Montag, 15. Juli 2024

Sieg im 250. Rennen: Schumacher und Owega schreiben ADAC GT Masters-Geschichte

  •  Packende Sprint-Action beim 250. Rennen des ADAC GT Masters
  •  Doppelerfolg für Schumacher und Owega auf dem Nürburgring
  •  Schumacher gewinnt am Nürburgring die „Road to DTM“-Wertung

Owega/Schumacher siegen im Jubileumsrennen am Nürburgring
Foto: ADAC-Motorsport


Sternstunde auf dem Nürburgring: Beim 250. Rennen des ADAC GT Masters glänzten die Mercedes-AMG-Piloten David Schumacher (Salzburg) und Salman Owega (Köln) aus dem Haupt Racing Team mit ihrem zweiten Saisonsieg. Nachdem die beiden Youngster schon den Samstagslauf für sich entschieden, machten sie den Doppelpack im Jubiläumslauf über die Sprintdistanz von 40 Minuten perfekt. „Es ist immer etwas Besonderes, bei einem Jubiläum zu gewinnen und sich in die Geschichtsbücher einzutragen. Der Weg dorthin war jedoch nicht einfach, denn über die gesamte Dauer bekamen wir viel Druck von unseren Konkurrenten. Zu Beginn half uns das Zusatzgewicht, die Reifen auf eine gute Temperatur zu bringen. In den letzten zehn Runden war der Grip deutlich geringer, aber Salman hat das gut gemacht“, sagte Schumacher, der am Wochenende auch die Trophäe für den besten Starter in der „Road to DTM“-Wertung erhielt. Auf dem Silberrang platzierten sich Finn Wiebelhaus (Obertshausen) und Jannes Fittje (Langenhain) im zweiten Mercedes-AMG GT3 vom Haupt Racing Team. Das Podium komplettierte der BMW M4 GT3 von Maxime Oosten (NL) und Leon Köhler (Erlenbach am Main/FK Performance).


Zum Start in das Jubiläumsrennen zeigte sich die Eifel von ihrer besten Seite. Bei Sonne und einer Außentemperatur von 21 Grad Celsius wurde der 250. Lauf in der Geschichte des ADAC GT Masters gestartet. Gleich zu Beginn verschaffte sich Pole-Setter Schumacher ein kleines Polster auf seine Verfolger. Doch Fittje übte permanent Druck auf seinen Markenkollegen aus. Während des Boxenstopp-Fensters übernahm dann Alexander Fach im Porsche 911 GT3 R von Fach Auto Tech die Führung, da der Schweizer als letzter aller Piloten zum Fahrerwechsel an die Box kam. Die Schweizer Mannschaft profitierte als ProAm-Team von der kürzeren Standzeit, sodass Alexander Schwarzer (D) als Spitzenreiter auf die Strecke zurückkehrte. In Lauerstellung bahnten sich allerdings schon Owega und Wiebelhaus an. „Als ich vor mir das Fach-Auto sah, wusste ich sofort, dass ich schnellstmöglich einen Weg an ihm vorbei finden muss. Meine Reifen bauten immer weiter ab und der Druck von Finn nahm auch immer mehr zu. Am Ende lief dann doch alles nach Plan und der Sieg war der verdiente Lohn“, beschrieb der 19-jährige Owega die Schlussphase.

Auch Wiebelhaus zog am Porsche vorbei und fuhr als Zweiter über die Ziellinie: „Es ist großartig, nach dem Ausfall am Samstag zurück auf dem Podium zu sein. Zudem war es ein tolles Ergebnis für das Team.“ Köhler und Oosten überzeugten mit starkem Rennspeed und erkämpften sich nach einer beeindruckenden Aufholjagd von Startposition zehn den dritten Platz auf dem Podium. „Über das gesamte Wochenende haben wir leider mit der Fahrzeugeinstufung und dem Setup gehadert. Im heutigen Rennen wollten wir das Maximale rausholen und das ist uns mit dem dritten Platz definitiv gelungen“, erklärte Köhler.

Als Vierter beendeten die Gaststarter Marcel Marchewicz (Schwetzingen) und Julian Hanses (Hilden/beide Schnitzelalm Racing) das Rennen in ihrem Mercedes-AMG GT3. Rang fünf belegten die beiden Schweizer Jean-Luc D´Auria und Alain Valente im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing. Die sechste Position brachten die Tabellenführer Tom Kalender (Hamm/Sieg) und Elias Seppänen (FIN/beide Landgraf Motorsport) in ihrem Mercedes-AMG GT3 ins Ziel. Auf dem siebten Platz ordneten sich Schwarzer und Fach ein, die zuvor auf einer starken dritten Position von einem anderen Fahrzeug umgedreht wurden. Damit sicherten sie sich den Sieg in der ProAm-Wertung. Den achten Rang erreichten Jonas Greif (Coswig) und Simon Connor Primm (Großschirma/Paul Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 vor dem Aston Martin Vantage GT3 von Mike David Ortmann (Ahrensfelde) und Denis Bulatov (Köln/beide Walkenhorst Motorsport). Die Top-10 vervollständigten die Kapfinger-Zwillinge Michael und Johannes (beide Passau) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R vom Team Joos by Twin Busch. In der ProAM-Wertung verbuchten Chandler Hull (USA) und Nico Hantke (Hürth/beide Walkenhorst Motorsport) im Aston Martin Vantage GT3 den zweiten Platz. Mit Rang drei komplettierten Pablo Schumm (Heilbronn) und Jonas Karklys (LIT) im Audi R8 LMS GT3 Evo2 das ProAm-Podium.

In der Meisterschaft beanspruchen weiterhin Kalender und Seppänen die Tabellenspitze mit 117 Punkten. Den zweiten Platz belegen Oosten und Köhler mit 109 Zählern. In der „Road to DTM“-Wertung führt ebenfalls Seppänen mit 136 Punkten. Weiter geht es für das ADAC GT Masters vom 30. August bis 1. September auf der spektakulären Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps. Der 7,004 Kilometer lange Kultkurs in Belgien gehört mit seinen charakteristisch anspruchsvollen Passagen wie La Source, Raidillon und Les Combes zu den beliebtesten Rennstrecken Europas. Das ADAC GT Masters ist in diesem Jahr zum dritten Mal auf der aktuellen Formel-1-Strecke zu Gast. Nach der erfolgreichen Sprint- und Endurance-Premiere auf dem Nürburgring dürfen sich die Fans auch beim zweiten Auslandsstopp auf dieses neue und spannende Format freuen.

Sonntag, 14. Juli 2024

David Schumacher startet von der Pole ins Jubiläumsrennen

David Schumacher holt Pole für das Sonntagsrennen am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda

Im ADAC GT Masters Qualifying am Sonntag machte Vortagessieger David Schumacher (Salzburg/Haupt Racing Team) dort weiter, wo er am Samstag aufhörte. Mit einer neuen Rekordrunde sicherte sich der 22-Jährige die Pole-Position und somit die beste Ausgangslage für das Jubiläumsrennen im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. „Der Sieg am Samstag hat mich noch einmal richtig gepusht. Die Strecke bot extrem gute Bedingungen, wodurch die Zeiten auch nochmal deutlich besser waren als im ersten Zeittraining. Ich freue mich sehr, dass ich die 250. Pole im ADAC GT Masters einfahren konnte. Jetzt wollen wir auch den Sieg im Jubiläums-Rennen holen“, sagte Schumacher, der mit dem Vorjahres-Champion Salman Owega einen Mercedes-AMG GT3 pilotiert. 

Bei sonnigen Bedingungen und Temperaturen von 16 Grad Celsius begaben sich die Piloten im ADAC GT Masters in das zweite Zeittraining auf dem Nürburgring. Zum Start der Session stand üblicherweise die Aufwärmphase an, um die Pirelli-Reifen auf der 3,629 Kilometer langen Strecke in das ideale Arbeitsfenster zu bringen. Dies gelang vor allem den Mercedes-AMG Fahrern Jannes Fittje (Langenhain) und Schumacher, die beide den erst am Samstag aufgestellten Qualifying-Rekord unterboten. Die Zeit von Schumacher in 1:24,902 Minuten war jedoch das Maß aller Dinge – 0,317 Sekunden schneller als die vorherige Rekordrunde am Samstag. Die Zeit von Fittje reichte am Ende für den zweiten Startplatz. Die Top-3 komplettierte der Mercedes-AMG GT3 von Elias Seppänen (FIN/Landgraf Motorsport). Auf Rang vier platzierte sich der Schweizer Alain Valente im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing vor dem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von Simon Connor Primm (Großschirma/Paul Motorsport).

Quelle: ADAC-Motorsport

Endurance-Krimi auf dem Nürburgring: Erster Saisonsieg für Schumacher und Owega

  • Neues Endurance-Format lieferte spannenden Motorsport bis zur Zielflagge
  • David Schumacher bejubelte seinen ersten Sieg im ADAC GT Masters
  • Kalender und Seppänen bauen mit Rang zwei die Tabellenführung aus

David Schumacher und Salman Owega freuten sich über ihren ersten Saisonsieg
Foto: ADAC-Motorsport

Starke Premiere des Endurance-Formats im ADAC GT Masters: Mit der perfekten Taktik und der richtigen Reifen-Strategie feierten der Vorjahres-Meister Salman Owega (Köln) und David Schumacher (Salzburg/beide Haupt Racing Team) auf dem Nürburgring ihren ersten Saisonsieg. Für den 22-jährigen Schumacher war es der erste Triumph im ADAC GT Masters überhaupt. In einem Mercedes-AMG-Duell behaupteten Sie sich am Ende gegen die aktuellen Tabellenführer Tom Kalender (Hamm/Sieg) und Elias Sepännen (FIN/beide Landgraf Motorsport), die als Zweite ins Ziel kamen. „Nachdem ich die Führung im zweiten Stint übernahm, konnte ich konstant schnelle Runden abliefern und mich vom Feld absetzen. Es ist großartig, dass wir nun endlich ganz oben auf dem Podium standen“, beschrieb Schumacher sein Rennen. Auch Teamkollege Owega zeigte sich hocherfreut: „Endlich ist der Knoten geplatzt. Mein Ingenieur hat mich am Funk extrem gepusht, das gab mir noch einmal extra Motivation. Ich bin sehr glücklich, dass sich die harte Arbeit endlich auszahlt.“

Bei einer Außentemperatur von 17 Grad Celsius debütierte das erste Endurance-Rennen des ADAC GT Masters auf dem 3,629 Kilometer langen Sprintkurs des Nürburgrings. Der fünfte Meisterschaftslauf fand erstmals über 80 Minuten Renndistanz statt und sah zwei Pflichtboxenstopps vor. Die zahlreichen Zuschauer auf den Tribünen im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix erlebten einen gelungenen Start des Pole-Setters Tim Zimmermann (Langenargen/Grasser Racing Team), der sich sofort ein paar Wagenlängen Abstand auf den Zweitplatzierten Finn Wiebelhaus (Obertshausen/Haupt Racing Team) erarbeitete. Doch schon nach einer Runde machte eine Safety-Car-Phase den Vorsprung zunichte. Beim Re-Start ließ der Lamborghini-Pilot allerdings nichts anbrennen und setzte die Flucht nach vorne fort. Da die Teams mit unterschiedlichen Reifen-Strategien agierten, ereigneten sich nach dem ersten Boxenstopp einige Verschiebungen im Feld. Als Zimmermann an seinen Teamkollegen Benjamin Hites übergab, sah es zunächst danach aus, als wenn er die Spitzenposition behalten könne. Allerdings zwang Schumacher den Chilenen kurze Zeit später in einen Fehler und zog am Ende der Zielgeraden an dem Lamborghini vorbei. Mit zwischenzeitlich zehn Sekunden Vorsprung steuerte der Mercedes-AMG-Pilot die Boxengasse zum zweiten Mal an. Dabei fand der Fahrerwechsel auf Owega statt, der für seinen zweiten Stint einen neuen Satz Reifen erhielt. Ein cleverer Schachzug, denn der Vorjahres-Champion brachte den frischen Pirelli-Reifen schnell ins ideale Arbeitsfenster und bezwang Kalender in einem spannenden Finish. „Ich bin mit meiner Leistung heute nicht ganz zufrieden. In den letzten Runden wurden mir die abbauenden Reifen zum Verhängnis, sodass ich Salman keine große Gegenwehr entgegenbringen konnte. Sicherlich war heute mehr drin, aber wir kommen morgen stärker wieder zurück“, sagte Kalender.

Mit Rang drei komplettierten die Gaststarter Marcel Marchewicz (Schwetzingen) und Julian Hanses (Hilden/beide Schnitzelalm Racing) das Podium in einem weiteren Mercedes-AMG GT3. Für den 28-jährigen Marchewicz war es ein erfolgreicher Gaststart: „Es war ein mega Rennen. Julian war heute zum ersten Mal im ADAC GT Masters unterwegs und hat dabei einen super Job vollbracht. Alles lief perfekt und die Duelle auf der Strecke haben großen Spaß gemacht.“ Als Vierter überquerten Leon Köhler (Erlenbach am Main) und Maxime Oosten (NL) die Ziellinie in ihrem BMW M4 GT3 von FK Performance. Auf dem fünften Platz beendeten die Pole-Setter Zimmermann und Hites den Meisterschaftslauf. Das Zwillings-Duell entschieden Michael und Johannes Kapfinger (beide Passau/Team Joos Sportwagentechnik) für sich, die in ihrem Porsche 911 GT3 R die Zielflagge auf Rang sechs sahen. Auf der siebten Position folgte mit Sandro und Juliano Holzem im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Land Motorsport das zweite Zwillings-Duo. Für den Aston Martin Vantage GT3 von Mike David Ortmann (Ahrensfelde) und Denis Bulatov (Köln/ beide Walkenhorst Motorsport) reichte es am Ende für den neunten Platz. Die Top-10 komplettierten Simon Connor Primm (Großschirma) und Jonas Greif (Coswig) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von Paul Motorsport.


Samstag, 13. Juli 2024

Tim Zimmermann holt Pole-Position mit Qualifying Rekord

Pole mit Quali-Rekord für Tim Zimmermann #63
Foto: Jens Hawrda

Tim Zimmermann ist auf dem Nürburgring bislang nicht zu stoppen. Nach der Tagesbestzeit am Freitag stellte der Fahrer aus dem Grasser Racing Team seinen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 im Zeittraining für den fünften Saisonlauf des ADAC GT Masters auf die Pole-Position. In der Session am Samstagmorgen erzielte der 27-Jährige mit der Top-Zeit von 1:25,219 Minuten sogar einen neuen Qualifying-Rekord. „Endlich hat es geklappt. Ich bin sehr stolz auf das Team und meine Leistung. Im Rennen wollen wir natürlich gewinnen. Der Sieg ist das Einzige, was jetzt zählt“, berichtete Zimmermann voller Überzeugung.

Zu Beginn des Qualifyings nutzten zunächst Jannik Julius-Bernhart (Bad Brückenau), Alexander Schwarzer (D/Fach Auto Tech) und Nico Hantke (Hürth/Walkenhorst Motorsport) die freie Strecke, um den Pirelli-Reifen auf dem 20 Grad Celsius warmen Asphalt auf Betriebstemperatur zu bringen. Nach etwa zehn Minuten nahm das Qualifying Tempo auf und die Führungsposition wechselte im Dauertakt. 

Kurz vor dem Ende der Session setzte Zimmermann einen neuen Qualifying-Rekord, den sein Teamkollege Benjamin Hites (CHL) erst im Vorjahr aufstellte. Diese Zeit konnte bis zum Schluss keiner mehr schlagen und bedeutete letztlich die Pole-Position für das deutsch-chilenische Duo. Mit einem Abstand von gerade einmal 0,076 Sekunden Rückstand platzierte Tom Kalender (Hamm/Sieg) seinen Mercedes-AMG GT3 von Landgraf Motorsport auf dem zweiten Rang. Die komplette zweite Startreihe besetzt mit Finn Wiebelhaus (Obertshausen) und Salman Owega (Köln) das Haupt Racing Team, das ebenfalls auf die Premiummarke Mercedes-AMG vertraut. Mit Marcel Marchewicz (Schwetzingen) vom Team Schnitzelalm Racing ging der fünfte Startplatz an einen weiteren Mercedes-AMG GT3.

Quelle: ADAC-Motorsport


Zimmermann eröffnet Jubiläums-Wochenende mit der Tagesbestzeit

Tim Zimmerman #63 - Schnellster im Freien Training am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda

Im Freien Training des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring kam am Freitag niemand an Tim Zimmermann (Langenargen) vorbei. Der Lamborghini-Pilot aus dem Grasser Racing Team markierte in der zweiten Session mit einer Zeit von 1:26,021 Minuten die schnellste Runde des Tages. „Aktuell sieht es sehr gut für uns aus. Ich freue mich schon jetzt auf das Samstagsrennen, das aufgrund des neuen Endurance-Formates sehr spannend werden sollte. Wir wollen jedenfalls voll angreifen, die Pole und den ersten Saisonsieg einfahren“, sagte Zimmermann, der sich das Lenkrad in diesem Jahr mit dem Chilenen Benjamin Hites teilt. 

Bei einer Außentemperatur von rund 18 Grad Celsius absolvierten die Piloten des ADAC GT Masters am Freitag zwei Trainingssitzungen auf der Sprint-Variante des Nürburgrings. In der ersten Session setzte der Gaststarter Julian Hanses (Düsseldorf) im Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing die Bestzeit in 1:27,152 Minuten. Sichtlich begeistert zeigte er sich nach seinem erfolgreichen Debüt: „Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Allerdings muss ich mich noch an die hohe Qualität im Feld gewöhnen, aber mein Start ins ADAC GT Masters lief in jedem Fall super.“ 

Im zweiten Training war es dann der 27-jährige Zimmermann, der das Maß aller Dinge darstellte. Er brachte zwischen sich und den Zweitplatzierten Jannes Fittje (Langenhain) im Mercedes-AMG GT3 vom Haupt Racing Team einen Abstand von 0,237 Sekunden. Den dritten Rang des Tages belegte Marcel Marchewicz (Schwetzingen), der zusammen mit seinem Teamkollegen Hanses an den Start geht. Viertschnellster wurden Leon Köhler (Erlenbach am Main) und Maxime Oosten (NL) im BMW M4 GT3 von FK Performance vor Max Reis (Ramstein) und dem Südafrikaner Kwanda Mokoena in einem weiteren Mercedes-AMG GT3 vom Haupt Racing Team. 

Mit dem ersten Qualifying starten die Piloten am Samstagmorgen um 9:35 Uhr in den ersten Renntag. Zu sehen ist das Zeittraining im kostenlosen Livestream auf adac.de/motorsport sowie auf dem YouTube-Kanal @adacmotorsports. Ab 15:00 Uhr kommt es dann zu einer Premiere im ADAC GT Masters. Erstmals in der Historie der traditionsreichen GT3-Serie dürfen sich die Zuschauer auf ein Endurance-Rennen über 80 Minuten Renndauer freuen. Dadurch erhalten die Fahrer 20 Minuten mehr Zeit, um den Besuchern auf den Tribünen einen spannenden fünften Meisterschaftslauf zu bieten. Hier kommt es vor allem auf die richtige Taktik an, denn anders als gewohnt sind, ein Reifenwechsel sowie zwei Pflichtboxenstopps vorgeschrieben.

Quelle: ADAC-Motorsport