Dienstag, 26. August 2014

21. Internationales ADAC/DMYV Motorbootrennen in Grünau

EM-Sieg für Kay Kaschube 
 
In seinem ersten EM-Jahr holt der Brandenburger Kay Kaschube beim 21. Internationalen ADAC/DMYV Motorbootrennen in Berlin-Grünau gleich den Titel für den MRC-Berlin. Damit tritt der 31-Jährige in die Fußstapfen seines Vaters, dem 5-fachen Europameister Udo Kaschube, der im vergangenen Jahr ebenfalls in Grünau in der PS-starken Klasse Formel R 1000 zum Europameister gekürt wurde.

Kay Kaschube (Nr.16) sichert sich in Berlin-Grünau den Europameistertitel
Foto: Jens Hawrda
 Am ersten Renntag (Samstag, 23.8.) musste Kay Kaschube aufgrund eines technischen Defektes ausscheiden und verhalf dem Berliner Altmeister Reinhard Gerbert (74) zum Sieg des ersten von vier Läufen. Am Sonntag (24.8.) setzte Kaschube alles auf eine Karte. Nach einem Fehlstart räumte er das Feld spektakulär von hinten auf und ließ die Konkurrenz nahezu chancenlos zurück. Nach einem atemraubenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem stärksten Gegner Reinhard Gerbert erzielte er schließlich ein Foto-Finish auf den letzten Metern. Spannend blieb es auch in den weiteren zwei Läufen, mit denen sich der Mittenwalder schließlich den Tagessieg und damit auch den EM-Titel sichern konnte.
 
Pech für Mike Szymura, Platz Zwei für Berliner Uwe Brettschneider
 
Auch in den Läufen der ADAC Motorboot Masters lieferte sich die internationale Motorboot-Elite packende Duelle. Ganz vorne mit dabei: die Lokalmatadore Uwe Brettschneider und Mike Szymura. Nach einem spektakulären Sieg am ersten Renntag musste sich der 20-jährige Vorjahres-Vize Szymura in den Hauptrennen am Sonntag gegen Nikita Lijcs aus Lettland geschlagen geben. Ein technischer Defekt im letzten Rennen verbannte ihn auf Platz 6 in der Gesamtwertung. Sein Berliner Konkurrent Uwe Brettschneider nutzte die Chance und katapultierte sich prompt auf Platz 2 im Gesamtergebnis.

Mike Szymura Sieg im ersten Rennen, Pech im zweiten Lauf
Foto: Jens Hawrda
Ob Mike Szymura die Führung in der Serie zurück gewinnen kann, wird sich in den folgenden zwei Läufen in Rendsburg und Düren zeigen. Weiterhin zählt er zu den Top-Favoriten der Szene. Sein Sieg in der Support-Klasse der Formel 1 Weltmeisterschaftsserie, F-4S Eurofin Trophy, im vergangenen Jahr gilt sogar als Einstiegschance in die höchste Klasse des Motorbootsports.
 
Sascha Schäfer aus Berliner Team hängt Konkurrenz ab
 
Im ADAC Motorboot Cup kämpften sechs deutsche Nachwuchstalente um einen der begehrten Podestplätze. Für den Berliner Motoryachtclub Preußen ging der Muggensturmer Sascha Schäfer an den Start. Mit einer perfekten Fahrweise und großem Vorsprung fegte er der Konkurrenz davon. Mit zwei ersten und einem dritten Platz holte er sich den Gesamtsieg für Grünau und baute seinen Vorsprung in der Serie aus.
 
Premieren in Grünau: GT-15 und Jetboot Cup
 
Mit der Neueinführung der Klasse GT-15 eröffnete der Deutsche Motoryachtverband in diesem Jahr neue Möglichkeiten für einen frühen Einstieg in den Motorbootsport. Mit 15-PS-Motoren stürzten sich zehn junge Nachwuchsfahrer in die Wellen. Den Sieg holte Uvis Lazarenoks.

spektakuläre Rennen in den Jet-Ski-Klassen
Foto: Jens Hawrda
Neben den regelmäßig ausgetragenen Rennklassen durfte sich das Publikum in Grünau auf eine rasante Neuerung freuen. Im ADAC Jetboot Cup kämpften die Piloten in vier Klassen um den Pokal. In der sitzenden Kategorie siegten Frank Wittling (Runabout Open) sowie André Wend (Runabout Stock). Die ersten Plätze im Jetski sicherten sich Kevin Huckele (Ski Open) und Anders Keller (Ski Stock).
die Runabout-Klassen glänzen mit schierer Motorleistung
Foto: Jens Hawrda
 

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