Sonntag, 26. Juli 2015

Zahlen und Fakten zur GT Masters-Halbzeit (Teil 2)

Alt und jung: 
Schneider ist nicht nur der schnellste Pilot, sondern mit 50 Jahren auch der älteste Fahrer im Feld. Jüngster Pilot ist der Südafrikaner Jordan Lee Pepper aus dem Audi-Team von Christian Abt mit 18 Jahren.

Klaus Bachler bester Rookie zur Halbzeit der Meisterschaft
Foto: ADAC-Motorsport
Bester Rookie:
Klaus Bachler (23, A/GW IT Racing Team Schütz Motorsport) ist nicht nur engster Verfolger der Tabellenführer Asch/Ludwig, sondern als Tabellenzweiter auch erfolgreichster Neueinsteiger in der „Liga der Supersportwagen.“ Der Österreicher schaffte das seltene Kunststück, in Oschersleben im Porsche 911 sein Debütrennen im ADAC GT Masters zu gewinnen.
 
Top-Debüt:
Als erstem Hersteller in der Geschichte der Serie gelang Bentley gleich beim ADAC GT Masters-Debüt der erste Sieg. In Oschersleben fuhr das Power-Coupé aus England gleich zwei Mal auf den ersten Startplatz und siegte im zweiten Lauf.
Lamborghini gleichauf mit Corvette: Auf dem Red Bull Ring feierte Lamborghini einen Doppelsieg. Die Modelle Gallardo R-EX und Huracán GT3 siegten dort bei ihrem Debütwochenende und sorgten für die Lamborghini-Sieg Nr. 22 und 23 im ADAC GT Masters. Damit zog Lamborghini wieder mit Corvette als erfolgreichste Marke in der „Liga der Supersportwagen“ gleich.
 
Die meiste Erfahrung:
Der Tabellenführer Asch ist auch der dienstälteste, aktive Fahrer im ADAC GT Masters. Bisher hat der Champion von 2012 exakt 99 Rennen hinter sich. Beim Start in die zweite Saisonhälfte auf dem Nürburgring folgt Rennstart Nr. 100.
 
Spannung pur:
Den engsten Zieleinlauf gab es im ersten Rennen in Oschersleben. Klaus Bachler und Christian Engelhart (28, Kösching) siegten im Porsche 911 knappe 0,6 Sekunden vor Asch/Ludwig im Mercedes-Benz SLS AMG.
 
Umkämpfte Pole Position:
Acht Qualifyings, acht verschiedene Pole-Setter: Keinem Fahrer gelang es in diesem Jahr zwei Mal vom besten Startplatz aus in Rennen zu gehen. Am erfolgreichsten im Qualifying waren Mercedes-Benz-Piloten, die in drei Rennen von der Pole starteten. Vielfalt herrscht auch beiden schnellsten Rennrunden. Acht verschiedene Fahrer fuhren bisher in acht unterschiedlichen Supersportwagen die jeweils schnellste Rennrunde.
 
Heiß und kalt:
26 Grad betrug der Temperaturunterschied zwischen den Rennen in Spa-Francorchamps und dem Lausitzring. Nach kühlen 12 Grad und Regen in Belgien wurde das Wochenende in der Lausitz mit Spitzenwerten von 38 Grad zum bisher heißesten Wochenende in der Geschichte der „Liga der Supersportwagen.“
 
Schneller Gentlemen:
Gentlemen-Tabellenführer Remo Lips (32, CH/RWT Racing Team) gelangen bisher in der Klassenwertung die meisten Siege. Drei Mal stand der Corvette-Pilot aus der Schweiz ganz oben aus dem Podest. Insgesamt gelang sechs Gentlemen-Fahrern in diesem Jahr mit Corvette, Nissan, BMW und Audi bereits ein Klassenerfolg.
 
Was bringt die zweite Saisonhälfte?
Auf der Sprintstrecke des Nürburgrings startet das ADAC GT Masters vom 14. bis 16. August in die zweite Saisonhälfte. Weiter geht es vom 28. bis 30. August auf dem Sachsenring, bevor das „Halbfinale“, das vorletzte Rennwochenende der Saison, vom 18. bis 20. September in Zandvoort in den Niederlanden ausgetragen wird. Das Finale findet vom 2. bis 4. Oktober in Hockenheim statt. Tickets zu allen Rennen inklusive Zugang zum Fahrerlager gibt es im Vorverkauf bereits ab 20 Euro. Fernsehpartner SPORT1 zeigte alle Rennen live und in voller Länge samstags und sonntags ab 13:00 Uhr.

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