Montag, 2. März 2026

ADAC GT4 Germany: Nächster BMW für FK Performance Motorsport fix

Für den Rennstall aus Bremen treten Gianni van de Craats und Victor Nielsen im BMW M4 GT4 Evo an. Beide Piloten kennen die ADAC GT4 Germany gut.

Starkes Fahreraufgebot für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany: Der Niederländer Gianni van de Craats und Victor Nielsen aus Dänemark teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Somit steht beim Team aus Norddeutschland das zweite Fahrzeug für die ADAC GT4 Germany-Saison 2026 fest, nachdem Luca Link/Luis Moser bereits vor geraumer Zeit als Fahrerduo fixiert wurden.

Gianni van de Craats war schon 2024 für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Die Serie ließ ihn nie los und so absolvierte der schnelle Niederländer beim Saisonfinale 2025 auf dem Hockenheimring einen Gaststart. „Ich freue mich riesig, in der Saison 2026 mit FK Performance Motorsport wieder in der ADAC GT4 Germany dabei zu sein“, stahlt er. „Ich glaube, wir haben eine sehr starke Aufstellung und werden versuchen, jedes Wochenende konkurrenzfähig zu sein. Wir werden immer versuchen, unsere Ergebnisse zu maximieren, also werden wir es richtig angehen!“

Auch sein neuer Teamkollege Nielsen kennt die ADAC GT4 Germany und den BMW bereits. Er startete in der Saison 2025 aber für einen anderen Rennstall. „Mein Ziel für 2026 ist einfach: gemeinsam mit Gianni und dem gesamten Team die Leistung zu maximieren. Wenn wir konstant gute Leistungen zeigen, sollten wir am Ende der Meisterschaft weit vorne liegen – und das wäre ein wichtiger Schritt vorwärts in meiner Karriere“, meint Nielsen. „Ich habe FK Performance Motorsport im letzten Jahr von der Seite genau verfolgt und war wirklich beeindruckt von der Leistung und der Professionalität. Jetzt freue ich mich darauf, das Ganze von innen zu erleben, schnell zu lernen, zum Team beizutragen und vom ersten Tag an voll und ganz Teil dieser Reise zu sein!“

Saisonstart der ADAC GT4 Germany ist vom 24. bis 26. April 2026 auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Quelle. www.adac-motorsport.de


Supersport: Luca de Vleeschauwer bei SWPN auf der R9

Eigentlich hatte Luca de Vleeschauwer mit einem Aufstieg in die EURO MOTO Superbike spekuliert, doch jetzt gibt das niederländische Team SWPN die Verpflichtung des 23-jährigen Belgiers in der Supersportklasse bekannt – auf der nagelneuen Yamaha R9, die das bisherige Modell R6 ablöst.

SWPN und auch Luca de Vleeschauwer schlagen gemeinsam ein neues Kapitel auf. Die Yamaha ist für beide Seiten neu. Der Belgier ist in seiner Supersportkarriere bisher auf Kawasaki, Triumph und Ducati gefahren.

„Er hat bewiesen, dass er über die nötige Geschwindigkeit verfügt, und bringt mittlerweile mehrere Jahre Erfahrung in der Supersport-Klasse mit“, sagt Teammanager Frank Brouwer und fügt an: „Die Yamaha R9 hat sich seit ihrem Debüt sofort als Siegermaschine in der World Supersport-Meisterschaft bewährt. Wir werden alles dafür tun, um diesen Erfolg auch in der EURO MOTO zu haben.“

De Vleeschauwer ist seit 2022 eine feste Größe in der Supersport-Klasse und wurde 2024 Vizemeister. Die vergangene Saison schloss er mit fünf Podiumsplätzen als Gesamt-Vierter ab. Derzeit werden die neuen Yamaha-Motorräder in der Werkstatt des Teams vorbereitet. Vor dem Saisonstart stehen mehrere Testtage in Spanien auf dem Programm. Auf de Vleeschauwer wartet in der kommenden Saison auch viel interne Konkurrenz im Feld. Dirk Geiger und Lennox-Lehmann aus dem Team Apreco sind ebenfalls Yamaha R9-Fahrer.

Das Team SWPN ist weiterhin Partner der Stiftung „Stichting Zorgeloos Kind” und wird von Yamaha Benelux unterstützt.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek

Sportbike: Micky Winkler schürt Hoffnungen

Eine Rückkehr des WSC Racing Teams by Aprilia in der Sportbike-Klasse war geplant. Mit Micky Winkler als Fahrer. Dieser absolvierte in der vergangenen Woche einen viertägigen Fitness-Test auf der spanischen Rennstrecke von Almería. Unter südlicher Sonne konnte der 23-jährige Thüringer seinem Teamchef Roland Matthes beweisen, dass er nach der heftigen Verletzung in Schleiz vom August 2025 und der nachfolgenden intensiven Behandlung wieder vollständig fit ist.

Rückblick: Winkler hatte im vergangenen Jahr in Assen bei seinem Einstand in der Sportbike-Klasse mit einem Top-Ten-Platz geglänzt. Auf seiner Heimstrecke in Schleiz wollte er das Motorrad in der darauffolgenden Woche noch besser kennenlernen. Aber bei der dort stattfindenden German Twin Trophy stürzte er im ersten Wertungslauf in Führung liegend. Die Folge: ein komplizierter Bruch an der linken Hand. Das war das vorläufige Aus für das komplette Team.

In Almeria stand neben der körperlichen Belastbarkeit für die neue EURO MOTO auch die Performance auf der Aprilia RS 660 Factory im Fokus. Winkler fand nach langen Off-Season fand schnell seinen Rhythmus und zeigte sich sowohl fahrerisch als auch mental in starker Verfassung.“Ich wollte unbedingt frühzeitig wissen, wo ich stehe. Nach diesem Test bin ich sehr zufrieden und absolut zuversichtlich für die Saison 2026″, fiebert er nun dem ersten Rennwochenende Anfang Mai auf dem Sachsenring entgegen.

Bis dahin sind noch weitere Tests des WSC-Teams mit Winkler und seiner Aprilia RS 660 geplant. Roland Matthes findet: „Wir sind in diesem Jahr sehr viel besser gerüstet. Vielleicht gibt es in Kürze noch weitere spannende Neuigkeiten zu berichten.“

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek

Neuer Ferrari und neuer Fahrer: Emil Frey Racing bereit für die DTM 2026

  • Schweizer Rennstall setzt zwei Ferrari 296 GT3 Evo ein
  • Sportwagen-Spezialist Matteo Cairoli neu im Team
  • Vierte DTM-Saison für Niederländer Thierry Vermeulen

Emil Frey Racing setzt zwei Ferrari 296 GT3 Evo ein
Foto: Emil Frey Racing

Emil Frey Racing startet in der DTM 2026 und verstärkt sich dafür mit Matteo Cairoli. Der Italiener steuert einen brandneuen Ferrari 296 GT3 Evo und bringt die Erfahrung aus unzähligen Rennen im internationalen Motorsport mit – unter anderem ging er in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC an den Start und gewann 2021 das legendäre ADAC Ravenol 24h Nürburgring. Den zweiten Ferrari 296 GT3 Evo pilotiert Thierry Vermeulen (NL). Für die Emil-Frey-Mannschaft ist es die vierte Saison in der DTM. Bisher holte der Schweizer Rennstall sechs Siege.

Cairoli tritt seit über zehn Jahren in verschiedenen internationalen Meisterschaften an und überzeugt mit großer Erfahrung. „Ich bin Emil Frey Racing sehr dankbar und stolz auf diese Gelegenheit“, erklärt der 29-Jährige, der mit einem Ferrari im Design des DTM-Serienpartners BWT antritt. „Ich glaube, dass wir gemeinsam eine starke Kombination bilden können. Da sowohl die DTM als auch das Auto neu für mich sind, liegt mein Hauptfokus darauf, so schnell wie möglich dazuzulernen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen, jeden Moment zu genießen und auf der Rennstrecke zu zeigen, wozu wir fähig sind!“

Teamkollege Vermeulen steuert seit 2023 einen Ferrari von Emil Frey Racing in der DTM. Im vergangenen Jahr holte er drei Podestplätze und fuhr zweimal auf die Pole-Position. „Es freut mich unheimlich, mit Emil Frey Racing in unser viertes gemeinsames Jahr zu starten“, sagt der 23-Jährige, dessen Ferrari in den Farben von Red Bull strahlt und an das Formel-1-Design von Red Bull Racing erinnert. „Ich fühle mich wirklich als Teil der Familie. Wir haben über den Winter eng zusammengearbeitet, die vergangenen Jahre Revue passieren lassen und unsere Schwächen und Stärken analysiert. Jetzt sind wir bereit, gemeinsam in eine neue Saison zu starten.“

Mit dem Ferrari 296 GT3 Evo schickt der italienische Sportwagenhersteller ein umfangreiches Upgrade seines GT3-Flaggschiffs auf die Rennstrecke. Die auffälligsten Anpassungen gibt es dank überarbeiteter Karosserie im Bereich der Aerodynamik. Lorenz Frey-Hilti, Teamchef Emil Frey Racing, kennt die diesjährigen Herausforderungen: „Die Saison 2026 bringt viele Neuerungen mit sich: ein neues Evo-Paket von Ferrari, neue Reifen von Pirelli und ein neuer Fahrer für unser Team. Wir freuen uns, Matteo Cairoli im Team willkommen zu heißen. Mit seiner großen Erfahrung und seinem Speed wird er eine wertvolle Verstärkung für uns sein.“


Freitag, 27. Februar 2026

Zweifach-Champion und Rückkehrer: BMW mit schlagkräftigem Duo in der DTM 2026

  • 14. DTM-Saison für den Fürther Marco Wittmann
  • Kelvin van der Linde kehrt nach einem Jahr Pause in die DTM zurück
  • Schubert Motorsport setzt zwei BMW M4 GT3 Evo ein

Kelvin van der Linde wird bei Schubert Motorsport Nachfolger von René Rast
Foto: ADAC-Motorsport

BMW und Schubert Motorsport starten mit einem zweimaligen Gesamtsieger und einem Rückkehrer in der DTM 2026. Marco Wittmann (Champion 2014 und 2016) aus Fürth und der Südafrikaner Kelvin van der Linde pilotieren jeweils einen BMW M4 GT3 Evo für die Mannschaft um Teamchef Torsten Schubert. Im vergangenen Jahr kämpfte der Rennstall aus Oschersleben bis zum letzten Lauf in Hockenheim um den DTM-Titel.

„Nach dem dramatischen Saisonfinale 2025 haben wir mit der DTM noch eine Rechnung offen“, erklärt Andreas Roos, Leiter BMW M Motorsport. „Wir waren so knapp am Titelgewinn dran, dass wir nun umso motivierter sind, es in diesem Jahr noch besser zu machen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Erfolgskombination aus Fahrzeug, Team und Fahrern optimale Voraussetzungen für den Kampf um die DTM-Krone haben.“

Wittmann bestreitet in diesem Jahr seine 14. DTM-Saison. Mit bisher 210 absolvierten Rennen – alle mit BMW – ist der 36-Jährige einer der erfahrensten Piloten im Starterfeld. „Ich freue mich sehr auf eine weitere DTM-Saison und bin wirklich zuversichtlich, dass ich erneut ganz vorne mitfahren kann“, sagt Wittmann. „Wir haben uns in den vergangenen beiden Saisons mit Schubert Motorsport eine super Basis aufgebaut. Meine Crew aus Ingenieuren und Mechanikern bleibt nahezu unverändert. Das ist sehr wichtig, weil wir uns gut aufeinander eingespielt haben. 2026 ist mein klares Ziel, meinen dritten DTM-Titel einzufahren.“

Van der Linde kehrt nach einem Jahr Pause in die DTM zurück und wird bei Schubert Motorsport Nachfolger von René Rast. Bisher gewann der Südafrikaner acht DTM-Rennen und wurde 2024 Vizechampion. „Die DTM ist eine ganz besondere Meisterschaft für mich“, sagt der 29-Jährige. „Es war immer mein Kindheitstraum, dort zu fahren und Rennen zu gewinnen. Das habe ich beides erreicht, aber das ganz große Ziel bleibt noch: den DTM-Titel zu gewinnen. Sheldon hat das 2022 geschafft, und jetzt ist es eine Art Homecoming bei Schubert Motorsport, wenn ich als sein Bruder nun auch für das Team fahre. Ich will 2026 von Anfang an Erfolg in der DTM haben und mir meinen großen Lebenstraum des Fahrertitels erfüllen.“

Auch Teamchef Torsten Schubert geht optimistisch in die neue Saison: „Die Vorbereitungen laufen bereits und wir sind voller Vorfreude auf die neue Fahrerpaarung mit Marco Wittmann und Kelvin van der Linde. Natürlich müssen wir uns erst aufeinander abstimmen, aber ich denke, wir kennen uns aus der Vergangenheit sehr gut und werden schnell zueinanderfinden.“