Samstag, 4. Juli 2026

DTM : Thiim schlägt wieder zu - Pole mit neuem Qualifying-Rekord

Der Norisring ist für Nicki Thiim, ein gutes Pflaster. Der Däne fuhr am Samstagmorgen beim ersten Zeittraining mit 48,449 Sekunden die schnellste Runde und stellte gleichzeitig einen neuen Qualifying-Rekord auf. Damit steht der Aston-Martin-Pilot, der auf dem Stadtkurs in Nürnberg seinen bisher einzigen DTM-Sieg feierte, zum zweiten Mal in dieser Saison auf der Pole-Position.

Aston-Martin-Pilot Nicki Thiim bestätige auf dem Norisring seine starke Form
Foto: ADAC-Motorsport

"Ich liebe es, auf dem Norisring zu fahren. Ein paar Mal habe ich die Mauern berührt, aber das gehört dazu und hat mir einen Extrakick gegeben. Das Feld liegt extrem eng zusammen. Daher muss man alles auf den Punkt bringen und voll am Limit fahren", sagte Thiim, der die Bestzeit in Startgruppe zwei erzielte. Schnellster der Gruppe eins, die das Qualifying eröffnet hatte, war Maro Engel. Der Mercedes-AMG-Fahrer geht damit von Platz zwei aus in das siebte DTM-Saisonrennen. In der zweiten Reihe folgen Arjun Maini im Ford Mustang GT3 und Engels Markenkollege Lucas Auer auf den Rängen drei und vier. Position fünf sicherte sich Jules Gounon in einem weiteren Mercedes-AMG GT3.

Bei Temperaturen von 18 Grad Celsius startete am Samstagmorgen um 9:35 Uhr die erste Gruppe in das Zeittraining auf dem Norisring. Einer der aktivsten Fahrer war Routinier Engel, der in seinem 20. Umlauf mit 48,463 Sekunden die Top-Runde fuhr und damit den Qualifying-Rekord aus dem Vorjahr unterbot. Danach ging die zweite Gruppe auf die 2,162 Kilometer lange Strecke. Thiim tastete sich immer näher an die Bestzeit heran und setzte knapp drei Minuten vor dem Ende die Bestmarke.

Am Norisring werden die Qualifyings auf der engen und welligen Strecke in zwei Gruppen ausgetragen. Als insgesamt schnellster Fahrer steht Thiim auf Startplatz eins, neben ihm geht Engel als Erster der anderen Gruppe von Rang zwei aus ins Rennen. Dahinter geht es abwechselnd weiter: Maini folgt auf Platz drei, Auer auf Rang vier und Gounon auf der fünften Position.

Startaufstellung, 7. Saisonlauf, Norisring (Top-Five) 

1. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing)

2. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol)

3. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing)

4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf)

5. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter)

Quelle: dtm.com


ADAC GT4 Germany: Zweimal Pole-Position für Porsche am Norisring

Lachlan Robinson und Alon Gabbay von AVIA W&S Motorsport sichern sich jeweils die ersten Startplätze für die beiden Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring. Porsche, Mercedes-AMG, Toyota und Ginetta in den ersten beiden Startreihen.

#31 Lachlan Robinson / Denny Berndt / Porsche 718 Cayman GT4 RS CS / AVIA W&S Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

Spannende Action in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany beim zweiten Rennwochenende auf dem Norisring. In zwei intensiven Sessions auf dem 2,162 Kilometer langen Stadtkurs im Süden Nürnbergs setzte sich letztendlich Porsche durch. Lachlan Robinson (22/AUS) holte im 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport die Pole-Position für das Samstagsrennen. Mannschaftsgefährte Alon Gabbay (22/ISR) wird Lauf zwei am Sonntag von ganz vorne beginnen.

„Nach dem Training am Freitag war uns klar, dass wir hier stark sein würden und in der Qualifikation eine Rolle spielen könnten“, meinte Robinson, der sich den Porsche mit Denny Berndt (21/Berlin) teilt, nach seiner Quali-Runde von 52,866 Sekunden. „Im Rennen gilt es dann zunächst vorsichtig zu agieren, da es hier nicht wirklich viele Auslaufzonen gibt. Somit kann viel passieren. Durch die Qualifikation haben wir nun schon mal die beste Ausgangslage. Mal sehen, wie es ausgeht.“

Mit einem Rückstand von lediglich 0,060 Sekunden ging Platz zwei in der ersten Qualifikation an die Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg), wobei Schreyer die Session bestritt. Dritte wurden Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing), die 0,401 Sekunden zurücklagen. Dahinter folgten Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4.

Auch nach der Qualifikation für das Sonntagsrennen wurde bei AVIA W&S Motorsport mächtig gejubelt. Drei Porsche des Rennstalls aus Baden-Württemberg platzierten sich auf den ersten drei Positionen. Mit einer Zeit von 52,951 Sekunden schnappte sich Alon Gabbay die Pole-Position. „Die Freude ist natürlich riesig, da ich zum ersten Mal überhaupt vom ersten Startplatz aus in der ADAC GT4 Germany losfahren werde“, strahlte Gabbay. „Wir haben nun eine sehr gute Ausgangslage für beide Rennen und werden richtig Gas geben. Unser klares Ziel sind zwei Siege.“

Denny Berndt beendete die zweite Qualifikation mit knappen 0,033 Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Dritte wurden die Teamkollegen Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA), die 0,204 Sekunden zurücklagen. Die Top Vier komplettierten Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing) in der Ginetta G56 GT4.

Das Samstagrennen der ADAC GT4 Germany wird um 15:10 Uhr gestartet und auf youtube.com/adacmotorsports, SPORT1.de, ServusTV On und Joyn vollumfänglich im Livestream gezeigt.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Mercedes-AMG mit Tagesbestzeit auf dem Norisring

Marek Böckmann von Prosport Racing markierte im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring die Spitze. Mit Mercedes-AMG, Porsche, BMW und Toyota fuhren Fahrzeuge von vier Marken auf die ersten fünf Plätze.

#26 Marek Böckmann / Roman Fellner-Feldegg / Mercedes-AMG GT4 / Prosport Racing
Foto: ADAC-Motorsport

Im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring ging es richtig eng zur Sache. In einer spannenden Session lag am Ende Marek Böckmann (29/Lautersheim) im Mercedes-AMG GT4 von Prosport Racing mit einer Zeit von 53,731 Sekunden an der Spitze. „Ich hatte schon bei der Anreise ein ganz gutes Gefühl. Aber dass es gleich so gut klappt, hätte ich überhaupt nicht erwartet. Somit bin ich mehr als zufrieden und werde heute ganz entspannt einschlafen“, freute sich Böckmann, der sich das Fahrzeug mit Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) teilt. „Nach unserer Leistung heute ist es mein Ziel, am Wochenende auf das Podium zu fahren.“ Böckmanns Runde stellte zudem die Tagesbestzeit der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring dar.

Die Konkurrenz lag auf dem 2,162 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg jedoch nicht weit entfernt. Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) hatten im Porsche 718 Cayman GT4 lediglich 0,020 Sekunden Rückstand. Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (22/Günzburg) kamen im BMW M4 GT4 mit 0,057 Sekunden Rückstand auf Platz drei.

Deren FK Performance Motorsport-Teamkollegen Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) lagen lediglich eine weitere Tausendstelsekunde zurück. Mit 0,075 Sekunden Rückstand komplettierten Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4 die Top Fünf.

Fahrzeuge von vier unterschiedlichen Herstellern innerhalb einer Dreiviertel-Zehntelsekunde sprechen nicht nur für die Ausgeglichenheit im Feld, sondern versprechen auch Hochspannung für den weiteren Verlauf des Rennwochenendes der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring. 

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Porsche macht im ersten Training die Pace

Laurenz Rühl war im ersten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring nicht zu schlagen. Der Wimmer Werk Motorsport-Pilot lag vor zwei Porsche-Markenkollegen sowie Mercedes-AMG und BMW.

Das zweite Rennwochenende 2026 der ADAC GT4 Germany ist eröffnet: Auf dem legendären Norisring in Nürnberg fand am Freitagmorgen das erste freie Training statt - und da lag Porsche an der Spitze des Feldes. Mit 54,017 Sekunden ging die Bestzeit an Laurenz Rühl (19/Friedrichdorf) im 718 Cayman GT4 von Wimmer Werk Motorsport. „Einen besseren Start ins Rennwochenende kann man sich nicht wünschen. Ich hätte mit einem Platz in den Top 15 gerechnet. Doch es wurde Platz eins“, strahlte Rühl, der sich das Cockpit mit Gentleman-Pilot Jesper Brunoj Jensen (50/DEN) teilt. „Das Team hatte mir die gute Nachricht gar nicht am Funk verraten. Erst als im Teamzelt gefeiert wurde, klärten sie mich auf. Das Ziel für die Rennen am Norisring ist ein Platz in den Top Zehn.“ Es ist zudem das erste Mal überhaupt, dass Rühl eine Session der ADAC GT4 Germany an der Spitze abschloss.

Porsche präsentierte sich im ersten freien Training insgesamt recht stark aufgestellt. Platz zwei ging mit einem Rückstand von 0,129 Sekunden an den 718 Cayman GT4 von Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS). Dieses Duo liegt aktuell auch auf Platz zwei der Punktetabelle und hat sich für den Norisring einiges vorgenommen. Direkt dahinter folgten deren AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg), denen 0,185 Sekunden auf die Spitze fehlten.

Wie üblich ging es in der ADAC GT4 Germany auf den ersten Positionen bunt zu. Mit einem Rückstand von 0,237 Sekunden holten sich Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) im Mercedes-AMG GT4 die vierte Position. Die Top Fünf komplettierten Daniel Drexel (25/AUT) und Simon Birch (19/DEN, beide Razoon - more than Racing). Birch gibt auf dem Norisring sein Comeback in der ADAC GT4 Germany, nachdem er zuletzt 2024 auf dem Hockenheimring in der Serie unterwegs war. Das Duo pilotiert einen BMW M4 GT4. Drexel hatte den Saisonauftakt 2026 auf dem Red Bull Ring noch in einem Porsche absolviert.

Quelle: adac-motorsport.de


Mit Momentum an die Spitze: Emil Frey Racing vor dem 4. DTM-Lauf am Norisring

#69 Thierry Vermeulen (NLD / Ferrari 296 GT3 Evo / Emil Frey Racing)
Foto: ADAC-Motorsport

Der Norisring ruft: Am ersten Juli-Wochenende gastiert die DTM auf dem traditionsreichen Stadtkurs in Nürnberg – einem der anspruchsvollsten Schauplätze im deutschen Motorsportkalender. Für Emil Frey Racing kommt das vierte DTM-Wochenende zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt.

Mit dem zweiten Saisonsieg von Matteo Cairoli und der Übernahme der Meisterschaftsführung in der Fahrerwertung reist Emil Frey Racing voller Zuversicht zum Norisring. Emil Frey Racing hat zudem gute Erinnerungen an die Kultstrecke. Im vergangenen Jahr fuhr die Mannschaft dort insgesamt zwei Podiumsplatzierungen ein, was die Vorfreude auf das Wochenende zusätzlich befeuert. Der enge Stadtkurs mit seinen charakteristischen Betonmauern, der engen Grundig-Kehre und der kurzen Streckenlänge stellt ganz besondere Anforderungen an Fahrer und Material: Gute Bremsleistung, starke Rotation und ausgeprägte Beschleunigungsfähigkeit sind die Schlüssel zum Erfolg – dazu präzises Qualifying, denn aufgrund der kurzen Runde sind die Abstände traditionell äusserst eng und gute Startpositionen besonders wertvoll.

In der Teamwertung liegt Emil Frey Racing auf Rang 2, nur vier Punkte hinter dem führenden Schubert Motorsport. Der Kampf um die Spitze ist also längst nicht nur eine Angelegenheit der Fahrerwertung – auch in der Teamwertung ist der Zweikampf hochspannend. Thierry Vermeulen ist nach dem durchwachsenen Lausitzring-Wochenende umso motivierter, am Norisring zu zeigen, was der #69 Ferrari 296 GT3 Evo zu leisten imstande ist. Emil Frey Racing freut sich auf den Norisring, das leidenschaftliche Publikum und einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft.

Fahrerstimmen zum Rennwochenende am Norisring 

Matteo Cairoli (Italien)

„Wir nehmen den Schwung der vergangenen Rennen mit an den Norisring. Als Team wachsen wir immer mehr zusammen und können noch wettbewerbsfähiger werden. Unser Ziel ist es, das Maximum herauszuholen. Der Norisring wird eine enorme Herausforderung sein – nicht nur, was die eventuell hohen Temperaturen betrifft, sondern vor allem wegen der starken Konkurrenz. Wir müssen alles zusammenbringen. Auch wenn mich das Zusatzgewicht im ersten Rennen etwas einschränken wird, geben wir nicht nach. Ich habe volles Vertrauen in das Team – nicht zuletzt dank der starken Strategie und der perfekten Boxenstopp-Arbeit."

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Der Norisring ist eine ganz besondere Strecke – wir fahren hier ausschliesslich mit der DTM, das macht das Wochenende nochmals spezieller. Das Qualifying ist enorm eng, nur wenige Kurven, kaum Platz für Fehler. Aber ich freue mich darauf. Nach dem schwierigen Wochenende am Lausitzring bin ich hungrig auf Punkte und will zeigen, was wirklich in uns steckt."