Montag, 19. Oktober 2026

Zwei Millionen Flaschen eingespart: DTM und BWT erreichen Meilenstein

  • BWT Race Lap Award bringt 70.000 Euro für Trinkwasserprojekte in Afrika ein
  • Gemeinsame Initiative „Driving Change“ stärkt Nachhaltigkeitsengagement

Anna Grubeck (Head of Sportsponsoring bei BWT) überreichte
DTM-Champion Thomas Preining einen symbolischen Check
Foto: ADAC-Motorsport

Mehr als zwei Millionen eingesparte Einwegflaschen und 70.000 Euro für den guten Zweck: Die DTM und BWT (Best Water Technology) ziehen nach der Saison 2026 eine erfolgreiche Bilanz. Mit dem BWT Race Lap Award unterstützen die beiden Partner die b.waterMISSION, die sich für den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser in Afrika einsetzt. Gleichzeitig wurde bei der Vermeidung von Einwegflaschen ein neuer Meilenstein erreicht. Seit Beginn der Zusammenarbeit zwischen dem ADAC und dem Marktführer für Wassertechnologie im Jahr 2021 konnten bei Motorsportveranstaltungen insgesamt 2.012.502 Plastik- und Glasflaschen eingespart werden.

Beim BWT Race Lap Award wird jede Rennrunde zum Beitrag für den guten Zweck. Für jeden Umlauf der DTM-Fahrer spenden BWT und der ADAC gemeinsam vier Euro an die b.waterMISSION. In den 16 Saisonrennen 2026 absolvierten die Piloten insgesamt 12.114 Runden und sammelten damit 48.456 Euro. Die beiden Partner stockten diesen Betrag auf 70.000 Euro auf. Die Spende unterstützt Brunnenbauprojekte vor allem in ländlichen Regionen Afrikas. Bei der Siegerehrung des Saisonfinales auf dem Hockenheimring erhielt der neue DTM-Champion Thomas Preining einen symbolischen Scheck.

„Motorsport begeistert Millionen – wir nutzen diese Kraft, um nachhaltig etwas voranzutreiben. Mit Driving Change haben wir gemeinsam mit dem ADAC in dieser DTM-Saison gezeigt, was starke Partnerschaften bewirken können: Unsere BWT Wasserspender ermöglichen den Zugang zu lokal mineralisiertem BWT Wasser und haben dazu beigetragen, alleine in der Saison 2026 über eine halbe Million Einwegplastikflaschen einzusparen – ein starkes Zeichen für gelebte Ressourcenschonung. Gleichzeitig fördern wir mit b.waterMISSION den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Zwei konkrete Beiträge zu unserer Mission von BWT und Windhager – For You and Planet Blue. Denn echter Erfolg endet nicht an der Ziellinie – er zeigt sich in dem, was wir für Mensch und Planet bewirken“, sagt Anna Grubeck, Head of Sportsponsoring bei BWT.

Ein zentrales Element der Partnerschaft ist die umfassende Infrastruktur für bestes mineralisiertes Trinkwasser bei allen DTM-Rennwochenenden. Allein in der Saison 2026 konnten durch den Einsatz der BWT-Wasserspender 548.304 Flaschen eingespart werden, seit Beginn des Projektes. An den DTM-Rennwochenenden versorgen bis zu 70 Wasserspender auf dem Veranstaltungsgelände und im Fahrerlager die Besucher, Teams, Fahrer, Medien und Offiziellen kostenlos mit lokal aufbereitetem und mineralisiertem Trinkwasser. Das reduziert den Verbrauch von Einwegflaschen aus Plastik und Glas und vermeidet unnötige Transportwege.

„Die DTM steht für Motorsport auf höchstem Niveau. Gleichzeitig haben wir den Anspruch, unsere Veranstaltungen nachhaltiger zu gestalten. Mit unserer gemeinsamen Kampagne ‚Driving Change‘ haben wir in dieser Saison wichtige Impulse gesetzt und Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema generiert, daran werden wir im kommenden Jahr anknüpfen“, sagt DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner.

Zur Saison 2026 haben BWT und die DTM ihre Zusammenarbeit mit der Initiative „Driving Change“ intensiviert. An allen acht Rennwochenenden machten verschiedene Aktionen auf Themen wie Abfallvermeidung und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen aufmerksam.


Samstag, 17. Oktober 2026

ADAC GT Masters: Fahrerlagerradar vom Hockenheimring

Weltmeisterliche Ehren, Feiermeile und ein wahrer Kraftakt. Der Fahrerlager-Radar vom Finale auf dem Hockenheimring.


Boxengasse wird zur Feiermeile

Am Ende des Sonntagsrennens verwandelte sich die Boxeneinfahrt zu einem spektakulären Podium. Vor einer riesigen LED-Wand durften die neuen Champions Felix Hirsiger und Finn Zulauf ihren Erfolg mit ihrem gesamten Liqui Moly Team Engstler Motorsport gebührend feiern. Nach der Pokalübergabe durfte selbstverständlich auch der Champagner nicht fehlen, von dem diesmal alle Teammitglieder etwas abbekamen.

Mammutaufgabe für Razoon

Eine wirkliche Herausforderung wartete am Finalwochenende auf die Truppe von Razoon – more than Racing. Im Samstagslauf verlor Colin Bönighausen in Kurve eins den Porsche 911 GT3 R und schied aus. Die bittere Nachricht: Ein neues Chassis wurde gebraucht. Kurz entschlossen wurde bei Porsche in Weissach eingekauft. „Das neue Chassis kam am Abend gegen 22 Uhr“, erklärte der technische Leiter Stefan Ramseder. „Keiner hat hier geschlafen, sondern wir haben die ganze Nacht gearbeitet. Vielen Dank an die Jungs und Mädels.“ Ins Sonntagsrennen konnten Bönighausen und Pichler zwar nicht starten, doch 15 Minuten vor dem Ende war der Porsche ready to go und wurde für ein Roll-Out auf die Strecke geschickt – unter tobendem Applaus der Tribünen. Eine meisterliche Reparaturleistung.

Fulinracing Academy schnuppert ADAC GT Masters-Luft

Zum finale war ein weiterer Audi R8 LMS GT3 Evo 2 im Starterfeld der GT3-Nachwuchsliga des ADAC zu finden. Das tschechische Team Fulinracing Academy rund um Petr Fulin wollte sich einen Eindruck von der Rennserie verschaffen. Mit Erfolg: Das Duo Fulin/Gerhard Tweraser gewann in beiden Läufen die Pro-AM-Wertung und bewegte sich mit den Rängen sieben und acht im vorderen Mittelfeld.

Weltmeisterliche Pokalübergabe

Im Samstagslauf duften die Sieger des ADAC GT Masters weltmeisterliche Ehren empfangen. Kein geringerer als der neunfache Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier übergab die Pokale an die Zweitplatzierten Finn Zulauf und Felix Hirsiger. Ogier schnupperte selbst bereits ADAC GT Masters-Luft. Der Franzose startete 2014 zusammen mit Markus Winkelhock für Prosperia C. Abt Racing als Gaststarter am Lausitzring. Gemeinsam erzielten sie Position acht im zweiten Lauf.

Danke an alle Fans

2026 lockten die Meisterschaftsentscheidungen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg erneut unzählige Fans zum Finale. Insgesamt 112.000 Begeisterte reisten an und staunten auch über die engen Duelle und spannenden Rennen des ADAC GT Masters.

Knoten endlich geplatzt

Im ersten Lauf in Hockenheim durften Niklas Kalus und Kiano Blum endlich auf das oberste Treppchen bei der Siegerehrung steigen. Über die Saison hatte das Duo insgesamt 72 Führungsrunden bei fünf unterschiedlichen Rennen gesammelt und am Ende trotzdem nie gewonnen. „Dieser Sieg ist eine unglaubliche Erleichterung“, strahlte Kalus. „Es war so schön, dass wir uns in diesem Rennen endlich nur aufs Fahren konzentrieren und Vollgas geben konnten, ohne dass uns irgendetwas eingebremst hat.“

Quelle: adac-motorsport.de

Emil Frey Racing kämpft beim DTM-Saisonfinale in Hockenheimbis zur letzten Runde

Emil Frey Racing konnte beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim nicht das erhoffte Ergebnis einfahren, doch der Blick auf die Gesamtsaison zeigt ein anderes Bild: Zum zweiten Mal in Folge gewann das Team drei Rennen in einer DTM-Saison und mischte bis zum letzten Rennwochenende im Meisterschaftskampf mit. Dass Matteo Cairoli all das in seiner ersten DTM-Saison erreichte, macht es noch bemerkenswerter: Der Italiener zeigte von Beginn an, dass er zu den Schnellsten im Feld gehört, und bewies mit drei Siegen und der Gesamtwertung im Blick, welches Potenzial in ihm und dem Schweizer Team steckt.

Thierry Vermeulen, Ferrari 269 GT3 EVO #69
Foto: Jens Hawrda

Rennen 1 – Samstag, 10. Oktober 2026

Thierry Vermeulen sicherte sich mit dem #69 Ferrari 296 GT3 Evo im Qualifying am Samstag einen starken vierten Startplatz, während Teamkollege Matteo Cairoli mit dem #14 Ferrari von Position 13 aus ins Rennen ging.

Der Start verlief für beide Piloten zunächst vielversprechend. Vermeulen startete stark und konnte die dritte Position übernehmen. Nach der Spitzkehre wurde er jedoch beim rausbeschleunigen von Ricardo Feller im #90 Porsche angeschoben, was zu einem Dreher führte. Aus einer aussichtsreichen dritten Position fiel der Niederländer damit ans Ende des Feldes zurück. Matteo Cairoli lag nach der ersten Runde auf Rang 14.

Ein schwerer Unfall des #130 Lamborghini von Luca Engstler vor der Osttribüne brachte zunächst das Safety Car auf die Strecke, doch das Rennen wurde schliesslich mit der roten Flagge gestoppt. Mit knapp 50 Minuten noch auf der Uhr wurde das Rennen nach kurzer Unterbrechung wieder gestartet und die Emil Frey Racing Piloten gingen von den Plätzen 14 (#14) und 20 (#69) ins Rennen. Beide zeigten sogleich eine beeindruckende Aufholjagd und auch die Boxenstoppmannschaft zeigte mit Stoppzeiten von 6,0 und 5,9 Sekunden eine starke Leistung. Nach den obligatorischen Stopps lagen Matteo Cairoli auf Rang 8 und Thierry Vermeulen auf Platz 13. Der Niederländer konnte sich bis zum Rennende auf den 10. Platz vorarbeiten während Matteo Cairoli weiter Boden gutmachte und kurz vor Schluss Kurs auf den neunten Rang nahm.

Doch in der allerletzten Runde folgte ein herber Rückschlag: Eine Berührung mit dem #36 Ford von Arjun Maini hatte den linken Vorderreifen des #14 Ferrari beschädigt. Matteo Cairoli kämpfte danach mit einem schleichenden Platten noch mehrere Runden, bevor er das Fahrzeug in der letzten Rennrunde am Streckenrand abstellen musste. Somit waren alle Meisterschaftsträume endgültig geplatzt. Thierry Vermeulen brachte den #69 Ferrari als Zwölfter ins Ziel und rettete dem Team zumindest noch Punkte in der Teamwertung.

Rennen 2 – Sonntag, 11. Oktober 2026  

Bei kühlen elf Grad Celsius ging es am Sonntagmorgen in Hockenheim in das letzte Qualifying der DTM-Saison 2026. Matteo Cairoli sicherte sich den fünften Startplatz, Thierry Vermeulen folgte direkt dahinter auf Position sechs – beide Ferrari 296 GT3 Evo von Emil Frey Racing damit in Schlagdistanz zur Spitze.

Das Rennen wurde trotz trockener Strecke als Wet Race deklariert. Der Start verlief nicht wie erhofft: Thierry Vermeulen verbremste sich bei der Spitzkehre, schob den #48 Mercedes an, der wiederum Cairoli berührte. Cairoli verlohr dadurch einige Positionen. Thierry Vermeulen wurde mit einer Strafe belegt und reihte sich nach seiner Penalty Lap hinter seinem Teamkollegen ein – Matteo Cairoli auf Rang 8, Thierry Vermeulen auf Rang 9.

Als das Boxenstoppfenster nach zehn Minuten öffnete, kam Thierry Vermeulen als Erster Emil Frey Racing Pilot an die Box und verliess sie nach 6,5 Sekunden auf frischen Slicks wieder. Matteo Cairoli folgte kurz darauf mit einem Stopp von 6,8 Sekunden. Die Boxenarbeit lief diesmal nicht ganz auf dem gewohnten Niveau des Teams, dennoch lagen Matteo Cairoli auf Rang 9 und Thierry Vermeulen auf Rang 11, der sich anschliessend noch eine Position erkämpfte.

In den letzten Runden arbeitete sich Matteo Cairoli noch auf Platz 6 vor, Thierry Vermeulen überquerte die Ziellinie als Zwölfter. Es war nicht der Abschluss, den sich das Team erhofft hatte, doch die Erfahrungen dieser Saison werden den Grundstein legen, um 2027 erneut um die Meisterschaft mitzukämpfen.

Fahrerstimmen - Emil Frey Racing

Matteo Cairoli (Italien)

„Meine erste Saison in der DTM verlief für mich durchaus positiv. Sicherlich hätten wir auch mehr erreichen können, aber in den Top-5 in der Fahrerwertung zu landen und drei Rennen zu gewinnen, ist ziemlich gut, zudem mit einem neuen Auto, das wir noch nicht kannten. Heute hätte das Rennen besser laufen können, nachdem ich auf der ersten Runde doch viele Positionen verloren habe. Am Ende bin ich zufrieden und ich danke dem Team, das niemals aufgehört haben, zu kämpfen.“

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Ein hartes Wochenende. Ich hatte das Gefühl, dass wir die ganze Zeit über ein starkes Auto hatten, verlassen Hockenheim aber mit nur sehr wenigen Punkten. In beiden Qualifyings hat sich das Auto fantastisch angefühlt und ich bin stolz auf die Leistung, die wir gezeigt haben. Im ersten Rennen wurden wir leider unverschuldet aus dem Rennen gestossen und mussten von ganz hinten neu starten, haben uns aber immerhin noch auf Platz 12 vorgekämpft. Im zweiten Qualifying war das Auto eine Freude zu fahren und ich glaube, wir hätten das Potenzial für die erste Startreihe gehabt. Im zweiten Rennen hingegen habe ich in der ersten Runde einen grossen Fehler gemacht, der vollständig auf meine Kappe geht. Dafür möchte ich mich bei meinem Team entschuldigen. Ich danke allen Mechanikern und allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz – wir haben alles gegeben und ich bin stolz auf das, was wir in dieser Saison zusammen erreicht haben. Jetzt ist es Zeit, sich zu erholen, neu auszurichten und den Blick nach vorne zu richten.”

Freitag, 16. Oktober 2026

Schubert Motorsport: Zwei Titel und zahlreiche Podestplätze zum Abschluss von drei Rennserien

Mit zwei Meisterschaftstiteln, mehreren Podestplätzen und starken Ergebnissen in gleich drei Rennserien blickt Schubert Motorsport auf ein erfolgreiches Rennwochenende zurück. Beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring sicherte sich Marco Wittmann nach einer beeindruckenden Saison den dritten Platz in der Fahrerwertung. Auch in der Teamwertung schloss Schubert Motorsport die DTM auf Rang drei ab. Parallel feierte die Mannschaft beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) neben einem weiteren Podestplatz den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy. In der ADAC GT Masters rundeten Sandro und Juliano Holzem ihre Saison mit dem vierten Platz in der Fahrerwertung ab. Bereits am kommenden Wochenende steht für Schubert Motorsport die nächste Titelentscheidung an: Beim Finale der GT4 European Series kämpft die Mannschaft in Portugal um die Pro-Am-Meisterschaft.

Marco Wittmann, BMW M4 GT3 EVO
Foto: Jens Hawrda

DTM: Marco Wittmann beendet starke Saison auf Gesamtrang drei

Bis zum letzten Rennwochenende hatte Marco Wittmann im #11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO noch die Chance auf seinen dritten DTM-Meistertitel. Mit 24 Punkten Rückstand auf die Spitze reiste der zweifache Champion nach Hockenheim und zeigte auch beim Saisonfinale großen Kampfgeist. Im Samstagsrennen sicherte sich Wittmann mit Platz drei einen weiteren Podestplatz, am Sonntag überquerte er die Ziellinie auf Rang sieben.

Für den ganz großen Erfolg reichte es am Ende nicht. Gegen die Konkurrenz fehlte dem BMW M4 GT3 EVO auf dem Hockenheimring die entscheidende Pace, um noch einmal in den Titelkampf eingreifen zu können. Den Meistertitel sicherte sich Thomas Preining im Porsche vor Maro Engel im Mercedes-AMG.

Dennoch blickt Wittmann auf eine seiner stärksten DTM-Saisons zurück. Mit zwei Siegen auf dem Nürburgring und dem Sachsenring sowie fünf weiteren Podestplätzen sammelte er in den 16 Saisonrennen insgesamt 198 Punkte. Damit sicherte er sich den dritten Platz in der Fahrerwertung und bestätigte seine starke Form über die gesamte Saison.

Für Kelvin van der Linde verlief das Finalwochenende dagegen wechselhaft. Nach einem sechsten Platz am Samstag wurde der Südafrikaner im Sonntagsrennen durch eine Kollision und Probleme bei den Boxenstopps zurückgeworfen und beendete das Rennen auf Position 18. Seine erste DTM-Saison als BMW M Werksfahrer schloss van der Linde mit einem Rennsieg und 96 Punkten auf dem 14. Gesamtrang ab.

Auch in der Teamwertung sicherte sich Schubert Motorsport mit 284 Punkten den dritten Platz und schloss damit eine weitere erfolgreiche DTM-Saison ab.

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport:

„Natürlich hätten wir beim Finale gerne noch einmal um den Titel gekämpft. Leider hatten wir in Hockenheim nicht die nötigen Möglichkeiten, um ganz vorne anzugreifen. Marco hat trotzdem wieder alles gegeben und wie so oft in dieser Saison das Maximum aus unserem Paket herausgeholt. Mit zwei Siegen, insgesamt sieben Podestplätzen und Rang drei in der Fahrerwertung können wir auf eine sehr starke Saison zurückblicken. Auch der dritte Platz in der Teamwertung ist das Ergebnis der hervorragenden Arbeit unserer gesamten Mannschaft. Für Kelvin war es ein schwieriges Jahr mit einigen unglücklichen Situationen. Er hat aber ebenfalls gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Auch wenn die Enttäuschung über den verpassten Titel im Moment überwiegt, können wir stolz auf unsere Leistungen sein.“

ADAC GT Masters: Holzem-Brüder schließen Saison auf Gesamtrang vier ab

Auch in der ADAC GT Masters fiel am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring die letzte Zielflagge der Saison 2026. Sandro und Juliano Holzem beendeten ihre Saison mit den Plätzen acht und neun in den beiden Finalrennen.

Auch wenn sich die beiden Brüder zum Abschluss ein besseres Ergebnis erhofft hatten, fällt die Gesamtbilanz positiv aus. Ein besonderer Höhepunkt war der erste gemeinsame Sieg im ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring. Mit dem BMW M4 GT3 EVO und der Startnummer 56 gelang Sandro und Juliano Holzem im Juni ein viel umjubelter Erfolg, der zugleich den 14. Rennsieg von Schubert Motorsport in der Geschichte der Serie markierte.

Mit weiteren starken Leistungen sicherten sich Sandro und Juliano Holzem schließlich den vierten Platz in der Fahrerwertung mit jeweils 133 Punkten und bestätigten damit ihre positive Entwicklung.

Für Schubert Motorsport ist das Ergebnis ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Arbeit und die kontinuierliche Entwicklung der beiden jungen Fahrer.


NLS: Podestplatz zum Finale und zwei Titel für Schubert Motorsport

Während in Hockenheim die letzten DTM-Rennen des Jahres ausgetragen wurden, war Schubert Motorsport auch beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie im Einsatz. Im BMW M4 GT3 EVO mit der Startnummer 77 und der markanten Yokohama-Livery zeigten Tim Tramnitz und Jordan Pepper eine starke Mannschaftsleistung.

Nach einem schwierigen Qualifying und technischen Problemen ging die Mannschaft von Position 16 ins Rennen. Tramnitz legte mit einem überzeugenden ersten Stint den Grundstein für die Aufholjagd und arbeitete sich bis auf Rang neun nach vorne. Im weiteren Rennverlauf kämpfte sich das Team bis in die Spitzengruppe. In der zweiten Rennhälfte übernahm Jordan Pepper das Steuer und sicherte Schubert Motorsport mit einem entscheidenden Überholmanöver in der letzten Runde den dritten Gesamtrang.

Neben dem Podesterfolg gab es für Schubert Motorsport gleich doppelten Grund zur Freude: Das Team sicherte sich zum Saisonabschluss sowohl den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy als auch in der KW Team Trophy.

Die beiden Titel unterstreichen die konstant starken Leistungen der Mannschaft über die gesamte NLS-Saison. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Partnerschaft mit Reifenhersteller Yokohama. Als Reifenpartner begleitete Yokohama die Renneinsätze von Schubert Motorsport auf der Nordschleife und unterstützte die kontinuierliche Arbeit an der Reifenperformance und Fahrzeugabstimmung.

Die enge technische Zusammenarbeit und die gewonnenen Erfahrungen aus den verschiedenen Rennbedingungen bildeten dabei eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Gesamtpakets. Auch optisch wurde diese Partnerschaft durch die markante Yokohama-Livery des BMW M4 GT3 EVO sichtbar.

Schubert Motorsport bedankt sich bei Yokohama für das Vertrauen, die technische Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit während der gesamten NLS-Saison 2026.


Drei Meisterschaften abgeschlossen – zwei Titel und zahlreiche Erfolge

Mit den Finalrennen auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring sind gleich drei wichtige Rennprogramme von Schubert Motorsport für das Jahr 2026 abgeschlossen. In allen drei Serien konnte die Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und zahlreiche Erfolge feiern.

Zwei DTM-Rennsiege durch Marco Wittmann, ein weiterer Erfolg durch Kelvin van der Linde, der erste ADAC-GT-Masters-Sieg von Sandro und Juliano Holzem sowie die beiden Gesamtsiege in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy unterstreichen die sportliche Bilanz.

Hinter diesen Ergebnissen steht die Arbeit einer gesamten Mannschaft. Mechaniker, Ingenieure, Fahrer und alle Beteiligten haben über die vergangenen Monate hinweg mit großem Einsatz daran gearbeitet, die Fahrzeuge bestmöglich vorzubereiten und an jedem Rennwochenende das Maximum herauszuholen.

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport 

„Wenn wir auf die drei Meisterschaften zurückblicken, können wir wirklich stolz auf das sein, was wir als Team erreicht haben. Wir haben Rennen gewonnen, Podestplätze eingefahren und uns in der NLS gleich zwei Gesamttitel gesichert. Das ist eine herausragende Leistung unserer gesamten Mannschaft. Mein besonderer Dank gilt unseren Fahrern, Mechanikern, Ingenieuren und natürlich unseren Partnern, die uns über die gesamte Saison begleitet und unterstützt haben. Gerade die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Yokohama in der NLS hat gezeigt, was man gemeinsam erreichen kann. Wir haben in diesem Jahr viel bewegt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Doch noch ist unsere Arbeit nicht beendet. Schon am kommenden Wochenende wartet in der GT4 European Series die nächste Titelentscheidung auf uns.“


Nächste Titelchance: GT4 European Series vor dem Finale in Portugal

Nach den erfolgreichen Saisonabschlüssen in der DTM, der ADAC GT Masters und der NLS richtet Schubert Motorsport den Blick bereits auf die nächste Herausforderung. Vom 16. bis 18. Oktober steht auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimão das Saisonfinale der GT4 European Series auf dem Programm.

Mit dem BMW M4 GT4 EVO #98 kämpfen Victor Bouveng und Joakim Walde um den Meistertitel in der Pro-Am-Kategorie. Das Duo reist als Tabellenführer nach Portugal und hat damit beste Voraussetzungen, die erfolgreiche Saison mit einem weiteren Titel für Schubert Motorsport abzuschließen.

Nach zahlreichen starken Rennen und Klassensiegen im bisherigen Saisonverlauf ist die Zielsetzung klar: Die Mannschaft möchte ihre Ausgangslage nutzen und die Pro-Am-Meisterschaft nach Oschersleben holen.


Manthey gewinnt vorzeitig sowohl die Team- als auch die Fahrermeisterschaft in der DTM-Saison 2026

Manthey krönt die DTM-Saison 2026 mit dem Gewinn der Teammeisterschaft. Im Sonntagsrennen beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring sicherten sich Ricardo Feller (Schweiz) und Thomas Preining (Österreich) mit einem Doppelpodium die entscheidenden Punkte, sodass Manthey den Titel erfolgreich verteidigt und die Trophäe zum zweiten Mal in Folge nach Meuspath holt. Mit einem Vorsprung von 21 Punkten auf Winward Racing beendet das Team die Sprintsaison 2026. Beide Manthey-Fahrer konnten 2026 in jedem der 16 Rennen Meisterschaftszähler sammeln.

Nach dem historischen Meisterschaftsgewinn von Ayhancan Güven in der Saison 2025 verteidigen Manthey und Porsche zudem den Fahrertitel erfolgreich und stellen damit zum zweiten Mal in Folge den DTM-Champion.

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining krönt sich 2026 zum zweiten Mal zum DTM-Fahrerchampion mit Manthey

Porsche-Werksfahrer und Manthey-Pilot Thomas Preining sichert sich am Hockenheimring zum zweiten Mal in seiner Karriere die DTM-Fahrermeisterschaft. Mit Rang fünf im Samstagsrennen und dem dritten Platz am Sonntag fährt der Fahrer des Manthey Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91 in den letzten beiden Saisonläufen des Jahres die entscheidenden Meisterschaftszähler ein.

Mit 225 Punkten und einem Vorsprung von 12 Zählern auf den zweitplatzierten Maro Engel schließt der 28-Jährige eine spannende Saison ab, in der sechs Fahrer mit Titelchancen zum Finale nach Hockenheim gereist waren. Drei Jahre nach seinem ersten Titelgewinn im Jahr 2023 krönt sich Preining erneut zum DTM-Champion – zwei Siege und sechs weitere Podestplatzierungen bilden die Grundlage für seinen Triumph in der Sprintserie.

Manthey in der DTM: 7 Titel in 4 Jahren

Mit dem Gewinn der Fahrer- und Teammeisterschaft 2026 setzt Manthey seine beeindruckende Erfolgsserie der vergangenen Jahre fort. Bereits 2023 und 2025 sicherte sich das Team jeweils sowohl die DTM-Team- als auch die Fahrermeisterschaft. Darüber hinaus gewann Manthey in der Saison 2025 mit Morris Schuring den Titel „DTM Rookie of the Year“.

 In den vergangenen vier Jahren erzielte das Team aus Meuspath insgesamt 13 Siege sowie 21 weitere Podestplatzierungen. Zu diesen Erfolgen trugen die Porsche-Piloten Thomas Preining (seit 2023), Dennis Olsen (2023), Ayhancan Güven (2024 bis 2025), Morris Schuring (2025) und Ricardo Feller (2026) sowie die langjährigen Partner des Teams bei.