- Thomas Preining feiert im ersten Rennen der neuen Saison einen Heimsieg, während Ricardo Feller bei seinem Seriendebüt mit Manthey den neunten Platz erreicht
- Doppeltes Punkteergebnis für Manthey im Sonntagsrennen mit Rang zwölf für Ricardo Feller und Platz 13 für Thomas Preining
Als amtierendes Meisterteam an den Red Bull Ring gereist, feiert Manthey einen erfolgreichen Auftakt in die neue DTM Saison 2026. Vor heimischer Kulisse setzte Thomas Preining gleich am ersten Renntag ein Ausrufezeichen: Von Platz drei ins Rennen gegangen, sicherte sich der Österreicher den Sieg im ersten von insgesamt 16 Saisonläufen – der bereits siebte gemeinsame DTM Erfolg von Preining und Manthey. Teamkollege Ricardo Feller (Schweiz) startete, nachdem er von Rang sieben in das erste Rennen gegangen war, derweil mit einem Top-Zehn-Ergebnis (Platz neun) in seine erste Saison mit dem Team in der Sprintserie. Am darauffolgenden Sonntag stellten die beiden Porsche-Piloten ihre Neunelfer auf die Startpositionen 14 (Preining) und 16 (Feller). Im Rennen überquerte Feller die Ziellinie als Zwölfter, während Preining den 13. Rang einfuhr. Mit den gesammelten Punkten aus den ersten beiden Saisonläufen belegt Manthey Rang drei in der Teamwertung (39 Punkte) und liegt zehn Zähler hinter der führenden Mannschaft. In der Fahrermeisterschaft rangiert Thomas Preining mit 29 Punkten auf Platz vier, während Ricardo Feller mit elf Punkten als Dreizehnter zum nächsten Rennwochenende reist.
„Ein toller Einstand in die neue Saison. Wir konnten die letzten beiden Rennen in 2025 gewinnen und dann direkt wieder mit einem Sieg einzusteigen, ist natürlich genial. Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team und diese starke Leistung am Samstag. Der zweite Renntag war für uns schwieriger. Im Qualifying konnten wir unser volles Potential nicht ausschöpfen und im Rennen haben wir dann das Beste draus gemacht“, erklärt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH. „Wir haben im Qualifying schlichtweg nicht alles auf den Punkt gebracht und daher keine besseren Startpositionen eingefahren. Das analysieren wir nun intensiv und prüfen, was wir nächstes Mal besser machen müssen. Die erreichten Rennergebnisse sind dennoch wichtig, denn die Saison ist lang und es zählt jeder Meisterschaftspunkt. Das Ergebnis vom Samstag hat natürlich eine große Bedeutung. Schnelle Boxenstopps und eine gute Strategie haben eine entscheidende Rolle gespielt und dieser Sieg gilt dem ganzen Team. Thomas ist sehr stark gefahren und es ist schön, dass unsere vierte gemeinsame Saison direkt so erfolgreich gestartet ist. Gleichzeitig war es unser erstes DTM Rennwochenende mit Ricardo, geprägt von einer steilen Lernkurve. Ricardo ist ein sehr guter Fahrer, der sich super in unser Team einfügt. Auch wenn die Ergebnisse noch nicht vollständig unser Können widerspiegeln, bin ich sicher, dass wir gemeinsam große Schritte voran machen werden. Ich freue mich sehr auf die kommenden Rennen“, ergänzt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing.
Für das zweite Rennwochenende der Sprintsaison wird das Team vom 22. bis 24. Mai nach Zandvoort (NL) reisen. Vorab stehen mit dem FIA WEC Rennen in Spa-Francorchamps (9. Mai 2026) und den 24-Stunden vom Nürburgring (16. bis 17. Mai 2026) zwei Saisonhighlights im Kalender.
Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Red Bull Ring
Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90:
„Ein durchwachsenes erstes Wochenende in der DTM 2026. Im ersten Rennen habe ich leider eine Penalty Lap bekommen. Das darf und wird auch nicht mehr passieren. Die Aufholjagd im Rennen war dann aber sehr gut, sodass ich am Ende mit dem Ergebnis zufrieden war. Die Vorfreude auf den Sonntag war daher groß. Das Qualifying lief leider nicht wie erwartet. Wenn wir von so weit hinten starten, ist es, gerade auf einer Strecke wie am Red Bull Ring, für uns nicht einfach zu überholen. Daher ist das Ergebnis nicht so ausgefallen wie erhofft. Unterm Strich macht es aber einfach Spaß, mit Manthey zu arbeiten. Ich bin sehr stolz, ein Teil des Teams zu sein und ich glaube wir haben noch eine gute Saison vor uns.“
Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91:
„Am Ende vom Wochenende überwiegt die Freude des Samstags. Ich konnte mein Heimrennen gewinnen und das ist einfach etwas sehr Besonderes. Diese Erinnerung wird mir immer bleiben und ich bin sehr glücklich, dass ich das gemeinsam mit meinem Team erleben konnte. Die Boxencrew hat wieder einen so starken Job in der Boxengasse gemacht. Ohne diese starken Leistungen könnte ich auf der Strecke solche Ergebnisse nicht einfahren und dafür bin ich sehr dankbar. Am Sonntag war es leider sehr schwierig mit den Startpositionen und das Ergebnis ist natürlich nicht zufriedenstellend. Das wir noch drei Punkte holen konnten, ist aber wichtig und nun bereite ich mich schon auf Zandvoort vor.“
Quelle: manthey-racing.com



