Sonntag, 12. Juli 2015

Zandvoort zweites Rennen: BMW demütigt Konkurrenz erneut

Antonio Felix da Costa gelingt in der DTM erstmals der Sprung aufs oberste Treppchen
Foto: Jens Hawrda
Erste Poleposition, erster Sieg: António Félix da Costa (PT) hat einen perfekten Rennsonntag im „Circuit Park Zandvoort“ (NL) mit dem ersten Sieg seiner DTM-Karriere gekrönt. Dank eines perfekten Starts von der Poleposition verteidigte er im Red Bull BMW M4 DTM während des 60-minütigen Rennens die Führung und sah als Erster die Zielflagge.
Ihm folgten in Augusto Farfus (BR, Shell BMW M4 DTM), Bruno Spengler (CA, BMW Bank M4 DTM), Timo Glock (DE, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM) und Marco Wittmann (DE, Ice-Watch BMW M4 DTM) gleich vier weitere BMW Piloten. Sie machten einen Tag nach dem historischen Siebenfachsieg im Samstagsrennen den dritten Fünffachsieg der DTM-Geschichte für BMW Motorsport perfekt.
 
Maxime Martin (BE, SAMSUNG BMW M4 DTM) und Tom Blomqvist (GB, BMW M4 DTM) kamen auf den Positionen 17 und 18 ins Ziel. Martin Tomczyk (DE, BMW M Performance Parts M4 DTM) hatte nach seinem Ausfall am Samstag erneut Pech und musste nach einer Kollision vorzeitig aufgeben.

Pascal Wehrlein beendete das Rennen im bestplatzierten Mercedes-AMG C63 DTM auf Platz sechs.
 
Audis Mann des Rennens am Sonntag war Mattias Ekström, der im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einer Aufholjagd glänzte. Nach dem enttäuschenden Ergebnis am Samstag ließ der zweimalige DTM-Champion die Abstimmung seines RS 5 DTM für das zweite Rennen am Sonntag komplett ändern. Wegen eines Defekts am Kabelbaum konnte er jedoch im Warm-up keine Runde drehen und musste sich anschließend mit Startplatz 16 begnügen. Im Rennen hatte er jedoch eines der schnellsten Autos im Feld, machte insgesamt neun Plätze gut und sammelte sechs wertvolle Punkte.

„Heute war ich mit meinem Auto sehr zufrieden“, sagte der Schwede. „Ich hatte harte Duelle mit Pascal (Wehrlein) und Christian (Vietoris), die viel Spaß gemacht haben. Gut ist, dass ich den Rückstand in der Tabelle reduzieren konnte und wir für die nächsten beiden Rennen in Spielberg Gewicht abbauen.“
 
Seine ersten Punkte der Saison holte Adrien Tambay. Der Franzose hielt im Playboy Audi RS 5 DTM in der Schlussphase Gary Paffett im Mercedes-Benz in Schach und kam als Neunter ins Ziel. Mike Rockenfeller landete im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix knapp hinter Paffett auf Rang elf. Der DTM-Champion von 2013 zeigte von Startplatz 19 eine ähnliche Aufholjagd wie Mattias Ekström.
 
Enttäuschend verlief das Rennen für Miguel Molina und Jamie Green. Molina verteidigte im Teufel Audi RS 5 DTM am Start Platz fünf und konnte lange den Anschluss zu den leichteren BMW vor ihm halten. In der hektischen Phase nach den Pflicht-Boxenstopps wurde der Spanier aber von anderen Fahrern hart attackiert und fiel mit einem beschädigten Auto bis auf Rang zwölf zurück. Jamie Green blieb im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg auf Rang 13 ohne Punkte. Der Vorsprung des Gesamtführenden auf Mattias Ekström und Pascal Wehrlein schrumpft dadurch auf fünf Zähler.
 
Timo Scheider arbeitete sich im AUTO TEST Audi RS 5 DTM von Startplatz 22 auf Platz 15 nach vorn. Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM) und Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM) mussten nach Feindkontakten vorzeitig aufgeben.

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