Posts mit dem Label GT-Masters werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label GT-Masters werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 11. Juni 2026

ADAC GT Masters: Ein Blick hinters Visier: Sandro und Juliano Holzem

Sie teilen sich das Cockpit und kämpfen gemeinsam um Tausendstelsekunden auf der Strecke – doch wie ticken sie abseits des Lenkrads. Die Fahrer-Duos des ADAC GT Masters beantworten persönliche Fragen über sich selbst und ihren Teamkollegen. Von Kochkünsten bis Temperament: Wie schätzen sich die Duos ein. Heute die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem, die sich den BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport teilen.

Sandro und Juliano Holzem von Schubert Motorsport 
Foto: ADAC-Motorsport

Wer von euch ist der Frühaufsteher und wer der Langschläfer?

Juliano Holzem: Ich stehe früher auf, gegen 6 oder 6:30 Uhr. Das ist bei mir einfach Routine, da wir beide auch in der Firma meines Vaters arbeiten und dafür um 5:30 Uhr aufstehen müssen. Dieser Rhythmus bleibt auch am Wochenende. Sandro schläft schon ab und zu mal länger.

Sandro Holzem: Ich kann beides. Wenn ich am Wochenende weiß, dass ich gar nichts zu tun habe, schlafe ich auch mal bis 9 Uhr. Ich bin in der Regel aber trotzdem gegen 6 Uhr wach und denke mir einfach, jetzt kannst du nochmal weiterschlafen. Aber generell gilt für mich auch eher 6 oder 6:30 Uhr.


Wer von euch ist der bessere Koch?

Sandro Holzem: Ich würde sagen, das bin ich. Gerade am Grill bin ich schon der Barbecue-Master. Das Kochen ist aber tatsächlich auch eher aufs Grillen reduziert (lacht).


Wer von euch ist ungeduldiger?

Juliano Holzem: Das bin ganz klar ich. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch, das erstreckt sich über alle Bereiche des Lebens. Das ärgert mich manchmal selbst, aber ich kann es nicht ändern.

Sandro Holzem: Ich habe mich damit schon abgefunden. Ich weiß, wie er ist und habe gelernt damit umzugehen.


Wer von euch beiden ist detailverliebter?

Juliano Holzem: Ich denke, auch ganz klar ich. Egal ob im Motorsport oder im normalen Leben, ich achte auf jedes Detail und möchte immer alles perfekt haben.


Wer von euch ist spontan und wer ist der Planer?

Sandro Holzem: Ich denke, ich bin der Spontanere von uns beiden. Wir kommen uns aber entgegen und versuchen uns jeweils auszugleichen.

Juliano Holzem: Ich kann auch spontan, aber ich finde es besser, wenn Dinge geplant sind und man weiß, was man konkret zu erledigen hat.


Wer von euch ist ehrgeiziger?

Sandro und Juliano Holzem: Da gibt es keinen großen Unterschied.


Wer von euch ist ordentlicher?

Sandro Holzem: Es kommt darauf an, aber ich würde sagen, es gibt Bereiche, in denen ich mehr Augenmerk auf Ordnung lege und andere, da ist es ihm eher wichtiger.


Wer von euch beiden ist pünktlicher?

Juliano Holzem: Ganz, ganz klar ich. Bei Sandro ist es schlimm (lacht).

Sandro Holzem: Ich bin schon öfter mal zu spät, aber nicht bei wichtigen Terminen. Eher, wenn Juliano meint, er holt mich ab, dann komme ich schon mal fünf Minuten später. Wenn ich weiß, dass ich irgendwo da sein muss, bin ich auch pünktlich.


Wer von euch ist extrovertierter?

Sandro Holzem: Das bin definitiv ich.


Wer von euch ist kompromissbereiter?

Sandro Holzem: Da würde ich auch mich nennen.

Juliano Holzem: Es kommt auch wieder auf den Bereich an, aber ich gebe zu, das ist bei mir eher schwieriger (lacht).


Wer von euch ist impulsiver?

Juliano Holzem: Auch ganz klar ich.

Wer von euch ist kreativer?

Juliano Holzem: Wieder eine Frage des Bereichs, aber generell eher ausgeglichen.


Wer von euch ist risikofreudiger?

Juliano Holzem: Ich würde sagen, Sandro ist risikofreudiger. Er macht auch schon mal mit einem Kreuzbandriss Sport, was schon sehr viel Risiko beinhaltet.

Sandro Holzem: Ich habe aber auch den perfekten Coach, der mir genau sagt, was machbar ist und was nicht. Auf der Strecke sind wir ungefähr gleich unterwegs.


Wer von euch ist reizbarer? 

Juliano Holzem: Ganz klar ich (lacht).


Wer von euch ist der Optimist und wer der Pessimist?

Sandro Holzem: Ich würde sagen, ich bin der Optimist von uns in allen Lebenslagen.

Juliano Holzem: Ich sehe aber auch nicht alles negativ, sondern bin eher ein neutraler Mensch.

Quelle: adac-motorsport.de

Mittwoch, 27. Mai 2026

ADAC GT Masters: Das Fahrerlager-Radar aus Zandvoort

Ein Megastar im Fahrerlager, Besuch von alten Bekannten und Erfolge abseits der Strecke. Das Fahrerlagerradar vom Circuit Zandvoort.

Foto: ADAC-Motorsport

Star-Streamer „Monte“ besucht das ADAC GT Masters

Ein Top-Star war am Samstag zu Besuch in der Box von Max Reis: Der Pilot des Haupt Racing Teams hatte „MontanaBlack“ eingeladen, einen der bekanntesten deutschen Streamer. Mehrere Millionen Fans begeistert er täglich auf Twitch und Youtube. Auf Twitch streamte er den Besuch des Paddocks, der Startaufstellung und weitere Einblicke hinter die Kulissen für seine rund sechs Millionen Follower. „Ich habe gesehen, dass er in Amsterdam ist, ihn direkt eingeladen und ihm ein Ticket organisiert. Ich habe mich sehr gefreut, als er sich dann ganz spontan entschieden hat, tatsächlich zu kommen“, erzählte Reis. Nach einer Erkundungstour mit Reis‘ Vater Ralph, besuchte er Max Reis in der Startaufstellung und beobachtete schließlich das Rennen aus der Box. „Er fand es richtig cool, weil er bis dahin gar keine richtige Vorstellung hatte, wie es im Motorsport hinter den Kulissen abgeht. Auch die Zuschauer im Stream waren begeistert. Das Feedback war sehr positiv und viele haben sich gewünscht, dass er sowas in der Art nochmals zeigt.“

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk

Am Mittwoch vor dem Rennwochenende in Zandvoort feierte Felix Hirsiger seinen 28. Geburtstag. Das wohl schönste Geschenk machte sich der Schweizer ein paar Tage später selbst. Gemeinsam mit Teamkollege Finn Zulauf gewann Hirsiger den zweiten Lauf in Zandvoort. Damit bauten die beiden Piloten vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport ihre Tabellenführung weiter aus.

Alte Bekannte im Fahrerlager

Zwei ehemalige niederländische Top-Piloten des ADAC GT Masters statteten dem Circuit Zandvoort am Wochenende einen Besuch ab – mit unterschiedlichen Beweggründen. Jaap van Lagen, der im ADAC GT Masters zweimal in Zandvoort gewonnen hat, startet mittlerweile im Porsche Carrera Cup Benelux, der im Rahmenprogramm am Start war. Sein Landsmann Indy Dontje bestritt insgesamt 56 Rennen im ADAC GT Masters und wurde 2019 gemeinsam mit Maximilian Götz Dritter der Gesamtwertung. Er besuchte den Circuit Zandvoort gemeinsam mit seiner Familie und präsentierte seine große Leidenschaft – zur großen Begeisterung von Sohn Bobby.

Jugend auf dem Vormarsch

Im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Circuit Zandvoort standen Storm Gjerdrum und Fabian Rauer als Drittplatzierte auf dem Podium. Mit einem Alter von 18 Jahren, vier Monaten und 26 Tagen sind sie das drittjüngste Fahrerduo der Serien-Geschichte, das den Sprung aufs Podest geschafft hat. Spitzenreiter dieser Statistik sind Martin Matzke und Jiri Skula. Sie waren bei ihrem Debütpodium in Hockenheim 2007 17 Jahre, fünf Monate und 13 Tage alt.

Besonderer Gast auf dem Podium

Am Samstag überreichte Markus Winkelhock die Pokale an die Zweitplatzierten, Sandro und Juliano Holzem von Schubert Motorsport. Winkelhock kennt das Gefühl wie kein anderer. Er selbst nahm von 2011 bis 2022 an 120 Rennen des ADAC GT Masters teil und stand sechs Mal auf dem Podium.

Quelle: adac-motorsport.de


Montag, 25. Mai 2026

ADAC GT-Masters: Lamborghini siegt in Zandvoort - Zulauf/Hirsiger bleiben Spitzenreiter

  • Zweiter Saisonerfolg für das Liqui Moly Team Engstler Motorsport in Zandvoort
  • Doppel-Podium für FK Performance durch Zimmermann/Fourie und Gjerdrum/Rauer
  • Leyton Fourie gewinnt „Road-to-DTM“-Wertung in Zandvoort

Finn Zulauf und Felix Hirsiger haben das zweite Rennen in Zandvoort gewonnen
Foto: ADAC-Motorsport

Sieg für die Tabellenführer des ADAC GT Masters in den Niederlanden. Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) haben im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 den zweiten Lauf in Zandvoort gewonnen. Im Ziel lagen sie 7,799 Sekunden vor den Vortagessiegern Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Das Podium komplettierten ihre Teamkollegen Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg) im zweiten BMW. „Das war ein perfektes Rennen. Wir hatten absolut nicht mit dem Sieg gerechnet, umso besser fühlt es sich jetzt an“, freute sich Zulauf. Teamkollege Hirsiger ergänzte: „Es war unglaublich schwierig, in der Box zu stehen und Finn zuzusehen, aber er war so ruhig und gefasst und hat das super gemacht. Wir haben das Maximum aus diesem Wochenende herausgeholt und hoffen jetzt, dass es am Lausitzring genauso weitergeht.“ Mit ihrem zweiten Saisonsieg baute das Duo die Tabellenführung weiter aus.

Am Start blieb zunächst Polesetter Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 vorne. Dahinter sortierten sich Fourie und sein Teamkollege Jan Duran (18/ESP) auf den Rängen zwei und drei ein, während Hirsiger sich mit Rang vier begnügen musste. „Am Start war wichtig, nur kalkuliertes Risiko einzugehen und dranzubleiben, um mit der Strategie auf die Autos vor uns zu reagieren“, erklärte Hirsiger. Nach einer Safety Car-Phase entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Hirsiger, Duran und Pavel Lefterov (28/BGR/Razoon - more than Racing) im Porsche 911 GT3 R um die dritte Position, bis Hirsiger zum Fahrerwechsel abbog. „Unsere Strategie hat noch besser funktioniert als gedacht“, lachte Zulauf, der durch den frühen Boxenstopp schließlich die Führung übernahm. „Als ich auf die Strecke zurückkam, meinte mein Ingenieur, ich solle Quali-Mode fahren. Das Auto lief wirklich gut und Felix hat mir die Reifen in einem super Zustand überlassen, sonst wäre dieser Sieg nicht möglich gewesen.“

Verlierer der Boxenstopps war der bis zu diesem Zeitpunkt führende Ford Mustang GT3, den Niklas Kalus (20/Duisburg/Haupt Racing Team) von Blum übernommen hatte. Er kam nicht nur als Fünfter zurück auf die Strecke, sondern musste sich direkt auch gegen den BMW von Fabio Rauer (19/Stolberg/FK Performance Motorsport) in einem mehrere Kurven andauernden Duell geschlagen geben. Rauer nutzte den Schwung und überholte kurze Zeit später auch noch den Porsche von Mark Kastelic (18/SLO/ Razoon - more than Racing) sowie seinen Teamkollegen Joseph Ellerine (22/ZAF).

Eine Unterbrechung des Rennens nach einem Zwischenfall veränderte nicht die Top-3, allerdings fiel Ellerine beim Re-Start durch einen Fehler vom vierten Platz bis ans Ende des Feldes zurück. So blieb es bei Platz zwei und drei für FK Performance Motorsport. Fourie/Zimmermann übernahmen mit ihrem zweiten Platz nach dem Sieg am Vortag auch Rang zwei in der Meisterschaft. „Wir haben Zandvoort aus dem letzten Jahr kopiert, nur die Reihenfolge der Ergebnisse geändert. Platz zwei war mit dem Erfolgsballast nach dem Sieg gestern das Maximum für uns“, erklärte Fourie, der auch die „Road-to-DTM“-Wertung in Zandvoort gewann. „Der Reifenabbau ist hier ohnehin recht herausfordernd, mit mehr Gewicht wird das nicht einfacher. Ich bin sehr happy über das Ergebnis und möchte mich beim Team für das tolle Auto bedanken. Die Saison hat etwas schwierig begonnen, aber wir wussten, dass wir hier stark sein würden und haben das bestmöglich ausgenutzt.“

Für Rauer und Storm Gjerdrum, die sich im Rennen von Startplatz neun bis auf Rang drei nach vorne gearbeitet hatten, war es das erste Podium ihrer ADAC GT Masters-Karriere. „Ich bin sehr glücklich. Es war ein gutes, aber sehr ereignisreiches Rennen“, strahlte Rookie Rauer. „Es ist schon in Storms Stint so viel passiert. Nach dem Stopp war das Auto wieder mega. Als der Porsche aus der Box kam, habe ich den Moment direkt genutzt und es hat geklappt. Ich musste schnell reagieren und das war die richtige Entscheidung, sonst hätte es am Ende nochmal richtig eng mit dem Podium werden können.“

Auf dem vierten Rang sortierten sich schließlich Kastelic/Lefterov vor ihren Teamkollegen Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/Isernhagen/beide Razoon - more than Racing) im zweiten Porsche 911 GT3 R ein. Rang sechs ging an die Polesetter Blum/Kalus im bestplatzierten Ford Mustang GT3 vor John Paul Southern (24/USA)/Jonas Karklys (36/LIT/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini. Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/Frau/beide Comtoyou Racing) sicherten sich im Aston Martin Vantage GT3 Evo Rang acht, die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport) wurden im BMW Neunte. Die Top-10 wurden von Tim Hütter (19/AUT)/Ethan Brown (21/SGP/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im dritten Lamborghini komplettiert.

Das dritte Rennwochenende der Saison 2026 findet von 19. bis 21. Juni auf dem Dekra Lausitzring statt.


Sonntag, 24. Mai 2026

ADAC GT-Masters: Premieren-Pole für Kiano Blum in Zandvoort

#2 Kiano Blum / Ford Mustang GT3 / Haupt Racing Team
Foto: ADAC-Motorsport

Ein Rookie auf der Pole-Position für das zweite Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort. Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) hat seinen Ford Mustang GT3 mit einer Zeit von 1:34.673 Minuten an die Spitze des Qualifying-Tableaus gefahren. Der Österreicher und sein Teamkollege Niklas Kalus (20/Duisburg/Haupt Racing Team) waren am Samstag auf dem Podium gestanden und sicherten sich nun die beste Ausgangslage für den zweiten Lauf. 

„Ich bin unglaublich happy. Es freut mich sehr, dass sich die harte Arbeit seit dem Winter auszahlt. Diese Pole motiviert mich, noch härter weiterzuarbeiten“, strahlte Blum. „Ich musste eine zusätzliche Aufwärmrunde fahren, weshalb mir nur ein einziger Run in Richtung Pole-Position blieb. Der hat dafür ziemlich perfekt funktioniert. Im Rennen versuchen wir natürlich, die erste Position zu halten. Gleichzeitig wissen wir, dass es eine wirkliche Herausforderung über die Distanz wird und wir alles geben müssen.“

Bei 16 Grad Luft- und 18 Grad Streckentemperatur sicherte sich Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) Startplatz zwei. Dem Tabellenführer im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 fehlten 0,256 Sekunden zur Pole-Position. Rang drei ging an den Vortagessieger Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo mit 0,345 Sekunden Rückstand. 

Pavel Lefterov (28/BGR/Razoon - more than Racing) komplettierte im Porsche 911 GT3 R die zweite Startreihe. Damit starten die Top-4 der Meisterschaft auch aus den ersten vier Startplätzen. Auf Rang fünf fuhr mit Rookie Jan Duran (18/ESP) ein weiterer Pilot von FK Performance Motorsport im BMW. 

Quelle: adac-motorsport.de


Samstag, 23. Mai 2026

ADAC GT-Masters: Eindrucksvoller BMW-Sieg durch Fourie/Zimmermann in Zandvoort

  • FK Performance Motorsport gewinnt mit Fourie/Zimmermann in den Niederlanden
  • Schubert Motorsport und Holzem-Zwillinge machen BMW-Doppelerfolg perfekt
  • Kalus/Blum im Ford Mustang GT3 auf Rang drei

Die strahlenden Sieger: Tim Zimmermann (l.) und Leyton Fourie (r.) von FK Performance Motorsport
ADAC-Motorsport

Wiederholungstäter am Werk im ADAC GT Masters: Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) haben in Zandvoort gewonnen – wie bereits im Jahr zuvor. Das Duo im BMW M4 GT3 Evo überquerte mit 3,334 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport) die Ziellinie. Rang drei ging an Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (19/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3. „Zandvoort ist gut zu uns“, strahlte Fourie nach seinem dritten Karriere-Sieg im ADAC GT Masters. „Wir wussten, dass unsere Rennpace hier gut sein würde. Unser schwieriges Wochenende am Red Bull Ring war eine harte Erfahrung, aber ich habe nie an uns und dem Team gezweifelt und wusste, dass wir in Zandvoort stark zurückkommen würden.“ Teamkollege Zimmermann freute sich über seinen fünften Sieg, blieb aber zurückhaltend. „Zandvoort ist ein gutes Pflaster für uns – bis jetzt. Aber das kann sich jederzeit ändern. Ich genieße den Moment und unseren Sieg, bin aber schon gespannt, wie es weitergeht.“

Bei sommerlichen Temperaturen und rund 43 Grad Streckentemperatur blieb am Start zunächst Polesetter Holzem vorne, hatte über seinen gesamten Stint aber mit Gaststarter Alexey Nesov (22/Pure Racing) im Porsche 911 GT3 R zu kämpfen. Vor dem Fahrerwechsel trennte die Kontrahenten weniger als eine Sekunde, während sie sich gemeinsam von ihren Verfolgern absetzten und zum Ende des Stints einen Vorsprung von über sechs Sekunden auf Kalus hatten, der das Verfolgerfeld anführte. Zu dieser Zeit lagen die späteren Sieger nur auf Rang sechs. „Ich hatte keinen guten Start und habe zwei Positionen verloren“, schilderte Zimmermann. „Unser Plan war, die Reifen zu schonen, denn das Rennen in Zandvoort wird im zweiten Stint gewonnen. Alle anderen sind extrem gerutscht und waren am Limit, während ich versucht habe, ruhig zu fahren. Der Plan ging auf.“

Die Boxenstopp-Phase würfelte das Feld nochmals durcheinander, da sowohl Kalus/Blum als auch die späteren Viertplatzierten, Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport), eine Strafe für einen zu kurzen Boxenstopp erhielten. Fourie fand sich kurz nach dem Fahrerwechsel bereits auf Rang drei wieder und griff sofort den zweitplatzierten Porsche von Pure Rxcing an. Eine Safety-Car-Phase brachte nochmals alle Konkurrenten zusammen und Fourie sah seine Chance gekommen. In Kurve eins zog er außenherum am führenden Juliano Holzem vorbei und übernahm die Führung. „Ich habe eine Wette mit ein paar Jungs aus dem Team abgeschlossen“, lachte Fourie. „Vergangenes Jahr habe ich hier zwei Autos außenherum überholt, deshalb musste es jetzt mindestens einmal klappen.“

Der zweitplatzierte Sandro Holzem resümierte: „Mein Stint war relativ gut und ich habe versucht, die Reifen zu managen. Die Pace passte und ich konnte Juliano das Auto mit einem guten Abstand übergeben. Leider war der Re-Start nach dem Safety Car etwas schwierig und Fourie ist direkt vorbeigezogen. Zum Ende hin war Julianos Pace wieder gut. Natürlich ist es jetzt ein bisschen enttäuschend, aber Platz zwei ist ein gutes Ergebnis und morgen ist ein neuer Tag, an dem wir wieder angreifen.“

Dahinter kamen Kalus und Blum trotz Strafe auf Rang drei ins Ziel und waren überglücklich mit dem Ergebnis. „Ich freue mich sehr über dieses Podium, denn wir haben das Maximum herausgeholt“, erklärte Kalus. „In meinem Stint lag der Lamborghini ständig hinter mir und es war Glück, dass ihr Boxenstopp ebenfalls zu kurz war und sie so hinter uns geblieben sind. Dass unsere Pace im Vergleich zu den direkten Konkurrenten zum Ende des Rennens noch so gut war, hat mich besonders gefreut.“

Hinter dem Lamborghini von Zulauf/Hirsiger kamen mit Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/Isernhagen/beide Razoon - more than Racing), Aliaksandr Malykhin (38/GBR)/Alexey Nesov (22/beide Pure Racing) und Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon - more than Racing) drei Porsche 911 GT3 R ins Ziel. Jan Duran (18/ESP)/Joseph Ellerine (22/ZAF/beide FK Performance Motorsport) und ihre Teamkollegen Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg) landeten in ihren BMW M4 GT3 Evo auf den Rängen acht und neun. Die Top-10 komplettierten Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) im zweiten Ford Mustang GT3.

ADAC GT Masters: Sandro Holzem jubelt über Debüt-Pole in Zandvoort

Sandro Holzem (21/Polch) startet im BMW M4 GT3 Evo von der Pole-Position ins erste Rennen des ADAC GT Masters in Zandvoort. Der Schubert Motorsport-Pilot setzte mit 1:34.352 Minuten die schnellste Zeit des Qualifyings. Holzem, der sich das Auto mit seinem Zwillingsbruder Juliano (21/Polch) teilt, wird zum ersten Mal in seiner Karriere im ADAC GT Masters von Startplatz eins aus ins Rennen gehen, für Schubert ist es die neunte Pole-Position in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC.

#56 Sandro Holzem / Juliano Holzem / BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

„Ich bin sehr glücklich, dass wir die Pole haben. Das war eine Bomben-Runde und das Auto war extrem gut, das Team hat wirklich tolle Arbeit geleistet“, strahlte Sandro Holzem, der bereits die Freitagsbestzeit in Zandvoort gesetzt hatte. „Nach der guten Leistung gestern wussten wir, dass die Basis stimmt und sind mit Selbstvertrauen ins Qualifying gegangen. Am Ende braucht es aber immer auch ein bisschen Glück und das war heute auf unserer Seite. Die kühleren Temperaturen kamen uns etwas entgegen, aber auch fürs Rennen sollten wir in Sachen Setup gut vorbereitet sein. Das Ziel ist ganz klar: Wir starten von Platz eins und wollen das Rennen auch auf dieser Position beenden.“

Bei sommerlichen 20 Grad und strahlendem Sonnenschein schon am frühen Morgen fuhr Gaststarter Alexey Nesov (22/Pure Racing) auf die zweite Startposition. Dem Porsche-Piloten fehlten 0,264 Sekunden zur Pole-Zeit. Auf dem dritten Rang sortierte sich Niklas Kalus (20/Duisburg/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 ein. Ein denkbar knapper Ausgang, denn Nesov und Kalus trennten am Ende lediglich drei Tausendstel-Sekunden.

Auf Rang vier qualifizierte sich Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport). Ihm fehlten im BMW M4 GT3 Evo 0,119 Sekunden zur Spitze. Mit exakt derselben Zeit von 1:34.738 Minuten kam auch Tabellenführer Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) über die Linie. Allerdings fuhr der Lamborghini-Pilot seine Zeit rund eine Minute nach Zimmermann und sortierte sich damit auf Rang fünf ein.

Das erste Rennen in den Niederlanden findet am Samstag um 15:10 Uhr statt. 

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT Masters: Sandro Holzem setzt Freitagsbestzeit in Zandvoort

Mit einer Zeit von 1:35.689 Minuten hat sich Sandro Holzem (21/Polch) die Bestzeit des ADAC GT Masters am Trainings-Freitag im niederländischen Zandvoort gesichert. Der Schubert Motorsport-Pilot und sein Zwillingsbruder und Teamkollege Juliano fuhren insgesamt 26 Runden in der Nachmittags-Session, die Bestzeit mit dem BMW M4 GT3 Evo gelang dabei erst kurz vor dem Fallen der karierten Flagge.

#56 Sandro Holzem / Juliano Holzem / BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

„Wir haben viel mit unserem Longrun-Setup probiert und es gut hinbekommen, womit wir für Samstag gut aufgestellt sein sollten“, erklärte Holzem. „In der Vormittags-Session war sehr viel Sand auf der Strecke und entsprechend wenig Grip. Das hat sich zum Nachmittag hin deutlich verbessert und der Wind ist nicht so stark, dass er laufend neuen Sand herträgt. Die hohen Temperaturen werden in Sachen Reifen und Reifendrücke allerdings zur Herausforderung für alle werden.“

Bei strahlendem Sonnenschein mit 25 Grad Luft- und 45 Grad Streckentemperatur empfing der Circuit Zandvoort die Teilnehmer des ADAC GT Masters bei schönstem Sommerwetter. Diese Bedingungen nutzte auch Jamie Day (GBR/20/Comtoyou Racing) mit der zweitschnellsten Zeit des Tages. Er lag in seinem Aston Martin Vantage GT3 Evo 0,283 Sekunden hinter der Spitze. Die Top-3 komplettierte Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team), dem im Ford Mustang GT3 0,376 Sekunden zur Bestzeit fehlten.

Viertschnellster des Freitags wurde Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Er fuhr in der noch kühleren Morgensession eine Zeit von 1:36.092 Minuten und war damit 0,044 Sekunden schneller als Gaststarter Alexey Nesov (22/Pure Racing) im Porsche 911 GT3 R. 

Die Top-6 komplettierte Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2. Der Führende der Meisterschaft war zufrieden mit dem Tag. „Wir haben uns heute fürs Qualifying ein gutes Gefühl geholt und es sollte recht gut aussehen. Für das Rennen müssen wir noch ein paar Dinge anpassen“, erklärte Hirsiger. „Mit einem Top-5-Ergebnis wären wir im Qualifying am Samstag zufrieden. Das primäre Ziel ist Punkte zu sammeln und mit unseren Konkurrenten in der Meisterschaft mitfahren zu können.“

Quelle: adac-motorsport.de

 

Dienstag, 19. Mai 2026

Strandausflug zu Pfingsten: Das ADAC GT Masters in Zandvoort

  • Das ADAC GT Masters gastiert zum zwölften Mal im niederländischen Zandvoort
  • Zuwachs in den Dünen: Pure Rxcing tritt als Gaststarter mit dem Porsche 911 GT3 R an
  • Alle Rennen live auf Joyn, ServusTV On und Youtube sowie sonntags auf Sport1 im TV

FK Performance Motorsport hat bereits zwei Siege in Zandvoort erzielt
Foto: ADAC-Motorsport

Zweite Saisonstation in die niederländischen Dünen: Über das Pfingstwochenende (22. bis 24. Mai) gastiert das ADAC GT Masters auf der legendären Formel-1-Rennstrecke in Zandvoort. Im Rahmen der DTM bestreitet die GT3-Nachwuchsliga des ADAC ihr zweites Saisonevent. Tickets sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich. Die Rennen starten am Samstag und Sonntag jeweils um 15:10 Uhr, der zweite Lauf wird live auf Sport1 im Free TV übertragen, die gesamte Liveaction gibt es im Stream auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports zu sehen.

Gaststarter Pure Rxcing in Zandvoort

In Zandvoort wird Pure Rxcing mit einem Porsche 911 GT3 R als Gaststarter an Bord sein. Pilotiert wird das Auto mit der Startnummer 9 von Aliaksandr Malykhin (38/GBR) und Alexey Nesov (22). Das litauische Team Pure Rxcing wurde 2022 durch Teamchef Edgar Kochanovskij gegründet und ist seither international erfolgreich. Pilot Alex Malykhin hält dem Team von Beginn an die Treue. Er tritt in der Saison 2026 auch in einer anderen Rennserie gemeinsam mit Teamkollege Alexey Nesov an. „Wir freuen uns sehr auf den Gaststart im ADAC GT Masters“, erklärt Teamchef Kochanovskij. „Die Leistungsdichte der Meisterschaft ist sehr hoch und es wäre vermessen, mit zu hohen Erwartungen an den Start zu gehen. Wir möchten die Serie gerne kennenlernen und ein Gaststart in Zandvoort erschien uns dazu die perfekte Gelegenheit.“

Wetter, Sand und Grip: Die Herausforderungen in Zandvoort

Mit hohen Erwartungen reist Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) an die Nordsee. Nach einem Sieg und einem weiteren Podiumsplatz beim Saisonauftakt am Red Bull Ring führt der 21-Jährige mit seinem Teamkollegen Felix Hirsiger (27/CHE) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 die Fahrermeisterschaft an und hat zudem äußerst gute Erinnerungen an Zandvoort im Gepäck. „Dort habe ich vergangenes Jahr meinen ersten Rennsieg im ADAC GT Masters gefeiert. Das war etwas ganz Besonderes“, erinnert sich Zulauf zurück, der sich 2025 auch die Pole-Position auf dieser Strecke sicherte.

Zur Herausforderung wird Jahr für Jahr die Nähe zum Strand und die damit verbundenen Wetterkapriolen. „In der ersten Session des Wochenendes liegt immer extrem viel Sand auf der Strecke durch die Dünen rundherum. Die Gripverhältnisse sind schwierig einzuschätzen, weil das Wetter sehr schnell umschlägt und von Wind und Regen über Sonne und Wärme alles innerhalb kürzester Zeit passieren kann“, erläutert Zulauf.

Die Favoriten in Zandvoort

Das ADAC GT Masters wird zum insgesamt zwölften Mal in Zandvoort an den Start gehen. Die mit Abstand erfolgreichsten Marken der Vergangenheit waren Audi mit fünf und Lamborghini mit drei Siegen. Diese Statistik würde Simon Connor Primm (21/Großschirna) gerne erweitern. Mit seinem Team HGL Racing, das 2026 im ADAC GT Masters debütiert, zeigte er beim Saisonauftakt starke Ergebnisse im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 und hat aus der abgelaufenen Saison auch schon einen Sieg in Zandvoort auf der Habenseite: „Es sind natürlich schöne Erinnerungen und ein gutes Gefühl, an diese Strecke zurückzukehren“, verrät Primm. „Die Atmosphäre direkt am Meer ist einzigartig und generell ist es ein spektakulärer Kurs. Unser Ziel ist es, erneut in die Top-5 zu fahren, aber über mehr beschweren wir uns selbstverständlich nicht.“

Besonders eindrucksvoll und beliebt ist der 4,259 km lange Kurs durch seine Steilkurven. Die „Hugenholtzbocht“ (Kurve 3) und die „Arie Luyendykbocht“ - die letzte Kurve vor der Start-Ziel-Geraden - haben eine Neigung von 32 Prozent. Die erste Kurve, die legendäre „Tarzanbocht“ ist für spektakuläre Überholmanöver bekannt. Als wirkliche Old-School-Strecke erlaubt Zandvoort durch die Kiesbetten direkt neben dem Kurs keine Fehler und der Fahrer steht noch mehr im Fokus als gewöhnlich.

Tim Zimmermann (29/Langenargen) ist der dienstälteste Pilot des ADAC GT Masters und wurde vergangenes Jahr Vizechampion. Der BMW-Pilot blickt auf einen Sieg sowie zwei Podiumsplatzierungen auf dem Dünenkurs zurück und auch sein Team FK Performance Motorsport hat bereits zwei Erfolge in der Bilanz. „Ich gehe ohne Erwartungen nach Zandvoort, da viele Faktoren eine Rolle spielen“, so Zimmermann. „Für mich ist es die Rennstrecke mit dem größten Charakter. Ich mag sie sehr und sie liegt mir auch. In den vergangenen Jahren hat es immer gut gepasst.“


Montag, 18. Mai 2026

DTM in Zandvoort: Sand, Steilkurven und ein Heimspiel für Vermeulen an Pfingsten

  • Rasante Pfingsten: DTM zu Gast an der Nordseeküste bei Amsterdam
  • Maro Engel fährt als Spitzenreiter zum zweiten Saisonstopp in die Niederlande
  • Lokalmatador Thierry Vermeulen setzt auf Unterstützung der heimischen Fans

Thierry Vermeulen tritt in einem Ferrari 296 GT3 Evo an
Foto: ADAC-Motorsport

Salzige Meeresbrise statt alpiner Höhenluft: Nach dem Auftakt in Spielberg in Österreich geht es für die DTM am Pfingstwochenende (22. bis 24. Mai) zum zweiten Saisonstopp an die niederländische Nordseeküste. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) reist als Spitzenreiter nach Zandvoort – und kommt nach seinem Sieg beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring am vergangenen Wochenende mit Rückenwind an den Formel-1-Kurs. Gespannt blicken die Fans auf Lokalmatador Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), der bei seinem Heimspiel im Ferrari 296 GT3 Evo starke Resultate abliefern will. Tickets für das Rennwochenende in Zandvoort gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV und überträgt am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr aus Zandvoort. Im kostenlosen Stream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

Keyfacts, Circuit Zandvoort, Zandvoort, Saisonrennen 3 und 4 von 16

  • Streckenlänge: 4.259 Meter
  • Layout: 14 Kurven (zehn Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
  • Sieger 2025, Rennen 1: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)
  • Sieger 2025, Rennen 2: René Rast (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo)

Mercedes-AMG mit Doppelspitze nach Zandvoort

Der DTM-Auftakt in Österreich stand für Engel und seinen Markenkollegen Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) unter einem guten Stern: Die Mercedes-AMG-Piloten überzeugten in beiden Rennen mit Podiumsplätzen, Engel konnte zudem den Sonntagslauf für sich entscheiden und möchte diese Serie in den Niederlanden fortsetzen. „Mein Sieg 2023 in Zandvoort war mein erster Erfolg in der GT3-Ära der DTM. Wenn du ganz oben stehst, sind das ganz besondere Momente, auf die man mit Stolz zurückblickt und die man gern wiederholen möchte”, sagt der Routinier.

Hinter dem Mercedes-AMG-Duo lauert mit Marco Wittmann (Fürth) von BMW-Team Schubert Motorsport ein Zandvoort-Experte, der dort bereits zwei DTM-Läufe gewonnen hat. „Zandvoort ist einfach eine coole Strecke mit der tollen Kulisse in den Dünen und dem besonderen Strand-Feeling”, erklärt der BMW-Pilot. „Ich fahre dort sehr gern. BMW war in Zandvoort immer stark, der Kurs liegt uns und wir wollen an das gute Event in Spielberg anknüpfen.” Auch Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) überzeugte bei seinem ersten DTM-Einsatz im Aston Martin Vantage GT3 mit viel Speed und Kampfgeist. Diesen Schwung möchte der selbst ernannte „Dünen-Däne” an die Nordseeküste mitnehmen.

Heimspiel für Ferrari-Pilot Vermeulen

Der in Venlo geborene Lokalmatador Vermeulen freut sich auf viele Freunde und Fans bei seinem Heimspiel. Doch die technisch schwierige Strecke hat ihre Herausforderungen, wie der 23-Jährige weiß: „Zandvoort hat einen echten Old-School-Charakter. Die Strecke ist sehr wellig, hat viele Kuppen, große Höhenunterschiede und Kiesbetten statt Asphalt-Auslaufzonen. Man muss vor allem im Qualifying sehr präzise fahren, denn Fehler werden nicht verziehen. In den Banking-Kurven kann man verschiedene Linien wählen, hier rechne ich mit spektakulären Duellen. Ich kann es kaum erwarten, in Zandvoort an den Start zu gehen, und hoffe, dass mich und meinen Ferrari zahlreiche Fans in der Box besuchen.”

Volles Rahmenprogramm angeführt vom ADAC GT Masters

Auf dem Dünenkurs erleben die Fans neben der DTM weitere attraktive Rahmenserien. Für das ADAC GT Masters ist Zandvoort der zweite Saisonstopp, der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland geht in den Niederlanden dagegen schon zum vierten Mal an den Start. Da auch der Porsche Carrera Cup Benelux auf der 4,259 Kilometer langen Strecke antritt, sehen die Zuschauer doppelte Markenpokal-Power. Die Nachwuchsserie Formula Regional European Championship ist nach Spielberg zum zweiten Mal auf der DTM-Plattform zu sehen und liefert mit den einheitlichen F3-Fahrzeugen spannenden Formelsport.

 

Montag, 4. Mai 2026

ADAC GT Masters: Ein Blick hinters Visier: Tim Zimmermann und Leyton Fourie

#11 Tim Zimmermann / Leyton Fourie / BMW M4 GT3 Evo / FK Performance Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

Sie teilen sich das Cockpit und kämpfen gemeinsam um Tausendstelsekunden auf der Strecke – doch wie ticken sie abseits des Lenkrads. Die Fahrer-Duos des ADAC GT Masters beantworten persönliche Fragen über sich selbst und ihren Teamkollegen. Von Kochkünsten bis Temperament: Wie schätzen sich die Duos ein. Heute Tim Zimmermann und Leyton Fourie, die sich den BMW M4 GT3 Evo von FK Performance Motorsport teilen.

Wer von euch ist der Frühaufsteher und wer der Langschläfer?

Tim Zimmermann: Einfache Frage, ich bin der Frühaufsteher, ganz klar.

Leyton Fourie: Ich schlafe, so lange ich kann. Gerne auch bis 8:30 oder 9:00 Uhr, wenn es der Zeitplan zulässt. Aber Tim ist jeden Tag schon um 5:30 Uhr wach.

Tim Zimmermann: Ich mag das sehr gerne und stehe sogar am Wochenende so früh auf.

Wer von euch ist der bessere Koch?

Tim Zimmermann: Ich bin sehr gut im Porridge machen. 

Leyton Fourie: Das ist aber kein Kochen, das ist Milch und Haferflocken zusammenrühren [lacht]. Du kochst nicht so viel, weil das deine Freundin für dich übernimmt. Ich glaube, ich bin der bessere Koch. Und ich kann „braaien“ [Braai ist der südafrikanische Ausdruck für Grillen und einen geselligen Abend].

Wer von euch ist ungeduldiger?

Leyton Fourie: Das kommt auf die Situation an. Wenn es Essen gibt, auf jeden Fall Tim. So bald serviert wird, steht er als Erster in der Schlange. Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, wird er sehr ungeduldig.

Wer von euch beiden ist detailverliebter?

Leyton Fourie: Ich würde sagen, das ist 50:50. Jeder hat seine speziellen Bereiche, in denen er sehr akribisch vorgeht. Bei mir sind es eher Zahlen und Statistiken, die für mich sehr wichtig sind.

Tim Zimmermann: Ich konzentriere mich eher auf das Fahren selbst und die praktischen Dinge drumherum. 

Wer von euch ist spontan und wer ist der Planer?

Leyton Fourie: Tim ist auf jeden Fall der Planer. Er plant einfach alles. Er weiß sicher jetzt schon, was er in zwei Jahren zum Frühstück essen wird [lacht].

Wer von euch ist ordentlicher?

Tim Zimmermann: Ich, auf jeden Fall.

Wer von euch beiden ist pünktlicher?

Tim Zimmermann: Ich bin pünktlicher.

Leyton Fourie: Ich bin aber auch nicht unpünktlich. Im Vergleich zu letztem Jahr habe ich mich auf jeden Fall verbessert. Du bist einfach nur immer viel zu früh da!

Wer von euch ist extrovertierter?

Tim Zimmermann: Da bin ich raus. Da liegt Leyton vorne.

Wer von euch ist kompromissbereiter?

Leyton Fourie: Ich habe heute Morgen extra meinen Wecker gestellt, nur um für DEIN Qualifying schon hier zu sein, also bin das ja wohl ich [lacht].

Wer von euch ist impulsiver?

Tim Zimmermann: Leyton, sobald es nicht läuft.

Leyton Fourie: Ich reagiere einfach in dem Moment, aber das hilft mir auf der Strecke. Ich würde sagen, das ist ein Vorteil.

Wer von euch ist kreativer?

Tim Zimmermann: Meine normale Arbeit, der ich abseits der Rennstrecke nachgehe, erfordert sehr viel Kreativität. Deshalb würde ich sagen, ich.

Wer von euch ist risikofreudiger?

Leyton Fourie: Ich. Das haben wir vergangenes Jahr in Zandvoort gesehen, als ich außen an dem Lamborghini vorbeigegangen bin. Wobei, du steigst auf Bergen rum…

Tim Zimmermann: Ich würde sagen, wir sind da 50:50 unterwegs. 

Wer von euch ist reizbarer? 

Leyton Fourie: Er kann mich gut auf die Palme bringen [lacht].

Tim Zimmermann: Aber tatsächlich bin ich leichter reizbar. 

Wer von euch ist der Optimist und wer der Pessimist?

Tim Zimmermann: Ich bin optimistischer.

Leyton Fourie: Ich würde sagen, du machst dir viel mehr Gedanken und optimierst dann die Situation, bis sie sich besser anfühlt. Ich warte hingegen einfach ab und schaue, was passiert.

Quelle: adac-motorsport.de

Montag, 27. April 2026

ADAC GT Masters: Razoon jubelt über Doppelsieg am Red Bull Ring

  • Porsche-Piloten Pichler/Bönighausen gewinnen vor ihren Teamkollegen Kastelic/Lefterov
  • Hirsiger/Zulauf im Lamborghini als Dritte erneut auf dem Podium
  • Finn Zulauf feiert den Wochenend-Sieg in der „Road-to-DTM“

Leo Pichler und Colin Bönighausen jubeln über ihren Sieg
Foto: ADAC-Motorsport

Heimsieg-Party in Österreich: Lokalmatador Leo Pichler (24) aus Weiz bei Graz und Colin Bönighausen (21/Isernhagen) haben im Porsche 911 GT3 R vom österreichischen Team Razoon – more than Racing den Sonntagslauf gewonnen. Im Ziel lagen sie 5,8 Sekunden vor ihren Teamkollegen Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR) und bescherten ihrem Team einen perfekten Tag beim Heimspiel. Pichler ist nach 15 Jahren der erste österreichische Pilot, der sich einen ADAC GT Masters-Sieg in der Heimat sichern konnte. „Es war immer ein großer Traum von mir, hier am Red Bull Ring ein Rennen zu gewinnen. Es fühlt sich unglaublich an. Der ganze Tag war einfach perfekt mit der guten Startposition und diesem starken Rennen. Das Team hat die Autos super vorbereitet und dieser Doppelsieg ist für jeden einzelnen mehr als verdient“, strahlte Pichler. Teamkollege Bönighausen fuhr sein erstes Wochenende im ADAC GT Masters überhaupt und strahlte: „Ich bin mega happy. Wir hatten schon gestern auf den Sieg gehofft, da hat leider das Glück gefehlt. Heute lief es dafür umso besser. Vielen Dank ans Team, das Auto war mega.“ Das Podium komplettierten Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport).

Bei 21 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Kastelic von der Pole-Position aus ins Rennen und hielt diese Position bis zu einem kleinen Fehler. Dieser erlaubte es seinem Teamkollegen Pichler im zweiten Porsche 911 GT3 R sich an die Spitze zu schieben. Von diesem Moment an fuhren zunächst Pichler und später sein Teamkollege Bönighausen einem ungefährdeten Sieg entgegen. Auch bei Kastelic und Lefterov überwog am Ende die Freude über das Podium am Debüt-Wochenende im ADAC GT Masters und den Doppelsieg des Teams. „Ich freue mich unglaublich für Razoon. Wir hatten den Sieg heute nicht verdient, denn Leo und Colin waren einfach das bessere Duo und schneller als wir“, so Kastelic. „Leo war nach dem Start immer dicht hinter mir und ich hätte auch ohne meinen Fehler in der letzten Kurve keinen Zweikampf angefangen und damit eventuell den Doppelsieg gefährdet. Es war mein erstes Wochenende und ich habe mein erstes Podium erzielt, darüber freue ich mich sehr.“

Mit 7,3 Sekunden Rückstand zur Spitze kamen Hirsiger/Zulauf als Dritte ins Ziel. Die Vortagessieger vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 sicherten sich mit diesem Ergebnis die frühe Tabellenführung in der Meisterschaft und Zulauf zusätzlich den Sieg in der „Road-to-DTM“-Wertung des Wochenendes. „Aus unserer Sicht war es wirklich ein perfektes Rennen, denn die Porsche waren für uns heute außer Reichweite“, freute sich Hirsiger. „Wir mussten beide eine Stunde am Limit und ohne Fehler fahren, um hier auf dem Podium zu stehen. Wir haben alle bisher gesetzten Ziele erreicht und die Tabellenführung wollen wir natürlich nicht mehr abgeben.“

Den vierten Rang erzielten Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Dahinter sortierten sich Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 und Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) im zweiten BMW ein. Ihre Markenkollegen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport) fuhren auf Rang sieben, dahinter folgten die Neueinsteiger von HGL Racing im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 mit Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna). Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) wurden im Ford Neunte, während Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) im Aston Martin Vantage GT3 Evo des zweiten Debütanten-Teams, Comtoyou Racing, die Top-10 komplettierten. Der Sieg im Pro-AM Cup ging erneut an Ernst Kirchmayr (70/AUT)/Axcil Jefferies (34/ZWE/beide Baron Motorsport). Die Gaststarter von Baron Motorsport im Ferrari 296 GT3 kamen als Zwölfte ins Ziel.

Das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters findet vom 22. bis 25. Mai im niederländischen Zandvoort statt. Das zweite Auslandsgastspiel der GT3-Nachwuchsliga des ADAC wird erneut im Rahmen der DTM ausgetragen.


Sonntag, 26. April 2026

ADAC GT Masters: Erste Startreihe für Lokalmatador Razoon am Red Bull Ring

#14 Pavel Lefterov / Mark Kastelic / Porsche 911 GT3 R (992) / razoon - more than racing
Foto: ADAC-Motorsport

Mark Kastelic (18/SLO) hat sich am Sonntag die Pole-Position für das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring gesichert. In seinem Porsche 911 GT3 R fuhr er eine Zeit von 1:28.954 Minuten und bescherte damit seinem Team Razoon – more than Racing die erste Startposition beim Heimspiel in Österreich. Teamkollege Leo Pichler (24/AUT) machte mit 0,213 Sekunden Rückstand die erste Startreihe für die Lokalmatadoren perfekt.

„Es hätte einfach nicht besser laufen können. Ich habe mir das die ganze Zeit gewünscht“, jubelte der 18-jährige Rookie, der sich seinen Porsche mit Pavel Lefterov (28/BGR) teilt. „Die Rundenzeiten waren heute etwas langsamer als gestern und ich hatte zuerst das Gefühl, sehr langsam zu sein. In meine letzte Runde habe ich alles reingelegt und die Rundenzeit war in Ordnung. Als sie mir am Funk sagten, dass ich die Pole habe, konnte ich es nicht fassen. Jetzt heißt es gewinnen. Wir haben die beste Ausgangslage und es gibt keine Ausreden mehr.“

Mit knapp sieben Grad Außentemperatur und strahlendem Sonnenschein gingen die Piloten ins zweite Qualifying der Saison 2026. Erneut wechselten die Bestzeiten an der Spitze im Sekundentakt, bis sich ganz zum Schluss die beiden Razoon-Porsche vorne platzierten. Vom dritten Startplatz aus gehen die Sieger des Vortages ins Rennen. Felix Hirsiger (27/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) kam in seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 0,249 Sekunden hinter der Bestzeit über die Linie.

Die zweite Startreihe komplettiert Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im besten BMW M4 GT3 Evo vor seinem Markenkollegen Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport), der von Startplatz fünf aus ins Rennen geht.

Quelle: adac-motorsport.de

Samstag, 25. April 2026

Hirsiger/Zulauf gewinnen im Fotofinish auf dem Red Bull Ring

  • Felix Hirsiger/Finn Zulauf siegen im Lamborghini beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters
  • Herzschlagfinale: Duell um den Sieg entscheidet sich in der letzten Kurve
  • Pro-AM Cup Sieg für Gaststarter Baron Motorsport mit Kirchmayr/Jefferies im Ferrari

Herzschlagfinale: 0,143 Sekunden trennten den siegreichen Lamborghini und den zweitplatzierten Ford
Foto: ADAC-Motorsport

Unfassbares Finale beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring: In letzter Sekunde haben sich Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 den Sieg gesichert. Ein rundenlanges Duell mit dem zweitplatzierten Ford Mustang GT3 von Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team) endete mit lediglich 0,143 Sekunden Differenz. „Ich habe mich noch nie so sehr gefreut und glaube, das war die beste letzte Runde meines Lebens. Im Auto waren so viele Jubelschreie, die Onboard-Aufnahmen wären sicher lustig“, strahlte Hirsiger nach seinem ersten Sieg im ADAC GT Masters und dem ersten für das Liqui Moly Team Engstler Motorsport seit 2011. Teamkollege Zulauf ergänzte: „Ich hatte zuerst Ruhepuls, aber die letzten beiden Runden waren einfach unglaublich. Sowas habe ich noch nie erlebt. Wir haben in der Box mindestens genauso geschrien wie Felix im Auto. Vielen Dank ans Team, das Auto war mega.“ Das Podium komplettierten Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) in einem weiteren Ford.

Bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad ging Zulauf von der Pole-Position ins Rennen und hielt zunächst seine Position, bis er sich dem herannahenden Blum geschlagen geben musste. „Ich habe gesehen, dass ich die Pace des Ford nicht mitgehen konnte und ihn passieren lassen. Ich wusste, dass unsere Longrun-Pace gut ist und habe darauf gebaut, dass Felix am Ende nochmal angreift“, schildete Zulauf. Konkurrent und Lokalmatador Blum war von Rang drei gestartet, bereits nach der ersten Runde hinter dem Engstler-Lamborghini und setzte sich kurze Zeit später an die Spitze. „Ich hatte einen Mega-Start und konnte den Abstand nach dem Führungswechsel gut halten“, so Blum. „In den letzten beiden Runden ging mein Puls nochmal hoch. Es war spannend zuzuschauen. Leider haben wir nicht gewonnen, aber morgen ist nochmal ein Tag.“

Nach der Übergabe von Blum auf Teamkollege Kalus schien es zunächst so, als könne sich der Ford vorne behaupten, obwohl Hirsiger, der von Zulauf übernommen hatte, immer in Schlagdistanz blieb. „Die Leistungsunterschiede zwischen den Autos machen das Überholen nicht einfacher. Im Mittelsektor ist der Lamborghini etwas stärker, in den anderen beiden der Ford“, erklärte Hirsiger. „Mir war klar, ich muss mein Auto richtig managen, um am Ende nochmal Druck aufzubauen. Das hat sehr gut funktioniert.“ Kalus hatte in Front seinen Vorsprung gehalten und schon etwas durchgeatmet, als sich das Blatt in der vorletzten Runde nochmals wendete. „Ich sah, dass er näherkam. Plötzlich war er direkt hinter mir und ich musste verteidigen. Ich hatte gehofft, mich nochmal freischwimmen zu können, aber er hat das sehr gut gemacht und in der letzten Kurve hatte ich keine Chance mehr.“ Kalus kam etwas zu weit nach außen und Hirsiger schlüpfte innen an ihm vorbei zum spektakulären Last-Minute-Sieg auf dem Red Bull Ring.

Im Windschatten dieses spannenden Duells fuhren Valente und Rookie Cuccarese in einem weiteren Ford auf Platz drei. Für den Italiener Cuccarese das erste Podium in seinem ersten ADAC GT Masters-Rennen. „Ich freue mich sehr über dieses großartige Ergebnis. Alain hat in seinem Stint einen super Job gemacht und viele Positionen gewonnen. Ich musste dieses Ergebnis sicher ins Ziel fahren und das ist mir gelungen“, schilderte der Ford-Pilot.

Einen sehr starken Einstand in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC zeigte HGL Racing. Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna) waren im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von Rang 13 ins Rennen gestartet und arbeiteten sich durch eine fehlerfreie Leistung bis auf Rang vier nach vorne. Die Top-5 wurden vom dritten Ford mit Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (19/NOR/beide Haupt Racing Team) komplettiert. Dahinter kam mit Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) das bestplatzierte BMW-Duo auf Rang sechs ins Ziel. Platz sieben und den Sieg im Pro-AM Cup feierten die Gaststarter von Baron Motorsport mit Ernst Kirchmayr (70/AUT)/ Axcil Jefferies (34/ZWE) am Steuer des Ferrari 296 GT3. Die aus der ersten Startreihe losgefahrenen Neueinsteiger Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) von Comtoyou Racing fielen im Laufe des Rennens mit ihrem Aston Martin Vantage GT3 bis auf die achte Position zurück. Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) wurden Neunte im zweiten BMW. Die Top-10 wurden vom österreichischen Team Razoon – more than Racing komplettiert, die viel Pech hatten. Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR) wurden gleich zu Beginn des Rennens gedreht und kämpften sich noch auf Rang zehn zurück, ihre Teamkollegen Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/Isernhagen) schieden auf Rang vier liegend nach einem Defekt aus.

Das Qualifying für das zweite Rennen des Wochenendes findet am Sonntag um 8:10 Uhr statt.


Freitag, 24. April 2026

ADAC GT Masters: Rookie Bönighausen setzt Trainings-Bestzeit am Red Bull Ring

#41 Colin Bönighausen / Leo Pichler / Porsche 911 GT3 R (992) / razoon - more than racing
Foto: ADAC-Motorsport

Colin Bönighausen (21/Isernhagen/Razoon - More than Racing) hat sich die Freitags-Bestzeit des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring gesichert. In der Vormittagssession fuhr der Rookie im Porsche 911 GT3 R mit 1:29.248 Minuten die schnellste Zeit des Trainingstages. „Das Auto fühlt sich grundsätzlich sehr gut an“, erklärte der Razoon-Pilot. „Die Strecke hat mehr Grip bekommen durch die höheren Temperaturen und die anderen Serien. Ich konnte in den Kurven weiter ausholen, da dort mehr Gummi liegt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch morgen gut dabei wären und aufs Podium fahren würden.“

Mit rund 20 Grad Luft- und knapp 40 Grad Streckentemperatur präsentierte sich der Red Bull Ring zum Saisonauftakt perfekt. Mit diesen Bedingungen kam Lokalmatador Razoon sehr gut zurecht, denn die zweitschnellste Zeit des Tages ging mit 0,452 Sekunden Rückstand an Bönighausens Teamkollegen Leo Pichler (24/AUT). Die Top-3 komplettierte Alain Valente (29/CHE/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3, dem 0,458 Sekunden nach ganz vorne fehlten.

Platz vier in der Tageswertung ging an Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport). Er teilt sich seinen BMW M4 GT3 mit Zwillingsbruder Juliano, der ebenfalls schnell unterwegs war. „Das Gefühl ist sehr gut. Wir wissen, dass wir schnell genug sind“, erklärte Sandro Holzem. „Wir haben Dinge aussortiert und verstehen, was funktioniert und was nicht. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet auf das Qualifying morgen. Ich denke, die heißeren Temperaturen kommen uns nicht unbedingt entgegen, aber es sollte keinen großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, aber ein Platz in den Top-3 sollte im Qualifying morgen auf jeden Fall möglich sein.“

Die Top-5 komplettierte Neueinsteiger Comtoyou Racing. Rookie Baudouin Detout (25/FRA) setzte in der Vormittagssession im Aston Martin Vantage GT3 eine Zeit von 1:29.743 Minuten. 

Das erste Qualifying des ADAC GT Masters in der Saison 2026 findet am Samstag um 08:15 Uhr statt.

Quelle: adac-motorsport.de


Sonntag, 19. April 2026

CUPRA bleibt Official Car Partner, neuer Formentor VZ5 mit DTM-Premiere

  • CUPRA stellt auch zukünftig Fahrzeuge für die DTM-Rennleitung
  • Partnerschaft soll Innovation und Markenemotion im Motorsport intensivieren
  • Neuer CUPRA Formentor VZ5 kommt als Safety- und Leading-Car zum Einsatz

Foto: ADAC-Motorsport

CUPRA führt auch 2026 das Starterfeld der DTM an: Der spanische Automobilhersteller bleibt Official Car Partner der Rennserie. Mit der Verlängerung der erfolgreichen Partnerschaft treiben CUPRA und die DTM die Innovation, Performance und Markenemotion im Motorsport weiter voran. Als Safety-Car und Leading-Car kommt dabei erstmals der neue CUPRA Formentor VZ5 zum Einsatz. Seine Premiere feierte das Fahrzeug bei den offiziellen DTM-Testfahrten am 14. April auf dem Red Bull Ring. Den ersten Einsatz an einem Rennwochenende absolviert das Crossover-SUV ebenfalls auf der Formel-1-Strecke in Österreich – vom 24. bis 26. April beim Saisonauftakt der DTM.

Im Rahmen der Partnerschaft stellt CUPRA insgesamt sechs Fahrzeuge zur Verfügung – zwei Safety-Cars, ein Leading-Car, zwei Race-Control-Fahrzeuge und ein Medical-Car. Dabei setzt CUPRA unter anderem auf den neuen Formentor VZ5. Das Topmodell der Formentor-Modellreihe ging im Januar 2026 in Produktion und erhält für die DTM ein Upgrade von Abt Sportsline. Das Fahrzeug überzeugt mit einem 450 PS starken Motor, beschleunigt aus dem Stand in nur 3,9 Sekunden auf 100 km/h und ist damit perfekt für die Rolle als Safety- und Leading-Car in der DTM geeignet.

„Die DTM ist für uns weit mehr als eine Plattform im Motorsport – sie ist ein emotionaler Verstärker für das, wofür CUPRA steht: Performance, Racing-DNA und den Mut, unkonventionelle Wege zu gehen“, sagt Alexander Buk, Geschäftsführer der CUPRA SEAT Deutschland GmbH. „Mit dem neuen CUPRA Formentor VZ5 als Official Car bringen wir genau diese Haltung auf die Strecke – kompromisslos in der Leistung und unverwechselbar im Charakter.“

„Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Partnerschaft mit CUPRA fortzusetzen“, sagt DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner. „Im mittlerweile fünften Jahr engagiert sich Cupra mit den Official Cars in der DTM und demonstriert die Verbindung von Serienfahrzeugen und Motorsport know-how. Die Official Cars von CUPRA stehen für eine hohe Performance, modernste Technologie sowie Sicherheit und passen somit perfekt zur DTM.“

Die Partnerschaft zwischen CUPRA und der DTM zeigt sich dabei nicht nur auf der Rennstrecke, sondern ist auch für die Fans erlebbar – sowohl bei Taxifahrten mit Daniel Abt als auch beim CUPRA Tribe Korso für Kunden im Rahmen der DTM.

Neben der DTM kommen die offiziellen CUPRA Fahrzeuge auch im ADAC GT Masters, in der ADAC GT4 Germany sowie im BMW M2 Cup zum Einsatz.


Freitag, 17. April 2026

BMW beim offiziellen ADAC GT Masters-Test am Red Bull Ring vorne

  • Schubert Motorsport-Pilot Sandro Holzem fährt im BMW M4 GT3 Evo die Tagesbestzeit
  • Razoon – more than Racing mit 181 Runden am fleißigsten

Die Holzem-Zwillinge beendeten beide Testsessions in den Top-2
Foto: ADAC-Motorsport

Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport) hat sich die erste Bestzeit der ADAC GT Masters-Saison 2026 gesichert. Beim offiziellen Testtag am 15. April auf dem Red Bull Ring fuhr der BMW-Pilot in 1:29.631 Minuten an die Spitze des Feldes. „Wir haben von Anfang an bemerkt, dass die Basis des Autos passt. Daher haben wir nur noch ein paar Kleinigkeiten angepasst und ein paar Sachen ausprobiert“, erklärte Sandro Holzem, der sich gut für den Saisonauftakt des ADAC GT Masters vom 24. bis 26. April an gleicher Stelle vorbereitet fühlt. „Wir haben das Paket und wissen, dass wir beide schnell genug sind. Wir werden alles geben, um die Meisterschaft am Ende zu gewinnen.“ Teamkollege und Zwillingsbruder Juliano hatte die zweitschnellste Zeit des Vormittags gesetzt, obwohl das Duo nach Umbauarbeiten am BMW M4 GT3 Evo erst später aus der Box fuhr.

Der Tag am Red Bull Ring präsentierte sich durchweg bewölkt. Nach nächtlichen Regenfällen trocknete die Strecke über den Vormittag stetig ab, die Streckentemperatur stieg jedoch nicht über 14,5 Grad. Hinter Holzem kam Rookie Colin Bönighausen (21/DEU/Razoon - more than Racing) mit 0,103 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Teamkollege Leo Pichler (24/AUT) hatte mit dem Porsche 911 GT3 R bereits die schnellste Zeit des Vormittags gesetzt. „Wir haben die halb trockenen, halb nassen Bedingungen heute Morgen maximal genutzt, um ein gutes Gefühl zu bekommen. Schließlich wissen wir aus der vergangenen Saison, dass solche Bedingungen auch am Rennwochenende nicht unwahrscheinlich sind“, erklärte Pichler. Das Duo war mit 181 absolvierten Runden auch das fleißigste des Tages.

Die Top-3 wurden von Pichlers Landsmann Kiano Blum (18/AUT/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 komplettiert. Dem Rookie fehlten 0,194 Sekunden zur Spitze. Auf dem vierten Rang sortierte sich mit Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport) der zweite BMW ein. Die Top-5 komplettierte Emil Gjerdrum (18/NOR/Haupt Racing Team) in einem weiteren Ford.

Mit 170 Runden zeigte sich auch Neueinsteiger Comtoyou Racing äußerst engagiert. Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) nutzten in ihrem Aston Martin Vantage GT3 Evo die feuchten Bedingungen des Vormittags und konzentrierten sich danach auf mehrere Longruns sowie Qualifying-Simulationen. „Wir haben am Setup des Autos gearbeitet und der Tag lief wirklich gut“, schilderte Rookie Detout. „Aktuell weiß niemand, was der andere macht und wir können es jetzt kaum mehr erwarten, endlich im Zeittraining zu sehen, wo wir wirklich stehen.“

Auf einen Einsatz im Nassen hatte HGL Racing hingegen verzichtet. Der Audi R8 LMS GT3 Evo 2 des zweiten Neueinsteiger-Teams wurde nach den Wintertestfahrten nochmals deutlich überarbeitet und sollte bei der feuchten Strecke am Morgen keinem Risiko ausgesetzt werden. Trotzdem hat das Team alle geplanten Aufgaben erledigt und Pilot Simon Connor Primm (21/Großschirna) fühlt sich gut vorbereitet für den Saisonauftakt. „Wir haben eine gute Basis aufgebaut. Natürlich müssen noch ein paar Schräubchen gedreht werden, dann geht es noch ein bisschen nach vorne, aber soweit konnten wir unser Programm reibungslos abspulen. Wir hatten keine Probleme mit den kühlen Temperaturen, ich würde mir sogar wünschen, dass es am ersten Rennwochenende ähnlich wäre.“


Donnerstag, 16. April 2026

International und vielfältig: Das ADAC GT Masters 2026

  • 28 Fahrer aus 15 Ländern und vier Kontinenten
  • Markenvielfalt: Sechs unterschiedliche Hersteller am Start
  • Hoher Preisgeldtopf, „Road-to-DTM“-Förderung und Rennen im Free-TV

Das Haupt Racing Team gewann im Vorjahr die Fahrer- und Teammeisterschaft
Foto: ADAC-Motorsport

Das ADAC GT Masters steht in den Startlöchern für die Saison 2026. Mit einem vielversprechenden Fahrerfeld und insgesamt sechs verschiedenen Marken präsentiert sich die GT3-Nachwuchsliga des ADAC in ihrer 20. Saison erneut hochklassig. Mit 570.000 Euro in Geld- und Sachpreisen ist ein attraktiver Preisgeldtopf ausgelobt, der an die erfolgreichen Teilnehmer ausgeschüttet wird. Zum ersten Mal in der Serienhistorie wird die Saison außerhalb Deutschlands starten. Vom 24. bis 26. April gibt das Feld aus aufstrebenden Nachwuchstalenten und ambitionierten Routiniers auf dem Red Bull Ring in Österreich Gas. Tickets für den Saisonauftakt im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich. Die Rennen werden auf Sport1 im Free-TV übertragen und online bei Joyn, ServusTV ON sowie YouTube-Kanal ADAC Motorsports live gestreamt.

ADAC GT Masters international wie selten

Insgesamt werden 28 Piloten aus 15 Ländern und vier Kontinenten an den Start gehen. Damit ist das ADAC GT Masters in dieser Saison international wie selten zuvor. Mit Ethan Brown (21/SGP/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) ist erstmals ein Pilot aus Singapur im Teilnehmerfeld. Mit Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) geht das drittjüngste Fahrerduo in der Geschichte des ADAC GT Masters an den Start. Sie werden beim Saisonauftakt ein Durchschnittsalter von 18 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen haben.

Das Feld ist bunt gemischt mit vielen neuen Gesichtern. 15 Fahrer starten erstmals eine volle Saison, davon zehn Rookies und vier Piloten, die in der Vergangenheit lediglich ein Rennwochenende bestritten haben. Mit den Vize-Champions des Vorjahres, Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) sowie den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport), werden zwei Paarungen aus dem Vorjahr unverändert weiterfahren.

Neue Teams und Marken am Start

Die Piloten verteilen sich auf insgesamt sieben Teams. Mit der aus der DTM bekannten Mannschaft Comtoyou Racing aus Belgien sowie HGL Racing werden gleich zwei neue Teams im ADAC GT Masters gegen die Etablierten um Top-Platzierungen kämpfen. Das Haupt Racing Team, der Sieger in Fahrer- und Teamwertung des Vorjahres, ist erneut mit drei Ford Mustang GT3 am Start.

Erstmals setzen auch FK Performance Motorsport mit dem BMW M4 GT3 Evo und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 jeweils drei Fahrzeuge ein. Die österreichische Mannschaft von Razoon – more than Racing wird nach dem starken Einstieg im vergangenen Jahr nun zwei Porsche 911 GT3 R ins Rennen schicken. ADAC GT Masters-Urgestein Schubert Motorsport ist wieder mit einem BMW M4 GT3 Evo am Start. Über die fest in die Serie eingeschriebenen Teilnehmer hinaus freut sich der ADAC über eine hohe Nachfrage von Gaststartern bei ausgewählten Events. Die zusätzlichen Teilnehmer werden das hochklassige Feld des ADAC GT Masters nochmals verstärken.

Auf den Spuren von Finn Wiebelhaus

Ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung bleibt auch in dieser Saison die „Road-to-DTM“. Der Sieger dieser Wertung erhält das Nenngeld für die nächstjährige DTM Saison. Die Fahrer bekommen Punkte für die gemeinsam erzielten Rennergebnisse und ihre individuellen Qualifying-Resultate, allerdings auch Abzüge für etwaiges Fehlverhalten auf der Strecke. Finn Wiebelhaus hat 2025 neben der ADAC GT Masters Fahrermeisterschaft auch die „Road-to-DTM“ gewonnen und für diese Saison den Aufstieg geschafft. Er tritt für HRT Ford Performance in der DTM an.

Rennen weiterhin auf Sport1 im Free-TV

In der Saison 2026 können sich die Fans wieder über ein breites Angebot an Live-TV und Streaming des ADAC GT Masters freuen. Sport1 überträgt die Sonntagsrennen in der Regel live und zeigt zudem im Vorfeld eine kurze Highlight-Zusammenfassung des Samstagslaufs. Darüber hinaus werden alle Rennen live auf Sport1, Joyn, ServusTV ON sowie YouTube-Kanal ADAC Motorsports gestreamt. Die Rennen können live und re-live in mehr als 150 Territorien weltweit verfolgt werden.

Perfekte Mischung aus Sprint und Endurance

Von den insgesamt sechs Rennwochenenden 2026 werden vier als Sprint-Events (Red Bull Ring, Zandvoort, Nürburgring und Hockenheimring) und zwei als Endurance-Veranstaltungen (Dekra Lausitzring und Salzburgring) ausgetragen.

Starterliste ADAC GT Masters 2026

#1 Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (18/NOR/beide Haupt Racing Team)

#2 Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team)

#10 Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport)

#11 Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport)

#12 Jan Duran (18/ESP)/Joseph Ellerine (22/ZAF/beide FK Performance Motorsport)

#14 Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/DEU/beide Razoon - more than Racing)

#19 Tim Hütter (19/AUT)/Ethan Brown (21/SGP/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

#39 Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA/beide Comtoyou Racing)

#41 Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon - more than Racing)

#56 Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport)

#63 Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

#74 Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team)

#77 Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna/beide HGL Racing)

#163 John Paul Southern (24/USA)/Jonas Karklys (36/LIT/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)