Montag, 9. März 2026

EURO MOTO: Die Jagd auf den Titel beginnt

Der Startschuss für die Premierensaison der EURO MOTO ist gefallen: Ab sofort können sich Teams und Fahrer in der EURO MOTO für die Klassen Superbike, Sportbike und Supersport registrieren.

Mit der neuen Marke EURO MOTO entwickelt die Motor Presse Stuttgart (MPS) die erfolgreiche Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) konsequent weiter, um dem europäischen Rundstreckenrennsport eine noch attraktivere Plattform auf internationalem Top-Level zu bieten.

Mit der Eröffnung des Anmeldeportals präzisiert die MPS die Rahmenbedingungen für die bevorstehende Saison. Aufgrund lizenzrechtlicher Beschränkungen auf europäischer Ebene wird die Motor Presse Stuttgart in der Saison 2026 für die Klassen Superbike, Sportbike und Supersport kein offizielles Europameisterschafts-Prädikat verleihen. Der prestigeträchtige Titel, um den die Piloten im Rahmen der EURO MOTO kämpfen, lautet unverändert „Internationaler Deutscher Motorradmeister“.

Die Motor Presse bedauert nach monatelangen Vorbereitungen diese formale Beschränkung. Ungeachtet dessen bleibt die MPS ihrem Ziel verpflichtet, mit der EURO MOTO für Teams, Fahrer, Sponsoren und Fans neue Maßstäbe als attraktivste Motorrad-Rennserie Europas zu setzen.

Das erste Rennwochenende rückt bereits in greifbare Nähe. In zwei Monaten, vom 08. bis 10. Mai 2026, startet die EURO MOTO auf dem Sachsenring in die Saison. Der Kalender umfasst insgesamt sieben Stationen auf traditionsreichen Kursen wie Assen, Most, Oschersleben, dem Nürburgring und dem Hockenheimring sowie der neu hinzugekommenen WM-Strecke in Brünn.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Supersport: Jonas Folger checkt bei Freudenberg und KTM ein

Die Nummer "94" greift wieder an. Jonas Folger mischt sich im Rahmen
einer KTM-Entwicklung unter die EURO MOTO-Supersportler.
Foto: Team Freudenberg KTM-PALIGO Racing

Ein neues Projekt für das Team Freudenberg KTM-PALIGO Racing. Die Sachsen-Crew aus Bischofswerda soll für den Hersteller aus Österreich auf Basis der neuen KTM RC 990 R ein Rennpaket für die Saison 2027 entwickeln. Sie hat sich dafür Ex-MotoGP-Fahrer und IDM Superbike-Champion Jonas Folger ins Boot geholt und die EURO MOTO als höchst anspruchsvolle Serie ausgesucht.

„In den vergangenen Saisons waren wir für KTM in der World Supersport 300 Weltmeisterschaft erfolgreich im Einsatz und haben gemeinsam die RC 390 R kontinuierlich zu einem siegfähigen Motorrad weiterentwickelt“, blickt Teamchef Carsten Freudenberg zurück. „Das ist eine hervorragende Grundlage für ein ebenso erfolgreiches Projekt mit der RC 990 R. Mit Jonas Folger haben wir zudem einen der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer an unserer Seite – das macht die Zusammenarbeit umso wertvoller.“

Wettbewerbsbedingungen auf höchstem Niveau

Die Freudenberg-Mannschaft gehört seit vielen Jahren zu KTM wie das Feuer zur Flamme. Ziel der aktuellen Kooperation soll am Ende sein, ein leistungsfähiges Gesamtpaket inklusive eines umfassenden Race-Kits zu schnüren. Es soll sowohl für die Motorrad-Weltmeisterschaft als auch für nationale Meisterschaften homologiert werden – und interessierten Teams zur Verfügung stehen.

Die Entwicklungsarbeit ist über die gesamte Saison 2026 angelegt. Im Rahmen der EURO MOTO Supersport-Klasse sind erste Wildcard-Einsätze vorgesehen. Die Rennteilnahmen sollen zusätzliche Daten unter Wettbewerbsbedingungen liefern und die Entwicklung weiter beschleunigen. Den offiziellen Auftakt bildet ein sechstägiger Test im März in Valencia.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Freitag, 6. März 2026

BWT Mücke Motorsport erneut mit Mercedes-AMG GT4

Foto: Jens Hawrda

Der Berliner Traditionsrennstall steht vor seiner vierten Saison in der ADAC GT4 Germany. Mit Alex Connor und dem deutschen Marius Schmid vertraut das Team im Cockpit auf eine Mischung aus Erfahrung und Talent.

Die ADAC GT4 Germany sieht auch in der Saison 2026 wieder Pink. Denn BWT Mücke Motorsport setzt erneut auf einen Mercedes-AMG GT4 im markanten Design - und hat mit einer starken Fahrerpaarung einiges vor. Der erfahrene Brite Alex Connor teilt sich das Cockpit mit dem deutschen Nachwuchstalent Marius Schmid. „Mit Alex und unserem Neueinsteiger Marius Schmid setzen wir bewusst auf einen Mix aus Erfahrung und Talent im Cockpit. Marius hat bereits Testfahrten im GT4-Auto absolviert und sich entschieden, diesen Weg mit unserem Team fortzusetzen“, erklärt Teamchef Stefan Mücke. „Alex Connor hat uns bereits in der Vergangenheit mit seiner Erfahrung und seinem Talent unterstützt. Es ist schön, dass er die gesamte Saison in der ADAC GT4 Germany mit uns bestreiten wird.“

Der 21-jährige Connor ist seit 2023 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Bereits damals saß er im pinken Mercedes-AMG des Berliner Traditionsrennstalls. Nach einer Saison bei einem anderen Rennstall kehrte er für die letzten beiden Rennwochenenden der Saison 2025 zurück zu BWT Mücke Motorsport. „Im vergangenen Jahr habe ich mein Comeback bei den letzten Rennen der Saison gegeben und bin überzeugt, dass wir weitere Erfolge erzielen können“, so Connor. „Ich kenne den Mercedes-AMG GT4 inzwischen sehr gut und gemeinsam wollen wir vorne angreifen. Ich kann es kaum erwarten, dass die neue Saison beginnt.“

Neu im GT4-Sport ist hingegen Teamkollege Marius Schmid. Der 18-Jährige aus der Nähe des Bodensees begann 2023 mit dem Motorsport. 2025 lernte er den Mercedes-AMG von BWT Mücke Motorsport bei Testfahrten kennen. „Ich bin schon sehr gespannt auf meine erste Saison in der ADAC GT4 Germany und darauf, im Rahmen der DTM zu starten“, strahlt er. „Jetzt geht es darum, die Details des GT4-Fahrzeuges noch besser kennenzulernen. Dank der riesengroßen Erfahrung des Teams und der Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen Alex bin ich sicher, dass wir schnell den nötigen Speed finden werden.“

BWT Mücke Motorsport ist seit 2023 erfolgreich in der ADAC GT4 Germany am Start und somit eine feste Größe im Feld. 2024 konnten insgesamt fünf Podestplätze erzielt werden, beim Heimspiel auf dem Dekra Lausitzring gab es den ersten Sieg. Final belegte BWT Mücke Motorsport 2024 den dritten Rang in der Teamwertung. 2026 soll nun der nächste Schritt folgen.

Quelle: adac-motorsport.de

Finn Wiebelhaus macht die „Road-to-DTM“ perfekt

Finn Wiebelhaus ist der Gewinner der „Road-to-DTM“ 2025
Foto: ADAC-Motorsport

Finn Wiebelhaus hat es geschafft. Der amtierende ADAC GT Masters-Champion und „Road-to-DTM“-Sieger wird 2026 in die DTM aufsteigen. Der 19-Jährige Offenbacher bleibt seinem Team treu und tritt mit HRT Ford Racing im Ford Mustang GT3 Evo an.

Wiebelhaus feierte 2025 mit seinem Teamkollegen Salman Owega die Meisterschaft mit drei Saisonsiegen, vier weiteren Podiums-Platzierungen und zwei Pole-Positions. Darüber hinaus gewann er die „Road-to-DTM“-Wertung mit 249 Punkten und sicherte sich damit das Nenngeld für die DTM Saison 2026. Aufgrund seiner Leistungen wurde Wiebelhaus ins Motorsport Team Germany aufgenommen, das von der ADAC Stiftung Sport und dem DMSB gefördert wird.

Als erstem Nachwuchspiloten gelingt es Wiebelhaus, die „Road-to-DTM“ zu vervollständigen und den Aufstieg aus dem ADAC GT Masters in die DTM perfekt zu machen. Daran war nicht zu denken, als sich der junge Offenbacher vor vielen Jahren für ein paar Runden im Leihkart entschied. Lehrgänge und das erste eigene Kart mündeten schließlich im Erfolg. 2022 feierte Wiebelhaus die Meisterschaft bei den ADAC Kart Masters X30-Junioren und wurde ins ADAC Formel Junior Team berufen. Nach einer Saison in der französischen ADAC Formel 4 entschied sich Wiebelhaus aufgrund der besseren Perspektiven für den Umstieg ins ADAC GT Masters, das er nun nach zwei Jahren mit dem Meistertitel in Richtung DTM verlässt. 

2024 führte der ADAC das Aufstiegskonzept für talentierte Nachwuchsfahrer von der Deutschen Kart-Meisterschaft (DKM) über die ADAC GT4 Germany, das ADAC GT Masters bis in die DTM ein. Im ADAC GT Masters erhalten die Fahrerduos Punkte für ihre gemeinsam eingefahrenen Rennergebnisse. Hinzu kommen Zähler für die jeweils einzeln erzielten Qualifying-Resultate. Um zudem die Fairness auf der Rennstrecke zu fördern, werden Verstöße gegen das Reglement mit Punktabzügen geahndet.

„Ich bin überglücklich, mit dem Ford Mustang GT3 für HRT Ford Racing in der DTM anzutreten. Seit meiner Kindheit war es mein Traum, in der DTM zu fahren, und dass dieser Traum nun wahr wird, bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen und die Chance, die mir HRT und Ford Racing geben“, strahlt Wiebelhaus. „Nach dem Gewinn des ADAC GT Masters und der „Road-to-DTM“-Wertung im letzten Jahr fühlt sich der Aufstieg in die DTM nun wie eine Belohnung an – für Jahre der harten Arbeit mit vielen Entbehrungen und für meine Zuversicht. Ich bin bereit, alles zu geben, um gute Ergebnisse zu erzielen und diese Saison unvergessen zu machen.“

Quelle: adac-mororsport.de

Dienstag, 3. März 2026

HRT Ford Racing mit neuem Mustang und Road to DTM-Aufsteiger in der DTM 2026

  • Neuzugang Finn Wiebelhaus steigt als Gewinner der Road to DTM auf
  • Ford-Werksfahrer Arjun Maini will Siege einfahren
  • Maini tritt in Ravenol-Farben an, Wiebelhaus im Design von „Snaffi the Snail“

HRT Ford Racing setzt zwei Ford Mustang GT3 Evo ein
Foto: HRT

Road to DTM erfolgreich erreicht: Finn Wiebelhaus, letztjähriger Sieger der Nachwuchs-Wertung im ADAC GT Masters, hat es geschafft und steigt mit HRT Ford Racing in die DTM auf. HRT Ford Racing tritt in der DTM 2026 mit zwei weiterentwickelten Mustang GT3 Evo an, Teamkollege des Youngsters aus Obertshausen ist der erfahrene Ford Racing-Werksfahrer Arjun Maini (IND). Saisonstart der DTM ist vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Wiebelhaus wurde 2025 gemeinsam mit HRT Ford Racing Champion des ADAC GT Masters. Nun steigt der 19-Jährige, der von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird, mit dem Team in die DTM auf. „Ich bin überglücklich, mit dem Ford Mustang GT3 für HRT Ford Racing in der DTM anzutreten“, sagt Wiebelhaus, der auch Development-Fahrer von Ford ist. „Seit meiner Kindheit war es mein Traum, in der DTM zu fahren. Dass dieser Traum nun wahr wird, bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. Nach dem Gewinn des ADAC GT Masters und der Road to DTM-Wertung fühlt sich der Aufstieg in die DTM wie eine Belohnung an – für die Jahre der harten Arbeit mit vielen Entbehrungen und für meine Zuversicht. Ich bin bereit, alles zu geben, um gute Ergebnisse zu erzielen und diese Saison unvergessen zu machen.“ Die bisherige Karriere von Wiebelhaus steht ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung des ADAC: Von seinen erfolgreichen Anfängen im ADAC Kart Masters und der Deutschen Kart-Meisterschaft stieg er über das ADAC Formel 4 Junior Team und das ADAC GT Masters nun bis in die DTM auf.

Teamkollege Maini bestreitet in diesem Jahr seine sechste Saison in der DTM. Bisher holte der Inder drei Podestplätze und eine Pole-Position. „Ich bin total begeistert und stolz, ein weiteres Jahr in der DTM mit HRT Ford Racing bestreiten zu dürfen – mein zweites Jahr als offizieller Ford-Racing-Pilot“, sagt der 28-Jährige. „Die letzte Saison war sehr lehrreich, aber wir haben gezeigt, wie sehr wir uns im Laufe des Jahres verbessern konnten. Ich bin daher umso motivierter, die neue DTM-Saison in Angriff zu nehmen, insbesondere mit dem neuen Evo-Paket für den Ford Mustang GT3. Unser Ziel ist es, in diesem Jahr einige Siege und Podiumsplätze zu erzielen.“

Maini steuert in der DTM 2026 wie im Vorjahr einen Ford Mustang GT3 Evo im blau-gelben Look von Ravenol, Wiebelhaus geht in einem neuen Design an Start: Auf dem Mustang des Neueinsteigers will „Snaffi the Snail“ von Teampartner Kolibri360 die DTM-Fans begeistern.

Der Ford Mustang GT3 bekommt für 2026 ein Upgrade, zu dem unter anderem ein überarbeitetes Aerodynamik-Paket gehört. HRT-Geschäftsführer Ulrich Fritz ist optimistisch: „Wir gehen hochmotiviert und bestens vorbereitet in die neue DTM-Saison. Mit Arjun Maini setzen wir auf Kontinuität. Er kennt die Herausforderungen der DTM und ist ein wichtiger Faktor in unserem Bestreben, den Ford Mustang GT3 Evo kontinuierlich weiterzuentwickeln und uns als Team zu verbessern. Finn Wiebelhaus besitzt großes Potenzial und hat sich seinen Startplatz in der DTM durch hervorragende Leistungen verdient. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam gute Ergebnisse in der DTM 2026 einfahren werden.“