Dienstag, 10. Februar 2026

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge

  • Attraktiver Preis und Videobotschaft von Schirmherr Maximilian Götz
  • Max Reis: „Ein sehr wichtiger Erfolg für uns, den wir unbedingt erreichen wollten.“
  • Reis setzt innovatives Projekt mit Twitch-Streamer BreitenBerg um

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge
Foto: ADAC-Motorsport

Der Gewinner der zur Saison 2025 neu eingeführten ADAC GT Masters-Media Challenge steht fest: Max Reis. Der 19-jährige Ramsteiner hat im vergangenen Jahr mit seinem medialen Engagement überzeugt und ist der Sieger der ersten ADAC GT Masters-Media Challenge. Als Preis erhält der Pilot des Haupt Racing Teams ein hochwertiges Paar Pirelli-Ski sowie eine persönliche Videobotschaft von Maximilian Götz, dem Schirmherrn der ADAC GT Masters-Media Challenge.

Die Media Challenge wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters in ihrer Entwicklung zum ganzheitlichen Rennfahrer zu motivieren und zu unterstützen. Unabhängig von ihren Leistungen auf der Strecke, wird ihr Engagement im Bereich der Medienarbeit bewertet. Dies beinhaltet ihren Auftritt in den sozialen Medien und ihre Präsenz in Print- und Onlinepublikationen. Dazu die Bemühungen der Nachwuchspiloten, mit Medienvertretern – vor allem ihrer Lokalpresse – eigenständig und regelmäßig in Kontakt zu treten sowie ihr generelles Bemühen, ihre eigene Person positiv zu präsentieren, sich zu vernetzen und Reichweite zu generieren.

„Herzlichen Glückwunsch an Max Reis für seine gute Arbeit neben der Strecke“, gratuliert ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Nachwuchsförderung hat im ADAC eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Um im Motorsport auf Top-Niveau zu bestehen, sind die aktive und souveräne Pressearbeit und der richtige Einsatz der sozialen Medien wichtige Bausteine. Max Reis ist es durch sein Engagement gelungen, sich selbst und damit auch das ADAC GT Masters einem breiteren Publikum zu präsentieren.“

Reis fuhr 2025 seine zweite Saison in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC für das Haupt Racing Team. Im Ford Mustang GT3 erzielte er drei Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position. Diese Erfolge wurden in verschiedenen Print-Medien mit Artikeln honoriert sowie von mehreren Online-Plattformen publiziert. Darüber hinaus ist Reis sehr aktiv in den sozialen Medien und konnte über die Saison Zuwachs auf all seinen Kanälen verzeichnen. Knapp 140.000 Menschen sahen teilweise seine reichweitenstärksten Posts auf Instagram. Beim Rennen auf dem Red Bull Ring initiierte er gemeinsam mit dem Twitch-Streamer BreitenBerg in Zusammenarbeit mit dem ADAC einen IRL-Stream („in real life“), einen Livestream, der einen ganzen Tag im Fahrerlager des ADAC GT Masters abbildete. Die exklusiven Einblicke hinter die Kulissen der Rennserie verfolgten mehr als 250.000 Zuschauer auf dem Kanal von BreitenBerg.

„Ich freue mich sehr. Es ist richtig cool, diesen Preis gewonnen zu haben. Ein sehr wichtiger Erfolg für uns in der Außendarstellung hinsichtlich Sponsoren und dem ganzen Team, den wir unbedingt erreichen wollten“, strahlt Reis. „Für uns ist auch dieser Teil des Motorsports essenziell, da wir so die Gelder generieren können, um mir den Sport zu ermöglichen. Wir versuchen die Medienarbeit – vor allem Social Media – immer zu verbessern und mit bestehenden und neuen Projekten zu erweitern. Dieser Preis ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Maximilian Götz, der Schirmherr der ADAC GT Masters-Media Challenge, hat sich mit einer Videobotschaft persönlich an Max Reis gewendet und ihm gratuliert. Der frühere ADAC GT Masters- und DTM-Champion ist immer noch auf den Rennstrecken dieser Welt erfolgreich und auch sehr aktiv. „Die richtige Medienarbeit erfordert Engagement, Zeit und vor allem Ehrlichkeit. Das alles umzusetzen, ist Max Reis in diesem Jahr am besten gelungen und er hat verdient die Meisterschaft gewonnen“, erklärt Schirmherr Götz. „Natürlich muss für einen Rennfahrer der Fokus auf der Strecke und seiner eigentlichen Arbeit liegen. Gleichzeitig erwarten Partner und Sponsoren eine gewisse Präsenz in den Medien und die Vermittlung gemeinsamer Werte. Ich freue mich, die jungen Rennfahrer an meinem Wissen teilhaben zu lassen und sie auf ihrem Weg zum professionellen Rennfahrer begleiten zu dürfen.“


Montag, 9. Februar 2026

Audi-Neuzugang für das ADAC GT Masters

  • Robin Rogalski pilotiert den Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von HGL Racing
  • Seyffarth Motorsport wird zum Einsatzteam von HGL Racing

Der Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von HGL Racing
Foto: ADAC-Motorsport

Neuzugang im ADAC GT Masters: Ab der Saison 2026 wird das Team HGL Racing an den Start gehen. Zum Einsatz kommt ein Audi R8 LMS GT3 Evo 2, der von Robin Rogalski (25/POL) pilotiert werden wird. Der zweite Fahrer wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Den ersten Auftritt hat das Team vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring, wo das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM in die Saison 2026 startet. Tickets für das Auslandsgastspiel in Österreich sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.

Der Einsatz von HGL Racing im ADAC GT Masters wird in enger Zusammenarbeit mit Audi Sport Customer Racing und Seyffarth Motorsport bestritten. Seyffarth Motorsport ist eines der Urgesteine im ADAC GT Masters. In der Debütsaison der Rennserie 2007 feierte die Mannschaft die Vizemeisterschaft in der Teamwertung. Zuletzt war das Team 2022 bei einem Gastspiel in Hockenheim am Start. Nun kehrt es unter der Bewerbung HGL Racing in die GT3-Nachwuchsliga des ADAC zurück. Die offizielle Präsentation fand im polnischen Kattowitz statt.

Pilot Robin Rogalski durfte beim Gaststart 2022 erstmals ADAC GT Masters Luft schnuppern. Nun bestreitet der 25-Jährige seine erste volle Saison. Seit 2017 ist der Pole bereits eine bekannte Größe im Motorsport, feierte mehrere Meistertitel in Markenpokalen und war neben dem ADAC GT Masters auch schon in der ADAC GT4 Germany am Start.

„Ich freue mich, ins ADAC GT Masters zurückzukehren, nachdem ich 2022 bereits einen Gaststart absolvieren durfte“, strahlt Rogalski. „Die Serie war in der Vergangenheit auf einem fahrerisch sehr hohen Niveau und das erwarte ich auch diese Saison. Das ändert aber nichts an unseren Zielen: Wir wollen in jeder Meisterschaft ganz oben stehen, Siege, Podien und den Titel einfahren. Die Kooperation mit HGL Racing hat mir den Weg in den professionellen Motorsport ermöglicht und ich kann mich einfach nur für das Vertrauen und die harte Arbeit im Hintergrund bedanken.“

Teamchef Tobias Seyffarth kann viel Erfahrung im ADAC GT Masters vorweisen und war auch in den vergangenen Jahren stehts im Hintergrund involviert. Die Entscheidung, nun mit HGL Racing die offizielle Rückkehr einzuleiten, war schnell getroffen. „Robin kam mit dem Wunsch auf uns zu, wieder gemeinsam im ADAC GT Masters zu starten. Kurzentschlossen kauften wir den Audi R8 LMS GT3 Evo 2 des Verstappen.com-Teams und arbeiten seitdem intensiv, um im April optimal vorbereitet in die Meisterschaft zu starten. Wir freuen uns sehr, dass wir auf die volle Unterstützung von Audi Sport Customer Racing setzen können. Unser gesamtes Einsatzteam von Mechanikern über Ingenieure ist ADAC GT Masters erprobt und deshalb starten wir voller Motivation und Ehrgeiz in diese neue Herausforderung.“


Maximilian Paul wird Lamborghini Squadra Corse Werksfahrer

Maximilian Paul
Foto: Jens Hawrda

Maximilian Paul wurden als neues Mitglied des Lamborghini Squadra Corse Werksfahrerteams vorgestellt. Paul wurde mit der Beförderung zum Werksfahrer von Lamborghini Squadra Corse belohnt, nachdem er seit seinem Debüt am Steuer eines Huracán GT3 EVO im Jahr 2021 in verschiedenen GT3-Meisterschaften überzeugt hatte. Der 25-Jährige aus Dresden feierte 2023 auf dem Nürburgring unter wechselhaften Bedingungen seinen ersten DTM-Rennsieg für das Grasser Racing Team und konnte zudem Rennen in der International GT Open mit dem Oregon Team gewinnen.

Neben seinen Erfolgen im GT3-Rennsport auf höchstem Niveau ist Paul auch eine Schlüsselfigur im Familienbetrieb Paul Motorsport, der in verschiedenen Rennserien aktiv ist. In den vergangenen zwei Saisons hat Paul parallel zu seinen Einsätzen in der DTM und der GT World Challenge Europe für das Team die Aktivitäten im ADAC GT Masters betreut, wo das Team im vergangenen Jahr in Zandvoort einen Sieg errang. Paul fuhr außerdem beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2025 in der Pro-Am-Klasse aufs Podium und sicherte Paul Motorsport in Zandvoort den ersten DTM-Podiumsplatz überhaupt.

Maximilian Paul, neuer Lamborghini-Werksfahrer: 

„Ich bin unglaublich dankbar, nach so vielen Jahren harter Arbeit, Rennen und gemeinsamen Erfolgen nun Teil des Lamborghini-Werksfahrerteams zu sein. Die Zeit in den Nachwuchs- und jungen Profiprogrammen war eine besondere Reise, die diesen Moment umso bedeutsamer macht. Es ist mir eine Ehre, dieses neue Kapitel als Werksfahrer zu beginnen und die kommende Saison mit dem neuen Temerario GT3 zu starten. Ich bin stolz und freue mich sehr darauf, einen meiner Lieblingsautohersteller und eine so legendäre Marke zu repräsentieren.“

Quelle: www.lamborghini.com

Freitag, 6. Februar 2026

ADAC GT Masters: Sandro und Juliano Holzem geben Zukunftspläne bekannt

Die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem starten für Schubert Motorsport im BMW M4 GT3 Evo
Foto: ADAC-Motorsport

Die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem (21/Polch) werden auch 2026 wieder im ADAC GT Masters an den Start gehen. Sie treten erneut mit Schubert Motorsport im BMW M4 GT3 Evo an.

Schubert Motorsport feierte 2025 die Teammeisterschaft und blickt auf eine lange und erfolgreiche Historie im ADAC GT Masters zurück. Bereits 13 Siege und acht Pole-Positions erzielte die Mannschaft aus Oschersleben. In der abgelaufenen Saison belegten sie Rang fünf der Teammeisterschaft.

Diese Platzierung gelang auch den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem in der Fahrerwertung der GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Mit zwei dritten und einem zweiten Platz sprang das Brüder-Paar 2025 mehrfach aufs Podium und startete in zwei Rennen aus der ersten Reihe.

„Unsere Erwartungen sind klar: Wir wollen die Meisterschaft gewinnen und damit in der zwanzigsten Saison des ADAC GT Masters nach langer Zeit endlich wieder einen Fahrertitel im BMW holen“, erklärt Juliano Holzem. „Wir haben uns in der gemeinsamen Arbeit mit Schubert Motorsport in der vergangenen Saison stetig gesteigert und eine wirkliche Vertrauensbasis aufgebaut. In den letzten Rennen waren wir eines der schnellsten Autos und genau daran möchten wir anknüpfen und die starke Zusammenarbeit noch erfolgreicher weiterführen.“

Quelle: adac-motorsport.de

Donnerstag, 5. Februar 2026

Weltmeister an Bord: Aston Martin präsentiert Aufgebot für die DTM 2026

  • Comtoyou Racing tritt mit zwei Vantage GT3 an
  • Neuzugang Nicki Thiim will um Siege kämpfen
  • Zweite DTM-Saison für den Belgier Nicolas Baert

Comtoyou Racing setzt in der DTM 2026 zwei Aston Martin Vantage GT3 ein
Foto: Aston Martin

Die Fans der DTM dürfen sich auch 2026 auf die britische Kultmarke Aston Martin freuen. Das Team Comtoyou Racing setzt in der kommenden Saison zwei Aston Martin Vantage GT3 ein und vertraut dabei auf einen echten Publikumsliebling: Der zweimalige Langstrecken-Weltmeister Nicki Thiim (DK) verstärkt die Mannschaft aus Belgien, die nach dem DTM-Debütjahr den nächsten Schritt gehen möchte. Das zweite Cockpit besetzt der Belgier Nicolas Baert.

Comtoyou Racing gewinnt mit Thiim einen erfahrenen GT3-Piloten. „Die DTM ist eine der härtesten und am stärksten umkämpften Meisterschaften weltweit“, sagt der Werksfahrer von Aston Martin. „Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin zu starten, ist ein Traum. Ich habe mit dem Vantage schon in so vielen anderen Rennserien gewonnen, dass ich es kaum erwarten kann, mit Aston Martin auch in der DTM um Siege zu kämpfen.“ Der Sohn der DTM-Ikone Kurt Thiim (Champion von 1986) ist zweimaliger GTE-Pro-Champion der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Mit Comtoyou Racing verbindet den 36-Jährigen vor allem der größte Erfolg der Teamgeschichte, als Thiim und das Team 2024 gemeinsam den Gesamtsieg beim legendären 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps feierten.

Für Baert steht das zweite Jahr in der DTM an. Der Sohn von Teameigner Jean-Michel Baert sammelte in seiner Debütsaison wichtige Erfahrungen und möchte 2026 darauf aufbauen. „Wir haben 2025 viel gelernt“, betont der 24-Jährige. „In diesem Jahr haben wir den Vorteil, dass wir das Auto, die Strecken und die Meisterschaft kennen. Zusammen mit der Erfahrung von Nicki, von der ich sicher profitieren kann, haben wir alle Bausteine, um 2026 große Fortschritte zu machen.“

„Wir bereiten uns intensiv und noch gezielter auf die anstehende DTM-Saison vor“, sagt Jean-Michel Baert, Teameigner von Comtoyou Racing. „Außerdem weiten wir unsere Aktivitäten in Deutschland aus, dazu zählt auch ein möglicher Einstieg ins ADAC GT Masters. Mein besonderer Dank gilt Aston Martin Racing, unseren Partnern sowie allen Teammitgliedern für ihr großes Engagement, mit dem wir gemeinsam die Herausforderung DTM 2026 angehen.“

Adam Carter, Aston Martin Head of Endurance Motorsport, ergänzt: „Die DTM ist eine sehr renommierte und äußerst wettbewerbsintensive Meisterschaft. Wir sind stolz darauf, dass unser Partner Comtoyou Racing sich dafür entschieden hat, mit dem Aston Martin Vantage GT3 an den Start zu gehen. Ebenso freuen wir uns, dass Nicki Thiim sein herausragendes Talent und seine große Erfahrung mit ins Programm einbringt. Wir wünschen ihm und Nicolas Baert eine erfolgreiche Saison.“