencias zurück.

„Natürlich sind wir nach dieser Testwoche nicht ganz zufrieden, aber genau dafür sind Testfahrten da“, sagte Stoffel Vandoorne. „Wir konnten viele Punkte auf unserer To-Do-Liste abhaken, bis zum Saisonauftakt in Saudi-Arabien gibt es jedoch noch viel zu tun. Gleichzeitig bin ich aber froh, dass wir nun endlich wieder Rennen fahren. Wir haben jetzt für eine lange Zeit getestet und das Gefühl ist gut. Die Voraussetzungen sind vorhanden, um stark zu sein, aber dafür müssen wir alles zusammenbekommen. Das ist in der Formel E keine einfache Aufgabe. Warten wir ab, wie es weitergeht. Nach der langen Pause freue ich mich sehr darauf, wieder ins Auto zu steigen und Rennen zu fahren.“

„Hinter uns liegen einige herausfordernde Tage mit unerwarteten Problemen, die wir jedoch rasch beheben konnten“, sagte Nyck de Vries. „Leider habe ich dann einen Fehler in der Schikane gemacht und dadurch viel Zeit auf der Strecke verloren. Zusammen mit einigen anderen Schwierigkeiten hat mich das praktisch einen kompletten Tag gekostet. Deshalb war es sehr wichtig, hier einen sauberen Tag zu haben, an dem ich viele Runden zurücklegen und Erfahrung sammeln konnte. Der Vormittag war in dieser Hinsicht sehr positiv und auch der Nachmittag war mit Blick auf die Rennsimulation sehr interessant. Es war schade, dass es am Ende so viele Unterbrechungen gegeben hat, aber das gehört im Rennsport dazu.“

Für Ian James ist es wichtig, dass die beiden Fahrer einen wichtigen Teil des Entwicklungsteams darstellen. „Das Gute an Stoffel und Nyck ist, dass sie ein sehr direktes Feedback geben“, sagte der Teamchef. „Wir können die nötige Performance nur aufbauen, wenn wir von ihnen die Anstöße dazu erhalten. Sie sind sehr offen darin, uns zu sagen, was gut und was nicht so gut läuft. Trotz der großen Herausforderung und der vielen Aufgaben, die es bis zum Saisonstart noch zu bewältigen gilt, ist die Stimmung innerhalb unserer Mannschaft phänomenal. Ich bin stolz darauf, wie sich das Team verhält.“

Nach dem offiziellen Test in Valencia geht es für das Team zurück in die Fabrik, um sich auf das Renndebüt des Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01 am 22. und 23. November in Diriyah vorzubereiten.

Freitag, 18. Oktober 2019

Audi e-tron FE06 trifft erstmals auf Konkurrenten

  • Einzige gemeinsame Formel-E-Testfahrten noch bis heute in Valencia
  • Rennautos von Daniel Abt und Lucas di Grassi im finalen Design 
  • Elektrorennserie startet in 37 Tagen in ihre neue Saison
Audi e-tron FE06
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

In Valencia trifft der neue Audi e-tron FE06 in diesen Tagen erstmals auf seine Konkurrenten: Noch bis Freitag testen alle zwölf Teams der rein elektrischen Rennserie gemeinsam, bevor die neue Saison am 22. und 23. November in Diriyah (Saudi-Arabien) beginnt.

Die Sommerpause der Formel E ist vorbei: In dieser Woche testen Daniel Abt und Lucas di Grassi zum ersten und einzigen Mal vor der Saison gemeinsam mit den anderen Teams und Fahrern. Dabei zeigt das Duo auch erstmals seine beiden Rennautos Audi e-tron FE06 im endgültigen Design mit den Startnummern #11 (di Grassi) und #66 (Abt). Der Deutsche erhält als zusätzliches Unterscheidungsmerkmal neon-orange Rückspiegel. 

Mit zwölf Teams, 24 Fahrern und insgesamt zehn Herstellern – darunter die vier deutschen Premiummarken Audi, BMW, Porsche und Mercedes – erwartet die Fans die wohl spannendste Saison aller Zeiten. Als Gründungsmitglied der Formel E stellt sich Audi Sport ABT Schaeffler den alten und neuen Konkurrenten mit einem bewährten Duo: Daniel Abt und Lucas di Grassi haben als einzige Fahrer alle bisherigen Rennen der Formel E in einem Team bestritten und gehen gemeinsam in die sechste Saison. „Diese Konstanz und die eingespielte Zusammenarbeit innerhalb unserer Mannschaft sind unsere großen Stärken in einer so dynamischen und lebhaften Meisterschaft wie der Formel E“, sagt Teamchef Allan McNish.

Neben Action auf der Rennstrecke am Dienstag, Mittwoch und Freitag dieser Woche haben Abt und di Grassi auch am Donnerstag volles Programm: Während des Medientags werden alle offiziellen Fotos und Videos aufgenommen, mit denen die Piloten dann auf Plakaten, den Social-Media-Kanälen der Formel E und während der Fernsehübertragungen präsentiert werden.

Nach dem Test in Valencia und dem Abschluss der Vorbereitungen werden die beiden Audi e-tron FE06 sowie sämtliche Ausrüstung Anfang November versandfertig gemacht. Erste Klarheit über die wahren Kräfteverhältnisse gibt der Auftakt in Diriyah (Saudi-Arabien): Am 22. und 23. November werden dort die ersten beiden Rennen ausgetragen, bevor die Formel E dann bis Ende Juli 2020 auf ihre Welttournee mit zwölf weiteren Rennen auf fünf Kontinenten geht.

Auftakt zur sechsten Saison: BMW i Andretti Motorsport präsentiert den BMW iFE.20 und seine beiden Fahrer

Die sechste Saison der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft für BMW i Andretti Motorsport hat am Montag mit dem digitalen Saisonauftakt begonnen. Der neue BMW iFE.20 wurde erstmals auf Facebook und YouTube der Öffentlichkeit vorgestellt. Herzstück ist der weiterentwickelte Antriebsstrang BMW Racing eDrive02, der die Innovations- und Technologiekompetenz von BMW i Motorsport und BMW i vereint. Die beiden BMW Werksfahrer Maximilian Günther (GER) und Alexander Sims (GBR) werden ab Dienstag in Valencia (ESP) am offiziellen Formel-E-Test E teilnehmen.
BMW iFE.20 für die Saison 2019/20
Foto: BMW-Motorsport

Was BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt zu sagen hatte:

... über die Vorbereitungen für Staffel 6:

„Die intensiven Vorbereitungen für unsere zweite Formel-E-Saison mit dem BMW i Andretti Motorsport Team sind sowohl auf der Rennstrecke als auch im Simulator noch in vollem Gange. Es läuft gut, ist aber noch nicht fertig. In den kommenden Tagen werden wir unsere Aufgabe bei den offiziellen Testfahrten in Valencia fortsetzen. Wir haben die Ergebnisse unserer ersten Saison analysiert und uns darauf konzentriert, unsere Leistung in allen Bereichen insgesamt zu optimieren. Wir werden jedoch nur wirklich wissen, wo wir beim Saisonauftakt stehen. “

 ... über das Ziel für sie sechste Saison:

„In unserer ersten Saison mit einem Sieg, zwei Pole-Positionen und mehreren Podestplätzen haben wir gezeigt, dass wir in der Formel E Spitzenergebnisse erzielen können. Wir wissen jedoch, dass das Leistungsniveau extrem hoch ist und wahrscheinlich steigen wird. In diesem Wettbewerbsumfeld müssen wir uns jedoch bemühen, uns in unserer zweiten Saison weiter zu verbessern und unter den Spitzenreitern zu sein, die um die Spitzenpositionen kämpfen. Unabhängig von den Ergebnissen wollen wir durch gute und aufregende Rennen zeigen, wie dynamisch und emotional Elektrofahrten sein können. Und abseits der Rennstrecke sind wir mit BMW i präsent. Wir werden die Formel E weiterhin als Plattform nutzen, um der Öffentlichkeit Innovationen in den Bereichen Elektromobilität, autonomes Fahren und andere zukunftsweisende Bereiche der BMW Group vorzustellen. “

... zum Technologietransfer zwischen Rennsport und Produktion:

„Trotz aller sportlichen Ambitionen und Ambitionen auf der Rennstrecke bleibt der Technologietransfer zwischen Rennsport und Serienproduktion eine zentrale Säule unseres Engagements in der Formel E. Unser Ziel für den Werkseintritt für die 5. Saison war es, einen effizienten Technologiezyklus zwischen BMW i zu etablieren Motorsport und BMW i und wir waren sehr erfolgreich. Die Ingenieure von BMW i profitieren bereits enorm von den technologischen Erkenntnissen, die wir aus dem extremen Anwendungsfall der Formel E bei der Entwicklung zukünftiger Serienmodellmotoren ziehen. Wir werden diese enge Zusammenarbeit in der nächsten Saison zum Vorteil beider Parteien fortsetzen. “

Was die Fahrer von BMW i Andretti Motorsport zu sagen haben:

Maximilian Günther: „Aus Bayern kommend ist es natürlich ein Traum, für einen namhaften Hersteller wie BMW und das BMW i Andretti Motorsport Team fahren zu können. Ich habe mich von Anfang an wie zu Hause gefühlt. Ich habe die ersten Wochen damit verbracht, meine neuen Kollegen kennenzulernen, und wurde von allen herzlich begrüßt. Ich fühle, dass wir sehr gut zusammenarbeiten und intensiv daran arbeiten, uns auf den Saisonstart vorzubereiten. Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich das Beste aus unserem Paket herauszuholen und Spitzenergebnisse zu erzielen. “ 

Alexander Sims: „Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, eine weitere Saison einer zukunftsorientierten Rennserie wie der Formel E zu bestreiten. Vielen Dank an BMW i Andretti Motorsport für das Vertrauen, das mir erneut entgegengebracht wurde. Ich freue mich auch auf die Zusammenarbeit mit Max. Er hatte eine fantastische Rookie-Saison und wird ohne Zweifel unser Team verbessern. “

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Gary Paffett wird Ersatz- und Entwicklungsfahrer sowie Berater im Bereich „Sport und Technik“ des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams

Gary Paffett unterstützt das Mercedes-Benz EQ Formel E Team mit seinem Know-how in der ABB FIA Formel E Meisterschaft

Gary Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
  • Gary ist seit dem Jahr 2003 Teil der Mercedes-Familie und wurde in dieser Zeit zweimal DTM-Champion
  • Als Berater im Bereich „Sport und Technik“ sowie als Ersatz- und Entwicklungsfahrer bringt Gary seine Erfahrung nun im Mercedes-Benz EQ Formel E Team ein
  • Gary Paffett: „Es ist sehr wichtig, einen Rennfahrer als Teil des Management-Teams zu haben. Ich verstehe, wie die Fahrer denken und wie man das Beste aus ihnen herausholt.“
  • Ian James: „Gary ist seit 16 Jahren eine wichtige Säule unseres Motorsport-Programms. Denkt man an Gary Paffett, dann denkt man unweigerlich auch an Mercedes-Benz Motorsport.“
  • Gary Paffett bleibt weiterhin ein wichtiges Mitglied der Mercedes-Benz Motorsport-Familie: der Brite wird in der anstehenden Saison Berater im Bereich „Sport und Technik“ und übernimmt zudem die Rolle des Ersatz- und Entwicklungsfahrers beim neuen Mercedes-Benz EQ Formel E Team.


„Natürlich bin ich auf der einen Seite ein wenig enttäuscht, dass ich in dieser Saison nicht mehr für Mercedes-Benz in der Formel E an den Start gehen werde“, sagte Gary. „Auf der anderen Seite bin ich sehr gespannt darauf, Teil des Teams zu bleiben und Mercedes-Benz in seinem ersten Jahr in der Formel E als Ersatz- und Entwicklungsfahrer zu unterstützen. Gleichzeitig wird es sehr interessant, an den Rennwochenenden auf der sportlichen Ebene mitzuhelfen, um die optimale Performance aus den beiden Einsatzfahrern sowie dem gesamten Team herauszuholen.“

„Es ist sehr wichtig, einen Rennfahrer als Teil des Management-Teams zu haben“, sagte Gary weiter. „Ich verstehe, wie die Fahrer denken und wie man das Beste aus ihnen herausholt. Mit mir haben die Piloten einen Ansprechpartner, um über ihre eigenen Leistungen sowie das Auto zu sprechen. Das ist eine neue Rolle für mich, auf die ich mich sehr freue.“

Zwischen 2003 und 2018 absolvierte Gary 185 DTM-Rennen für die Marke mit dem Stern. Dabei erzielte er 17 Pole Positions sowie 23 Siege und gewann zweimal den Meistertitel, zuletzt in der Saison 2018 zum 30-jährigen DTM-Jubiläum von Mercedes-Benz.

Auch die Formel E ist für Gary kein unbekanntes Terrain. In der zurückliegenden Saison gab der Motorsport-Allrounder mit HWA RACELAB sein Debüt in der Elektrorennserie.

In der kommenden Saison 2019/20 ist er als Ersatz- und Entwicklungsfahrer des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams bei den Rennen vor Ort und unterstützt die Mannschaft mit seiner Erfahrung aus knapp zwei Jahrzehnten im Profirennsport. Mit seinem Wissens- und Erfahrungsschatz trägt Gary einen entscheidenden Teil zur Entwicklung des Fahrzeugs bei.

„Gary ist seit 16 Jahren eine wichtige Säule unseres Motorsport-Programms“, sagt Ian James, Teamchef des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams. „Denkt man an Gary Paffett, dann denkt man unweigerlich auch an Mercedes-Benz Motorsport. Er ist nicht nur ein außergewöhnlicher Fahrer, sondern auch ein charismatischer und umsichtiger Anführer, was er in der DTM als unser Team-Captain stets bewiesen hat. Zudem gibt es kaum einen Fahrer, der die Entwicklung eines Fahrzeuges besser vorantreiben kann als er.“

„Es freut uns daher sehr, dass wir Gary als Berater für ‚Sport und Technik‘ sowie als Ersatz- und Entwicklungsfahrer für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team gewinnen konnten“, so Ian James weiter. „Ohne Zweifel wird er, wie bisher, einen großen Anteil an der zukünftigen Entwicklung des Teams haben.“

Die nächsten Meilensteine für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team stehen bereits kurz bevor: das erste Rennen absolviert das Team beim Saisonauftakt der Formel E am 22. und 23. November in Diriyah.