Freitag, 3. Februar 2023

ADAC GT Masters 2023 mit bewährten Strukturen und großem Preisgeldtopf

  •     Kalender-Highlights: Norisring und ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring
  •     Preisgeldtopf von mehr als 570.000 Euro wartet auf die Teilnehmer
  •     Alle Läufe live und in voller Länge im Free-TV

Foto: Jens Hawrda

Das ADAC GT Masters startet mit dem bewährten Konzept, besucherstarken Events, einem mit mehr als 570.000 Euro gefüllten Preisgeldtopf und dem erfolgreich etablierten nachhaltigen Kraftstoff in die Saison 2023. Sechs Rennwochenenden mit je zwei Rennen in Deutschland und in Österreich sind geplant, erstmals seit 15 Jahren tritt die Serie dabei wieder auf dem Norisring in Nürnberg an. Alle Rennen werden live im Free-TV zu sehen sein. Saisonstart ist vom 9. bis 11. Juni bei einem „Specialevent“ in Hockenheim.

Nachhaltigkeit spielt auch in der neuen Saison im ADAC GT Masters eine entscheidende Rolle. Das ADAC GT Masters fährt im zweiten Jahr in Folge mit dem innovativen Shell Blue-Gasoline 98-Kraftstoff, der zu rund 50% aus erneuerbaren Komponenten besteht. Im vergangenen Jahr spulten die Piloten 10.971 Rennrunden mit dem nachhaltigen Kraftstoff ab und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion.

ADAC Motorsportchef Thomas Voss: „Das ADAC GT Masters wird auch 2023 mit dem Konzept an den Start gehen, das die Fans mittlerweile seit 16 Jahren begeistert. Die im Dezember vorgestellten Planungen mit gemeinsamen Rennen des ADAC GT Masters und Prototypen werden wir nicht weiter verfolgen. Damit entsprechen wir dem Wunsch von vielen Teams, das ADAC GT Masters in unveränderter Form fortzuführen. Sportlichen schärfen wir allerdings das Profil der Serie, indem zukünftig ein Fahrer mit der Einstufung Silber oder Bronze in jedem Fahrzeug Pflicht ist. Damit stellen wir sicher, dass das ADAC GT Masters eine attraktive Plattform für erfolgshungrige Talente bleibt.“

Der Kalender

Der Saisonauftakt findet bei einem Specialevent vom 9. bis 11. Juni am Hockenheimring Baden-Württemberg statt, weitere Informationen dazu folgen in Kürze. Bereits am zweiten Rennwochenende folgt eines der Saisonhighlights: Mit der Rückkehr zum Norisring bestreitet die Serie auf den Straßen von Nürnberg das erste von insgesamt vier Events bei der DTM. Nach dem Norisring ist das ADAC GT Masters abermals bei einem der größten deutschen Motorsport-Events zu Gast: Erstmals seit 2012 geht die Serie im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring an den Start. Nach der Sommerpause stellen sich die Piloten im September der Herausforderung Sachsenring. Anschließend ruft der Berg: Zum vorletzten Saisonstopp reisen die Teilnehmer an den aktuellen Formel-1-Kurs des Red Bull Rings. Das Finale steigt Ende Oktober zusammen mit der DTM wie gewohnt in Hockenheim.

Die sportliche Ausrichtung

Im ADAC GT Masters teilen sich weiterhin zwei Fahrer ein Cockpit. Ab diesem Jahr ist ein Silber eingestufter Fahrer oder ein Bronze-Fahrer in jedem Auto Pflicht. Damit bleibt das ADAC GT Masters seiner Philosophie treu, den Nachwuchs optimal zu fördern und jungen Talenten die Chance zu geben, sich in einem professionellen Umfeld weiterzuentwickeln.

Gute Leistungen und Erfolge werden honoriert: In der neuen Saison geht es für die Teilnehmer um Geld- und Sachpreise im Wert von mehr als 570.000 Euro. Neben der Fahrer- und Teamwertung werden die Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchstalente und die Pirelli-Trophy-Wertung für ambitionierte Gentlemen ausgeschrieben. Team können sich ab dem 25. Januar für das ADAC GT Masters 2023 einschreiben, Nennschluss ist am 1. Mai.

Termine ADAC GT Masters 2023, Änderungen vorbehalten

09.06. – 11.06.2023    Hockenheimring Baden-Württemberg (Specialevent)
07.07. – 09.07.2023    Norisring (DTM)
14.07. – 16.07.2023    Nürburgring (ADAC Truck Grand Prix)
08.09. – 10.09.2023    Sachsenring (DTM)
22.09. – 24.09.2023    Red Bull Ring / A ( DTM)
20.10. – 22.10.2023    Hockenheimring Baden-Württemberg (DTM)

ADAC GT4 Germany startet 2023 sechs Mal bei der DTM

  •     Zweite Saison mit nachhaltigem Shell Blue Gasoline 98 GT Masters-Kraftstoff
  •     Junior- und Trophy-Wertung mit Sachpreisen im Wert von 100.000 Euro dotiert

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany startet in ihrer fünften Saison in einem neuen Umfeld: Alle sechs Rennwochenenden in Deutschland und den Niederlanden werden im Rahmen der besucherstarken Events der DTM ausgetragen. Saisonstart ist vom 26. bis 28. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg. Nachhaltigkeit steht auch 2023 bei der ADAC GT4 Germany hoch im Kurs: In der zweiten Saison in Folge setzt die Serie auf einen nachhaltigen Kraftstoff Shell Blue Gasoline 98 GT Masters, der zu rund 50 % aus erneuerbaren Komponenten besteht und einen bedeutenden Anteil zur CO2-Reduktion leistet. Alle Rennen werden medial auch 2023 live in Deutschland und im europäischen Ausland abgebildet.

Traditionsgemäß startet die ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison. In der Magdeburger Börde wird zum Saisonstart vom 26. bis 28. Mai 2023 Gas gegeben. Das nächste Highlight folgt bereits wenige Wochen später, wenn die ADAC GT4 Germany von 23. bis 25. Juni 2023 auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden gastiert. Vom 4. bis 6. August 2023 feiert die Serie auf dem Nürburgring die Saisonhalbzeit.

Zwei Wochen später beginnt vom 18. bis 20. August 2023 auf dem DEKRA Lausitzring die zweite Saisonhälfte. Der Kurs in Brandenburg wurde letztmals im Jahre 2020 von der ADAC GT4 Germany besucht. Die entscheidende Phase im Titelkampf wird vom 8. bis 10. September 2023 auf dem Sachsenring eingeläutet. Das Saisonfinale bestreitet die ADAC GT4 Germany vom 20. bis 22. Oktober 2023 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

Das Konzept mit zwei Fahrern und einem Fahrerwechsel zur Rennmitte bleibt in der fünften Saison unverändert, im sportlichen Reglement sind nur Detailanpassungen geplant. Neben der Fahrer- und Teamwertung werden auch 2023 wieder die Junior- und Trophywertung ausgeschrieben, die mit Sachpreisen im Wert von rund 100.000 Euro dotiert sind. Interessierte Teams können sich ab dem 25. Januar für die ADAC GT4 Germany 2023 einschreiben.

Nach der Titelentscheidung in Hockenheim haben Teams der ADAC GT4 Germany die Chance zur Teilnahme an einem außergewöhnlichen GT4-Event. Vom 27. bis 29. Oktober veranstalten der ADAC und die SRO Motorsports Group die nicht zu einer Meisterschaft zählenden „6 Ore di Roma“ in Vallelunga/Italien. Das Langstreckenevent vor den Toren von Rom ist das erste Sechsstundenrennen, das ausschließlich GT4-Fahrzeugen vorbehalten ist.

Termine ADAC GT4 Germany 2023 (Änderungen vorbehalten)

26.05. - 28.05.2023    Motorsport Arena Oschersleben
23.06. - 25.06.2023    Circuit Zandvoort (NL)
04.08. - 06.08.2023    Nürburgring
18.08. - 20.08.2023    DEKRA Lausitzring
08.09. - 10.09.2023    Sachsenring
20.10. - 22.10.2023    Hockenheimring Baden-Württemberg
     
Sonderevent – nicht Teil der Meisterschaft
27.10. - 29.10.2023    6 Ore di Roma, Vallelunga (I)

Mittwoch, 25. Januar 2023

Full House bei BCC-alpha-Van-Zon-BMW

 

Foto: Jens Hawrda

Bis zum ersten Rennen der Internationalen Deutschen Meisterschaft IDM 2023 müssen sich Fans und Fahrer noch bis Anfang Mai gedulden, doch hinter den Kulissen werden bereits die Weichen für eine erfolgreiche Saison bei Deutschlands höchstem Motorradsport-Prädikat gestellt. Auf eine weitere Zusammenarbeit, und damit hoffentlich ebenso erfolgreich wie im Vorjahr, haben sich Werner Daemen und Andreas Gerlich geeinigt. Das Fahrer-Line-up verspricht mit fünf Piloten nicht nur viel Arbeit, sondern auch viel Spannung und viel Erfolg.
 
Wieder zurück am IDM-Start ist der Ukrainer Ilya Mikhalchik. Ein alter Bekannter im Team und auch auf dem IDM-Podest. Bereits drei IDM-Superbike-Meistertitel kann der 26-Jährige sein Eigen nennen. Die Zielsetzung ist klar: Titel Nummer 4 soll her. «Für mich ist es wirklich schön, vor allem alle Fans aus Deutschland wiederzusehen», erklärt er nach einem Jahr in der Spanischen Superbike-Meisterschaft, «und ich hoffe, viele Flüchtlinge aus der Ukraine zu treffen, die jetzt in Ländern leben, in denen Rennen stattfinden werden, mit ihnen zu kommunizieren und ein gutes Ergebnis für mein Land und natürlich für das Team und die Menschen um mich herum zu erzielen.» Aktuell lebt Mikhalchik nicht in seiner ukrainischen Heimatstadt Kiew, sondern hat seine Zelte gemeinsam mit seiner Verlobten in Polen aufgeschlagen. Dort bereitet er sich auf die neue Saison vor und tankt Kraft für den Angriff auf den Titel. «Wir wollen für das erste Rennen zu 100 Prozent bereit sein», erklärt der BMW-Pilot. «Das war letztes Jahr nicht ganz der Fall. Ich freue mich auf die ersten Rennen der Saison, aber zuerst müssen wir auch gute Tests mit dem Team machen, um das Motorrad am Anfang der Saison auf 100 Prozent zu bringen. Lasst uns Spaß haben und es genießen.»

Eine weitere Runde im Team BCC-alpha-Van Zon-BMW dreht Kamil Krzemien aus Polen. Die Leistungskurve des 23-Jährigen zeigte im Vorjahr steil nach oben. Beim Finale erfüllte er sich mit seinem ersten Podestplatz in der IDM Superbike einen großen Traum. Mit seinem erfolgreichen Endspurt bei den letzten IDM-Wochenenden schob sich das Nachwuchstalent auf den fünften Platz der Gesamtwertung. «Ich bin sehr froh, dass ich mit Werner und BMW in der Saison 2023 weitermachen kann», verriet der Pole nach der Vertragsverlängerung. «Letztes Jahr um diese Zeit war ich superglücklich, diesem Team beizutreten, und jetzt, nach einer sehr guten Saison, werden wir es auf das nächste Level bringen. Wir haben in der letzten Saison viel gelernt und wissen genau, was wir von beiden Seiten brauchen, um in jedem Rennen um das Podium kämpfen zu können. Das Rennen in Hockenheim war phänomenal und ich habe meinen ersten Podestplatz geholt, was für mich wie ein Meilenstein war. Danach bin ich nur noch motivierter und hungriger, um Spitzenplätze zu kämpfen. Mein Ziel ist es, die Saison 2023 in der Gesamtwertung unter den Top 3 zu beenden, und das ist bei unserem Potenzial ein sehr realistisches Ziel. Ich bin dem Team und allen Sponsoren sehr dankbar, dass sie dies möglich gemacht haben.»

Neu im Team und ein hoffnungsvolles Talent aus deutscher Sicht ist Max Schmidt, der Mitte Februar gerade mal 20 Jahre alt wird und damit auch in diesem Jahr einer der jüngsten Teilnehmer im hochkarätigen Starterfeld ist. «Ich denke, das kann man sehr gut zu einem Vorteil machen», erklärt der Teenager mit Blick auf seine zahlreichen und zum Teil erfahreneren Teamkollegen. «Vor allem, wenn im Team eine offene Kommunikation herrscht und wir Fahrer uns untereinander über unsere Eindrücke austauschen. Da kann man sehr viele Informationen sammeln und das wird mir sicherlich helfen, das Motorrad schneller zu verstehen. Ich denke die BMW passt sowieso sehr gut zu mir und meinem Fahrstil. Ich bin schon sehr gespannt auf die BMW und freu mich natürlich, das ganze Team kennenzulernen.»

Mit dem Österreicher Philipp Steinmayr begrüßt das Team BCC-alpha-Van Zon-BMW ebenfalls einen neuen Piloten in seinen Reihen. Die IDM Superbike ist nicht neu für den 29-Jährigen. In der Meisterschaft wird es für Steinmayr das vierte Jahr, allerdings erstmalig auf einer BMW. «Viel Erfahrung habe ich damit noch nicht», gibt der Österreicher mit Blick auf sein neues Arbeitsgerät zu. «Aber ich war nach Weihnachten mit einer 2021er BMW S 1000 RR drei Tage auf der Rennstrecke unterwegs und es hat mir echt Spaß gemacht. Auch wenn das Motorrad noch nicht im IDM-Modus war, hatte ich schon ein sehr gutes Gefühl.» Positiv sieht er auch die Zusammenarbeit mit seinen vier für ihn neuen Teamkollegen. «Ich denke», so Steinmayr, «wir können alle nur voneinander lernen und es gibt dem gesamten Team neue Erfahrungen, die es schon reichlich hat. Mein Ziel ist natürlich, bestmöglich abzuschneiden und ich denke, die Top-5 anzupeilen, sollte realistisch sein, wenn nicht sogar auch mal ein Podium. Mal schauen, ich will mir nicht zu viel Druck auflegen.»

Neu im Team und auch neu in der IDM Superbike ist der Ungar Bálint Kovács. In den letzten beiden Jahren hat der Ungar Erfahrungen bei der Spanischen Superbike-Meisterschaft, bei der Alpe Adria und bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft gesammelt.
Gefördert wird Kovács unter anderem auch von der ungarischen Regierung und dem ungarischen Verband. «Ihre Unterstützung in diesem Jahr hat mir sehr viel bedeutet», wendet sich Kovács an seine Förderer und Sponsoren. «Ich habe den Vorteil, dass ich viele Strecken kenne, da ich zwei Jahre lang im Suzuki-Cup gefahren bin. Ich muss eine neue Motorrad-Marke kennenlernen, denn ich habe bisher nur wenige Runden mit BMW gedreht. Natürlich werde ich die Gelegenheit haben, das Motorrad vor dem Beginn der Meisterschaft zu testen. das ist ein großer Schritt in meiner Karriere. Es ist schon lange her, dass ein ungarischer Fahrer einen Werksvertrag bekommen hat, das ist ein wirklich außergewöhnliches Gefühl. Ich sehe der Saison mit Zuversicht entgegen und halte es nicht für ausgeschlossen, dass ich in der zweiten Saisonhälfte auf dem Podium stehen kann.»

Aus dem Vorjahr werden auch der Niederländer Pepijn Bijsterbosch und der Österreicher Jahn Mohr auch wieder beim Team BCC-alpha-Van Zon-BMW dabei sein. «Pepijn wird selber nicht mehr in der IDM für uns fahren», verrät Daemen über den Niederländer, der sich auf seinen Start in der Langstrecken-Weltmeisterschaft konzentrieren wird. «Er wird im Team meine rechte Hand und sich vor allem um unsere jungen Fahrer kümmern. Jan Mohr ist nach seiner Verletzung aus dem Vorjahr noch nicht wieder ganz fit. Er wird je nach Entwicklung mit der einen oder anderen Wildcard dabei sein.»

Vom 12. bis 14. Mai 2023 wird das Team bei IDM-Saisonauftakt auf dem Sachsenring erstmals in kompletter Aufstellung antreten und um die ersten Punkte in der Saison mit sieben Veranstaltungen kämpfen.

Termine IDM 2023

12.-14.05.2023 Sachsenring
02.-04.06.2023 Oschersleben
23.-25.06.2023 Most (CZ)
21.-23.07.2023 Schleiz
04.-06.08.2023 Red Bull Ring (A)
18.-20.08.2023 Assen (NL)
22.-24.09.2023 Hockenheim

Freitag, 2. Dezember 2022

ADAC erwirbt Markenrechte an der DTM

  •  Konsequente Weiterentwicklung des Motorsports im deutschsprachigen Raum
  •  Gerhard Berger: „Stellen jetzt Weichen für eine langfristige Zukunft“

Foto: Jens Hawrda


Neue Heimat für die DTM: Die Motorsport-Marke wird Teil des ADAC. Diese Entscheidung hat Gerhard Berger heute bekanntgegeben. „Damit stellen wir jetzt die Weichen für eine langfristige Zukunft des Motorsports im deutschsprachigen Raum. Für die riesige DTM-Fangemeinde ist das eine gute Nachricht“, sagt Gerhard Berger.

2020 hatte Gerhard Berger die alleinige wirtschaftliche Verantwortung für die DTM-Plattform übernommen und die erfolgreiche Geschichte der Rennserie unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen während der Pandemie weitergeschrieben. „Die DTM hat sich in den vergangenen Jahren mit Unterstützung unserer Mitarbeitenden und Partner auf Hersteller- und Dienstleisterseite ausgezeichnet entwickelt. 2022 war eine überragende Saison mit Rekordstarterfeld, Weltklassefahrern, zahlreichen Top-Marken in der Startaufstellung und einer beachtlichen globalen Reichweite auf allen Kanälen. Es gab Spannung bis zum letzten Rennen, harte Rad-an-Rad-Duelle – das, was sich die Fans immer gewünscht haben“, so Gerhard Berger.

Für die konsequente Weiterentwicklung der beliebten Rennserie setzt der 63-jährige Österreicher nun auf den größten europäischen Mobilitätsclub. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die Grundlagen für die langfristige Zukunft der DTM zu schaffen“, sagt Gerhard Berger. „Daher habe ich mich entschlossen, die Marke dem ADAC zu übergeben. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Marke beim ADAC in den richtigen Händen ist: Dort ist das nötige Know-how vorhanden, um allen Motorsportfans künftig ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Mit der langjährigen Erfahrung, den etablierten Strukturen und dem vereinseigenen Engagement für den Motorsport kann der ADAC nicht nur bestmögliche Synergien schaffen, sondern die DTM auch konsequent weiterentwickeln. Damit sind beste Voraussetzungen gegeben, dass wir weiterhin noch viele Jahre erfolgreichen Motorsport auf höchstem Niveau sehen werden.“

Die ITR GmbH, die bislang für die internationale Vermarktung und Organisation der DTM verantwortlich ist, wird die Serie, wie bereits kommuniziert, nicht mehr ausschreiben. „Dass wir die DTM in den vergangenen zwei Jahren auf dieses Level heben konnten, ist nicht zuletzt die Arbeit vieler Partner und eines starken Teams. Gerade deshalb ist es uns jetzt sehr wichtig, alle Themen geordnet abzuarbeiten. Dabei wollen wir für alle Beteiligten, die maßgeblich zum Erfolg der DTM beigetragen haben, auch weiterhin der faire und zuverlässige Partner sein, der wir immer waren“, ergänzt Benedikt Böhme, Geschäftsführer der ITR GmbH.