Freitag, 24. April 2026

Neues DTM-Feature: Fans entscheiden über „Driver of the Day“

  • DTM führt neues Live-Voting bei allen 16 Saisonrennen ein
  • Innovatives Fanerlebnis gemeinsam mit PME Legend
  • Abstimmung über DTM-App, dtm.com und QR-Code

Fans stimmen in der DTM 2026 über den „Driver of the Day“ ab
Foto: ADAC-Motorsport

Die DTM bietet den Fans in der Saison 2026 noch mehr Interaktion und Spannung. In Kooperation mit DTM-Fashionpartner PME Legend bringt die Rennserie mit der Abstimmung zum „Driver of the Day“ ein neues Feature an den Start. Fans können beim Auftakt auf dem Red Bull Ring an diesem Wochenende (24. bis 26. April) sowie bei allen sieben weiteren Veranstaltungen für ihren Fahrer des Tages abstimmen. Das Live-Voting läuft während der Rennen und gibt Zuschauern weltweit die Möglichkeit, ihren persönlichen Favoriten zu unterstützen.

Technologische Basis des neuen Features ist die innovative Plattform von GriiipLive, die auch die im vergangenen Jahr eingeführte DTM Racecontrol powered by Bosch unterstützt. Sie ermöglicht ein leistungsstarkes, detailliertes Live-Timing und fungiert als digitales Kommandozentrum für Fans, die das Renngeschehen noch intensiver verfolgen möchten. Eine interaktive Streckenkarte zeigt Live-Positionen aller Fahrzeuge sowie markierte Ereignisse wie Überholmanöver, Zwischenfälle, Sektorbestzeiten, Safety-Car-Phasen und Flaggen. Ergänzt wird das Angebot durch visuelle Grafiken, die Positionswechsel und Zeitabstände anschaulich darstellen.

Die Abstimmung zum „Driver of the Day“ powered by PME Legend beginnt mit dem Rennstart und endet kurz vor der Zieldurchfahrt. Fans können bei allen 16 Läufen bequem über die DTM-App, auf dtm.com oder per QR-Code teilnehmen, der während der TV-Übertragung eingeblendet wird. Der „Driver of the Day“ powered by PME Legend wird unmittelbar nach Rennende in der Liveübertragung und auf den Social-Media-Kanälen der DTM bekanntgegeben.


Sportbike: Weizel ist einer von nur fünf deutschen Startern

Beim Start in Schleiz im vergangenen Jahr, war Alexander Weizel noch in seinem Lehrjahr.
 In dieser Saison will er zusammen mit seinem eigenen Team klar nach vorn.
Foto: Dino Eisele

Alexander Weizel gehört in dieser Saison zu den wenigen deutschen Fahrern in der Sportbike-Klasse der EURO MOTO. Von aktuell 22 eingeschriebenen Piloten kommen in dieser Saison fünf aus Deutschland. Einer von ihnen ist der 18-Jährige aus Grettstadt, der in sein zweites Jahr in dieser Klasse geht und dabei einen klaren Schritt nach vorn machen will.

Nach seinem Debüt im vergangenen Jahr im AK Racing Team an der Seite von Korbinian Brandl tritt Weizel nun mit seinem eigenen Weizel Racing Team an. Gefahren wird weiterhin auf der Aprilia RS 660.

Die erste Saison bezeichnet Weizel selbst als Kostprobe. „Das erste Jahr war ein großes Lehrjahr, vor allem mit neuem Team, neuem Motorrad und einer ganz neuen Klasse“, sagt der Aprilia-Pilot mit der Startnummer 22, der erst 2023 seine erste komplette Rennsaison überhaupt absolvierte, damals im Northern Talent Cup.

Für 2026 setzt sich der 18-Jährige nun klare Ziele. „Ich erwarte dieses Jahr viele Platzierungen in den Top 7.“ Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit im eigenen Team noch enger werden. „Deshalb haben wir uns auch entschieden, alleine einzusteigen.“

Wenn der Schweinfurter auf seine vergangenen Saison zurückblickt, sieht er seine größten Fortschritte vor allem in den direkten Duellen. „Ich habe mich insgesamt stark gesteigert, aber die Zweikämpfe und die erste Kurve nach dem Start waren meine größten Lernmomente. Davon will er auf jeden Fall mehr.

Mit neuem Team und klarem Fokus ist dementsprechen groß auch die Vorfreude auf den Saisonstart: „Ich freue mich auf das hohe Niveau dieses Jahr und viele spannende Fights.“ Ein erfolgreiches Jahr bedeutet für ihn vor allem eines: „Regelmäßig auf dem Podium stehen.“ Lange warten muss er zum Glück nicht mehr. Schon in zwei Wochen wird es für ihn bereits beim Debüt der EURO MOTO auf dem Sachsenring ans Eingemachte gehen.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Donnerstag, 23. April 2026

Euro Moto: Podcastinterview bringt Klarheit vor Saisonstart

Zwischen Neustart, Herausforderungen und neuen Zielen: Serienmanager Normann Broy
erklärt im Podcast, wie die EURO MOTO neu gedacht wird und wohin die Reise gehen soll.
Foto: Dino Eisele

In weniger als drei Wochen geht die EURO MOTO auf dem Sachsenring in ihre erste Saison. Damit startet für Deutschlands höchste Motorradrennserie, die viele unter ihrem alten Namen kennen, ein neues Kapitel. Seit Dezember 2025 ist aus der „Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft“ (IDM) die EURO MOTO geworden. Und in Kürze geht’s ans Eingemachte.

Was hinter dem neuen Namen steckt, erklärt Serienmanager Normann Broy im Podcast „Gasgeflüster“ in einem ausführlichen Gespräch. Darin spricht er mit den Hosts Jan Brützel und Michael Praschak so offen wie selten über die Hintergründe, aktuelle Herausforderungen, die Kosten eines Rennwochenendes und die langfristigen Ziele der Serie.

Warum aus der IDM die Euro Moto wurde

Im Podcast-Gespräch wird schnell deutlich: Es geht um weit mehr als nur einen neuen Namen. Im Fokus steht die aktive Weiterentwicklung der Serie sowie die Notwendigkeit, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. „Wir bewegen uns in einer Nischensportart, die wirtschaftlich immer schwieriger wird“, sagt Broy. Gleichzeitig hat sich auch das Fahrerfeld verändert. „Wir haben immer mehr internationale Starter“, erklärt er, während der Nachwuchs aus Deutschland aktuell nicht ausreicht, um alle Klassen allein zu füllen.

Genau aus dieser Entwicklung ist die Idee zur EURO MOTO entstanden. Weg von einer rein national gedachten Meisterschaft, hin zu einer Serie, die bewusst europäischer funktioniert. „Viele internationale Fahrer konnten mit dem Begriff ‚Internationale Deutsche Meisterschaft‘ wenig anfangen“, so Broy. Entsprechend schwer war es für sie, die Serie in ihren Heimatländern zu vermitteln und weiterzutragen.

Künftig soll die Serie deshalb internationaler auftreten und damit auch für Partner und Sponsoren attraktiver werden, die sich nicht nur national, sondern auch international präsentieren wollen. Genauso wie für die Fahrer selbst. Ein konkreter Schritt ist bereits geplant: „Wir wollen den Livestream sonntags zusätzlich auch auf Englisch streamen“, sagt Broy. So sollen Fahrer, Teams und Fans außerhalb Deutschlands deutlich besser erreicht werden.

Zwischen Kosten, Anspruch und Zukunft

Denn hinter den Kulissen wird die Organisation einer solchen Rennserie immer anspruchsvoller. Rennstrecken, Abläufe, Sicherheit und Personal bringen hohe Kosten mit sich. „Es wird immer schwieriger, eine solche Meisterschaft auf solide Beine zu stellen“, bringt es Broy auf den Punkt. Gleichzeitig soll die Serie weiterhin als Sprungbrett für höhere Meisterschaften wie die Weltmeisterschaft dienen. Genau hier soll die neue Ausrichtung ansetzen, um langfristig mehr Stabilität zu schaffen und die Serie sichtbarer zu machen.

Am Sport selbst soll sich dagegen nichts ändern. Im Gegenteil. „Das Niveau ist extrem hoch. Wir müssen es nur besser zeigen“, sagt Broy. Dabei räumt er auch mit einem weit verbreiteten Eindruck auf: „Es gab immer wieder das Mindset, dass die Serie tot sei. Das ist totaler Quatsch. Schaut euch die Rennen an, schaut euch das Niveau an.“

Ein ähnliches Beispiel sieht Normann Broy im deutschen Autorennsport: „Der DTM hat man vor ein paar Jahren auch nachgesagt, sie sei tot. Mittlerweile ist das wieder ein richtig gutes, geiles Produkt, was wieder einen viel höheren medialen Stellenwert hat.“ Genau in diese Richtung soll es auch im Motorradsport gehen.

Der Blick richtet sich klar nach vorn. Mehr Zuschauer an der Strecke, mehr Reichweite im Stream „und perspektivisch auch wieder ein größerer Kalender“ gehören zu den Zielen für die kommenden Jahre.

Die knapp 60-minütige Podcastfolge liefert noch viele weitere Einblicke hinter die Kulissen. Neben den Hintergründen zur Umbenennung geht es unter anderem auch um Finanzierung und Reglement, die Wahl der Rennstrecken sowie die Zukunftspläne der Serie. Der Podcast ist auf Spotify, YouTube und allen gängigen Plattformen verfügbar.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann

Mittwoch, 22. April 2026

ADAC GT4 Germany startklar für Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring

  • 19 Fahrzeuge von elf Teams am Start
  • Heimspiel für Razoon – more than racing und Wimmer Werk Motorsport
  • BMW-Pilot Luis Moser und Daniel Drexel als Lokalmatadoren

Acht Porsche 718 Cayman GT4 treten auf dem Red Bull Ring an
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany ist bereit für ihre achte Saison. Beim Auftakt-Event auf dem Red Bull Ring bietet die Sportwagen-Serie spektakuläre Fahrzeuge der sechs Hersteller Aston Martin, BMW, Ginetta, Mercedes-AMG Porsche und Toyota auf. Aber nicht nur das verspricht hochkarätigen Motorsport, denn die ADAC GT4 Germany bot bereits in der Vergangenheit stets unterhaltsame Rennen auf der prestigeträchtigen Strecke in Österreich. Die Serie tritt auch 2026 im Rahmenprogramm der DTM an – damit sind volle Zuschauertribünen garantiert. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es online unter dtm.com ab 49 Euro. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Die Rennaction kann am Samstag ab 17:35 Uhr und am Sonntag ab 10:10 Uhr im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de, Joyn, ServusTV ON, und dem ADAC Motorsport-Kanal adac.de/motorsport verfolgt werden.

Die kürzeste Anreise an den Red Bull Ring hat das Team Razoon - more than Racing. Der in Eggersdorf bei Graz beheimatete Rennstall bietet zwei Porsche 718 Cayman GT4 auf. Am Steuer sitzt unter anderem Lokalmatador Daniel Drexel (25/AUT) der sich einen Porsche mit Serien-Neuling Hamish Forrest (18/GBR, beide Razoon - more than Racing) teilt. Auch Wimmer Werk Motorsport hat auf dem Red Bull Ring Heimspiel. Die Mannschaft aus der Nähe von Wien bringt ebenfalls zwei Porsche an den Start. In einem BMW von FK Performance Motorsport tritt der Österreicher Luis Moser (17) zusammen Luca Link (22/Günzburg, beide FK Performance Motorsport) an. „Ich freue mich sehr auf mein Heimrennen auf dem Red Bull Ring, denn es sind stets jede Menge Zuschauer vor Ort. Somit ist die Stimmung immer richtig klasse; das ganz Szenario ist dort einfach mega“, strahlt Moser. „Das Streckenlayout mit bergauf- und bergab-Passagen ist einzigartig. Zudem gefallen mir die letzten beiden schnellen Kurven. Mein Ziel sind die Top Fünf. Am Rennwochenende werden auch einige zusätzliche Familienmitglieder dabei sein, um mich zu unterstützen.“

Zu den Favoriten auf den Fahrertitel zählt auch 2026 wieder Gabriele Piana (39/ITA), der sich einen BMW M GT4 Evo mit dem jungen Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) teilt. „Ich reise natürlich immer an eine Rennstrecke, um zu gewinnen und um den Titel zu kämpfen“, stellt Piana klar. „Als Team sind für 2026 sehr gut aufgestellt. Mein neuer Teamkollege Benjamin ist richtig schnell. Hoffentlich können wir auf dem Red Bull Ring mit guten Ergebnissen in die Saison starten. Ziel ist es, keine Fehler zu machen und die Rennen sauber durchzufahren, sodass wir so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Mit großem Rückenwind reist Hendrik Still (38/Kempenich) an. Der AVIA W&S Motorsport-Pilot konnte 2025 ein Rennen auf dem Red Bull Ring gewinnen und ist amtierender Vize-Champion der ADAC GT4 Germany. In diesem Jahr teilt er sich den Porsche 718 Cayman GT4 mit dem gehandicapten Tim Horrell (35/USA). „Ich freue mich sehr, direkt auf dem Red Bull Ring in die Saison zu starten, denn durch den Sieg im letzten Jahr habe ich super Erinnerungen. Dieses Jahr habe ich zusammen mit Tim, der im Rollstuhl sitzt, eine ganz besondere Aufgabe. Er hat ein super Niveau, ist richtig schnell und kann für Überraschungen sorgen“, erklärt Still. „Ich denke, wir können in die Top Fünf fahren. Dem Porsche sollte die Strecke richtig gut liegen, da wir einen guten Topspeed haben. Wir hoffen zudem auf etwas kältere Temperaturen, denn das kommt uns ebenfalls entgegen.“

Insgesamt besteht das Feld auf dem Red Bull Ring aus 19 Fahrzeugen. Razoon - more than Racing, Wimmer Werk Motorsport und AVIA W&S Motorsport setzen auf den Porsche. ME Motorsport vertraut wie FK Performance Motorsport auf den BMW. BWT Mücke Motorsport, CV Performance X JP Motorsport und Prosport Racing sind mit dem Mercedes-AMG GT4 unterwegs. COSY Racing by ESM mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo, KRT Racing mit der Ginetta G56 GT4 Evo sowie CRT mit dem Toyota GR Supra GT4 Evo2 bringen internationales Flair in die Serie. Für die teilnehmenden Piloten gibt es auch 2026 wieder einen ganz besonderen Bonus. Über das Programm ‚Road to DTM‘ winkt den Champions der Fahrer-Wertung eine Förderung für das ADAC GT Masters 2027. Auf dem Red Bull Ring werden dafür die ersten Grundlagen gelegt.


Highspeed-Saisonstart vor Alpenpanorama im ADAC GT Masters

  • Vier Fahrer und zwei Teams aus Österreich feiern ihr Heimspiel am Red Bull Ring
  • Ferrari-Team Baron Motorsport absolviert Gaststart im ADAC GT Masters
  • Der Sonntagslauf live bei Sport1 im TV und alle Rennen auf Joyn, ServusTV On und Youtube

Premiere: Zum ersten Mal startet das ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in die neue Saison
Foto: ADAC-Motorsport

Der lange Winter ist endlich vorbei. Am Wochenende vom 24. bis 26. April startet das ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in die Saison 2026. Zum 16. Mal geht die GT3-Nachwuchsliga auf der Formel-1-Strecke an den Start – zum ersten Mal wird dort der Saisonauftakt ausgetragen. Für das Österreich-Gastspiel im Rahmen der DTM sind unter dtm.com Tickets ab 49 Euro erhältlich. Die beiden Sprint-Rennen des ADAC GT Masters starten am Samstag und Sonntag jeweils um 15:10 Uhr. Der Sonntagslauf wird ab 15 Uhr live auf Sport1 im Free-TV übertragen. Im Rahmen der Sendung wird auch das erste Rennen nochmals in einer Highlight-Zusammenfassung gezeigt. Darüber hinaus sind beide Rennen auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports im kostenlosen Livestream verfügbar.

Österreich-Festspiele im ADAC GT Masters

Für gleich vier Piloten und zwei Teams wird auf dem Red Bull Ring das erste Heimspiel der Saison stattfinden. Kiano Blum (18/Haupt Racing Team), Tim Hütter (19/Liqui Moly Team Engstler Motorsport), Leo Pichler (24) und dessen Porsche-Team Razoon - more than Racing sowie die Gaststarter von Baron Motorsport mit Pilot Ernst Kirchmayr (70) dürfen den Saisonauftakt vor heimischem Publikum genießen.

Für Pichler und Razoon wird es die zweite Saison im ADAC GT Masters. Er und das Team erlebten 2025 einen Saisonauftakt wie aus dem Bilderbuch mit zwei Siegen. Auch das Wochenende am Red Bull Ring war nach Wunsch verlaufen. „Wir waren Dritte auf dem Podium, das würde ich dieses Jahr gerne mindestens wiederholen, am liebsten natürlich übertrumpfen“, verrät Pichler, der aus Weiz nähe Graz stammt und die wohl kürzeste Anfahrt haben wird. „Der letztjährige Saisonstart war genial, aber das ist abgehakt. Ich freue mich riesig, dass gleich zum Auftakt viele österreichische Zuschauer und Fans vorbeikommen und uns hoffentlich die Daumen drücken.“

Rookie Kiano Blum aus Fußach am Bodensee wird seine ersten Rennen im ADAC GT Masters vor heimischer Kulisse bestreiten. Nach zahlreichen Kilometern im Ford Mustang GT3 über den Winter und dem offiziellen Testtag am Red Bull Ring fühlt sich der 18-Jährige gut vorbereitet: „Ich freue mich riesig auf das Rennwochenende und versuche, es so ruhig und fokussiert wie möglich anzugehen, dann kommt das Beste dabei heraus.“ Landsmann Tim Hütter startet erneut mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2, mit dem er 2025 die zweite Saisonhälfte bestritt. „Ich bin einen großen Schritt näher an dem, wo ich sein möchte, und habe mehr Vertrauen ins Auto und viele weitere Aspekte, in denen ich mich deutlich verbessern konnte“, so Hütter aus Gallneukirchen bei Linz. Die Ergebnisse stehen für den 19-Jährigen dabei nicht im Fokus, sondern die stetige Steigerung der eigenen Leistungen.

Wie im vergangenen Jahr, wird auch 2026 Baron Motorsport wieder als Gaststarter am Red Bull Ring dabei sein. Die Mannschaft aus Wien setzt den Ferrari 296 GT3 mit Ernst Kirchmayr und Axcil Jefferies (34/ZWE) am Steuer im Pro-AM Cup ein. Kirchmayr ist ein bekanntes Gesicht im ADAC GT Masters und gewann im Vorjahr auf dem Red Bull Ring den zweiten Lauf in dieser Wertung. Teamkollege Jefferies stammt aus Simbabwe und wurde 2022 Vierter im ADAC Prototype Cup Germany.

Die Favoriten auf dem Red Bull Ring

Der Red Bull Ring ist die schnellste Strecke im Kalender des ADAC GT Masters. Mit drei Siegen zählt Schubert Motorsport zu den erfolgreichsten Teams auf dem 4,318 km langen Kurs in der Steiermark. Die Mannschaft, die mit den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch) antritt, setzte im BMW M4 GT3 Evo die schnellste Zeit bei den offiziellen Testfahrten Mitte April. Mit insgesamt sechs Siegen ist BMW auf dem Grand-Prix-Kurs in Österreich die erfolgreichste aktive Marke des ADAC GT Masters.

Das motiviert auch Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport). Er teilt sich seinen BMW M4 GT3 Evo erneut mit Tim Zimmermann (29/Langenargen) und das Vizemeister-Duo des Vorjahres zählt zu den Titelfavoriten. „Für mich ist es auf jeden Fall eine große Motivation, dass wir von vielen Seiten als einer der Favoriten auf den Titel gehandelt werden. Natürlich sind große Erwartungen daran geknüpft, aber ich habe großes Vertrauen in unser Paket und glaube, wir können diese Erwartungen erfüllen. Wir kennen unsere Fehler aus dem vergangenen Jahr und haben sie behoben“, so Fourie. „Unser Auto sieht am Red Bull Ring stark aus, die Ford allerdings auch. Natürlich hat noch niemand seine Karten ganz auf den Tisch gelegt, somit fällt eine genaue Beurteilung der Ausgangslage schwer.“

Der Ford Mustang GT3 hat ein Evo-Paket für die neue Saison erhalten und kommt beim Haupt Racing Team, dem amtierenden Fahrer- und Team-Champion, dreifach zum Einsatz. 2025 siegte die Mannschaft auf dem Red Bull Ring und präsentierte sich auch bei den Testfahrten erneut stark mit der drittschnellsten Zeit. „Dass wir die Nummer 1 auf dem Auto haben, zeigt unsere Ambitionen. Das Ziel ist klar: Wir wollen ganz vorne mitkämpfen“, so Emil Gjerdrum (19/NOR).