Donnerstag, 25. April 2013

Welche Neuerungen bringt die GT-MASTERS Saison 2013



Foto: Jens Hawrda
Kurz vor dem Saisonstart 2013 der GT-Masters-Serie am 26.-28.April 2013 in der Motorsportarena Oscherleben hier kurz die Neuerungen im Überblick:

Fernsehübertragung:
Die Fernsehüberteagung bei Kabel 1 beginnt sonnabens und sonntags bereits 12.00 Uhr und damit 15 Minuten eher als im vergangenen Jahr. Es wird einen neuen Kommentator geben. Formel-1 Kommentator Jacques Schulz wird erstmals die Liveübertragung bei Kabel 1 kommentieren, unterstützt wird er dabei vom Rennfahrer und Sportwagenexperten Patrick Simon.

Strecken:
In 2013 startet die GT-Masters auf zwei neuen Strecken. Die Formel-1-Strecke in Spa-Francorchamps in Belgien wird im Mai gefahren um dann im September auf dem Slovakia-Ring in der Slovakei erstmals zu starten.

Fahrzeuge:
Das Team Lampda wird in 2013 den neue entwickelten Ford GT einsetzen. Das Team Leipert wird zwei neu entwickelte Lamborghini Gallardo FL2 einsetzen. Auch Porsche und Audi setzen in der Saison 2013 deutlich überarbeitete Versionen ihres Audi R8 LMS ultra bzw. Porsche 911 GT3 R ein.

Fahrer:
In 2013 werden wir zahlreiche neue Fahrer sehen. So wird z.B. die ehemalige DTM-Pilotin Rahel Frey einen Audi R8 pilotieren. Die aus der Formel-Masters kommende Christina Nielsen (Dänemark) wird mit einem Porsche 911 am Start sein. Ex-DTM-Pilot Markus Winkelhock, der bereits GT-Masteres Einsätze bestritten hat wird dieses Jahr die gesamte Saison für das Team Abt bestreiten.

Tickets:
Erstmals können Tickets zu allen acht Veranstaltungen im Vorverkauf online über die Website www.adac.de/motorsport, in allen ADAC-Geschäftsstellen, online über www.eventim.de oder in einer von europaweit 20.000 Vorverkaufstellen von 'Eventim' erworben werden. Tickets gibt es bereits ab 20 Euro inklusive Zutritt zum Fahrerlager.

Fahrzeugeinstufung:
Als Grundlage für die Fahrzeugeinstufung ("Balance of Performance"), die die Chancengleichheit der unterschiedlichen Supersportwagen im GT-Masters gewährleistet, dient auch 2013 die vom Automobilweltverband FIA ermittelte Basiseinstufung für alle Sportwagen nach GT3-Reglement. Die Grundeinstufung wird von der FIA vor Saisonbeginn durch Messungen von Motorleistung und Abtrieb ermittelt. Die Fahrzeugeinstufung für das GT-Masters erfolgt dann anhand dieser Daten durch ein eigens angepasstes, neues Rechenmodell, in dem GT-Masters-spezifische Parameter wie Reifen ergänzt werden. Für die Fahrzeugeinstufung zeichnet sich auch in der Saison 2013 alleine der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) verantwortlich.

Fahrereinstufung:
Die Fahrer werden weiterhin gemäß ihren bisherigen motorsportlichen Erfolgen durch den Automobilweltverband FIA in die Kategorien "Platin", "Gold", "Silber" und "Bronze" eingestuft. Danach richtet sich auch die Fahrereinstufung im GT-Masters. Die Vollprofis der FIA-Kategorien "Platin" und "Gold" werden im GT-Masters zu einer Kategorie zusammengefasst.

Gentlemenwertung:
Alle Fahrer der Fahrereinstufung "Bronze" treten 2013 in der mit 75.000 Euro Preisgeld dotierten Gentlemenwertung gegeneinander an.

Handicapgewichte:
Gemäß ihren Fahrereinstufungen werden die Fahrerpaarungen auch weiterhin mit Handicapgewichten belegt. Zwei Fahrer der Einstufungen Gold und Platin auf einem Auto erhalten 40 Kilogramm Handicapgewicht (bisher 60 Kilogramm). Niedriger eingestufte Fahrer ("Silber oder "Bronze") haben durch eine Abstufung der Handicapgewichte weiterhin einen Gewichtsvorteil von bis zu 40 Kilogramm gegenüber den Profi-Fahrern der Einstufungen "Gold" oder "Platin".

 

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