Mittwoch, 15. April 2026

McLaren-Pilot Dörr glänzt beim DTM-Test auf dem Red Bull Ring

  • DTM-Fahrer nutzen Generalprobe für den finalen Feinschliff
  • Neuer exklusiver DTM-Reifen von Pirelli ausgiebig getestet
  • Luca Engstler war mit 133 Runden fleißigster Fahrer in Österreich

Ben Dörr fuhr beim DTM-Test in seinem McLaren die schnellste Runde
Foto: ADAC-Motorsport

Finale Standortbestimmung vor dem Saisonstart: Beim offiziellen DTM-Test am Dienstag nutzten Fahrer und Teams auf dem Red Bull Ring in Österreich die letzte Gelegenheit, ihre Rennfahrzeuge für den Auftakt in genau zehn Tagen an gleicher Stelle optimal anzupassen. Unter Wettkampfbedingungen testeten die Piloten in zwei Sessions intensiv, sammelten wichtige Daten und beobachteten aufmerksam, wo sie im direkten Vergleich mit der Konkurrenz stehen. Besonderes Augenmerk lag auf dem neuen, exklusiv für die DTM entwickelten Slick von Pirelli – der in Deutschland produzierte Reifen kam auf dem steirischen Alpenkurs erstmals bei der DTM zum Einsatz.

Nach über sieben Stunden Fahrzeit, die letzten 60 Minuten in leichtem Regen, beendete Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) die DTM-Generalprobe als Tagesbester. Dem 21-Jährigen gelang im McLaren 720S GT3 Evo mit 1:28,199 Minuten die schnellste Runde. „Wir sind etwas früher als die anderen Teams unser Qualifying-Programm gefahren. Danach haben wir aber auch bei Regen eine gute Performance gezeigt und im Vergleich zum vergangenen Jahr Fortschritte gemacht. Der neue Reifen fühlt sich super an und ist etwas weicher. Das könnte uns in den Rennen helfen, da wir nach den Boxenstopps in der Vergangenheit relativ lange gebraucht haben, die Reifen ins richtige Temperaturfenster zu bekommen“, sagte Dörr.

Auch Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) stellte dem neuen Pirelli-Pneu ein gutes Zeugnis aus. „Wir sind Qualifying- und Rennsimulationen gefahren, haben dadurch ein gutes Gefühl für den Reifen bekommen und waren sehr zufrieden. Insgesamt wirkt die Performance stark, auf eine Runde scheinen wir etwas schneller zu sein, und auch im Long-Run ist das Verhalten sehr konstant. Man hat das Gefühl, den Verschleiß besser kontrollieren zu können. Das ist definitiv ein Schritt nach vorn. Ich finde es zudem spannend, dass die DTM jetzt einen exklusiven Reifen hat“, erklärte der Niederländer.

Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) kehrt dieses Jahr in die DTM zurück und greift in einem BMW M4 GT3 Evo an. Der Südafrikaner spulte in der zweiten Testsession mit 83 Runden die meisten Kilometer ab. „Die Testmöglichkeiten in der DTM sind begrenzt, daher ist jeder Kilometer auf der Rennstrecke extrem wertvoll“, sagte van der Linde. „Ich konnte das Auto bereits im Vorjahr kennenlernen, das war ein wichtiger Schritt vor meiner ersten DTM-Saison mit BMW. Das Ziel für mich ist klar: Ich möchte endlich die DTM gewinnen.“

Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) blickt seiner zehnten DTM-Saison entgegen und setzt auf Kontinuität. Engel: „Ich arbeite mit dem gleichen Team wie aus dem Vorjahr, kenne zudem auch das Auto sehr gut. Das ist ganz klar eine Stärke von uns. Wir haben heute verschiedene Simulationen durchgespielt und sind bereit für die Saison. Es ist eine tolle Geschichte, dass der Auftakt auf dem Red Bull Ring steigt. Ich fahre unglaublich gern auf der Strecke und mag auch die Gegend sehr gern.“

Der neue Lamborghini Temerario GT3 kam auf dem österreichischen Alpenkurs zu seinem ersten DTM-Einsatz. Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) absolvierte deshalb mit seinem neuen Fahrzeug 133 Runden und war damit fleißigster Pilot. Sein Fazit: „Ein neues Auto bedeutet viel Arbeit, aber auch eine spannende Herausforderung. Es stehen noch ein paar intensive Tage und auch längere Nächte an, denn wir wollen das Maximum herausholen und top vorbereitet in den Saisonstart gehen.“

Insgesamt legten die 21 Fahrer 2.279 Runden beim finalen Test auf dem Red Bull Ring zurück. Das entspricht einer Distanz von 9.859 Kilometern.

Ergebnis Pre-Season-Test 2026

1. Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport), 1:28,199 Minuten

2. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), 1:28,217 Minuten

3. Thomas Preining (A/Manthey), 1:28,354 Minuten

4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), 1:28:473 Minuten

5. Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf), 1:28,481 Minuten

Dienstag, 14. April 2026

Top-Piloten, Premium-Marken, erstklassige Events: DTM startet in die Saison 2026

  • Internationales Fahrerfeld mit drei Champions und starken Neuzugängen
  • DTM baut Eventplattform und Entertainment neben der Rennstrecke weiter aus
  • Tickets unverändert ab 49 Euro – freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

Foto: Jens Hawrda

Hochklassiger Sport auf der Rennstrecke und beste Unterhaltung im Fahrerlager: Die DTM hat im Rahmen des Vorsaisontests am Red Bull Ring, gut zehn Tage vor dem Saisonstart vom 24. bis 26. April in der Steiermark, einen starken Ausblick auf die Saison 2026 gegeben. Ein internationales Starterfeld mit Top-Fahrern, acht Premium-Marken und ein neuer exklusiver Reifen von Pirelli versprechen spektakuläre Motorsport-Action. Abseits der Strecke lockt die DTM mit Konzerten, einer nochmals aufgewerteten Fan Zone und einem Programm für die ganze Familie. Die Tickets sind mit Preisen ab 49 Euro auch in diesem Jahr fan- und familienfreundlich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben überträgt alle Rennen live im frei empfangbaren Fernsehen.

Drei Champions und starke Neuzugänge

Im hochkarätig besetzten Fahrerfeld mit Piloten aus elf Nationen machen die drei DTM-Champions Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) im Lamborghini, Porsche-Pilot Thomas Preining (Porsche 911 GT3 R Evo/Manthey) und Marco Wittmann (Fürth) im BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport Jagd auf einen weiteren Titel. Wittmanns Teamkollege Kelvin van der Linde (ZA), Vizemeister der DTM 2024, peilt bei seinem Comeback die erste Meisterschaft an. Das gilt auch für Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer, der sich 2025 den Vizetitel sicherte. Sein Markenkollege Maro Engel (Monaco) feiert in diesem Jahr Jubiläum: Der Routinier geht in seine zehnte DTM-Saison.

Lamborghini-Premiere – Upgrades bei Ferrari, Ford und Porsche

Seinen ersten Auftritt auf der DTM-Bühne hat dieses Jahr der neue Lamborghini Temerario GT3. Das neue Fahrzeug tritt die Nachfolge des Huracán GT3 Evo2 an und wird vom Red Bull Team Abt und dem TGI Team by GRT eingesetzt. Ferrari, Ford und Porsche gehen mit weiterentwickelten Versionen ihrer bewährten Fahrzeuge an den Start.

Neuer Pirelli-Reifen „Made in Germany“ und synthetischer Kraftstoff

Reifenpartner Pirelli hat in diesem Jahr exklusiv für die DTM einen neuen Reifen entwickelt. Der Slick ist optimal auf die Bedürfnisse der DTM-Fahrzeuge abgestimmt und wird im deutschen Pirelli-Werk im hessischen Breuberg produziert, einem der modernsten der 18 weltweiten Produktionsstandorte des Konzerns. Alle DTM-Fahrzeuge werden von dem zu 100 Prozent nachhaltigen Kraftstoff „DTM Pro Climate“ angetrieben, der die CO₂-Emissionen reduziert.

„Die DTM geht in diesem Jahr mit einem erstklassigen Feld an den Start, für die Entwicklung der Serie ist der neue exklusive DTM-Reifen von Pirelli ein wichtiger Baustein. Die Qualität der Fahrer und Teams ist außergewöhnlich, wir können uns wieder auf eine spannende Saison freuen“, sagt DTM-Geschäftsführer Thomas Voss.

ProSieben mit allen Rennen live

ProSieben überträgt alle Saisonläufe live und in voller Länge im frei empfangbaren Fernsehen sowie im Stream bei Joyn. Bei dem Superstreamer von ProSieben.Sat1 ist mehr DTM als je zuvor zu sehen, jeweils Samstag und Sonntag streamt Joyn ganztägig das Fan-TV von der Rennstrecke. Darüber werden die Rennen und das Qualifying im Livestream auch bei ran.de sowie bei ServusTV ON und auf dem YouTube-Kanal der DTM gezeigt.

Weiter ausgebaut werden das Eventprogramm und die Fan Zone der DTM. Besucher der DTM am Dekra Lausitzring und des Finalwochenendes in Hockenheim dürfen sich auf Konzerte von „Dick Brave“ alias Sasha auf der DTM Powerstage presented by Pirelli freuen. In der Fan Zone warten neben Europas größtem mobilen Bällebad und einem Action-Parcours neue Attraktionen. „Die DTM begeistert die ganze Familie, der Anteil von Kindern und Jugendlichen liegt bei knapp 30 Prozent und die DTM überzeugt auch immer mehr weibliche Fans. Wir setzen zukünftig abseits der Rennstrecke auf mehr Entertainment und bauen die Eventplattform in diesem Jahr konsequent weiter aus, um den Besuchern ein besseres Erlebnis zu bieten“, sagt die neue DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner, die seit dem Monatsbeginn gemeinsam mit Thomas Voss die Rennserie leitet. „Im TV und Streaming haben wir das Angebot nochmals ausgebaut, weltweit ist die DTM in diesem Jahr in rund 200 Territorien live oder re-live zu sehen.“

Starke Rennserien im Rahmenprogramm

Die Besucher erwartet an jedem DTM-Rennwochenende ein aufregendes Rahmenprogramm. Regelmäßig dabei ist dieses Jahr neben dem ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany auch der BMW M2 Cup. Einen festen Platz auf der DTM-Bühne hat auch der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland.


Montag, 13. April 2026

ADAC GT Masters: FK Performance Motorsport erstmals mit drei BMW

„Dreimal ist Bremer Recht“ ist eine bekannte Redewendung, die ihren Ursprung im Mittelalter hat. Und von diesem Recht macht nun auch der Bremer Rennstall FK Performance Motorsport Gebrauch und wird 2026 drei BMW M4 GT3 Evo im ADAC GT Masters an den Start schicken. Das dritte Duo werden Jan Duran (18/ESP) und Joseph Ellerine (22/ZAF).

Für FK Performance Motorsport, die in den letzten beiden Jahren die Vizemeisterschaft in der Fahrer- und Teamwertung erzielten, wird es die erste Saison mit drei Fahrzeugen. In den vergangenen Wochen hatte die Mannschaft bereits Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF) und Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg) bestätigt.

Jan Duran aus Spanien sammelte in seiner Heimat Erfahrungen im GT-Sport, bevor er in einer internationalen GT4-Rennserie einige Erfolge feierte und zum „Rookie of the Year“ gekürt wurde. Für diese Saison ist er in den offiziellen BMW-Fahrerkader in Spanien berufen worden und wird im ADAC GT Masters angreifen. „Es ist eine großartige Gelegenheit, gemeinsam mit einem so erfolgreichen Team wie FK Performance Motorsport in die GT3-Klasse aufzusteigen. Wir haben große Ambitionen und freuen uns sehr auf diese Saison“, so Duran.

Der 23-jährige Joseph Ellerine ist ein bekanntes Gesicht, nachdem er bereits zwei Jahre mit FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany am Start war. In seiner Heimat Südafrika sammelte er erste Erfahrungen im GT3-Auto und freut sich nun auf die spannende Chance im ADAC GT Masters. „Ich habe ein tolles Team um mich herum und auch einige erfahrene Teamkollegen, von denen ich lernen kann. Unser Hauptziel ist es, an den Rennwochenenden konkurrenzfähige Geschwindigkeit zu zeigen und im Laufe des Jahres Fortschritte zu erzielen“, so Ellerine. „Mit neuen Strecken, auf denen ich noch nicht gefahren bin, wie dem Salzburgring, erwartet mich eine weitere Lernkurve, auf die ich mich sehr freue!“ 

Quelle: adac-motorsporet.de

ADAC GT Masters: FK Performance präsentiert eines der jüngsten Fahrerduos der Serien-Historie

Jugend voraus bei FK Performance Motorsport. Das Team aus Bremen setzt 2026 einen zweiten BMW M4 GT3 Evo im ADAC GT Masters ein und am Steuer werden Storm Gjerdrum (16/NOR) und Fabio Rauer (19/Stolberg) Platz nehmen. Mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen beim ersten Saisonrennen sind die beiden Youngsters das drittjüngste Fahrerduo in der Geschichte des ADAC GT Masters. Nur einen Hauch davor liegen Tom Kalender und Elias Seppänen, die bei ihrem ersten Rennen 2024 13 Tage jünger waren. Spitzenreiter dieser Statistik sind Martin Matzke und Jiri Skula. Bei ihrem Debüt im ADAC GT Masters 2007 wiesen sie ein Durchschnittsalter von 17 Jahren, vier Monaten und einem Tag auf.

FK Performance Motorsport geht in seine vierte Saison im ADAC GT Masters. In den vergangenen beiden Jahren war das BMW-Team jeweils Vizemeister bei Fahrern und Teams. Die Mannschaft hat bisher sechs Rennsiege sowie zwei Pole-Positions erzielt und wurde 2025 von BMW zum weltbesten Kundenteam der Marke gekürt.

Mit Storm Gjerdrum kehrt ein alter Bekannter ins ADAC GT Masters zurück. Der 16-Jährige hatte bereits in der abgelaufenen Saison einen Gaststart am Salzburgring und wird nun seine erste volle Saison bestreiten. Er erzielte in der Vergangenheit Erfolge im ADAC Tourenwagen Junior Cup sowie in der ADAC GT4 Germany und trifft nun auf seinen großen Bruder Emil, der ebenfalls im ADAC GT Masters startet. „Der Wechsel in die GT3-Klasse in meinem Alter ist eine große Chance und ein Traum, der wahr wird“, so Gjerdrum. “Mein Ziel für diese Saison ist, ganz vorne mitzukämpfen und regelmäßig gute Ergebnisse für das Team einzufahren.“

Sein Teamkollege Fabio Rauer begann seine Karriere ebenfalls im ADAC Tourenwagen Junior Cup und arbeitete sich über verschiedene GT4-Serien nach oben. Im vergangenen Jahr gelang ihm der bisher größte Triumph: In seiner Debütsaison in einer nationalen GT3-Serie in Italien feierte er direkt die Meisterschaft. „Nach dem Titelgewinn in Italien ist das für mich der nächste große Schritt - jetzt möchte ich auch hier vorne mitfahren“, so Rauer über seine Ziele im ADAC GT Masters. „Besonders schön ist es, in Deutschland im Rahmen der DTM an den Start zu gehen.“ 

Bereits vor einigen Wochen hatte FK Performance Motorsport bestätigt, dass sich erneut Tim Zimmermann (29/Langenargen) und Leyton Fourie (20/ZAF) einen BMW M4 GT3 Evo teilen werden. Das Duo war 2025 bis zum Finalwochenende im Titelkampf und wurde schließlich Vizemeister.

Quelle: adac-motorsport.de

Manthey startet DTM-Titelverteidigung im Kult-Look

Wenn vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring der Startschuss für die neue DTM-Saison fällt, schickt Manthey zwei Porsche 911 GT3 R Evo in legendären Farben ins Meisterschaftsrennen. Die Mannschaft aus Meuspath am Nürburgring möchte in der DTM 2026 an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen und setzt bei der Mission Titelverteidigung auf den ikonischen Grello-Look.

Neuzugang Feller startet in der DTM erstmals für Porsche und übernimmt das Meisterauto der vergangenen Saison: Im strahlend grünen Fahrzeug mit der Nummer 90 will der Schweizer in seiner Premierensaison für Manthey vorne angreifen. Teamkollege Preining bleibt seinem markanten Look treu. Der DTM-Champion von 2023 vertraut beim Porsche mit der Startnummer 91 auf das beliebte gelb leuchtende Design.

Den ersten DTM-Auftritt haben die beiden neuen Porsche 911 GT3 R Evo von Manthey bereits kommende Woche beim Pre-Season-Test (14. April) auf dem Red Bull Ring.

Quelle: dtm.com