Freitag, 6. März 2026

Finn Wiebelhaus macht die „Road-to-DTM“ perfekt

Finn Wiebelhaus hat es geschafft. Der amtierende ADAC GT Masters-Champion und „Road-to-DTM“-Sieger wird 2026 in die DTM aufsteigen. Der 19-Jährige Offenbacher bleibt seinem Team treu und tritt mit HRT Ford Racing im Ford Mustang GT3 Evo an.

Wiebelhaus feierte 2025 mit seinem Teamkollegen Salman Owega die Meisterschaft mit drei Saisonsiegen, vier weiteren Podiums-Platzierungen und zwei Pole-Positions. Darüber hinaus gewann er die „Road-to-DTM“-Wertung mit 249 Punkten und sicherte sich damit das Nenngeld für die DTM Saison 2026. Aufgrund seiner Leistungen wurde Wiebelhaus ins Motorsport Team Germany aufgenommen, das von der ADAC Stiftung Sport und dem DMSB gefördert wird.

Als erstem Nachwuchspiloten gelingt es Wiebelhaus, die „Road-to-DTM“ zu vervollständigen und den Aufstieg aus dem ADAC GT Masters in die DTM perfekt zu machen. Daran war nicht zu denken, als sich der junge Offenbacher vor vielen Jahren für ein paar Runden im Leihkart entschied. Lehrgänge und das erste eigene Kart mündeten schließlich im Erfolg. 2022 feierte Wiebelhaus die Meisterschaft bei den ADAC Kart Masters X30-Junioren und wurde ins ADAC Formel Junior Team berufen. Nach einer Saison in der französischen ADAC Formel 4 entschied sich Wiebelhaus aufgrund der besseren Perspektiven für den Umstieg ins ADAC GT Masters, das er nun nach zwei Jahren mit dem Meistertitel in Richtung DTM verlässt. 

2024 führte der ADAC das Aufstiegskonzept für talentierte Nachwuchsfahrer von der Deutschen Kart-Meisterschaft (DKM) über die ADAC GT4 Germany, das ADAC GT Masters bis in die DTM ein. Im ADAC GT Masters erhalten die Fahrerduos Punkte für ihre gemeinsam eingefahrenen Rennergebnisse. Hinzu kommen Zähler für die jeweils einzeln erzielten Qualifying-Resultate. Um zudem die Fairness auf der Rennstrecke zu fördern, werden Verstöße gegen das Reglement mit Punktabzügen geahndet.

„Ich bin überglücklich, mit dem Ford Mustang GT3 für HRT Ford Racing in der DTM anzutreten. Seit meiner Kindheit war es mein Traum, in der DTM zu fahren, und dass dieser Traum nun wahr wird, bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen und die Chance, die mir HRT und Ford Racing geben“, strahlt Wiebelhaus. „Nach dem Gewinn des ADAC GT Masters und der „Road-to-DTM“-Wertung im letzten Jahr fühlt sich der Aufstieg in die DTM nun wie eine Belohnung an – für Jahre der harten Arbeit mit vielen Entbehrungen und für meine Zuversicht. Ich bin bereit, alles zu geben, um gute Ergebnisse zu erzielen und diese Saison unvergessen zu machen.“

Dienstag, 3. März 2026

HRT Ford Racing mit neuem Mustang und Road to DTM-Aufsteiger in der DTM 2026

  • Neuzugang Finn Wiebelhaus steigt als Gewinner der Road to DTM auf
  • Ford-Werksfahrer Arjun Maini will Siege einfahren
  • Maini tritt in Ravenol-Farben an, Wiebelhaus im Design von „Snaffi the Snail“

HRT Ford Racing setzt zwei Ford Mustang GT3 Evo ein
Foto: HRT

Road to DTM erfolgreich erreicht: Finn Wiebelhaus, letztjähriger Sieger der Nachwuchs-Wertung im ADAC GT Masters, hat es geschafft und steigt mit HRT Ford Racing in die DTM auf. HRT Ford Racing tritt in der DTM 2026 mit zwei weiterentwickelten Mustang GT3 Evo an, Teamkollege des Youngsters aus Obertshausen ist der erfahrene Ford Racing-Werksfahrer Arjun Maini (IND). Saisonstart der DTM ist vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Wiebelhaus wurde 2025 gemeinsam mit HRT Ford Racing Champion des ADAC GT Masters. Nun steigt der 19-Jährige, der von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird, mit dem Team in die DTM auf. „Ich bin überglücklich, mit dem Ford Mustang GT3 für HRT Ford Racing in der DTM anzutreten“, sagt Wiebelhaus, der auch Development-Fahrer von Ford ist. „Seit meiner Kindheit war es mein Traum, in der DTM zu fahren. Dass dieser Traum nun wahr wird, bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. Nach dem Gewinn des ADAC GT Masters und der Road to DTM-Wertung fühlt sich der Aufstieg in die DTM wie eine Belohnung an – für die Jahre der harten Arbeit mit vielen Entbehrungen und für meine Zuversicht. Ich bin bereit, alles zu geben, um gute Ergebnisse zu erzielen und diese Saison unvergessen zu machen.“ Die bisherige Karriere von Wiebelhaus steht ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung des ADAC: Von seinen erfolgreichen Anfängen im ADAC Kart Masters und der Deutschen Kart-Meisterschaft stieg er über das ADAC Formel 4 Junior Team und das ADAC GT Masters nun bis in die DTM auf.

Teamkollege Maini bestreitet in diesem Jahr seine sechste Saison in der DTM. Bisher holte der Inder drei Podestplätze und eine Pole-Position. „Ich bin total begeistert und stolz, ein weiteres Jahr in der DTM mit HRT Ford Racing bestreiten zu dürfen – mein zweites Jahr als offizieller Ford-Racing-Pilot“, sagt der 28-Jährige. „Die letzte Saison war sehr lehrreich, aber wir haben gezeigt, wie sehr wir uns im Laufe des Jahres verbessern konnten. Ich bin daher umso motivierter, die neue DTM-Saison in Angriff zu nehmen, insbesondere mit dem neuen Evo-Paket für den Ford Mustang GT3. Unser Ziel ist es, in diesem Jahr einige Siege und Podiumsplätze zu erzielen.“

Maini steuert in der DTM 2026 wie im Vorjahr einen Ford Mustang GT3 Evo im blau-gelben Look von Ravenol, Wiebelhaus geht in einem neuen Design an Start: Auf dem Mustang des Neueinsteigers will „Snaffi the Snail“ von Teampartner Kolibri360 die DTM-Fans begeistern.

Der Ford Mustang GT3 bekommt für 2026 ein Upgrade, zu dem unter anderem ein überarbeitetes Aerodynamik-Paket gehört. HRT-Geschäftsführer Ulrich Fritz ist optimistisch: „Wir gehen hochmotiviert und bestens vorbereitet in die neue DTM-Saison. Mit Arjun Maini setzen wir auf Kontinuität. Er kennt die Herausforderungen der DTM und ist ein wichtiger Faktor in unserem Bestreben, den Ford Mustang GT3 Evo kontinuierlich weiterzuentwickeln und uns als Team zu verbessern. Finn Wiebelhaus besitzt großes Potenzial und hat sich seinen Startplatz in der DTM durch hervorragende Leistungen verdient. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam gute Ergebnisse in der DTM 2026 einfahren werden.“

Montag, 2. März 2026

ADAC GT4 Germany: Nächster BMW für FK Performance Motorsport fix

Für den Rennstall aus Bremen treten Gianni van de Craats und Victor Nielsen im BMW M4 GT4 Evo an. Beide Piloten kennen die ADAC GT4 Germany gut.

Starkes Fahreraufgebot für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany: Der Niederländer Gianni van de Craats und Victor Nielsen aus Dänemark teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Somit steht beim Team aus Norddeutschland das zweite Fahrzeug für die ADAC GT4 Germany-Saison 2026 fest, nachdem Luca Link/Luis Moser bereits vor geraumer Zeit als Fahrerduo fixiert wurden.

Gianni van de Craats war schon 2024 für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Die Serie ließ ihn nie los und so absolvierte der schnelle Niederländer beim Saisonfinale 2025 auf dem Hockenheimring einen Gaststart. „Ich freue mich riesig, in der Saison 2026 mit FK Performance Motorsport wieder in der ADAC GT4 Germany dabei zu sein“, stahlt er. „Ich glaube, wir haben eine sehr starke Aufstellung und werden versuchen, jedes Wochenende konkurrenzfähig zu sein. Wir werden immer versuchen, unsere Ergebnisse zu maximieren, also werden wir es richtig angehen!“

Auch sein neuer Teamkollege Nielsen kennt die ADAC GT4 Germany und den BMW bereits. Er startete in der Saison 2025 aber für einen anderen Rennstall. „Mein Ziel für 2026 ist einfach: gemeinsam mit Gianni und dem gesamten Team die Leistung zu maximieren. Wenn wir konstant gute Leistungen zeigen, sollten wir am Ende der Meisterschaft weit vorne liegen – und das wäre ein wichtiger Schritt vorwärts in meiner Karriere“, meint Nielsen. „Ich habe FK Performance Motorsport im letzten Jahr von der Seite genau verfolgt und war wirklich beeindruckt von der Leistung und der Professionalität. Jetzt freue ich mich darauf, das Ganze von innen zu erleben, schnell zu lernen, zum Team beizutragen und vom ersten Tag an voll und ganz Teil dieser Reise zu sein!“

Saisonstart der ADAC GT4 Germany ist vom 24. bis 26. April 2026 auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Quelle. www.adac-motorsport.de


Supersport: Luca de Vleeschauwer bei SWPN auf der R9

Eigentlich hatte Luca de Vleeschauwer mit einem Aufstieg in die EURO MOTO Superbike spekuliert, doch jetzt gibt das niederländische Team SWPN die Verpflichtung des 23-jährigen Belgiers in der Supersportklasse bekannt – auf der nagelneuen Yamaha R9, die das bisherige Modell R6 ablöst.

SWPN und auch Luca de Vleeschauwer schlagen gemeinsam ein neues Kapitel auf. Die Yamaha ist für beide Seiten neu. Der Belgier ist in seiner Supersportkarriere bisher auf Kawasaki, Triumph und Ducati gefahren.

„Er hat bewiesen, dass er über die nötige Geschwindigkeit verfügt, und bringt mittlerweile mehrere Jahre Erfahrung in der Supersport-Klasse mit“, sagt Teammanager Frank Brouwer und fügt an: „Die Yamaha R9 hat sich seit ihrem Debüt sofort als Siegermaschine in der World Supersport-Meisterschaft bewährt. Wir werden alles dafür tun, um diesen Erfolg auch in der EURO MOTO zu haben.“

De Vleeschauwer ist seit 2022 eine feste Größe in der Supersport-Klasse und wurde 2024 Vizemeister. Die vergangene Saison schloss er mit fünf Podiumsplätzen als Gesamt-Vierter ab. Derzeit werden die neuen Yamaha-Motorräder in der Werkstatt des Teams vorbereitet. Vor dem Saisonstart stehen mehrere Testtage in Spanien auf dem Programm. Auf de Vleeschauwer wartet in der kommenden Saison auch viel interne Konkurrenz im Feld. Dirk Geiger und Lennox-Lehmann aus dem Team Apreco sind ebenfalls Yamaha R9-Fahrer.

Das Team SWPN ist weiterhin Partner der Stiftung „Stichting Zorgeloos Kind” und wird von Yamaha Benelux unterstützt.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek

Sportbike: Micky Winkler schürt Hoffnungen

Eine Rückkehr des WSC Racing Teams by Aprilia in der Sportbike-Klasse war geplant. Mit Micky Winkler als Fahrer. Dieser absolvierte in der vergangenen Woche einen viertägigen Fitness-Test auf der spanischen Rennstrecke von Almería. Unter südlicher Sonne konnte der 23-jährige Thüringer seinem Teamchef Roland Matthes beweisen, dass er nach der heftigen Verletzung in Schleiz vom August 2025 und der nachfolgenden intensiven Behandlung wieder vollständig fit ist.

Rückblick: Winkler hatte im vergangenen Jahr in Assen bei seinem Einstand in der Sportbike-Klasse mit einem Top-Ten-Platz geglänzt. Auf seiner Heimstrecke in Schleiz wollte er das Motorrad in der darauffolgenden Woche noch besser kennenlernen. Aber bei der dort stattfindenden German Twin Trophy stürzte er im ersten Wertungslauf in Führung liegend. Die Folge: ein komplizierter Bruch an der linken Hand. Das war das vorläufige Aus für das komplette Team.

In Almeria stand neben der körperlichen Belastbarkeit für die neue EURO MOTO auch die Performance auf der Aprilia RS 660 Factory im Fokus. Winkler fand nach langen Off-Season fand schnell seinen Rhythmus und zeigte sich sowohl fahrerisch als auch mental in starker Verfassung.“Ich wollte unbedingt frühzeitig wissen, wo ich stehe. Nach diesem Test bin ich sehr zufrieden und absolut zuversichtlich für die Saison 2026″, fiebert er nun dem ersten Rennwochenende Anfang Mai auf dem Sachsenring entgegen.

Bis dahin sind noch weitere Tests des WSC-Teams mit Winkler und seiner Aprilia RS 660 geplant. Roland Matthes findet: „Wir sind in diesem Jahr sehr viel besser gerüstet. Vielleicht gibt es in Kürze noch weitere spannende Neuigkeiten zu berichten.“

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek