Samstag, 25. April 2026

ADAC GT4 Germany Red Bull Ring: Triumph für BMW-Duo Piana/Sylvestersson

Strahlender Gesichter bei Benjamin Sylvestersson (li.) und Gabriele Piana
Foto: ADAC-Motorsport

Debütsieg für Benjamin Sylvestersson und 18. Erfolg für Partner Gabriele Piana. Mit BMW und Porsche zwei Marken auf dem Podium der ADAC GT4 Germany. Hendrik Still/Tim Horrell gewinnen PRO-AM-Wertung.

Spannende Rad-an-Rad-Duelle, sehenswerte Überholmanöver und klasse Aufholjagden. Die ADAC GT4 Germany ist auf dem Red Bull Ring fulminant in die Saison 2026 gestartet. In einem packenden Rennen siegten Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4 Evo, nachdem sie das Rennen von der zehnten Position aus begonnen hatten. Mit Platz zwei für Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS) sowie Rang drei für die Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg) erlebte auch der Porsche-Rennstall AVIA W&S Motorsport einen Saisonauftakt nach Maß.

Bei Kaiserwetter mit blauem Himmel, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen hatte Robinson das Rennen zunächst von der Pole-Position aus begonnen. In der ersten Rennhälfte kämpfte der Australier sehenswert mit Jan Philipp Springob (25/Olpe) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM um die Spitze. Mehrere Male wechselte die Führung, doch letztendlich setzte sich Robinson durch. Pilot der ersten Rennhälfte war aber zweifelsohne auch Gabriele Piana. Der Italiener kämpfte sich von Startplatz zehn auf die dritte Position vor und legte damit den Grundstein für seinen insgesamt bereits 18. Sieg in der ADAC GT4 Germany. Richtig stark aufgelegt präsentierte sich zudem Youngster Schreyer, der die erste Rennhälfte auf der vierten Position beendete.

Zu Rennmitte fanden die Fahrerwechsel statt. Für Springobs Teamkollege Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) begann sein Einsatz aber gleich mit einer Enttäuschung. Mit einem technischen Problem musste er seinen Aston Martin kurzzeitig auf der Start/Ziel-Geraden parken. Damit war die Chance auf den Sieg gelaufen. Das Duo beendete das Rennen auf Rang zehn.

An der Spitze kam es somit zu einem Zweikampf um den Sieg zwischen Robinsons Partner Denny Berndt und Benjamin Sylvestersson, der für Piana in den FK Performance-BMW stieg. Sylvestersson setzte sich final durch und feierte seinen Debütsieg, der gleichzeitig auch den Triumph in der Juniorwertung bedeutete. Hinter Berndt komplettierte Schreyers Partner Alon Gabbay die Top Drei. Rang vier ging an Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (16/USA, beide CRT), die im Toyota GR Supra GT4 Evo2 von Rang 19 ins Rennen gingen - und somit bei ihrer ADAC GT4 Germany-Premiere ebenfalls eine fulminante Aufholjagd hinlegten.

Fünfte wurden Lokalmatador Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (22/Günzburg, beide FK Performance Motorsport) vor ihren BMW-Markenkollegen Lukas Stiefelhagen (18/NED) und Leon Bauchmüller (18/Kurchlinteln, beide ME Motorsport). Stiefelhagen gewann damit die Rookie-Wertung. Platz sieben belegten Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) im Mercedes-AMG GT4. Das Porsche-Duo Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) konnte mit Platz acht die PRO-AM-Wertung für sich entscheiden. Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) beendeten das Rennen auf der neunten Position.

Stimmen nach dem Rennen

Gabriele Piana – Sieger für FK Performance Motorsport: „Jeder Sieg ist wie der erste für mich. Es wird in der ADAC GT4 Germany nie langweilig, zu gewinnen. Nach der Qualifikation war ich zunächst etwas enttäuscht, da der Abstand zur Spitze doch recht groß war. Im Rennen hat sich die Strecke aber zu unseren Gunsten entwickelt. Wir sind super glücklich über den Sieg.“

Benjamin Sylvestersson – Sieger für FK Performance Motorsport: „Meinen ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany werde ich nie mehr vergessen. Danke an das Team und an Gabriele, die heute alles gegeben haben. Es war ein richtig klasse Rennen. In meinen Stint ging es ordentlich zur Sache – aber letztendlich konnte ich mich durchsetzen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Morgen ist der zweite Sieg das Ziel.“

Lachlan Robinson – Platz zwei für AVIA W&S Motorsport: „Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Aber auch mit Platz zwei bin ich zufrieden. Wir holten das Maximum heraus, da wir ein schwieriges Rennen hatten. Denn ich denke, die Bedingungen heute kamen eher der Konkurrenz entgegen. Morgen starten wir von Platz drei. Mal sehen, was wir dann erreichen können.“

Denny Berndt – Platz zwei für AVIA W&S Motorsport: „Insbesondere mit Blick auf die gesamte Saison ist Platz zwei ein gutes Ergebnis, da wir viele Punkte einfahren konnten. Ich hatte einen interessante Zweikampf mit dem BMW. Es war ein schönes Rennen und im Allgemeinen ein guter Tag.“

Alon Gabbay – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Sicherlich will man als Rennfahrer mehr als Platz drei, doch mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Ich freue mich natürlich auch für Maximilian und das Team, die klasse gearbeitet haben. Wir sind auf einem guten Weg und können das Sonntagsrennen schon gar nicht mehr abwarten.“

Maximilian Schreyer – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Mit dem Podium geht es mir richtig gut. Für uns ist das ein super Start in die Saison 2026. Mir gefällt der Red Bull Ring wirklich gut. Das Layout liegt mir. Ich denke, dass wir im zweiten Rennen erneut attackieren können, sodass vielleicht ein noch besseres Ergebnis möglich ist.“

Quelle: adac-motorsport.de


Hirsiger/Zulauf gewinnen im Fotofinish auf dem Red Bull Ring

  • Felix Hirsiger/Finn Zulauf siegen im Lamborghini beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters
  • Herzschlagfinale: Duell um den Sieg entscheidet sich in der letzten Kurve
  • Pro-AM Cup Sieg für Gaststarter Baron Motorsport mit Kirchmayr/Jefferies im Ferrari

Herzschlagfinale: 0,143 Sekunden trennten den siegreichen Lamborghini und den zweitplatzierten Ford
Foto: ADAC-Motorsport

Unfassbares Finale beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring: In letzter Sekunde haben sich Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 den Sieg gesichert. Ein rundenlanges Duell mit dem zweitplatzierten Ford Mustang GT3 von Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team) endete mit lediglich 0,143 Sekunden Differenz. „Ich habe mich noch nie so sehr gefreut und glaube, das war die beste letzte Runde meines Lebens. Im Auto waren so viele Jubelschreie, die Onboard-Aufnahmen wären sicher lustig“, strahlte Hirsiger nach seinem ersten Sieg im ADAC GT Masters und dem ersten für das Liqui Moly Team Engstler Motorsport seit 2011. Teamkollege Zulauf ergänzte: „Ich hatte zuerst Ruhepuls, aber die letzten beiden Runden waren einfach unglaublich. Sowas habe ich noch nie erlebt. Wir haben in der Box mindestens genauso geschrien wie Felix im Auto. Vielen Dank ans Team, das Auto war mega.“ Das Podium komplettierten Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team) in einem weiteren Ford.

Bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad ging Zulauf von der Pole-Position ins Rennen und hielt zunächst seine Position, bis er sich dem herannahenden Blum geschlagen geben musste. „Ich habe gesehen, dass ich die Pace des Ford nicht mitgehen konnte und ihn passieren lassen. Ich wusste, dass unsere Longrun-Pace gut ist und habe darauf gebaut, dass Felix am Ende nochmal angreift“, schildete Zulauf. Konkurrent und Lokalmatador Blum war von Rang drei gestartet, bereits nach der ersten Runde hinter dem Engstler-Lamborghini und setzte sich kurze Zeit später an die Spitze. „Ich hatte einen Mega-Start und konnte den Abstand nach dem Führungswechsel gut halten“, so Blum. „In den letzten beiden Runden ging mein Puls nochmal hoch. Es war spannend zuzuschauen. Leider haben wir nicht gewonnen, aber morgen ist nochmal ein Tag.“

Nach der Übergabe von Blum auf Teamkollege Kalus schien es zunächst so, als könne sich der Ford vorne behaupten, obwohl Hirsiger, der von Zulauf übernommen hatte, immer in Schlagdistanz blieb. „Die Leistungsunterschiede zwischen den Autos machen das Überholen nicht einfacher. Im Mittelsektor ist der Lamborghini etwas stärker, in den anderen beiden der Ford“, erklärte Hirsiger. „Mir war klar, ich muss mein Auto richtig managen, um am Ende nochmal Druck aufzubauen. Das hat sehr gut funktioniert.“ Kalus hatte in Front seinen Vorsprung gehalten und schon etwas durchgeatmet, als sich das Blatt in der vorletzten Runde nochmals wendete. „Ich sah, dass er näherkam. Plötzlich war er direkt hinter mir und ich musste verteidigen. Ich hatte gehofft, mich nochmal freischwimmen zu können, aber er hat das sehr gut gemacht und in der letzten Kurve hatte ich keine Chance mehr.“ Kalus kam etwas zu weit nach außen und Hirsiger schlüpfte innen an ihm vorbei zum spektakulären Last-Minute-Sieg auf dem Red Bull Ring.

Im Windschatten dieses spannenden Duells fuhren Valente und Rookie Cuccarese in einem weiteren Ford auf Platz drei. Für den Italiener Cuccarese das erste Podium in seinem ersten ADAC GT Masters-Rennen. „Ich freue mich sehr über dieses großartige Ergebnis. Alain hat in seinem Stint einen super Job gemacht und viele Positionen gewonnen. Ich musste dieses Ergebnis sicher ins Ziel fahren und das ist mir gelungen“, schilderte der Ford-Pilot.

Einen sehr starken Einstand in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC zeigte HGL Racing. Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna) waren im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von Rang 13 ins Rennen gestartet und arbeiteten sich durch eine fehlerfreie Leistung bis auf Rang vier nach vorne. Die Top-5 wurden vom dritten Ford mit Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (19/NOR/beide Haupt Racing Team) komplettiert. Dahinter kam mit Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) das bestplatzierte BMW-Duo auf Rang sechs ins Ziel. Platz sieben und den Sieg im Pro-AM Cup feierten die Gaststarter von Baron Motorsport mit Ernst Kirchmayr (70/AUT)/ Axcil Jefferies (34/ZWE) am Steuer des Ferrari 296 GT3. Die aus der ersten Startreihe losgefahrenen Neueinsteiger Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) von Comtoyou Racing fielen im Laufe des Rennens mit ihrem Aston Martin Vantage GT3 bis auf die achte Position zurück. Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) wurden Neunte im zweiten BMW. Die Top-10 wurden vom österreichischen Team Razoon – more than Racing komplettiert, die viel Pech hatten. Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR) wurden gleich zu Beginn des Rennens gedreht und kämpften sich noch auf Rang zehn zurück, ihre Teamkollegen Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/Isernhagen) schieden auf Rang vier liegend nach einem Defekt aus.

Das Qualifying für das zweite Rennen des Wochenendes findet am Sonntag um 8:10 Uhr statt.


Traumstart für Österreicher: Preining jubelt vor Auer auf dem Red Bull Ring

  • Preining gewinnt ersten DTM-Saisonlauf vor Landsmann Auer
  • Pole-Setter Engel sichert sich im Mercedes-AMG dritten Podiumsplatz
  • Bestes McLaren-Ergebnis in der DTM für Ex-Formel-1-Pilot Glock

Thomas Preining jubelte über den Heimsieg in Spielberg
Foto: ADAC-Motorsport

Eine kluge Strategie und starke Nerven waren der Schlüssel zum Erfolg: Thomas Preining (A/Manthey) hat am Samstag nach einer fehlerlosen Vorstellung zum zweiten Mal sein DTM-Heimrennen auf dem Red Bull Ring gewonnen. Beim Auftaktrennen in der Steiermark überquerte der Porsche-Werksfahrer nach 38 Runden als Erster die Ziellinie und feierte damit seinen neunten DTM-Erfolg. Sein Landsmann Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) machte mit Platz zwei den österreichischen Doppelsieg auf dem Formel-1-Kurs perfekt. „Ich könnte nicht glücklicher sein, von genau solchen Momenten träumt man als Rennfahrer! Vor den Augen meiner Familie und vielen Freunden zu gewinnen, fühlt sich einfach großartig an. Es war ein sehr herausforderndes Rennen mit einer sehr schnellen Konkurrenz von Mercedes-AMG. Lucas Auer hat am Ende richtig Druck gemacht. Umso erleichterter war ich über die Zieldurchfahrt“, erklärte der Linzer, der von den Fans zum „Driver of the Day“ powered by PME Legend gewählt wurde. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) wurde in einem bis zum Schluss spannenden Rennen Dritter.

Keyfacts, Red Bull Ring, Spielberg, Saisonrennen 1 von 16

  • Streckenlänge: 4.326 Meter
  • Wetter: 20 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol, Mercedes-AMG GT3 #80), 1:27,403 Minuten
  • Sieger: Thomas Preining (Manthey, Porsche 911 GT3 R #91)
  • Schnellste Rennrunde: Bastian Buus (Land-Motorsport, Porsche 911 GT3 R #29), 1:28,739 Minuten

Der mit Spannung erwartete Start zum ersten DTM-Meisterschaftslauf war von der ersten Sekunde an hart umkämpft. Während Pole-Setter Engel seine Führung souverän verteidigte, schob sich Preining von Platz drei an Auer vorbei. Hinter diesem Trio folgte Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), der Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) überholen konnte, auf Rang vier. Dörr schlug mit seinem McLaren 720S GT3 Evo wenig später nach einer Berührung mit einem Konkurrenten in der Leitplanke ein und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Die Boxenstopps wirbelten die Spitzenplätze durcheinander: Gounon und Preining holten sich bereits in Runde 14 und 15 neue Pirelli-Slicks. Zwei Umläufe später steuerte Engel die Box an, verlor nach Problemen beim Reifenwechsel allerdings wertvolle Sekunden. Preining übernahm dadurch die Führung vor Gounon. Auer reihte sich nach seinem Pflichtstopp auf Position drei ebenfalls vor Engel ein. In Runde 33 kam es nach einem technischen Defekt zum plötzlichen Aus für Gounon. Das war die Chance für Auer, der nach einer Safety-Car-Phase in Schlagdistanz zur Spitze lag. Preining blieb jedoch eiskalt und ließ seinen Landsmann nicht mehr entscheidend herankommen. Der 27-Jährige fuhr hinter dem Safety-Car als Erster ins Ziel, nachdem Kelvin van der Linde (ZA) mit seinem BMW M4 GT3 Evo ausrollte. Die Plätze hinter Preining belegten Auer, Engel und Tom Kalender (Hamm/Sieg/Mercedes-AMG Team Landgraf), der sich nach einem starken Rennen vom zehnten auf den vierten Platz verbesserte.

Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) wurde als bester BMW-Fahrer Fünfter, Timo Glock (Kreuzlingen/Dörr Motorsport) steuerte den zweiten McLaren 720S GT3 Evo auf Position sechs. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) konnte neun Positionen gut machen und belegte Rang sieben. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) beendete sein erstes DTM-Rennen im Ferrari 296 GT3 Evo auf Platz acht vor Porsche-Pilot Ricardo Feller (CH/Manthey). Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) machte die Top-Ten komplett.

Lucas Auer: „Wir haben uns intensiv auf den Auftakt vorbereitet, der zweite Platz ist der Lohn für die harte Arbeit. In der Schlussphase habe ich auf einen Fehler von Thomas Preining gelauert, aber auch Rang zwei ist bei meinem Heimspiel ein Top-Ergebnis. Für das Rennen am Sonntag müssen wir analysieren, welche Strategie mit dem neuen Reifen die beste ist.“

Maro Engel: „Bis zum Boxenstopp war es ein perfekter Tag für uns. Wenn man so lange souverän in Führung liegt, fühlt sich der dritte Platz enttäuschend an. Die Crew in der Box hat in der Vergangenheit immer einen super Job gemacht, daher mache ich der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf. Wir haben ein starkes Paket und greifen am Sonntag wieder an.“

Ergebnis, 1. Meisterschaftslauf, Red Bull Ring (Top-Five)

1. Thomas Preining (A/Manthey)

2. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,774 Sekunden

3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +1,620 Sekunden

4. Tom Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf), +2,544 Sekunden

5. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +2,763 Sekunden


ADAC GT4 Germany: Porsche und Aston Martin starten von Pole-Position

Lachlan Robinson und Philipp Gogollok waren in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring nicht zu schlagen. Neben Porsche und Aston Martin auch BMW auf den Top-Positionen platziert.

Spannende Action in den beiden Qualifikationen der ADAC GT4 Germany beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring – und mit Porsche sowie Aston Martin konnten Fahrzeuge von zwei verschiedenen Herstellern die jeweilige Pole-Position erzielen. Lachlan Robinson (22/AUS) setzte sich im 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport in der Session für das Samstagsrennen durch. Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) wird im Vantage GT4 AMR Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagsrennen vom ersten Platz aus beginnen.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Qualifikation. Wir waren bereits über das gesamte Rennwochenende und auch beim Vortest stark. Jedoch mussten wir diese Performance auch in der Qualifikation zusammenbekommen. Das ist uns gelungen“, freute sich Robinson über seine Zeit von 1:35,207 Minuten. „Das Auto fühlt sich an, als ob es auf Schienen über die Strecke fahren würde. Wir freuen uns nun auf das Rennen. Der Sieg ist das Ziel.“

Hinter Robinson, der im Rennen gemeinsam mit Denny Berndt (21/Berlin) startet, belegte der Aston Martin von Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok Platz zwei in der Qualifikation für das Samstagrennen. Springob hatte die Session lange Zeit angeführt, wurde final aber um knappe 0,138 Sekunden geschlagen.

Rang drei ging an Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg), die in einem weiteren Porsche von AVIA W&S Motorsport 0,479 Sekunden zurücklagen. Die Top Vier komplettierten Nicolas Guillaume (19/BEL) und Frederic Zebis (17/DEN, beide ebenfalls AVIA W&S Motorsport).

Im Sonntagsrennen wird dann der Aston Martin von Philipp Gogollok ganz vorne im Grid stehen. „Die Saison 2026 beginnt für mich genauso wie 2025 aufgehört hat – mit einer Pole-Position“, jubelte Gogollok über die Zeit von 1:35,075 Minuten. „Damit bin ich natürlich zunächst einmal sehr zufrieden. Wir dürfen uns jedoch nicht auf dem Ergebnis ausruhen, sondern müssen fokussiert ins Rennen gehen. Hoffentlich nehmen wir dann eine Trophäe mit nachhause.“

Mit einem Rückstand von 0,220 Sekunden belegte der Porsche von Gabbay/ Schreyer Platz zwei vor deren AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Robinson/Berndt. Vierte in der Qualifikation für das Sonntagsrennen wurden Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4 Evo.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT Masters: Finn Zulauf erzielt die erste Pole-Position der Saison am Red Bull Ring

Die erste Pole-Position der ADAC GT Masters-Saison 2026 auf dem Red Bull Ring geht an Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus) und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport. Der 21-Jährige fuhr in seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 eine Zeit von 1:28.563 Minuten. Zulauf, der sich sein Auto mit Felix Hirsiger (27/CHE) teilt, sicherte sich die dritte Pole-Position seiner ADAC GT Masters-Karriere und wie bereits im Vorjahr die beste Ausgangsposition für das erste Saisonrennen, wo er ebenfalls Platz eins im Qualifying erzielte. 

„Ich hatte mit einem Top-5-Ergebnis spekuliert und bin sehr glücklich, dass es jetzt die Pole geworden ist. Es freut mich richtig fürs Team, das über den ganzen Winter einen so tollen Job gemacht hat. So ins Jahr zu starten, ist super“, strahlte Zulauf, der Engstler Motorsport die erste Pole-Position im ADAC GT Masters seit 2011 bescherte. „Das Auto hat sich sehr gut angefühlt, bei den kühleren Temperaturen habe ich allerdings ein paar Runden gebraucht, um mich anzupassen. Die Balance war etwas anders, aber zum Schluss hat es zum Glück geklappt und ich konnte die Pole nach Hause bringen. Während der Trainings am Freitag im Warmen hat sich unser Auto ebenfalls super angefühlt, deshalb bin ich sehr zuversichtlich für das Rennen.“

Mit lediglich 1,8 Grad Luft- und nur knapp 10 Grad Streckentemperatur präsentierte sich der Red Bull Ring zwar kalt, aber mit strahlendem Sonnenschein. Ein klarer Favorit kristallisierte sich in der 20-minütigen Qualifying-Session nicht heraus, da die Führung laufend wechselte. Bis kurz vor der karierten Flagge hatte Jamie Day (GBR/20/Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3 wie der Pole-Setter ausgesehen, wurde aber in letzter Sekunde mit 0,020 Sekunden Rückstand auf Startplatz zwei verdrängt. „Ich bin recht happy mit dem Ergebnis. Es ist das erste Mal für das Team und mich im ADAC GT Masters und das Auto direkt in die erste Startreihe zu stellen, ist super“, freute sich Day. 

Startplatz drei für das Samstagsrennen sicherte sich Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Beim Heimspiel seiner Mannschaft Razoon – more than Racing kam der Rookie im Porsche 911 GT3 R mit 0,091 Sekunden Rückstand über die Linie. Er wird mit Kiano Blum (18/AUT/Haupt Racing Team) einen weiteren Rookie neben sich in der zweiten Startreihe haben. Der Österreicher im Ford-Mustang GT3 lag 0,206 Sekunden hinter der Bestzeit. Die Top-5 werden von seinem Teamkollegen Max Reis (19/Ramstein) komplettiert. Dem Ford-Piloten fehlten 0,415 Sekunden zur Spitze.

Insgesamt präsentierte sich das Feld des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring sehr eng beisammen. 13 Piloten lagen im Qualifying innerhalb von einer Sekunde. Das verspricht ab 15:10 Uhr ein spannendes erstes Rennen mit vielen Positionskämpfen.

Quelle: adac-motorsport.de