Freitag, 19. Juni 2015

Schneider mit Rekordrunde auf ADAC GT Masters-Pole in Spa

  • Doppel-Pole-Position von Mercedes-Benz in Spa-Francorchamps
  • Bernd Schneider mit Rekordrunde auf ersten Startplatz beim ADAC GT Masters-Debüt
  • Sebastian Asch erobert ersten Startplatz für Rennen am Samstag
die beiden Trainingsschnellsten Asch (l.) und Schneider (r.)
Foto: ADAC Motorsport
Bernd Schneider (50, Bottighofen/CH, HP Racing) gelang ein beeindruckender Einstand im ADAC GT Masters. Bei seinem Debüt in der „Liga der Supersportwagen“ im Mercedes-Benz SLS AMG in Spa-Francorchamps/Belgien fuhr der DTM-Rekordchampion auf Anhieb auf die Pole Position. Auf dem Weg zum ersten Startplatz im Rennen am Sonntag setzte Schneider einen neuen Rekord und fuhr mit einem Rundenschnitt von 182 km/h die schnellste jemals im ADAC GT Masters gefahrene Runde. „Ich bin selbst von meiner Pole Position verblüfft“, strahlte Schneider nach dem Qualifying. „Ich hatte mir einen Startplatz in den Top-Fünf ausgerechnet, mit der Pole und so einer Rundenzeit habe ich nicht gerechnet. Bevor Schneider eine Doppel-Pole für Mercedes-Benz in Belgien perfekt machte, stellte Sebastian Asch (29, Ammerbuch / Team Zakspeed) seinen Flügeltürer bereits auf den ersten Startplatz für Rennen eins am Samstag. SPORT1 überträgt beide ADAC GT Masters-Rennen aus Spa-Francorchamps am Samstag und Sonntag ab 11:45 Uhr.

Qualifying 1 für das Rennen am Samstag:

Bei dunklen Wolken am Himmel hatte Sebastian Asch ein perfektes Timing. Der Tabellenführer ging gleich zu Beginn des Qualifyings auf die sieben Kilometer lange „Ardennen-Achterbahn“, setzte die erste Bestmarke und verbesserte seine Rundenzeit in den beiden darauffolgenden beiden Umläufen nochmals. Die Zeit von Asch unterbot bis zum Ende des Qualifying kein Konkurrent mehr. Mit einem von 0,159 Sekunden Rückstand fuhr Jens Klingmann (24, Leimen / BMW Sports Trophy Team Schubert) im BMW Z4 die zweitschnellste Zeit. Klingmann verdrängte damit Martin Ragginger (27, A / GW IT Racing Schütz Motorsport) im Porsche 911 aus der ersten Reihe und auf Startplatz drei. Ragginger teilt sich die zweite Startreihe mit Stefan Wackerbauer (19, Gundihausen / C.Abt Racing) im Audi R8.
 
„Aufgrund der wechselhaften Witterung und drohendem Regen bin ich gleich zu Beginn raus und habe drei Runden Vollgas gegeben“, sagte Asch nach seiner vierten Pole Position im ADAC GT Masters. „Ich hatte freie Runden und unser Mercedes-Benz paßte perfekt. Für die beiden Rennen haben wir eine gute Ausgangsposition, jetzt müssen wir unseren guten Startplatz im Rennen auch umsetzen.“
 
David Russell (33, AUS / Reiter Engineering), zuletzt auf dem Red Bull Ring noch Laufsieger, qualifizierte seinen Lamborghini Gallardo als Fünfter. Der Australier wird daraus aber keinen Nutzen mehr ziehen können, denn nach seiner schnellsten Runde rutschte der Australier in die Leitplanke. Da der beschädigte Gallardo vor Ort nicht mehr reparabel ist, ist das Wochenende für Russell und Teamkollege Steve Owen (40, AUS) vorzeitig beendet.

gehen am Sonntag von der Pole in Rennen: Schneider/Proczyk
Foto: ADAC Motorsport
Qualifying 2 für das Rennen am Sonntag:

Schneider, Alzen und Ludwig: Es waren legendäre Namen des deutschen Motorsports, die im zweiten Qualifying das Tempo machten. Schneider fuhr mit einer Rekordrunde auf die Pole und startet am Sonntag als Erster vor zwei BMW. „Schon im freien Training war unser Auto sehr gut, aber die Rundenzeit im Qualifying war deutlich schneller, als ich das erwartet habe“, freute sich Schneider. „Wir sind hier her gekommen um Spaß zu haben und um so weiter man vorn steht, desto mehr Spaß macht es.“
 
Neben dem DTM-Rekordchampion startet ein guter Bekannter aus vergangenen DTM-Tagen- Uwe Alzen (47, Betzdorf / BMW Sports Trophy Team Schubert) stellt seinen BMW Z4 in die erste Startreihe, als Dritter geht Dominik Baumann (22, A / BMW Sports Trophy Team Schubert) ins Rennen. Luca Ludwig (26, Bonn / Team Zakspeed) qualifizierte sich im Mercedes-Benz für Startplatz vier vor seinem engsten Verfolger in der Meisterschaft, Klaus Bachler (23, A / GW IT Racing im Porsche 911.

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