Samstag, 6. Juni 2015

Porsche und Lamborghini auf Pole in Österreich

  • Österreicher Philipp Eng holt im Porsche ersten Startplatz für Rennen am Samstag
  • Starkes Debüt für zwei neue Supersportwagen von Lamborghini
  • GT-Ass Tomas Enge sichert erste Lamborghini-Pole im ADAC GT Masters seit 2011
 
Enges Qualifying auf dem Red Bull Ring und am Ende Eng und Enge ganz vorn. Selten war ein Qualifying im ADAC GT Masters so spannend wie auf dem Red Bull Ring in Österreich. In den beiden Qualifyings für die Rennen in der Steiermark (Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr live bei SPORT1) trennten die schnellsten Drei jeweils weniger als 0,1 Sekunden. Der Österreicher Philip Eng (24, A / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) stellte seinen Porsche 911 auf den ersten Startplatz für das Samstagrennen des ADAC GT Masters, während sich Tomas Enge (38, CZ / Reiter Engineering) im zweiten Qualifying für das Rennen am Sonntag durchsetzte und beim ADAC GT Masters-Debüt der neusten Entwicklungsstufe des Lamborghini Gallardo auf die Pole fuhr. „Einfach ein perfektes Qualifying“, war Eng mit der Pole zufrieden. „Ich bin im richtigen Moment auf die Strecke, hatte freie Bahn und ein perfektes Auto, so fährt man auf die Pole.“
 
Qualifying 1 für das Rennen am Samstag:
 
Schon im Qualifying für das Samstagrennen machten die Fahrer der Supersportwagen beste Werbung für zwei spannende Rennen auf dem Red Bull Ring. Insgesamt sechs Mal wechselte die Spitze zwischen Corvette, BMW, Nissan, Lamborghini und Porsche, bis Eng am Ende über seine zweite ADAC GT Masters-Pole jubeln durfte. Bereits 2012 fuhr der gebürtige Salzburger in der Steiermark auf den ersten Startplatz. Der schnelle Österreicher springt an diesem Wochenende kurzfristig für Christian Engelhart (28, Kösching) ein und unterstützt Tabellenführer und Lokalmatador Klaus Bachler (23, A / GW IT Racing Team Schütz Motorsport). Auf dem Weg zur Pole lieferte sich Eng ein Duell mit Neuzugang David Russell (33, AUS / Reiter Engineering) um den ersten Startplatz. Kurz vor Ende verdrängt dann Dominic Jöst (36, Absteinach / MRS GT-Racing) im Nissan GT-R den Australier noch aus der ersten Startrehe und sorgte damit für das beste Qualifyingergebnis eines Nissan im ADAC GT Masters.
 
Ergebnis Qualifying 1 für das Rennen am Samstag (Top 5):
 
 1. Philipp Eng (GW IT Racing Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
 2. Dominic Jöst (MRS GT-Racing-Nissan GT-R NISMO GT3),
 3. David Russell (Reiter Engineering-Lamborghini Gallardo R-EX),
 4. Andreas Wirth (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
 5. Adrian Zaugg (Grasser Racing-Lamborghini Huracán GT3).
 
 
Qualifying 2 für das Rennen am Sonntag:
 
Im zweiten Qualifyingdurchgang war Tomas Enge nicht zu stoppen. Der ehemalige Formel-1-Pilot setzte sich im Lamborghini Gallardo an die Spitze, unterbot in der Folge seine eigene Bestzeit zwei Mal und sorgte so für die erste Pole des Supersportwagens aus Italien im ADAC GT Masters seit 2011. „Die Pole ist ein Verdienst des gesamten Teams“, sagte Enge nach seiner ersten Pole Position in der „Liga der Supersportwagen“. „Beim Testen vor zwei Wochen hatte ich mit dem Auto hier einen größeren Ausrutscher. Das Team hat zehn Tage non-stop gearbeitet, damit wir hier starten können. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir nach einer langen Durststrecke beweisen konnten, dass der Gallardo in einer so konkurrenzfähigen Serie wie dem ADAC GT Masters immer noch ganz vorn fahren kann.“ Im Qualifying hatte Enge nur ein kleines Problem: „Wir haben vom Camaro an diesem Wochenende auf den Lamborghini gewechselt und mein Lamborghini-Rennoverall ist noch von 2012, der zwickt mittlerweile etwas.“
 
Neben Enge aus der ersten Startreihe startet am Sonntag Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition), der seit zwei Jahren auf dem Red Bull Ring im Rennen ungeschlagen ist. In den finalen Minuten des Qualifying verdrängte Keilwitz von Nissan von Florian Strauß (30, Berlin / MRS GT-Racing) in die zweite Startreihe. Auch der zweite Lamborghini, der in Österreich an diesem Wochenende sein ADAC GT Masters-Debüt gibt, überzeugte mit einer starken Performance. Mirko Bortolotti (25, I / Grasser Racing) stellte den neuen Huracán der Lokalmatadore von Grasser Racing aus Knittelfeld in die zweite Startreihe auf Position vier, im ersten Rennen startet sein Teamkollege Adrian Zaugg (28, ZA) als Fünfter. Lokalmatador und Tabellenführer Bachler startet im Porsche am Sonntag als Siebter.
 
Ergebnis Qualifying 2 für das Rennen am Sonntag (Top 5):
 
 1. Tomas Enge (Reiter Engineering-Lamborghini Gallardo R-EX),
 2. Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
 3. Florian Strauß (MRS GT-Racing-Nissan GT-R NISMO GT3),
 4. Mirko Bortolotti (Grasser Racing-Lamborghini Huracán GT3),
 5. Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3).

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