Donnerstag, 2. Juni 2016

MOTORSPORT FESTIVAL LAUSITZRING

ÜBER 17 STUNDEN ACTION UND ZWÖLF RENNEN AM WOCHENENDE

 
 
Es wird ernst! Nur noch ein Tag, bis das große Motorsport Festival am Lausitzring Premiere feiert. Und die Vorzeichen für die Rennen der DTM, des ADAC GT Masters, der SUPERBIKE*IDM sowie der ADAC Formel 4 und des Porsche Carrera Cup Deutschland könnten nicht besser sein. 

DTM: Audi, BMW und Mercedes-Benz begegnen sich auf Augenhöhe
 
Nach den ersten vier Rennen der DTM in Hockenheim und Spielberg lässt sich nur eines ganz sicher sagen: Alle drei Hersteller sind in der Lage, Rennen zu gewinnen. Während bisher sowohl Audi als auch Mercedes-Benz je einmal die Siegertrophäe in die Höhe strecken durften, konnte BMW zuletzt eindrucksvoll mit Siegen von Marco Wittmann (Champion 2014) und Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock in beiden Rennen zurückschlagen. 
 
Vier Sieger in vier Rennen und elf verschiedene Fahrer unter den Top 3, das verspricht auch für die beiden Rennen in der Lausitz jede Menge Spannung und harte Kämpfe um die Punkte. Im vergangenen Jahr zeigten vor allem Jamie Green mit seinem Doppelsieg und Mattias Ekström (beide Audi) mit zwei Podiumsplätzen am Lausitzring eine starke Leistung. Dass mit ihnen auch in dieser Saison zu rechnen sein wird, konnten sie zuletzt im vierten Rennen in Spielberg mit den Rängen 2 (Ekström) und 3 (Green) unter Beweis stellen. Mercedes-Benz erlebte dort zuletzt ein kleines Debakel mit nur einem siebten Platz und mageren sechs Punkten für Paul di Resta, der damit aber dennoch als Gesamtführender mit drei Zählern Vorsprung vor Edoardo Mortara und weiteren drei Punkten vor Timo Glock in die Lausitz kommt. 

„Besonders spannend wird es für die Zuschauer sein, die unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte und Rennformate der DTM und des ADAC GT Masters im direkten Vergleich miteinander erleben zu können“, stellt Josef Meier, Geschäftsführer des Lausitzrings die große Besonderheit des Wochenendes hervor.
in der DTM können alle gewinnen, es geht immer knapp zu
Foto: Jens Hawrda
 
ADAC GT Masters: Markenvielfalt in der „Liga der Supersportwagen“
 
Während bei der DTM jeweils ein Fahrer die beiden Rennen in Angriff nimmt, teilen sich im ADAC GT Masters zwei Fahrer dasselbe Cockpit. Diese besondere Würze sorgt ebenfalls für spannende Rennen, die oft erst spät im Rennen eine Entscheidung erahnen lassen. Mit den insgesamt acht Marken Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG, Nissan und Porsche und einem Starterfeld von über 30 Fahrzeugen ist für die Zuschauer auf jeden Fall eine Menge geboten. Am besten starteten die amtierenden Meister, Sebastian Asch und Luca Ludwig, im neuen Mercedes-AMG GT3 des Teams Zakspeed mit zwei Siegen in die Saison. Die Tabelle führt derzeit mit Connor de Phillippi und Christopher Mies ein anderes Duo an. Mit ihrem Audi R8 LMS des Teams Montaplast by Land Motorsport überquerten sie in drei der vier bisherigen Rennen die Ziellinie jeweils als Zweite und erarbeiteten sich somit einen knappen Sechs-Punkte-Vorsprung in der Tabelle. Daniel Keilwitz, Meister des Jahres 2013, und sein Fahrerkollege Jules Gounon lauern dahinter mit ihrer Corvette C7 GT3-R und konnten mit ihrem Sieg im letzten Rennen viel Selbstvertrauen tanken. 
Supersportwagen von acht Herstellern treffen in der ADAC GT-Masters aufeinander
Foto: Jens Hawrda
 
SUPERBIKE*IDM:
Motorradsport der Extraklasse mit 35 Startern
 
Auch in der SUPERBIKE*IDM mit ihren Königsklassen Superbike und Superstock 1000 geht es im Meisterschaftskampf eng zu. Derzeit führt dort Franzose Mathieu Gines (Van Zon-Remeha-BMW) auf seiner BMW S 1000 RR mit 80 Punkten die Wertung bei den hochgetunten Superbikes an. Nur zwei Punkte dahinter befindet sich der Lokalmatador Max Neukirchner (Team Yamaha MGM), der sich allerdings nach einem Sturz bei Reifentests in der vergangenen Woche verletzte und daher am Lausitzring keine weiteren Attacken setzen kann. Mit 74 Punkten ist aber auch Marvin Fritz (Team Bayer-Bikerbox Langenscheidt) mit seiner Yamaha YZF-R1M in absoluter Schlagdistanz. Ähnlich knapp liest sich auch die Tabelle der seriennahen Klasse Superstock 1000. Hier führt Luca Grünwald des Freudenberg-Teams auf seiner Yamaha YZF-R1M nach drei Siegen und einem zweiten Platz mit 95 Punkten knapp vor Danny de Boer (SWPN Racing) aus den Niederlanden, ebenfalls mit einer Yamaha YZF-R1M unterwegs, der nach einem Sieg und drei zweiten Plätzen nur 10 Punkte weniger auf dem Konto hat.
kommt als Meisterschaftsführender zum Lausitzring: Mathieu Gines
Foto: Jens Hawrda
 
ADAC Formel 4: Down Under ganz oben – Ein Australier mischt die Szene auf
 
Mick Schumacher, der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher (Prema Powerteam), geht bereits in seiner zweiten Saison in der ADAC Formel 4 an den Start. Klares Ziel ist dabei die Meisterschaft, in der er aktuell mit 91 Punkten hinter dem Australier Joey Mawson (126 Punkte, Van Amersfoort Racing) auf Platz 2 rangiert. Mawson gelang es in der aktuellen Saison als einzigem Fahrer, in jedem Rennen auf das Podium zu fahren, darunter dreimal als Sieger. Mike-David Ortmann, der für den ADAC Berlin-Brandenburg das Heimspiel am Lausitzring bestreitet, lauert dahinter nach zuletzt zwei Siegen auf Rang 3 mit 71 Punkten. 
Mick Schuhmacher derzeit auf Platz zwei in der Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda

Porsche Carrera Cup Deutschland: Gleichstand an der Spitze
 
Ein fester Bestandteil im Rahmenprogramm jeder DTM-Veranstaltung ist der Porsche Carrera Cup Deutschland. Als einer der traditionsreichsten Markenpokale der Welt ist er zugleich ein großer Anziehungspunkt für die Fans der Kultsportwagenschmiede aus Zuffenhausen, der immer für mitreißende und zweikampfstarke Rennen steht. Das beweist auch die momentane Tabellensituation, denn nach sechs von 16 Rennen stehen mit Sven Müller (Konrad Motorsport) und Christian Engelhart (MRS GT-Racing) gleich zwei Fahrer punktgleich mit 101 Punkten an der Spitze, gefolgt von dem besten Rookie Dennis Olsen (86 Punkte) aus Norwegen. 
mit dem Porsche Carrera Cup kommt der traditionsreichste Markenpokal zum Lausitzring
Foto: Jens Hawrda

Lausitzring-Chef Josef Meier zieht ein positives Fazit: „Auf welche Serie man auch blickt, für jedes einzelne Rennen ist die Spannung schon jetzt spürbar. Unsere Zuschauer können sich auf viele heiß umkämpfte Rennen freuen, so viel ist sicher.“ 
 
Weitere Informationen zum Motorsport Festival Lausitzring gibt es unter www.dtm.com, www.adac.de/gt-masters und www.lausitzring.de. Wochenendtickets gibt es schon ab 29 Euro, der Zutritt zum Fahrerlager kostet 25 Euro. Dieser ist bei Tickets in der Kategorie Gold bereits inbegriffen. Für den Familienausflug ist das Familienticket ab nur 105 Euro inklusive Zugang zum Fahrerlager für jeweils zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 14 Jahre erhältlich.

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