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Freitag, 12. Juni 2026

DTM auf dem Dekra Lausitzring: Alle Infos für Besucher

Dritter Saisonstopp für die DTM 2026 auf dem Dekra Lausitzring. Hier sind alle wichtigen Infos für Besucher in der Übersicht.

Pitwalk DTM auf dem Dekra Lausitzring 2025
Foto: ADAC-Motorsport

ADAC Mitglieder Lounge

In der ADAC Mitglieder in der Fan Zone haben alle ADAC-Mitglieder freien Zugang und können dort kostenlos Kaffee von Partner Eni genießen, das WLAN nutzen oder bei einem Gewinnspiel am Glücksrad teilnehmen.

Anreise und Parken am Dekra Lausitzring

Besucher können ihr Fahrzeug am Dekra Lausitzring auf den ausgeschilderten Parkplätzen kostenpflichtig für fünf Euro pro Tag abstellen.

Die Anlage ist über die A13 mit eigener Autobahnabfahrt 15 Klettwitz und zwei zusätzlichen Auffahrten in unmittelbarer Nähe zu erreichen. Eine Ausschilderung von der Autobahn führt zur drei Kilometer entfernten Rennstrecke.

Camping und Glamping am Dekra Lausitzring

Auch dieses Jahr ist das Campen am Dekra Lausitzring wieder möglich. Camping Tickets gibt es für das gesamte Wochenende im DTM-Ticketshop. Der Campingplatz öffnet am Freitagmorgen. Camping mit Extra-Komfort gibt es beim Glamping: Hier ist deine Unterkunft bereits fix und fertig aufgebaut. Einfach ankommen, einziehen und das Rennwochenende entspannt genießen – ganz ohne eigenes Equipment. Perfekt für alle, die Nähe zur Strecke mit einem Plus an Komfort verbinden möchten. Glamping-Tickets sind für das gesamte Wochenende ebenfalls im DTM Ticketshop erhältlich.

Dekra-Ventilatorturm

Mit einzigartigem Blick auf den Ausgang der Pitlane steht im Fahrerlager der Dekra Fan Fantower für alle Besucher bereit. Fans können die Action auf der Strecke von dem rund neun Meter hohen Turm aus einer ganz neuen Perspektive verfolgen.

DTM-App

Die DTM-App ist der perfekter Event-Begleiter. Mit der App verpassen Fans vor Ort keine Session, Autogrammstunde und man kann sich dank der integrierten Übersichtskarte problemlos an der Strecke orientieren. Die App ist für iOS und Android hier im App-Store verfügbar.

Fahrer des Tages, angetrieben von PME Legend

Während der beiden Rennen haben alle Fans die Möglichkeit, ihren persönlichen "Driver of the Day" zu wählen – ganz einfach per DTM-App oder auf der Webseite.

DTM Fan Tour angetrieben von Pirelli

Begib dich auf eine spannende und exklusive Reise hinter die Kulissen der DTM. Erhalte Hintergrundinformationen aus erster Hand und freue dich auf ein besonderes Erlebnis mit dem Besuch zentraler Hotspots im Fahrerlager (z.B. Reifenservice, Technische Abnahme, Parc Fermé, uvm.). Lass dich überraschen und tauche in eine neue Perspektive der DTM ein.

DTM Powerstage, präsentiert von Pirelli

Die DTM am Dekra Lausitzring verspricht nicht nur packenden Motorsport, sondern garantiert auch ein mitreißendes Musik-Spektakel. Am Samstagabend heizt Dick Brave, das Rockabilly Alias von Sänger Sascha sowie die Coverband Goldplay und DJ Tomekk auf der DTM Powerstage ein. Der Zugang zur "DTM Powerstage presented by Pirelli" ist für alle DTM-Ticketinhaber kostenlos

eSports Area und Logitech Beat the Pro

Die Möglichkeit, ihr Fahrkönnen auszutesten haben Besucher an den Simulatoren von RaceRoom. Die Simulatoren stehen kostenfrei in der Fan Zone zur Verfügung. Highlight am Stand von RaceRoom ist "Logitech Beat the Pro" am Samstagabend um 17:30. Hier treten Fans gegen echte DTM Fahrer an. Diesmal am Start: Mercedes-AMG Fahrer Tom Kalender.

Fan Zone

Der Treffpunkt für die Fans: Die DTM Fan Zone. Chillen und die DTM auf einem Big Screen genießen, Spaß auf dem DTM Action Parcours, das größte mobile Bällebad Europas, Kinderschminken und Tattoos für Kids, die BWT Water Station, die DTM Reaction Wall, das neuste DTM Merch oder Meet the Drivers: der Besuch in der Fan Zone lohnt sich immer. Ganz neu mit dabei in der Fan Zone: Eine 360 Grad Kamera für die perfekten Erinnerungsfotos zum DTM Wochenende.

Lernen Sie die Fahrer kennen

Am Samstag und Sonntag haben Besucher die Möglichkeit, die schnellsten Fahrer der Serien bei einer "Meet the Drivers"-Autogrammstunde in der Fan Zone zu treffen.

Samstag

11.35 bis 12.05 Uhr: DTM

12.45 bis 13.05 Uhr: BMW M2 Cup

14.55 bis 15.15 Uhr: Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland

Sonntag

11:00 bis 11:20 Uhr: ADAC GT Masters

Boxenstopp-Herausforderung durch Fahrer

Für alle, die selbst testen wollen, wie sie sich in der Box schlagen würden: Die neue Pit Stop Challenge by Driver. Hier kann sich jeder im Räderwechsel auf Zeit beweisen. Außerdem kann man tolle Preise gewinnen. Vorbeikommen, abliefern und abstauben.

Pitwalk

Am Samstag sowie am Sonntag ist die Boxengasse für Zuschauer für einen Pitwalk geöffnet. Fans können dann die Boxengasse betreten und die Rennteams aus nächster Nähe beobachten. Der Pitwalk ist für alle Besucher kostenlos.

Samstag: 17.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag: 12.05 Uhr bis 12.35 Uhr

Public Viewing: Deutschland vs. Elfenbeinküste

Motorsport trifft Fußballfieber: Am Samstagabend wird das zweite WM-Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft live auf der XXL-Leinwand in der DTM Fan Zone übertragen. Gemeinsam mit anderen Fans erleben, mitfiebern und die besondere Atmosphäre genießen – der perfekte Abschluss eines Renntages. Start ist um 22 Uhr, der Zugang ist für alle Ticketinhaber am Samstag kostenlos.

Ravenol Riesenrad

Hoch hinaus am Lausitzring: Mit dem Ravenol Riesenrad genießen Besucher einen beeindruckenden Blick über die Rennstrecke und das gesamte Eventgelände. Ein besonderes Erlebnis für alle, die die DTM einmal aus einer ganz neuen Perspektive erleben möchten – inklusive perfekter Fotomotive.

Rahmenprogramm

Volles Programm: Neben der DTM starten auf dem Lausitzring auch das ADAC GT Masters, der neue BMW M2 Cup, der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland sowie die TGP Truck Meisterschaft.

Tickets

Tickets für die DTM auf dem Lausitzring gibt es ab 59 Euro online im Vorverkauf bis Donnerstagabend, 18. Juni 23:59 Uhr im offiziellen DTM Ticketshop. ADAC-Mitglieder sparen dort nochmal 10%. Ab Freitag sind die Tickets zum Normalpreis weiterhin online sowie an der Tageskasse erhältlich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre erhalten kostenlosen Eintritt in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen.

Vierol Fanbox

Kommt vorbei in die Vierol Fanbox, direkt zwischen den Boxen der Rennteams. Hier kann man nicht nur den Fahrzeugteilzulieferer kennenlernen, sondern auch die Rennen live am Kommandostand wie die Teammanager verfolgen, bei der Pit Stop Challenge tolle Preise gewinnen und einen kleinen Blick in die Teambox nebenan erhaschen.

Quelle: dtm.com

Donnerstag, 11. Juni 2026

Das DTM Reglement 2026 kurz erklärt

Das DTM-Reglement der Saison 2026 ist stark auf Kosteneffizienz, Chancengleichheit, Reifenschonung und strategische Spannung ausgelegt. Das sportliche und technische Regelwerk setzt dabei auf bewährte GT3-Fahrzeuge sowie neue, strikte Reifenvorgaben.

Detailaufnahme DTM-Pokal
Foto: ADAC-Motorsport

Hier ist eine Übersicht der Kernpunkte:

Fahrzeuge & Technik GT3-Standard: 

Es sind ausschließlich Fahrzeuge zugelassen, die dem Technischen FIA GT3-Reglement entsprechen.

Fahrzeugmodelle: 

Gefahren werden starke GT3-Boliden wie der BMW M4 GT3, Ferrari 296 GT3, Ford Mustang GT3, Lamborghini Huracán GT3 Evo II, McLaren 720S GT3 Evo, Mercedes-AMG GT3 und der Porsche 911 GT3 R.

Chancengleichheit: 

Die sogenannte Balance of Performance (BoP) kommt zum Einsatz. Verschiedene Fahrzeugkonzepte (Front-, Mittel-, Heckmotor, verschiedene Hubräume und Zylinderzahlen) werden durch Anpassungen von Gewicht und Motorleistung angeglichen. 

Exklusiv für die DTM entwickelte Pirelli-Pneus Einheitsreifen ("Made in Germany") mit RFID-Chip zur lückenlosen Nachverfolgung.

Reifen & Boxenstopps (Die wichtigsten Änderungen 2026) Reifenkontingent: 

Pro Team dürfen maximal fünf Reifensätze gleichzeitig im Besitz sein. Zusätzliche Sätze müssen an Reifenpartner Pirelli zurückgegeben werden. Neuer "Reifentopf": Für private Testfahrten müssen Extrareifen gesondert eingefordert und danach direkt wieder an Pirelli retourniert werden. Damit geht die DTM gezielt gegen unerlaubte Tests und einen möglichen Reifenschwarzmarkt vor.

Die DTM führt die Reifen für Tests und freie Trainings nicht mehr pauschal pro Wochenende zu, sondern auf einem teamweiten, laufenden Punktekonto.Gutschrift: Pro Rennwochenende wird dem Auto ein neuer Satz gutgeschrieben. Für offizielle/private Testtage gibt es feste Kontingente. Das Konto darf niemals ins Minus rutschen.Limits: Pro Freiem Training dürfen maximal drei neue Reifensätze gefahren werden. Nach jedem Event/Test darf ein Team maximal fünf Reifensätze behalten; der Rest geht an Pirelli zurück."Lex Rene Rast": Eine Reglementlücke aus dem Vorjahr (bei der beschädigte Felgen vor einem Restart durch neue Sätze getauscht wurden) wurde geschlossen. Ausgemusterte oder beschädigte Räder werden nun aus dem Kontingent gestrichen.

Boxenstopp-Pflicht:

Rennen 1: Ein Pflicht-Boxenstopp.

Rennen 2: Zwei verpflichtende Boxenstopps, was die Rennstrategie der Teams stark beeinflusst. 

Fahrerranking, Lizenzen & Rennformat Fahrerlizenz: 

Fahrer benötigen mindestens eine für das laufende Jahr gültige internationale Fahrer-Lizenz der Stufe C-Circuit (ITC-C) sowie eine medizinische Eignungsuntersuchung.

Zwei Rennen: Das Wochenende ist in zwei Qualifying-Sessions und zwei getrennte Rennen aufgeteilt.

Preisgelder: 

An die Top-3 der Gesamtwertung werden insgesamt 150.000 Euro ausgeschüttet (Platz 1: 75.000 Euro, Platz 2: 50.000 Euro, Platz 3: 25.000 Euro).

Offizielle Dokumente:

Das gesamte, rund 320 Seiten umfassende Regelwerk des ADAC finden Sie im Sportlichen Reglement oder auf der ADAC Motorsport Reglement-Seite. Spezifische Details zu den erlaubten Testfahrten regelt das Test-Reglement.

Mittwoch, 10. Juni 2026

DTM mit neuem Partner: Sport Signage setzt die DTM mit Formel-1-Expertise in Szene

  • Formel-1-Expertise aus Deutschland für Umsetzung des Streckenbrandings
  • Starke Markenpräsenz und verbessertes Fan-Erlebnis dank innovativer Lösungen
  • Nachhaltigkeit im Fokus: Optimierte Logistikprozesse, ressourcenschonende Materialien und wiederverwendbare Systeme

Die DTM vertraut seit der Saison 2026 auf Sport Signage als offiziellen Signage Partner
Foto: ADAC-Motorsport

Die DTM entwickelt ihren Markenauftritt konsequent weiter. Nach der Einführung eines neuen und mehrfach preisgekrönten Brandings zur Saison 2025 vertraut die DTM bei der Umsetzung der eigenen Marke sowie des Brandings der Serienpartner an den Rennstrecken auf Expertise aus der Formel 1. Das Unternehmen Sport Signage aus Amberg in der Oberpfalz ist seit der Saison 2026 offizieller Signage Partner der DTM. Sport Signage verantwortet die umfassende Planung, Produktion und Installation sämtlicher Branding- und Werbeelemente bei allen DTM-Events.

Im Rahmen der langfristig angelegten Partnerschaft verantwortet Sport Signage unter anderem die Streckenwerbung, innovative LED-Podiumslösungen, Bodenbrandings, den DEKRA Fan Tower, das Venue Dressing sowie moderne Wegeleitsysteme. Ziel der Zusammenarbeit ist eine konsistente und hochwertige Darstellung der DTM-Markenwelt sowie ihrer Partner – entlang der Rennstrecke, in den Hospitality-Bereichen und im gesamten Eventumfeld.

Darüber hinaus setzt Sport Signage auf innovative Technologien, die die Sichtbarkeit und Orientierung für Besucher verbessern und das Fan-Erlebnis an den Rennwochenenden weiter aufwerten. Gleichzeitig stehen Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus: Optimierte Logistikprozesse, der Einsatz ressourcenschonender Materialien sowie wiederverwendbare Systeme sollen höchste Qualitätsstandards mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen verbinden.

„Sport Signage setzt seit vielen Jahren die Brandingmaßnahmen der Formel 1 um. Wir freuen uns, dass wir diese Expertise auch für die DTM gewinnen konnten. Visuell werden wir die Darstellung der Serienpartner und den Markenauftritt der DTM an den Rennstrecken mit den innovativen Lösungen von Sport Signage auf ein neues Niveau heben“, betont DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner. „Gemeinsam wollen wir die Markenpräsenz der DTM und unserer Partner weiter stärken und das Erlebnis für die Besucher bei den Events kontinuierlich verbessern.“

„Wir sind motiviert und stolz, den erfolgreichen Weg der DTM zu begleiten. Eine tolle Serie für alle, die Motorsport lieben“, sagt Bernd Wagner, CEO von Sport Signage.


Dienstag, 9. Juni 2026

DTM: Glamping & Camping am Lausitzring

Neues Super-Angebot der DTM für Rennfans zum Rennwochenende am Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Erlebe das DTM-Highlight am Lausitzring hautnah – mit einer Unterkunft direkt an der Strecke. Ob unkompliziertes Camping oder komfortables Glamping: Deine Unterkunft ist bereits fertig aufgebaut. Einfach ankommen, einziehen und das Rennwochenende genießen.

Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Optionen: Das Hidra-Zelt ist ideal für Paare oder Freunde und bietet als voraufgebautes 2-Personen-Zelt einen unkomplizierten Einstieg ins Camping – inklusive Zugang zu Sanitäranlagen und Parkplätzen, optional auch mit Luftbett und Schlafsack. Für größere Gruppen eignet sich das Huntsville 800, ein geräumiges Zelt für bis zu sechs Personen, das sich perfekt für Freundesgruppen oder Familien eignet und ebenfalls bereits bei Ankunft bereitsteht.

Wenn du mehr Komfort möchtest, bieten die Glamping-Zelte die perfekte Lösung: Das Komfortzelt mit 12,6 m² ist ideal für zwei Personen und überzeugt mit echten Betten, Bettwäsche und gemütlicher Ausstattung als entspannter Rückzugsort nach dem Renntag. Noch mehr Platz und Komfort bietet das 19 m² große Premium-Glamping-Zelt für bis zu vier Personen – mit hochwertiger Ausstattung und echtem Glamping-Feeling.

Dein Vorteil: Kein Aufbau, kein Stress – aber Motorsport pur. 

Buchbar ist das Angebot unter:  

https://dtm.com/de/news/Glamping-and-Camping-am-Lausitzring

Quelle: dtm.com



Fahrerwertung DTM nach 4 von 16 Rennen

Das dritte DTM Rennwochenende steht vor der Tür. Hier der aktuelle Stand der Fahrerwertung nach 4 von 16 Rennen.



Mittwoch, 3. Juni 2026

Next DTM-Stop: Dekra Lausitzring

DTM DEKRA Lausitzring 2025
Foto: ADAC-Motorsport

Für den dritten Saisonstopp reist die DTM nach Brandenburg: Vom 19. bis 21. Juni finden auf dem Dekra Lausitzring der fünfte und sechste Meisterschaftslauf statt. Neben packender Rennaction erwartet die Fans ein aufregendes Festival-Wochenende. „Dick Brave“ alias Sasha sorgt am Samstagabend mit seinem Auftritt auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ für beste Unterhaltung.

Mit der Tabellenführung im Gepäck kommt Maro Engel in die Lausitz. Der Mercedes-AMG-Pilot führt vor seinem Markenkollegen Lucas Auer und Marco Wittmann im BMW M4 GT3 Evo die DTM an. Mit großer Vorfreude geht Maximilian Paul ins Lausitzring-Wochenende: Der Lamborghini-Werksfahrer startet im neuen Temerario GT3 und hat als Dresdner ein Heimspiel.

Die Zuschauer dürfen sich am Lausitzring auf Motorsport im XXL-Format freuen: Die neue TGP-Meisterschaft ist mit ihren mehr als 1.000 PS starken Trucks am Start. Mit dem ADAC GT Masters ist zudem die GT3-Nachwuchsliga des ADAC dabei. Seinen Saisonstart trägt der BMW M2 Cup aus. Bereits zum dritten Mal in der laufenden DTM-Saison ist der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland dabei.

Eine Extraportion Adrenalin verspricht in der Lausitz die DTM Track Safari: Bereits am Freitag geht es für die Zuschauer in Bussen auf die Rennstrecke, während die DTM-Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit dicht vorbeiziehen. Ein weiteres Programm-Highlight ist ein Kinoabend am Freitag, den die DTM gemeinsam mit Partner CineStar veranstaltet. Am Samstagabend erwartet die Besucher zudem ein Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft – um 22 Uhr trifft Deutschland auf die Elfenbeinküste.

Quelle: dtm.com

Donnerstag, 28. Mai 2026

Starke Fortschritte bleiben für TGI Team by GRT beim DTM in Zandvoort unbelohnt

  • TGI Team by GRT schließt die entscheidende Lücke zum neuen Lamborghini Temerario GT3
  • Mirko Bortolotti und Maximilian Paul sicherten sich am zweiten Rennwochenende drei Punkteplätze
  • Gottfried Grasser: "Die Entscheidungen dieses Wochenendes bedürfen einer Klärung"



TGI Team by GRT zeigte mit dem neuen Lamborghini Temerario GT3 beim zweiten Lauf der DTM 2026 in Zandvoort vom 22. bis 24. Mai eine beeindruckende Wende. Nach einem herausfordernden Debüt im Red Bull Ring erzielten die Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti und Maximilian Paul drei Punkteplätze unter heißen Bedingungen in den Niederlanden vor 39.500 Zuschauern. Der Italiener zeigte am Sonntag mit einer starken Leistung sein Tempo und startete bis in die letzten Runden an der Spitze des Feldes. In beiden Rennen wurde er jedoch durch Strafen benachteiligt, was ihm bessere Ergebnisse kostete.

Ab Freitag zeigte das von Lamborghini Squadra Corse unterstützte Team bereits deutliche Verbesserungen im Vergleich zum Auftaktwochenende vor einem Monat. Obwohl das Team vorher keine Gelegenheit hatte, mit dem Lamborghini Temerario GT3 auf dem 4,259 Kilometer langen Circuit Zandvoort zu testen, belegten Mirko Bortolotti und Maximilian Paul im ersten Training die Plätze acht und elf. In der zweiten Session schaffte es der DTM-Meister 2024 sogar, Vierter zu werden.

In der ersten Qualifikationssession am Samstag konnten Maximilian Paul und Mirko Bortolotti ihre Leistung aus dem Training zunächst nicht wiederholen und sicherten sich die Startplätze 15 und 17 in einem Feld von 21 GT3-Fahrzeugen. Das Rennen über eine Distanz von 55 Minuten plus einer Runde führte jedoch zu den 13. und 14. Plätzen, was auf einen Schritt in die richtige Richtung hindeutete. Während des Rennens holte Mirko Bortolotti fünf Plätze auf – kein anderer Fahrer gewann weitere Positionen. Die TGI Team by GRT Boxencrew leistete ihren Beitrag, indem sie den Reifenwechsel in beeindruckenden 6,87 Sekunden abschloss. Der 36-Jährige überquerte die Ziellinie auf Platz 12, doch eine überraschende 5-Sekunden-Strafe wegen eines Vorfalls in der Boxengasse warf ihn auf Platz 14 zurück. Maximilian Paul erzielte mit Platz 13 sein erstes Punkteergebnis der aktuellen Saison.

Mirko Bortolotti sicherte sich eine vielversprechende Startposition für das zweite Rennen, indem er sich auf Platz vier qualifizierte. Auch Maximilian Paul zeigte eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vortag. Der 26-jährige Deutsche war fast eine halbe Sekunde schneller als im Qualifying am Samstag. Im Rennen hielt Mirko Bortolotti bis zur zweiten Boxenstoppphase, eine Viertelstunde vor Ziel, mit der führenden Gruppe in Kontakt. Auf dem fünften Platz trat während des Boxenstopps eine ähnliche Situation wie beim ersten Rennen auf. Ein Konkurrent wurde von seiner Boxencrew freigelassen und traf die rechte Seite von Mirko Bortolotti. Infolgedessen erhielt der Italiener jedoch eine Strafrunde, die ihn auf Platz elf zurückwarf. In den verbleibenden drei Minuten kämpfte er sich wieder auf Platz neun vor. Für Maximilian Paul endete das Rennen in Runde 19 nach einer Kollision vorzeitig.

Das TGI Team by GRT wird am kommenden Wochenende für die zweite Runde der GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup wieder in den Einsatz kommen. Mirko Bortolotti, Maximilian Paul und Franck Perera werden in einem dreistündigen Rennen auf dem Autodromo Nazionale Monza mit dem Lamborghini Temerario GT3 antreten. In der DTM findet das dritte von acht Rennwochenenden im diesjährigen Kalender vom 19. bis 21. Juni am Lausitzring statt.

Stimmen zum Rennwochenende

Mirko Bortolotti: "Uns wurde die Stärke verwehrtR-Ergebnisse an beiden Tagen, basierend auf unserer Meinung nach fragwürdigen Entscheidungen der Stewards. Zweimal in der Überholspur wegen unsicherer Freifahrten getroffen zu werden und dann infolgedessen Strafen zu erhalten, ist schwer zu verstehen und birgt das Risiko, einen gefährlichen Präzedenzfall zu schaffen. Positiv ist, dass wir leistungstechnisch in die richtige Richtung gehen und weiterhin solide Fortschritte machen."

Maximilian Paul: "Zuallererst freue ich mich, dass wir als Team mit Lamborghini solche Fortschritte gemacht haben. Unser Auto ist endlich in einer Position, in der wir mithalten und ganz vorne stehen können, wie Mirko gezeigt hat. Entschuldigung an das Team für den Kontakt in meinem zweiten Rennen, der bedeutete, dass wir nicht ins Ziel kommen konnten. Die Stimmung ist trotzdem gut. Ich bin einfach stolz, Teil dieses Teams zu sein, und es macht unglaublich viel Spaß. Ich werde weiter an meinem eigenen Spiel arbeiten und gemeinsam sorgen wir dafür, dass wir ein wirklich großartiges Auto auf die Strecke bringen und erfolgreich sind."

Gottfried Grasser, Teamchef: "Insgesamt war das Wochenende sehr positiv. Wir hatten vor der Veranstaltung in Zandvoort nicht getestet, und es hat am Wochenende eine Weile gedauert, bis wir das richtige Gleichgewicht mit dem neuen Setup gefunden haben. Wir sehen jetzt, dass wir uns auf dem richtigen Weg bewegen, und freuen uns, die Lücke geschlossen zu haben. Die Zusammenarbeit zwischen Lamborghini Squadra Corse, den Teams und der Rennserie verdient hier besondere Erwähnung. Der Dialog war sehr konstruktiv und wir sind optimistisch hinsichtlich der bevorstehenden Ereignisse. Die Rennen in Zandvoort waren jedoch turbulent für uns. Wir sind mit den Entscheidungen der Rennleitung bezüglich Vorfällen in der Boxengasse nicht einverstanden. Bis jetzt hatte ein Auto auf der Überholspur immer Vorrang, und zu unserer Überraschung wurde das diesmal ganz anders gehandhabt. Ich denke, die Entscheidungen von diesem Wochenende bedürfen einer Klarstellung, sonst wird es bei den Boxenstopps in Zukunft nur noch Chaos geben. Betrachtet man das große Ganze, ist das für uns im Moment jedoch zweitrangig. Unser Fokus liegt darauf, mit dem neuen Auto zu arbeiten, und wir werden unser Bestes geben, um bald den nächsten Schritt zu machen. Vielen Dank an das gesamte Team für ihren unermüdlichen Einsatz. Wir werden weiter dranbleiben und freuen uns auf die kommenden Rennen."

Quelle: grasser-racing.com


Dienstag, 26. Mai 2026

Emil Frey Racing glänzt in Zandvoort mit erstem Sieg für Matteo Cairoli und Heimpodium für Thierry Vermeulen

#69 Thierry Vermeulen (NLD / Ferrari 296 GT3 Evo / Emil Frey Racing)
Foto: ADAC-Motorsport

Beim zweiten DTM-Saisonevent auf dem Circuit Zandvoort verzeichnete Emil Frey Racing ein erfolgreiches Wochenende: Matteo Cairoli fuhr in seinem erst dritten DTM-Rennen nach eindrucksvoller Pole Position einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein und wurde zudem zum Driver of the Day gekürt – ein beeindruckendes Statement des Italieners in der noch jungen Saison. Im Mittelpunkt stand dabei auch Thierry Vermeulen, der vor heimischem Publikum sein erstes DTM-Podium in Zandvoort feierte und am Sonntag erneut stark auftrumpfte – ein Fehler beim Boxenstopp und eine andere Reifenstrategie kostete ihn jedoch am Ende einen möglichen Sieg.

Unterstützt von BWT und Windhager auf dem Nummer 14 Ferrari von Matteo Cairoli sowie Red Bull und Verstappen.com am #69 Ferrari von Thierry Vermeulen erlebte Emil Frey Racing beim Heimspiel des jungen Niederländers auf dem Circuit Zandvoort ein starkes DTM-Wochenende mit einem Sieg, einem Podium und starken Auftritten beider Fahrer.

Rennen 1 – Samstag, 23. Mai 2026

Ein perfekter Start ins Wochenende: Matteo Cairoli sicherte sich eindrucksvoll seine erste Pole Position in der DTM, während Thierry Vermeulen die erste Startreihe für Emil Frey Racing mit Platz zwei komplettierte.

Beim Start blieb Matteo Cairoli vorne und kontrollierte das Feld. Thierry Vermeulen musste zunächst den Mercedes von Lucas Auer ziehen lassen, stabilisierte sich jedoch auf Rang drei und kontrollierte das Rennen in der Folge. Dank eines komfortablen Vorsprungs konnte er seine Position auch nach dem Pflichtboxenstopp verteidigen.

Einmal mehr glänzte das Team in der Boxengasse: Mit einer Standzeit von 6,110 Sekunden gelang beim Stopp von Vermeulen der schnellste Boxenstopp des Tages.

An der Spitze kontrollierte Matteo Cairoli das Rennen souverän. Bis zu seinem Boxenstopp hatte er sich bereits einen signifikanten Vorsprung erarbeitet. Der Italiener liess sich den Sieg nicht mehr nehmen und überquerte in seinem dritten DTM-Rennen erstmals als Sieger die Ziellinie.

Thierry Vermeulen komplettierte das starke Teamergebnis mit Platz drei und feierte vor heimischem Publikum sein erstes DTM-Podium. Matteo Cairoli wurde zusätzlich verdient zum Driver of the Day gewählt.

Rennen 2 – Sonntag, 24. Mai 2026

Nach viel Verkehr im Qualifying erzielte Matteo Cairoli die sechstschnellste Zeit. Thierry Vermeulen wiederholte seine starke Leistung vom Vortag und sicherte sich erneut den zweiten Startplatz. Der Sieger vom Samstag ging im heutigen Rennen mit einem sogenannten Success Ballast von 20 kg Extragewicht an den Start, was sich auf die Performance spürbar auswirkte. 

Beim Start verloren allerdings beide Emil Frey Racing Ferrari an Boden: Matteo Cairoli fiel auf Platz 8 zurück, Thierry Vermeulen musste Lucas Engstler im #130 Lamborghini passieren lassen. Den ersten von zwei Boxenstopps absolvierte die #14 in Runde 9 – und während viele Teams Fehler machten, gewann die Mannschaft dank einer Standzeit von 6,3 Sekunden drei Positionen im Rennen. 

Thierry Vermeulen blieb länger draussen, erbte die Führung und kam gemeinsam mit den Top-3-Platzierten an die Box. Ein kurzer Zwischenfall nach einem Unsafe Release des Manthey-Porsches von Thomas Preining sorgte für eine Schrecksekunde in der Boxengasse, doch der Niederländer blieb cool und behielt die Nase vorne, um Platz 3 zu behaupten. 

Das Safety Car kam kurz in Runde 17 auf die Strecke, um Teile aufzusammeln – und beim Restart machte Thierry Vermeulen alles richtig: Erst überholte er den #130 Lamborghini und kletterte auf Rang 2, kurz darauf schnappte er sich auch noch die Führung vom #3 BMW von Kelvin van der Linde. Ab diesem Moment war der #69-Pilot der fliegende Holländer und fuhr in seiner eigenen Welt: Nach zwei Runden hatte er sich bereits um 2,2 Sekunden abgesetzt und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Doch beim Stopp schlich sich ein Fehler ein – das Auto wurde zu früh herabgelassen und musste erneut aufgebockt werden, wertvolle Sekunden blieben so auf der Strecke.

Während Thierry Vermeulen den mittleren Stint absolut dominierte, konnte er im dritten Stint mit gebrauchten Reifen nicht mehr angreifen und musste die Konkurrenz ziehen lassen. Er kam schliesslich als Fünfter ins Ziel; Matteo Cairoli nahm mit Platz 11 ebenfalls noch wichtige Punkte mit.

Stimmen zum Rennwochenende

Matteo Cairoli (Italien)

„Der Sieg am Samstag war ein unglaubliches Gefühl! Trotz meines Vorsprungs war in den letzten Runden höchste Konzentration gefordert, da die Reifen ziemlich stark abgebaut hatten. Seit vielen Jahren war es immer mein Ziel, ein Rennen in der DTM zu gewinnen, und jetzt bin in natürlich umso glücklicher über diesen Sieg. Am Sonntag hingegen erlebten wir ein sehr kompliziertes Rennen. Mit dem Extragewicht war es natürlich schwierig. Aber trotzdem hatte ich heute mehr Balanceprobleme als im gestrigen Rennen. Ich denke ich habe am Sonntag das Maximum rausgeholt.”

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Allgemein war es ein wirklich schönes Wochenende hier in Zandvoort mit den ganzen Fans und es ist immer schön, auf dieser besonderen Strecke mein Heimrennen zu feiern. Ich hatte zwei starke Qualifyings und dann das Podium am Samstag war natürlich super. Am Sonntag hatten wir eine super Pace, die wir so nicht ganz erwartete hatten, aber machten dann einen Fehler und es war schmerzhaft zuzusehen, wie das Podium in die Ferne driftete. Aber dennoch gaben wir 100 Prozent und ich bin sehr stolz auf jeden Einzelnen im Team und ich kann es kaum erwarten, wo wir bei den nächste Rennen stehen.”

Quelle: emilfreyracing.com

Manthey erzielt vier Top-Zehn Platzierungen beim DTM-Gastspiel im niederländischen Zandvoort

  • Thomas Preining fährt bei der DTM in Zandvoort einen siebten und einen achten Platz ein  
  • Ricardo Feller erreicht in den Niederlanden zweimal den zehnten Rang 
  • Am Sonntag absolviert die Boxencrew des Teams den schnellsten Reifenwechsel des Tages 

#91 Thomas Preining (AUT / Porsche 911 GT3 R / Manthey)
Foto: ADAC-Motorsport

Beim DTM Gastspiel in den Niederlanden erreicht Manthey vier Top Zehn Ergebnisse und verbucht damit beim zweiten von acht Rennwochenenden der Sprintsaison 2026 mit beiden Porsche 911 GT3 R wichtige Meisterschaftspunkte. Von Startplatz zehn aus fuhr Thomas Preining (Österreich) am Samstag auf Rang sieben vor und erreichte auch am Sonntag mit Platz acht die Punkteränge. Ricardo Feller (Schweiz) fuhr in den Dünen von Zandvoort zweimal den zehnten Platz ein, nachdem er am Samstag von Position elf und am Sonntag von Platz 16 gestartet war. Einen Erfolg konnte zudem die Boxenstopp Crew des Meuspather Teams verbuchen: Am Sonntag gelang ihr an der Startnummer 90 mit 6,133 Sekunden der schnellste Reifenwechsel des Tages. Nach den ersten vier Saisonrennen in Österreich und den Niederlanden rangiert Manthey nun auf Position fünf in der DTM Teamwertung (68 Punkte). Thomas Preining belegt mit 46 Punkten den vierten Platz in der Fahrermeisterschaft, während Ricardo Feller den elften Platz innehat (23 Punkte).

„Im ersten Qualifying konnten wir unsere Leistung leider nicht maximieren und es hat nur für die Startpositionen zehn und elf gereicht. Im Zuge des vergleichsweise ereignislosen Rennens konnten wir dann aber unsere Stärken bei der Strategie und den Boxenstopps ausspielen und mit beiden Fahrzeugen Positionen gutmachen. Im Sonntagszeittraining hat Thomas eine gute Runde zusammengebracht und sich mit Platz sieben in eine gute Ausgangslage gebracht. Ricardo konnte leider aufgrund von Verkehr und weil unsere Strategie im Qualifying nicht ganz aufging, nur Rang 16 erreichen. Das Rennen startete dann gut für uns und wir konnten uns sowohl auf der Strecke als auch in der Boxengasse mit beiden Fahrern auf die Plätze vier und neun vorarbeiten. Im weiteren Rennverlauf wurde die Performance unserer Autos leider beeinträchtigt: Die Startnummer 90 trug von einer unverschuldeten Berührung mit einem Konkurrenten während der Safety-Car-Phase einen Schaden davon. Mit Thomas trafen wir nach dem zweiten Boxenstopp auf Verkehr in der Fast Lane und es kam zu einem Kontakt mit Mirko Bortolotti im Lamborghini. Dadurch wurde das Fahrzeug beschädigt, was uns am Ende einige Plätze kostete. Anstatt des Sprungs nach vorne in Richtung Podium ging es für ihn daher leider nach hinten. Das ist schade, denn der dritte Rang war auf jeden Fall in Reichweite. In Anbetracht der Startposition wurde es für die Startnummer 90 am Ende ein solides Top-Zehn-Ergebnis“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH.

„Grundsätzlich haben wir uns das Wochenende in Zandvoort von den Ergebnissen her besser vorgestellt. Wir konnten mit Thomas zwar den Kontakt zur Spitze in der Meisterschaft halten, aber leider nicht auf das Podium vorfahren. Auch mit Ricardo hatten wir uns bei seinem zweiten Sprintrennwochenende mit dem Team größere Ziele gesetzt. Am Ende halten wir aber fest, dass wir in beiden Rennen mit beiden Autos gepunktet haben, was im Hinblick auf die Meisterschaft sehr wichtig ist”, fasst Martin Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH, zusammen. „Jetzt schauen wir dem Lausitzring entgegen und wollen dort wieder um Siege kämpfen und mit beiden Fahrzeugen den Abstand zur Front in der Meisterschaft verkleinern“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.

Für die nächsten beiden Saisonläufe führt der Rennkalender die DTM Teams vom 19. bis 21. Juni an den Lausitzring. Zuvor wird Manthey nach Frankreich reisen, um dort bei den 24 Stunden von Le Mans (10. bis 14. Juni 2026) um den dritten LMGT3 Klassensieg in Folge zu kämpfen.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende in Zandvoort:

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Ein durchwachsenes Wochenende, von dem wir uns etwas mehr erwartet haben. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Auto gewesen und die Leistung des Teams war, wie immer, klasse. Mich freut, dass wir im Vergleich zum Red Bull Ring etwas Performance gefunden, auch wenn man das an den Ergebnissen nicht ganz ablesen kann. Das Ergebnis des Samstagsrennens war solide und die Meisterschaftspunkte sehr wichtig. Am Sonntag hatten wir im Qualifying leider ein wenig Pech mit der Position auf der Strecke und haben gleichzeitig etwas ausprobiert, was nicht ganz funktioniert hat. Das kann immer passieren und dafür konnten wir dann im Rennen aber gut aufholen und das zweite Punkteergebnis einfahren. Am Lausitzring ist das Ziel natürlich, noch einen weiteren Sprung nach vorne zu machen.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Am Samstag haben wir uns nach einem schwierigen Qualifying mit einer guten Strategie und Boxenstopps sowie einem guten Start nach vorne gearbeitet und wichtige Punkte geholt. Das Qualifying am Sonntag lief mit Platz sieben besser. Nach dem Start waren wir schnell schon Fünfter und sind dann um das Podium mitgefahren. Leider gab es nach dem zweiten Boxenstopp in der Boxengasse eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Das kann einfach immer passieren, da es in Zandvoort sehr eng in der Pitlane ist. Dabei wurde das Auto leider stark beschädigt. Daher war es dann nur noch wichtig im Rennen zu bleiben und das Auto nachhause zu bringen. Ich bin froh, dass wir am Ende noch gute Punkte für die Meisterschaft geholt haben.“

Quelle: manthey-racing.com

DTM – Stars and Stories vom Circuit Zandvoort

Sonne, volle Tribünen und jede Menge Geschichten abseits der Strecke: Rund um das DTM-Wochenende in Zandvoort war auf und neben dem Dünenkurs einiges geboten. Gaming-Star MontanaBlack schaute bei der DTM vorbei. Der ehemalige Rennrad-Profi Fabian Wegmann schickte das Feld in den ersten Lauf, bereits vor den Rennen liefen die DTM-Stars beim BWT Best Water Run für den guten Zweck. Dazu überzeugte Lokalmatador Thierry Vermeulen bei seinem Heimspiel mit einem Podiumsplatz sowie einer Box voller Fans.

Lokalmatador Thierry Vermeulen stand im Mittelpunkt des Publikumintersses in Zandvoort
Foto: ADAC-Motorsport

MontanaBlack macht Boxenstopp in Zandvoort

Prominenter Besuch im Fahrerlager: Gaming-Star MontanaBlack – besser bekannt als „Monte“ – radelte zum DTM-Stopp nach Zandvoort. Der Streamer, der auf Twitch und YouTube mehrere Millionen Follower begeistert, ist einer der bekanntesten Internetstars Deutschlands. In Zandvoort zog es ihn zu Max Reis, der im ADAC GT Masters für das Haupt Racing Team an den Start geht. MontanaBlack streamte den Besuch bei der DTM für seine knapp sechs Millionen Follower live auf Twitch und zeigte sich begeistert: „Was für eine Hammer-Stimmung! Ich war schon mal in Zandvoort und finde es hier immer super. In Kombination mit der DTM ist das natürlich überragend. Besser geht es nicht bei diesem Wetter. Da schmecken Bratwurst und Bier doppelt gut.“

DTM-Stars laufen beim BWT Best Water Run

Am Donnerstagabend drehten sich auf dem Circuit Zandvoort nicht die Räder – dafür schnürten DTM-Piloten, Medienvertreter, Teammitglieder und Organisatoren die Laufschuhe. Beim BWT Best Water Run ging es über die 4,259 Kilometer lange Rennstrecke, DTM-Partner BWT belohnte den Einsatz jedes Läufers mit jeweils sechs Euro. Die gesammelte Summe geht an die b.waterMISSION, die seit Jahren Brunnenbauprojekte in Afrika unterstützt. Aston-Martin-Pilot Nicki Thiim lief als einer der ersten DTM-Piloten durchs Ziel: „Das war verrückt und bei dem warmen Wetter sehr anstrengend. Gegen Ende ging mir etwas der Sprit aus. Aber die Bedingungen waren toll und für einen guten Zweck zu laufen, lohnt sich immer.“ Ähnlich erging es Luca Engstler: „Nach den anstrengenden letzten Wochen mit dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring war meine Pace nicht berauschend, aber im Rennwagen sieht das wieder anders aus. Es ist toll, dass so viele Läufer bei dem Charity-Run mitgemacht haben.“

Ex-Radprofi Wegmann weist DTM-Fahrern den Weg

Fabian Wegmann, dreimaliger Deutscher Meister im Straßenrennen, war in Zandvoort zum ersten Mal zu Gast bei der DTM und zeigte sich von der Atmosphäre beeindruckt. „Die ersten Eindrücke sind mega, vor allem bei diesem Traumwetter. Als ehemaliger Radprofi liebe ich die Geschwindigkeit, auch wenn ich im Gegensatz zu den DTM-Fahrern, die natürlich deutlich schneller sind, ordentlich strampeln musste“, sagte der Zweirad-Experte. Anschließend griff er selbst ins Geschehen ein: Mit dem Schild „Drivers start your engines“ schickte er das Feld in den ersten Lauf. Wegmann ist sportlicher Leiter der A.S.O. Germany, die gemeinsam mit dem ADAC Radsportevents wie die ADAC Cyclassics Hamburg veranstalten.

Sebastian Wheldon auf den Spuren von Vater Dan

Zum attraktiven Rahmenprogramm der DTM zählten zwei Läufe der FIA Formula Regional European Championship. Einer der stärksten Fahrer war Sebastian Wheldon, der den Samstagslauf gewinnen konnte. Dem 17-Jährigen liegt das Rennfahren im Blut: Sein Vater Dan Wheldon war einer der erfolgreichsten Piloten seiner Generation. Der Brite gewann 2005 die IndyCar Series sowie das legendäre Indianapolis 500 in den Jahren 2005 und 2011. Bei einem tragischen Unfall kam Dan Wheldon 2011 ums Leben. Sein Sohn führt das Erbe fort und zeigte auf dem Formel-1-Kurs in Zandvoort, dass er zu den vielversprechendsten Nachwuchsfahrern gehört.

Dritter auf dem Podium, Erster in den Herzen: Vermeulen begeistert Zandvoort

Thierry Vermeulen hat bei seinen DTM-Heimrennen in Zandvoort doppelt gepunktet: Der Lokalmatador aus Venlo fuhr einen starken dritten Platz ein und freute sich über den riesigen Support der niederländischen Fans. Beim Pitwalk strömten die Zuschauer an seine Box, um ihn und seinen Ferrari zu besuchen. „Es ist einfach mega, hier in Zandvoort mein Heimspiel zu haben“, sagte Vermeulen. „Die Strecke ist ohnehin für jeden Fahrer etwas Besonderes, aber mit all den niederländischen Fans auf den Tribünen fühlt es sich für mich noch einmal extra speziell an. Besonders schön ist es, wie nah die Fans bei uns sind, etwa in der Boxengasse oder beim Pitwalk. Der GT-Sport wächst in den Niederlanden immer weiter und es ist toll, wie die Begeisterung hier Jahr für Jahr größer wird.“

b.waterMISSION auf dem Dünenkurs im Fokus

Im Rahmen der Initiative „Driving Change“ setzen der ADAC und BWT ein starkes Zeichen für nachhaltigen Fortschritt im Motorsport. Die b.waterMISSION stand dabei im Mittelpunkt des DTM-Wochenendes in Zandvoort – ein Brunnenbauprojekt in Afrika für den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Der BWT Race Lap Award ist unmittelbar damit verknüpft: Für jede im Rahmen der DTM gefahrene Rennrunde spenden BWT und der ADAC vier Euro zur Unterstützung der b.waterMISSION. Jede Runde trägt damit direkt zum Ausbau der globalen Trinkwasserversorgung bei.


Montag, 25. Mai 2026

Van der Linde krönt Achterbahnfahrt mit erstem DTM-Sieg für BMW

  • Südafrikaner gewinnt turbulenten vierten Saisonlauf in Zandvoort
  • Dörr feiert erstes DTM-Podium, Wittmann fährt von 13 auf Platz drei
  • 39.500 Besucher beim DTM-Stopp auf dem niederländischen Formel-1-Kurs

Großer Jubel bei Kelvin van der Linde über seinen Zandvoort-Sieg
Foto: ADAC-Motorsport

Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) hat in Zandvoort nach einem spektakulären Rennverlauf seinen ersten DTM-Sieg für BMW eingefahren. Der Südafrikaner bewies Kämpferherz und belohnte sich am Sonntag für einen couragierten Auftritt mit dem neunten DTM-Erfolg seiner Karriere. „Der Sieg tut unfassbar gut, ich kann das gar nicht in Worte fassen. Das Rennen war eine emotionale Achterbahnfahrt, aber genau dafür liebe ich die DTM. Nach dem Auftakt in Spielberg haben wir Details verbessert und viel Arbeit in Boxenstopps investiert. Das hat sich ausgezahlt“, freute sich der 29-Jährige. Jubel auch bei Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport): Der McLaren-Pilot belegte Rang zwei und feierte damit den ersten Podiumsplatz für sich und sein Team. Van der Lindes Teamkollege Marco Wittmann (Fürth) zeigte eine fantastische Aufholjagd und sicherte sich mit einer cleveren Strategie Position drei. Den zweiten Auslandsstopp der DTM im niederländischen Zandvoort erlebten 39.500 Zuschauer.

Keyfacts, Circuit Zandvoort, Zandvoort, Saisonrennen 4 von 16

  • Streckenlänge: 4.259 Meter
  • Wetter: 25 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Kelvin van der Linde (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo #3), 1:32,831 Minuten
  • Sieger: Kelvin van der Linde (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo #3)
  • Schnellste Rennrunde: Timo Glock (Dörr Motorsport, McLaren 720S GT3 Evo #16), 1:34,493 Minuten

Pole-Setter van der Linde dominierte die erste Rennhälfte und lag nach dem ersten Boxenstopp in Führung. Zu diesem Zeitpunkt folgten Ferrari-Pilot Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) und Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) im Lamborghini Temerario GT3 auf den Plätzen zwei und drei. Dörr und Wittmann kämpften sich nach einer kurzen Safety-Car-Phase auf die Ränge sieben und neun vor. Aufreger dann in Runde 20: Vermeulen konnte van der Linde überholen, dessen Pirelli-Slicks stärker abgebaut hatten. Folgerichtig absolvierte der BMW-Pilot als erster Fahrer seinen zweiten Boxenstopp – und diese Taktik zahlte sich aus. Mit bereits angewärmten Reifen zog er einige Runden später an Vermeulen vorbei, der mit noch kalten Pneus keine Chance hatte.

Dörr und Wittmann verfolgten dagegen eine andere Taktik. Sie fuhren in Runde 26 als letzte Fahrer zum zweiten Boxenstopp und schoben sich in den finalen Umläufen nach teilweise spektakulären Überholmanövern auf Rang zwei und drei vor. Nach 35 Runden gewann van der Linde vor Dörr und Wittmann. Hinter den Top-Drei überquerte Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) als Vierter die Ziellinie. Der taktisch versierte Routinier setzte ebenfalls auf späte Boxenstopps, konnte acht Positionen gutmachen und übernahm damit wieder die DTM-Tabellenführung. Vermeulen beendete das zweite Rennen vor seinen Fans als Fünfter.

Auf den Positionen sechs und sieben folgten mit Engstler und Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt) zwei Lamborghini Temerario GT3. Bester Porsche-Pilot war Thomas Preining (A) vom Team Manthey als Achter. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) steuerte den dritten Lamborghini auf Rang neun, Ricardo Feller (CH) sicherte sich im zweiten Neunelfer von Manthey Platz zehn.

Weitere Stimmen zum Rennen

Ben Dörr: „Den zweiten Platz habe ich nicht wirklich für möglich gehalten. Ich bin unfassbar stolz. Beim ersten Boxenstopp hat leider ein Rad geklemmt, dadurch bin ich mehrere Plätze zurückgefallen und hatte die Hoffnung auf ein Top-Ergebnis eigentlich schon verloren. Aber ich konnte mich mit einem guten Manöver nach dem anderen wieder nach vorne boxen.“

Marco Wittmann: „Eine super Strategie und ein gutes Reifen-Management waren entscheidend für das gute Rennen, das mit vielen Zweikämpfen unglaublich intensiv war. Zu Beginn bin ich reifenschonend gefahren, daher konnte ich nach der Safety-Car-Phase meine Vorderleute überholen. Natürlich fährt man am liebsten souverän an der Spitze, aber diese Duelle auf der Strecke machen einfach großen Spaß.“


Ergebnis, 4. Meisterschaftslauf, Circuit Zandvoort (Top-Five)

1. Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport)

2. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +6,377 Sekunden

3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +7,046 Sekunden

4. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +7,510 Sekunden

5. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +11,053 Sekunden


Sonntag, 24. Mai 2026

DTM: Zweite Saison-Pole für Kelvin van der Linde

#3 Kelvin van der Linde (ZAF / BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport)
Foto: ADAC-Motorsport

BMW-Pilot Kelvin van der Linde ist im Zeittraining eine Macht. Der Südafrikaner fuhr am Sonntagvormittag beim zweiten Qualifying auf dem Circuit Zandvoort mit 1:32.831 Minuten die schnellste Runde. Damit sicherte sich der 29-Jährige drei Zusatzpunkte und geht bereits zum elften Mal in seiner Karriere von Startplatz eins aus in ein DTM-Rennen.

„Das Auto war auf der Strecke eine echte Waffe. Es ist bereits meine zweite Pole im vierten Qualifying der Saison, das habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Aus dem bitteren Ausfall am Samstag haben wir als Team Kraft gezogen, darauf bin ich sehr stolz. Bei den hohen Temperaturen wird es im Rennen vor allem auf das richtige Reifen-Management ankommen“, sagte van der Linde.

Lokalmatador Thierry Vermeulen präsentiert sich bei seinem Heimspiel weiterhin stark und belegte im Ferrari 296 GT3 Evo wie am Samstag Platz zwei. In der zweiten Startreihe folgen zwei Lamborghini Temerario GT3. Luca Engstler erzielte die drittschnellste Zeit, Markenkollege Mirko Bortolotti bestätigte seinen Aufwärtstrend und sicherte sich Rang vier. Ben Dörr steuerte seinen McLaren 720S GT3 Evo auf Platz fünf.

Das zweite Qualifying in Zandvoort fand am Sonntagvormittag bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 19 Grad Celsius statt. Wie am Vortag gingen die Piloten erst spät auf Zeitenjagd. Drei Minuten vor Schluss übernahm Bortolotti mit seiner Top-Runde die Führung, eine Minute später gelang van der Linde die Bestzeit. Vermeulen und Engstler legten in ihren jeweils vierten Umläufen nach und sicherten sich die Positionen zwei und drei. Die Abstände waren äußerst knapp, die Top-Ten lagen innerhalb von sieben Zehntelsekunden.

Ergebnis Qualifying, 4. Saisonlauf, Circuit Zandvoort (Top-Five)

  1. Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport), 1:32,831 Minuten
  2. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +0,177 Sekunden
  3. Luca Engstler (D/TGI Team by GRT), +0,340 Sekunden
  4. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +0,374 Sekunden
  5. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +0,412 Sekunden

Quelle: dtm.com


DTM: Buus nachträglich disqualifiziert, Strafen für Lamborghini-Duo

#29 Bastian Buus (DNK / Porsche 911 GT3 R Evo / Land-Motorsport)
Foto: ADAC-Motorsport

Ergebnis-Update für das Samstagsrennen der DTM in Zandvoort: Der Däne Bastian Buus wurde nachträglich disqualifiziert. Sein Porsche 911 GT3 R entsprach nicht dem Technischen Reglement, da das Fahrzeug das vorgeschriebene Mindestgewicht unterschritt. Buus hatte den dritten Meisterschaftslauf ursprünglich auf der vierten Position beendet, diesen Platz übernimmt Mercedes-AMG-Pilot Jules Gounon.

Nachträglich bestraft wurden auch zwei Lamborghini-Fahrer. Marco Mapelli erhielt eine 5-Sekunden-Ersatzstrafe anstelle einer Pitstop-Penalty wegen Parallelfahrens in der Boxengasse und belegt die 15. Position. Weil Mirko Bortolotti seinem Landsmann in dieser Situation die Vorfahrt bei der Einfahrt in die Fastlane nicht gewährt hatte, bekam er ebenfalls eine 5-Sekunden-Ersatzstrafe anstatt einer Pitstop-Penalty. Der Italiener rutscht im neuen Rennergebnis auf den 14. Platz.

Quelle: dtm.com

Samstag, 23. Mai 2026

Erster DTM-Sieg – cooler Cairoli dominiert auf dem Dünenkurs

  • Ferrari-Pilot feiert in Zandvoort ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg
  • Auer übernimmt mit Platz zwei die Führung im Gesamtklassement
  • Lokalmatador Vermeulen wird vor seinen Fans Dritter

Zweimal Ferrari auf dem DTM-Podium: Matteo Cairoli (l.) und Thierry Vermeulen (r.)
Foto: ADAC-Motorsport

Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) ist in Zandvoort einfach nicht zu bremsen. Nach Platz eins im Qualifying blieb der Ferrari-Fahrer im Samstagslauf cool und sicherte sich in seinem dritten DTM-Rennen den ersten Sieg. „Ein unglaubliches Gefühl! Trotz meines Vorsprungs war in den letzten Runden höchste Konzentration gefordert, da die Reifen ziemlich stark abgebaut haben. Ich weiß noch, wie ich 2013 zum ersten Mal die DTM geschaut habe. Seitdem war es mein großes Ziel, eines Tages in der Serie zu fahren. Umso glücklicher bin ich über den Sieg. Ich bin mir sicher, dass uns dieser Erfolg einen zusätzlichen Aufschwung für die Saison geben wird“, freute sich Cairoli. Mit einem Rückstand von 3,6 Sekunden überquerte Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) als Zweiter die Ziellinie. Damit beendete der Österreicher jedes der drei bisherigen DTM-Rennen auf dem Treppchen und übernahm die Führung in der Gesamtwertung. Lokalmatador Thierry Vermeulen belegte im zweiten Ferrari 296 GT3 Evo von Emil Frey Racing vor seinen Fans den dritten Podiumsplatz.

Keyfacts, Circuit Zandvoort, Zandvoort, Saisonrennen 3 von 16

Streckenlänge: 4.259 Meter

Wetter: 28 Grad, sonnig

Pole-Position: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:32,974 Minuten

Sieger: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14)

Schnellste Rennrunde: Ricardo Feller (Manthey, Porsche 911 GT3 R #90), 1:34,600 Minuten

Pole-Setter Cairoli zeigte beim Start am Samstagmittag auf dem niederländischen Formel-1-Kurs keine Nerven und behauptete seine Führung. Auer schob sich um eine Position auf Rang zwei vor und verdrängte Vermeulen auf Platz drei. Dahinter folgten der starke Nachwuchsfahrer Bastian Buus (DK/Land-Motorsport) im Porsche 911 GT3 R und Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter).

Bis zum Pflicht-Boxenstopp hatte Cairoli seinen Vorsprung auf über zwei Sekunden ausgebaut, holte sich in Runde 16 neue Pirelli-Slicks und ging als Erster wieder auf die Strecke. Auer, Vermeulen, Buus und Gounon reihten sich nach ebenfalls guten Reifenwechseln auf den Positionen zwei bis fünf ein. Während die Abstände der Top-Drei in etwa gleich blieben, entwickelte sich dahinter ein spannender Zweikampf zwischen Buus und dem immer wieder attackierenden Gounon. Der erst 22-jährige Däne ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und wehrte im Neunelfer jeden Angriff seines französischen Konkurrenten ab. Nach 36 fehlerlosen Runden wurde Cairoli als Erster vor Auer, Vermeulen, Buus und Gounon abgewunken.

McLaren-Pilot Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) beendete das dritte DTM-Rennen als Sechster. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) konnte sich mit einem späten Reifenwechsel auf Position sieben verbessern, fiel in der Tabelle jedoch hinter Markenkollege Auer auf Rang zwei zurück. Den achten Platz sicherte sich Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A/Manthey), bester Lamborghini-Pilot war Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) als Neunter. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) komplettierte im Aston Martin Vantage GT3 die Top-Ten.

Weitere Stimmen zum Rennen

Lucas Auer: „Der zweite Platz ist ein super Ergebnis. Es war das erste Rennen mit den neuen DTM-Reifen unter diesen warmen Bedingungen, daraus können wir viele neue Erkenntnisse gewinnen. Matteo Cairoli hat das Rennen dominiert und verdient seinen ersten Sieg geholt. Am Sonntag werden die Karten neu gemischt, dann wollen wir wieder vorne angreifen.“

Thierry Vermeulen: „Ich freue mich riesig, dass ich es bei meinem DTM-Heimspiel in Zandvoort endlich aufs Podium geschafft habe. Zusammen mit dem Sieg von Matteo Cairoli ist es ein überragendes Ergebnis fürs Team. Beim Start bin ich leider nicht gut weggekommen, weil plötzlich die Traktionskontrolle eingesetzt hat. Dadurch konnte Lucas Auer an mir vorbeiziehen.“

Ergebnis, 3. Meisterschaftslauf, Circuit Zandvoort Top-Five)

1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)

2. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +3,622 Sekunden

3. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +4,786 Sekunden

4. Bastian Buus (DK/Land-Motorsport), +6,823 Sekunden

5. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +7,187 Sekunden

Cairoli feiert erste DTM-Pole – zwei Ferrari in Startreihe eins

Matteo Cairoli gibt in Zandvoort weiterhin den Ton an. Der Trainingsschnellste vom Freitag fuhr am Samstag beim ersten Qualifying auf dem Dünenkurs mit 1:32.974 Minuten erneut Bestzeit und blieb als einziger Fahrer unter 1:33,000 Minuten. Damit geht der Italiener zum ersten Mal von Startplatz eins aus in ein DTM-Rennen.

#14 Matteo Cairoli (ITA / Ferrari 296 GT3 Evo / Emil Frey Racing)
Foto: ADAC-Motorsport

"Meine erste Pole-Position in der DTM fühlt sich überragend an! Ich bin in meiner Karriere bislang noch nicht oft in Zandvoort gefahren, deshalb ist das Ergebnis für mich umso schöner. An die starke Leistung wollen wir im Rennen natürlich anknüpfen und gewinnen", erklärte der Ferrari-Pilot, der als Gewinner des Pirelli Pole Position Awards drei Zusatzpunkte sammelte. Neben dem Italiener steht sein Teamkollege Thierry Vermeulen in der ersten Startreihe. Der Lokalmatador beendete das Qualifying im Ferrari 296 GT3 Evo von Emil Frey Racing mit einem Rückstand von 0,171 Sekunden auf Rang zwei. "Der zweite Startplatz ist eine super Ausgangslage für mein Heimrennen. Nach einigen Problemen im Freien Training am Freitag hat das Team bis drei Uhr nachts am Fahrzeug gearbeitet und sogar den Motor gewechselt. Im Qualifying hat sich das Auto dann richtig gut angefühlt. Außerdem war es die richtige Entscheidung, zwei Aufwärmrunden mit den Reifen zu fahren", sagte der Niederländer.

Den dritten Platz belegte Lucas Auer vom Mercedes-AMG Team Landgraf. Nachwuchsfahrer Bastian Buus bot erneut eine starke Vorstellung und wurde als bester Porsche-Pilot Vierter. Der Butzbacher Ben Dörr bestätigte seine gute Trainingsleistung und steuerte seinen McLaren 720S GT3 Evo auf Position fünf. Tabellenführer Maro Engel steht als Achter in der vierten Startreihe.

Bei sonnigem Wetter und einer Streckentemperatur von knapp 30 Grad Celsius benötigten die Fahrer am Samstagvormittag nur wenige Runden, um den Pirelli-Slick in das optimale Arbeitsfenster zu bringen. Doch erst im letzten Viertel des Zeittrainings wurden die Topzeiten gefahren. Vermeulen übernahm knapp zwei Minuten vor Schluss die Führung und sah zunächst wie der Pole-Setter aus. Doch Cairoli konterte in seinem sechsten Umlauf Sekunden vor dem Ende mit der Bestzeit. Die Top-Fünf beendeten das erste Qualifying innerhalb von 0,45 Sekunden.

Ergebnis Qualifikation, 3. Saisonlauf, Circuit Zandvoort (Top-Five)

1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing), 1:32.974 Minuten

2. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +0.171 Sekunden

3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0.417 Sekunden

4. Bastian Buus (DK/Land-Motorsport), +0.428 Sekunden

5. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +0.435 Sekunden

Quelle: dtm.com


Freitag, 22. Mai 2026

Schnellster im Freien Training: Cairoli jagt durch die Dünen in Zandvoort

  • Italiener entscheidet am Freitag beide Trainings-Sessions der DTM
  • McLaren-Pilot Ben Dörr überzeugt mit starker Performance
  • Mirko Bortolotti macht im neuen Lamborghini einen Sprung nach vorn

Matteo Cairoli präsentierte sich beim DTM-Training in Topform
Foto: ADAC-Motorsport

Matteo Cairoli (Emil Frey Racing) ist in der DTM angekommen und zeigte sich am Freitag auf dem Circuit Zandvoort in Top-Form. Im ersten Freien Training gelang dem Neuzugang aus Italien mit 1:34,289 Minuten die beste Runde, in der zweiten Session am Nachmittag knackte der Ferrari-Pilot mit 1:33,803 Minuten als einziger Fahrer die 1:34.000-Minuten-Marke. „Ich komme immer gerne nach Zandvoort, die Strecke ist einfach großartig. Das Fahrzeug fühlt sich deutlich besser an als beim Auftakt. Vor allem bei der Balance haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht. Das stimmt mich positiv fürs Wochenende. Wir wollen in beiden Rennen möglichst weit vorne starten, dann ist vielleicht sogar ein Podiumsplatz drin“, erklärte Cairoli.

Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) startete als Zweitschnellster ebenfalls stark in das zweite DTM-Wochenende. „Unser Fokus lag im Freien Training weniger auf Experimenten am Setup, sondern ganz klar auf viel Fahrzeit. Hinten raus bin ich mit frischen Reifen mehrere schnelle Runden gefahren, um mich bestmöglich auf das Qualifying vorzubereiten. Ich fühle mich gut gerüstet fürs Wochenende und bin optimistisch, dass wir vorne mitmischen können“, gab sich Dörr kämpferisch. Thomas Preining (A/Manthey) beendete das Freie Training im Porsche 911 GT3 R auf Rang drei. Stark verbessert gegenüber dem Auftakt im österreichischen Spielberg zeigte sich Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), der im neuen Lamborghini Temerario GT3 viertschnellster Pilot wurde. Ricardo Feller (CH/Manthey) steuerte den zweiten Neunelfer vom Team Manthey auf Position fünf, Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) unterstrich nach seinem Sieg beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring als Sechster seine zurzeit gute Form.

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 25 Grad begleiteten das Feld am Freitag beim Freien Training auf dem Formel-1-Kurs in den Niederlanden. Während die meisten Fahrer in der ersten Session verschiedene Einstellungen an den Fahrzeugen testeten, schalteten sie am Nachmittag am Ende der zweiten Einheit in den Qualifying-Modus um und fuhren Top-Zeiten. Cairoli gelang die Bestmarke spät in seinem 15. Umlauf, Dörr schob sich in seiner letzten Runde auf Rang zwei vor.

Das erste Qualifying am Circuit Zandvoort wird am Samstag um 9:45 Uhr gestartet.


Dienstag, 19. Mai 2026

24h-Nürburgring-Sieger Engel über Lackaustausch in der DTM und die "kleine Nordschleife" Zandvoort

Maro Engel kommt als DTM-Tabellenführer nach Zandvoort
Foto: ADAC-Motorsport

Maro Engel (Monaco) ist traumhaft in die Motorsportsaison 2026 gestartet. Nach einem Sieg und einem dritten Platz beim DTM-Auftakt am Red Bull Ring jubelte der Mercedes-AMG-Pilot vergangenes Wochenende auch über den Gesamtsieg des ADAC Ravenol 24h Nürburgring. Diese Erfolgsserie möchte Engel beim anstehenden DTM-Stopp in Zandvoort (22. bis 24. Mai) ausbauen. Vor dem Rennwochenende an der niederländischen Nordsee spricht der DTM-Tabellenführer über seine besondere Beziehung zur DTM, den Geparden auf seinem Mercedes-AMG GT3 und die Vorfreude auf den Dünenkurs.

Maro, du feierst dieses Jahr Jubiläum und bestreitest deine zehnte DTM-Saison. Welche Bedeutung hat die DTM für dich?

Die DTM steht für mich für absoluten Spitzensport. Es geht eng zu, Tür an Tür, Rad an Rad, ab und an mit ein bisschen Lackaustausch - und genau das macht es so spannend. Die DTM ist eine unglaublich harte Serie, von der ich schon als Kind Fan war. Zu Events wie dem Norisring kommen über 100.000 Zuschauer, die genau diesen Motorsport sehen wollen. Für mich ist die DTM kein Sprungbrett, sondern eine Serie, in der man angekommen ist und sich mit den besten GT-Profis der Welt misst. Genau darin liegt der Reiz. In meine zehnte Saison zu gehen, macht mich stolz und ich freue mich nach wie vor auf jedes bevorstehende Rennen.

Wie blickt man als Tabellenführer mit einigen Tagen Abstand auf das DTM-Auftaktwochenende?

Der Sieg auf dem Red Bull Ring war ein gelungener Saisonstart und eine Bestätigung für die harte Arbeit, die wir im Winter investiert haben. Bei den Testfahrten ging es vor allem darum, die neuen Reifen schnell zu verstehen. Dass wir das direkt in ein so starkes Wochenende am Red Bull Ring umsetzen konnten, fühlt sich sehr gut an. Mein letzter Sieg war auch schon eine Weile her – das hat den Moment umso schöner gemacht und ich habe ihn einfach genossen. Den Abend haben ich gemeinsam mit meiner Frau beim Konzert von Umberto Tozzi ausklingen lassen, was das perfekte Ende für einen sehr schönen Tag war.

Nächster Stopp der DTM ist Zandvoort – was verbindest du mit dem niederländischen Dünenkurs?

Vor allem ganz besondere Erinnerungen an meinen Sieg in der Saison 2023. Das war ein fantastisches Wochenende – tolles Wetter, ein starkes Qualifying und ein sehr gutes Rennen. Für mich war es der erste Sieg in der GT3-Ära der DTM. Wenn du in der DTM auf dem Podium stehst, hast du schon einen sehr guten Job gemacht. Wenn du ganz oben stehst, sind das ganz besondere Momente, auf die man mit Stolz zurückblickt.

War die Macht den Circuit Zandvoort so besonders?

Zandvoort ist für mich eine der schönsten Strecken im Kalender. Sie wird nicht umsonst oft als "kleine Nordschleife" bezeichnet: Es geht bergauf und bergab mit einer Mischung aus schnellen und langsamen Kurven. Die Strecke ist in die Natur eingebettet und jede Runde macht einfach Spaß. Die beiden Steilkurven haben die Strecke noch spektakulärer gemacht. Dazu ist die Atmosphäre dort immer besonders.

Allein seit 2024 stehen 13 Podiumsplätze in deiner DTM-Bilanz. Woher kommt diese Konstanz und wie wichtig ist sie im Titelkampf?

Konstanz ist in der DTM extrem wichtig und entscheidend, wenn du den Titel holen willst. Darauf legen wir als Mercedes-AMG Team Ravenol auch großen Wert. Wir hinterfragen uns nach jeder Session, nach jedem Einsatz und versuchen, uns ständig zu verbessern. Wenn man konsequent das Maximum herausholt, folgen auch die Ergebnisse.

Dein Mercedes-AMG GT3 fällt mit seinem Design sofort ins Auge. Wie ist die Idee entstanden?

Das Design finde ich richtig cool. Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt, passt damit perfekt zum Rennsport und verleiht dem Auto einen besonders prägnanten Look. Die Idee kam tatsächlich von meinem Vater, der in seinem Berufsleben als Designer tätig war, als er mich bei einem Rennen am Norisring besucht hat. In einem Gespräch mit den beiden Verantwortlichen von Ravenol nahm das Ganze dann konkrete Formen an. Mir gefällt es super und ich freue mich darauf, bei den nächsten DTM-Rennen mit dem Gepard wieder auf die Jagd nach weiteren Siegen zu gehen.



Montag, 18. Mai 2026

DTM in Zandvoort: Sand, Steilkurven und ein Heimspiel für Vermeulen an Pfingsten

  • Rasante Pfingsten: DTM zu Gast an der Nordseeküste bei Amsterdam
  • Maro Engel fährt als Spitzenreiter zum zweiten Saisonstopp in die Niederlande
  • Lokalmatador Thierry Vermeulen setzt auf Unterstützung der heimischen Fans

Thierry Vermeulen tritt in einem Ferrari 296 GT3 Evo an
Foto: ADAC-Motorsport

Salzige Meeresbrise statt alpiner Höhenluft: Nach dem Auftakt in Spielberg in Österreich geht es für die DTM am Pfingstwochenende (22. bis 24. Mai) zum zweiten Saisonstopp an die niederländische Nordseeküste. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) reist als Spitzenreiter nach Zandvoort – und kommt nach seinem Sieg beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring am vergangenen Wochenende mit Rückenwind an den Formel-1-Kurs. Gespannt blicken die Fans auf Lokalmatador Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), der bei seinem Heimspiel im Ferrari 296 GT3 Evo starke Resultate abliefern will. Tickets für das Rennwochenende in Zandvoort gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV und überträgt am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr aus Zandvoort. Im kostenlosen Stream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

Keyfacts, Circuit Zandvoort, Zandvoort, Saisonrennen 3 und 4 von 16

  • Streckenlänge: 4.259 Meter
  • Layout: 14 Kurven (zehn Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
  • Sieger 2025, Rennen 1: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)
  • Sieger 2025, Rennen 2: René Rast (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo)

Mercedes-AMG mit Doppelspitze nach Zandvoort

Der DTM-Auftakt in Österreich stand für Engel und seinen Markenkollegen Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) unter einem guten Stern: Die Mercedes-AMG-Piloten überzeugten in beiden Rennen mit Podiumsplätzen, Engel konnte zudem den Sonntagslauf für sich entscheiden und möchte diese Serie in den Niederlanden fortsetzen. „Mein Sieg 2023 in Zandvoort war mein erster Erfolg in der GT3-Ära der DTM. Wenn du ganz oben stehst, sind das ganz besondere Momente, auf die man mit Stolz zurückblickt und die man gern wiederholen möchte”, sagt der Routinier.

Hinter dem Mercedes-AMG-Duo lauert mit Marco Wittmann (Fürth) von BMW-Team Schubert Motorsport ein Zandvoort-Experte, der dort bereits zwei DTM-Läufe gewonnen hat. „Zandvoort ist einfach eine coole Strecke mit der tollen Kulisse in den Dünen und dem besonderen Strand-Feeling”, erklärt der BMW-Pilot. „Ich fahre dort sehr gern. BMW war in Zandvoort immer stark, der Kurs liegt uns und wir wollen an das gute Event in Spielberg anknüpfen.” Auch Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) überzeugte bei seinem ersten DTM-Einsatz im Aston Martin Vantage GT3 mit viel Speed und Kampfgeist. Diesen Schwung möchte der selbst ernannte „Dünen-Däne” an die Nordseeküste mitnehmen.

Heimspiel für Ferrari-Pilot Vermeulen

Der in Venlo geborene Lokalmatador Vermeulen freut sich auf viele Freunde und Fans bei seinem Heimspiel. Doch die technisch schwierige Strecke hat ihre Herausforderungen, wie der 23-Jährige weiß: „Zandvoort hat einen echten Old-School-Charakter. Die Strecke ist sehr wellig, hat viele Kuppen, große Höhenunterschiede und Kiesbetten statt Asphalt-Auslaufzonen. Man muss vor allem im Qualifying sehr präzise fahren, denn Fehler werden nicht verziehen. In den Banking-Kurven kann man verschiedene Linien wählen, hier rechne ich mit spektakulären Duellen. Ich kann es kaum erwarten, in Zandvoort an den Start zu gehen, und hoffe, dass mich und meinen Ferrari zahlreiche Fans in der Box besuchen.”

Volles Rahmenprogramm angeführt vom ADAC GT Masters

Auf dem Dünenkurs erleben die Fans neben der DTM weitere attraktive Rahmenserien. Für das ADAC GT Masters ist Zandvoort der zweite Saisonstopp, der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland geht in den Niederlanden dagegen schon zum vierten Mal an den Start. Da auch der Porsche Carrera Cup Benelux auf der 4,259 Kilometer langen Strecke antritt, sehen die Zuschauer doppelte Markenpokal-Power. Die Nachwuchsserie Formula Regional European Championship ist nach Spielberg zum zweiten Mal auf der DTM-Plattform zu sehen und liefert mit den einheitlichen F3-Fahrzeugen spannenden Formelsport.