Freitag, 16. April 2021

IDM Superbike 1000-Läufe auf Sachsenring aufgrund der Corona-Situation nicht durchführbar

Foto: Jens Hawrda

Nur einen Tag nach der Absage des IDM-Auftaktes auf dem Lausitzring, wurde heute die „ADAC Sachsenring Classic 2021“ abgesagt. Auch die Prestige-Veranstaltung auf der Traditionsrennstrecke ist wegen der anhaltenden Corona-Pandemie nicht durchführbar. Im Rahmen des Kult-Events waren vom 7. bis 9. Mai auch Trainings und zwei Rennen der IDM Superbike 1000 als Highlights vorgesehen.

Trotz des Ausschlusses von Zuschauern ist aber bis zum heutigen Tag keine sichere Genehmigung der Veranstaltung durch die Behörden gegeben. Dadurch steht dem ADAC Sachsen e.V. nicht mehr der nötige zeitliche Vorlauf zur Organisation zur Verfügung, um die Veranstaltungsplanung im vollen Umfang zu gewährleisten.

Donnerstag, 15. April 2021

Vollgas in Oschersleben: ADAC GT Masters startet mit Testfahrten in die neue Saison

  •  Neue Teams, Fahrer und 30 GT3-Sportwagen läuten die Saison ein
  •  Pressekonferenz am kommenden Dienstag mit allen Infos zur neuen Saison
  •  Umfangreiche Liveberichterstattung aus Oschersleben

Foto: Jens Hawrda

Vorhang auf für das ADAC GT Masters 2021: Mit dem offiziellen Vorsaisontest startet die Deutsche GT-Meisterschaft in der kommenden Woche (20./21. April) in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison. Rund 30 GT3-Sportwagen treten beim ersten Kräftemessen für die bevorstehenden sieben Rennwochenenden an. Alle News zur neuen Saison gibt es am Dienstag, 20. April, ab 12 Uhr im Livestream bei einer Pressekonferenz. Zwei Sendungen von PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk runden die umfangreiche Liveberichterstattung beim Test ab. Vom 14.–16. Mai trägt das ADAC GT Masters ebenfalls in Oschersleben ihren Saisonauftakt aus.

Präsentation der Saison am Dienstag

Bei einer Pressekonferenz geben ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk und ADAC Vorstand Lars Soutschka einen Ausblick auf die kommende Saison des ADAC GT Masters und die Pläne für die Liveübertragungen des neuen TV-Partners NITRO, der alle 14 Saisonrennen live und in voller Länge überträgt. Zu sehen sein wird die Pressekonferenz im Livestream auf adac.de/motorsport und unter youtube.com/adac. Dazu gibt es einen Ausblick auf die Rahmenrennserien ADAC GT4 Germany, ADAC Formel 4 und ADAC TCR Germany sowie auf die Saisonaktivitäten der Motorsport Arena Oschersleben.

Wer fährt für SSR Performance?

Schon am Montagabend ab 19 Uhr stimmt PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters auf den Test ein. Dann lüftet SSR Performance-Chef Stefan Schlund das bisher gut gehütete Geheimnis, wer im Porsche 911 der Titelverteidiger in diesem Jahr an den Start geht. Dienstag gibt es dann ab 17 Uhr auf adac.de/motorsport und youtube.com/adac zum Abschluss des ersten Testtages Livebilder aus der finalen Session und alle Infos vom Testauftakt.

Premieren, Debütanten und Rückkehrer

Insgesamt nehmen rund 30 GT3-Sportwagen an der Generalprobe des ADAC GT Masters teil. Seinen ersten Auftritt feiert in Oschersleben der Honda NSX GT3 Evo, der vom Proficar Team Honda eingesetzt wird. Gespannt sein darf man auch auf das Comeback von Phoenix Racing: Die Erfolgsmannschaft aus der Eifel setzt erstmals seit 2018 wieder einen Audi R8 LMS im ADAC GT Masters ein. Ebenfalls zurück im ADAC GT Masters ist Jules Gounon (26/F), der Champion von 2017. Der Mercedes-AMG-Werksfahrer bestreitet seine ersten Testkilometer für das Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing.

Vorfreude bei Fahrern

Der offizielle Vorsaisontest beendet die fast fünfmonatige Winterpause des ADAC GT Masters. „Der Test ist der Startpunkt für das ganze Jahr“, sagt Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg), der nach seinem Teamwechsel in einem Porsche 911 GT3 R des Küs Team Bernhard antreten wird. „Da zum ersten Mal das ganze Starterfeld zusammenkommt, ist der Test eine gute Standortbestimmung. Danach kann man erstmals abschätzen, wo man steht. In unserer neuen Konstellation kommt es darauf an, dass wir Fahrer uns mit unserem Ingenieur einspielen und viel lernen. Außerdem geht es darum, bestimmte Abläufe oder auch Boxenstopps zu trainieren.“

Der Vorsaisontest findet unter strengen Auflagen und gemäß einem vom ADAC GT Masters entwickelten und behördlich genehmigten Infektionsschutzkonzept statt. Nach Maßgabe der behördlichen Auflagen sind Zuschauer beim Test nicht zugelassen. Neben dem ADAC GT Masters absolvieren in Oschersleben auch die Teilnehmer der ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany und der ADAC Formel 4 ihren offiziellen Vorsaisontest.

IDM-Auftakt auf dem Lausitzring wegen COVID-19 abgesagt

Foto: Jens Hawrda

Steigende Corona-Infektionszahlen und die unübersichtliche Entwicklung der Pandemielage haben die IDM-Organisatoren jetzt dazu veranlasst, den geplanten IDM-Saisonstart auf dem Lausitzring abzusagen.

Vom 30. April bis zum 2. Mai 2021 hätte auf der Motorsport-Anlage in der Niederlausitz der Auftakt der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) 2021 stattfinden sollen. „Wir haben lange gekämpft, um die Rennen wie geplant durchführen zu können. Aber wir brauchen Sicherheit für alle Beteiligten, um solch ein Event zu realisieren. Das betrifft die Organisatoren, die Partner, Teams und Fahrer. Diese Sicherheiten fehlten uns sowohl in Form von behördlichen Zusagen als auch dem Sicherstellen der nötigen medizinischen Versorgung in der Region. Dadurch hätten wir ein unkalkulierbares Risiko eingehen müssen. Dies können wir aufgrund unserer Verantwortung gegenüber allen Beteiligten und dem Respekt gegenüber der Pandemiesituation nicht tun. Zusätzlich lassen die aktuellen nationalen und internationalen Beschränkungen einen geregelten und fairen Ablauf der Meisterschaftsläufe nicht zu. Folglich mussten wir zwei Wochen vor dem angesetzten IDM-Auftakt diese Entscheidung treffen“, erklärt Serienmanager Normann Broy die Absage.

Die IDM hat sich in den letzten fünf Jahren wieder zu einem Highlight im Motorradstraßenrennsport entwickelt. Allein in der Königsklasse IDM Superbike 1000 haben sich in diesem Jahr Fahrer aus zehn Ländern angemeldet. Der Zulauf ist trotz der wenigen Rennen, die in der vergangenen Saison stattfanden, ungebrochen. Die IDM-Organisatoren setzten trotz der Corona-Krise als einer der wenigen Veranstalter bereits 2020 alle Hebel in Bewegung, um wenigstens eine kurze und kompakte Saison zu realisieren.

„Das Coronavirus hat uns jetzt einen Strich durch den Saisonauftakt 2021 gemacht“, bemerkt Broy, „aber das wird uns nicht daran hindern, wie schon im Vorjahr Lösungen für eine erfolgreiche Saison zu finden.“

Mittwoch, 14. April 2021

Opel zurück in der ADAC TCR Germany

  • Das Traditionsteam aus Thüringen bringt den Opel zurück in die Tourenwagenserie
  • Philipp Regensperger steuert den 350 PS starken Astra
  • Teamchef Mirko Lubner: Mittelfristig in die Top Ten fahren

Lubner Motorsport absolviert die gesamte Saison mit einem Opel Astra TCR
Foto: ADAC-Motorsport

Highlight für alle Opel-Fans: Das Team Lubner Motorsport wird die komplette Saison der ADAC TCR Germany mit einem Opel Astra TCR bestreiten. Gesteuert wird das 350 PS starke Kraftpaket von Philipp Regensperger (22, Neumarkt St. Veit), der die ADAC TCR Germany bereits von einem Gastauftritt am Sachsenring 2019 kennt. Nun geht der frühere Kartpilot in seine erste vollständige Saison im Tourenwagen. Der Saisonstart erfolgt vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben.

„Wir freuen uns riesig, wieder in der ADAC TCR Germany präsent zu sein. Mit Philipp sitzt ein Fahrer mit gutem Potenzial im Astra TCR“, sagt Teamchef Mirko Lubner: „Ziel wird es sein, ab der dritten Veranstaltung regelmäßig in die Top Ten zu fahren.“ Dieses dritte Rennwochenende der Saison steigt vom 6. bis 8. August auf dem Nürburgring, doch auch davor wollen sich die Lubners keinesfalls verstecken.

Das Team aus dem thüringischen Georgenthal war bereits in der Premierensaison der ADAC TCR Germany im Jahr 2016 als Gast am Start und absolvierte im Jahr darauf die gesamte Saison. Lubner setzt fast ausnahmslos auf den Opel Astra TCR, nur im Jahr 2019 stieg Jan Seyffert während der Saison auf den Lada Vesta TCR um. 2020 waren Steffen Redlich und Philipp Welsdorf beim Event auf dem Hockenheim für Lubner am Start – wieder im gewohnten Opel Astra TCR.

Philipp Regensperger betrieb seit seinem achten Lebensjahr Kartsport, später war er beim AFR Remus Formel Pokal am Start und gewann dort mehrere Rennen. Anschließend ging es für ihn für ein Wochenende in die ADAC TCR Germany, auf dem Sachsenring schied er einmal aus und holte zudem einen 16. Platz. Nun freut er sich, die Herausforderung einer ganzen Saison in der ADAC TCR Germany anzugehen.

„Wir werden den Opel Astra TCR wieder dorthin bringen, wo er hingehört“, sagte er. Die zahlreichen Opel-Fans würden das nur zu gern erleben.

Dienstag, 13. April 2021

Hyundai Team Engstler mit vier Autos auf Titeljagd

  • Luca Engstler, Nico Gruber, Martin Andersen und Roland Hertner im Hyundai i30 N TCR
  • Kurt Treml: „Unser erklärtes Ziel ist es, den Hattrick zu schaffen“
  • Ex-Vizemeister Engstler zurück in der ADAC TCR Germany: „Noch eine Rechnung offen“

Das Hyundai Team Engstler setzt vier Hyundai i30 N TCR ein
Foto: ADAC-Motorsport

Mit einem Quartett auf Titeljagd: Das Hyundai Team Engstler setzt in dieser Saison gleich vier Hyundai i30 N TCR ein und will sich den dritten Fahrertitel nacheinander sichern. Dabei kehrt der frühere ADAC TCR Germany-Vizemeister und aktuelle WTCR-Pilot Luca Engstler (21, Wiggensbach) als Spitzenfahrer zurück, zudem sind Nico Gruber (19, Österreich), Martin Andersen (26, Dänemark) und Routinier Roland Hertner (61, Heilbronn) für Engstler am Start. Die Saison beginnt in einem knappen Monat vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben.

„Unser erklärtes Ziel ist es, den Hattrick zu schaffen“, sagt Kurt Treml, Sport- und Marketingdirektor beim Hyundai Team Engstler: „Mit unserer Fahrerpaarung sind wir gut aufgestellt.“ Während Luca Engstler und Nico Gruber bereits „alte Bekannte“ in der ADAC TCR Germany sind, absolvieren der Däne Andersen und Hertner ihre erste Saison in der Tourenwagenserie des ADAC.

Luca Engstler peilt bei seinem Comeback den Meistertitel an. 2018 hatte er in einem packenden Titelrennen letztlich die Vizemeisterschaft hinter Harald Proczyk (45, Österreich) geholt. „Die ADAC TCR Germany gehört zu den besten Plattformen, um Tourenwagen-Rennen zu fahren. Ich möchte in diesem Jahr möglichst viel fahren, deshalb ist es toll, dass ich neben meinem Einsatz in der WTCR auch dort antreten kann“, so Engstler: „Ich habe mit der ADAC TCR Germany nach der knapp verpassten Meisterschaft 2018 noch eine Rechnung offen und möchte erneut um den Titel kämpfen. Es wird sicher keine leichte Aufgabe, denn die Serie ist sehr umkämpft. Man muss hart arbeiten, braucht aber auch das nötige Rennglück. Ich möchte natürlich auch meine Teamkollegen mit meiner Erfahrung unterstützen – auf und neben der Strecke – und die ganze Mannschaft voranbringen.“

Im Rennen um die Honda Junior Challenge rechnet sich Nico Gruber gute Chancen aus – zumal der Österreicher 2020 auf dem Lausitzring mit seinem Erfolg im ersten Saisonrennen bewiesen hat, wie schnell er ist. „Mein Hauptaugenmerk liegt erneut auf der Junior-Wertung“, sagt Gruber, der in seinem Premierenjahr der ADAC TCR Germany letztlich Dritter in der Honda Junior Challenge wurde. „Dort möchte ich erneut um den Titel kämpfen. Wenn es gut läuft, sollten auch Podestplätze in der Gesamtwertung herausspringen. Ich möchte das Hyundai Team Engstler natürlich auch beim Kampf um die Teammeisterschaft unterstützen. Im vergangenen Jahr hatten wir leider viel Pech, sonst wäre noch mehr möglich gewesen. Für mich als Formelsport-Umsteiger war anfangs vieles neu. Ich habe bei der Fahrzeugabstimmung oder auch beim Zweikampfverhalten sehr viel dazugelernt.“ Das wolle er nun unter Beweis stellen.

Andersen kommt als Vizemeister der dänischen TCR-Meisterschaft in die ADAC TCR Germany und will sich im neuen Umfeld schnell zurechtfinden. Von den aktuellen Strecken kennt er zwar „nur“ den Hockenheimring, doch mit akribischer Arbeit am Simulator bereitet sich der 26-Jährige auf sein Debütjahr in der Tourenwagenserie des ADAC vor. „Mein Ziel war es schon immer, international Rennen zu bestreiten“, sagt Andersen, der „regelmäßig in die Top Fünf“ fahren und sich „von Rennen zu Rennen“ steigern will.

Das Fahrerquartett wird von Roland Hertner komplettiert. Der erfahrene Pilot startet in der neuen Trophy-Wertung der ADAC TCR Germany, die für ambitionierte Gentlemen-Fahrer ausgeschrieben ist. Hertner trat bereits in anderen Rennserien für die Engstler-Mannschaft an, darunter in der ADAC Procar, der FIA ETCC und der TCR Asia.

2020 und 2019 hatte Engstler mit Antti Buri (32, Finnland) und Max Hesse (19, Wernau) jeweils den Fahrertitel geholt. Außerdem nimmt das Team den Teamtitel ins Visier, den es bereits im Jahr 2019 gewinnen konnte. Die Engstler-Mannschaft gehört seit den ersten Stunden zur ADAC TCR Germany. Seit dem Premiereneinsatz 2018 auf dem Nürburgring haben die Allgäuer in der ADAC TCR Germany 14 Rennsiege, 30 Podestplätze und 8 Pole-Positions eingefahren.