Freitag, 27. Mai 2016

Drei Fragen an DTM-Pilot Christian Vietoris

Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
Chris, am kommenden Wochenende nimmst du am 24h-Rennen am Nürburgring teil. Wie wichtig ist dir dieses Rennen?

Christian Vietoris: „Wenn man in der Nähe der Nordschleife aufwächst, dann kommt man schon sehr früh mit dem Mythos der Strecke in Kontakt. Dass ich jetzt selbst bei diesem Rennen mitfahre, ist natürlich der Hammer. Nachdem letztes Jahr nicht ganz so erfolgreich war, ist in diesem Jahr das klare Ziel, mit etwas Zählbarem nach Hause zu gehen.“

Hand aufs Herz, fährt auf der Nordschleife auch ein bisschen die Angst mit?

Christian Vietoris: „Na ja sagen wir so, das Rennen ist sicher nichts für Weicheier. Da muss man schon manchmal die Zähne zusammenbeißen und ein Stoßgebet nach oben abgeben. Es ist ja nicht nur die Strecke, die gefährlich ist. Du hast da so viele Autos mit unterschiedlicher Leistung im Rennen und auch die Fahrer unterscheiden sich in ihrem Können teilweise enorm voneinander. Gerade bei Nacht oder bei Eiffel-Wetter mit Nebel und Regen braucht man einen kleinen Schutzengel. Aber Angst habe ich keine, eher eine gute Portion gesunden Respekt.“

Nachdem das letzte DTM-Rennwochenende nicht so gut gelaufen ist, tut dir die Ablenkung beim 24h-Rennen zu starten erst einmal gut?

Christian Vietoris: „Nein, das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Bei mir ist es eher so, dass ich lieber gleich wieder ein DTM-Rennen fahren würde, um das schlechte Ergebnis vergessen zu machen. Klar, Spielberg war gar nix für unser Team, aber auch solche Rennwochenenden gibt es nun einmal. Ich denke aber, dass wir am Lausitzring wieder eine bessere Mercedes-Leistung sehen werden. Ich fahre ja dieses Jahr auch für Mücke Motorsport und habe damit in der Lausitz sogar noch ein Heimrennen.“

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