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Donnerstag, 22. Oktober 2026

Junger Stern, große Ziele: Tom Kalender ist DTM-Rookie des Jahres

Gerade einmal 18 Jahre alt, bereits zwei DTM-Saisons absolviert und in diesem Jahr eine besondere Auszeichnung gewonnen: Tom Kalender ist "Rookie of the Year" 2026. Der Youngster vom Mercedes-AMG Team Landgraf setzte sich in der Sonderwertung gegen Finn Wiebelhaus und Nicolas Baert durch. Seinen sportlichen Höhepunkt erlebte Kalender auf dem Nürburgring, als er im Sonntagsrennen mit einer beeindruckenden Aufholjagd seinen ersten Podiumsplatz in der DTM feierte.

#84 Tom Kalender (DEU / Mercedes-AMG GT3 / Mercedes-AMG Team Landgraf)
Foto: ADAC-Motorsport

"Ich habe in meinem Kopf noch einmal alle Höhen und Tiefen der Saison durchgespielt und bin zu dem Resultat gekommen, dass es eine gute, aber auch herausfordernde Saison war", bilanziert Kalender. "Die Zusammenarbeit im Team hat auch in dieser Saison sehr gut funktioniert. Grundsätzlich haben wir in allen Bereichen einen Schritt nach vorne gemacht."

Der Mercedes-AMG Junior-Fahrer war 2025 mit der Empfehlung des Meistertitels im ADAC GT Masters 2024 in die DTM aufgestiegen. Bereits als 17-Jähriger stellte er sich der starken Konkurrenz und sammelte in seiner Debütsaison erste Erfahrungen. Auch 2026 ging Kalender für das Mercedes-AMG Team Landgraf an den Start. Dass er bereits seine zweite DTM-Saison als Rookie bestritt, war dank einer Ausnahmeregelung kein Hindernis: Die DTM kann auf schriftlichen Antrag auch Fahrer in ihrem zweiten Jahr zur Rookie-Wertung zulassen. Gleich beim Saisonauftakt in Spielberg ließ Kalender mit zwei Top-Fünf-Platzierungen aufhorchen. Insgesamt steigerte er seine Punkteausbeute im Vergleich zum Vorjahr von 25 auf 49 Zähler.

Seinen bislang größten DTM-Erfolg feierte Kalender auf dem Nürburgring. Im Sonntagsrennen machte der Mercedes-AMG-Fahrer neun Positionen gut und kämpfte sich bis auf den zweiten Platz nach vorne. Für den 18-Jährigen war es ein besonderer Moment, schließlich erlebten auch zahlreiche Familienmitglieder und Freunde den Erfolg bei seinem Heimrennen mit.

­"Das war ganz klar der schönste Moment der Saison. Zum einen ist das erste Podium immer etwas Besonderes, zum anderen habe ich damit als jüngster DTM-Fahrer auf dem Podium einen neuen Rekord aufgestellt", blickt Kalender aus Hamm (Sieg) in Rheinland-Pfalz zurück.

Neben seiner Motorsportkarriere drückt der Nachwuchspilot weiterhin die Schulbank. Im kommenden Jahr steht für ihn das Abitur an. Die Vorbereitung auf die Prüfungen muss Kalender mit seinem Trainings- und Rennprogramm unter einen Hut bringen. An seinen sportlichen Ambitionen ändert das nichts. Kalender möchte auch in Zukunft in der DTM antreten und langfristig um den Meistertitel kämpfen. "Mein Ziel ist es, mich Schritt für Schritt zu verbessern. Langfristig möchte ich natürlich auch Meisterschaften gewinnen – darunter auch die DTM. Die DTM ist eine einzigartige Serie. Das Prinzip 'Ein Auto, ein Fahrer' gibt es im GT Sport nicht häufig. Du bist ganz allein dafür verantwortlich, welche Ergebnisse du erzielst", sagt Kalender.

Quelle: dtm.com ­

Montag, 19. Oktober 2026

Zwei Millionen Flaschen eingespart: DTM und BWT erreichen Meilenstein

  • BWT Race Lap Award bringt 70.000 Euro für Trinkwasserprojekte in Afrika ein
  • Gemeinsame Initiative „Driving Change“ stärkt Nachhaltigkeitsengagement

Anna Grubeck (Head of Sportsponsoring bei BWT) überreichte
DTM-Champion Thomas Preining einen symbolischen Check
Foto: ADAC-Motorsport

Mehr als zwei Millionen eingesparte Einwegflaschen und 70.000 Euro für den guten Zweck: Die DTM und BWT (Best Water Technology) ziehen nach der Saison 2026 eine erfolgreiche Bilanz. Mit dem BWT Race Lap Award unterstützen die beiden Partner die b.waterMISSION, die sich für den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser in Afrika einsetzt. Gleichzeitig wurde bei der Vermeidung von Einwegflaschen ein neuer Meilenstein erreicht. Seit Beginn der Zusammenarbeit zwischen dem ADAC und dem Marktführer für Wassertechnologie im Jahr 2021 konnten bei Motorsportveranstaltungen insgesamt 2.012.502 Plastik- und Glasflaschen eingespart werden.

Beim BWT Race Lap Award wird jede Rennrunde zum Beitrag für den guten Zweck. Für jeden Umlauf der DTM-Fahrer spenden BWT und der ADAC gemeinsam vier Euro an die b.waterMISSION. In den 16 Saisonrennen 2026 absolvierten die Piloten insgesamt 12.114 Runden und sammelten damit 48.456 Euro. Die beiden Partner stockten diesen Betrag auf 70.000 Euro auf. Die Spende unterstützt Brunnenbauprojekte vor allem in ländlichen Regionen Afrikas. Bei der Siegerehrung des Saisonfinales auf dem Hockenheimring erhielt der neue DTM-Champion Thomas Preining einen symbolischen Scheck.

„Motorsport begeistert Millionen – wir nutzen diese Kraft, um nachhaltig etwas voranzutreiben. Mit Driving Change haben wir gemeinsam mit dem ADAC in dieser DTM-Saison gezeigt, was starke Partnerschaften bewirken können: Unsere BWT Wasserspender ermöglichen den Zugang zu lokal mineralisiertem BWT Wasser und haben dazu beigetragen, alleine in der Saison 2026 über eine halbe Million Einwegplastikflaschen einzusparen – ein starkes Zeichen für gelebte Ressourcenschonung. Gleichzeitig fördern wir mit b.waterMISSION den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Zwei konkrete Beiträge zu unserer Mission von BWT und Windhager – For You and Planet Blue. Denn echter Erfolg endet nicht an der Ziellinie – er zeigt sich in dem, was wir für Mensch und Planet bewirken“, sagt Anna Grubeck, Head of Sportsponsoring bei BWT.

Ein zentrales Element der Partnerschaft ist die umfassende Infrastruktur für bestes mineralisiertes Trinkwasser bei allen DTM-Rennwochenenden. Allein in der Saison 2026 konnten durch den Einsatz der BWT-Wasserspender 548.304 Flaschen eingespart werden, seit Beginn des Projektes. An den DTM-Rennwochenenden versorgen bis zu 70 Wasserspender auf dem Veranstaltungsgelände und im Fahrerlager die Besucher, Teams, Fahrer, Medien und Offiziellen kostenlos mit lokal aufbereitetem und mineralisiertem Trinkwasser. Das reduziert den Verbrauch von Einwegflaschen aus Plastik und Glas und vermeidet unnötige Transportwege.

„Die DTM steht für Motorsport auf höchstem Niveau. Gleichzeitig haben wir den Anspruch, unsere Veranstaltungen nachhaltiger zu gestalten. Mit unserer gemeinsamen Kampagne ‚Driving Change‘ haben wir in dieser Saison wichtige Impulse gesetzt und Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema generiert, daran werden wir im kommenden Jahr anknüpfen“, sagt DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner.

Zur Saison 2026 haben BWT und die DTM ihre Zusammenarbeit mit der Initiative „Driving Change“ intensiviert. An allen acht Rennwochenenden machten verschiedene Aktionen auf Themen wie Abfallvermeidung und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen aufmerksam.


Samstag, 17. Oktober 2026

Emil Frey Racing kämpft beim DTM-Saisonfinale in Hockenheimbis zur letzten Runde

Emil Frey Racing konnte beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim nicht das erhoffte Ergebnis einfahren, doch der Blick auf die Gesamtsaison zeigt ein anderes Bild: Zum zweiten Mal in Folge gewann das Team drei Rennen in einer DTM-Saison und mischte bis zum letzten Rennwochenende im Meisterschaftskampf mit. Dass Matteo Cairoli all das in seiner ersten DTM-Saison erreichte, macht es noch bemerkenswerter: Der Italiener zeigte von Beginn an, dass er zu den Schnellsten im Feld gehört, und bewies mit drei Siegen und der Gesamtwertung im Blick, welches Potenzial in ihm und dem Schweizer Team steckt.

Thierry Vermeulen, Ferrari 269 GT3 EVO #69
Foto: Jens Hawrda

Rennen 1 – Samstag, 10. Oktober 2026

Thierry Vermeulen sicherte sich mit dem #69 Ferrari 296 GT3 Evo im Qualifying am Samstag einen starken vierten Startplatz, während Teamkollege Matteo Cairoli mit dem #14 Ferrari von Position 13 aus ins Rennen ging.

Der Start verlief für beide Piloten zunächst vielversprechend. Vermeulen startete stark und konnte die dritte Position übernehmen. Nach der Spitzkehre wurde er jedoch beim rausbeschleunigen von Ricardo Feller im #90 Porsche angeschoben, was zu einem Dreher führte. Aus einer aussichtsreichen dritten Position fiel der Niederländer damit ans Ende des Feldes zurück. Matteo Cairoli lag nach der ersten Runde auf Rang 14.

Ein schwerer Unfall des #130 Lamborghini von Luca Engstler vor der Osttribüne brachte zunächst das Safety Car auf die Strecke, doch das Rennen wurde schliesslich mit der roten Flagge gestoppt. Mit knapp 50 Minuten noch auf der Uhr wurde das Rennen nach kurzer Unterbrechung wieder gestartet und die Emil Frey Racing Piloten gingen von den Plätzen 14 (#14) und 20 (#69) ins Rennen. Beide zeigten sogleich eine beeindruckende Aufholjagd und auch die Boxenstoppmannschaft zeigte mit Stoppzeiten von 6,0 und 5,9 Sekunden eine starke Leistung. Nach den obligatorischen Stopps lagen Matteo Cairoli auf Rang 8 und Thierry Vermeulen auf Platz 13. Der Niederländer konnte sich bis zum Rennende auf den 10. Platz vorarbeiten während Matteo Cairoli weiter Boden gutmachte und kurz vor Schluss Kurs auf den neunten Rang nahm.

Doch in der allerletzten Runde folgte ein herber Rückschlag: Eine Berührung mit dem #36 Ford von Arjun Maini hatte den linken Vorderreifen des #14 Ferrari beschädigt. Matteo Cairoli kämpfte danach mit einem schleichenden Platten noch mehrere Runden, bevor er das Fahrzeug in der letzten Rennrunde am Streckenrand abstellen musste. Somit waren alle Meisterschaftsträume endgültig geplatzt. Thierry Vermeulen brachte den #69 Ferrari als Zwölfter ins Ziel und rettete dem Team zumindest noch Punkte in der Teamwertung.

Rennen 2 – Sonntag, 11. Oktober 2026  

Bei kühlen elf Grad Celsius ging es am Sonntagmorgen in Hockenheim in das letzte Qualifying der DTM-Saison 2026. Matteo Cairoli sicherte sich den fünften Startplatz, Thierry Vermeulen folgte direkt dahinter auf Position sechs – beide Ferrari 296 GT3 Evo von Emil Frey Racing damit in Schlagdistanz zur Spitze.

Das Rennen wurde trotz trockener Strecke als Wet Race deklariert. Der Start verlief nicht wie erhofft: Thierry Vermeulen verbremste sich bei der Spitzkehre, schob den #48 Mercedes an, der wiederum Cairoli berührte. Cairoli verlohr dadurch einige Positionen. Thierry Vermeulen wurde mit einer Strafe belegt und reihte sich nach seiner Penalty Lap hinter seinem Teamkollegen ein – Matteo Cairoli auf Rang 8, Thierry Vermeulen auf Rang 9.

Als das Boxenstoppfenster nach zehn Minuten öffnete, kam Thierry Vermeulen als Erster Emil Frey Racing Pilot an die Box und verliess sie nach 6,5 Sekunden auf frischen Slicks wieder. Matteo Cairoli folgte kurz darauf mit einem Stopp von 6,8 Sekunden. Die Boxenarbeit lief diesmal nicht ganz auf dem gewohnten Niveau des Teams, dennoch lagen Matteo Cairoli auf Rang 9 und Thierry Vermeulen auf Rang 11, der sich anschliessend noch eine Position erkämpfte.

In den letzten Runden arbeitete sich Matteo Cairoli noch auf Platz 6 vor, Thierry Vermeulen überquerte die Ziellinie als Zwölfter. Es war nicht der Abschluss, den sich das Team erhofft hatte, doch die Erfahrungen dieser Saison werden den Grundstein legen, um 2027 erneut um die Meisterschaft mitzukämpfen.

Fahrerstimmen - Emil Frey Racing

Matteo Cairoli (Italien)

„Meine erste Saison in der DTM verlief für mich durchaus positiv. Sicherlich hätten wir auch mehr erreichen können, aber in den Top-5 in der Fahrerwertung zu landen und drei Rennen zu gewinnen, ist ziemlich gut, zudem mit einem neuen Auto, das wir noch nicht kannten. Heute hätte das Rennen besser laufen können, nachdem ich auf der ersten Runde doch viele Positionen verloren habe. Am Ende bin ich zufrieden und ich danke dem Team, das niemals aufgehört haben, zu kämpfen.“

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Ein hartes Wochenende. Ich hatte das Gefühl, dass wir die ganze Zeit über ein starkes Auto hatten, verlassen Hockenheim aber mit nur sehr wenigen Punkten. In beiden Qualifyings hat sich das Auto fantastisch angefühlt und ich bin stolz auf die Leistung, die wir gezeigt haben. Im ersten Rennen wurden wir leider unverschuldet aus dem Rennen gestossen und mussten von ganz hinten neu starten, haben uns aber immerhin noch auf Platz 12 vorgekämpft. Im zweiten Qualifying war das Auto eine Freude zu fahren und ich glaube, wir hätten das Potenzial für die erste Startreihe gehabt. Im zweiten Rennen hingegen habe ich in der ersten Runde einen grossen Fehler gemacht, der vollständig auf meine Kappe geht. Dafür möchte ich mich bei meinem Team entschuldigen. Ich danke allen Mechanikern und allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz – wir haben alles gegeben und ich bin stolz auf das, was wir in dieser Saison zusammen erreicht haben. Jetzt ist es Zeit, sich zu erholen, neu auszurichten und den Blick nach vorne zu richten.”

Freitag, 16. Oktober 2026

Schubert Motorsport: Zwei Titel und zahlreiche Podestplätze zum Abschluss von drei Rennserien

Mit zwei Meisterschaftstiteln, mehreren Podestplätzen und starken Ergebnissen in gleich drei Rennserien blickt Schubert Motorsport auf ein erfolgreiches Rennwochenende zurück. Beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring sicherte sich Marco Wittmann nach einer beeindruckenden Saison den dritten Platz in der Fahrerwertung. Auch in der Teamwertung schloss Schubert Motorsport die DTM auf Rang drei ab. Parallel feierte die Mannschaft beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) neben einem weiteren Podestplatz den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy. In der ADAC GT Masters rundeten Sandro und Juliano Holzem ihre Saison mit dem vierten Platz in der Fahrerwertung ab. Bereits am kommenden Wochenende steht für Schubert Motorsport die nächste Titelentscheidung an: Beim Finale der GT4 European Series kämpft die Mannschaft in Portugal um die Pro-Am-Meisterschaft.

Marco Wittmann, BMW M4 GT3 EVO
Foto: Jens Hawrda

DTM: Marco Wittmann beendet starke Saison auf Gesamtrang drei

Bis zum letzten Rennwochenende hatte Marco Wittmann im #11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO noch die Chance auf seinen dritten DTM-Meistertitel. Mit 24 Punkten Rückstand auf die Spitze reiste der zweifache Champion nach Hockenheim und zeigte auch beim Saisonfinale großen Kampfgeist. Im Samstagsrennen sicherte sich Wittmann mit Platz drei einen weiteren Podestplatz, am Sonntag überquerte er die Ziellinie auf Rang sieben.

Für den ganz großen Erfolg reichte es am Ende nicht. Gegen die Konkurrenz fehlte dem BMW M4 GT3 EVO auf dem Hockenheimring die entscheidende Pace, um noch einmal in den Titelkampf eingreifen zu können. Den Meistertitel sicherte sich Thomas Preining im Porsche vor Maro Engel im Mercedes-AMG.

Dennoch blickt Wittmann auf eine seiner stärksten DTM-Saisons zurück. Mit zwei Siegen auf dem Nürburgring und dem Sachsenring sowie fünf weiteren Podestplätzen sammelte er in den 16 Saisonrennen insgesamt 198 Punkte. Damit sicherte er sich den dritten Platz in der Fahrerwertung und bestätigte seine starke Form über die gesamte Saison.

Für Kelvin van der Linde verlief das Finalwochenende dagegen wechselhaft. Nach einem sechsten Platz am Samstag wurde der Südafrikaner im Sonntagsrennen durch eine Kollision und Probleme bei den Boxenstopps zurückgeworfen und beendete das Rennen auf Position 18. Seine erste DTM-Saison als BMW M Werksfahrer schloss van der Linde mit einem Rennsieg und 96 Punkten auf dem 14. Gesamtrang ab.

Auch in der Teamwertung sicherte sich Schubert Motorsport mit 284 Punkten den dritten Platz und schloss damit eine weitere erfolgreiche DTM-Saison ab.

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport:

„Natürlich hätten wir beim Finale gerne noch einmal um den Titel gekämpft. Leider hatten wir in Hockenheim nicht die nötigen Möglichkeiten, um ganz vorne anzugreifen. Marco hat trotzdem wieder alles gegeben und wie so oft in dieser Saison das Maximum aus unserem Paket herausgeholt. Mit zwei Siegen, insgesamt sieben Podestplätzen und Rang drei in der Fahrerwertung können wir auf eine sehr starke Saison zurückblicken. Auch der dritte Platz in der Teamwertung ist das Ergebnis der hervorragenden Arbeit unserer gesamten Mannschaft. Für Kelvin war es ein schwieriges Jahr mit einigen unglücklichen Situationen. Er hat aber ebenfalls gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Auch wenn die Enttäuschung über den verpassten Titel im Moment überwiegt, können wir stolz auf unsere Leistungen sein.“

ADAC GT Masters: Holzem-Brüder schließen Saison auf Gesamtrang vier ab

Auch in der ADAC GT Masters fiel am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring die letzte Zielflagge der Saison 2026. Sandro und Juliano Holzem beendeten ihre Saison mit den Plätzen acht und neun in den beiden Finalrennen.

Auch wenn sich die beiden Brüder zum Abschluss ein besseres Ergebnis erhofft hatten, fällt die Gesamtbilanz positiv aus. Ein besonderer Höhepunkt war der erste gemeinsame Sieg im ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring. Mit dem BMW M4 GT3 EVO und der Startnummer 56 gelang Sandro und Juliano Holzem im Juni ein viel umjubelter Erfolg, der zugleich den 14. Rennsieg von Schubert Motorsport in der Geschichte der Serie markierte.

Mit weiteren starken Leistungen sicherten sich Sandro und Juliano Holzem schließlich den vierten Platz in der Fahrerwertung mit jeweils 133 Punkten und bestätigten damit ihre positive Entwicklung.

Für Schubert Motorsport ist das Ergebnis ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Arbeit und die kontinuierliche Entwicklung der beiden jungen Fahrer.


NLS: Podestplatz zum Finale und zwei Titel für Schubert Motorsport

Während in Hockenheim die letzten DTM-Rennen des Jahres ausgetragen wurden, war Schubert Motorsport auch beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie im Einsatz. Im BMW M4 GT3 EVO mit der Startnummer 77 und der markanten Yokohama-Livery zeigten Tim Tramnitz und Jordan Pepper eine starke Mannschaftsleistung.

Nach einem schwierigen Qualifying und technischen Problemen ging die Mannschaft von Position 16 ins Rennen. Tramnitz legte mit einem überzeugenden ersten Stint den Grundstein für die Aufholjagd und arbeitete sich bis auf Rang neun nach vorne. Im weiteren Rennverlauf kämpfte sich das Team bis in die Spitzengruppe. In der zweiten Rennhälfte übernahm Jordan Pepper das Steuer und sicherte Schubert Motorsport mit einem entscheidenden Überholmanöver in der letzten Runde den dritten Gesamtrang.

Neben dem Podesterfolg gab es für Schubert Motorsport gleich doppelten Grund zur Freude: Das Team sicherte sich zum Saisonabschluss sowohl den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy als auch in der KW Team Trophy.

Die beiden Titel unterstreichen die konstant starken Leistungen der Mannschaft über die gesamte NLS-Saison. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Partnerschaft mit Reifenhersteller Yokohama. Als Reifenpartner begleitete Yokohama die Renneinsätze von Schubert Motorsport auf der Nordschleife und unterstützte die kontinuierliche Arbeit an der Reifenperformance und Fahrzeugabstimmung.

Die enge technische Zusammenarbeit und die gewonnenen Erfahrungen aus den verschiedenen Rennbedingungen bildeten dabei eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Gesamtpakets. Auch optisch wurde diese Partnerschaft durch die markante Yokohama-Livery des BMW M4 GT3 EVO sichtbar.

Schubert Motorsport bedankt sich bei Yokohama für das Vertrauen, die technische Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit während der gesamten NLS-Saison 2026.


Drei Meisterschaften abgeschlossen – zwei Titel und zahlreiche Erfolge

Mit den Finalrennen auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring sind gleich drei wichtige Rennprogramme von Schubert Motorsport für das Jahr 2026 abgeschlossen. In allen drei Serien konnte die Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und zahlreiche Erfolge feiern.

Zwei DTM-Rennsiege durch Marco Wittmann, ein weiterer Erfolg durch Kelvin van der Linde, der erste ADAC-GT-Masters-Sieg von Sandro und Juliano Holzem sowie die beiden Gesamtsiege in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy unterstreichen die sportliche Bilanz.

Hinter diesen Ergebnissen steht die Arbeit einer gesamten Mannschaft. Mechaniker, Ingenieure, Fahrer und alle Beteiligten haben über die vergangenen Monate hinweg mit großem Einsatz daran gearbeitet, die Fahrzeuge bestmöglich vorzubereiten und an jedem Rennwochenende das Maximum herauszuholen.

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport 

„Wenn wir auf die drei Meisterschaften zurückblicken, können wir wirklich stolz auf das sein, was wir als Team erreicht haben. Wir haben Rennen gewonnen, Podestplätze eingefahren und uns in der NLS gleich zwei Gesamttitel gesichert. Das ist eine herausragende Leistung unserer gesamten Mannschaft. Mein besonderer Dank gilt unseren Fahrern, Mechanikern, Ingenieuren und natürlich unseren Partnern, die uns über die gesamte Saison begleitet und unterstützt haben. Gerade die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Yokohama in der NLS hat gezeigt, was man gemeinsam erreichen kann. Wir haben in diesem Jahr viel bewegt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Doch noch ist unsere Arbeit nicht beendet. Schon am kommenden Wochenende wartet in der GT4 European Series die nächste Titelentscheidung auf uns.“


Nächste Titelchance: GT4 European Series vor dem Finale in Portugal

Nach den erfolgreichen Saisonabschlüssen in der DTM, der ADAC GT Masters und der NLS richtet Schubert Motorsport den Blick bereits auf die nächste Herausforderung. Vom 16. bis 18. Oktober steht auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimão das Saisonfinale der GT4 European Series auf dem Programm.

Mit dem BMW M4 GT4 EVO #98 kämpfen Victor Bouveng und Joakim Walde um den Meistertitel in der Pro-Am-Kategorie. Das Duo reist als Tabellenführer nach Portugal und hat damit beste Voraussetzungen, die erfolgreiche Saison mit einem weiteren Titel für Schubert Motorsport abzuschließen.

Nach zahlreichen starken Rennen und Klassensiegen im bisherigen Saisonverlauf ist die Zielsetzung klar: Die Mannschaft möchte ihre Ausgangslage nutzen und die Pro-Am-Meisterschaft nach Oschersleben holen.


Manthey gewinnt vorzeitig sowohl die Team- als auch die Fahrermeisterschaft in der DTM-Saison 2026

Manthey krönt die DTM-Saison 2026 mit dem Gewinn der Teammeisterschaft. Im Sonntagsrennen beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring sicherten sich Ricardo Feller (Schweiz) und Thomas Preining (Österreich) mit einem Doppelpodium die entscheidenden Punkte, sodass Manthey den Titel erfolgreich verteidigt und die Trophäe zum zweiten Mal in Folge nach Meuspath holt. Mit einem Vorsprung von 21 Punkten auf Winward Racing beendet das Team die Sprintsaison 2026. Beide Manthey-Fahrer konnten 2026 in jedem der 16 Rennen Meisterschaftszähler sammeln.

Nach dem historischen Meisterschaftsgewinn von Ayhancan Güven in der Saison 2025 verteidigen Manthey und Porsche zudem den Fahrertitel erfolgreich und stellen damit zum zweiten Mal in Folge den DTM-Champion.

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining krönt sich 2026 zum zweiten Mal zum DTM-Fahrerchampion mit Manthey

Porsche-Werksfahrer und Manthey-Pilot Thomas Preining sichert sich am Hockenheimring zum zweiten Mal in seiner Karriere die DTM-Fahrermeisterschaft. Mit Rang fünf im Samstagsrennen und dem dritten Platz am Sonntag fährt der Fahrer des Manthey Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91 in den letzten beiden Saisonläufen des Jahres die entscheidenden Meisterschaftszähler ein.

Mit 225 Punkten und einem Vorsprung von 12 Zählern auf den zweitplatzierten Maro Engel schließt der 28-Jährige eine spannende Saison ab, in der sechs Fahrer mit Titelchancen zum Finale nach Hockenheim gereist waren. Drei Jahre nach seinem ersten Titelgewinn im Jahr 2023 krönt sich Preining erneut zum DTM-Champion – zwei Siege und sechs weitere Podestplatzierungen bilden die Grundlage für seinen Triumph in der Sprintserie.

Manthey in der DTM: 7 Titel in 4 Jahren

Mit dem Gewinn der Fahrer- und Teammeisterschaft 2026 setzt Manthey seine beeindruckende Erfolgsserie der vergangenen Jahre fort. Bereits 2023 und 2025 sicherte sich das Team jeweils sowohl die DTM-Team- als auch die Fahrermeisterschaft. Darüber hinaus gewann Manthey in der Saison 2025 mit Morris Schuring den Titel „DTM Rookie of the Year“.

 In den vergangenen vier Jahren erzielte das Team aus Meuspath insgesamt 13 Siege sowie 21 weitere Podestplatzierungen. Zu diesen Erfolgen trugen die Porsche-Piloten Thomas Preining (seit 2023), Dennis Olsen (2023), Ayhancan Güven (2024 bis 2025), Morris Schuring (2025) und Ricardo Feller (2026) sowie die langjährigen Partner des Teams bei.

Donnerstag, 15. Oktober 2026

DTM – Stars and Stories vom Finale am Hockenheimring

Vom Rockstar am Startschild bis zur Olympiasiegerin im Fahrerlager: Beim DTM-Finale in Hockenheim gaben sich Stars aus Musik, Sport und Fernsehen die Ehre. Scorpions-Gründer Rudolf Schenker schickte am Samstag das Feld ins Rennen, am Sonntag übernahm Schauspielerin Lisa-Marie Koroll das Startschild. Bob-Olympiasiegerin Deborah Levi tauschte den Eiskanal gegen die Boxengasse, Schauspieler Axel Stein ließ sich im Renntaxi über die Strecke fahren, Sasha heizte als Dick Brave am Samstagabend ein und Model Betty Taube saß im BMW M2 Cup selbst am Steuer.

Lisa-Marie Koroll
Foto: ADAC-Motorsport

Lisa-Marie Koroll stürmt vom Filmset ins Renntaxi

­Rennstrecken-Feeling kennt Lisa-Marie Koroll (Bibi-und-Tina-Reihe) schon vom Dreh: In der Originalproduktion von Amazon Prime „Drive – The Pretenders“ spielt sie eine Mechanikerin, deren größter Traum es ist, einmal selbst am Steuer eines Rennfahrzeugs zu sitzen. Gedreht wurde auf mehreren Strecken, unter anderem auf dem Hockenheimring. Nun kehrte Koroll an den Traditionskurs zurück und ließ sich im Mercedes-AMG-Renntaxi von DTM-Champion Maximilian Götz über den Kurs chauffieren. Am Sonntag schickte sie die Fahrer ins Saisonfinale und überreichte danach auf dem DTM-Podium dem Gewinnerteam den Pokal.

Rudolf Schenker von den "Scorpions"
Foto: ADAC-Motorsport

­Rockstar am Startschild: Schenker gibt das Startsignal in Hockenheim

Rudolf Schenker, Rhythmusgitarrist der Scorpions, hat am Samstag die Gitarre gegen das Schild „Drivers start your engines“ getauscht und die Fahrer in den 15. Saisonlauf geschickt. Der gebürtige Sarstedter ist das dienstälteste Gründungsmitglied der Band und war zuletzt vor Jahrzehnten bei einem DTM-Rennen. Diesmal nutzte Schenker die Chance und verbrachte das gesamte Finalwochenende in Hockenheim. „Unser Tourplan ließ es einfach nicht zu, zwischendurch mal ein DTM-Rennen zu erleben. Ich bin zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder hier zu Gast und ziemlich aufgeregt. Die Atmosphäre mit den Fans, den Fahrern und diesen tollen Fahrzeugen ist einfach fantastisch. Ich genieße jeden Augenblick“, sagte Schenker. Als einer der wichtigsten Songschreiber der Scorpions machte er deutsche Rockmusik mit Hits wie „Rock You Like a Hurricane“, „Still Loving You“ und „Wind of Change“ weltweit bekannt.

Axel Stein
Foto: ADAC-Motorsport

Entertainer Axel Stein hat Benzin im Blut

Axel Stein kennt Rennstrecken nicht nur vom Zuschauen: Der Komiker und Schauspieler („Hausmeister Krause“, „Harte Jungs”) ist bekennender Autofan und besitzt sogar eine Rennlizenz. Beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring war Stein als Gast des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland dabei. Der gebürtige Wuppertaler warf einen Blick in die Race Control, sah sich im Fahrerlager um und umrundete im Renntaxi die Strecke. „Ich habe Benzin im Blut und bin riesiger Motorsport-Fan“, sagte Stein. „Das ganze DTM-Umfeld finde ich faszinierend und stelle immer wieder fest: Hockenheim ist eine Welt für sich. Mein Highlight war die Taxifahrt im Porsche 911 Cup. Das war ein überragendes Gefühl.“

Betty Taube
Foto: ADAC-Motorsport

Betty Taube – ein Model mit Motorsport-Gen

Sie kennt Scheinwerferlicht und Catwalk, aber auch den Blick auf die Ideallinie: Model und Moderatorin Betty Taube war beim DTM-Finale in Hockenheim nicht nur Gast, sondern ging im BMW M2 Cup selbst an den Start. Die gebürtige Eberswalderin besitzt nämlich eine Rennlizenz. „Es war schön, beim DTM-Finale dabei zu sein und selbst als Fahrerin am BMW M2 Cup teilnehmen zu können. Die Stimmung war fantastisch. Immer wenn ich durch die Boxengasse ging, schlug mein Motorsportherz höher“, erzählte Taube. Auch vom BMW M2 Racing war sie begeistert: „Ein tolles Auto, vor allem für Anfänger wie mich. Es verzeiht zum Glück auch den einen oder anderen Fehler.“

Dick Brave
Foto: ADAC-Motorsport

Dick Brave dreht beim Finale die Boxen auf

Nach dem Samstagsrennen sorgte Dick Brave beim DTM-Finale für den musikalischen Höhepunkt. Der Rock-’n’-Roll-Sänger gehört mit Rockabilly-Energie und Vintage-Charme zu den bekanntesten deutschen Live-Acts. Mit neuen Interpretationen von bekannten Hits im Rock-’n’-Roll-Style begeisterte Sasha als Dick Brave die Fans und brachte den Hockenheimring zum Beben. Nach dem Live-Gig lobte der Sänger die Fans: „Das war ein Super-Konzert, ein tolles Publikum und eine mega Veranstaltung. Ich bin stolz, dass wir beim DTM-Finale spielen konnten und hoffe, wir sehen uns bald wieder.“

Bob-Olympiasiegerin Deborah Levi: vom Eiskanal in die Boxengasse

Mit Vollgas kennt sich Deborah Levi aus, normalerweise allerdings auf Eis: Als Anschieberin von Pilotin Laura Nolte wurde sie 2022 in Peking und 2026 in Cortina d’Ampezzo Olympiasiegerin im Zweierbob. Beim DTM-Finale tauschte sie den Eiskanal gegen den Hockenheimring und nahm sich im Fahrerlager Zeit für einen genauen Blick auf die Rennautos. Zwischen Garage und Boxengasse entdeckte Levi einige Parallelen zu ihrem Sport: „Auch bei uns im Bobsport geht es um Geschwindigkeit und Zehntelsekunden. Wie in einem Rennfahrzeug wirken starke G-Kräfte, man muss blitzschnell die richtige Entscheidung treffen und das Adrenalin schießt hoch“, erzählte sie.

Handball trifft Hockenheim: David Späth und Antje Döll beim DTM-Finale

Zwei Handball-Stars beim DTM-Finale: David Späth (Olympia-Silber 2024, Vize-Europameister 2026) und Antje Döll (Kapitänin der Handball-Nationalmannschaft, WM-Silber 2025) erlebten in Hockenheim zum ersten Mal die DTM live. Das Duo genoss die Atmosphäre im Fahrerlager und fieberten mit, als die Titelentscheidung fiel. „Der Hockenheimring ist in dieser Region, mit der ich stark verwurzelt bin, natürlich ein Highlight. Deshalb freue ich mich sehr, dieses Spektakel mal aus nächster Nähe anzusehen“, sagte Späth, der auch eine Runde im Schaeffler-Innovationstaxi drehte. „Das hat einen Riesenspaß gemacht. Ich kenne die DTM nur aus dem TV, aber beim Blick hinter die Kulissen habe ich erst richtig gesehen, was hinter einem Rennwochenende an Organisation und Logistik steckt. Das war schon sehr beeindruckend.“

Julia Vieregge singt vor dem Rennen die Nationalhymne
Foto: ADAC-Motorsport

Gänsehaut kurz vorm finalen Rennen: Julia Vieregge singt die Nationalhymne

Kurz bevor die DTM in ihren finalen Saisonlauf startete, hatte auch sie ihren großen Moment: Julia Vieregge sang in Hockenheim die deutsche Nationalhymne. Mit ihrer kraftvollen Stimme gab die Sängerin dem entscheidenden 16. Meisterschaftslauf den würdigen Rahmen, bevor der Titelkampf in den finalen Showdown ging. „Die Hymne singen zu dürfen war, für mich ein Lebens-Highlight. Seitdem ich wusste, dass ich bei der DTM auftreten werde, bin ich zwei Meter über dem Boden geschwebt“, erzählte Vieregge, die im Fernsehen zuletzt bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ von DTM-TV-Partner ProSieben zu sehen war.


„Road to DTM“: 1,5 Millionen Euro Preisgeldtopf für Nachwuchstalente

  • Förderung wird noch gezielter auf den nächsten Karriereschritt ausgerichtet
  • Sieger im ADAC GT Masters erhält Förderpaket in Höhe von 620.000 Euro
  • Klarer Karriereweg von der Deutschen Kart-Meisterschaft bis in die DTM

­Die ADAC GT4 Germany wird mit einer eigenen „Road to DTM“-Wertung
neu in das Programm eingebunden
Foto: ADAC-Motorsport

Vom Kart bis in die DTM: Die DTM stellt die Nachwuchsförderung im Rahmen der „Road to DTM“ für die Saison 2027 noch zielgerichteter auf. Im dritten Jahr des Programms werden junge Talente mit einem Fördertopf von insgesamt 1,5 Millionen Euro in Geld- und Sachpreisen auf ihrem Karriereweg unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei der direkte Aufstieg in die jeweils höhere Motorsport-Liga. Dafür werden die Förderpakete auf allen Stufen noch stärker auf den nächsten Karriereschritt ausgerichtet. Die „Road to DTM“ führt von der Deutschen Kart-Meisterschaft über den BMW M2 Cup und die ADAC GT4 Germany in das ADAC GT Masters und schließlich bis in die DTM.

„Wir schärfen bei der ‚Road to DTM‘ ab dem kommenden Jahr ganz klar den Weg aus den Nachwuchsklassen bis in den professionellen Spitzensport in der DTM“, betont ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Entscheidend ist für uns, dass Talente nach einem Erfolg auch die Unterstützung erhalten, um den nächsten Schritt tatsächlich gehen zu können. Daher haben wir bestehende Preisgeldtöpfe und Prämien umverteilt und richten die Förderung 2027 noch gezielter auf den direkten Aufstieg aus den jeweiligen Serien aus. Finn Wiebelhaus ist ein starkes Beispiel dafür, wie dieser Weg funktionieren kann. Er hat es über den Nachwuchssport und das ADAC GT Masters bis in die DTM geschafft. Solche Karrieren wollen wir mit der ‚Road to DTM‘ künftig noch stärker ermöglichen.“

620.000 Euro für den Sprung in die DTM

Im ADAC GT Masters wächst der gesamte Preisgeldtopf auf eine Summe von 775.000 Euro. Der Sieger der „Road to DTM“ im ADAC GT Masters erhält ab dem kommenden Jahr ein Förderpaket im Wert von 620.000 Euro. Dieses enthält die Nenngebühren für eine DTM-Saison, ein Paket mit Pirelli-Reifen für die gesamte Saison sowie einen Geldpreis.

Gezielte Förderung auch in der ADAC GT4 Germany und im BMW M2 Cup

Die ADAC GT4 Germany wird mit einer eigenen „Road to DTM“-Wertung analog zum ADAC GT Masters tiefgreifend neu in das Programm eingebunden. In die neue Wertung fließen nicht nur Erfolge im Rennen, sondern auch die Leistungen im Qualifying und ein Faktor für sportliche Fairness ein. Der Preisgeldtopf steigt auf rund 330.000 Euro in Geld- und Sachpreisen. Der Gewinner der neu geschaffenen „Road to DTM“-Wertung erhält davon ein Förderpaket im Wert von 235.000 Euro für den Aufstieg in das ADAC GT Masters.

Im BMW M2 Cup wächst das Gesamtförderpaket auf 305.000 Euro. Auf den Gewinner der „Road to DTM“-Wertung wartet dort eine Förderung in Höhe von 170.000 Euro. Damit soll der Aufstieg in die ADAC GT4 Germany in der folgenden Saison ermöglicht werden.

Den Einstieg in die „Road to DTM“ bildet die Deutsche Kart-Meisterschaft. Das Nachwuchsförderprogramm ist dort in der OK-N-Kategorie verankert. Der Gewinner der „Road to DTM“ erhält eine Unterstützung von 78.000 Euro für eine komplette Saison im BMW M2 Cup oder in der ADAC GT4 Germany und damit die Chance auf den direkten Wechsel vom Kart- in den Automobilsport.


Mittwoch, 14. Oktober 2026

Manthey Doppelpodium beim Saisonfinale in Hockenheim besiegelt dritten DTM-Meisterschaftssieg in vier Jahren

  • Thomas Preining sichert sich nach einem fünften und einem dritten Rang in Hockenheim die DTM-Fahrermeisterschaft 2026
  • Ricardo Feller erreicht mit Platz zwei am Sonntag sein drittes Podium in der Saison 2026
  • Manthey gewinnt zum dritten Mal in vier Jahren die DTM-Teammeisterschaft

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R  #91
Foto: Jens Hawrda

Manthey triumphiert beim DTM-Saisonfinale am Hockenheimring mit dem Gewinn von zwei Meisterschaften: Thomas Preining (Österreich), als Tabellenführer nach Hockenheim gereist, kann einen fünften und einen dritten Platz im badischen Motodrom einfahren und sichert sich damit nach 2023 den zweiten DTM-Fahrermeistertitel seiner Karriere. Ricardo Feller (Schweiz) erreichte derweil nach einem herausfordernden Rennen am Samstag (Rang 15) im finalen Saisonlauf den zweiten Platz und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Gewinn der dritten Teammeisterschaftserfolg von Manthey seit dem Einstieg in die Sprintserie mit Porsche im Jahr 2023. Die beiden Meistertitel in Kombination mit der Vorstellung der zwei 30 Jahre Sondermodelle am Freitag in Hockenheim markieren den bisherigen Höhepunkt des 30. Jubiläumsjahres des Meuspather Unternehmens und unterstreichen dessen anhaltende Erfolgsgeschichte im internationalen Motorsport.

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90
Foto: Jens Hawrda

„Was für ein Wochenende,“ beginnt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing der Manthey Racing GmbH. „Schon der Samstag war eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle. In einem von wechselnden Bedingungen geprägten Qualifying haben wir mit der richtigen Reifenstrategie die Startplätze drei für Thomas und fünf für Ricardo herausgeholt. Im Rennen lief dann allerdings vieles gegen uns. Durch die sehr turbulente Startphase wurden beide Fahrzeuge zurückgeworfen und verloren mehrere Positionen. Besonders schwierig war die Situation für Ricardo, dessen Fahrzeug zusätzlich beschädigt wurde. Durch zusätzlich vergebene drei Penalty Laps musste er sich unter erschwerten Bedingungen vom Ende des Feldes durchkämpfen. Umso höher ist sein Einsatz zu bewerten, denn er hat nie aufgegeben und trotz aller Widrigkeiten noch wichtige Meisterschaftspunkte gesammelt. Auch Thomas wurde durch den Zwischenfall in der ersten Runde weit zurückgeworfen. Dass er sich anschließend mit einer starken fahrerischen Leistung, einer guten Strategie und einer fehlerfreien Arbeit unserer Crew noch bis auf Platz fünf nach vorne kämpfen konnte, war enorm wichtig.

Am Sonntag haben wir uns mit Startplatz zwei für Ricardo eine sehr gute Ausgangslage für das entscheidende Rennen erarbeitet, während Thomas von Platz sieben aus seinen Vorsprung in der Fahrerwertung verteidigen musste. Im Rennen hat sich die Situation dann bereits in der ersten Runde in unsere Richtung entwickelt. So spielte sich dieses für uns in der Konstellation zwischen Maro Engel, Thomas, Ricardo und Bastian Buus ab, die zeitweise nur durch wenige Zehntelsekunden getrennt waren. In einem solchen Rennen kommt es auf jedes Detail an. Unsere Fahrer haben unter hohem Druck eine starke Leistung gezeigt, gleichzeitig ist es uns gelungen, über beide Boxenstoppfenster hinweg mit fehlerfreien Stopps die Positionen im Spitzenfeld zu behaupten und uns auf den Rängen zwei und drei zu etablieren. Dass Thomas und Ricardo schließlich auf den Plätzen zwei und drei die Ziellinie überqueren und wir damit sowohl die Fahrer- als auch die Teammeisterschaft gewinnen konnten, ist natürlich ein Bilderbuchende für diese Saison. Ich bin unglaublich erleichtert und dankbar. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Mannschaftsleistung unserer beiden Fahrer, der gesamten Crew an der Strecke, unseres Teams in Meuspath und aller Partner, die uns über die Saison hinweg unterstützt haben.“

„Mir fehlen fast ein wenig die Worte für diese außergewöhnliche Leistung des ganzen Teams. Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren sowohl die Fahrer- als auch die Teammeisterschaft zu gewinnen, ist ein unglaublicher Erfolg. Die DTM zählt zu den härtesten Sprintmeisterschaften im internationalen Motorsport. Umso besonderer ist es, diese Doppelmeisterschaft erneut gemeinsam feiern zu dürfen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, großer Leidenschaft und des unermüdlichen Einsatzes jedes einzelnen Teammitglieds. Ich bin unfassbar dankbar und stolz, dass wir diesen Erfolg in unserem 30. Jubiläumsjahr feiern können. Nach unserem ersten gemeinsamen Titelgewinn im Jahr 2023 freut es mich besonders, dass Thomas für seine konstant starken Leistungen der vergangenen Jahre mit einem weiteren Fahrertitel belohnt wird. Auch Ricardo hat in seiner ersten Saison für Manthey überzeugt und mit Punkteergebnissen in jedem Rennen einen entscheidenden Beitrag zu diesem Erfolg geleistet. Das ist alles andere als selbstverständlich. Die Teammeisterschaft zu gewinnen und gleichzeitig mit Thomas den Fahrertitel zu holen, ist die verdiente Belohnung für eine herausragende Saison und ein Erfolg, den wir gemeinsam mit unseren Partnern erreicht haben. Die Weltpremiere unserer Sondermodelle zum 30-jährigen Jubiläum gemeinsam mit unseren zahlreichen Gästen zu feiern und dieses besondere Ereignis mit dem Gewinn beider Meisterschaften zu verbinden, war ein einmaliges Erlebnis.“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Hockenheimring

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Der Start in das Wochenende war mit dem schwierigen Samstagsrennen alles andere als einfach. Trotzdem konnten wir auch dort noch einige wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen, und genau solche Rennen machen am Ende oft den Unterschied. Umso schöner ist es, das Finale jetzt mit meinem dritten Podium der Saison und einem Doppelpodium für Manthey abzuschließen. Besonders freut es mich, dass wir heute die Teammeisterschaft besiegeln konnten. Das ist die Belohnung für die harte Arbeit und den Einsatz aller Beteiligten über die gesamte Saison hinweg. Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an Thommy zum Fahrertitel. Was er in diesem Jahr geleistet hat, war beeindruckend und absolut verdient. Mein Dank gilt dem gesamten Team und meiner Crew. Jeder Einzelne hat seinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen. Eine Doppelmeisterschaft für Manthey zu feiern, ist der bestmögliche Abschluss dieser Saison.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Es wird wahrscheinlich noch etwas dauern, bis ich diesen Moment wirklich realisiert habe. Dieser Titel bedeutet mir unglaublich viel. Die DTM zu gewinnen ist etwas Besonderes, sie ein zweites Mal zu gewinnen, ist kaum in Worte zu fassen. Gerade deshalb hatte ich mir für dieses Wochenende vorgenommen, einen möglichen Titelgewinn bewusster zu erleben und mehr zu genießen als beim ersten Mal. Das gesamte Wochenende war mental extrem fordernd. Zwischen Qualifying und Rennen blieb viel Zeit, um über alles nachzudenken, was noch passieren könnte. Aber am Ende haben wir als Team die Nerven behalten und unseren Job perfekt gemacht. Dieser Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, großer Leidenschaft und eines außergewöhnlichen Teamgeists über die gesamte Saison hinweg. Ich bin unglaublich stolz, diesen Titel wieder gemeinsam mit Manthey feiern zu dürfen. Jeder Einzelne im Team hat seinen Anteil daran. Genau deshalb fühlt sich dieser zweite Meisterschaftsgewinn noch einmal ganz besonders an.“


Montag, 12. Oktober 2026

Thomas Preining – der DTM-Champion 2026 im Porträt

  • Zweiter Titel in vier Jahren: Preining steigt in elitären Kreis auf
  • Porsche-Werksfahrer gewinnt als erster Österreicher zweimal die DTM

Der neue DTM-Champion: Porsche-Werksfahrer Thomas Preining
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining hat es wieder geschafft: Mit seinem zweiten Titel in vier Jahren schreibt der Österreicher ein weiteres Kapitel DTM-Geschichte. Der Porsche-Werksfahrer ist in der über 40-jährigen Historie der Serie erst der achte Pilot, der sich mindestens zweimal zum Champion krönt – und zugleich der erste Österreicher, dem dieses Kunststück gelingt. „Wir haben in der Schlussphase der Saison unter Druck keine Fehler gemacht, das war entscheidend für diesen Erfolg. Ich habe in Hockenheim schon mehrfach um den DTM-Titel gekämpft, diese Erfahrung hat mir sicher geholfen. Ich bin unglaublich stolz auf diese großartige Teamleistung“, sagte der neue Champion nach dem entscheidenden Sonntagsrennen in Hockenheim.

Preining liebt harte Rad-an-Rad-Duelle – und die DTM bietet ihm die perfekte Bühne dafür. „In der DTM kann ich als Rennfahrer meine Leidenschaft auf der Strecke ausleben“, erzählt der 28-Jährige. „Das ist die Art von Racing, die mir am meisten Spaß macht. Genau deswegen hat mir diese Serie schon als Kind so gefallen. Natürlich kommt es immer darauf an, was der Rennleiter zulässt. Aber ich denke, innerhalb eines geregelten Rahmens haben wir Fahrer ziemlich viele Freiheiten und es darf Tür an Tür schon ein bisschen Kontakt geben. Genau dafür steht die DTM.“

Geboren in Linz, wuchs Thomas Preining in einer motorsportbegeisterten Familie auf: Vater Andreas fuhr von 1989 bis 1994 in der Motorrad-WM und wurde auch durch das Sponsoring von Ex-Erotikdarstellerin Dolly Buster international bekannt. Daher war es wenig überraschend, dass auch Sohn Thomas früh vom Motorsport fasziniert war. „Als Kind habe ich Valentino Rossi im Fernsehen ganz genau beobachtet“, erinnert sich Preining. „Ein Ausnahme-Sportler, der damals in seiner eigenen Welt unterwegs war. Ich durfte Rossi sogar mal persönlich kennenlernen. Er hat sich in seiner Karriere alles hart erarbeitet.“ Im Alter von sieben Jahren saß Preining auf Mallorca erstmals im Kart – der Beginn einer Karriere, die ihn Schritt für Schritt nach oben führte. Zwischen 2009 und 2013 gewann er mehrere nationale und internationale Kart-Meisterschaften. Doch als 2015 ein Hauptsponsor absprang, stand die so hoffnungsvoll begonnene Laufbahn plötzlich vor dem Aus.

Schon damals bewies Preining jene Kämpfermentalität, die ihn auch dieses Jahr zu seinem zweiten DTM-Titel führte. Statt auf den Rennstrecken der Welt verbrachte der Youngster unzählige Stunden im Simulator. Der Neustart gelang ihm 2016 in der ADAC Formel 4. Zwei Jahre später dominierte Preining den Porsche Carrera Cup Deutschland, reifte zum Topfahrer und sicherte sich mit eindrucksvollen zehn Saisonsiegen die Meisterschaft. 2021 folgte der Aufstieg zum Porsche-Werksfahrer. Mit gerade einmal 22 Jahren war Preining dort angekommen, wovon er als kleiner Junge immer geträumt hat: im Profisport. Über das ADAC GT Masters führte sein Weg in die DTM, wo er 2022 am Norisring seinen ersten Sieg feierte – und Porsche zugleich den Premierenerfolg in der Serie bescherte. 2023 wurde er als erster Österreicher DTM-Champion. Drei Jahre später hat er diesen Erfolg eindrucksvoll wiederholt.

Sein Weg zum zweiten Titel verlief allerdings alles andere als geradlinig. Mit einem Heimsieg beim Auftakt auf dem Red Bull Ring in der österreichischen Steiermark startete der gebürtige Linzer furios in sein Meisterjahr. In den darauffolgenden sieben Läufen verpasste er jedoch stets die Top fünf. Eine ungewöhnliche Situation für den ehrgeizigen Rennfahrer, die für Frust sorgte. Dieser entlud sich am Norisring, als er sich über den Boxenfunk lautstark beschwerte. Doch auf eine mäßige erste Saisonhälfte gab Preining die richtige Antwort, die er als Tabellenachter abschloss. Die Jagd nach seiner zweiten DTM-Meistertrophäe schien neue Kräfte freizusetzen: Sechsmal in Folge fuhr Preining aufs Podium. Ein Kunststück, das in der GT3-Ära der DTM zuvor niemandem gelang. Das Sachsenring-Wochenende wird Preining besonders in Erinnerung behalten. Dort verwandelte er einen 16-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter Maro Engel mit den Plätzen zwei und drei in einen Vorsprung von 23 Zählern. Auch beim Showdown in Hockenheim präsentierte sich Preining nervenstark und machte seinen zweiten DTM-Titel perfekt.

Mit seinem zweiten Meisterstück ist Preining in seinem Porsche 911 GT3 R mit dem weltbekannten Grello-Design endgültig zu einem der prägenden Gesichter der DTM geworden. Ein Rennfahrer durch und durch, der den Nervenkitzel auf der Strecke liebt. Und eins dürfte mit Blick auf Preinings bemerkenswerte Karriere feststehen: Das letzte Kapitel seiner Erfolgsgeschichte ist noch lange nicht geschrieben.


Eiskalt im Motodrom: Thomas Preining holt in Hockenheim zweiten DTM-Titel

  • Porsche-Pilot wird nach Platz drei im letzten Saisonlauf erneut Champion
  • Engel beendet erfolgreiche Saison mit einem Sieg und der Vizemeisterschaft
  • 112.000 Besucher erleben spannendes DTM-Finalwochenende in Hockenheim

Großer Jubel bei Manthey und Thomas Preining über den DTM-Gesamtsieg
Foto: ADAC-Motorsport

Perfekte Strategie, meisterlich umgesetzt: Thomas Preining (A/Manthey) hat sich am Sonntagnachmittag auf dem Hockenheimring nach einer fehlerlosen Vorstellung seinen zweiten DTM-Titel gesichert. Der Österreicher war mit einem Vorsprung von 20 Punkten als Meisterschaftsfavorit in den letzten Saisonlauf gegangen und machte mit einem dritten Platz den Titel klar. „Das ist einer der schönsten Momente meines Lebens. Es ist schwer, die vielen Emotionen in Worte zu fassen. Beim Start war höchste Konzentration gefragt, um in keine Kollision verwickelt zu werden. Als ich nach der ersten Runde bereits auf Platz vier vorgefahren war, wusste ich, dass es ein großer Tag für uns werden kann“, sagte Preining. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) zeigte zum Abschluss noch einmal seine ganze Klasse. Der Routinier feierte nach einer starken Leistung seinen dritten Saisonsieg – das bedeutete für ihn die Vizemeisterschaft. Ricardo Feller (CH) überholte seinen Teamkollegen Preining in der letzten Runde und wurde Zweiter.

Die Teamwertung gewann Manthey vor dem Mercedes-AMG Team Winward Racing. Bei den Herstellern holte sich Mercedes-AMG den Titel vor Porsche. „Rookie of the Year“ wurde Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf). Das finale DTM-Rennwochenende auf dem Hockenheimring verfolgten 112.000 Besucher, die neben dem spannenden Meisterschaftskampf auch viel Show und Spektakel abseits der Strecke erlebten.

Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 16 von 16

  • Streckenlänge: 4.574 Meter
  • Wetter: 15 Grad, heiter bis wolkig
  • Pole-Position: Bastian Buus (Land-Motorsport, Porsche 911 GT3 R #29), 1:36,923 Minuten
  • Sieger: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol, Mercedes-AMG GT3 #80)
  • Schnellste Runde: Arjun Maini (HRT Ford Racing, Ford Mustang GT3 #36), 1:37,842 Minuten

Die Tribünen auf dem Hockenheimring waren voll besetzt, als das DTM-Feld um 16:30 Uhr zum letzten Mal in dieser Saison an den Start ging. Der Tabellendritte Engel musste einen Rückstand von 22 Punkten aufholen und begann das Rennen aggressiv. Auf Rang vier gestartet, machte der Mercedes-AMG-Pilot gleich zwei Plätze gut und übernahm hinter Pole-Setter Bastian Buus (DK/Land-Motorsport) Platz zwei. Preining, als Siebter ins Rennen gegangen, schob sich auf Position drei vor. Dahinter folgten Feller und Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) im McLaren 720S GT3 Evo auf den Rängen vier und fünf. In Runde elf übernahm Engel nach einem starken Überholmanöver die Führung. Preining und Feller konnten ebenfalls am Dänen Buus vorbeiziehen.

Auch nach den beiden Pflichtboxenstopps blieb die Reihenfolge an der Spitze unverändert. Engel konnte sich am Ende vom Porsche-Trio absetzen und überquerte mit einem Vorsprung von über drei Sekunden als Sieger die Ziellinie. Hinter Feller, der in der letzten Runde an Preining vorbeiging, erzielte Buus als Vierter seine beste Saisonplatzierung. Dörr komplettierte die Top Fünf. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) wurde im Ferrari 296 GT3 Evo Sechster, Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) beendete das 16. Meisterschaftsrennen im BMW M4 GT3 Evo auf Position sieben. Der Franke rutschte damit in der Gesamtwertung von Platz zwei auf drei. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) sicherte sich im Rennen Rang acht. Die beiden Lamborghini-Piloten Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt) und Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) belegten die Plätze neun und zehn.

Weitere Stimmen zum letzten Saisonrennen

Maro Engel: „Ich habe alles gegeben und nichts unversucht gelassen, aber am Ende des Tages haben wir leider ein bisschen zu viele Punkte liegen gelassen. Ich bin ein Kämpfer, sehe jeden Rückschlag als Motivation und werde noch stärker zurückkommen. Im Rennen bin ich ins Risiko gegangen. Für mich war es mein erster Sieg, den meine Tochter live vor Ort erlebt hat. Außerdem bin ich stolz, dass wir als Mercedes-AMG den Herstellertitel geholt haben.“

Ricardo Feller: „Ein Doppelpodium und der Titel in der Teamwertung sind ein überragender Abschluss der Saison. Im Duell mit Maro Engel konnte ich mich leider nicht verteidigen, er war einfach zu schnell. Insgesamt bin ich mit meiner Entwicklung über die Saison zufrieden. Ich musste mich in meinem ersten Porsche-Jahr in der DTM erstmal zurechtfinden. Diese Arbeit hat mir großen Spaß gemacht.“

Ergebnis, 16. Meisterschaftslauf, Hockenheimring (Top_Five)

1. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol)

2. Ricardo Feller (CH/Manthey), +3,058 Sekunden

3. Thomas Preining (A/Manthey), +3,698 Sekunden

4. Bastian Buus (DK/Land-Motorsport), +3,994 Sekunden

5. Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport), +10,139 Sekunden


Sonntag, 11. Oktober 2026

DTM Pole-Debüt für Buus – Engel erhöht als Dritter Druck auf Preining

Bastian Buus hat auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg im letzten Qualifying der DTM-Saison 2026 seine erste Pole-Position geholt. Der Däne war am Sonntagmorgen im Porsche 911 GT3 R mit einer Rundenzeit von 1:36,923 Minuten der Schnellste und geht von Startplatz eins aus ins finale Saisonrennen. Der Tabellendritte Maro Engel belegte im Mercedes-AMG GT3 Rang drei und erhöht damit den Druck auf Thomas Preining. Der Spitzenreiter wurde im Porsche 911 GT3 R Siebter. Schwer wird es für den Gesamtzweiten Marco Wittmann: Der BMW-Pilot beendete das Zeittraining auf Position 16.

Bastian Buss, Porsche 911 GT3 #29
Foto: Jens Hawrda

Buus freute sich nach einem starken Qualifying über seinen ersten Pirelli Pole Position Award, den er vom DTM-Maskottchen Dash erhielt: "Eine Pole-Position war die ganze Saison über unser Ziel. Wir kämpfen zwar nicht um die Meisterschaft, aber es geht auch um den letzten Rennsieg des Jahres. Den möchte ich unbedingt holen", sagte der 23-Jährige. Mit dem hauchdünnen Rückstand von 0,006 Sekunden wurde sein Markenkollege Ricardo Feller Zweiter vor Engel, der sich als Dritter des Qualifyings einen möglicherweise noch wichtigen Zähler für die Meisterschaft sicherte. "Das Auto hat sich richtig gut angefühlt. Schade, dass es nicht für die Pole-Position gereicht hat. Mir ist klar, dass für den Titelgewinn eine Menge Dinge passieren müssen. Aber wir glauben an unsere Chance, wollen das Rennen gewinnen und werden dann sehen, für was es reicht", erklärte Engel. Jules Gounon bestätigte seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen mit Rang vier. Auf den Plätzen fünf und sechs folgten die Ferrari-Piloten Matteo Cairoli und Thierry Vermeulen vom Team Emil Frey Racing.

Tabellenführer Preining beendete das Zeittraining auf Position sieben und bilanzierte: "Wir haben eine gute Ausgangslage, aber das Rennen am Samstag hat gezeigt, wie verrückt es in der DTM zugehen kann. Ich darf keine Fehler machen und bin mir sicher, dass es ein aufregendes Rennen wird." Für Wittmann bleibt auf Startplatz 16 nur die Flucht nach vorn. "Wir hatten bereits am Samstag nicht die nötige Pace. Das Team hat ein paar Details angepasst, leider hat es nicht für mehr gereicht. Ich werde kämpfen und alles geben, aber natürlich wird es eine große Herausforderung, nochmal ernsthaft ins Titelrennen einzugreifen", meinte der Fürther.

Bei kühlen Temperaturen von elf Grad Celsius gingen die DTM-Fahrer am Sonntagmorgen auf dem Hockenheimring ins letzte Qualifying der Saison. Zunächst mussten die Pirelli-Slicks auf die ideale Arbeitstemperatur gebracht werden, dann wurden die schnellen Runden gefahren. Buus und Feller wechselten sich mit Bestzeiten an der Spitze ab, ehe Engel in seinem finalen Umlauf die Führung übernahm. Doch Feller und Pole-Setter Buus fingen den 41-Jährigen im allerletzten Moment noch ab.

Ergebnis Qualifikation, 16. Saisonlauf, Hockenheimring (Top-Five)

  1. Bastian Buus (DK/Land-Motorsport), 1:36.923 Minuten
  2. Ricardo Feller (CH/Manthey), +0.006 Sekunden
  3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0.128 Sekunden
  4. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), +0.139 Sekunden
  5. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing), +0.154 Sekunden

Quelle: dtm.com

Samstag, 10. Oktober 2026

Titelkrimi in Hockenheim: Showdown um die DTM-Krone am Sonntag

  • Mercedes-AMG-Pilot Auer gewinnt turbulentes vorletztes Meisterschaftsrennen
  • Bortolotti feiert im Lamborghini Temerario GT3 erstes Podium der Saison
  • Verfolger Wittmann und Engel verkürzen Rückstand auf Spitzenreiter Preining

Großer Jubel bei Lucas Auer über seinen zwölften Sieg in der DTM
Foto: ADAC-Motorsport

Der Kampf um die DTM-Krone bleibt bis zum letzten Rennen spannend. Nach einem spektakulären und von harten Duellen geprägten vorletzten Saisonlauf auf dem Hockenheimring fällt die Titelentscheidung im Grand Finale am Sonntag. Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey) kämpfte sich nach einem schwachen Start noch auf Platz fünf vor, seine beiden Verfolger konnten ihren Rückstand jedoch verkürzen: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) rückte als Dritter in der Tabelle auf Rang zwei vor und liegt nur noch 20 Punkte hinter Preining. Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) beendete das Rennen auf Platz vier und hat 22 Zähler Rückstand. Den Sieg im spektakulären 15. DTM-Lauf sicherte sich Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der sich nach einer fehlerlosen Vorstellung mit seinem ersten Saisonerfolg belohnte. „Das war ein hartes Rennen mit vielen intensiv geführten Duellen. Wir hatten zuletzt super viel Pech, daher freue ich mich unglaublich, auch wenn der Titel für mich leider nicht mehr drin ist. Am Sonntag wollen wir nochmal nachlegen und den nächsten Sieg holen“, sagte der 32-Jährige. Auch Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) erzielte als Zweiter sein bestes Saisonergebnis.

Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 15 von 16

  • Streckenlänge: 4.574 Meter
  • Wetter: 16 Grad, wechselhaft
  • Pole-Position: Luca Engstler (Red Bull Team Abt, Lamborghini Temerario GT3 #130), 1:47,048 Minuten
  • Sieger: Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf, Mercedes-AMG GT3 #22)
  • Schnellste Runde: Maro Engel (Mercedes-AMG Team Ravenol, Mercedes-AMG GT3), 1:38,008 Minuten

Pole-Setter Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) konnte zu Beginn des Samstagsrennens seine Führung vor Auer behaupten. Während sich Engel mit einem Blitzstart vom siebten auf den dritten Rang vorschob, fiel Spitzenreiter Preining von Platz drei auf Position elf zurück. Hektisch wurde es in der zweiten Runde: Beim Kampf um die Führung berührten sich Auer und Engstler, der danach mit seinem Lamborghini Temerario GT3 seitlich eine Mauer touchierte. Nach einer kurzen Unterbrechung, in der Engstlers Fahrzeug geborgen wurde, ging das Rennen weiter. Kurze Zeit später setzte sich Engel an die Spitze und vergrößerte bis zum Pflichtboxenstopp seinen Vorsprung auf Markenkollege Auer auf über drei Sekunden. Dahinter folgten Auer, Bortolotti, Wittmann und Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt). Preining hatte sich mittlerweile auf Platz acht vorgekämpft.

Nachdem alle Fahrer ihre Reifenwechsel erledigt hatten, ließ bis dahin souverän in Führung liegende Engel als letzter Pilot neue Pirelli-Slicks aufziehen. Dabei klemmte das neue rechte Hinterrad, wodurch der 41-Jährige viel Zeit verlor. Engel kehrte mit seinem Mercedes-AMG GT3 hinter Auer und Bortolotti als Dritter auf die Strecke zurück, wurde kurz danach auch noch von Wittmann überholt. Nach 36 Umläufen überquerten Auer, Bortolotti, Wittmann und Engel die Ziellinie. Dahinter wurde Preining nach einem perfekten Boxenstopp und sehenswerten Überholmanövern noch Fünfter. Damit führt der 28-jährige Linzer vor dem letzten Rennen mit 20 Punkten vor Wittmann und 22 Zählern vor Engel. Maximal 28 Punkte gibt es am Sonntag noch zu holen.

Kelvin van der Linde (ZA) belegte im zweiten BMW von Schubert Motorsport Rang sechs. Position sieben ging an Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter), Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) beendete das Rennen im Ford Mustang GT3 auf Platz acht. Mapelli sah schließlich als Neunter das Ziel, die Top Ten komplettierte Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing).

Weitere Stimmen zum Rennen

Mirko Bortolotti: „Ein super Rennen von uns! Wir haben über die Saison den neuen Lamborghini Temerario GT3 immer besser verstanden. Am Sonntag wollen wir daran anknüpfen und zum Abschluss nochmal das Beste aus unserem Fahrzeug rausholen.“

Marco Wittmann: „Unser Titeltraum lebt weiter! Mein klares Ziel war es, vor Thomas Preining ins Ziel zu kommen. Nach dem Qualifying sah es gar nicht gut aus, aber nach der ersten Runde hat sich das Blatt komplett gewendet. Das ist typisch für die DTM in Hockenheim. Über das Rennen fehlte uns die nötige Pace. Daher bin ich froh, dass ich den dritten Platz ins Ziel bringen konnte.“

Maro Engel: „Nach der super Startphase konnte ich das Rennen an der Spitze gut kontrollieren. Dann kam der Boxenstopp, wo wir leider viel Zeit verloren haben. Das tut verdammt weh, trotzdem ist im Titelkampf noch alles drin. Das Rennen hat gezeigt, wie schnell sich in der DTM alles ändern kann. Wir werden am Sonntag nochmal alles geben.“

Thomas Preining: „Ich habe versucht, mich aus allem herauszuhalten und keine Fehler zu machen. Das Überholen war extrem schwierig, deshalb können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Am Sonntag kommt es zunächst darauf an, ein gutes Qualifying abzuliefern. Natürlich weiß ich, was auf dem Spiel steht. Aber ich versuche, den Tag möglichst normal anzugehen und mich voll auf meine Aufgabe zu konzentrieren.“

Ergebnis, 15. Meisterschaftslauf, Hockenheimring (Top-Five)

1. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf)

2. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +4,777 Sekunden

3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +8,157 Sekunden

4. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +8,533 Sekunden

5. Thomas Preining (A/Manthey), +17,057 Sekunden


Fahrerwertung nach 15 von 16 Meisterschaftsläufen

1. Thomas Preining (A/Manthey), 209 Punkte

2. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), 189 Punkte

3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), 187 Punkte


Erste DTM-Pole für Engstler – Preining als Dritter auf Titelkurs

Luca Engstler steht beim vorletzten Saisonrennen der DTM zum ersten Mal auf Startplatz eins. Der Lamborghini-Pilot fuhr beim Qualifying am Samstag auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg mit 1:47,048 die schnellste Runde und sicherte sich damit die Pole-Position. Spitzenreiter Thomas Preining wurde bei schwierigen Bedingungen auf feuchter Strecke Dritter. Mit dem Zusatzpunkt für Platz drei baute der Österreicher vom Porsche-Team Manthey seinen Vorsprung auf 24 Punkte aus und hat im 15. von 16 Meisterschaftsläufen die Chance, vorzeitig seinen zweiten Titel klarzumachen.

Lucas Engstler, Lamborghini #13
Foto: Jens Hawrda

Jubel bei Engstler nach seinem Pole-Debüt in der DTM. "Ich freue mich riesig! Wir haben es erst mit Slicks probiert, kurz vor Schluss haben wir uns aber für die Regenreifen entschieden. Am Nachmittag möchte ich endlich meinen ersten Saisonsieg holen", verriet der 26-jährige Kemptener vom Red Bull Team Abt. Neben ihm steht Lucas Auer in Startreihe eins. Der Mercedes-AMG-Fahrer beendete das Zeittraining mit einem Rückstand von 0,407 Sekunden als Zweiter und wahrte seine minimalen Meisterschaftschancen. Tabellenführer Preining belegte Rang drei. "Der dritte Startplatz ist eine super Ausgangslage. Qualifyings bei diesen Mischbedingungen sind immer herausfordernd. Luca Engstler und Lucas Auer stehen vor mir, aber ich werde alles dafür geben, das Rennen zu gewinnen", sagte der Porsche-Werksfahrer. Platz vier ging an Thierry Vermeulen im Ferrari 296 GT3 Evo von Emil Frey Racing, Position fünf sicherte sich Ricardo Feller im zweiten Manthey-Neunelfer. Der Tabellenzweite Maro Engel wurde im Mercedes-AMG GT3 Siebter, der Gesamtdritte Marco Wittmann kam im BMW M4 GT3 Evo über Rang elf nicht hinaus.

Hochspannung herrschte am Samstagmorgen auf dem Hockenheimring. Beim vorletzten Qualifying der DTM-Saison 2026 war die Reifenwahl bei 12 Grad Celsius und feuchter Fahrbahn der entscheidende Faktor. Preining setzte von Beginn auf Regenreifen und fuhr bereits nach fünf Minuten eine Bestzeit, die lange Zeit Bestand hatte. Währenddessen hofften seine engsten Konkurrenten Engel und Wittmann auf eine abtrocknende Strecke und hatten Slicks aufgezogen. Diese Rechnung ging jedoch nicht auf. Am Ende des Zeittrainings überschlugen sich die Ereignisse, als alle Fahrer mit Regenreifen auf Zeitenjagd gingen. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende gelang Engstler die Pole-Zeit, Lucas Auer verdrängte kurz danach Preining von Rang zwei. Engel konnte zum Schluss als Siebter noch viele Plätze gutmachen und auch Wittmann gelang Schadensbegrenzung.

Ergebnis Qualifikation, 15. Saisonlauf, Hockenheimring (Top-Five)

1. Luca Engstler (D/Red Bull Team abt), 1:47.048 Minuten

2. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) +0.407 Sekunden

3. Thomas Preining (A/Manthey), +0.459 Sekunden

4. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +0.663 Sekunden

5. Ricardo Feller (CH/Manthey), +0.747 Sekunden

Quelle: dtm.com


Freitag, 9. Oktober 2026

Preining-Ansage vor dem DTM-Showdown in Hockenheim

Thomas Preining auch im 2.Freien Training Schnellster
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining (A/Manthey) gibt in seinem Porsche 911 GT3 R vor den letzten beiden Saisonrennen der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg den Takt vor: Der Spitzenreiter war am Freitag in beiden Freien Trainings schnellster Fahrer. In der ersten Session am Mittag gelang ihm mit 1:36,974 Minuten die Tagesbestzeit. Damit blieb der 28-Jährige als einziger Fahrer unter der 1:37-Minuten-Marke.

"Ein gutes Ergebnis, aber man weiß nicht, wo genau die Konkurrenz steht. Ich habe mich auf dem Hockenheimring immer wohlgefühlt. Schon bei der Anreise kamen viele schöne Erinnerungen hoch – mein Titelgewinn 2023 oder mein Sieg im Regen vor einem Jahr. Wir sind für die beiden Rennen super vorbereitet", sagte der Porsche-Werksfahrer vom Team Manthey.

Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) war in seinem Mercedes-AMG GT3 mit einem Rückstand von 0,050 Sekunden insgesamt zweitschnellster Fahrer. Der Tabellendritte Marco Wittmann (Fürth) platzierte den BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport auf Platz drei und zeigte damit, dass im Titelkampf mit ihm zu rechnen ist. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Performance) wurde im Ford Mustang GT3 Vierter, der Italiener Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT) belegte im Lamborghini Temerario GT3 Rang fünf. Der Tabellenzweite Maro Engel (Monaco) vom Mercedes-AMG Team Ravenol erzielte auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs die sechstbeste Trainingszeit. Auch der Routinier geht gut gerüstet in den Titel-Showdown am Wochenende.

Beim Trainingsauftakt am Freitagmittag war Preining bei zwölf Grad Celsius und trockenen Bedingungen einer der aktivsten Fahrer. Der gebürtige Linzer setzte die erste Topzeit, die im weiteren Verlauf jedoch mehrfach unterboten wurde. Wittmann und Engel übernahmen ebenfalls kurzzeitig die Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Gounon die bis dahin schnellste Runde. Doch Preining schlug gut drei Minuten vor Ende mit der endgültigen Bestmarke zurück.

Das zweite Freie Training am Nachmittag fand nach anhaltenden Niederschlägen auf nasser Strecke statt. Daher konnten keine Topzeiten gefahren werden. Die Teams konzentrierten sich darauf, das Regen-Setup der Fahrzeuge zu optimieren. Schnellster Pilot mit einer Rundenzeit von 1:47,823 Minuten war erneut Preining.

Das erste Qualifying am Hockenheimring beginnt am Samstag um 9:35 Uhr. 

Quelle: dtm.com