Montag, 23. Februar 2026

Sportbike: ViVa Endurance verstärkt sich mit Tobias Kitzbichler

Tobias Kitzbichler (links) startet 2026 für das ViVa Endurance Team.
Michael Rapp u. Sven Seidler freuen sich über den Neuzugang
Foto: ViVa Endurance

Während sich die Fahrerfelder in den Supersport- und Superbike-Klassen zunehmend füllen, nimmt auch die Sportbike-Kategorie weiter Fahrt auf. Das Team ViVa Endurance hat seine Planungen vorangetrieben und präsentiert mit Tobias Kitzbichler einen vielversprechenden Neuzugang.

Nach dem Debütjahr und dem klaren Entschluss, das Projekt zur Saison 2026 weiter auszubauen, ist die Suche nach einem zweiten Fahrer nun abgeschlossen. Kitzbichler wird künftig an der Seite von Routinier Sven Seidler antreten. Der 16-jährige Österreicher, der gelegentlich von Rennfahrer-Legende Gustl Auinger unterstützt wird, machte in den vergangenen Jahren im Northern Talent Cup mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und gilt als eines der aufstrebenden Talente im Nachwuchsbereich.

An seiner Seite bleibt mit Sven Seidler eine feste Größe erhalten. „Sven ist seit Jahren eine Konstante in unserem Team. Mit der im vergangenen Jahr gesammelten Erfahrung wollen wir das EURO-MOTO-Projekt gemeinsam weiterentwickeln“, erklärt Teamchef Michael Rapp, der mit Seidler zusammen bereits viele Jahre erfolgreich im Deutschen Langstrecken Cup (DLC) unterwegs war, ehe 2025 der Schritt in die IDM erfolgte. Die Kombination aus Seidlers Routine und Kitzbichlers Entwicklungspotenzial kann nun für frischen Schwung und stabile Ergebnisse sorgen.

Die erste gemeinsame Praxis auf der Rennstrecke lässt nicht lange auf sich warten: Bereits in wenigen Tagen geht es für das Team nach Spanien zum Testen, wo sich Seidler und Kitzbichler erstmals gemeinsam im Sattel ihrer Aprilia RS 660-Motorräder zeigen werden.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Supersport: AF-Racing verpflichtet Importschlager Brenner

Marcel Brenner #25
Foto: Jens Hawrda

Nachdem sein Aufbaujahr mit einem Podiumsplatz geglückt ist, hat der Schweizer Marcel Brenner einen Platz im polnischen AF-Racing Team erhalten. Supersport-Titelfavorit Daniel Blin ist damit kein Solist mehr in der Ducati-Mannschaft.

„Super, wir sehen uns auf der Rennstrecke“, hat Daniel Blin seinem neuen Teamkollegen eine Nachricht auf Instagram hinterlassen. Der Gesamt-Dritte des letzten Jahres ist gespannt, was auf ihn zukommt. Der Ducati-Fahrer aus Polen hatte in Most gesiegt und noch acht weitere Podiumsplatzierungen für das AF-Racing Team geholt. Alles hatte sich nur um den 24-jährigen Erfolgsschlager aus Toruń gedreht.

Sein Ziel für 2026 klingt logisch: Meister werden in der neuen EURO MOTO Supersport. Was sonst? Der aktuelle Champion Andreas Kofler ist in die Supersport-WM abgewandert. Vize Dirk Geiger ist zu Yamaha gewechselt. Blin soll stechen wie der Bube im Skat.

Eigentlich sollte es keinen zweiten Fahrer neben ihm geben, doch für Marcel Brenner wurde eine Ausnahme gemacht. „Wegen meiner Erfahrung und meinem Speed“, berichtet der 28-jährige Schweizer.

Brenner wird eine vom Team vorbereitete Ducati V2 Panigale erhalten und über das gleiche Material wie Blin verfügen können. „Sie wollen, dass nicht nur Daniel, sondern auch ich schnell bin.“ Der erste Test soll im April in Rijeka stattfinden.“

„Ich bin wieder ganz der Alte und besser als zuvor“, sagt Brenner, der im August 2024 wegen gesundheitlicher Probleme aus der Supersport-WM ausgeschieden war. Schwächeanfall, mentale Erschöpfung, eine Art von Burnout, Panikattacken. Mittlerweile hat der Rennfahrer aus der 4000-Seelen-Gemeinde Schüpfen im Kanton Bern die Krankheit im Griff. „Ich weiß wie ich mich verhalten muss und kann wieder richtig Spaß haben auf dem Motorrad. Das letzte Jahr in der IDM Supersport war ein Aufbaujahr, aber jetzt geht es zur Sache. Dass es mit AF-Racing geklappt hat, ist grandios, weil mein Sponsor Moto-Tech Schweiz AG ein großer Ducati-Händler ist.“

Die vergangene Saison hat Brenner als Gesamt-Sechster abgeschlossen. Im tschechischen Most wurde er im ersten Supersport-Rennen als Dritter gewertet.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek


Freitag, 20. Februar 2026

TGI Team by GRT greift mit neuem Lamborghini und Ex-Champion an

  • Österreichisches Team startet mit zwei neuen Lamborghini Temerario GT3
  • Ehemaliger DTM-Champion Mirko Bortolotti verstärkt Rennstall
  • DTM-Rennsieger Maximilian Paul ebenfalls neu im Team

Das TGI Team by GRT setzt zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein
Foto: GRT

Neues Fahrzeug und neues Line-up mit zwei alten Bekannten: Das TGI Team by GRT setzt 2026 in der DTM zwei neue Lamborghini Temerario GT3 ein. Pilotiert werden die rund 585 PS starken italienischen GT-Sportwagen von Mirko Bortolotti (I), DTM-Champion 2024, und dem Dresdner Maximilian Paul. Der Rennstall aus Österreich startet vom 24. bis 26. April mit einem Heimspiel auf dem Red Bull Ring in die neue DTM-Saison.

Bortolotti und das TGI Team by GRT haben eine langjährige gemeinsame Vergangenheit. Der italienische Lamborghini-Werksfahrer trat bereits von 2015 bis 2022 für den Rennstall von Gottfried Grasser an. Nach Erfolgen im ADAC GT Masters kämpften sie in ihrer bisher letzten gemeinsamen Saison auf Anhieb in der DTM um den Titel. 2024 gewann der Italiener dann mit einem anderen Team die DTM-Krone. „Ich freue mich sehr, wieder bei GRT zu sein und die Herausforderung Temerario GT3 zusammen anzugehen“, sagt der 36-Jährige. „Gemeinsam haben wir in der Vergangenheit unzählige internationale Erfolge gefeiert und in dieser Kombination auch in der DTM das bis dato beste Ergebnis des Teams erzielt. Daran möchten wir anknüpfen, wissen aber auch, dass die Prioritäten mit dem neuen Auto erstmal woanders liegen werden.“

Teamkollege Paul, unlängst zum Lamborghini-Werksfahrer befördert, fuhr ebenfalls bereits für den Rennstall aus der Steiermark: Als Gaststarter holte der Sachse 2023 auf dem Nürburgring an seinem ersten DTM-Rennwochenende auf Anhieb einen Sieg. „Ich bin unbeschreiblich dankbar für die Möglichkeit, mit GRT in der DTM anzutreten“, sagt der 25-Jährige. „Wieder einen Lamborghini von GRT zu fahren, ist etwas ganz Besonderes. Wir haben damals gemeinsam unseren ersten DTM-Sieg gefeiert und seitdem immer einen engen Austausch gepflegt.“

Gottfried Grasser, Teamchef von GRT, erklärt: „Nach über einem Jahrzehnt mit dem Lamborghini Huracán GT3 freuen wir uns auf den Temerario GT3. Mit unserem Line-up fühlen wir uns für das bevorstehende Lehrjahr perfekt aufgestellt. Mirko ist ein integraler Bestandteil der Erfolgsgeschichte von Lamborghini und GRT. Wir haben 2022 in der DTM auf Anhieb um den Titel gekämpft und sind bereit für eine Revanche. Max ist als erster DTM-Sieger unseres Teams ebenfalls ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Er bildet zusammen mit Mirko ein starkes Team. Wir sind zuversichtlich, von Anfang an gute Ergebnisse einfahren zu können.“


Donnerstag, 19. Februar 2026

Truck-Action bei der DTM am Dekra Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Auch in diesem Jahr können sich die DTM-Fans am Dekra Lausitzring auf Action im XXL-Format freuen: Beim dritten Saisonlauf (19. bis 21. Juni) startet die TGP-Meisterschaft mit ihren über 1.000 PS starken Trucks im Rahmenprogramm der DTM.

Die TGP-Meisterschaft bestreitet 2026 ihre erste Saison und ist eine neue strukturierte Plattform für Truck-Racing in Deutschland. Organisiert wird sie wie der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix von ETRA Promotion GmbH. Sie ist Teil einer gezielten Weiterentwicklung der Marke Truck-Grand-Prix mit dem Ziel, unterschiedliche Formate und Zielgruppen anzusprechen.

Im Kalender stehen im Premierenjahr drei Läufe: Saisonauftakt ist auf dem Hockenheimring (16. und 17. Mai), anschließend geht es zur DTM auf dem Dekra Lausitzring. Saisonfinale ist der Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (10. bis 12. Juli).

Quelle: www.dtm.com


ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport stellt Weichen für 2026

  • Der Rennstall bringt zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start
  • Oskar Dix und Egor Litvinenko bilden erfahrenes Fahrer-Duo
  • Mit Jesper Brunøj Jensen startet ein Serienneuling an der Seite von Laurenz Rühl

Oskar Dix und Egor Litvinenko gehen mit dem Rennstall in ihr zweites Jahr in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Porsche-Power für die ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport geht in der Serie für Nachwuchspiloten und ambitionierte Gentlemen-Fahrer in der kommenden Saison mit zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start. Pilotiert werden die Fahrzeuge von Oskar Dix (GBR) und Egor Litvinenko sowie vom Neuzugang Jesper Brunøj Jensen (DEN) an der Seite von Laurenz Rühl (DEU).

Für Dix und Litvinenko ist es bereits das zweite gemeinsame Jahr in der ADAC-Serie. In der vergangenen Saison gingen die Youngster schon für den österreichischen Rennstall an den Start und möchten die gesammelten Erfahrungen in der kommenden Saison nutzen. Auf dem zweiten Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport ist mit Jensen ein Serienneuling am Start. Der Däne steigt mit seinen 51 Jahren in dieser Saison neu in den GT4-Sport ein, während Rühl bereits im vergangenen Jahr in der ADAC GT4 Germany unterwegs war. Das Fahrer-Duo wird in der Pro-Am-Wertung an den Start gehen. Teamchef Felix Wimmer verspricht sich von beiden Fahrerkombinationen eine erfolgreiche Saison: „Unsere Ambitionen sind, uns stetig weiter als Team und jeder Fahrer für sich persönlich zu steigern. Egor und Oskar bestreiten ihr zweites gemeinsames Jahr, da ist das klare Ziel die Top 5. Laurenz und Jesper wollen beide um den Pro-Am Titel kämpfen.“

Für den Rennstall, der in der Nähe von Wien beheimatet ist, startet die Saison mit einem echten Highlight: Auf dem Red Bull Ring vom 24. bis 26. April findet für die Truppe von Teamchef Wimmer direkt das Heimspiel zum Saisonauftakt statt. Wimmer Werk Motorsport sieht der Saison dabei positiv entgegen: „Wir als Team werden unser know how bestmöglich nutzen, um unsere Fahrer zum Erfolg zu führen“, sagt Wimmer.