Freitag, 9. Oktober 2026

ADAC GT Masters: Primm setzt finale Trainingsbestzeit in Hockenheim

Simon Connor Primm (21/Großschirma/HGL Racing) hat sich am Finalwochenende des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring die Freitagsbestzeit gesichert. Der Audi-Pilot fuhr in der Vormittagssession eine Zeit von 1:38.106 Minuten. „Wir wussten, dass die Nachmittagssession aller Wahrscheinlichkeit nach nass werden würde und haben deshalb schon am Vormittag einen frischen Reifensatz montiert und sind die Zeit gefahren“, erklärt Primm. „Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen und das Auto hat sich in beiden Bedingungen gut angefühlt. Wir sind bereit für Regen und Sonne, ich wünsche mir nur, dass die Bedingungen eindeutig sind.“ 

Bei neun Grad Lufttemperatur und bedecktem Himmel erzielte Juliano Holzem (22/Polch/beide Schubert Motorsport) in seinem BMW M4 GT3 Evo die zweite Position. Sein Rückstand betrug 0,2 Sekunden. Rang drei sicherte sich Colin Bönighausen (21/Isernhagen/Razoon - More than Racing) im Porsche 911 GT3 R mit 0,297 Sekunden Abstand. 0,575 Sekunden hinter der Spitze sortierte sich Tabellenführer Tim Zimmermann (30/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW auf der vierten Position ein. Die Top-5 komplettierte Emil Gjerdrum (19/NOR/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 mit 0,627 Sekunden Abstand zur Spitze. Der Meisterschaftszweite, Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport), wurde im Lamborghini Siebter, Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) kam mit nur drei Runden nicht über Rang 14 hinaus.

In der Nachmittagssession, die bei immer stärker werdendem Regen stattfand, fuhr der Tabellenzweite Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini die Bestzeit von 1:48.842 Minuten. Mit 0,074 Sekunden Rückstand gelang Bönighausen im Razoon-Porsche die zweitschnellste Runde. Bei lediglich 14 Grad Streckentemperatur fuhr der Tagesschnellste Primm in der zweiten Session auf Rang drei. Sein Rückstand im Audi betrug 0,539 Sekunden. Blum lag mit 0,669 Sekunden Rückstand auf Platz vier, die Top-5 komplettierte Mark Kastelic (18/SLO/Razoon - more than Racing) mit einem Abstand von 0,673 Sekunden im Porsche. Tabellenführer Zimmermann und Teamkollege Leyton Fourie (21/ZAF) wurden mit 1,674 Sekunden Rückstand auf Hirsiger Neunte.

Das erste Qualifying des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring findet am Samstag um 9:00 Uhr statt und wird live auf Joyn und bei youtube.com/ADACMotorsports gestreamt. Das erste Rennen startet um 15:05 Uhr und ist zudem bei ServusTV On im Stream live zu sehen.

Quelle: adac-motorsport.de


Preining-Ansage vor dem DTM-Showdown in Hockenheim

Thomas Preining auch im 2.Freien Training Schnellster
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining (A/Manthey) gibt in seinem Porsche 911 GT3 R vor den letzten beiden Saisonrennen der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg den Takt vor: Der Spitzenreiter war am Freitag in beiden Freien Trainings schnellster Fahrer. In der ersten Session am Mittag gelang ihm mit 1:36,974 Minuten die Tagesbestzeit. Damit blieb der 28-Jährige als einziger Fahrer unter der 1:37-Minuten-Marke.

"Ein gutes Ergebnis, aber man weiß nicht, wo genau die Konkurrenz steht. Ich habe mich auf dem Hockenheimring immer wohlgefühlt. Schon bei der Anreise kamen viele schöne Erinnerungen hoch – mein Titelgewinn 2023 oder mein Sieg im Regen vor einem Jahr. Wir sind für die beiden Rennen super vorbereitet", sagte der Porsche-Werksfahrer vom Team Manthey.

Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) war in seinem Mercedes-AMG GT3 mit einem Rückstand von 0,050 Sekunden insgesamt zweitschnellster Fahrer. Der Tabellendritte Marco Wittmann (Fürth) platzierte den BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport auf Platz drei und zeigte damit, dass im Titelkampf mit ihm zu rechnen ist. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Performance) wurde im Ford Mustang GT3 Vierter, der Italiener Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT) belegte im Lamborghini Temerario GT3 Rang fünf. Der Tabellenzweite Maro Engel (Monaco) vom Mercedes-AMG Team Ravenol erzielte auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs die sechstbeste Trainingszeit. Auch der Routinier geht gut gerüstet in den Titel-Showdown am Wochenende.

Beim Trainingsauftakt am Freitagmittag war Preining bei zwölf Grad Celsius und trockenen Bedingungen einer der aktivsten Fahrer. Der gebürtige Linzer setzte die erste Topzeit, die im weiteren Verlauf jedoch mehrfach unterboten wurde. Wittmann und Engel übernahmen ebenfalls kurzzeitig die Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Gounon die bis dahin schnellste Runde. Doch Preining schlug gut drei Minuten vor Ende mit der endgültigen Bestmarke zurück.

Das zweite Freie Training am Nachmittag fand nach anhaltenden Niederschlägen auf nasser Strecke statt. Daher konnten keine Topzeiten gefahren werden. Die Teams konzentrierten sich darauf, das Regen-Setup der Fahrzeuge zu optimieren. Schnellster Pilot mit einer Rundenzeit von 1:47,823 Minuten war erneut Preining.

Das erste Qualifying am Hockenheimring beginnt am Samstag um 9:35 Uhr. 

Quelle: dtm.com


ADAC GT4 Germany: Toyota mit Pole-Position für Lauf eins in Hockenheim

Lucas Cartelle erzielte die Bestzeit in der Qualifikation für das erste Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring. Alle Titelfavoriten kamen in einer spannenden Session unter die Top Neun.


Mächtig Action in der Qualifikation für Lauf eins der ADAC GT4 Germany beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring. In einer packenden Session setzte sich am Ende Lucas Cartelle (18/BEL) im Toyota GR Supra GT4 mit einer Zeit von 1:45,993 Minuten durch. Es ist die zweiten Pole-Position des CRT-Piloten, nachdem er bereits das Sonntagsrennen in Oschersleben von der ersten Startposition aus begann.

„Wir waren zuvor noch nie in Hockenheim gewesen, insofern haben wir nicht wirklich mit diesem Ergebnis gerechnet. Aber mir ist die fast perfekte Runde gelungen“, jubelte Cartelle, der sich das Cockpit mit Hudson Schwartz (17/USA) teilt. „Das Auto fühlt sich hier richtig gut an. Wir schauen am Rennwochenende zunächst einmal auf Rennsiege, denn der Abstand zu den Top Drei in der Tabelle ist recht groß. Aber mal sehen, wie sich alles entwickelt. Wir geben nicht auf.“

Mit 0,254 Sekunden Rückstand ging Platz zwei der Qualifikation an den Mercedes-AMG GT4 von Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR). Es ist das beste Saisonergebnis 2026 des BWT Mücke Motorsport-Duos. Dritte wurden Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport), denen im BMW M4 GT4 0,419 Sekunden auf die Spitze fehlten.

Rang vier in der Qualifikation ging mit 0,530 Sekunden Rückstand an Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing) in der Ginetta G56 GT4. Die Top Fünf komplettierten Nicolas Guillaume (20/BEL) und Frederic Zebis (17/DEN, beide AVIA W&S Motorsport) in einem weiteren Porsche.

Piana/Sylvestersson liegen aktuell auf Platz drei der Tabelle und haben somit beste Aussichten ihren Punkterückstand in der Gesamtwertung zu verkleinern. Die Tabellenführer Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) belegten die achte Position. Die in der Tabelle zweitplatzierten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) wurden im Aston Martin Vantage AMR GT4 in der ersten Qualifikation Neunte.

Quelle: adac-motorsport.de

ADAC GT Masters: Erste Porsche-Fahrerpaarung für 2027 bestätigt

Das Fahrerkarussell für die Saison 2027 im ADAC GT Masters ist eröffnet und die ersten Gäste haben Platz genommen: Leo Pichler (24/AUT) und Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Die beiden Piloten werden auch in der kommenden Saison im Porsche 911 GT3 R von Razoon – more than Racing in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC an den Start gehen. Das gab das Team rund um Besitzer Dominik Olbert zum Auftakt des Saisonfinales auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg bekannt.

Für den Weizer Pichler wird es bereits die dritte Saison im ADAC GT Masters, Bönighausen startet in sein zweites Jahr. Gemeinsam hat das Duo beim Saisonauftakt auf den Red Bull Ring ein Rennen gewonnen und zudem am Salzburgring eine Podiumsplatzierung erzielt. Pichler wurde 2025 Dritter der Gesamtwertung.

„Super, dass wir schon jetzt alles fixieren konnten“, freut sich Pichler, für den die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit eine logische Konsequenz war. „Das Paket, das wir gemeinsam mit Dominik und dem Team zur Verfügung haben, hat genauso mit hineingespielt wie die tolle Zusammenarbeit mit Colin. Ein großer Dank gilt natürlich allen Partnern, ohne die so ein Projekt nicht möglich wäre. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die nächste Saison und natürlich wollen wir dann um den Titel kämpfen.“ 

Teamkollege Bönighausen ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die nächste Saison mit Leo. Wir funktionieren super zusammen, sind auf der Strecke ähnlich schnell und verstehen uns auch zwischenmenschlich sehr gut. Dieses Jahr hatten wir ab und an ein wenig Pech, aber nächstes Jahr gehen wir voll motiviert und mit perfekter Vorbereitung auf Titeljagd!“

Für Razoon – more than Racing wird 2027 die dritte Saison im ADAC GT Masters. In diesem Jahr ist die Mannschaft aus Österreich mit zwei Porsche 911 GT3 R am Start und belegt vor dem Finale Rang vier in der Teammeisterschaft. Teambesitzer Olbert freut sich über den Vertrauensvorschuss seiner beiden Piloten und blickt voller Optimismus auf die kommende Saison. „Nicht nur Leo und Colin arbeiten super zusammen, es ist generell eine super Symbiose zwischen dem Team und allen Beteiligten. Sie werden auch nächstes Jahr unseren Porsche 911 GT3 R steuern und natürlich lautet unser Ziel dann ganz klar, dass wir gemeinsam den Titel holen wollen“, gibt er die Marschroute klar vor. 

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Titelaspiranten Berndt/Robinson starten mit Bestzeit

Lachlan Robinson war im freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring im Porsche 718 Cayman GT4 nicht zu schlagen. Mit Toyota, Ginetta und Mercedes-AMG unter den Top Fünf präsentiert sich das Feld bunt.

Der Showdown beim Saisonfinale der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring hat begonnen. Im freien Training am Freitagmorgen gab es den ersten Schlagabtausch der Titelaspiranten – mit dem besten Ausgang für die Tabellenführer Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport). „Es ist natürlich super, direkt so ins Wochenende zu starten“, freute sich Robinson über seine Zeit von 1:47,094 Minuten. „Aber wirklich zählen wird es in den Rennen am Samstag und Sonntag. Grundsätzlich hatte die Strecke am Freitagmorgen noch nicht sonderlich viel Grip, da es in den letzten Tagen wohl viel geregnet hat. Aber das wird sich im Laufe des Tages sicherlich noch ändern.“

Ebenfalls stark unterwegs waren die beiden Hauptkonkurrenten im Titelkampf. Die in der Tabelle drittplatzierten Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) belegten im BMW M4 GT4 den achten Platz im freien Training. Einen Rang dahinter positionierten sich Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM), die im Aston Martin Vantage AMR GT4, auf Tabellenrang zwei liegen.

Mit einem Rückstand von 0,079 Sekunden ging Platz zwei des freien Trainings an den Toyota GR Supra GT4 von Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT). Dritte wurden Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,293 Sekunden zurücklagen. Rang vier sicherten sich Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing). In der Ginetta G56 GT4 fehlten den beiden Schweden 0,324 auf Robinson. Die Top Fünf komplettierten Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4.

Quelle: adac-motorsport.de