Samstag, 27. April 2013

Turbulentes Auftacktrennen zur GT-Masters-Serie


Auftaktsieger Rast / Mies
Foto: ADAC

Debütsieg für Abt-Audi-Team Rast / Mies

Die nasse Strecke in Oschersleben sorgte für Action von der ersten bis zur letzten Runde. Nach dem fliegenden Start, den Polesetter Maximilian Buhk nicht optimal erwischte, gerieten er und Porschepilot Christian Engelhardt in der ersten Kurve aneinander. Lachender Dritter war Robert Renauer, der sich mit seinem Porsche an die Spitze setzte und sofort wichtige Sekunden zwischen sich und seine Verfolger legte.

Bis zum Fahrerwechsel legte Renauer einen Vorsprung von 15 Sekunden zwischen sich und seine Verfolger, den ADAC GT Masters-Neueinsteiger Frommenwiler im Porsche und Sergej Afanasiev (25, RUS / Polarweiss Racing) im Mercedes-Benz SLS AMG. Nach dem Fahrerwechsel von Renauer auf Ragginger schmolz der Vorsprung des führenden Porsche rapide: Ragginger kämpfte durch einen Defekt am Auspuff mit Leistungsverlust und musste Markenkollege Farnbacher, der den Porsche 911 von Teamkollege Frommenwiler übernommen hatte, die Führung überlassen.

An der Spitze wurde es aber dann eng für Farnbacher, denn von hinten näherte sich unaufhaltsam Rene Rast. Rast, der gemeinsam mit Teamkollege Christopher Mies vom 15. Startplatz startete und das Publikum in Oschersleben mit einer rasanten Aufholjagd begeisterte, erhöhte den Druck auf Farnbacher von Runde zu Runde. Zehn Minuten vor Rennende konnte Farnbacher den Attacken von Rast nicht mehr standhalten. Rast übernahm die Spitze und siegt mit 8,2 Sekunden Vorsprung.


Simonsen / Nielsen
Foto: ADAC

Christina Nielsen mit Debütsieg in der Gentlemenwertung

In der Gentlemenwertung wusste im Regen von Oschersleben eine Frau zu überzeugen: Die ehemalige ADAC Formel Masters-Fahrerin Christina Nielsen (21 / DK) siegte beim ADAC GT Masters-Debüt in einem Porsche 911 gemeinsam mit Landsmann Allan Simonsen (34, DK / Farnbacher Racing) und schenkte Teamchef Horst Farnbacher damit doch noch einen Siegerpokal. Platz zwei ging an Remo Lips (31, CH / Callaway Competition), der in einer Corvette von ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lennart Marioneck (24, München) unterstützt wurde. Das Gentlemanpodium komplettierten Eduard Leganov (41, CZ) und Fabian Hamprecht (17 / rhino´s Leipert Motorsport) im Lamborghini Gallardo.

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