Dienstag, 9. Juni 2026

DTM: Glamping & Camping am Lausitzring

Neues Super-Angebot der DTM für Rennfans zum Rennwochenende am Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Erlebe das DTM-Highlight am Lausitzring hautnah – mit einer Unterkunft direkt an der Strecke. Ob unkompliziertes Camping oder komfortables Glamping: Deine Unterkunft ist bereits fertig aufgebaut. Einfach ankommen, einziehen und das Rennwochenende genießen.

Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Optionen: Das Hidra-Zelt ist ideal für Paare oder Freunde und bietet als voraufgebautes 2-Personen-Zelt einen unkomplizierten Einstieg ins Camping – inklusive Zugang zu Sanitäranlagen und Parkplätzen, optional auch mit Luftbett und Schlafsack. Für größere Gruppen eignet sich das Huntsville 800, ein geräumiges Zelt für bis zu sechs Personen, das sich perfekt für Freundesgruppen oder Familien eignet und ebenfalls bereits bei Ankunft bereitsteht.

Wenn du mehr Komfort möchtest, bieten die Glamping-Zelte die perfekte Lösung: Das Komfortzelt mit 12,6 m² ist ideal für zwei Personen und überzeugt mit echten Betten, Bettwäsche und gemütlicher Ausstattung als entspannter Rückzugsort nach dem Renntag. Noch mehr Platz und Komfort bietet das 19 m² große Premium-Glamping-Zelt für bis zu vier Personen – mit hochwertiger Ausstattung und echtem Glamping-Feeling.

Dein Vorteil: Kein Aufbau, kein Stress – aber Motorsport pur. 

Buchbar ist das Angebot unter:  

https://dtm.com/de/news/Glamping-and-Camping-am-Lausitzring

Quelle: dtm.com



Fahrerwertung DTM nach 4 von 16 Rennen

Das dritte DTM Rennwochenende steht vor der Tür. Hier der aktuelle Stand der Fahrerwertung nach 4 von 16 Rennen.



Sonntag, 7. Juni 2026

Superbike: Das steckt hinter Schrötters Glücksmoment

Marcel Schrötter
Foto: Jens Hawrda

Superbike-Rookie Marcel Schrötter hat in Brünn zum ersten Mal in der EURO MOTO Superbike gewonnen. Ein Ausnahmefahrer und ein Spitzen-Team haben eine Paarung ergeben, die in der Gesamtwertung nur fünf Punkte hinter Lukas Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) liegt.

Pole Position in Brünn. Marcel Schrötter fuhr als Einziger eine Zeit unter 1:57 Minuten. „Das war mein erster großer Glücksmoment am Wochenende“, sagt der 33-Jährige. Im ersten Rennen toppte er das Ergebnis: Sieg nach 13 Runden. Mit 1.57,722 gab es obendrauf die die schnellste Rennrunde. Schrötter hat Träume und Wünsche im Team GERT56 by RS Speedbikes wahr gemacht.

Was war passiert? „Der Testtag vor dem Rennwochenende kam uns dabei sehr gelegen, da wir weitere Sachen probieren konnten, um das Motorrad besser verstehen zu können. Das gilt nicht nur für mich, sondern auch für das Team, das im Winter mit den Federelementen zu Öhlins gewechselt ist“, erzählt Schrötter und macht auf einen besonderen Umstand aufmerksam: „Wir sind in jeder Session vorwärts gekommen – vor allem im Vergleich zu Markus Reiterberger. Er war am Wochenende zuvor mit dem EWC-Team und seinem EURO MOTO-Motorrad beim Testen in Brünn. Das heißt, er war schon richtig eingeschossen und hat auch entsprechend losgelegt. Aber wir haben ständig aufgeholt und am Samstag war die Superpole mit der Pole Position als Ergebnis optimal.“

Dass Schrötter das erste Rennen gewann war eine Wohltat für das Team GERT56. Der letzte Sieg lag zwei Jahre zurück. Er wurde von Patrick Hobelsberger geholt und datierte vom 5. Mai 2024. Auch im zweiten Rennen fühlte sich Schrötter auf der BMW M 1000 RR stark wie ein Bär. Bis ihn Lukas Tulovic unter Druck setzte. „Aber das Gefühl mit dem Motorrad war gut, und ich war mir sicher alles unter Kontrolle zu haben, bis ein paar kleine Probleme auftraten, deren Ursache wir noch finden müssen. Jedenfalls musste ich mehr pushen als gewollt und auch von der Elektronik her mehr freischalten, um diese Probleme zu überfahren. Das ging auf die Kosten der Reifen. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem man innerhalb einer Runde ziemlich einbrechen kann. Bei mir das der Fall. Ich habe meinen Hinterreifen kaputtgemacht und konnte das Tempo der Vorderen nicht mehr halten.“

Der dritte Platz war eine Enttäuschung für Schrötter. „ Diese ist aber längst überwunden, denn viel wichtiger ist, wieder ganz vorne dabei zu sein. Wir haben mit dem Motorrad einen Weg eingeschlagen, mit dem ich sehr happy bin. Ich hoffe, dass das eine Basis ist, die auch bei den nächsten Rennen gut funktioniert.“

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Freitag, 5. Juni 2026

Superbike: Aufgeben kommt für Hobelsberger nicht infrage

Patrick Hobelsberger, Honda CBR 1000 RR-R #52
Foto: Jens Hawrda

Wie schon vor der Veranstaltung bekannt war, kam Patrick „Pax“ Hobelsberger gesundheitlich nicht völlig auskuriert zur zweiten Saisonveranstaltung in der EURO MOTO Superbike. Mit viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen holte der Honda-Fahrer in Brünn vier Punkte. Es hätten mehr sein können.

Vor fünf Jahren holte der 29-Jährige Bayer aus Landau an der Isar den Titel in der IDM Supersport. Zwei Jahre später später stieg er als Gesamt-Dritter bei den Superbikes aufs Treppchen. Danach ging die Erfolgskurve in die verkehrte Richtung. Hobelsberger setzt dennoch alles daran, um in seinem privaten Team wieder vorwärts zu kommen.

In Brünn nahm Pax die Möglichkeit eines zusätzlich angebotenen Trainingstages war. „Ich hatte die Chance, um in Ruhe zu sehen, wo ich gesundheitlich stehe und wie viel Intensität wir in die freien Trainings legen können.“ Da die 4,5403 km lange Strecke als Reifenfresser gilt, lag der Fokus darauf, die Haltbarkeit der Reifen so gut es geht mit dem Setup zu verbessern. Nach dem mehrteiligen Qualifikationsverfahren über das Superbike Pre Practice und die Superpole stand Hobelsberger auf dem siebten Startplatz, direkt hinter dem ehemaligen Moto2-Weltmeister Marcel Schrötter sowie Shootingstar Leon Orgis. In seinem Rücken hoffte Titelverteidiger und Auftaktsieger Lukas Tulovic auf Schadensbegrenzung.

Bei Pax blieb das Qualifying der größte Erfolg des Wochenendes. Ein Fehler im Dashboard zum Rennbeginn kostete im ersten Lauf etliche Plätze. Seine Aufholjagd begann gleich in der ersten Runde. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Elfter. Der zweite Lauf endete vorzeitig durch einen Sensor-Defekt. Nur vier Punkte aus Brünn mitzunehmen, das war ein Debakel. Ein frustrierter Pax lässt dennoch wissen: „Wir kämpfen weiter.“ Und das mit zwei Ausrufezeichen.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Donnerstag, 4. Juni 2026

ADAC GT4 Germany: Springob: „Die ADAC GT4 Germany ist weltweit führend“

#4 Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok / Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo / COSY Racing by ESM
Foto: ADAC-Motorsport

Jan Philipp Springob zählt nicht nur zu den bekanntesten Piloten der ADAC GT4 Germany, sondern hat auch abseits der Rennstrecke so einiges drauf. Der Aston Martin-Fahrer erläutert, warum er sich seit 2019 in der Serie wohlfühlt.

Jung, schnell und einer der absoluten Sympathieträger im Fahrerlager der ADAC GT4 Germany: Jan Philipp Springob (Olpe) ist nicht nur einer der ganz großen Player in der GT4-Serie des ADAC, sondern auch extrem erfolgreich unterwegs. Das zeigte der 25-Jährige direkt schon beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring, als er gemeinsam mit Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 das Sonntagsrennen gewann und aktuell auf Platz drei der Tabelle liegt.

„Alleine schon wegen des Triumphs im Sonntagsrennen sind wir mit dem Rennwochenende zufrieden. Dennoch war es sehr ärgerlich, dass wir im Samstagsrennen mit einem fast schon sicheren Podiumsergebnis in der Hand unglücklich weit zurückgefallen sind“, blickt Springob auf den Red Bull Ring zurück. In seinem Aston Martin wurde eine Fehlermeldung angezeigt, sodass das Fahrzeug einmal komplett neu hochgefahren werden musste. Somit war am Ende nicht mehr als Platz zehn drin. Beim anstehenden Rennwochenende Anfang Juli auf dem Norisring möchte Springob gemeinsam mit Teamkollege Gogollok dann aber direkt das nächste Podium nachlegen.

Im Leben von Jan Philipp Springob dreht sich alles um das Thema Auto. Er hat bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Kart-Slalom begonnen. Mit zwölf Jahren wechselte er auf die Kart-Rundstrecke. Mit Erfolg: 2017 und 2018 gewann er das ADAC Kart Masters. Davon motiviert wurde Springob 2019 für zwei Jahre in die ADAC Stiftung Sport aufgenommen. „Durch diese Förderung war der Sprung in den GT4-Sport möglich“, erklärt Springob. Sein Debütjahr schloss er auf Platz zwei der Junior-Wertung ab. 2020 machte der Westfale einen Abstecher in die damals existierende DTM Trophy. Seit 2021 ist er wieder regelmäßig in der ADAC GT4 Germany am Start.

„Ich verdiene mit dem Motorsport mein Geld. Somit ist bei mir alles sponsorenbasierend. Meiner Meinung nach ist die ADAC GT4 Germany in Bezug auf die nötigen Ausgaben und den tatsächlichen Gegenwert, den man erhält, weltweit mit Abstand das führende Paket. Wir fahren auf der DTM-Plattform, sind im Fernsehen vertreten und haben ultra spannende Rennen. Das spiegeln mir auch die Sponsoren wider“, stellt Springob klar. „Davon abgesehen, macht mir das Fahren in der Serie wahnsinnig viel Spaß.“

Nicht nur im Cockpit, sondern auch abseits der Rennstrecke hat Springob einiges drauf. Er schreibt aktuell seine Bachelorarbeit im Bereich Fahrzeugtechnik. Darüber hinaus arbeitet er für verschiedene Hersteller als Instruktor bei beispielsweise Markteinführungen von neuen Modellen, Händlerschulungen oder Kundentrainings.

Ein regelrechter Farbtupfer im Feld der ADAC GT4 Germany ist auch Springobs Aston Martin. Auf dem Fahrzeug ist ein markanter Hacker zu sehen, der auf seinen Hauptsponsor aus der Internetsicherheitsbranche zurückgeht. „Mit den Chefs der COSY Systeme bin ich in einem Unternehmernetzwerk, sodass wir uns regelmäßig morgens treffen. Einmal haben wir über ein Sponsoring gesprochen“, verrät Springob. „Eine Woche später hatte ich morgens um 6 Uhr gerade meinen Kaffee in der Hand, als ich die Zusage bekam. Somit konnten wir letztes Jahr in der ADAC GT4 Germany antreten und haben auch dieses Jahr wieder eine richtig gute Fahrerpaarung.“

In der ADAC GT4 Germany fühlt sich Springob richtig wohl. „Mein ursprüngliches Ziel war es, mit dem Motorsport Geld zu verdienen. Das habe ich nun erreicht. Somit bin ich schon mal super happy. Natürlich versucht man stets weiterzukommen und strebt nach größeren Dingen. Mein größter Wunsch wäre es, irgendwann in der DTM zu fahren“, so Springob. „Daran arbeiten wir – vielleicht klappt es in den nächsten Jahren.“

Quelle: adac-motorsport.de