Posts mit dem Label DTM werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DTM werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Juli 2026

Mirko Bortolotti holt weltweit ersten Sieg für den neuen Lamborghini Temerario


 

Nach Bestzeiten in beiden Qualifyings: Sieg und Podium für Manthey und Thomas Preining bei der DTM in Oschersleben

  • Ein Sieg und ein Podestplatz für Thomas Preining in Oschersleben
  • Ricardo Feller fährt zwei Top-Zehn Ergebnisse in der Magdeburger Börde ein
  • In beiden Zeittrainings sichert sich Thomas Preining die Pole Position

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
Foto: Jens Hawrda

Manthey feiert ein erfolgreiches DTM-Wochenende in der Magdeburger Börde. Gleich zweimal gelang es Thomas Preining die schnellste Runde im Zeittraining zu setzen. In beide Sprintrennen startete der Österreicher somit von der Pole Position. Damit ging erstmals seit dem Sonntagsqualifying am Lausitzring im Jahr 2024 wieder ein Porsche 911 GT3 R von der Pole Position in ein DTM-Rennen. Während der Meister von 2023 die Führung am Samstag vom Rennbeginn bis -ende für sich behaupten konnte, überquerte er die Ziellinie im Sonntagsrennen an dritter Position. Indes erreichte sein Teamkollege Ricardo Feller (Schweiz) an seinem fünften DTM-Rennwochenende mit Manthey einen zehnten und einen achten Platz in der Motorsport Arena Oschersleben und führt damit seine ununterbrochene Punkteserie seit Saisonbeginn fort. Mit nun 179 Meisterschaftszählern rückt Manthey nach den Rennen in Oschersleben vom sechsten auf den zweiten Rang in der DTM-Teamwertung vor. Thomas Preining macht ebenfalls Boden auf die Spitze gut und belegt mit 117 Punkten den vierten Platz in der Fahrermeisterschaft. Ricardo Feller rangiert nach zehn der 16 Sprintrennen mit 64 Zählern auf Rang 14.

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90
Foto: Jens Hawrda

„Ein erfolgreiches Wochenende für uns in der Motorsport Arena. Thomas hat in beiden Qualifyings extrem gute Leistungen abgerufen und erstmals seit Anfang der Saison 2024 wieder den ersten Startplatz für uns eingefahren. Am Samstag ist es uns durch eine gute Strategie und schnelle Boxenstopps gelungen, die Führung im Rennen zu behalten. Der Rennsieg war eine große Belohnung für Thomas und das gesamte Team. Nach den eher schwierigen Wochenenden zuvor bedeutet er uns viel. Am Sonntag lagen wir bis zum zweiten Boxenstoppfenster ebenfalls auf Siegeskurs. Leider kam es dann zu einem technischen Problem beim Reifenwechsel. Das Sicherungssystem einer Radmutter hat sich verklemmt und es braucht dann relativ viel Kraft, um es wieder zu lösen. Dadurch haben wir in der Boxengasse Zeit verloren. Dass so etwas passiert, ist kein Fehler der Crew, sondern schlichtweg Pech. Dass es ausgerechnet in einer so aussichtsreichen Situation geschieht, ist ärgerlich, aber nicht zu beeinflussen. Wir freuen uns dennoch sehr über den dritten Rang. Die vielen Meisterschaftspunkte sind für uns sehr wichtig, um in den Meisterschaftswertungen den Anschluss an die Spitze zu halten. Ricardo konnte in beiden Rennen unter die ersten Zehn fahren und damit seine Serie fortsetzen, in jedem DTM-Rennen mit uns zu punkten. Es ist seine erste Sprintsaison mit Manthey und Porsche, und wir sind mit seiner Lernkurve und Entwicklung sehr zufrieden. Insgesamt blicken wir sehr zuversichtlich auf unsere Heimrennen in der Eifel. Wir erwarten am Nürburgring viele Gäste, Kolleginnen und Kollegen sowie natürlich Fans und freuen uns darauf, ihnen hoffentlich eine gute Show zu bieten“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH.

Die DTM-Heimrennen des Meuspather Teams finden vom 14. bis zum 16.08.2026 am Nürburgring statt. Zuvor reist das Team in die USA, um am vierten Langstreckenrennen des IMSA Michelin Endurance Cup (31.07.–02.08.2026) teilzunehmen.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende in Oschersleben

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Ein mäßiges Wochenende in Oschersleben für mich. Mit meiner Performance im Qualifying bin ich nur bedingt zufrieden, mit der Rennleistung dafür aber sehr. In Oschersleben ist es immer schwierig zu überholen, aber wir hatten ansonsten ein fehlerfreies Wochenende. Die Boxenstopps waren sehr schnell, die Strategien gut und wir hatten viel Spaß bei der Arbeit. Nun liegt der Fokus darauf, bei den nächsten Rennwochenenden die Leistung im Qualifying zu maximieren.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91:  „Ein mega Wochenende in Oschersleben für uns. Das bisher beste Wochenende dieser Saison. Ein großer Dank geht an das Team. Mein Auto war von der ersten Sekunde an perfekt und Samstag war wirklich ein optimaler Tag. Auch Sonntag lief es bis kurz vor dem Schluss super. Dann ist beim Boxenstopp ein unglückliches technisches Problem aufgetreten. Das ist ärgerlich, aber gehört beim Motorsport einfach auch dazu. Unsere Crew macht immer einen perfekten Job, aber jetzt hatten wir leider einmal Pech in der Boxengasse.“

Quelle: manthey-racing.com

Gelungenes DTM Heimspiel: Schubert Motorsport sammelt wichtige Punkte und begeistert tausende Fans

Schubert Motorsport blickt auf ein erfolgreiches DTM-Heimspiel in der Motorsport Arena Oschersleben zurück. Vor einer beeindruckenden Kulisse überzeugte das BMW-Team nicht nur mit einer guten sportlichen Leistung, sondern begeisterte auch abseits der Strecke mit der eigens errichteten Schubert Motors Fanarea, die sich über das gesamte Rennwochenende zum Treffpunkt für Motorsportfans aus der Region entwickelte.

Marco Wittmann, BMW M4 GT3 #11
Foto: Jens Hawrda

Sportlich zeigte Schubert Motorsport eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nachdem Marco Wittmann das Samstagsrennen aufgrund eines technischen Defekts vorzeitig beenden musste, meldete sich der BMW-Pilot am Sonntag eindrucksvoll zurück und fuhr mit Rang vier nur knapp am Podium vorbei. In der Fahrerwertung belegt Wittmann nach dem Heimspiel den siebten Gesamtrang.

Teamkollege Kelvin van der Linde überzeugte mit konstant starken Leistungen und sammelte an beiden Renntagen als Siebter wichtige Meisterschaftspunkte.

Auch abseits der Rennstrecke war das Heimspiel ein voller Erfolg. In der Schubert Motors Fanarea begrüßte die Unternehmensgruppe am Wochenende rund 1.600 Gäste. Kunden, Partner, Mitarbeiter und Motorsportfans erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen, erlebten Fahrerinterviews, Boxenführungen und die besondere Atmosphäre im Fahrerlager aus nächster Nähe.

Kelvin van der Linde, BMW M4 GT3 # 3
Foto: Jens Hawrda

„Natürlich sind wir mit dem Ziel nach Oschersleben gekommen, um auf das Podium zu fahren. Am Ende hat nicht viel gefehlt, aber wir nehmen viele positive Eindrücke und wichtige Punkte mit. Ich bin überzeugt, dass wir den nächsten Schritt schon in drei Wochen auf dem Nürburgring machen können. Besonders stolz macht mich zudem, was wir gemeinsam neben der Strecke auf die Beine gestellt haben. Die Stimmung bei unserem Heimrennen war einfach hervorragend. Innerhalb kürzester Zeit eine Fanarea für 1.600 Gäste aufzubauen, war für unser gesamtes Team eine echte logistische Meisterleistung. Umso schöner ist es zu sehen, wie viele Fans wir hautnah an unsere Fahrer, an die Strecke und an die einzigartige Atmosphäre der DTM heranführen konnten. Genau dieses Erlebnis macht unser Heimspiel aus. Darauf wollen wir aufbauen und bei unserem nächsten DTM-Heimspiel 2027 nahtlos anknüpfen“, sagt Teamchef Torsten Schubert.

Das DTM-Wochenende in Oschersleben hat einmal mehr gezeigt, wofür Schubert Motorsport steht: Spitzensport auf der Rennstrecke und die Leidenschaft, Motorsport für Fans erlebbar zu machen. Mit einer starken Teamleistung, einer beeindruckenden Kulisse und einer außergewöhnlichen Nähe zu den Besuchern war das Heimspiel 2026 ein Wochenende, das weit über den sportlichen Erfolg hinaus in Erinnerung bleiben wird.

Quelle: schubert-motorsport.com


Sonntag, 26. Juli 2026

Volle Tribünen und packende Duelle: die DTM begeistert in Oschersleben

  • 55.000 Zuschauer strömten nach Oschersleben
  • Veranstaltung überzeugte vor allem durch Fannähe
  • hohes politisches Interesse am DTM Wochenende

 

Die DTM in Oschersleben war wieder ein Fest für die Fans
Foto: Jens Hawrda

Die DTM sorgte an diesem Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben für ein echtes Zuschauerspektakel. 55.000 Motorsportfans erlebten packende Rennen, enge Zweikämpfe und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Thomas Preining dominierte Rennen eins am Samstag. Der DTM-Champion von 2023 feierte einen souveränen Sieg und ließ der Konkurrenz über die gesamte Renndistanz keine Chance. Von den 20 gestarteten Autos erreichten am Ende nur 14 das Ziel. Besonders bitter verlief es für Marco Wittmann. Der BMW-Pilot von Schubert Motorsport musste ausgerechnet beim Heimspiel seines Teams nach einem Reifenschaden vorzeitig aufgeben. Für Maro Engel war ein schwacher Boxenstopp entscheidend: Lange auf Rang zwei liegend, musste er sich am Ende mit Platz drei zufriedengeben. Davon profitierte Luca Engstler, der für Abt Lamborghini einen hervorragenden zweiten Platz einfuhr.

Im zweiten Rennen am Sonntag sicherte sich Thomas Preining erneut die Pole-Position und führte das Feld bis zur Rennhälfte an, doch durch die beiden Boxenstopps änderte sich alles. Durch einen Overcut beim ersten Boxenstopp setzte sich Mirko Bortolotti durch und verkürzte den Rückstand auf Thomas Preining. Ein Fehler beim zweiten Boxenstopp kostete Preining schließlich die Führung. Dadurch fiel der Manthey-Pilot hinter Mirko Bortolotti und Maro Engel zurück. Damit feierte Mirko Bortolotti den ersten DTM-Sieg des Lamborghini Temerario GT3. Maro Engel belegte die zweite Position, gefolgt von Preining, der sich in der Schlussphase noch gegen den Schubert-BMW von Marco Wittmann verteidigen musste.

Abgerundet wurde das Programm durch spannende Rennszenen der ADAC GT4 Germany und des ADAC Tourenwagen Junior Cups sowie durch die Showfahrten der DTM Classic.

Auch abseits der Strecke wurde den Besuchern einiges geboten

Zu den Highlights zählten vor allem die kostenlosen Pitwalks, die exklusive Einblicke in die Boxengasse ermöglichten, sowie die DTM Fanzone, in der die Fans ihre Lieblingsfahrer bei Autogrammstunden hautnah erleben konnten.

Einige bekannte Politiker bekundeten ebenfalls ihr Interesse an der Veranstaltung. Sven Schulze (Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt), Dr. Lydia Hüskens (Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt), Martin Stichnoth (Landrat des Landkreises Börde) und Benjamin Kanngießer (Bürgermeister von Oschersleben) waren zu Gast.

Weiter geht es direkt am nächsten Wochenende mit der EURO MOTO vom 31. Juli bis 2. August. Tickets sind online unter www.tickets.euromoto.racing sowie an der Tageskasse erhältlich.


Weltpremiere in der DTM: Bortolotti holt ersten Sieg für neuen Lamborghini Temerario

  • Italiener feiert auf dem Bördekurs ersten DTM-Erfolg seit 2024
  • Maro Engel baut mit Platz zwei seine Tabellenführung aus
  • 55.100 Besucher beim fünften DTM-Stopp in Oschersleben

Mirko Bortolotti holt den ersten Sieg für den neuen Lamborghini Temerario
Foto: Jens Hawrda

Riesenjubel bei Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) und Lamborghini: Der Italiener gewann den Sonntagslauf in Oschersleben nach einer taktisch klugen und fahrerisch starken Vorstellung. Bortolotti war von Startplatz sechs aus ins Rennen gegangen und wurde nach 39 Runden als Sieger abgewunken. Es war sein erster DTM-Erfolg seit knapp zwei Jahren – und zugleich der Premierensieg des neuen Lamborghini Temerario GT3. „Den weltweit ersten Sieg des neuen Lamborghini Temerario zu holen, macht mich unglaublich stolz. Und das in der stärksten Rennserie, in der das Fahrzeug zum Einsatz kommt. Diesen Erfolg widme ich meinem verletzten Teamkollegen Maximilian Paul“, sagte ein überglücklicher Bortolotti. „Wir hatten eine super Strategie, aber auch ich habe auf der Strecke den Unterschied gemacht.“ Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) belegte Platz zwei und baute damit seine Tabellenführung aus. Thomas Preining (A/Manthey) beendete den zehnten Meisterschaftslauf im Porsche 911 GT3 R als Dritter. Insgesamt 55.100 Besucher verfolgten das fünfte Rennwochenende der DTM in der Magdeburger Börde.

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 10 von 16

  • Streckenlänge: 3.667 Meter
  • Wetter: 28 Grad, bewölkt
  • Pole-Position: Thomas Preining (Manthey, Porsche 911 GT3 #91), 1:22,400 Minuten
  • Sieger: Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT, Lamborghini Temerario GT3 #63)
  • Schnellste Runde: Nicki Thiim (Comtoyou Racing, Aston Martin Vantage GT3 #7), 1:24,188 Minuten

Das Sonntagsrennen in Oschersleben kontrollierte zunächst Pole-Setter Preining. Dahinter folgten Lamborghini-Pilot Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) und Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) auf den Rängen zwei und drei. Bortolotti und Engel waren zu diesem Zeitpunkt Sechster beziehungsweise Siebter. Den ersten der beiden Pflicht-Boxenstopps absolvierte Bortolotti als letzter Fahrer – und diese Taktik zahlte sich aus: Der Italiener kehrte hinter dem führenden Preining als Zweiter auf die Strecke zurück, unmittelbar vor Engel, der dank eines schnellen Reifenwechsels ebenfalls Boden gutmachen konnte.

Spektakuläre Szenen sahen die Zuschauer auf den vollbesetzten Tribünen in Oschersleben beim zweiten Boxenstopp, als sich die Top Drei gleichzeitig neue Pirelli-Slicks holten. Spitzenreiter Preining verlor dabei gegenüber seinen Konkurrenten mehr als zwei Sekunden. Dadurch übernahm Bortolotti vor Engel die Führung, die er bis ins Ziel auf über drei Sekunden ausbauen konnte. Hinter dem zweitplatzierten Engel rettete Preining Rang drei vor dem bis zum Schluss attackierenden BMW-Piloten Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) ins Ziel. Engstler wurde in einem weiteren Lamborghini Temerario GT3 Fünfter.

Maini sicherte sich im Ford Mustang GT3 Platz sechs, Kelvin van der Linde (ZA) steuerte den zweiten BMW M4 GT3 Evo des heimischen Teams Schubert Motorsport auf Position sieben. Ricardo Feller (CH/Manthey) beendete das zehnte Saisonrennen der DTM im Porsche 911 GT3 R auf Rang acht, Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) wurde Neunter. Als bester Ferrari-Pilot komplettierte Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) die Top Ten.

Weitere Stimmen zum Rennen

Maro Engel: „Unsere Strategie und die schnellen Boxenstopps waren entscheidend für den Sprung auf den zweiten Platz. Ich freue mich riesig über unser erfolgreiches Wochenende. In der Schlussphase war ich froh, dass Marco Wittmann und Thomas Preining hinter mir so intensiv miteinander gekämpft haben. Das hat mir ein bisschen Luft verschafft.“

Thomas Preining: „Ich wollte unbedingt gewinnen, aber solche Fehler wie beim Boxenstopp können leider immer mal passieren. Trotz Platz drei war es ein mega Wochenende für uns. Wir haben wahnsinnig viele Punkte gesammelt und einen großen Schritt zurück im Titelkampf gemacht.“

Ergebnis, 10. Meisterschaftslauf, Oschersleben (Top-Five)

1. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT)

2. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +3,027 Sekunden

3. Thomas Preining (A/Manthey), +3,431 Sekunden

4. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +3,640 Sekunden

5. Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), +5,467 Sekunden


DTM Doppel-Pole: Preining-Show in Oschersleben geht weiter

Thomas Preining lässt in Oschersleben nichts anbrennen: Der Porsche-Pilot fuhr am Sonntagmorgen im Qualifying zum zehnten Meisterschaftslauf erneut die Bestzeit und sicherte sich mit 1:22,400 Minuten seine zweite Pole-Position des Wochenendes. Damit bestätigte der Österreicher eindrucksvoll seine starke Form auf dem Bördekurs und geht als Favorit ins Sonntagsrennen.

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R holt auch am Sonntag die Pole
Foto: Jens Hawrda

"Das Wochenende läuft bisher einfach überragend! Die Rennen am Sonntag sind mit den zwei Boxenstopps allerdings völlig anders als die Samstagsläufe. Dazu könnte es noch regnen. Wir sind als Team aber gut vorbereitet, ich freue mich auf das Rennen", sagte Preining, der zum siebten Mal von Platz eins aus in ein DTM-Rennen startet. Luca Engstler bewies erneut, dass ihm die kurvenreiche Strecke in Oschersleben sehr gut liegt und beendete das Zeittraining im Lamborghini Temerario GT3 wie bereits am Samstag auf Rang zwei. Allen Grund zur Freude hatte Marco Wittmann: Nach einer bislang durchwachsenen Qualifying-Bilanz fuhr der BMW-Pilot beim Heimspiel seines Teams Schubert Motorsport die drittschnellste Rundenzeit. "Nach dem Ausfall am Samstag ist es umso schöner, dass wir nochmal einen Schritt nach vorne machen konnten und ganz vorne mitfahren. Gesundheitlich bin ich ein wenig angeschlagen, vor dem Wochenende habe ich rund fünf Kilogramm verloren. Sobald ich aber im Cockpit sitze und das Adrenalin spüre, bin ich voll im Tunnel. Wir wollen als Team bei unserem Heimspiel ein Top-Ergebnis holen", versprach der Fürther. Neben Wittmann steht Ford-Fahrer Arjun Maini als Vierter in der zweiten Startreihe, Tabellenführer Maro Engel komplettierte im Mercedes-AMG GT3 die Top Fünf.

Preining war auch beim Zeittraining am Sonntagmorgen auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs bei Magdeburg der dominierende Fahrer. Gut drei Minuten vor Schluss setzte er sich an die Spitze des Klassements, wenig später erzielte er die Bestzeit. Wittmann fuhr kurz danach auf Platz zwei, wurde jedoch von Engstler in dessen letzter Runde noch verdrängt.

Ergebnis Qualifikation, 10. Saisonlauf, Oschersleben (Top Five)

  1. Thomas Preining (A/Manthey), 1:22.400 Minuten
  2. Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), +0.105 Sekunden
  3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +0.150 Sekunden
  4. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing), +0.222 Sekunden
  5. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0.244 Sekunden

Quelle: dtm.com

Samstag, 25. Juli 2026

DTM: Preining nicht zu stoppen - Österreicher triumphiert erstmals in Oschersleben

  • Porsche-Pilot mit souveränem Start-Ziel-Sieg auf dem Bördekurs
  • Luca Engstler feiert als Zweiter ersten Podiumsplatz in dieser Saison
  • Maro Engel übernimmt nach Rang drei erneut die Tabellenführung

Thomas Preining (Porsche) vor Maro Engel (Mercedes) und Luca Engstler (Lamborghini)
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining (A/Manthey) räumt in Oschersleben bislang alles ab. Nach der Bestzeit im Freien Training und der Pole-Position im Qualifying krönte der 28-Jährige am Samstag einen bisher dominanten Auftritt mit seinem ersten DTM-Sieg auf dem Bördekurs. Preining gab in seinem Porsche 911 GT3 R im neunten Meisterschaftslauf von der ersten Runde an den Ton an und behauptete seine Führung souverän bis ins Ziel. „Wir wollen um den Titel kämpfen, daher war dieser Sieg super wichtig für uns. Unsere Strategie ist voll aufgegangen. Denn das richtige Timing für den Boxenstopp ist in Oschersleben entscheidend, weil man auf dieser engen Strecke schnell in den Überrundungsverkehr gerät. In der Schlussphase ist Luca Engstler immer dichter an mich herangekommen, da war höchste Konzentration gefragt“, sagte der Österreicher nach seinem insgesamt neunten DTM-Erfolg. Mit einem Rückstand von 1,601 Sekunden belegte Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) Rang zwei. Damit stand der Lamborghini-Pilot in dieser Saison erstmals auf dem Treppchen. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) wurde Dritter und übernahm damit die Tabellenführung in der DTM.

  • Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 9 von 16
  • Streckenlänge: 3.667 Meter
  • Wetter: 28 Grad, sonnig
  • Pole-Position: Thomas Preining (Manthey, Porsche 911 GT3 #91), 1:21,862 Minuten
  • Sieger: Thomas Preining (Manthey, Porsche 911 GT3 #91)
  • Schnellste Runde: Bastian Buus (Land-Motorsport, Porsche 911 GT3 R #29), 1:23,643 Minuten

Preining kontrollierte als Pole-Setter von Beginn an das Geschehen auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs bei Magdeburg. Hinter dem Porsche-Werksfahrer konnte sich Engel nach einem starken Start an Engstler vorbeischieben und übernahm Platz zwei. Auf den Rängen vier und fünf folgten Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) und Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport). Der McLaren-Pilot schied jedoch kurze Zeit später nach einer Kollision aus. Seine Position übernahm Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) im Lamborghini Temerario GT3.

Bis zu seinem Pflicht-Boxenstopp im 21. Umlauf hatte Preining einen Vorsprung von rund zwei Sekunden herausgefahren und ging nach einem fehlerlosen Reifenwechsel wieder als Führender auf die Strecke. Engel stoppte zur gleichen Zeit, verlor an der Box allerdings wertvolle Sekunden. Das nutzte Engstler aus, der sich eine Runde zuvor neue Pirelli-Slicks geholt hatte: Der 26-Jährige überholte den Mercedes-AMG-Piloten mit seinen bereits angewärmten Reifen. Danach machte der Kemptener etwas Boden auf den führenden Preining gut, konnte den Spitzenreiter jedoch nicht gefährden. Auch Bortolotti schloss im letzten Renndrittel zu dem vor ihm auf Platz vier liegenden Auer auf, kam jedoch nicht in Schlagdistanz, um eine entscheidende Attacke zu starten. Nach 40 Runden wurde Preining als Sieger abgewunken und ist damit der dritte DTM-Fahrer, der in dieser Saison bereits zwei Läufe gewinnen konnte. Hinter Engstler und Engel folgten Auer und Bortolotti auf den Rängen vier und fünf.

Eine starke Aufholjagd gelang Arjun Maini (HRT Ford Racing). Der Inder verbesserte sich um sechs Positionen und wurde im Ford Mustang GT3 Sechster. Kelvin van der Linde (ZA) machte im BMW M4 GT3 Evo sogar acht Plätze gut und belegte beim Heimspiel seines Teams Schubert Motorsport Rang sieben. Der in dieser Saison oft glücklose Timo Glock (Kreuzlingen/Dörr Motorsport) meldete sich im McLaren 720S GT3 Evo mit Platz acht in den Top Ten zurück. Bester Ferrari-Fahrer war Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) als Neunter. Ricardo Feller (CH) steuerte den zweiten Porsche 911 GT3 R von Manthey auf Platz zehn.

Weitere Stimmen zum Rennen

Luca Engstler: „Wir hatten einen schwierigen Saisonstart, was im ersten Jahr mit einem völlig neuen Fahrzeug auch zu erwarten war. Als Team haben wir Rennen für Rennen einen Schritt nach vorne gemacht und endlich gezeigt, dass wir ganz vorne mitfahren können. Ich kenne Oschersleben seit meiner Kindheit, habe hier die Rennen meines Vaters verfolgt, meinen ersten DTM-Sieg geholt und dadurch eine besondere Verbindung zur Strecke.“

Maro Engel: „Ein Podiumsplatz in der DTM ist immer ein super Ergebnis. Dazu sind wir nach einer bisher starken Saison zurück an der Tabellenspitze. Aber natürlich ärgert es mich, dass wir den zweiten Platz nicht ins Ziel gebracht haben. Fehler wie beim Boxenstopp können allerdings passieren. Für uns geht es darum, solche Dinge abzustellen und am Sonntag wieder anzugreifen.“

Ergebnis, 9. Meisterschaftslauf, Oschersleben (Top-Five)

1. Thomas Preining (A/Manthey)

2. Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), +1,601 Sekunden

3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +5,040 Sekunden

4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +5,744 Sekunden

5. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +6,180 Sekunden


DTM: Thomas Reining holt für Porsche Pole in Oschersleben

Thomas Preining Porsche 911 GT3 R #91
Foto: Jens Hawrda

Wie bereits gestern im Freien Traing war auch heute zum Qualifying für das Samstagsrennen der DTM in Oschersleben Thomas Preining in seinen Porsche 911 GT3 R nicht zu schlagen. Nach seinen starken Trainingsergebnissen legte der Österreicher am Samstagmorgen im ersten Qualifying nach und fuhr mit 1:21,862 Minuten die schnellste Runde. Damit steht der Porsche-Pilot zum ersten Mal in dieser Saison auf der Pole-Position. Er holt sich die Pole vor Luca Engstler im Lamborghini und Maro Engel im Mercedes.

Platz vier im Qualifying belegt Lucas Auer ebenfalls Mercedes vor Ben Dörr im McLaren.

"In Oschersleben waren wir schon immer schnell unterwegs. Ich bin froh, dass wir endlich wieder da stehen, wo wir aus meiner Sicht hingehören. Die Strecke gehört zu meinen absoluten Favoriten, bisher konnte ich hier noch nie ein DTM-Rennen gewinnen. Ich hoffe, dass es dieses Wochenende endlich klappt", erklärte der 28-jährige Preining nach dem Gewinn des Pirelli Pole Position Award. Mit einem Rückstand von nur 0,070 Sekunden belegte Luca Engstler im Lamborghini Temerario GT3 den zweiten Rang und geht neben Preining von Startreihe eins aus in den neunten Meisterschaftslauf. "Es freut mich, dass ich in einer für uns bisher ziemlich durchwachsenen Saison endlich ein Highlight setzen konnte. Nach dem zweiten Freien Training am Freitag hatte ich schon im Gefühl, dass es ein gutes Wochenende werden kann. Das klare Ziel ist eine Sektdusche auf dem Podium", sagte Engstler. Auf den Plätzen drei und vier folgen die Mercedes-AMG-Piloten Maro Engel und Lucas Auer. Ben Dörr wurde im McLaren 720S GT3 Evo Fünfter.

Das erste Qualifying auf dem 3,667 Kilometer langen Bördekurs wurde am Samstagmorgen um 9:45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von rund 22 Grad Celsius gestartet. Es dauerte jedoch rund eine Viertelstunde, ehe Topzeiten gefahren wurden. Preining knackte gut drei Minuten vor Schluss als erster Pilot an diesem Wochenende die 1:22,000-Minuten-Marke und erzielte wenig später die Bestzeit. Auer fuhr zunächst auf Platz zwei, wurde aber vom Markenkollegen Engel verdrängt. In seiner letzten Runde schob sich schließlich Engstler an den beiden Mercedes-AMG-Piloten vorbei und sicherte sich Position zwei. Wieder einmal dokumentierte das Qualifying die große Leistungsdichte in der DTM: Die ersten zehn Fahrer lagen innerhalb von vier Zehntelsekunden.

Ergebnis Qualifikation, 9. Saisonlauf, Oschersleben (Top-Five)

  1. Thomas Preining (A/Manthey), 1:21.862 Minuten
  2. Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), +0.070 Sekunden
  3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0.113 Sekunden
  4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0.137 Sekunden
  5. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +0.217 Sekunden

Quelle: dtm.com

Freitag, 24. Juli 2026

Porsche-Doppelspitze: Preining und Feller dominieren Freies Training in Oschersleben

Thomas Preining Porsche 911 GT3 R #91
Foto: Jens Hawrda

  • Manthey-Piloten in beiden DTM-Sessions am Freitag auf Platz eins und zwei
  • Luca Engstler fährt im Lamborghini Temerario GT3 die drittschnellste Zeit
  • Optimale Balance und Qualifying-Simulationen auf dem Bördekurs im Fokus

Starker Start von Thomas Preining (Manthey) in die zweite Saisonhälfte der DTM. Der Österreicher war am Freitag in Oschersleben in beiden Trainingseinheiten schnellster Pilot. Mit 1:22,425 Minuten erzielte der 28-Jährige in der zweiten Session die Tagesbestmarke. "Oschersleben war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Der Kurs ist verwinkelt, es gibt viele enge Kurven und man fährt häufig in niedrigen Gängen. Das erinnert mich an eine Kartstrecke und macht mir sehr viel Spaß. Wir waren von Beginn an gut dabei und der Porsche fühlt sich richtig stark an. An ein paar Details können wir noch arbeiten, aber insgesamt sind wir auf einem guten Niveau unterwegs", sagte Preining.

Ricardo Feller Porsche 911 GT3 R #90
Foto: Jens Hawrda

In seinem Windschatten lief auch Teamkollege Ricardo Feller (CH) im Porsche 911 GT3 R zur Hochform auf und belegte hinter Preining jeweils Platz zwei. Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) gelang im Lamborghini Temerario GT3 die drittbeste Runde. "Anfangs haben wir ein paar Dinge ausprobiert und über den Tag ein ganz gutes Setup gefunden. Oschersleben ist eine besondere Strecke für mich, mit der ich viele Emotionen verbinde. Hier war ich oft als Kind, als mein Vater noch selbst gefahren ist. Außerdem habe ich in Oschersleben vor zwei Jahren meinen ersten DTM-Sieg geholt", erklärte Engstler. Rang vier sicherte sich Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf). Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) steuerte einen weiteren Lamborghini auf Position fünf.

Im ersten Freien Training am Freitagvormittag ging es für die Piloten bei Temperaturen von 17 Grad Celsius darum, die Fahrzeuge optimal auf das Streckenlayout des kurvenreichen und 3,667 Kilometer langen Kurses in der Magdeburger Börde einzustellen. Preining war dabei einer der aktivsten und aggressivsten Piloten und verdrängte Feller kurz vor Schluss mit der Topmarke von 1:22,493 Minuten von Platz eins.

In der zweiten Session am Nachmittag wechselten alle Fahrer eine Viertelstunde vor dem Ende auf frische Pirelli-Slicks – die Generalprobe für das Qualifying am Samstag begann. Mercedes-AMG-Pilot Auer übernahm zunächst die Führung, ehe Preining knapp zwei Minuten vor Ablauf des Trainings mit der Tagesbestzeit zurückschlug. Feller und Engstler schoben sich danach noch auf die Positionen zwei und drei vor.

Das erste Qualifying in Oschersleben wird am Samstag um 9:45 Uhr gestartet.

Quelle: dtm.com

Donnerstag, 23. Juli 2026

Wiebelhaus auf der Überholspur: Ford-Youngster über rasanten DTM-Aufstieg

  • In sechs Jahren vom Kart in die DTM: „Fühlt sich manchmal noch surreal an“
  • „Road to DTM“-Sieger Wiebelhaus über seine starken Rennen und Ziele

Finn Wiebelhaus geht mit Rückenwind ins Oschersleben-Wochenende
Foto: ADAC-Motorsport


Zwei Podestplätze, starke Auftritte und die Führung in der Rookie-Wertung: Nach seinem Aufstieg als "Road to DTM"-Sieger hat Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) in seinem ersten DTM-Jahr bereits für Aufsehen gesorgt. Vor dem Rennwochenende in der Motorsport Arena Oschersleben (24. bis 26. Juli) spricht der 20-jährige Ford-Pilot über seinen ungewöhnlichen Karriereweg, einen Schlüsselmoment in der DTM und seine Vorfreude auf die anstehenden beiden Meisterschaftsläufe in der Magdeburger Börde.

Finn, am Wochenende geht es für die DTM nach Oschersleben. Was macht die Strecke aus?

Oschersleben ist für mich eine echte Oldschool-Strecke. Es gibt kaum Diskussionen über Tracklimits, weil neben der Strecke direkt Gras oder Kies wartet. Man fährt ans Limit heran und merkt sofort, wenn man es überschritten hat. Die Strecke ist eng, technisch und hat einen schönen Rhythmus. Ob sie unserem Ford Mustang GT3 liegt, werden wir sehen. Trotzdem freue ich mich sehr auf das Wochenende, weil ich die Strecke wirklich gern mag.

Wie fällt das Zwischenfazit nach der ersten Saisonhälfte aus?

Ich hätte vor der Saison nicht erwartet, dass die erste Hälfte so gut läuft. Gerade die vielen Termine wie Presserunden oder Autogrammstunden haben mich an den Wochenenden anfangs noch Energie gekostet. Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt. Als Schulnote würde ich mir eine Zwei geben. Man kann immer etwas besser machen, aber ich denke, dass ich bisher wenige Fehler gemacht habe.

Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: Jetzt bin ich endgültig in der DTM angekommen?

Das Podium auf dem Lausitzring war für mich extrem wichtig. Zuvor war ich zweimal unverschuldet ausgefallen und konnte nicht wirklich zeigen, was ich kann. Irgendwann fragt man sich dann schon, warum es einfach nicht läuft. Am Sonntag auf dem Lausitzring hat aber alles zusammengepasst. Dieses Ergebnis hat mir viel Selbstvertrauen gegeben, gerade für das Wochenende danach auf dem Norisring. Dort muss man sehr no an die Mauern heranfahren und braucht volles Vertrauen ins Auto. Nach dem Podium und den vielen Glückwünschen hatte ich das Gefühl, endgültig angekommen zu sein.

Was hat dich während deiner ersten Monate in der DTM besonders beeindruckt?

Vor allem die vielen Fans! Am Norisring war unglaublich viel los. Teilweise kam ich kaum durch das Fahrerlager, weil ich immer wieder für ein Foto oder ein Autogramm angehalten wurde. Selbst ein kurzer Weg kann dann ziemlich lange dauern. Wenn man dringend zu einem Termin muss, kann das natürlich etwas stressig werden. Trotzdem versuche ich, mir möglichst viel Zeit zu nehmen. Die Fans sind für unseren Sport enorm wichtig.

Du hast erst 2020 mit dem Motorsport begonnen. Wie kam es zu diesem späten Einstieg?

Als Kind habe ich mit meinem Vater viel Formel 1 geschaut und war ein riesiger Sebastian-Vettel-Fan. Ansonsten hat Motorsport in meiner Familie aber keine große Rolle gespielt. Meine ersten virtuellen Runden bin ich mit dem Formel-1-Spiel von 2016 und einem Lenkrad für 40 Euro gefahren. 2020 sind wir dann zur Kartmesse nach Offenbach gefahren und haben dort spontan ein gebrauchtes Kart gekauft. Meine Mutter war davon anfangs nicht so begeistert. Danach kam alles ziemlich schnell ins Rollen und sechs Jahre später fahre ich in der DTM. Manchmal fühlt sich das noch etwas surreal an.

Welche Rolle spielte der ADAC in deiner Karriere?

Eine sehr wichtige, vor allem dank der ADAC Stiftung Sport. Mit der "Road to DTM" hat der ADAC ein Nachwuchsprogramm geschaffen, das vom Kartsport bis in die DTM führt. Bei mir im Zimmer stehen die Pokale aus dem ADAC Kart Masters, dem ADAC GT Masters und von meinem ersten DTM-Podium. Daran kann man meinen Weg gut erkennen.

Nach meinem Erfolg im ADAC Kart Masters habe ich die Chance bekommen, in den Formelsport einzusteigen. Später habe ich mich für den GT-Sport entschieden und konnte mich über das ADAC GT Masters mit dem Titel und als "Road to DTM"-Sieger für die DTM empfehlen. Ich bin stolz, den jungen Fahrern auf den Kartstrecken zeigen zu können, wohin der Weg führen kann.

Welche Fahrer zählten in der Kindheit zu deinen Vorbildern?

Sebastian Vettel war während seiner Zeit bei Red Bull mein großes Idol. In der DTM habe ich vor allem René Rast verfolgt. Er hat damals viele Onboard-Aufnahmen auf YouTube hochgeladen und erklärt, was er im Auto macht. Das fand ich extrem interessant. Heute selbst gegen Fahrer wie Timo Glock anzutreten, ist natürlich besonders. Wir verstehen uns gut und er hat immer einen lustigen Spruch auf Lager. Als Timo in der Formel 1 unterwegs war, bin ich noch nicht einmal Kart gefahren.

Was sind die Ziele für die noch ausstehenden Rennen?

Mein größtes Ziel ist, die Rookie-Wertung zu gewinnen. Ein oder zwei weitere Podestplätze wären natürlich auch schön. Die DTM ist aber ein hartes Pflaster. Es kann auch einmal zwei oder drei schwierige Wochenenden geben. Das gehört dazu. Vor allem freue ich mich auf den Nürburgring. Für mein Team HRT ist es das Heimspiel. Ich mag die Strecke und war dort in der Vergangenheit meistens schnell. Auf den Sachsenring bin ich ebenfalls gespannt, weil ich dort noch nie gefahren bin.

Quelle: dtm.com

Montag, 20. Juli 2026

Arena-Action in Oschersleben: Ring frei für die DTM

Startphase in Oschersleben 2025
Foto: ADAC-Motorsport

Zur Ferienzeit wird es in Oschersleben heiß: Die DTM schaltet in der Motorsport Arena einen Gang höher und startet vom 24. bis 26. Juli mit den Meisterschaftsläufen neun und zehn in die zweite Saisonhälfte. Ein Wikinger ist auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands der Gejagte. Der Däne Nicki Thiim (Comtoyou Racing) hat nach seinem triumphalen Wochenende am Norisring die Tabellenführung übernommen. Mit Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) und Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) liegt jedoch ein starkes Mercedes-AMG-Duo in Schlagdistanz. Während auf dem Bördekurs um jede Zehntelsekunde gekämpft wird, genießen die Zuschauer dank des besonderen Arena-Charakters beste Sicht auf die Strecke. Tickets gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV. Die Übertragung beginnt am Samstag und Sonntag jeweils um 13 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

  • Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 9 und 10 von 16
  • Streckenlänge: 3.667 Meter
  • Layout: 14 Kurven (sieben Rechts-, sieben Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
  • Sieger 2025, Rennen 1: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3)
  • Sieger 2025, Rennen 2: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)

Setzt Thiim seinen Höhenflug fort?

Thiim geht als Fahrer der Stunde in das Oschersleben-Wochenende. Nach der maximalen Ausbeute von 56 Zählern auf dem Norisring führt der Aston-Martin-Pilot erstmals die DTM-Gesamtwertung an. „Ich bin immer noch ein wenig fassungslos, Tabellenführer der DTM zu sein. Mein Vater ist lange in dieser Serie gefahren, für mich war es immer ein Kindheitstraum, ihm nachzueifern. Die Motorsport Arena ist so etwas wie meine Heimstrecke. Sie ist nur rund vier Stunden von Dänemark entfernt, deshalb wird meine Familie mit dabei sein und mich unterstützen“, sagt Thiim.

Nur neun beziehungsweise elf Punkte hinter Thiim lauern mit Engel und Auer zwei Mercedes-AMG-Piloten. Der Zweitplatzierte Engel punktete in dieser Saison gewohnt zuverlässig und stand in Oschersleben 2024 und 2025 auf dem Treppchen.

Auer überzeugte bisher ebenfalls mit großer Konstanz und sammelte bereits vier Podiumsplätze – mehr als jeder andere Fahrer im Feld. Sein Erfolgsrezept: „Ich denke immer nur von Rennen zu Rennen. In der DTM liegt alles dicht zusammen, hier sind nur Top-Fahrer am Start. Es kann sich jederzeit alles ändern, deshalb liegt mein Fokus immer nur auf der nächsten Aufgabe. Sei es Freies Training, Qualifying oder Rennen. Die Motorsport Arena Oschersleben liegt uns und vor allem dem Mercedes AMG GT3 als sehr gutem Allrounder“, verrät der Österreicher, der im vergangenen Jahr in der Magdeburger Börde einen Sieg feierte.

Auch in der Verfolgergruppe hinter dem Top-Trio geht es heiß her: Den Tabellenvierten Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Ford-Youngster Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) auf Rang zehn trennen nur 20 Punkte. Cairoli hat im Ferrari 296 GT3 Evo als einziger Fahrer neben Thiim zwei Saisonsiege auf dem Konto und könnte mit einem starken Auftritt in Oschersleben wieder zur Spitzengruppe aufschließen. Die Formkurve von Wiebelhaus zeigte zuletzt steil nach oben. Auf dem Norisring lieferte sich der „Road to DTM“-Sieger ein packendes Duell mit Thiim und beendete das Sonntagsrennen auf Rang zwei. „Oschersleben ist für mich eine echte Oldschool-Strecke“, erzählt Wiebelhaus. „Es gibt kaum Diskussionen über Tracklimits, weil neben der Strecke direkt Gras oder Kies wartet. Man fährt ans Limit heran und merkt sofort, wenn man es überschritten hat. Das gefällt mir. Die Strecke ist eng, technisch und hat einen schönen Rhythmus.“

Heimspiel für Schubert Motorsport beim Arena-Spektakel

Die Motorsport Arena Oschersleben zählt zu den technisch anspruchsvollsten Strecken im DTM-Kalender. Charakteristisch für den 3,667 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Magdeburg sind die zahlreichen Kurven mit unterschiedlichsten Radien. Die höchste Geschwindigkeit wird am Ende der rund 700 Meter langen Start-Ziel-Geraden mit knapp 250 km/h erreicht. Vor der anschließenden engen Linkskurve bieten sich die besten Überholmöglichkeiten. Ein besonderes Merkmal ist der Arena-Charakter der Strecke – die Zuschauer können das Vollgas-Spektakel aus luftiger Höhe perfekt mitverfolgen. Im Fokus der Fans stehen die beiden BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport. Das Team hat seinen Sitz nur wenige Minuten von der Rennstrecke entfernt. Mit dem zweifachen Champion Marco Wittmann (Fürth) und Kelvin van der Linde aus Südafrika will Schubert Motorsport den Heimvorteil nutzen.

Stars von morgen und Kultautos

Im Rahmenprogramm der DTM gehen die Stars von morgen an den Start: Die ADAC GT4 Germany und der ADAC Tourenwagen Junior Cup bieten Nachwuchstalenten eine professionelle Plattform, um Erfahrungen zu sammeln und sich im Rennsport zu etablieren. Einen Kontrast dazu bilden die Showrunden historischer DTM-Fahrzeuge. Die legendären Autos mit dem unverwechselbaren Sound drehen an allen drei Veranstaltungstagen ihre Runden und nehmen die Zuschauer mit auf eine nostalgische Reise durch vier Jahrzehnte DTM.


Stand der DTM Fahrerwertung nach 8 von 16 Rennen

 


Freitag, 17. Juli 2026

Von Baby-Benz bis Class 1: DTM-Ikonen in Oschersleben

Foto: Jens Hawrda

Auf die Besucher der DTM in Oschersleben wartet ein besonderes Highlight im Rahmenprogramm: Die DTM Classic bringt legendäre Rennfahrzeuge aus der mehr als 40-jährigen Geschichte der Serie zurück auf die Strecke. Bei Showfahrten an allen drei Veranstaltungstagen lassen Klassiker aus vier Dekaden die Herzen der Besucher höherschlagen. Vom Mercedes-Benz 190 E, BMW M3 und Ford Sierra der 1980er Jahre bis hin zu den spektakulären Class-1-Boliden der 2000er geht ein hochkarätiges Feld bekannter Fahrzeuge an den Start.

Das älteste Fahrzeug im Feld ist ein Mercedes 190 E 2.3-16V aus dem Jahr 1986. Ein echtes DTM-Original, das 1987 mit Ludwig Weber am Steuer an den Start ging und noch heute in der damaligen Optik unterwegs ist. Der frühe „Baby Benz“ steht exemplarisch für die seriennahen Anfangszeiten der DTM. Auch die Eskalationsstufe der Baureihe aus den frühen 1990er Jahren, der Evolution II, ist in Oschersleben vertreten. Gleiches gilt selbstverständlich für den großen Erzrivalen den BMW E30 M3, der gleich mehrfach auf der Starterliste steht.

Dass nicht nur die Schwaben und Bayern DTM können, bewies unter anderem Ford schon früh. Der Ford Sierra RS500 Cosworth fuhr 1988 mit Klaus Ludwig am Steuer den Gesamtsieg ein und setzte dabei dank leistungsstarker Turbo-Technik neue Maßstäbe. Der legendäre „Cossi“ darf deshalb auch in Oschersleben nicht fehlen. Auch Opel prägte die DTM über viele Jahre hinweg, insbesondere die 1990er Jahre waren spektakulär. Der Omega Evo 500 zählt bis heute zu den großen Fanlieblingen aus Rüsselsheim und ist in Oschersleben mit von der Partie.

Ein originaler ABT Audi TT-R aus dem Jahr 2000 steht stellvertretend für die Ära der damals neu geschaffenen Deutschen Tourenwagen Masters. In der Premierensaison wurde das Soundmonster in Oschersleben vom Briten James Thompson pilotiert. Für noch mehr Class-1-Spektakel in der Börde sorgt Stefan Mücke. Er pilotiert eine originale DTM AMG Mercedes C-Klasse von 2005, die er bereits zu seiner aktiven DTM-Zeit in Oschersleben bewegte.

Die historischen Fahrzeuge sind an allen drei Veranstaltungstagen fester Bestandteil des Programms. Insgesamt sechsmal sind die Klassiker in Oschersleben auf der Strecke und präsentieren die Entwicklung der DTM von den 1980er Jahren bis in die Gegenwart. Die Auftritte finden am Freitag, 24. Juli, um 13:45 Uhr und 17:00 Uhr, am Samstag, 25. Juli, um 12:00 Uhr und 17:15 Uhr sowie am Sonntag, 26. Juli, um 11:25 Uhr und 16:30 Uhr statt

Quelle: dtm.com

Donnerstag, 16. Juli 2026

DTM trifft Kart: Maini und Schumacher starten bei der Deutschen Kart-Meisterschaft

DTM Ford-Pilot Arjun Maini startet in Ampfing bei der Deutschen Kart Meisterschaft
Foto: ADAC-Motorsport

DTM-Fahrer Arjun Maini und ProSieben-Experte David Schumacher wechseln für ein Rennwochenende ins Kart: Die beiden Ford-Werksfahrer treten am kommenden Wochenende (17. bis 19. Juli) bei der Deutschen Kart-Meisterschaft in Ampfing an und starten in der OK-N-Kategorie. Genau in dieser Klasse ist seit diesem Jahr das Nachwuchsförderprogramm „Road to DTM“ des ADAC vollständig verankert. Hintergrund der beiden Gaststarts von Maini und Schumacher ist die neue Partnerschaft zwischen dem Rennstall HRT und dem Arena E Sachsenring Junior Team.

Maini pilotiert in der DTM einen Ford Mustang GT3 von HRT Ford Racing. „Es ist schon lange her, dass ich zuletzt Kart gefahren bin. Entsprechend groß ist die Vorfreude. Aber natürlich wird auch mein Ehrgeiz geweckt und ich möchte ein gutes Ergebnis einfahren“, sagt Maini. Schumacher wurde 2017 Vizemeister der Deutschen Kart-Meisterschaft, startete später selbst in der DTM und ist den Fans heute als Experte beim TV-Partner ProSieben bekannt. „Wir gehen an den Start, um den Kartsport zu unterstützen und ihm mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Für Arjun und mich steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Wir wollen schöne Rennen fahren und das Wochenende genießen“, verrät Schumacher. Beide Fahrer kennen den Weg vom Kart in den professionellen Automobilsport aus eigener Erfahrung. In Ampfing wollen Maini und Schumacher ihre Erfahrungen mit den Nachwuchsfahrern teilen und Einblicke in den Profimotorsport geben.

Die „Road to DTM“ ist das Nachwuchsförderprogramm des ADAC und bietet Talenten einen klaren Karriereweg vom Kartsport bis in die DTM. Mit der Neuausrichtung für 2026 ist die Förderung innerhalb der DKM vollständig in der OK-N-Kategorie angesiedelt. Für den Meister wird die Startgebühr für den BMW M2 Cup oder die ADAC GT4 Germany in der Folgesaison übernommen. Vom BMW M2 Cup beziehungsweise der ADAC GT4 Germany führt der Förderweg über das ADAC GT Masters bis in die DTM. Auch die Champions des BMW M2 Cup und der ADAC GT4 Germany erhalten Förderpakete für die darauffolgende Saison.

Wie der Aufstieg über die „Road to DTM“ gelingen kann, zeigt Mainis DTM-Teamkollege Finn Wiebelhaus (Obertshausen). Von seinen erfolgreichen Anfängen im ADAC Kart Masters und in der Deutschen Kart-Meisterschaft stieg er über das ADAC Formel 4 Junior Team in das ADAC GT Masters auf, gewann 2025 den Titel sowie die „Road to DTM“-Wertung und schaffte dieses Jahr den Sprung in die DTM. Am Norisring jubelte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport bereits über sein zweites Podiumsergebnis.

Hinter den Gaststarts von Maini und Schumacher in Ampfing steht die neue Partnerschaft zwischen HRT und dem Arena E Sachsenring Junior Team. Gemeinsam wollen beide Partner Talente bereits im Kartsport begleiten und ihnen den Übergang in den Automobilsport erleichtern. HRT bringt dafür seine Erfahrung aus dem internationalen GT-Sport und der DTM ein, das Junior Team seine Kartsport-Infrastruktur in Mülsen.

Quelle: dtm.com

Dienstag, 14. Juli 2026

Nächster DTM-Halt: Oschersleben

Motorsport-Action zu bester Ferienzeit: In Oschersleben startet die DTM vom 24. bis 26. Juli in die zweite Saisonhälfte. Die Fans dürfen sich auf ein Rennwochenende freuen, das es in sich hat. Die Motorsport Arena Oschersleben ist eng und verwinkelt – auf die Fahrer warten zwei intensive Rennen mit vielen Rad-an-Rad-Duellen. Beste Voraussetzungen für ein aufregendes Wochenende.

Foto: Jens Hawrda

An der Tabellenspitze der DTM geht es heiß her. Nach einem fulminanten Norisring-Wochenende mit zwei Siegen und zwei Pole-Positionen reist Nicki Thiim als Spitzenreiter in die Magdeburger Börde. Hinter dem Aston-Martin-Piloten aus Dänemark lauert mit Maro Engel und Lucas Auer gleich doppelte Mercedes-AMG-Power. Alle Augen sind zudem auf die beiden BMW M4 GT3 Evo gerichtet. Das BMW-Team Schubert Motorsport hat seinen Sitz direkt neben der Rennstrecke und greift beim Heimspiel mit dem zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann sowie dem Südafrikaner Kelvin van der Linde an.

Für ordentlich Action auf der Strecke sorgen zusätzlich zur DTM die ADAC GT4 Germany und der ADAC Tourenwagen Junior Cup – in beiden Serien gehen die Stars von morgen an den Start. Einen Blick in den Rückspiegel erleben die Zuschauer bei Showrunden historischer DTM-Fahrzeuge. Die Kultautos drehen an allen drei Veranstaltungstagen in Oschersleben ihre Runden und sorgen für einen historischen Streifzug durch vier Jahrzehnte DTM. Ein absolutes Fan-Highlight wartet bereits am Freitag: Bei der Track Safari geht es in Bussen gemeinsam mit den rund 600 PS starken DTM-Fahrzeugen auf die Strecke.

Dank des Arena-Charakters haben die Fans von den Tribünen beste Sicht auf die Action und können die Tür-an-Tür-Duelle besonders gut verfolgen. Tickets für das DTM-Wochenende in Oschersleben gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Einen spannenden Blick hinter die Kulissen der DTM erleben die Fans bei der Fan Tour powered by Pirelli - von der technischen Abnahme über den Reifenservice von DTM-Partner Pirelli bis zum DTM-Podium.

Wer das Wochenende besonders intensiv erleben möchte, kann direkt an der Rennstrecke übernachten. Der Campingplatz in Oschersleben öffnet bereits am Donnerstag (23. Juli) seine Tore. Auf dem mehr als 70.000 Quadratmeter großen Areal im Norden der Motorsport Arena finden sowohl Zelte als auch Wohnmobile ausreichend Platz. Duschen und Toiletten stehen vor Ort zur Verfügung, Strom kann bei Bedarf hinzugebucht werden. Dank der direkten Anbindung an die Rennstrecke sind Fahrerlager, Tribünen und die DTM Fan Zone bequem erreichbar.

Quelle: dtm.com

Freitag, 10. Juli 2026

Manthey schließt die erste DTM-Saisonhälfte mit vier Punkterängen am Norisring ab

  • Thomas Preining erreicht in Nürnberg zweimal den neunten Platz   
  • Ricardo Feller wird in beiden Sprintrennen Zwölfter
  • Am Sonntag absolviert die Manthey-Boxencrew den schnellsten Reifenwechsel des Tages

#91 Thomas Preining (AUT / Porsche 911 GT3 R / Manthey)
Foto: ADAC-Motorsport

Am Norisring, dem einzigen Stadtkurs der DTM-Saison erreicht Manthey beim vierten von acht Rennwochenenden im Jahr 2026 viermal die Punkteränge. Porsche Werksfahrer Thomas Preining (Österreich), von den Plätzen 15 und elf in die Rennen auf der nur 2,2 Kilometer langen Strecke gestartet, sah an beiden Tagen auf dem neunten Rang die karierte Flagge. Sein Teamkollege Ricardo Feller (Schweiz) belegte jeweils Rang zwölf, nachdem er die Rennen von den Startplätzen 17 und 18 aufgenommen hatte. Die Boxencrew des Teams aus Meuspath knüpfte an die starken Leistungen der vergangenen Rennwochenenden an und sicherte sich, nach Erfolgen in Zandvoort und am Lausitzring, auch in Nürnberg im Sonntagsrennen mit 6,562 Sekunden den schnellsten Reifenwechsel des Feldes. Mit 119 Punkten belegt Manthey zur Halbzeit der Sprintsaison Rang sechs in der DTM-Teamwertung. In der Fahrermeisterschaft liegt Thomas Preining nach acht von 16 Saisonrennen mit 70 Punkten auf Platz acht, während Ricardo Feller mit 50 Zählern Rang 13 innehat.

„Ein anspruchsvolles Wochenende für uns in Nürnberg. Nach den Siegen und Podiumsplatzierungen der vergangenen Jahre auf dem Stadtkurs hatten wir uns deutlich mehr vorgenommen. In diesem Jahr hat uns aber in allen Sessions die Pace gefehlt, um mit der Konkurrenz mitzufahren. Das ist für die Fahrer und das gesamte Team frustrierend, zumal die Sprintsaison 2026 bislang nicht nach unseren Erwartungen verlaufen ist. Dennoch können wir nach den ersten acht Rennen stolz auf unsere Leistungen sein. Ich bin es in jedem Fall. Auch wenn sich das nicht immer in den Ergebnissen widerspiegelt, hat jeder Einzelne jederzeit sein Bestes gegeben.“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH. „Unsere Boxencrew hat auch am Norisring wieder eine starke Leistung gezeigt. Mit dem schnellsten Reifenwechsel am Sonntag und weiteren sehr guten Boxenstopps haben wir erneut unsere Qualität in diesem Bereich unter Beweis gestellt. Dass wir seit Jahren konstant auf diesem Niveau arbeiten, macht mich sehr stolz“, führt Martin Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH aus. „Hinter diesen Leistungen steckt viel harte Arbeit. Umso mehr hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft mit erfolgreicheren Rennergebnissen dafür belohnt wird. Leider haben die schnellen Boxenstopps und guten Strategien nicht ausgereicht, um bessere Platzierungen als Rang neun und zwölf zu erreichen“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH abschließend. 

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Norisring

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Das Wochenende am Norisring ist nicht so verlaufen, wie wir es uns gewünscht haben. Immerhin konnten wir zweimal ein paar Punkte mitnehmen, aber zufrieden sind wir damit dennoch nicht. Das Team hat aber wieder einen tollen Job gemacht. Ein großer Dank geht an die gesamte Crew. Ich weiß die tolle Arbeit sehr zu schätzen und ich fühle mich nach der ersten Saisonhälfte mittlerweile sehr gut bei Manthey angekommen.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Aufgrund der vergangenen Erfolge am Norisring hatte ich große Hoffnungen für das Wochenende und wollte um meinen vierten Sieg bei dem Event kämpfen. Letztes Jahr konnten wir zwei Podien hier einfahren. In diesem Jahr konnten wir aber auf der Strecke einfach nicht mit der Konkurrenz um Top-Platzierungen mitfahren. Nur in der Box konnten wir einige Zeit gutmachen – dafür geht ein großes Danke an das Team. Die Strategien waren immer super und die Boxenstopps, besonders am Sonntag, waren einfach Weltklasse. Ich bin stolz, Teil dieses starken Teams zu sein und hätte mir für uns Alle bessere Ergebnisse in Nürnberg gewünscht.“

Quelle: manthey-racing.com

Donnerstag, 9. Juli 2026

Sommer-Kurztrip zur DTM – Camping in Oschersleben

Luftbild Motorsportarena Oschersleben
Foto: motorsportarena.com

Perfektes Ausflugsziel im Hochsommer: Die DTM startet vom 24. bis 26. Juli in der Motorsport Arena Oschersleben in die zweite Saisonhälfte. Wer das Wochenende besonders intensiv erleben möchte, kann direkt an der Rennstrecke übernachten. Der Campingplatz in Oschersleben öffnet bereits am Donnerstag (23. Juli) seine Tore.

Auf dem mehr als 70.000 Quadratmeter großen Areal im Norden der Motorsport Arena finden sowohl Zelte als auch Wohnmobile ausreichend Platz. Duschen und Toiletten stehen vor Ort zur Verfügung, Strom kann bei Bedarf hinzugebucht werden. Dank der direkten Anbindung an die Rennstrecke sind Fahrerlager, Tribünen und die DTM Fan Zone bequem erreichbar.

Quelle: dtm.com

Montag, 6. Juli 2026

DTM – Stars and Stories vom Norisring

Sommer, Sonne und prominenter Besuch aus Sport und Show: Das DTM-Wochenende auf dem ausverkauften Norisring bot den 118.500 Besuchern einen stimmungsvollen Mix aus Rennsport und Rahmenprogramm. Zu den prominenten Gästen zählten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Entertainer Oliver Pocher, Freiwasser-Weltmeisterin Leonie Beck, Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier sowie die drei DTM-Champions René Rast, Timo Scheider und Sheldon van der Linde. Partystimmung mit The Yellow Tones auf der DTM Biergarten Stage, Live-Cooking mit Sternekoch Ali Güngörmüş und eine Zeitreise durch vier DTM-Jahrzehnte mit Kultautos sorgten für Abwechslung abseits der Strecke.

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder überreichte am Sonntag den DTM-Siegerpokal
Foto: ADAC-Motorsport



Prominenter Besuch bei der DTM: Markus Söder verleiht Siegerpokal am Norisring

Markus Söder gab sich am Sonntag auf dem Norisring die Ehre und verfolgte vor der eindrucksvollen Zuschauerkulisse den DTM-Sonntagslauf in seiner Heimatstadt Nürnberg. Im Anschluss daran überreichte der Ministerpräsident des Freistaates Bayern auf dem Podium den Pokal an den Rennsieger Nicki Thiim – ein Moment, der die enge Verbindung zwischen dem Norisring-Klassiker und seiner bayerischen Heimat unterstrich.

Entertainer Oliver Pocher: DTM statt Fußball

Oliver Pocher ist ein bekennender Motorsport-Fan und war schon mehrfach Gast bei der DTM. Am Norisring genoss der Entertainer die besondere Atmosphäre des einzigen deutschen Stadtkurses. "Der Norisring ist eine echte Traditionsstrecke! An der DTM gefällt mir ganz besonders, dass sie viel nahbarer ist als zum Beispiel die Formel 1", sagte Pocher und ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schon nicht mehr bei der WM spielt, ist ein Besuch bei der DTM das Beste, was man in Nürnberg an einem Samstag machen kann."

Neunmaliger Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier mit DTM-Einsatz

Rekordweltmeister zu Gast bei der DTM: Sébastien Ogier, mit neun WM-Titeln neben Landsmann Sébastien Loeb erfolgreichster Rallye-Fahrer aller Zeiten, ließ sich den vierten DTM-Stopp am Norisring nicht entgehen. "Ich besuche meine Frau Andrea, die für ProSieben moderiert. Aber es ist immer wieder eine Freude, bei der DTM mit dabei zu sein", sagte Ogier und verriet: "Ich liebe jede Art von Rennsport und könnte mir vorstellen, nach meiner Rallye-Karriere in einem DTM-Auto eine neue Herausforderung zu suchen. Denn im Motorsport gilt allgemein: Man muss am Limit fahren, darf es aber nicht überschreiten." Danach hatte Ogier seinen DTM-Einsatz und schickte die Piloten mit dem Schild "Drivers start your engines" in den siebten Saisonlauf.

Ali Güngörmüş kocht live bei der DTM

Kochlöffel statt Boxengasse: Sternekoch Ali Güngörmüş sah als Gast von Schaeffler bei seinem DTM-Besuch weniger vom Renngeschehen, sondern wurde selbst aktiv. Der 49-Jährige verwöhnte die Gäste der DTM am Samstagabend beim Live-Cooking mit gegrillten Köstlichkeiten und raffinierten Beilagen. Dabei zeigte sich Güngörmüş perfekt vorbereitet: "Ich habe eine Baba Ganoush, eine orientalische Auberginencreme, angesetzt und mit Paprika, Zucchini, Peperoncini sowie Knoblauch Rinderfilet und Octopus serviert." Das DTM-Fazit des Fernsehkochs: "Das Wetter war traumhaft und die Leute super drauf. Ein tolles Erlebnis."

Schwimmerin Leonie Beck von der Stimmung beeindruckt

Das Element von Leonie Beck ist das Wasser. Am Wochenende schnupperte, die dreimalige Weltmeisterin im Freiwasser, jedoch Motorsportluft, und besuchte auf Einladung von Schaeffler, die DTM auf dem Stadtkurs im Herzen Nürnbergs. Nach einem Rundgang durch das Fahrerlager und einem Streifzug über das Eventgelände erklärte die gebürtige Augsburgerin: "Ich bin zum ersten Mal bei einem Motorsport-Event gewesen. Die DTM auf dem Norisring zu erleben, war wahnsinnig spannend. Vor allem die Mega-Stimmung hat mich beeindruckt."

Kinder-Journalisten löchern Wittmann, Engstler und Feller

Für Lokalmatador Marco Wittmann, Lamborghini-Pilot Luca Engstler und Porsche-Fahrer Ricardo Feller begann das Rennwochenende in Nürnberg bereits am Dienstag. Das DTM-Trio stellte sich bei einer Kinder-PK in der Cupra Garage Nürnberg den Fragen der Nachwuchs-Journalisten. Die Kids-Reporter konnten sich im Vorfeld beim Radiosender 98.6 Charivari bewerben und hatten nicht nur spannende Fragen zum Motorsport, sondern wollten von den Fahrern auch Dinge abseits der Rennstrecke erfahren. "Normalerweise geht es bei Pressekonferenzen mit Journalisten sehr professionell und strukturiert zu, mit den Kindern war es dagegen richtig locker und unterhaltsam. Da kamen Fragen, ob man schon mal geblitzt wurde, ob man Punkte in Flensburg hat oder welcher Superheld man gern wäre. Das waren kreative und teilweise sehr lustige Fragen", sagte Wittmann.

The Yellow Tones rocken die DTM Biergarten Stage

Zwei Abende, eine Bühne, jede Menge Partystimmung: The Yellow Tones rockten Freitag und Samstag die DTM Biergarten Stage. Mit aktuellen Hits und Oldies begeisterte die Top-40-Band des ADAC die Motorsport-Fans. Gitarrist Dr. Dieter Nirschl (Vorstand Mitgliedschaft, Tourismus und Verkehr des ADAC e.V.) war von der Atmosphäre beeindruckt. "Es ist ein Geschenk, vor einem solch tollen Publikum spielen zu können. Als Coverband haben wir für jeden Geschmack etwas im Repertoire und mit den Fans eine super Party am Norisring gefeiert."

Autogrammstunde mit Nürnberger Fußballprofis

Der Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg ist im Max-Morlock-Stadion am Norisring zu Hause. Die Kicker des neunfachen deutschen Meisters nutzten ihr Heimspiel und schrieben am Sonntag in der DTM Fan Zone fleißig Autogramme. "Ich habe keine Erfahrung im Motorsport und war das erste Mal auf solch einem Event dabei", verriet Mittelfeldspieler Julian Justvan. "Wir konnten hinter die Kulissen der DTM schauen und waren ganz no an den Fahrern und den Rennautos dran. Die Stimmung war toll, ein beeindruckendes Erlebnis."

Rast, Scheider, van der Linde – DTM-Meistertrio am Norisring

Geballte DTM-Meisterpower am Norisring: Der dreimalige Champion René Rast, der zweimalige Meister Timo Scheider und der Titelträger von 2022, Sheldon van der Linde, besuchten am Wochenende das "Fränkische Monaco". Der Stadtkurs zählt seit Jahrzehnten zu den Highlights im DTM-Kalender. Rast und van der Linde konnten dort bereits gewinnen, Scheider stand einmal auf dem Podium. Gemeinsam verfolgten sie das Renngeschehen, besuchten Boxengasse und Fahrerlager und nahmen sich Zeit für Fans und Fotos. Rast hatte zudem einen Auftritt in der Startaufstellung, als er das DTM-Feld am Sonntag ins Rennen schickte.

Maro Engel signiert Seifenkiste für einen guten Zweck

Guter Zweck auf vier kleinen Rädern: Robert Weininger, Seriensieger des Nürnberger Seifenkistenrennens, versteigerte am Norisring sein Gefährt. Der Erlös kam dem Verein zur Förderung brasilianischer Straßenkinder e. V. von Ex-Bundesliga-Profi Giovane Elber zugute. Maro Engel ließ es sich nicht nehmen, die Erfolgs-Seifenkiste zu signieren – der Mercedes-AMG-Fahrer kennt das südamerikanische Land gut. "Mein Vater lebt seit über 20 Jahren in Brasilien. Deshalb mache ich dort mit meiner Frau und meiner Tochter häufig Urlaub. Ich freue mich, einen kleinen Beitrag leisten zu können, um diese tolle Aktion zu unterstützen", erklärte Engel. Daher drückt er nach dem Ausscheiden Deutschlands bei der Fußball-WM den Brasilianern die Daumen: "In Brasilien lebt man Fußball. Er ist elementar wichtig, wahrscheinlich wichtiger als in anderen Ländern. Deshalb freue ich mich, wenn Brasilien es bei der WM weit bringt."

Stimmungsvoller Norisring-Auftakt am Dutzendteich

Am Freitagabend trafen sich Geschäftspartner, Medienvertreter und Freunde der DTM beim Branchentreff "MotorSport Lounge" zum Warm-up für das DTM-Wochenende. In entspannter Atmosphäre tauschten sich die Gäste aus und wurden bei kühlen Getränken, leckerem Essen und Musik perfekt unterhalten. Auch die DTM-Fahrer waren im Bootshaus am Dutzendteich dabei. Ricardo Feller: "Es ist wie in den vergangenen Jahren eine wirklich schöne Tradition, am Dutzendteich zusammenzukommen und interessante Gespräche mit Menschen aus verschiedenen Branchen führen zu können. Das leckere Essen trägt natürlich zur tollen Stimmung bei. Ich fände es schön, wenn man auch an anderen Rennstrecken solche Events hätte."

DTM-Kultautos im "Fränkischen Monaco"

Vier Jahrzehnte DTM auf vier Rädern: Historische Fahrzeuge sorgten am Wochenende für nostalgisches Flair auf dem Norisring. An allen drei Eventtagen wurden die Zuschauer bei Showrunden der Kultautos auf einen historischen Streifzug durch vier DTM-Jahrzehnte mitgenommen. Vom Ford Sierra Cosworth über den Mercedes-Benz 190E 2.3-16V bis hin zum Toyota Supra MK3 DTM waren Fahrzeuge zu sehen, die eng mit der Geschichte der Rennserie verbunden sind. Der letztjährige ADAC GT4 Germany-Fahrer Thomas Rackl kehrte an seine Heimstrecke zurück und umrundete den Norisring in einem BMW 320 STW aus dem Jahr 1994. "Es ist schon etwas Besonderes, mit einem 32 Jahre alten Auto auf der engen Strecke so no an Mauern und Leitplanken vorbeizufahren", erzählte Rackl. "Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, mit einem klassischen Saugmotor und dem besonderen Sound bei meinem Heimspiel am Norisring dabei zu sein."

Schwieriges DTM-Wochenende am Norisring endet mit wichtigem Punktgewinn für Schubert Motorsport

#11 Marco Wittmann (DEU / BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport)
Foto: ADAC-Motorsport

Das DTM-Wochenende auf dem Norisring vom 3. bis 5. Juli 2026 verlief für Schubert Motorsport anders als erhofft. Nach einem schwierigen Qualifying und zwei Ausfällen im Samstagsrennen konnte das BMW-Team am Sonntag zumindest einen versöhnlichen Abschluss feiern: Marco Wittmann kämpfte sich bei seinem Heimrennen von Startplatz 18 auf Rang zehn nach vorne und sicherte dem Team vor der beeindruckenden Kulisse von mehr als 100.000 Zuschauern mit wichtigen Meisterschaftspunkten.

Bereits am Freitag deutete sich für Schubert Motorsport ein herausforderndes Wochenende an. Die Einstufung im Rahmen der Balance of Performance (BoP) erschwerte es dem Team, auf dem kurzen Stadtkurs um Spitzenplätze zu kämpfen. Entsprechend schwierig gestalteten sich die Qualifyings, in denen sowohl Marco Wittmann als auch Kelvin van der Linde nur hintere Startpositionen erreichten.

Der Samstag endete schließlich für beide BMW M4 GT3 EVO vorzeitig. Sowohl Marco Wittmann als auch Kelvin van der Linde schieden nach Unfällen aus und konnten keine Punkte mitnehmen. Besonders der schwere Unfall von Kelvin van der Linde überschattete das gesamte Rennwochenende. Aufgrund der Folgen des Crashs konnte der Südafrikaner am Sonntag nicht mehr an den Start gehen.

Marco Wittmann zeigte hingegen im Sonntagsrennen eine starke kämpferische Leistung. Der zweimalige DTM-Champion arbeitete sich auf dem traditionsreichen Stadtkurs Position um Position nach vorne und belohnte sich bei seinem Heimspiel mit Rang zehn und wichtigen Meisterschaftspunkten. Angesichts der schwierigen Ausgangslage war dies das maximal mögliche Ergebnis.

„Bereits nach der Veröffentlichung der Balance of Performance am Freitag war absehbar, dass wir an diesem Wochenende keine optimalen Voraussetzungen hatten, um im Kampf um die Spitzenplätze mitzumischen. An dieser Ausgangslage hat sich im weiteren Verlauf des Wochenendes nichts mehr geändert. Umso höher ist die Leistung von Marco einzuschätzen, der sich von Startplatz 18 noch bis auf Rang zehn vorgearbeitet und damit das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt hat“, erklärt Teamchef Torsten Schubert.

Mit Blick auf den schweren Unfall seines Fahrers richtet Schubert den Fokus nun auf die kommenden Tage: „Der schwere Unfall von Kelvin hat das Wochenende natürlich überschattet. Jetzt hoffen wir, dass er in den kommenden Tagen vollständig genesen wird und rechtzeitig zu den nächsten Testfahrten wieder fit ist. Dafür wünschen wir ihm alles Gute. Gleichzeitig wartet auf unsere Mannschaft eine große Aufgabe, denn das Fahrzeug muss umfangreich wieder aufgebaut werden. Nach derzeitigem Stand wird dafür eine neue Karosserie erforderlich sein.“

Trotz des schwierigen Wochenendes bleibt Schubert Motorsport in der Spitzengruppe der DTM-Saison vertreten. Während Marco Wittmann mit seinem Punktgewinn den Anschluss im Titelkampf wahrt, richtet sich der Fokus des Teams nun auf die kommenden Testfahrten und die Vorbereitung auf das nächste Rennwochenende. Parallel arbeitet die Mannschaft mit Hochdruck daran, den BMW M4 GT3 EVO von Kelvin van der Linde rechtzeitig wieder einsatzbereit zu machen.

Quelle: schubert-motorsport.com