Freitag, 20. Februar 2026

TGI Team by GRT greift mit neuem Lamborghini und Ex-Champion an

  • Österreichisches Team startet mit zwei neuen Lamborghini Temerario GT3
  • Ehemaliger DTM-Champion Mirko Bortolotti verstärkt Rennstall
  • DTM-Rennsieger Maximilian Paul ebenfalls neu im Team

Das TGI Team by GRT setzt zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein
Foto: GRT

Neues Fahrzeug und neues Line-up mit zwei alten Bekannten: Das TGI Team by GRT setzt 2026 in der DTM zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein. Pilotiert werden die rund 585 PS starken italienischen GT-Sportwagen von Mirko Bortolotti (I), DTM-Champion 2024, und dem Dresdner Maximilian Paul. Der Rennstall aus Österreich startet vom 24. bis 26. April mit einem Heimspiel auf dem Red Bull Ring in die neue DTM-Saison.

Bortolotti und das TGI Team by GRT haben eine langjährige gemeinsame Vergangenheit. Der italienische Lamborghini-Werksfahrer trat bereits von 2015 bis 2022 für den Rennstall von Gottfried Grasser an. Nach Erfolgen im ADAC GT Masters kämpften sie in ihrer bisher letzten gemeinsamen Saison auf Anhieb in der DTM um den Titel. 2024 gewann der Italiener dann mit einem anderen Team die DTM-Krone. „Ich freue mich sehr, wieder bei GRT zu sein und die Herausforderung Temerario GT3 zusammen anzugehen“, sagt der 36-Jährige. „Gemeinsam haben wir in der Vergangenheit unzählige internationale Erfolge gefeiert und in dieser Kombination auch in der DTM das bis dato beste Ergebnis des Teams erzielt. Daran möchten wir anknüpfen, wissen aber auch, dass die Prioritäten mit dem neuen Auto erstmal woanders liegen werden.“

Teamkollege Paul, unlängst zum Lamborghini-Werksfahrer befördert, fuhr ebenfalls bereits für den Rennstall aus der Steiermark: Als Gaststarter holte der Sachse 2023 auf dem Nürburgring an seinem ersten DTM-Rennwochenende auf Anhieb einen Sieg. „Ich bin unbeschreiblich dankbar für die Möglichkeit, mit GRT in der DTM anzutreten“, sagt der 25-Jährige. „Wieder einen Lamborghini von GRT zu fahren, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben damals gemeinsam unseren ersten DTM-Sieg gefeiert und seitdem immer einen engen Austausch gepflegt.“

Gottfried Grasser, Teamchef von GRT, erklärt: „Nach über einem Jahrzehnt mit dem Lamborghini Huracán GT3 freuen wir uns auf den Temerario GT3. Mit unserem Line-up fühlen wir uns für das bevorstehende Lehrjahr perfekt aufgestellt. Mirko ist ein integraler Bestandteil der Erfolgsgeschichte von Lamborghini und GRT. Wir haben 2022 in der DTM auf Anhieb um den Titel gekämpft und sind bereit für eine Revanche. Max ist als erster DTM-Sieger unseres Teams ebenfalls ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Er bildet zusammen mit Mirko ein starkes Team. Wir sind zuversichtlich, von Anfang an gute Ergebnisse einfahren zu können.“


Donnerstag, 19. Februar 2026

Truck-Action bei der DTM am Dekra Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Auch in diesem Jahr können sich die DTM-Fans am Dekra Lausitzring auf Action im XXL-Format freuen: Beim dritten Saisonlauf (19. bis 21. Juni) startet die TGP-Meisterschaft mit ihren über 1.000 PS starken Trucks im Rahmenprogramm der DTM.

Die TGP-Meisterschaft bestreitet 2026 ihre erste Saison und ist eine neue strukturierte Plattform für Truck-Racing in Deutschland. Organisiert wird sie wie der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix von ETRA Promotion GmbH. Sie ist Teil einer gezielten Weiterentwicklung der Marke Truck-Grand-Prix mit dem Ziel, unterschiedliche Formate und Zielgruppen anzusprechen.

Im Kalender stehen im Premierenjahr drei Läufe: Saisonauftakt ist auf dem Hockenheimring (16. und 17. Mai), anschließend geht es zur DTM auf dem Dekra Lausitzring. Saisonfinale ist der Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (10. bis 12. Juli).

Quelle: www.dtm.com


ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport stellt Weichen für 2026

  • Der Rennstall bringt zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start
  • Oskar Dix und Egor Litvinenko bilden erfahrenes Fahrer-Duo
  • Mit Jesper Brunøj Jensen startet ein Serienneuling an der Seite von Laurenz Rühl

Oskar Dix und Egor Litvinenko gehen mit dem Rennstall in ihr zweites Jahr in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Porsche-Power für die ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport geht in der Serie für Nachwuchspiloten und ambitionierte Gentlemen-Fahrer in der kommenden Saison mit zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start. Pilotiert werden die Fahrzeuge von Oskar Dix (GBR) und Egor Litvinenko sowie vom Neuzugang Jesper Brunøj Jensen (DEN) an der Seite von Laurenz Rühl (DEU).

Für Dix und Litvinenko ist es bereits das zweite gemeinsame Jahr in der ADAC-Serie. In der vergangenen Saison gingen die Youngster schon für den österreichischen Rennstall an den Start und möchten die gesammelten Erfahrungen in der kommenden Saison nutzen. Auf dem zweiten Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport ist mit Jensen ein Serienneuling am Start. Der Däne steigt mit seinen 51 Jahren in dieser Saison neu in den GT4-Sport ein, während Rühl bereits im vergangenen Jahr in der ADAC GT4 Germany unterwegs war. Das Fahrer-Duo wird in der Pro-Am-Wertung an den Start gehen. Teamchef Felix Wimmer verspricht sich von beiden Fahrerkombinationen eine erfolgreiche Saison: „Unsere Ambitionen sind, uns stetig weiter als Team und jeder Fahrer für sich persönlich zu steigern. Egor und Oskar bestreiten ihr zweites gemeinsames Jahr, da ist das klare Ziel die Top 5. Laurenz und Jesper wollen beide um den Pro-Am Titel kämpfen.“

Für den Rennstall, der in der Nähe von Wien beheimatet ist, startet die Saison mit einem echten Highlight: Auf dem Red Bull Ring vom 24. bis 26. April findet für die Truppe von Teamchef Wimmer direkt das Heimspiel zum Saisonauftakt statt. Wimmer Werk Motorsport sieht der Saison dabei positiv entgegen: „Wir als Team werden unser know how bestmöglich nutzen, um unsere Fahrer zum Erfolg zu führen“, sagt Wimmer.


Dienstag, 17. Februar 2026

Manthey setzt auf starkes Porsche-Aufgebot in der DTM 2026

  • Rennstall bringt zwei neue Porsche 911 GT3 R Evo an den Start
  • Werkspilot Preining und Neuzugang Feller bilden das Fahrerduo
  • Angriff auf die Spitze: „Wir haben uns nach den Erfolgen nicht ausgeruht“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 #91
Foto: Jens Hawrda

Manthey startet in der DTM 2026 mit einem hochkarätigen Porsche-Aufgebot. Das Team aus Meuspath bringt zwei neue, bis zu 565 PS starke Porsche 911 GT3 R Evo an den Start und setzt dabei auf Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A) sowie Neuzugang Ricardo Feller (CH). Nach dem Gewinn der Fahrer-, Team- und Rookie-Wertung im Vorjahr geht Manthey auch 2026 mit klar definierten sportlichen Zielen in die DTM. Zum Auftakt hat der Linzer Preining direkt ein Heimspiel: Vom 24. bis 26. April 2026 finden die beiden Auftaktrennen erstmals auf dem Red Bull Ring in Österreich statt.

Preining gehört mit bislang acht Rennsiegen zu den erfolgreichsten Fahrern der aktuellen DTM-Ära. Der Champion von 2023 geht bereits in sein viertes gemeinsames Jahr mit Manthey. "Die Zusammenarbeit mit dem Team ist über die Jahre immer enger geworden und die Abläufe sind inzwischen hervorragend eingespielt", sagt Preining. "In den vergangenen drei Jahren haben wir gezeigt, dass wir konstant um die Meisterschaft kämpfen können. Ob am Ende alles klappt, lässt sich nie vorhersagen, aber ich bin guter Dinge, habe großen Spaß an der Arbeit mit dem Team und an der DTM insgesamt und freue mich schon auf das erste Rennen."

Neu im DTM-Aufgebot von Manthey ist Feller. Der Schweizer feierte bereits im Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona sein Debüt für das Team und bringt die Erfahrung aus vier DTM-Saisons mit. In dieser Zeit gelangen Feller drei Siege. "Ich freue mich riesig, weiterhin Teil der DTM zu sein. Mit dem Wechsel zu Manthey geht für mich ein Traum in Erfüllung", erzählt der 25-Jährige. "Ich glaube, jeder Porsche-Fahrer möchte gerne für dieses Team fahren und die Erfolge – zwei Titel in drei Saisons DTM – sprechen für sich. Unabhängig von den sportlichen Ergebnissen begeistert mich aber auch das Team selbst, die Menschen und die Professionalität, die Manthey auszeichnen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine starke Saison erleben werden."

Nach einer außergewöhnlich erfolgreichen Saison 2025 mit sieben Rennsiegen und drei Meistertiteln will Manthey auch in der neuen Saison um die Spitzenplätze kämpfen. "2025 war für uns ein außerordentlich erfolgreiches Jahr in der DTM. Wir haben uns nach den Erfolgen aber nicht ausgeruht, sondern wollen genauso gut vorbereitet und motiviert in die neue Saison starten. Ich bin gespannt, was wir gemeinsam mit Thomas und Ricardo erreichen können", sagt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.


Montag, 16. Februar 2026

Euro-Moto Supersport: BSB-Rückkehrer Erwig auf der Eder-Ducati

Der Chef und sein Schüler. Thomas Eder und Jorke Erwig
haben sich in der EURO MOTO Supersport verbündet
Foto: Eder Racing

Nach einem Jahr in der British Superbike Championship (BSB) kehrt Jorke Erwig in die Heimat zurück und fährt 2026 bei Eder Racing in der EURO MOTO Supersport.

Ein durchwachsenes Jahr auf Kawasaki hatte den mittlerweile 20-jährigen Rennfahrer aus der Glockenstadt Gescher im Münsterland für ein Jahr in die Ferne schweifen lassen. Dabei hat er viel kennengelernt: „Viele neue Rennstrecken, eine ganz andere Atmosphäre, volle Starterfelder, Kampf mit den Ellbogen, die Ducati V2 Panigale.“

Entscheidung aus Vernunft

Nach dem Supersport-Jahr wechselte Erwigs niederländisches Team jedoch die Klasse und tritt in Zukunft in der Sportbike-Weltmeisterschaft an. „Wir hatten deshalb Gespräche mit anderen Teams, doch die logistischen Herausforderungen wären noch größer gewesen. Ich wohne nur 20 Kilometer von der holländischen Grenze entfernt und bisher war alles machbar. Jetzt hätte es nicht mehr gepasst. Dazu kommt, dass ich im August mit einer Ausbildung oder einen Studium beginne. Somit hätte ich in der BSB vier Rennwochenenden verpasst.“

Auch im Eder Racing Team wird Erwig auf der Ducati V2 Panigale unterwegs sein. „Jorke wirkt sehr erwachsen und macht sich viele Gedanken“, sagt Teamchef Thomas Eder nach dem ersten Roll-out. „Mit einem Trainingsmotorrad waren wir in Spanien auf Kartstrecken unterwegs und auf der Grand-Prix-Strecke in Valencia ist er einen Tag auf der Ducati gefahren. Wir hatten viel Spaß, aber wenn es ernsthaft zur Sache ging, haben wir auch ernsthaft gearbeitet. Das hat gut funktioniert. Ich denke, dass er sich in unserem familiären Umfeld gut weiterentwickeln kann.“

Eder selbst ist auch 2026 wieder nicht zu bremsen. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Bayer die Supersport-Klasse mit Gaststarts beglücken. Der Saisonstart erfolgt vom 08. bis 10. Mai auf dem Sachsenring.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek