Mittwoch, 8. Juli 2015

Nachtrag Suberbike*IDM Hungaroring: Moto3 und Sidecar

Moto3: Geitner und Georgi siegen auf dem Hungaroring

Im Rennen der Youngsters aus der Moto3-Klasse übernahm Jonas Geitner (Freudenberg Racing Team) vom Fleck weg die Führung und machte sich aus dem Staub. Dahinter kämpften Geitners Teamkollegen Tim Georgi und Matthias Meggle mit Philipp Freitag (F. Koch Rennsport & Hannes Allwardt) um die Spitze in der Standardwertung. Freitag führte das Feld zwischenzeitlich an. Georgi ließ das aber nicht auf sich sitzen und holte sich die Führung zurück. Meggle ging schließlich ebenfalls an Freitag vorbei. Dicht hintereinander fuhr das Trio ins Ziel. Geitner siegte souverän in der Moto3 GP-Wertung.
 
Tim Georgi: „Es war brutal anstrengend. Ich bin am Limit gefahren. Dann bin ich Kampflinie gegangen, weil ich mir den Sieg auf keinen Fall mehr nehmen lassen wollte.“

Jonas Geitner: „Das Layout der Strecke ist super und wenn man in Fahrt kommt, läuft es richtig. Jetzt geht es für mich nächste Woche mit einer Wild Card zur MotoGP auf den Sachsenring. In der Moto3 werde ich alles rausholen und versuchen, unter die besten 25 zu fahren.“

Sidecar-Siege für Sattler/Neubert und Gürck/Wechselberger

Nachdem die Saison für Josef Sattler und Uwe Neubert (Sattler Motorsport) bislang noch nicht ganz rund lief, kehrte auf dem Hungaroring das Glück zum amtierenden Meister zurück. Sattler/Neubert dominierten die Trainings-Sessions durchwegs und starteten von der Pole-Position. Im ersten Lauf bekamen sie es gleich mit Gürck/Wechselberger (Polizeisportverein Wels Gürck Racing) zu tun, die nach einem – wie Manfred Wechselberger sagte – „Bombenstart“ von der dritten Position nach vorne schossen und das Feld zunächst anführten. Zwei Runden lang blieben sie Spitzenreiter, ehe Sattler/Neubert nach zwei starken Attacken sauber vorbeizogen und den Sieg holten. Auf Platz zwei landeten Uwe Gürck und Manfred Wechselberger vor Mike Roscher und Anna Burkard (RSC Roscher/Burkhard).
Sattler/Neubert
Foto: Superbike*IDM
Auch im zweiten Durchgang gingen Gürck/Wechselberger direkt in Führung. André Kretzer und Jens Lehnertz (MSC Freier Grund e.V. im ADAC) positionierten sich an zweiter Stelle, wurden in der fünften Runde aber von Sattler/Neubert überholt, die nur eine Runde später auch an Gürck/Wechselberger vorbei an die Spitze gingen. An vierter Position kamen Mike Roscher und Anna Burkard (RSC Roscher/Burkhard). Die vier Sidecars lagen dicht auf und lieferten sich Runde für Runde einen harten Kampf. Sattler/Neubert konnten die Führung gegenüber Gürck/Wechselberger nicht lange behaupten, attackierten aber weiter. Dahinter lauerten Kretzer/Lehnertz. Die drei Teams lagen innerhalb einer Sekunde. Drei Runden vor Schluss fielen Sattler/Neubert aufgrund von Kühlerproblemen auf Platz vier hinter Roscher/Burkard zurück. Vorne ging es zwischen Gürck/Wechselberger und Kretzer/Lehnertz heiß her. In der letzten Runde drückten die beiden Teams mächtig, um sich aneinander vorbeizuschieben. Kretzer/Lehnertz lagen nach einer harten Attacke schließlich vorn, fuhren in der nächsten Kurve aber zu wenig Kampflinie. Gürck/Wechselberger nutzten die kleine Chance und gingen innen vorbei in Führung. Dabei kam es zu einer Berührung der beiden Sidecars, bei der sich Jens Lehnertz verletzte. Gürck/Wechselberger fuhren die letzten Meter vor Kretzer/Lehnertz und Roscher/Burkard ins Ziel.
 
Sattler nach dem Sieg: „Die Strecke ist super für Gespanne geeignet und die flüssigen, langgezogenen Kurven machen Spaß. Mit Gürck/Wechselberger haben wir uns einen tollen Zweikampf geliefert und konnten in den technischen Passagen Boden gutmachen.“

Gürck nach dem Sieg: „Es war ein erfolgreiches Wochenende für uns. André ist ein knallharter Kämpfer und ein ebenbürtiger Gegner. Es tut uns sehr leid, dass sich Jens verletzt hat. An dieser Stelle gute Besserung.“

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