Dienstag, 17. Februar 2026

Manthey setzt auf starkes Porsche-Aufgebot in der DTM 2026

  • Rennstall bringt zwei neue Porsche 911 GT3 R Evo an den Start
  • Werkspilot Preining und Neuzugang Feller bilden das Fahrerduo
  • Angriff auf die Spitze: „Wir haben uns nach den Erfolgen nicht ausgeruht“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 #91
Foto: Jens Hawrda

Manthey startet in der DTM 2026 mit einem hochkarätigen Porsche-Aufgebot. Das Team aus Meuspath bringt zwei neue, bis zu 565 PS starke Porsche 911 GT3 R Evo an den Start und setzt dabei auf Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A) sowie Neuzugang Ricardo Feller (CH). Nach dem Gewinn der Fahrer-, Team- und Rookie-Wertung im Vorjahr geht Manthey auch 2026 mit klar definierten sportlichen Zielen in die DTM. Zum Auftakt hat der Linzer Preining direkt ein Heimspiel: Vom 24. bis 26. April 2026 finden die beiden Auftaktrennen erstmals auf dem Red Bull Ring in Österreich statt.

Preining gehört mit bislang acht Rennsiegen zu den erfolgreichsten Fahrern der aktuellen DTM-Ära. Der Champion von 2023 geht bereits in sein viertes gemeinsames Jahr mit Manthey. "Die Zusammenarbeit mit dem Team ist über die Jahre immer enger geworden und die Abläufe sind inzwischen hervorragend eingespielt", sagt Preining. "In den vergangenen drei Jahren haben wir gezeigt, dass wir konstant um die Meisterschaft kämpfen können. Ob am Ende alles klappt, lässt sich nie vorhersagen, aber ich bin guter Dinge, habe großen Spaß an der Arbeit mit dem Team und an der DTM insgesamt und freue mich schon auf das erste Rennen."

Neu im DTM-Aufgebot von Manthey ist Feller. Der Schweizer feierte bereits im Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona sein Debüt für das Team und bringt die Erfahrung aus vier DTM-Saisons mit. In dieser Zeit gelangen Feller drei Siege. "Ich freue mich riesig, weiterhin Teil der DTM zu sein. Mit dem Wechsel zu Manthey geht für mich ein Traum in Erfüllung", erzählt der 25-Jährige. "Ich glaube, jeder Porsche-Fahrer möchte gerne für dieses Team fahren und die Erfolge – zwei Titel in drei Saisons DTM – sprechen für sich. Unabhängig von den sportlichen Ergebnissen begeistert mich aber auch das Team selbst, die Menschen und die Professionalität, die Manthey auszeichnen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine starke Saison erleben werden."

Nach einer außergewöhnlich erfolgreichen Saison 2025 mit sieben Rennsiegen und drei Meistertiteln will Manthey auch in der neuen Saison um die Spitzenplätze kämpfen. "2025 war für uns ein außerordentlich erfolgreiches Jahr in der DTM. Wir haben uns nach den Erfolgen aber nicht ausgeruht, sondern wollen genauso gut vorbereitet und motiviert in die neue Saison starten. Ich bin gespannt, was wir gemeinsam mit Thomas und Ricardo erreichen können", sagt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.


Montag, 16. Februar 2026

Euro-Moto Supersport: BSB-Rückkehrer Erwig auf der Eder-Ducati

Der Chef und sein Schüler. Thomas Eder und Jorke Erwig
haben sich in der EURO MOTO Supersport verbündet
Foto: Eder Racing

Nach einem Jahr in der British Superbike Championship (BSB) kehrt Jorke Erwig in die Heimat zurück und fährt 2026 bei Eder Racing in der EURO MOTO Supersport.

Ein durchwachsenes Jahr auf Kawasaki hatte den mittlerweile 20-jährigen Rennfahrer aus der Glockenstadt Gescher im Münsterland für ein Jahr in die Ferne schweifen lassen. Dabei hat er viel kennengelernt: „Viele neue Rennstrecken, eine ganz andere Atmosphäre, volle Starterfelder, Kampf mit den Ellbogen, die Ducati V2 Panigale.“

Entscheidung aus Vernunft

Nach dem Supersport-Jahr wechselte Erwigs niederländisches Team jedoch die Klasse und tritt in Zukunft in der Sportbike-Weltmeisterschaft an. „Wir hatten deshalb Gespräche mit anderen Teams, doch die logistischen Herausforderungen wären noch größer gewesen. Ich wohne nur 20 Kilometer von der holländischen Grenze entfernt und bisher war alles machbar. Jetzt hätte es nicht mehr gepasst. Dazu kommt, dass ich im August mit einer Ausbildung oder einen Studium beginne. Somit hätte ich in der BSB vier Rennwochenenden verpasst.“

Auch im Eder Racing Team wird Erwig auf der Ducati V2 Panigale unterwegs sein. „Jorke wirkt sehr erwachsen und macht sich viele Gedanken“, sagt Teamchef Thomas Eder nach dem ersten Roll-out. „Mit einem Trainingsmotorrad waren wir in Spanien auf Kartstrecken unterwegs und auf der Grand-Prix-Strecke in Valencia ist er einen Tag auf der Ducati gefahren. Wir hatten viel Spaß, aber wenn es ernsthaft zur Sache ging, haben wir auch ernsthaft gearbeitet. Das hat gut funktioniert. Ich denke, dass er sich in unserem familiären Umfeld gut weiterentwickeln kann.“

Eder selbst ist auch 2026 wieder nicht zu bremsen. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Bayer die Supersport-Klasse mit Gaststarts beglücken. Der Saisonstart erfolgt vom 08. bis 10. Mai auf dem Sachsenring.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Mittwoch, 11. Februar 2026

IDM Supersport: Belczykowski wechselt von MV Agusta zu Kawasaki

Mit Gesamtrang 15 in der Supersportklasse hat sich Till Belczykowski
von MV Agusta verabschiedet und ist zu Kawasaki gewechselt.
Foto: Dino Eisele

Nach zwei Jahren mit viel Entwicklungsarbeit verlässt Till Belczykowski das Team LJ Racing und steigt von der MV Agusta F3 800 RR ab. Seine Zukunft in der EURO MOTO Supersport heißt Kawasaki.

Ein Start mit Kawasaki in die Saison 2026, das war auch der Wunsch seines neuen Teamchefs Randolph Keoma Dreier. Der Nordrhein-Westfale ist kein Unbekannter. 2023 schob er Martin Vugrinec auf einer Yamaha YZF-R6 an den Start. In Schleiz fuhr der Kroate aufs Podium. Zum Jahresende wechselte er zu SKACH-Kawasaki in die Superbike-Klasse.

Kurze Wege und klare Ansagen

Inzwischen ist auch Dreier ein Mitglied der Kawasaki-Familie. Als Trainingsveranstalter lernte er Till Belczykowski live in Rijeka kennen. „Wir haben uns schon 2025 über ein gemeinsames Projekt unterhalten, das zwischen uns und dem deutschen Importeur entstanden ist. Daraus resultiert mit Dreier-Racing by Kawasaki Deutschland auch der Teamname.“ Belczykowski wird die EURO MOTO Supersport auf einer ZX-6R bestreiten. Seine Startnummer bleibt wie gehabt die „5“.

Dreier ist zudem Inhaber einer Motorradwerkstatt, die sich auf den Rennsport spezialisiert hat, unter anderem mit ECU-Abstimmungen und Motorentuning. Er kennt die Szene und hat entsprechende Erwartungen an Belczykowski, der im nur 35 Kilometer entfernten Duisburg wohnt. „Realistisch sind Top Ten-Ergebnisse, wobei Plätze unter den ersten Fünf machbar sein sollten.“

Der Vertrag zwischen dem Racing-Team und Belczykowski ist auf ein Jahr befristet. „Die Tendenz liegt bei zwei Jahren“, so Dreier, „aber wir müssen erst einmal sehen, wo die Reise im ersten Jahr wirklich hingeht, bevor wir weiter denken und vielleicht auch einen zweiten Fahrer einsetzen.“ Ende März wird es für den 21-Jährigen Azubi Till Belczykowski ernst: Dann wird in Rijeka zum ersten Mal getestet.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek


Ein Wikinger in der DTM: Thiim, Aston Martin und der große Traum

  • Däne startet erstmals mit Aston Martin in der DTM
  • Thiim über besondere Fanliebe und die Saison 2026

Für Nicki Thiim ist es die erste DTM-Saison mit der Kultmarke Aston Martin
Foto: Aston Martin

Nicki Thiim zählt zu den beliebtesten Fahrern in der DTM. In diesem Jahr greift der Däne erstmals mit Aston Martin und dem belgischen Rennstall Comtoyou Racing an. Im Interview spricht der zweimalige Langstrecken-Weltmeister über seine Leidenschaft für die britische Kultmarke, die Rolle als Publikumsliebling und seine Saisonziele.

Du startest erstmals mit Aston Martin in der DTM. Was bedeutet das für dich?

Ich fahre seit mehr als zehn Jahren für Aston Martin. Das ist meine Familie! Die DTM war schon als Kind – als mein Vater in der Serie startete – und auch als Rennfahrer mein größter Traum. Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin an den Start zu gehen, ist ein großes Lebensziel, das ich mir endlich erfülle. Die Vorfreude ist riesig.

Aston Martin ist eine echte Kultmarke. Was macht ihren besonderen Reiz aus?

Für mich ist Aston Martin die exklusive Supersportwagenmarke schlechthin. Mir gefällt dieser zeitlose Ansatz in Bezug auf Details, sowohl beim Fahrzeugdesign als auch bei der Innenausstattung. Alles ist sehr elegant und stilvoll.

Was zeichnet den Vantage GT3 aus?

Nach zwei Jahren „Undercover“ mit einem anderen Hersteller steige ich in der DTM endlich in ein Auto, mit dem ich extrem vertraut bin. Ich verbringe fast jedes Wochenende im Vantage GT3 und muss nun nicht mehr zwischen zwei unterschiedlichen Sportwagen hin- und herwechseln. Das sind ganz neue Voraussetzungen, von denen ich mir viel verspreche. Mit dem atemberaubenden V8-Turbo-Motor und dem einzigartigen Look ist Aston Martin sowohl akustisch als auch optisch eine Bereicherung für die DTM.

Die Startnummer „007“ spielt auf den Geheimagenten James Bond an – fühlst du dich auch als Actionheld?

Es ist eine tolle Idee, mit der legendären Nummer „007“ auf einem Aston Martin anzutreten. Diese Startnummer zu haben, ist ein echtes Privileg. Ich fühle mich aber nicht als Superheld. Ich bin ein Wikinger, der es liebt, die Konkurrenz auf der Rennstrecke zu schlagen.

Die Fans lieben dich und deinen Charakter – woher kommt das?

Es ist wichtig, den Menschen, die ihre Zeit und ihr Geld investieren, um uns bei den Rennen anzufeuern, etwas zurückzugeben. Als Rennfahrer trifft man an den Strecken auf viele besondere Fans und Persönlichkeiten. Es macht Spaß, ihre Geschichten zu hören und ihre Leidenschaft für den Sport zu spüren. Das hält mich auf dem Boden. Wir sind alle Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.

Was sind die Ziele für die Saison und auf welche Rennen freut man sich als Fahrer besonders?

Es ist einfach fantastisch, wieder in der DTM antreten zu dürfen. Für mich ist sie die beste Rennserie der Welt. Dass ich nun endlich auch mit Aston in der DTM starten kann, macht die kommende Saison zu einer ganz besonderen. Wir haben große Träume und große Ziele! Ein absolutes Highlight ist der Norisring, zu dem ich natürlich eine besondere Verbindung habe. Denn vor dieser einzigartigen Kulisse habe ich meinen bisher einzigen DTM-Sieg geholt. Diese Strecke wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.


Dienstag, 10. Februar 2026

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge

  • Attraktiver Preis und Videobotschaft von Schirmherr Maximilian Götz
  • Max Reis: „Ein sehr wichtiger Erfolg für uns, den wir unbedingt erreichen wollten.“
  • Reis setzt innovatives Projekt mit Twitch-Streamer BreitenBerg um

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge
Foto: ADAC-Motorsport

Der Gewinner der zur Saison 2025 neu eingeführten ADAC GT Masters-Media Challenge steht fest: Max Reis. Der 19-jährige Ramsteiner hat im vergangenen Jahr mit seinem medialen Engagement überzeugt und ist der Sieger der ersten ADAC GT Masters-Media Challenge. Als Preis erhält der Pilot des Haupt Racing Teams ein hochwertiges Paar Pirelli-Ski sowie eine persönliche Videobotschaft von Maximilian Götz, dem Schirmherrn der ADAC GT Masters-Media Challenge.

Die Media Challenge wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters in ihrer Entwicklung zum ganzheitlichen Rennfahrer zu motivieren und zu unterstützen. Unabhängig von ihren Leistungen auf der Strecke, wird ihr Engagement im Bereich der Medienarbeit bewertet. Dies beinhaltet ihren Auftritt in den sozialen Medien und ihre Präsenz in Print- und Onlinepublikationen. Dazu die Bemühungen der Nachwuchspiloten, mit Medienvertretern – vor allem ihrer Lokalpresse – eigenständig und regelmäßig in Kontakt zu treten sowie ihr generelles Bemühen, ihre eigene Person positiv zu präsentieren, sich zu vernetzen und Reichweite zu generieren.

„Herzlichen Glückwunsch an Max Reis für seine gute Arbeit neben der Strecke“, gratuliert ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Nachwuchsförderung hat im ADAC eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Um im Motorsport auf Top-Niveau zu bestehen, sind die aktive und souveräne Pressearbeit und der richtige Einsatz der sozialen Medien wichtige Bausteine. Max Reis ist es durch sein Engagement gelungen, sich selbst und damit auch das ADAC GT Masters einem breiteren Publikum zu präsentieren.“

Reis fuhr 2025 seine zweite Saison in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC für das Haupt Racing Team. Im Ford Mustang GT3 erzielte er drei Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position. Diese Erfolge wurden in verschiedenen Print-Medien mit Artikeln honoriert sowie von mehreren Online-Plattformen publiziert. Darüber hinaus ist Reis sehr aktiv in den sozialen Medien und konnte über die Saison Zuwachs auf all seinen Kanälen verzeichnen. Knapp 140.000 Menschen sahen teilweise seine reichweitenstärksten Posts auf Instagram. Beim Rennen auf dem Red Bull Ring initiierte er gemeinsam mit dem Twitch-Streamer BreitenBerg in Zusammenarbeit mit dem ADAC einen IRL-Stream („in real life“), einen Livestream, der einen ganzen Tag im Fahrerlager des ADAC GT Masters abbildete. Die exklusiven Einblicke hinter die Kulissen der Rennserie verfolgten mehr als 250.000 Zuschauer auf dem Kanal von BreitenBerg.

„Ich freue mich sehr. Es ist richtig cool, diesen Preis gewonnen zu haben. Ein sehr wichtiger Erfolg für uns in der Außendarstellung hinsichtlich Sponsoren und dem ganzen Team, den wir unbedingt erreichen wollten“, strahlt Reis. „Für uns ist auch dieser Teil des Motorsports essenziell, da wir so die Gelder generieren können, um mir den Sport zu ermöglichen. Wir versuchen die Medienarbeit – vor allem Social Media – immer zu verbessern und mit bestehenden und neuen Projekten zu erweitern. Dieser Preis ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Maximilian Götz, der Schirmherr der ADAC GT Masters-Media Challenge, hat sich mit einer Videobotschaft persönlich an Max Reis gewendet und ihm gratuliert. Der frühere ADAC GT Masters- und DTM-Champion ist immer noch auf den Rennstrecken dieser Welt erfolgreich und auch sehr aktiv. „Die richtige Medienarbeit erfordert Engagement, Zeit und vor allem Ehrlichkeit. Das alles umzusetzen, ist Max Reis in diesem Jahr am besten gelungen und er hat verdient die Meisterschaft gewonnen“, erklärt Schirmherr Götz. „Natürlich muss für einen Rennfahrer der Fokus auf der Strecke und seiner eigentlichen Arbeit liegen. Gleichzeitig erwarten Partner und Sponsoren eine gewisse Präsenz in den Medien und die Vermittlung gemeinsamer Werte. Ich freue mich, die jungen Rennfahrer an meinem Wissen teilhaben zu lassen und sie auf ihrem Weg zum professionellen Rennfahrer begleiten zu dürfen.“