Donnerstag, 13. Dezember 2018

Audi startet Titelverteidigung in der Formel E

  • Rennpremiere für Daniel Abt und Lucas di Grassi im Audi e-tron FE05
  • Saisonstart mit neuen Autos, neuen Teams und neuen Regeln
  • Erstes Rennen am 15. Dezember in Ad Diriyah (Saudi-Arabien)

Nach fünf Monaten Pause kehrt die Formel E am kommenden Samstag (15. Dezember) zurück auf die Rennstrecke: In Ad Diriyah, vor den Toren der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, beginnt die fünfte Saison der rein elektrischen Rennserie. Das Team Audi Sport ABT Schaeffler mit Daniel Abt, Lucas di Grassi und dem neu entwickelten Audi e-tron FE05 geht als Titelverteidiger an den Start.
Daniel Abt,   Audi e-tron FE05 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Mit einer beeindruckenden Aufholjagd und einem spektakulären Endspurt am letzten Rennwochenende in New York hat Audi Sport ABT Schaeffler in der vergangenen Saison den Titel in der Teamwertung erobert. Jetzt werden die Karten neu gemischt. „Wir können es kaum erwarten, dass es endlich wieder losgeht“, sagt Teamchef Allan McNish. „Das Saisonfinale mit all seinen Emotionen ist gefühlt schon so lange her. Jetzt blicken wir voraus: Bei den gemeinsamen Testfahrten in Valencia haben wir einen ersten Eindruck von den Kräfteverhältnissen in der neuen Saison bekommen. Aber es geht im Motorsport nichts über den Zauber des ersten Renntages mit dem ersten Qualifying und Rennen, wenn man wirklich weiß, wo man steht – vor allem nach den Monaten voller harter Arbeit, die in Neuburg geleistet wurde. Mein Gefühl lässt sich am besten mit angespannter Vorfreude beschreiben.“

Der Auftakt in Ad Diriyah markiert den Beginn einer neuen Ära in der Formel E. Wichtigste Neuerung: Dank der größeren Batteriekapazität der neuen Fahrzeug-Generation fällt der bisher obligatorische Autowechsel zur Rennmitte weg. Trotzdem bleibt es weiterhin spannend, mit dem sogenannten „Attack Mode“: Passiert der Fahrer die Aktivierungszone auf der Strecke, erhöht sich die Leistung seines Autos im „Attack Mode“ kurzzeitig auf 225 kW (306 PS). Herausforderung für die Strategen: Die Anzahl der Aktivierungen und deren Dauer legt die FIA für jedes Rennen individuell fest und gibt diese erst kurz vor dem Rennstart bekannt.
Lucas di Grassi,   Audi e-tron FE05 #11 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Die Renndistanz – bisher durch Runden definiert – beträgt in der neuen Saison immer 45 Minuten plus eine Runde. Die Leistung im Rennmodus steigt von 180 kW auf 200 kW. Fans können weiterhin ihre Lieblingsfahrer unterstützen, indem sie ab sechs Tagen vor dem Rennen bis zur 15. Rennminute unter anderem über die Formel-E-Website abstimmen. Die fünf Fahrer mit den meisten Stimmen erhalten den „FanBoost“, in der zweiten Rennhälfte aktiviert werden kann und die Leistung kurzzeitig auf 250 kW erhöht.

Der Saisonstart markiert gleichzeitig das Renndebüt von zwei weiteren Audi e-tron FE05 im Team Envision Virgin Racing. Der britische Rennstall mit seinen Piloten Sam Bird und Robin Frijns nutzt in dieser Saison die Modelle von Audi inklusive des Antriebsstrangs rund um die Motor-Generator-Unit Audi Schaeffler MGU03. „Schön, dass in dieser Saison zusammen mit Envision Virgin Racing gleich vier Audi e-tron FE05 um Pokale kämpfen“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Dass sich diese renommierte Mannschaft für unseren Antriebsstrang entschieden hat, ist auch eine Bestätigung für die ausgezeichnete Arbeit, die unsere Ingenieure zusammen mit den Kollegen unseres Entwicklungspartners Schaeffler leisten.“ 

Bei allen Neuerungen im Umfeld setzt Audi innerhalb des Teams auf Konstanz: Daniel Abt und Lucas di Grassi sind zwei von nur fünf Piloten im Feld, die alle 45 bisher ausgetragenen Formel-E-Rennen absolviert haben. Mit 35 Podiumsplätzen feierten sie dabei mit Abstand die meisten Erfolge. Lucas di Grassi ist mit 27 Pokalen und 611 Punkten erfolgreichster Fahrer der vier Jahre jungen Formel-E-Geschichte. 

„Kaum zu glauben: Jetzt gehöre ich mit 26 Jahren schon zu den Routiniers in einer Rennserie“, schmunzelt Daniel Abt. „Aber wenn man sich anschaut, was sich in der Formel E alles ändern wird, dann sind wohl in der neuen Saison alle 22 Piloten wieder Rookies. Wir haben in den vergangenen Monaten auf und neben der Strecke hart gearbeitet. Jetzt wollen wir in Riad den bestmöglichen Start erwischen und am liebsten schon ein erstes Ausrufezeichen setzen.“

Nach vier Jahren in Fernost ist erstmals Saudi-Arabien Schauplatz des Saisonauftakts. Der 2,494 Kilometer lange Kurs mit seiner langen Geraden und 90-Grad-Kurven vor historischer Kulisse verspricht einen spannenden Renntag. „Wir wollen den Schwung aus der vergangenen Saison mitnehmen: Wir standen als Team zuletzt achtmal hintereinander auf dem Podium und möchten diese Serie ausbauen“, sagt Lucas di Grassi. „Unser e-tron FE05 ist ein starkes Auto, das Team ist nochmals gereift und enger zusammengewachsen. Natürlich wird die Konkurrenz härter, weil jeder immer mehr in das Thema Formel E investiert. Auch wir haben jedes Detail noch einmal hinterfragt und verbessert. Wir sind bereit.“

Am Sonntag nach dem Rennen (16. Dezember) steht in Ad Diriyah noch ein offizieller Testtag der Formel E auf dem Programm. Für Audi Sport ABT Schaeffler übernimmt Test- und Entwicklungsfahrer Nico Müller dann das Cockpit eines Audi e-tron FE05.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Heiß auf Eis: Audi beim GP Ice Race in Österreich

  • Audi RS 5 DTM und Audi e-tron FE04 erstmals mit Spikes auf Eis
  • René Rast und Daniel Abt in Zell am See auf glattem Untergrund
  • Acht Jahrzehnte Audi-Motorsport-Geschichte
René Rast (l.) und Daniel Abt
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Motorsport mal anders: Noch nie sind so unterschiedliche Rennwagen aus dem Motorsport-Programm von Audi zusammen auf Schnee und Eis gefahren. Das ändert sich am 19. und 20. Januar 2019: Beim GP Ice Race im österreichischen Zell am See driftet Daniel Abt mit dem elektrisch angetriebenen Audi e-tron FE04 um einen Eisparcours. DTM-Champion René Rast bändigt erstmals seinen Audi RS 5 DTM auf glattem Untergrund.

Von 1937 bis 1973 waren Eisrennen in Zell am See ein Publikumsmagnet und Treffpunkt der internationalen Motorsport-Elite. Diese Tradition lässt das Organisationsteam um Ferdinand Porsche und Vinzenz Greger nach 45 Jahren aufleben. Audi Tradition nutzt das Revival, um Geschichte und Zukunft des Rennsport-Programms zu demonstrieren – unter anderem mit einem Auto Union Typ C, der Teil der historischen Ausstellung ist. Hans Stuck gewann damit 1938 ganz in der Nähe von Zell am See das Großglockner-Bergrennen. Das spektakulärste Rallyeauto aller Zeiten, der Audi Sport quattro S1, wird ebenfalls beim GP Ice Race seine Runden drehen.

Es wird definitiv laut und schnell, wenn René Rast seinen Audi RS 5 DTM in Zell am See startet. Der DTM-Champion von 2017 ist neugierig, wie gut die Spike-Reifen mit den mehr als 500 PS seines Rennwagens klarkommen. „Im Kart bin ich einmal auf Spikes ein Eisrennen gegen Nico Rosberg gefahren und mit der Audi driving experience war ich schon in Schweden“, sagt der 32-jährige Profi. „Eis ist natürlich die absolute Herausforderung für einen Rennfahrer. Alles läuft wie in Zeitlupe ab und trotzdem müssen wir uns voll konzentrieren. Es ist einerseits Spaß, andererseits wollen wir immer auch das Limit fühlen. Ich bin schon sehr gespannt.“

Daniel Abt ist in seinem offenen Cockpit noch näher an den stiebenden Kristallen. Der Allgäuer, der 2018 in der Formel E sein Heimrennen in Berlin gewann, steuert das Formel E-Meisterauto Audi e-tron FE04. Der elektrische Rennwagen krallt sich ebenfalls mit Spikes in den Untergrund. „Im Monoposto auf Eis – was für eine Kombination!“, sagt der 26 Jahre alte Audi-Pilot. „Einmal bin ich ein Eiskartrennen gefahren, ein anderes Mal war ich auf Schnee Beifahrer bei Mattias Ekström im Rallycross-Audi. Aber selbst habe ich noch nie ein Rennauto auf Eis bewegt. Das wird sicher eine Super-Gaudi. Ich hoffe, dass ich keinen Eiskratzer für mein Helmvisier brauche ...“

Montag, 10. Dezember 2018

DTM: Zugabe beim „Young-Driver-Test“: Mercedes-AMG-Autos in Jerez

  • Die drei diesjährigen DTM-Boliden testen noch einmal gemeinsam
  • Habsburg überrascht mit kurzfristigem Wechsel von Audi zu HWA
  • BMW sucht Fahrer für das letzte freie Werks-Cockpit
#23 Daniel Juncadella, Mercedes-AMG C 63 DTM
Foto: dtm.com
Der Mercedes-AMG C 63 DTM geht in die Verlängerung: Die HWA AG, langjährige Entwicklungs- und Einsatzmannschaft des Stuttgarter Herstellers in der DTM, setzt beim „Young-Driver-Test“ vom 10. bis 12. Dezember im spanischen Jerez noch einmal das diesjährige Mercedes-AMG-Auto ein. Der Konzern hat sich zwar zum Saisonende 2018 aus der DTM verabschiedet, doch in Andalusien wird ein DTM-Auto mit dem Stern auf der Motorhaube noch einmal gemeinsam mit Audi und BMW auf einer Rennstrecke zu sehen sein. Als Referenzfahrer im Mercedes-AMG ist der langjährige DTM-Pilot Daniel Juncadella mit von der Partie.

Für den Test nominierte HWA neben dem Spanier Juncadella die Youngster Jake Dennis (23), Jake Hughes (24), Thomas Preining (20) und Ferdinand Habsburg (21). Insbesondere die Nominierung des Österreichers Habsburg ist eine Überraschung, denn das Talent aus der Formel 3 war ursprünglich bei Audi für den Test in Jerez vorgesehen und war von den Ingolstädtern auch bereits kommuniziert worden.

Audi hatte die Fahrer des RS 5 DTM bereits in der vergangenen Woche bekanntgegeben. Mit dem 27 Jahre alten Rallycross-Star Andreas Bakkerud, dem dreimaligen Le-Mans-Sieger und ehemaligen Champion der japanischen SUPER GT, Benoît Tréluyer (42), dem im Kundensport-Programm von Audi Sport erfolgreichen Belgier Frédéric Vervisch (32), dem Italiener Mattia Drudi (20) und den Formel-3-Fahrern Jonathan Aberdein (20) aus Südafrika und Sacha Fenestraz (19) aus Frankreich, darf sich bei den Ingolstädtern gleich ein Sextett beweisen. Fenestraz ist kurzfristig für Habsburg nachgerückt.

Aberdein und Fenestraz sitzen für WRT, das erste Kundenteam für die neue Ära der DTM, im Cockpit. Vincent Vosse sagt gegenüber DTM.com: „Wir haben in Jerez die Möglichkeit, zum ersten Mal mit einer 2018-Spezifikation im DTM-Umfeld zu arbeiten.“ Nach Aussage des Teamchefs werden die beiden WRT-Fahrer für die DTM-Saison 2019 Ende Dezember oder Anfang Januar offiziell verkündet. Das im belgischen Baudour beheimatete W Racing Team hat sich international einen Namen gemacht durch zahlreiche Siege und Meistertitel mit dem GT3-Rennwagen Audi R8 LMS.

Der „Young-Driver-Test“ nach Abschluss der Saison hat in der DTM Tradition. Die Hersteller geben im Zuge einer Fahrerselektion talentierten Piloten aus der Formel 3 sowie anderen Serien eine Chance, ihr Können im DTM-Auto zu zeigen.
Audi RS 5 DTM 2019, BMW M4 DTM 2019
Foto: dtm.com
Für BMW werden neben Werksfahrer Nick Catsburg (30) noch der dänische BMW-Junior Mikkel Jensen (23), der Südafrikaner Sheldon van der Linde (19) sowie der Brite Nick Yelloly (28) zum Einsatz kommen. Die Münchner benötigen einen neuen Fahrer für 2019, da sich Augusto Farfus bei BMW künftig auf GT-Einsätze konzentrieren wird. Referenzfahrer für das Quartett ist der diesjährige DTM-Rookie Philipp Eng. Bei BMW kommt wie auch bei Audi ein 2018er Auto für die Youngster zum Einsatz sowie ein „CLASS-1“-Prototyp. Bei den Münchnern steuern diesen die ehemaligen Champions Bruno Spengler und Marco Wittmann.


Auch R-Motorsport, das 2019 als exklusives Aston-Martin-Team sein DTM-Debüt geben wird, hat noch keine Fahrer für den Einstieg mit dem britischen Luxus-Sportwagenhersteller nominiert. Die Aston-Martin-DTM-Autos werden von einem Joint Venture von HWA AG und der Schweizer AF Racing entwickelt. Beim Test in Jerez wird das neue DTM-Team noch nicht dabei sein.

Samstag, 8. Dezember 2018

PROsport-Aston Martin mit Daniel Keilwitz und Maxime Martin

  • Erste Fahrerpaarung von PROsport Performance für das ADAC GT Masters steht fest
  • Daniel Keilwitz tritt im Aston Martin Vantage GT3 mit Maxime Martin an

Aston Martin Vantage GT3 
Foto: Aston Martin 
Die erste Fahrerpaarung von PROsport Performance für das ADAC GT Masters 2019 steht fest: Aston-Martin-Werksfahrer Maxime Martin (32, B) und Ex-Champion Daniel Keilwitz (29, Villingen) werden in einem von zwei Aston Martin Vantage GT3 für das Team von Christoph Esser antreten. Als offizieller Race-Partner von Aston Martin Racing wird PROsport Performance zwei neue Aston Martin Vantage GT3 im ADAC GT Masters einsetzen und darüber hinaus zwei Aston Martin Vantage GT4 in der neuen ADAC GT4 Germany einsetzen. Das ADAC GT Masters startet vom 27. bis 29. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2019, Tickets gibt es unter adac.de/motorsport im Vorverkauf.

„Maxime Martin und Daniel Keilwitz sind eine überaus starke Fahrerpaarung mit sehr viel Erfahrung sowohl im GT3-Rennwagen als auch im ADAC GT Masters, die uns in der ersten Saison in dieser hart umkämpften Rennserie sicherlich enorm helfen wird. Wir freuen uns jedenfalls sehr auf Maxime und Daniel sowie auf eine spannende Saison mit Aston Martin“, äußert Christoph Esser, Teamchef und Geschäftsführer von PROsport Performance.

Maxime Martin, seit 2018 Werksfahrer von Aston Martin Racing unter anderem in der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC), kehrt 2019 nach Deutschland zurück. Vier Jahre fuhr er in der DTM, im ADAC GT Masters startete er zuletzt 2012 und kann auf insgesamt fünf Siege zurückblicken. Keilwitz ist der nach Siegen erfolgreichste Fahrer im ADAC GT Masters, gewann bisher 22 Rennen und 2013 den Titel. 

David King, Präsident von Aston Martin Racing, erklärt: „Wir sind begeistert über unsere neue Verbindung zu PROsport Performance im ADAC GT Masters. Wenn wir unseren Werksfahrer Maxime Martin im Team neben Daniel Keilwitz platzieren, so ist das ein starkes Signal, dass wir dieses Programm in der Tat sehr ernst nehmen. Deutschland ist ein wichtiger Markt für Aston Martin. Mit dem neuen Vantage GT3 wollen wir ganz klar unsere Kernelemente Sport, Ausdauer und Leistung demonstrieren, die unseren Ruf als Hersteller in Verbindung mit zahlreichen Meisterschafts-Erfolgen begründen.“

Maxime Martin ist gespannt auf sein Comeback in Deutschland: „Ich freue mich sehr auf die Saison 2019 mit PROsport Performance. Sie sind ein sehr angesehenes Team, und das ADAC GT Masters ist eine sehr starke Meisterschaft. Ich denke, wir sind sehr stark aufgestellt und können mit Blick auf den Titelkampf nach vorne schauen. Die Partnerschaft mit Daniel ist für das Team aufregend, weil er sehr erfahren ist und weiß, wie man die Meisterschaft gewinnt. Ich denke, dass wir ein sehr wettbewerbsfähiges Fahrer-Team bilden. Ich freue mich sehr auf die Rückkehr in das ADAC GT Masters. Ich habe es genossen, als ich 2012 dort gefahren bin, und ich kenne alle Strecken und liebe es, in Deutschland zu fahren. Das wird Spaß machen!“

Daniel Keilwitz freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich bin wirklich glücklich, Teil dieses neuen Projektes sein zu dürfen. Aston Martin steht für Erfolge im Motorsport, PROsport Performance ist enorm motiviert, und Maxime Martin ist ein extrem schneller GT3-Pilot – das ist ein echt starkes Paket, und ich kann das erste Rennen kaum erwarten. Nach neun erfolgreichen Jahren im gleichen Team freue ich mich auf diese neue Herausforderung und auf die Möglichkeit, meine Erfahrung einbringen zu können. Das ADAC GT Masters ist meiner Meinung nach eine der stärksten GT3-Rennserien weltweit, die mit dem neuen Aston Martin Vantage GT3 eine weitere Bereicherung erfährt.“

Freitag, 7. Dezember 2018

Ravenol offizieller Schmierstoffpartner der ADAC GT4 Germany

  • Kalender 2019 steht fest: Sechs Events im Rahmen des ADAC GT Masters
  • Ravenol offizieller Schmierstoffpartner der ADAC GT4 Germany
  • Einschreibungen für Premierensaison beginnen am 3. Dezember
Thomas Voss (ADAC), Martin Huning (Ravenol), Lars Soutschka (ADAC), (v.l.)
Foto: ADAC-Motorsport
Die ADAC GT4 Germany startet 2019 mit sechs Events im Rahmen des ADAC GT Masters in ihre Premierensaison. Die neue Serie startet in Deutschland, Österreich und den Niederlanden und darf auch frühzeitig auch einen neuen Partner begrüßen: Ravenol wird offizieller Schmierstoffpartner der ADAC GT4 Germany. Die Logos von Ravenol werden in der ADAC GT4 Germany unter anderem auf den Nummernschildträgern zu sehen sein. Einschreibungen für die erste Saison der ADAC GT4 Germany sind ab dem 3. Dezember online unter adac.de/motorsport möglich. Die ADAC GT4 Germany startet vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Debütsaison. Tickets gibt es unter adac.de/motorsport im Vorverkauf. 

Ravenol ist ein langjähriger Partner von ADAC Motorsport. Der Schmierstoffhersteller aus Ostwestfalen engagiert sich seit 2016 beim ADAC GT Masters und ist nun einer der ersten Partner der ADAC GT4 Germany. 

"Für Ravenol ist die Partnerschaft in der neuen ADAC GT 4 die Fortsetzung einer seit Jahren erfolgreichen Kooperation mit dem ADAC. Viele Teams aus dem GT Sport setzen die Schmierstoffe aus unserem Haus ein. Deshalb wird Ravenol auch auf den Fahrzeugen sichtbar sein", so Ravenol Motorsport Director Martin Huning. 

"Wir begrüßen Ravenol als Partner unserer neuen ADAC GT4 Germany. Ravenol ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner von ADAC Motorsport und genießt auch bei unseren Teilnehmern einen hervorragenden Ruf. Wir freuen uns gemeinsam mit Ravenol in die Debütsaison der ADAC GT4 Germany zu starten", sagt Thomas Voss, ADAC Leiter Motorsport und Klassik. 

Sechs Mal startet die ADAC GT4 Germany 2019 im Rahmen des ADAC GT Masters. Nach dem Saisonstart in Oschersleben Ende April findet das zweite Rennwochenende auf dem Red Bull Ring (7. bis 9. Juni) statt, anschließend geht es vom 9. bis 11. August zum Circuit Zandvoort in die Niederlande. Die zweite Saisonhälfte startet vom 16. bis 18. August auf dem Nürburgring, das vorletzte Rennwochenende wird vom 13. bis 15. September auf dem Hockenheimring ausgetragen. Das Finale findet gemeinsam mit ADAC GT Masters, ADAC TCR Germany, ADAC Formel 4 und dem Porsche Carrera Cup Deutschland vom 27. bis 29. September auf dem Sachsenring statt. 

Über Ravenol

Die Ravensberger Schmierstoffvertrieb GmbH entwickelt, produziert und vermarktet hochwertige Schmierstoffe. Von Motorenölen über Getriebeöle, Hydrauliköle sowie Kühlmittel, Winterchemie, Fette, Additive, Reiniger und Autopflegemittel reicht das umfassende Sortiment. Das ostwestfälische Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen. Seit dem Wiedereinstieg in den Motorsport im Jahr 2004 ist RAVENOL auch hier national und international ein fester Begriff. Rennserien und Teams aus dem Formel-, Tourenwagen- und Rallyesport nutzen Qualitäts-Rennschmierstoffe "Made in Germany". Auch im maritimen Rennsport und im Zweiradbereich werden RAVENOL-Schmierstoffe eingesetzt. Langjährig stark vertreten ist das Unternehmen vor allem auch im Bereich Sportwagen-Wettbewerbe. 

Termine ADAC GT4 Germany 2019 

26. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
07. - 09.06.2019 Red Bull Ring (A)
09. - 11.08.2019 Circuit Zandvoort (NL)
16. - 18.08.2019 Nürburgring
13. - 15.09.2019 Hockenheimring Baden-Württemberg
27. - 29.09.2019 Sachsenring

Dienstag, 4. Dezember 2018

ADAC-GT-Masters 2019: Sieben Events, 76 Rennen

  • Starkes Rahmenprogramm beim ADAC GT Masters 2019 
  • ADAC Formel 4 und ADAC TCR Germany weiterhin dabei
  • Neue ADAC GT4 Germany sorgt für noch mehr GT-Action
  • Porsche Carrera Cup Deutschland feiert Jubiläum und startet bei sechs Veranstaltungen
Foto: Jens Hawrda

Starkes Motorsport-Powerpack beim ADAC GT Masters: Im kommenden Jahr tritt das ADAC GT Masters gemeinsam mit der neuen ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany, der ADAC Formel 4 und dem Porsche Carrera Cup Deutschland in einem Veranstaltungspaket an. Nur bei den ersten beiden Veranstaltungen ist das Programm leicht abweichend. Insgesamt dürfen sich Fans bei den sieben Veranstaltungen auf 76 Rennen freuen. Teams können sich ab dem 3. Dezember für die vier Serien des ADAC einschreiben, Saisonstart ist vom 27. bis 29. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Tickets für alle sieben Veranstaltungen sind im Vorverkauf online unter adac.de/motorsport erhältlich. Wer sich bis Ende Dezember Tickets sichert, profitiert von günstigen Angeboten. 

Die Zuschauer erwartet an den Rennstrecken erneut ein abwechslungsreiches Paket vom Formelsport über Tourenwagen bis zu GT-Sportwagen. Fester Bestandteil des Rahmenprogramms sind weiterhin die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany. Die ADAC TCR Germany liefert bei allen sieben Läufen reichlich Tourenwagenaction. In der Nachwuchsserie ADAC Formel 4 kämpfen die Motorsportstars von morgen um Siege und Pokale. Die Youngster treten außer in Most bei allen Rennwochenenden an, im Rahmen des Mercedes-Benz Formel 1 Grand Prix von Deutschland auf dem Hockenheimring (26. bis 28. Juli) steht das einzige Rennwochenende außerhalb des ADAC GT Masters auf dem Programm. 

Erstmals am Start ist die neue ADAC GT4 Germany, die in ihrer Debütsaison 2019 mit Ausnahme der Veranstaltung in Most bei allen Events des ADAC GT Masters antritt. Junge Talente und Amateurfahrer können hier ihre ersten Schritte im GT-Sport unternehmen. Der Porsche Carrera Cup Deutschland hat bereits in diesem Jahr die Fans des ADAC GT Masters begeistert und feiert 2019 das 30. Jubiläum. Im Rahmen des ADAC GT Masters ist der Porsche Carrera Cup Deutschland im kommenden Jahr gleich sechs Mal am Start. Lediglich die Veranstaltung in Oschersleben lässt Deutschlands schnellster Markenpokal aus. 

Beim Saisonstart in Oschersleben und in Most ist auch die Spezial Tourenwagen Trophy (STT) am Start, in Tschechien gibt der Octavia Cup ein einmaliges Gastspiel. Auch neben den Rennstrecken ist für Kurzweil gesorgt: der freie Zugang zum Fahrerlager, der Pitwalk und die Autogrammstunde sind weiterhin fester Bestandteil eines jeden Events. 

Rahmenrennserien ADAC GT Masters 2019 

Oschersleben: 
ADAC GT Masters, ADAC TCR Germany, ADAC GT4 Germany, ADAC Formel 4, STT 

Most: 
ADAC GT Masters, ADAC TCR Germany, Porsche Carrera Cup Deutschland, Octavia Cup 

Red Bull Ring, Zandvoort, Nürburgring, Hockenheimring, Sachsenring:
ADAC GT Masters, ADAC TCR Germany, ADAC GT4 Germany, ADAC Formel 4, Porsche Carrera Cup Deutschland 


Termine ADAC GT Masters 2019

26. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
17. - 19.05.2019 Autodrom Most (CZ)
07. - 09.06.2019 Red Bull Ring (A)
09. - 11.08.2019 Circuit Zandvoort (NL)
16. - 18.08.2019 Nürburgring
13. - 15.09.2019 Hockenheimring Baden-Württemberg
27. - 29.09.2019 Sachsenring

Montag, 3. Dezember 2018

René Rast Rennfahrer des Jahres 2018

Renè Rast
Foto: Audi-Motorsport
Große Ehre für René Rast: Der Audi-Werksfahrer wurde von den Lesern der Fachzeitschrift AUTOBILD MOTORSPORT zum „Deutschen Rennfahrer des Jahres 2018“ gewählt. Rast nahm die prestigeträchtige Trophäe am Freitagabend im Rahmen der AUTOBILD MOTRSPORT Race Night auf der Essen Motor Show entgegen. „Diese Auszeichnung macht mich sehr stolz“, sagte Rast. „Die Saison war unglaublich. Nach dem schwierigen Saisonstart hätte ich nie damit gerechnet, am Ende sechs Rennen in Folge zu gewinnen und noch Vizemeister zu werden. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass die Saison 2019 beginnt. Die neuen Turboautos sind einfach mega."

In Essen ebenfalls geehrt wurde das Team Audi Sport ABT Schaeffler, das sich mit einer sehenswerten Aufholjagd den Teamtitel in der Elektrorennserie Formel E gesichert hatte. Stellvertretend für das Team nahmen Audi-Motorsportchef Dieter Gass, Hans-Jürgen Abt, Daniel Abt und Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer vom Audi-Partner Schaeffler den „Elektro Award“ der Redaktion entgegen. Die neue Formel-E-Saison beginnt bereits in zwei Wochen (15. Dezember).