Samstag, 16. März 2019

EFP Car Collection by TECE erneut mit zwei Audi R8 LMS

  • Sachsenring-Sieger Elia Erhart und Pierre Kaffer bilden weiterhin eine Fahrerpaarung
  • Florian Spengler bekommt mit Audi Sport-Fahrer Mattia Drudi neuen Teamkollegen
  • Car Collection Motorsport wird technischer Dienstleister

Elia Erhart und Pierre Kaffer starten auch 2019 zusammen im Audi R8 LMS
Foto: ADAC-Motorsport
Nach dem Sensationssieg auf dem Sachsenring im vergangenen Jahr will EFP Car Collection by TECE auch 2019 im ADAC GT Masters für Furore sorgen. Der Rennstall vertraut weiterhin auf zwei Audi R8 LMS, die von Elia Erhart (30/Röttenbach) und Pierre Kaffer (42/Salenstein) sowie Florian Spengler (31/Ellwangen) und Neuzugang Mattia Drudi (20/I) pilotiert werden. Die "Liga der Supersportwagen" startet vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben in ihre neue Saison. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

Der Rennstall, den Elia Erhart und Florian Spengler gemeinsam ins Leben gerufen haben, führt nach einer erfolgreichen Debütsaison sein Engagement im ADAC GT Masters fort. Eingesetzt werden zwei Audi R8 LMS der neuesten Generation. Den ersten GT3-Sportwagen pilotieren wie im Vorjahr Erhart und Pierre Kaffer. Das Duo sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen, als es auf dem Sachsenring das Sonntagsrennen gewann. "Ich freue mich schon riesig auf die neue Saison", so Erhart. "Nachdem wir in unserem Premierenjahr bereits sehr viel gelernt und uns stetig weiterentwickelt haben, glaube ich, dass wir auf ein ausgesprochen gutes Grundgerüst zurückgreifen können. Zudem bin ich überzeugt davon, dass auch der neue Audi R8 LMS wieder sehr viel Potenzial bieten wird. Ich denke, dass wir in diesem Jahr sicherlich für die ein oder andere Überraschung sorgen können." 

Den zweiten R8 LMS steuert erneut Florian Spengler. Der Deutsche bekommt jedoch mit Mattia Drudi einen neuen Partner. Der 20 Jahre alte Italiener gewann 2018 in der italienischen GT-Meisterschaft ein Rennen und wurde für seine dortigen Leistungen mit einem DTM-Test sowie der Berufung in den Fahrerkader von Audi Sport customer racing belohnt. "2018 konnten wir in unserer Premierensaison gute Ergebnisse einfahren", so Spengler. "So war es für uns ein logischer Schritt, dieses Projekt, wenn auch mit Änderungen, fortzusetzen. Neu ist, dass ich mein Fahrzeug in dieser Saison zusammen mit Mattia Drudi bewege, einem jungen, talentierten Fahrer, der trotzdem schon viel Erfahrung hat und vor allem richtig schnell ist. Ich freue mich riesig, nach der langen Winterpause endlich wieder im Auto zu sitzen. Ich bin auf das Upgrade-Kit von Audi sehr gespannt und gleichzeitig davon überzeugt, dass das Auto noch mal einen Step in die richtige Richtung machen wird. Wir sind gut vorbereitet und bereit für gute Resultate." 

Für den technischen Support der beiden Audi R8 LMS wurde Car Collection Motorsport als Dienstleister gewonnen. "Die Mannschaft rund um Peter Schmidt und Denis Ferlemann hat sich in den vergangenen Jahren wirklich glänzend entwickelt", so Erhart. "Ich freue mich sehr auf die Kooperation in dieser Saison und glaube, dass wir trotz der harten Konkurrenz einiges erreichen können. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch noch einmal bei Holzer Performance für die erfolgreiche Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken." 

Mittwoch, 13. März 2019

BMWi Andretti Motorsport unter schwierigen Bedingungen in Honkong in den Punkten

Félix da Costa im regnerischen Hongkong in den Punkten 

Punkte für Felix da Costa in Honkong
Foto: BMW-Motorsport
BMW i Andretti Motorsport konnte die beeindruckenden Leistungen der letzten Rennen unter schwierigen Bedingungen beim 50. E-Prix in der Geschichte der ABB FIA Formel E-Meisterschaft nicht untermauern.  Im fünften Rennen der Saison konnte das Team jedoch wieder Punkte sammeln, dank des zehnten Platzes für António Félix da Costa (POR). Alexander Sims (GBR) konnte den Hongkonger E-Prix (CHN) nicht beenden, nachdem er seinen BMW iFE.18 beschädigt hatte, als er die Leitplanken traf.

Wiederholte Regenschauer machten das Qualifying zu einer großen Herausforderung. Bei sich ständig ändernden Streckenbedingungen war die Verfolgung der besten Startpositionen manchmal eine Lotterie. Sims und Félix da Costa hatte schließlich für 13 nieder th und 20 th Platz.

Das Rennen wurde mehrmals nach Zwischenfällen neutralisiert und wurde einmal ausgesetzt, sodass der BMW i8 Coupé Safety Car mehrere Auftritte auf der Strecke hatte. Während Sims infolge einer Reihe von Zwischenfällen zurückfiel, konnte sich Félix da Costa vor seinem Ausscheiden aus dem Trubel heraushalten und arbeitete sich stetig durch das Feld - auch dank FANBOOST. In den letzten Runden wurde sein Kampf mit dem zehnten Platz und einem Punkt in der Gesamtwertung belohnt.

Stimmen der Fahrer zum Rennen:

António Félix da Costa:
„Nach dem Qualifying war klar, dass es schwierig werden würde. Besonders auf einer Rennstrecke, wo es kaum Überholmöglichkeiten gibt. Alle Safety-Car-Zeiten bedeuteten, dass niemand Energie sparen musste, und das Tempo aller Autos war praktisch gleich. Überholmanöver waren fast unmöglich. Trotzdem haben wir einen Punkt erzielt. Wir müssen analysieren, warum unser Tempo bei Nässe so schlecht war, zumal es bei ähnlichen Bedingungen in Ad Diriyah und beim Test in Valencia in Ordnung war. Wir müssen uns jetzt voll auf das nächste Rennen in Sanya konzentrieren. “

Alexander Sims:
„Das war ein aufregender Tag. Einige Sitzungen waren besser als andere. Das Tempo war eigentlich in Ordnung. Im Rennen hatte ich eine fantastische Eröffnungsrunde. Ich war aggressiv aber überlegt, was sich ausgezahlt hat. Ich habe dann aber noch eine Lektion über die Formel E gelernt: In dieser Serie ist es so einfach, einen Fehler in diesen Autos zu machen, da sie am Limit schwer zu fahren sind. Meine Vorderräder blockierten in Runde zwei und ich verpasste die Kurve. Mein Rennen war von diesem Punkt an vorbei. Ich fand mich wieder hinten im Feld. Ich habe die Limits angestoßen und ausprobiert, dann bin ich gegen die Mauer gestoßen und das war das Ende meines Rennens. Ich werde versuchen, das Positive daraus zu ziehen und endlich ein sauberes Wochenende zu haben. Wenn ich das kann, werden wir die Ergebnisse erzielen, die unsere Arbeit tatsächlich verdient. “

Montag, 11. März 2019

Audi-Pilot Lucas di Grassi feiert zweiten Platz beim Formel-E-Jubiläum

  • 29. Podium für den Brasilianer im 50. Rennen der Elektrorennserie
  • Daniel Abt nach starker Aufholjagd Vierter
  • Audi-Kundenteam Envision Virgin Racing holt Plätze drei und sechs

Lucas di Grassi holt in Honkong Platz zwei
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 
50. Rennen der Formel E und ein weiteres Podiumsergebnis für Audi Sport ABT Schaeffler: Lucas di Grassi fuhr beim turbulenten E-Prix in Hongkong mit kühlem Kopf auf Rang zwei. Teamkollege Daniel Abt kämpfte sich von Startposition zwölf auf Platz vier nach vorn. Insgesamt kamen alle vier Audi e-tron FE05 in die Top Sechs.
Die FIA Formel-E fuhr in Honkong ihr 50igstes Rennen
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 
Wechselhaftes Wetter sorgte beim Jubiläumsrennen der Elektrorennserie für extrem schwierige Bedingungen. Beide freien Trainingssitzungen und das Qualifying fanden bei Regen statt. Beim Start des Rennens war die Strecke noch feucht, trocknete dann aber immer weiter ab. Insgesamt drei Mal kam das Safety-Car zum Einsatz, kurz nach dem Start musste das Rennen sogar mit der Roten Flagge unterbrochen werden.

Lucas di Grassi bewies einmal mehr Nervenstärke und glänzte bereits im Qualifying mit einer starken Leistung. Als einziger Fahrer der ersten Qualifying-Gruppe schaffte der Audi-Pilot bei den schlechtesten Bedingungen mit viel Aquaplaning den Sprung in die Super Pole der besten sechs. Von Startplatz fünf ins Rennen gegangen, verlor di Grassi zunächst zwei Positionen. Dank einer souveränen Fahrt kam der Brasilianer aber noch auf Rang zwei nach vorn. Damit verbesserte er sich in der Fahrerwertung auf Gesamtrang drei.

„Heute mussten wir mit Köpfchen fahren“, sagte der Brasilianer. „Bei solchen Bedingungen kann man nur mit Gewalt überholen und riskiert dabei einen Ausfall oder eine Strafe. Ich habe Ruhe bewahrt und wurde dafür belohnt. Das ist mein 29. Podium in der Formel E. Aber nicht nur darauf bin ich sehr stolz. Es ist einfach fantastisch, wie sich diese Rennserie entwickelt hat. Für mich gibt es derzeit keine bessere.“
Starke Leistung in Honkong: Daniel Abt
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 
Auch Teamkollege Daniel Abt zeigte eine starke Leistung. Der Deutsche hatte in der dritten Qualifying-Gruppe mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Von Startplatz zwölf verbesserte sich der Audi-Pilot in der Startrunde um zwei Positionen und kam anschließend Platz um Platz nach vorn. „Der Anfang war total verrückt“, sagte Abt. „Es ging drunter und drüber. Es war wichtig, sich aus dem ganzen Wahnsinn herauszuhalten. Am Ende haben wir acht Plätze gutgemacht. Ich bin sehr glücklich, denn wir haben auch als Team eine starke Leistung gezeigt und wertvolle Punkte gesammelt.“
Lucas di Grassi und Daniel Abt in der Autogrammstunde
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 
In der Teamwertung liegt Audi Sport ABT Schaeffler nach fünf von 13 Läufen nun auf Position zwei. „Nach diesem Rennen sind wir in der Meisterschaft in einer wesentlich besseren Position als vorher, da einige unserer wichtigsten Gegner heute keine Punkte geholt haben“, sagte Teamchef Allan McNish. „Die Straßen von Hongkong sorgen jedes Mal für reichlich Aufregung. Es war ein total verrücktes Rennen, in dem es für uns immer weiter nach vorn ging. Lucas hat schon im Qualifying eine außergewöhnliche Leistung gezeigt und Daniel im Rennen eine tolle Aufholjagd. Es gibt also einige Gründe zu feiern.“

Zum dritten Mal in Folge überquerte in der Formel E ein Audi e-tron FE05 die Ziellinie als Erster. Sam Bird vom Audi-Kundenteam Envision Virgin Racing lieferte sich an der Spitze des Feldes das ganze Rennen über ein spektakuläres Duell mit dem DS Techeetah von André Lotterer. In der vorletzten Runde kam es dabei zu einer Berührung, infolge derer Lotterer mit einem defekten Hinterreifen ausfiel und Bird den Sieg durch eine nachträgliche Zeitstrafe verlor. Sein Teamkollege Robin Frijns rückte damit auf Platz drei vor.

„Wenn alle vier Audi e-tron FE05 die Ziellinie unter den ersten fünf überqueren, kann man nur von einem exzellenten Ergebnis für Audi sprechen“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Es war ein Rennen voller Zwischenfälle bei schwierigen Bedingungen mit der am Start feuchten und dann abtrocknenden Strecke. Unsere Fahrer haben das ganze Rennen über eine starke Leistung gezeigt und keine Fehler gemacht. Und wir haben erneut gesehen, wie stark unser Auto vor allem im Rennen ist.“

Das sechste Saisonrennen der Formel E steht bereits in zwei Wochen auf dem Programm. Am 23. März gastiert die Elektro-Rennserie erstmals in Sanya auf der chinesischen Hainan-Insel.

Sonntag, 10. März 2019

Mortara holt den ersten Sieg in der Formel E in Hongkong

  • Mortara holt den ersten Sieg in der ABB FIA Formula E Championship
  • Bird gab fünf Sekunden Strafe wegen Kollision im Kampf um die Führung
  • Lotterer nach Kollision mit Bird enttäuscht

Edoardo Mortara Siegt in Honkong
Foto: Alastair Staley / LAT Images
Edoardo Mortara erbte seinen ersten Sieg in der Formel E in Hongkong, nachdem gegen Sam Bird wegen einer Kollision mit Andre Lotterer in der vorletzten Runde eine Zeitstrafe verhängt wurde. Bird und Lotterer führten ein Rundenlanges Duell um den Sieg. Das Paar wurde während des gesamten E-Prix um Sekunden getrennt. Wenige Runden vor Schluss setzte Bird alles auf eine Karte und setzte ein Überholmanöver, dabei kontaktierte die Rückseite von Lotterer. Trotz des Treffers von hinten hielt Lotterer seine Position und schaffte es, Bird in Schach zu halten, aber Lotterer hatte einen schleichenden Plattfuss aufgrund des Kontaktes mit Bird, wurde langsamer und musste schließlich aufgeben.

Dies sicherte Bird den Sieg. Allerdings wurde Bird später mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt und fiel damit auf den sechsten Platz zurück. Edoardo Mortara erbte somit den ersten Platz - ein erster Sieg für den Schweizer und ein erster Sieg für das VENTURI Formula E Team. Mortara verbesserte sich vom sechsten Startplatz nach vorne und holte sich damit den zweiten Podestplatz in Folge - nach seinem dritten Platz in Mexiko-Stadt.

Vandoorne der die Pole herausfuhr unterstrich den Trend in dieser Saison, dass kein Fahrer bisher die Pole in einen Sieg verwandeln konnte. Dies unterstreicht erneut, dass in der Formel E nichts selbstverständlich ist. 

Mit Änderungen in der Wertung wurde Lucas di Grassi Zweiter und Birds Teamkollege Robin Frijns rundete die Podestplätze für Envision Virgin Racing ab. Trotz des Verlustes bei den maximalen Punkten steigt Bird an die Spitze der Rangliste - mit einem zusätzlichen Punkt für die schnellste Runde.

Mit einem weiteren unterschiedlichen Sieger und nur zwei Punkten zwischen den ersten vier Fahrern kehrt die Formel E für das 6.Saisonrennen am 23. März in Sanya nach China zurück.

Formel E: Stoffel Vandoorne holt Pole in Hongkong

Stoffel Vandoorne holt Pole im Jubileumsrennen
Foto: Alastair Staley / LAT Images
Im 50. Formel-E Rennen in Honkong holt der ehemalige Formel-1 Pilot Stoffel Vandoorne die Pole-Position für das deutsche HWA-Team. Der Rennstall holt sich damit seine ersten drei Punkte in der Formel-E. Zweiter wurde Oliver Rowland im Nissan. Dritter wird der Deutsche Andre Lotterer (DS Techeetah), vor Gary Paffet (HWA) gefolgt von Lucas di Grassi von Audi Sport Abt Scheaffler.

Freitag, 8. März 2019

Porsche legt erste Testkilometer im neuen Forme-E-Fahrzeug zurück

Neel Jani absolviert erfolgreichen Rollout für Porsche


erstes Rollout für den Porsche Formel-E-Rennwagen
Foto: Porsche-Motorsport / Richard Pardon
Porsche-Werksfahrer Neel Jani (Schweiz) hat auf dem Porsche-Testgelände in Weissach am gestrigen Dienstag die ersten Kilometer im neuen Formel-E-Fahrzeug zurückgelegt und damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Werkseinstieg in die ABB FIA-Formel-E-Meisterschaft zur Saison 6 (2019/20) gesetzt. Die erste Ausfahrt mit dem neu entwickelten vollelektrischen Porsche-Antriebsstrang verlief ohne Zwischenfälle. Sie lieferte wertvolle Erkenntnisse, die den Motorsport-Ingenieuren dabei helfen, das Fahrzeug in den kommenden Monaten im Rahmen intensiver Tests auf den ersten Renneinsatz in der Formel E vorzubereiten.

Stimmen zum Rollout

Fritz Enzinger (Leiter Porsche Motorsport): „Der neu entwickelte Porsche-Antriebsstrang für die Formel E hat seine Feuertaufe bestanden. Das ist ein wichtiger Tag für alle, die an diesem Projekt beteiligt sind. Vielen Dank an all diejenigen, die in den vergangenen Monaten viel Arbeit und Herzblut in die Konstruktion von Antriebsstrang und Fahrzeug gesteckt und diesen erfolgreichen Rollout möglich gemacht haben. Auf dem Weg zu unserem Werkseinstieg in die Formel E haben wir noch viel Arbeit vor uns, aber ein erster wichtiger Schritt ist nun getan. Jetzt werden wir mit voller Konzentration weiter daran arbeiten, uns mit den besonderen Herausforderungen der Formel E vertraut zu machen.“

Neel Jani am Steuer des Porsche-Formel-E-Rennwagens
Foto: Porsche-Motorsport / Richard Pardon
Neel Jani (Porsche-Werksfahrer): 
„Ich bin sehr stolz darauf, bei der ersten Ausfahrt unseres Formel-E-Rennwagens am Steuer gewesen zu sein. Den Rollout fahren zu dürfen, ist nicht nur eine große Ehre, sondern auch sehr spannend. Wir betreten hier Neuland. Für mich war es ein großartiges Gefühl. Jeder im Team spürt: Jetzt kommt das Projekt richtig in Schwung. Natürlich sind wir heute noch nicht ans Limit gegangen, aber der Antriebsstrang und das Fahrzeug machen insgesamt einen sehr guten ersten Eindruck. Ich kann es kaum erwarten, die Testarbeit fortzusetzen.“

Amiel Lindesay (Team Manager):
„Wir wissen, dass wir in der Formel E auf sehr starke Konkurrenz treffen werden, die größtenteils mehr Erfahrung hat als wir. Umso wichtiger ist es für uns, dass wir mit dem Rollout den nächsten Schritt in der Entwicklung gemacht haben. Mit jedem weiteren Test werden wir neue Erkenntnisse sammeln und die Performance des Fahrzeugs optimieren.“

Foto: Porsche Motorsport/Richard Pardon
Malte Huneke (Technischer Projektleiter): 
„Die Entwicklungsarbeit für ein voll auf Effizienz und Leichtbau getrimmtes Formel-E-Fahrzeug ist eine großartige Herausforderung für unser Ingenieur-Team. Das Auto jetzt zum ersten Mal im Einsatz zu sehen, hat uns schon ein bisschen Gänsehaut beschert. Im Vergleich zur Serienentwicklung sind die Anforderungen bezüglich Effizienz und Gewicht des Antriebs in der Formel E auf einem ganz anderen Niveau. Nun werden wir uns nach und nach ans Limit herantasten. Das ist essenziell, um in der Formel E zu bestehen.“

Mercedes-Benz EQ Formel E Team gibt ersten Ausblick auf den Formel E-Einstieg

  • Weltpremiere des neuen Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01 auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf
  • Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team zeigte seinen Formel E-Rennwagen erstmals vor dem Beginn des Internationalen Automobil-Salons in Genf (07. bis 17. März 2019)
  • Der elektrische Silberpfeil erhält für seinen ersten Auftritt eine besondere „Teaser Livery“
  • Die Saison 2019/20 ist die erste, in der Mercedes sowohl in der Formel 1 als auch der Formel E antritt
  • Beide Rennserien stellen zukünftig gemeinsam einen wichtigen Technologietreiber für die Mercedes-Familie dar
  • Toto Wolff: „Wir freuen uns auf die Herausforderung, auch im Motorsport die Leistungsfähigkeit unserer intelligenten batterieelektrischen Antriebe zu demonstrieren und die Marke EQ positiv aufzuladen.“
Mercedes-Benz EQ Formula E Team, Teaser Car auf dem Genfer Automobil-Salon 2019
Foto: Mercedes-Motorsport

Die 89. Ausgabe des Internationalen Automobil-Salons in Genf hat einen weiteren Star: Mit dem Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01 feierte das Teaser Car des ersten vollelektrischen Rennwagens des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams in Genf seine Premiere.

Das Auto wird vom 07. bis 17. März 2019 auf der Messe zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. Der Rennwagen erstrahlt dabei in einer besonderen „Teaser Livery“, die einen Vorgeschmack auf den Einstieg des Teams in die Formel E geben wird. Das finale Design wird zu einem späteren Zeitpunkt vor dem Saisonauftakt präsentiert.

„Der Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01 Teaser gibt einen Vorgeschmack auf den ersten elektrischen Silberpfeil von Mercedes-Benz“, sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG. „Blaue Akzente sowie der subtile Kontrast zwischen Matt und Glanz in Verbindung mit dem Stern-Pattern am Heck des Fahrzeugs inszeniert den progressiven Luxus im elektrischen Motorsport.“

An der Seite des Fahrzeugs verläuft von der Front bis zum Heck eine blaue Linie, welche die Marke EQ symbolisiert. Gleichzeitig dient sie als Farbakzent ähnlich dem PETRONAS Grün am Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+ in der Formel 1. Die Linien helfen dabei, das Auto in seiner Proportion zu optimieren. Am Fahrzeugheck findet sich sowohl in der Formel 1 als auch beim Teaser Car in der Formel E ein Stern-Pattern. Dieses inszeniert auf subtile Weise die Wertigkeit der Marke Mercedes-Benz.
Mercedes-Benz EQ Formula E Team, Teaser Car
Foto: Mercedes-Motorsport
Herausforderung angenommen: Neue Spielwiese in der Formel E

Die Formel E repräsentiert mit ihrer innovativen und komplexen Technik eine neue Rennsport-Welt, in der es für Neueinsteiger viele Herausforderungen zu meistern gilt. Entsprechend stellt der erste öffentliche Auftritt des neuen Rennautos in Genf einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Renndebüt in der Formel E dar.

„Der Countdown zu unserem Einstieg in die Formel E hat nun auch offiziell begonnen“, sagte Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff. „Natürlich arbeitet unsere Mannschaft schon seit einiger Zeit hinter den Kulissen an dem Projekt, aber wenn man wie heute zum ersten Mal das Fahrzeug in unserer Teaser Livery sieht, dann wird einem bewusst, dass es so langsam ernst wird mit dem Einstieg.“

Bis zum ersten Renneinsatz des Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01 zum Jahresende liegt allerdings noch viel Arbeit vor dem Team. „Die Formel E wird eine komplett neue Spielwiese für uns sein“, betonte Toto Wolff. „Aber wir freuen uns auf die Herausforderung, auch im Motorsport die Leistungsfähigkeit unserer intelligenten batterieelektrischen Antriebe zu demonstrieren und die Marke EQ positiv aufzuladen.“

Doppelstart stärkt Technologietransfer innerhalb der Mercedes-Familie

Mit dem Beginn der sechsten Saison in der ABB FIA Formel E Meisterschaft schlägt Mercedes ein neues Kapitel in seiner langen und erfolgreichen Rennsportgeschichte auf. Beim Saisonstart 2019/20 werden zum ersten Mal zwei vollelektrische Rennwagen des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams ins Rennen gehen.

Damit ist die Marke mit dem Stern der einzige Automobilhersteller der Welt, der sowohl in der Formel 1 als auch der Formel E antritt. Der Doppelstart in den beiden Rennserien ermöglicht es Mercedes, die Lehren aus beiden Serien auf die Straße zu übertragen. Auf diese Weise stellen beide Plattformen gemeinsam einen wichtigen Technologietreiber für die gesamte Mercedes-Familie dar und helfen dabei, die Zukunft des Automobils mitzugestalten.

Donnerstag, 7. März 2019

BMW M Motorsport setzt die Vorbereitungen für die Saison mit dem neuen BMW M4 DTM in Spanien fort

BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Mit dem ersten Test des Jahres im spanischen Jerez de la Frontera läutete BMW M Motorsport die kritische Phase der Vorbereitung auf die DTM-Saison 2019 ein . Bei dem dreitägigen Test von Dienstag bis Donnerstag setzten BMW-Ingenieure ihre Arbeit am BMW M4 DTM fort, der gemäß den Vorschriften der Klasse 1 neu entwickelt wurde. Timo Glock (GER) und Bruno Spengler (CAN) waren die Männer hinter dem Lenkrad.
Jerez de la Frontera Test unter Palmen
Foto: BMW-Motorsport
Herzstück des BMW DTM-Saisonrennwagens 2019 ist der neu entwickelte, hocheffiziente Zweiliter-V4-Turbomotor, der über 600 PS leistet. Sie setzt die Erfolgsgeschichte von BMW Turbo Power im Motorsport fort, die vor genau 50 Jahren 1969 begann. Viele Bereiche des BMW M4 DTM wurden für den neuen Turbomotor neu gestaltet, darunter die Abgasanlage, das Frontend und die Kühlöffnungen. Änderungen wurden auch am Frontsplitter und am Heckflügel vorgenommen, während der Heckdiffusor abgesenkt wurde.

Stimmen der Piloten zum DTM-Test in Jerez de la Frontera:
Timo Glock
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock: 
„Nach dem langen Winter konnte ich es kaum erwarten, wieder ans Steuer zu kommen und freute mich sehr auf unseren neuen turbogeladenen BMW M4 DTM. Ich muss sagen, dass es alle meine Erwartungen erfüllt hat. Sie spüren wirklich die zusätzliche Motorleistung und das Drehmoment. Durch die Modifikationen der Aerodynamik verhält sich das Auto anders. Dies sind Dinge, an die wir uns als Fahrer anpassen müssen, und für die wir unseren Fahrstil verfeinern müssen. Nach meinen ersten Testtagen kann ich jedoch bestätigen, dass der neue BMW M4 DTM großen Spaß macht. Obwohl das Wetter im Allgemeinen alles andere als ideal war, war es ein sehr produktiver Test. Wir haben bei der Entwicklung des neuen Autos mehr Fortschritte gemacht und werden diese Arbeit im April auf dem Lausitzring fortsetzen. “
Bruno Spengler
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler:
„Obwohl das Wetter aufgrund des ungeklärten Wetters besser hätte sein können, konnten wir viele Punkte unseres Testprogramms durcharbeiten und die Entwicklung des Autos weiter vorantreiben. Es macht großen Spaß, an der Entwicklung eines solchen Autos beteiligt zu sein, da sich die Fortschritte im Verlauf der Wintertests sehen lassen. Bis zum Saisonstart haben wir noch ein bisschen mehr zu tun, aber beim Lausitzring-Test haben wir Gelegenheit dazu. Wir werden dort in Vorbereitung auf Hockenheim detaillierter eingehen und das Auto für die Eröffnungsrennen weiter optimieren. Das ganze Team hat im Winter hart gearbeitet und großartige Arbeit geleistet, um uns das bestmögliche Auto zu bieten. Jetzt geht es auf den Lausitzring für die letzte Vorbereitungsphase.

GT-Masters: Kirchhöfer und Pommer sollen den Titel für Callaway Competition holen

Foto: ADAC-Motorsport
Der Titelgewinn ist das Ziel: Callaway Competition startet 2019 mit einem neuen Fahreraufgebot im ADAC GT Masters. Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) bekommt mit Markus Pommer (28/Neckarsulm) in der Corvette C7 GT3-R des schwäbischen Rennstalls einen neuen Teamkollegen. Ihren Auftaktlauf trägt die „Liga der Supersportwagen“ vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

Marvin Kirchhöfer trat 2018 erstmals mit Callaway Competition an und holte zusammen mit Daniel Keilwitz mit drei Siegen die meisten aller Fahrerpaarungen. Die Saison beendete das Duo auf der dritten Gesamtposition. Nun will der Sachse, der bei R-Motorsport unter Vertrag steht und für seine Starts im ADAC GT Masters eine Freigabe erhalten hat, die Meisterschaft: „Im vergangenen Jahr habe ich mich bei Callaway Competition sehr wohlgefühlt. Leider hat es am Ende nicht für den Titel gereicht. Deshalb freue ich mich auf eine neue gemeinsame Saison und einen erneuten Angriff auf den Titel. Auch wenn es eine schwere Aufgabe wird, ich bin bereit und werde alles dafür geben. Ich denke, dass ich mit Markus einen guten Teamkollegen bekommen habe und wir von Beginn an vorn mitkämpfen können. Wir sind beide hochmotiviert.“

Mit Markus Pommer bekommt Kirchhöfer einen neuen Teamkollegen. Pommer holte 2018 in der „Liga der Supersportwagen“ zwei Siege und hatte ebenfalls bis zum Saisonfinale in Hockenheim Titelchancen. Der Neckarsulmer wechselt nun zu Callaway Competition und ersetzt dort ADAC GT Masters-Rekordsieger und Ex-Champion Daniel Keilwitz, der den Rennstall nach neun Jahren verlassen hat. „Mein Ziel im ADAC GT Masters ist es, mit Marvin den Titel zu holen“, so Pommer. „Callaway Competition hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie immer dazu in der Lage sind. Es gab schon seit einigen Jahren Kontakt zum Team, da es nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt seinen Sitz hat. In diesem Jahr hat es geklappt, dass wir ein gemeinsames Paket schnüren konnten.“

Teamchef Mike Gramke blickt optimistisch auf das neue Jahr: „Das Team ist für die bevorstehende Saison gut aufgestellt und hat mit Markus Pommer einen absoluten Wunschkandidaten gewinnen können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich die Fahrer sehr schnell einspielen werden und wir in Oschersleben gleich vom ersten Lauf an angreifen können. Im vergangenen Jahr konnten wir bis zum letzten Rennen unsere Meisterschaftschancen wahren, daher sollte unser Ziel sein, dies auch in der kommenden Saison zu bestätigen. Wenn das ganze Team vom ersten bis zum letzten Rennen konzentriert arbeitet, wovon ich absolut überzeugt bin, dann kann auch mehr drin sein als letzte Saison.“

Mittwoch, 6. März 2019

Erster Testtag von R-Motorsport mit dem Aston-Martin Vantage DTM

  • Neuer Aston Martin Vantage DTM beendet ersten Testtag
  • R-Motorsport konzentriert sich auf die Daten-Generierung des Motors und der Elektronik
  • Paul Di Resta: „Ein erkenntnisreicher Tag, an dem wir trotz einer Pause für Anpassungen und Reparaturen wertvolle Daten zum Motor und zum Turbolader gesammelt haben“
  • Team Principal Dr. Florian Kamelger: “Das Hauptziel unseres heutigen Testprogramms war unser neues Auto noch besser zu verstehen und mehr über das Ansprechverhalten des Turbomotors zu erfahren“
Aston Martin Vantage DTM
Foto: r-motorsport / Hans-Dieter Seufert

Am Dienstag, dem 5. März begann R-Motorsport am ersten Tag des gemeinsamen Tests mit Audi und BMW ein intensives Testprogramm mit dem Aston Martin Vantage DTM. Das Hauptziel des Tests war mehr Daten und Informationen über die Fahrbarkeit des neuen Turbomotors zu generieren. Darüber hinaus lag der Fokus darauf, auch mehr Erfahrung hinsichtlich der Hitzeentwicklung im Umfeld des Turboladers zu gewinnen.

Damit im Zusammenhang sind die vier langen Schlitze auf der Motorhaube zu sehen, durch die die heiße Abluft vom Kühler und Intercooler entweicht. Ein Garrett-Turbolader, ein vorgeschriebenes Einheitsbauteil, entwickelt für den Vierzylinder einen vorgeschriebenen maximalen Ladedruck von 3,5 bar. Rund 30 Extra-PS können per „Push-to-Pass“-Knopfdruck zwölf Mal im Rennen abgerufen werden. Sichtbares äußeres Erkennungsmerkmal, dass es sich beim Antriebsaggregat um ein Vierzylinder-Reihenmotor handelt, ist der Auspuff auf nur einer Seite, unterhalb der rechten Tür. Am Nachmittag wurde das Testprogramm längere Zeit unterbrochen, um Anpassungen und Reparaturen vorzunehmen.

„Zu diesem frühen Zeitpunkt unseres Test- und Entwicklungsprogramms möchte unser Team so viel wie möglich über den neuen Motor lernen,“ erklärt Paul Di Resta. „Heute war ein erkenntnisreicher Tag, an dem wir trotz einer Pause für Anpassungen und Reparaturen wertvolle Daten zum Motor und zum Turbolader gesammelt haben. Unser brandneuer Turbomotor braucht sicher noch eine Menge Laufzeit, um herauszufinden wie wir die Fahrbarkeit und die Kühlung weiter optimieren können.“

„Da das Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeug in nur 90 Tagen entwickelt und gebaut wurde gibt es noch viel Entwicklungsarbeit zu erledigen,“ pflichtet Team Principal Dr. Florian Kamelger bei. „Konsequenterweise war das heutige Hauptziel des Testtages, unseren Lernprozess bei der Entwicklung des Fahrzeugs fortzusetzen, insbesondere, was das Ansprechverhalten des Turbomotors anbelangt.“

Paul Di Resta sitzt auch am Mittwoch am Steuer des Aston Martin Vantage DTM bevor Jake Dennis am Donnerstag und Ferdinand von Habsburg am Freitag das Testprogramm fortsetzen.


Die Technik des Aston Martin Vantage DTM 

Chassis:
Carbon-Monocoque mit Überrollstruktur aus Stahl, Front-, Seiten- und Heck-Crashstrukturen, Motorhaube, Türen, Seitenwände und Kotflügel aus Carbon

Länge: 4.730 mm
Breite: 1.950 mm
Höhe: 1.280 mm
Mindestgewicht: 981 kg

Motor
Vier-Zylinder Reihenmotor Turbo
Hubraum: 2,0 Liter
Max. Drehzahl: 9500 1/min (per Reglement)
Kraftstoffdurchfluss: max. 95kg/h (per Reglement)

Getriebe:
Einheitsgetriebe
Einheits-6-Gang-Getriebe in Transaxle-Anordnung,
Heckantrieb, sequenzielle pneumatisch betätigte Lenkradschaltung
Mechanische Differentialsperre ohne Antriebsschlupfregelung
Carbonfaser-Kardanwelle
4-Scheiben-Carbonfaserkupplung mechanisch betätigt mit Fußpedal

Radaufhängung:
Einheitliche Doppelquerlenker mit durch Druckstangen betätigten Feder-Dämpfer-Einheiten an Vorder- und Hinterachse

Bremsen:
Einheitliche Carbon-Bremsanlage ohne ABS

Räder/Reifen:
Einheits-Aluminiumfelgen, Einheitsreifen von Hankook

Quelle: r-motorsport.com

Audi Sport ABT Schaeffler feiert Formel-E-Jubiläum

  • Daniel Abt und Lucas di Grassi bestreiten ihr 50. gemeinsames Rennen
  • Fünfter Saisonlauf der Elektrorennserie startet am Sonntag in Hongkong
  • Eurosport überträgt live, ARD zeigt Rennen im Livestream
Lucas di Grassi (l.) und Daniel Abt bestreiten am kommenden Wochenende
 Ihr 50. Formel-E-Rennen für Audi Sport ABT Schaeffler
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 

Das ist einmalig in der Formel E: Am kommenden Sonntag (10. März) absolvieren Daniel Abt und Lucas di Grassi in Hongkong ihr 50. Rennen für Audi Sport ABT Schaeffler. Keine andere Mannschaft hat seit dem Debüt der Elektrorennserie im September 2014 alle Läufe mit derselben Fahrerpaarung bestritten. Beim Gastspiel in Asien will Audi die eindrucksvolle Erfolgsbilanz weiter ausbauen.

Mit 37 Pokalen in 49 Rennen ist Audi Sport ABT Schaeffler das erfolgreichste Team im internationalen Starterfeld. Lucas di Grassi hat neun Siege auf seinem Konto, Teamkollege Daniel Abt zwei. Hinzu kommen elf schnellste Rennrunden und fünf erste Startplätze. Eine eindrucksvolle Zwischenbilanz, auf der sich die Audi-Werksmannschaft aber keinesfalls ausruhen möchte.

„Natürlich wollen wir die Emotionen und den positiven Schwung von Lucas’ Last-Minute-Sieg in Mexiko mitnehmen. Aber trotzdem beginnt in Hongkong alles bei null, denn die Strecke hat einen komplett anderen Charakter als Mexiko“, sagt Teamchef Allan McNish. „Ich bin besonders gespannt auf Daniel (Abt), der in Hongkong schon immer gut zurechtgekommen ist und nach seinem aberkannten Sieg beim letzten Mal noch eine Rechnung offen hat. Aus der Sicht des Teams wollen wir unser 50. Rennen natürlich zu etwas Besonderem machen. Nach dem Sieg in Mexiko und Daniels Podium in Santiago sind wir auf einem guten Weg.“

Zum ersten Mal ist Hongkong nicht Auftaktevent, sondern mitten in der Saison Austragungsort eines Laufs. Die asiatische Metropole bietet die wohl schillerndste Kulisse im Kalender: Fahrerlager und Rennstrecke im Herzen der Stadt sind direkt an der Hafenfront rund um das bekannte Riesenrad beheimatet. Der 1,860 Kilometer lange Kurs ist eng und anspruchsvoll, ganz nach dem Geschmack von Daniel Abt und Lucas di Grassi: Beide standen in Hongkong schon auf dem Podium. Beim Auftakt zur vierten Saison im Dezember 2017 überquerte Daniel Abt als Sieger die Ziellinie, wurde aber nachträglich wegen eines Formfehlers des Teams in der Fahrzeugdokumentation aus der Wertung genommen.

„In Hongkong liegen noch 25 Punkte von mir herum, die ich dieses Mal ganz gern abholen würde“, schmunzelt Daniel Abt. „Die Strecke finde ich cool, auch die Atmosphäre mit den Fans ist fantastisch. Lucas und ich waren dort beide immer recht stark und nachdem wir jetzt unseren etwas holprigen Start in die Saison überwunden haben, wollen wir angreifen. Das Qualifying wird eine wichtige Rolle spielen, denn Überholen ist in Hongkong schwierig – aber das haben wir auch schon vor anderen Rennen gesagt und sind dann doch eines Besseren belehrt worden.“

Unvergessen ist Lucas di Grassis zweiter Platz bei der Premiere in Hongkong 2016: Nach einem Crash in der ersten Runde musste der Brasilianer einen zusätzlichen Boxenstopp inklusive Wechsel des Frontflügels einlegen. Vom Ende des Feldes kämpfte er sich mit einer mutigen Strategie und perfektem Energiemanagement noch aufs Podium.

„Die ganze Mannschaft hat in den vergangenen Monaten hart gearbeitet. Das zahlt sich jetzt aus, denn wir sind wieder bei der Musik und fahren um Pokale und Siege – wie zuletzt in Mexiko“, sagt Lucas di Grassi. „Dieses Momentum müssen wir mit nach Hongkong nehmen. Wir erleben Rennen für Rennen, wie unberechenbar die Formel E ist. Wir werden keinen Millimeter nachlassen und wieder alles geben. Unser Ziel ist wie immer der größtmögliche Pokal.“

Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler ist auch das Kundenteam Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem von Audi und Technologiepartner Schaeffler entwickelten e-tron FE05 unterwegs. Mit einem Sieg sowie einem zweiten und einem dritten Platz liegt die Mannschaft auf Rang zwei der Teamwertung. Bird gewann das erste Rennen der vierten Saison in Hongkong.

Der fünfte Saisonlauf der Formel E startet in Hongkong ausnahmsweise erst am Sonntag, aber wie immer um 16 Uhr Ortszeit (9 Uhr MEZ) und führt wie gewohnt über 45 Minuten plus eine Runde. Eurosport überträgt live aus Hongkong, außerdem zeigt die ARD das Rennen im Livestream unter daserste.de. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

Dienstag, 5. März 2019

ADAC GT4 Germany mit Junior- und Trophy-Wertung

Foto: ADAC-Motorsport
In der neuen ADAC GT4 Germany kämpfen die Teilnehmer in diesem Jahr nicht nur um den Gesamtsieg. Nachwuchspiloten punkten zudem in der Junior-Wertung, ambitionierte Hobbyrennfahrer können sich in der Trophy-Wertung messen. Den Auftakt zu den sechs Veranstaltungen der ADAC GT4 Germany im Rahmen des ADAC GT Masters bilden die ersten beiden Saisonläufe vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben. 

In der Junior-Wertung haben junge Nachwuchspiloten die Möglichkeit, im direkten Vergleich mit gleichaltrigen Piloten, die ebenfalls das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, um Punkte zu kämpfen. Alle Fahrer der FIA-Fahrereinstufungen Silber und Bronze, die jünger als 20 Jahre sind, sammeln in der Junior-Wertung punkte. Auch die Gentleman-Fahrer profitieren in der ADAC GT4 Germany von einem separaten Klassement. Die Trophy-Wertung richtet sich an all jene Piloten der FIA-Fahrereinstufung Bronze, die bereits 35 Jahre oder älter sind. 

Sowohl im Gesamtklassement als auch für die Junior- und Trophy-Wertung punkten die ersten 15 Fahrerpaarungen. Sieger erhalten 25 Punkte, für Rang 15 wird noch ein Punkt vergeben (Punkteschlüssel 25-20-16-13-11-10-9-8-7-6-5-4-3-2-1 für die Plätze 1 bis 15). 

In der Junior- und der Trophy-Wertung gibt es dazu Faktoren, für die die Einstufung der Fahrerpaarungen ausschlaggebend sind. Im Sinne der sportlichen Fairness erhalten Kombinationen aus einem Silber- und Bronze-Fahrer Punkte mit dem Faktor 1,5. Teilen sich zwei Bronze-Fahrer ein Fahrzeug, erhalten sie doppelte Punkte. Treten in der Juniorwertung zwei Fahrer der Einstufung Silber gemeinsam an, erhalten sie die einfache Anzahl Punkte.


Montag, 4. März 2019

Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport feiert Rennstrecken-Debüt in Jerez

  • Erfolgreicher Roll-Out vor erstem Testeinsatz am 5. März in Südspanien
  • Neuer Aston Martin Vantage DTM absolviert beim Roll-Out problemlos erste Testkilometer
  • Paul Di Resta: „Ein ganz besonderer Moment, bei der Weltpremiere am Steuer des Aston Martin DTM zu sitzen“
  • Team Principal Dr. Florian Kamelger: „Ein DTM-Rekord, dass der Aston Martin Vantage DTM in weniger als 100 Tagen auf die Rennstrecke gebracht wurde.“
Rennstreckenpremiere des neuen Aston Martin Vantage DTM in Jerez
Foto: r-motorsport.com

Gelungene Weltpremiere des Aston Martin Vantage DTM in Jerez. Paul Di Resta startete am Montag, dem 4. März um 15.00 Uhr zur ersten Installationsrunde beim Roll-Out des brandneuen DTM-Fahrzeugs. Nach den geplanten sechs Runden stellten Paul und das Team fest, dass alles im „grünen Bereich“ war und der Aston Martin Vantage DTM nach nur 90 Tagen Entwicklungs- und Bauzeit seine Feuertaufe erfolgreich bestanden hat.

Am Dienstag, dem 5. März, dem ersten Tag im Rahmen der gemeinsamen Testtage mit Audi und BMW beginnt dann das intensive Testprogramm von R-Motorsport mit dem Aston Martin Vantage DTM. Das Testprogramm an den ersten beiden Tagen wird von Paul Di Resta absolviert.

„Das Auto fühlte sich gleich von Beginn gut an“, beschrieb Paul Di Resta seine ersten Fahreindrücke im Aston Martin Vantage DTM. „Das Team hat einen unglaublich guten Job gemacht, in so kurzer Zeit ein so schönes und hervorragend fahrbares Rennauto auf die Rennstrecke zu bringen. Beim Roll-Out hat alles perfekt funktioniert und ich hatte gleich ein gutes Gefühl im Auto. Ich freue mich schon auf den morgigen ersten Testtag.“

Das Aston Martin Vantage DTM Entwicklungsprojekt entstand und wurde umgesetzt unter der operativen Leitung der Vynamic GmbH, dem Joint Venture der AF Racing AG und der HWA AG, in Affalterbach. Entsprechend der Vorgaben des DTM-Reglements musste der Aston Martin Vantage DTM im Vergleich zu den Maßen des Serienfahrzeugs in der Länge, Breite und Höhe angepasst werden. Der Aston Martin Vantage DTM ist somit 4730 cm lang, 1950 cm breit und 1280 cm hoch.

Eine weitere Herausforderung war die Entwicklung und der Bau des neuen Vierzylinder-Turbomotors. Das Aggregat mit zwei Litern Hubraum ist als Frontmittelmotor hinter der Vorderachse eingebaut.

R-Motorsport Team Principal Dr. Florian Kamelger resümiert: „Das Technikteam hat eine grandiose Leistung erbracht. Es ist ein DTM-Rekord, dass der Aston Martin Vantage in weniger als 100 Tagen auf die Rennstrecke gebracht wurde. Das Fahrzeug ist obendrein optisch ein Hingucker, ein besonders schönes DTM-Auto. Die ersten Fahreindrücke von Paul sind vielversprechend. Jedoch haben wir noch viel Arbeit bis zum Saisonstart in Hockenheim vor uns, die wir jetzt in dem Bewusstsein angehen, dass die Basis des Autos schon einmal stimmt.“

Paul Di Resta wird das Testprogramm am Dienstag und Mittwoch beginnen, bevor Jake Dennis am Donnerstag und Ferdinand von Habsburg am Freitag ins Lenkrad des Aston Martin Vantage DTM greifen.

IDM Superbike 1000 kämpft vor Mega-Kulisse beim Truck-GP auf dem Nürburgring um Meisterschaftspunkte

Foto: Jens Hawrda
Der Einsatz der IDM-Organisation und des ADAC Mittelrhein als sportlicher Ausrichter des 34. Internationalen ADAC Truck Grand Prix vom 19. bis zum 21. Juli 2019 haben sich gelohnt. Der Start der IDM Superbike 1000 im Rahmen des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring steht fest. Deutschlands höchste Klasse im Motorradstraßenrennsport trägt zwei Meisterschaftsläufe im Rahmen der Großveranstaltung in der Eifel aus.

„Wir freuen uns sehr, die Königsklasse der IDM bei diesem Mega-Event vor rund 120.000 Zuschauern präsentieren zu können“, sagt IDM-Serienmanager Normann Broy. „Der Auftritt vor einer so großen Zuschauerkulisse wird uns enorm helfen, mehr Motorsportfans für die IDM und den Motorradsport in Deutschland zu begeistern.“ Für die Fahrer der IDM-Topklasse mit den spektakulären, rund 220 PS starken Superbikes stehen 2019 nun insgesamt acht Rennwochenenden mit je zwei Wertungsläufen auf dem Terminkalender. Gleichzeitig meldet sich die IDM nach einer kurzen Auszeit auf dem legendären Nürburgring zurück.

Der Auftritt beim Truck Grand Prix gehört zu den Saisonhöhepunkten. Normann Broy betont: „Wir müssen uns beim sportlichen Ausrichter ADAC Mittelrhein und auch beim Veranstalter ETM bedanken, die für den Start der IDM bei der Traditionsveranstaltung viel möglich gemacht haben.“

Nach dem Saisonauftakt auf dem Lausitzring (17. bis 19. Mai) macht die IDM bei der German Speedweek in Oschersleben (6. bis 9. Juni), in belgischen Zolder (21. bis 23. Juni) und im tschechischen Most (12. bis 14. Juli) Station. Mit dem Truck Grand Prix beginnt für die IDM Superbike 1000 die zweite Saisonhälfte. Es folgen das Highlight in Schleiz (2. bis 4. August), das Wochenende auf der holländischen MotoGP-Strecke von Assen (6. bis 8. September) und das Saisonfinale in Hockenheim (27. bis 29. September).

Freitag, 1. März 2019

Vettel für Mercedes im ADAC GT-Masters

2019 in der "Gelben Mamba" am Start: Fabian Vettel
Foto: Jens Hawrda
Neuzugang im Fahrerfeld des ADAC GT-Master wird in diesem Jahr der Bruder von Formel-1 Fahrer Sebastian Vettel, Fabian Vettel, sein. Der 31järige Bruder des Forme-1 Stars wird 2019 für das Team HTP Motorsport auf einem Mercedes-AMG GT3 in der deutschen GT-Serie an den Start gehen.

Bisher war Fabian Vettel im Audi-TT-Cup und der Lamborghini Super Trofeo unterwegs, der Sprung in die deutsche GT-Masters Serie mit Fahrzeugleistungen zw. 500-600 PS wird deshalb nicht einfach und Fabian Vettel wird sicher Zeit brauchen um in der Serie anzukommen. Helfen soll im dabei sein Fahrerkollege Philip Ellis der gemeinsam mit ihm den Mercedes-AMG GT 3 pilotieren wird. Das Fahrzeug in seiner auffällig gelben Lackierung war in der Vergangenheit jedenfalls immer für Siege gut.

Dienstag, 26. Februar 2019

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda in der IDM
Foto: Jens Hawrda
Alessandro Polita und das HRP-Honda-Team sind auch 2019 wieder ein Gespann. Mit dem Ziel, in diesem Jahr in die Top 3 zu fahren. „Die Saison wird zwar ganz vorne wieder zu einer BMW-Veranstaltung“, vermutet Teamchef Jens Holzhauer, „aber vielleicht können wir trotzdem dazwischenfunken.“  

Alex Polita war erst in der zweiten Saisonhälfte 2018 in die IDM Superbike 1000 eingestiegen, nachdem sich die Wege von HRP und dem bis dahin verpflichteten Stammfahrer Jan Halbich trennten. Der Tscheche stagnierte auch im vierten gemeinsamen Jahr erneut nach einem erfolgreichen Saisonauftakt. Laut Holzhauer hat er „die letzte Sekunde nicht gefunden.“ 
Alessandro Polita hat sich für die Saison 2019 viel vorgenommen
Foto: Jens Hawrda
Durch den ehemaligen Superbike-WM-Fahrer und Langstrecken-WM-Pilot Alex Polita kehrte der Spaß am Sport ins Team zurück. Die großen Ergebnisse kamen in den verbleibenden sechs Rennen noch nicht, allein drei davon wurden wegen technischer Probleme zu einer Nullrunde, doch in den anderen fuhr der Italiener in die Top Ten. Zum Saisonfinale gelang dem 34-Jährigen auf der Honda CBR 1000 RR ein sechster Platz. 

Die Erfolgskurve geht nach oben und jetzt hat das Team von Honda „eine Schubkarre voller Neuteile“ bekommen, wie Holzhauer sagt. „Alles, womit wir Probleme hatten, ist jetzt neu. Das betrifft Sensoren, den Kabelbaum, eine neue ECU mit neuer Elektronik. Wir haben damit viel mehr Einstellmöglichkeiten. Außerdem sind ein neuer Auspuff und eine modifizierte Verkleidung eingetroffen.“ Der erste offizielle Test findet am 12. März 2019 in Valencia statt. Es werden zwei nagelneue Motorräder aufgebaut. 
Alessandro Polita (Honda CBR 1000 RR)
Foto: Jens Hawrda
Polita wird in bester Verfassung in Spanien antreten. Er hat sechs Kilogramm abgenommen und seinen Job an den Nagel gehängt, um sich komplett auf die IDM vorbereiten zu können. Politas Ehefrau ist Inhaberin einer Mühle und er hat die Produkte mit dem Lkw ausgefahren. 

Quelle: www.idm.de, Anke Wieczorek

Montag, 25. Februar 2019

DTM: BMW Piloten in den letzten Fitnessvorbereitungen

Bruno Spengler beim Fitnesstraining
Foto: BMW-Motorsport
Die BMW DTM-Fahrer haben sich diese Woche intensiv geschult. Von Donnerstag bis Sonntag absolvierten Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE), Bruno Spengler (CAN), Marco Wittmann (GER) und DTM-Neuling Sheldon van der Linde (RSA) ein viertägiges Fitness-Camp in Viareggio (ITA). . 

Timo Glock (GER) konnte aufgrund einer Erkrankung nicht teilnehmen, wird aber in den nächsten Wochen ein persönliches Training mit dem Formula Medicine Team durchführen. Teamarzt Riccardo Ceccarelli (ITA) und seine Crew bereiteten einen umfangreichen und abwechslungsreichen Übungsplan vor, um die Fahrer für die kommende DTM-Saison zu unterstützen. Der Fokus lag zu gleichen Teilen auf Fitness, Reaktion und mentalem Training. 

Das Programm beinhaltete Trainings mit verschiedenen Geräten sowie verschiedene Outdoor-Aktivitäten. „Doktor Ceccarelli ist eine absolute Legende. Deshalb ist es fantastisch, mit ihm und seinem Team zusammenzuarbeiten “, sagte Eng. „Jeder Trainer hier hat eine unglaubliche Erfahrung. Besonders das mentale Training macht großen Spaß. Die Fitnessübungen können auch sein, sie sind jedoch meistens herausfordernd; Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt. Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “

Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt. Das ist auch gut so, denn es ist die perfekte Vorbereitung für die neue DTM-Saison. “Die DTM-Saison 2019 beginnt mit den ersten beiden Rennen auf dem Hockenheimring (GER) am 4. und 5. Mai. Zuvor finden vom 15. bis 18. April die offiziellen ITR-Testfahrten auf dem Lausitzring (GER) statt.

Sonntag, 24. Februar 2019

DTM: BMW findet kein Kundenteam

BMW DTM Testträger
Foto: BMW-Motorsport
Zwei Wochen vor Beginn der Test's in Jeres hat BMW offensichtlich immer noch kein Kundenteam gefunden. Im Gegensatz zu Audi, die mit WRT ein Privatteam gefunden haben, das bereit ist geschätzte fünf Millionen Euro für zwei Autos pro Saison auszugeben, wird es wohl mit einem Privat finanzierten Team von BMW in der DTM-Saison 2019 nichts werden. 

In Anbetracht der notwendigen Vorlaufzeit für so ein Projekt ist es rein zeitlich wohl gar nicht mehr möglich für BMW so ein Team aus dem Hut zu zaubern. Eventuell hat BMW hier auch den Fehler gemacht die Partnerschaft mit einem möglichen Privatteam auf das zur Verfügung stellen von zwei Rennfahrzeugen zu beschränken. 

Audi war hier deutlich flexibler und stellt neben den Fahrzeugen Unterstützung in Form von Material zur Verfügung. Trotz dieser Unterstützung von bei Audi gilt es für WRT immer noch Millionensummen aufzutreiben, was schwer genug ist.  Für potentielle BMW-Kundentwams fehlt selbst diese Unterstützung des Herstellers. Da ist es nicht verwunderlich, das sich in der großen Reihe der BMW-Kundenteams in allen möglichen Serien kein ersthafter Bewerber für eine DTM-Teilnahme in der Saison 2019 findet. Das ist sehr schade und sollte BMW zu denken geben. Will mann wirklich, wie immer bekundet die DTM attraktiver machen, gehört wohl mehr Initative an den Tag gelegt. Audi macht es hier vor, wie mann den DTM-Einstieg von Kundenteams attraktiver machen kann. 

Die Saison wird ohnehin für die Kundentwams teuer genug. Zur Finanzierung der immensen Summen kommen immer wieder Paydriver ins Spiel. Es gibt genug Fahrer die in der Formel-2 oder anderen Serien keinen Platz finden und Alternativen suchen müssen. Das wird dann wohl auch ein Finanzierungsmodell für Privatteams werden müssen.