Samstag, 15. August 2026

EuroMoto Sportbike: Zuda bleibt Spitzenreiter und startet von der Pole

Stepan Zuda (Freudenberg RORA PALIGO Racing) bleibt auch in Assen der Mann, an dem es in der EURO MOTO Sportbike kaum ein Vorbeikommen gibt. Der aktuelle Meisterschaftsführer sicherte sich die Pole Position für das erste Rennen am Samstagnachmittag. Seine Zeit aus dem ersten Qualifying am Freitag reichte aus, denn die schwierigen Bedingungen am Samstagmorgen ließen keine Verbesserungen mehr zu.

Stephan Zuda, Triumph Daytona 660 #23
Foto: Jens Hawrda

Schon in den Freien Trainings hatte Zuda gezeigt, dass ihm der 4,555 Kilometer lange TT Circuit Assen liegt. Am Ende des Trainingstages stand der Tscheche mit 1:45,673 Minuten ganz oben. Nur neun Tausendstelsekunden dahinter folgte Gaststarter Jeffrey Buis.

Am Freitagnachmittag ging Zuda bei heißen Temperaturen um die 33 Grad noch einmal auf Zeitenjagd. Bereits seine zweite schnelle Runde saß. Mit 1:45,704 Minuten setzte er sich an die Spitze des ersten Qualifyings und damit letztlich auch der kombinierten Wertung.

„Ich komme hier in Assen sehr gut zurecht und mag auch die warmen Temperaturen. Das Team macht einen super Job und das Bike fährt sich richtig stark. Mal sehen, wie das Wetter beim ersten Rennen ist. Hier in Assen kann sich das Wetter immer schnell ändern“, so Zuda.

Direkt neben ihm startet Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb). Der Österreicher brauchte ebenfalls nur wenige Runden, um am Freitag seine beste Zeit zu setzen. Mit 1:45,840 Minuten fehlten ihm gerade einmal 0,136 Sekunden auf die Pole Position. „Bei mir läuft alles soweit sehr gut“, zeigte sich Kitzbichler zufrieden.

Die erste Startreihe komplettiert Ruben Bijman (Freudenberg RORA PALIGO Racing). Der Niederländer fuhr eine 1:45,883 Minuten und lag damit nur 0,179 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Zuda. Auf seiner Heimstrecke wartet Bijman weiterhin auf seinen ersten Sieg in dieser Saison. Viel fehlt zumindest beim Speed nicht. Zwischen den ersten drei Fahrern liegen gerade einmal 0,179 Sekunden.

Regen machte Q2 zur Lotterie

Ganz anders sah es am Samstagmorgen aus. Nach dem heißen Freitag hatte es in Assen geregnet. Zum Start des zweiten Qualifyings war die Strecke zwar bereits wieder am Abtrocknen, doch genau das machte die Bedingungen schwierig. Die Fahrer mussten entscheiden, wann der richtige Moment zum Rausfahren gekommen war und welche Reifen dafür die beste Wahl waren.

Entsprechend überschaubar blieb der Betrieb. Nur acht Fahrer gingen überhaupt auf die Strecke. Luis Rammerstorfer (Freudenberg RORA PALIGO Racing) kam mit den Bedingungen am besten zurecht und setzte in 1:57,424 Minuten die schnellste Zeit des zweiten Qualifyings. An den Zeiten vom Freitag war allerdings nicht zu rütteln.

Damit startet Kiyano Veijer (Dutch Talent Racing) von Rang vier. Neben ihm steht Jakob Rosenthaler (RT Motosports) auf Position fünf. Für den aktuell Zweiten der Meisterschaft war es bis dahin kein ganz einfaches Wochenende. Bereits am Freitag landete Rosenthaler in den Trainings gleich zweimal auf dem Boden. Beide Stürze blieben glücklicherweise ohne Folgen. Seine Zeit von 1:46,280 Minuten aus Q1 brachte ihm am Ende einen Platz in der zweiten Startreihe. Julian van Kalkeren (SRTD Pearle Gebben) komplettiert diese auf Rang sechs.

Dahinter folgen Mika Siebdrath (Freudenberg RORA PALIGO Racing), Rick Kooistra (SRTD Pearle Gebben) und Luis Rammerstorfer auf den Positionen sieben bis neun. Tom Kuil (RT Motorsports) komplettiert die Top Ten.

Für Gaststarter Jeffrey Buis (Track & Trades Wixx Racing) ging der Plan dagegen nicht auf. Der Niederländer hatte das erste Qualifying am Freitag komplett ausgelassen. Buis nutzt das EURO MOTO Wochenende auf seiner Heimstrecke vor allem als Training während der langen Sommerpause in der Sportbike Weltmeisterschaft. Dass der Wetterumschwung am Samstag zum Problem werden könnte, hatte er bereits am Freitag befürchtet.

Genau so kam es. Buis musste im zweiten Qualifying bei schwierigen Bedingungen eine Zeit setzen und kam auf 2:01,192 Minuten. Damit blieb er deutlich über der für die kombinierte Wertung erforderlichen 110 Prozent Marke von 1:56,389 Minuten und ist zunächst nicht für die Rennen qualifiziert.

Viel Zeit bleibt den Fahrern nach dem Qualifying nicht. Bereits am Samstagnachmittag geht es um die nächsten Meisterschaftspunkte. Das erste Rennen der EURO MOTO Sportbike startet um 15:30 Uhr und kann live im EURO MOTO Stream verfolgt werden.


EURO MOTO Sportbike, Ergebnis Qualifyings (Top-Ten)

  1. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  2. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  3. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  4. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660
  5. Jakob ROSENTHALER (#78/AUT), Triumph Daytona 660
  6. Julian VAN KALKEREN (#34/NLD), Triumph Daytona 660
  7. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  8. Rick KOOISTRA (#20/NLD), Triumph Daytona 660
  9. Luis RAMMERSTORFER (#13/AUT), Triumph Daytona 660
  10. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Ferrari-Coup in letzter Sekunde – Cairoli mit zweiter DTM-Pole

Das war Maßarbeit: Matteo Cairoli ist am Samstagvormittag beim ersten Zeittraining auf dem Nürburgring in letzter Sekunde auf die Pole-Position gefahren. Der Italiener vom Team Emil Frey Racing fuhr mit 1:25,345 Minuten die schnellste Runde und geht zum zweiten Mal von Platz eins aus in ein DTM-Rennen.

Matteo Cairoli, Ferrari #14
Foto: Jens Hawrda

"Ich liebe den Nürburgring und habe mein Herz auf der Strecke gelassen! Nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden freue ich mich, dass wir gemeinsam ein super Setup gefunden haben. Dieses Ergebnis wollen wir im Rennen natürlich bestätigen", sagte der Ferrari-Pilot. Thomas Preining musste sich nur knapp geschlagen geben und belegte im Porsche 911 GT3 R mit einem Rückstand von 0,036 Sekunden Rang zwei. Der Österreicher: "Das Qualifying war super! Am Freitag hatten wir noch ziemlich große Balanceprobleme. Dafür haben wir aber eine gute Lösung gefunden. Beim Start wird es darum gehen, erstmal den zweiten Platz zu verteidigen. Der Weg bis zur ersten Kurve ist lang. Bei diesen heißen Temperaturen wird zudem das Reifenmanagement eine große Rolle spielen."

Lucas Auer wurde im Mercedes-AMG GT3 Dritter. Bester BMW-Pilot war Marco Wittmann von Schubert Motorsport auf Position vier. Ben Dörr komplettierte im McLaren 720S GT3 Evo die Top-Fünf. Neben ihm steht Tabellenführer Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Ravenol als Sechster in Startreihe drei beim elften Meisterschaftslauf der DTM.

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen von 28 Grad Celsius empfingen die DTM-Fahrer am Samstagmorgen zum ersten Zeittraining auf dem Nürburgring. Gut zwei Minuten vor Ende des Qualifyings machten die Piloten ernst und es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit vielen Führungswechseln an der Spitze. Auer übernahm kurz vor Schluss die Führung, wurde jedoch postwendend von Preining verdrängt. Der 28-Jährige sah schon wie der Pole-Setter aus, doch Cairoli überquerte Sekunden vor Schluss die Start-Ziel-Linie und setzte in seinem letzten Umlauf die Bestmarke auf der 3,629 Kilometer langen Strecke.

Ergebnis Qualifikation, 11. Saisonlauf, Nürburgring (Top-Five)

  1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing), 1:25.345 Minuten
  2. Thomas Preining (A/Manthey), +0.036 Sekunden
  3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0.078 Sekunden
  4. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +0.105 Sekunden
  5. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +0.179 Sekunden

Quelle: dtm.com


Freitag, 14. August 2026

Doppelschlag beim DTM-Heimspiel: Manthey-Porsche im Training vorn

  • Preining mit Bestzeit vor Teamkollege Feller am Nürburgring
  • BMW-Duo mit van der Linde und Wittmann auf Platz drei und vier
  • DTM startet auf dem Eifelkurs in die entscheidende Saisonphase

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
Schnellster am Freitag
Foto: Jens Hawrda

Perfekter Auftakt für das Team Manthey beim Heimspiel auf dem Nürburgring: Thomas Preining (A) fuhr am Freitag mit 1:25,517 Minuten die schnellste Trainingsrunde. Sein Teamkollege Ricardo Feller (CH) wurde im Porsche 911 GT3 R mit einem Rückstand von 0,249 Sekunden Zweiter. „Das Heimspiel am Nürburgring ist für uns etwas ganz Besonderes. Ein paar Podien haben wir hier schon geholt, aber für einen Sieg hat es bisher noch nicht gereicht. Jetzt wollen wir endlich den ersten Heimsieg für den Grello holen“, sagte Preining. Hinter den beiden Neunelfern folgte das BMW-Duo von Schubert Motorsport. Kelvin van der Linde (ZA) belegte Platz drei, sein Teamkollege Marco Wittmann (Fürth) folgte auf Position vier. Rang fünf sicherte sich Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3. Tabellenführer Maro Engel (Monaco) platzierte seinen Mercedes-AMG GT3 auf der 14. Position.

Im ersten Freien Training am Freitagvormittag stimmten die Teams ihre Fahrzeuge bei Temperaturen von knapp 34 Grad Celsius auf die Sprintvariante des Eifelkurses ab. Zudem nutzten sie die Sessions für Pitstop-Übungen. Die beste Zeit fuhr Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) mit 1:26,144 Minuten: „Das war ein guter Start ins Wochenende, gerade nach den zuletzt schwierigen Rennwochenenden in Oschersleben und auf dem Norisring. Ich hoffe, dass wir hier ganz vorne mitfahren können“, sagte der Ferrari-Pilot. Mit Blick auf das Wochenende ergänzte Cairoli: „Am Nürburgring darfst du dir kaum einen Fehler erlauben. Neben der Ideallinie liegt ziemlich viel Gummiabrieb. Wenn du den aufsammelst, kann dich das gerade im Qualifying einiges kosten. Die hohen Temperaturen machen es natürlich nicht einfacher. Aber als Italiener bin ich Hitze ja gewohnt.“

In der zweiten, schnelleren Session am Nachmittag lag van der Linde mit einer Rundenzeit von 1:25,834 Minuten lange an der Spitze. Kurz vor Schluss drehten die Manthey-Porsche auf und lieferten sich einen spannenden Zweikampf. Zunächst übernahm Preining die Führung, wurde aber nur Sekunden später von Feller verdrängt. In seinem letzten Umlauf setzte der 28-jährige Österreicher schließlich die Bestmarke.

Das erste Qualifying am Nürburgring beginnt am Samstag um 9:55 Uhr. 


ADAC GT4 Germany: BMW an der Spitze im zweiten Training am Nürburgring

Philip Wiskirchen konnte im M4 GT4 von ME Motorsport
Foto: Jens Hawrda

Philip Wiskirchen konnte im M4 GT4 von ME Motorsport die Tagesbestzeit bei der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring aufstellen. Auch Porsche im zweiten freien Training schnell unterwegs.

Der erste Trainingstag der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring ist beendet und sah eine starke Leistung von BMW. Drei M4 GT4 beendeten das zweite freie Training auf den ersten drei Plätzen. Mit einer Zeit von 1:33,740 Minuten konnte Philip Wiskirchen (22/Euskirchen), der zusammen mit Linus Hahne (22/Oelde, beide ME Motorsport) antritt, die Bestzeit aufstellen.

„Es ist sicherlich ein gutes Zeichen im Hinblick auf die Qualifikation, wenn man im freien Training vorne liegt. Denn somit weiß man, dass das Set-up des Autos einigermaßen passt. Ich denke, wir sind ganz gut aufgestellt“, meinte Wiskirchen. „Ich bin immer sehr gerne am Nürburgring, der sogar meine Lieblingsstrecke darstellt. Am Wochenende möchten wir gerne zweimal auf das Podium fahren.“

Mit einem Rückstand von 0,157 Sekunden ging Platz zwei der Session an die ME Motorsport-Teamkollegen Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln). Dritte wurden die aktuellen Tabellenführer Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport). Alle drei BMW lagen somit auch in der Freitag-Tageswertung an der Spitze, da sie die Zeit von 1:33,956 Minuten übertrumpften, die Ginetta-Pilot Erik Bertilsson (25/SWE, KRT Racing) im ersten freien Training am Vormittag aufstelle.

Vierte im zweiten freien Training wurden mit 1:34,122 Minuten die tabellenzweiten Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport). Deren Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) komplettierten die Top Fünf. Am Samstag geht es mit der Action in der ADAC GT4 Germany spannend weiter. Ab 09:00 Uhr starten die beiden Qualifikationen.

Quelle: adac-motorsport.de


EuroMoto Superbike: Smits dominiert und kein Ende des Rummels um Tulovic

Florian Alt fährt in Assen mit veränderter Farbgebung am Bike
Fotos: Dino Eisele

Twan Smits dominierte im Superpole Pre-Practice auf seiner Heimstrecke in Assen. Der einzige Yamaha-Fahrer in der EURO MOTO Superbike war 0,428 Sekunden schneller als der Rest. Wo blieb Lukas Tulovic? Der Titelverteidiger auf der Ducati legte die fünftschnellste Zeit vor. Die Drehzahlen an der Panigale V4R sind eingeschränkt.

Nach dem Doppelsieg von Lukas Tulovic in Oschersleben bekam Triple M Ducati Frankfurt-Teamchef Matthias Moser Post. Der Inhalt des Bulletins war nicht überraschend. Nach vier überlegenen Siegen in Folge war eine Drehzahlreduzierung an der Panigale V4R angesagt. Das ist durch die Balance of Performance eindeutig geregelt und seit Saisonbeginn bekannt.

Was bei anderen Motorradherstellern durch ein paar wenige Mausklicks im Computer realisierbar ist, scheint bei Ducati nicht möglich zu sein, sondern gestaltet sich als aufwändige und kostspielige Angelegenheit. Laut Moser wird im neuen Modell V4R die hauseigene Ducati-Elektronik eingesetzt und die Drehzahlbegrenzung kann nur vom Werk vorgenommen werden. Der Preisdeckel würde dabei erheblich überschritten.

Bis Mittwoch fürchtete Tulo, dass er am Wochenende zu Hause bleiben muss, aber das Team ist in Assen angereist und Tulo versucht die Drehzahl manuell unten zu halten. Mittels Schaltblitz und Anzeigen auf dem Dashboard ist das möglich und kann sogar über einen Datenträger überprüft werden. Tulo fährt immer mit einem Auge auf der Anzeige, um die 15.600 Umdrehungen nicht zu überschreiten. Ob die derzeit angewandte Methode erfolgreich ist, wird sich in den nächsten Sessionen zeigen.

Twan Smits (Team Apreco) präsentierte sich im Superpole Pre-Practice auf dem TT Circuit trotz verletzter Hand als Überflieger. Nachdem Leon Orgis (ORM Racing) von Jan-Ole Jähnig (GERT56 by RS Speedbikes) ganz oben von der Zeitenliste abgelöst wurde, machte der Niederländer kurzen Prozess und startete durch an die Spitze. Marcel Schrötter (GERT56 by RS Speedbikes) und Markus Reiterberger (Masteroil Alpha Van Zon BMW) hatten keine Chance, den 22-Jährigen noch vom Sockel zu stoßen.

Orgis war heute morgen im ersten freien Training über eine Bodenwelle gestürzt. Die ORM-Crew machte die BMW des Sachsen wieder rechtzeitig fit, doch am Ende verpasste er genauso wie sein Bruder Kevin den direkten Einzug in die Superpole 2. Auch für Florian geht kein Weg an der Superspole 1 vorbei, bevor es für ihn hoffentlich weitergeht. Er war heute Siebter. Achtung: Der einzige Honda-Fahrer im Feld fährt dieses Mal nicht mit roter Verkleidung, sondern in Schwarz. Nach dem Massencrash von Oschersleben musste HRP-Teamchef Jens Holzhauer auf die Schnelle zaubern mit dem Material, was vorrätig war.

Superpole Pre-Practice

1. Twan SMITS (NLD/Yamaha)

2. Marcel SCHRÖTTER (GER/BMW)

3. Markus REITERBERGER (GER/BMW)

4. Jan-Ole JÄHNIG (GER/BMW)

5. Lukas TULOVIC (GER/Ducati)

6. Toni FINSTERBUSCH (GER/BMW)

7. Florian ALT (GER/Honda)

8. Kevin ORGIS (GER/BMW)

9. Leon ORGIS (GER/BMW)

10.Lorenzo ZANETTI (ITA/Ducati)

11.Jan MOHR (AUT/BMW)

12.Milan MERCKELBAGH (NED/BMW)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek