Sonntag, 21. September 2014

Doppelsieg für v.d.Linde/Rast am Sachsenring

Renè Rast und Kelvin van der Linde
Foto: ADAC-Motorsport
Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (27, Frankfurt / beide  Prosperia C. Abt Racing) haben auf dem Sachsenring einen entschiedenen Schritt zum ADAC GT  Masters-Titel gemacht. Bei schwierigen Bedingungen mit einsetzendem Regen machten die  Tabellenführer in ihrem Audi R8 einen Doppelsieg auf dem Sachsenring perfekt. Vor dem Finale  in Hockenheim haben van der Linde/Rast nun 35 Punkte Vorsprung auf Verfolger Jaap van  Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport), der im Porsche 911 am Sonntag ohne  Punkte blieb. In einer spannenden Schlussphase erkämpften sich Robert Renauer (29,  München)/Dominik Schwager (37, München / beide TONINO Team Herberth) den zweiten Rang  von Fabian Hamprecht (18, Hagen) und Nicki Thiim (25, DK / beide Prosperia C. Abt Racing), die  in einem Audi R8 Platz drei belegten. „Perfektes Rennen, perfektes Wochenende, unserer  engster Verfolger hat nicht gepunktet, nun haben wir beim Finale in Hockenheim den  Matchball“, jubelte Rast nach dem Rennen.

Renè Rasr hat die Meisterschaft 2014 fest im Blick
Foto: Jens Hawrda
Der dritte Saisonsieg von van der Linde/Rast geriet nie in Gefahr. Am Start ging Rast von  Startplatz drei aus in Führung und wurde bis zum Fahrerwechsel von Teamkollege Thiim nach  hinten abgeschirmt. In der zweiten Rennhälfte wurden die Bedingungen dann bei einsetzendem  Regen für van der Linde deutlich schwieriger. Für eine Schrecksekunde beim führenden  Südafrikaner sorgte dann ein großes Stück Unterboden, das sich bei Topspeed vom Audi löste.
Startphase
Foto: Jens Hawrda
Aber auch das fehlende Karosserieteil und die schwierigen Bedingungen mit dem Slick-bereiften  Audi auf der nassen Strecke konnten das Nachwuchstalent nicht bremsen. Van der Linde  machte den Doppelsieg perfekt und holte sich so mit Rast in beiden Rennen in Sachsen die  volle Punktzahl.
 
Titelkontrahent van Lagen hatte Pech: Bei einen Kontakt am Start wurde der Heckflügel seines  Porsche 911 beschädigt, ein notwendiger Tausch des Flügels beim Boxenstop warf den  Niederländer aus den Punkterängen. Die Tabellendritten Claudia Hürtgen (43, Aachen) und  Dominik Baumann (21, A / beide PIXUM Team Schubert) beendeten das Rennen im BMW Z4  nach einem Dreher im Zweikampf auf Rang sechs und haben mit nun 46 Punkten Rückstand  beim Finale nur noch mathematische Chancen.
 
„Am Start konnte ich die Führung vor meinem Teamkollegen Nicki Thiim übernehmen und ich  konnte ohne Druck vorne weg fahren“, beschrieb Rast die Startphase. „Beim Finale in  Hockenheim in 14 Tagen wird es nicht einfach werden, aber unser Punktepolster ist schon sehr  beruhigend.“
 
„Ein für uns sehr spannendes Rennen, das Mischwetter hat unseren Herzschlag schon ganz  schön in die Höhe getrieben“, erklärte van der Linde „In der zweiten Rennhälfte war es  schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten. Dann habe ich noch ein Teil vom Unterboden  verloren, das hat alles nur noch schwieriger gemacht. Ich habe aber nicht zu viel riskiert, denn  ich hatte von hinten nicht viel Druck.“
 
Hinter dem Audi erkämpfte sich Robert Renauer Platz zwei. In der zweiten Rennhälfte zählte der  Porsche-Pilot zu den schnellsten Fahrern auf der Strecke und arbeitete sich von Rang sieben  Position um Position nach vorn und eroberte drei Runden vor dem Rennende Rang zwei vom  Audi-Duo Hamprecht/Thiim.

Podium des zweiten Rennens
Foto: ADAC-Motorsport
 
Ergebnis Rennen 2 Sachsenring (Top-Five):

1. Kelvin van der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
2. Robert Renauer/Dominik Schwager (TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R),
3. Fabian Hamprecht/Nicki Thiim (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
4. Philip Geipel/Markus Winkelhock (YACO Racing-Audi R8 LMS ultra),
5. Max Sandritter/Jens Klingmann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3).

 

Meisterschaftsstand nach 14 von 16 Rennen (Top-Five):
 
1. Renè Rast                 205 Pkt,
1. Kelvin van der Linde 205 Pkt.
2. Jaap van Lagen        170 Pkt.
3. Claudia Hürtgen        159 Pkt.
3. Dominik Baumann     159 Pkt.
4. Daniel Keilwitz           134 Pkt.
5. Maximilian Götz         117 Pkt.

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