Sonntag, 18. Mai 2014

Molina verliert seine Pole-Position

Bei einer Routine-Untersuchung seines Audi RS 5 DTM nach dem Qualifying wurde festgestellt, dass die Endplatten am Heckflügel um 2,7 bzw. 1,5 Millimeter weiter nach hinten herausragten, als im Technischen vorgeschrieben. Die Sportkommissare nahmen den Spanier daraufhin aus der Wertung, die Pole-Position fällt damit an BMW-Pilot Marco Wittmann, der bereits den Saisonstart in Hockenheim gewonnen hatte. Alle anderen Fahrer rücken in der Startaufstellung ebenfalls um eine Position auf. Das Team verzichtet auf einen Einspruch, Molina darf das Rennen am Sonntag vom Ende des Feldes aufnehmen.
Marco Wittmann startet wie in Hockenheim von der Pole-Position
Foto: BMW-Motorsport
Das diese Abweichung des Heckflügels im Milimeterbereich verantwortlich dafür ist, das Miguel Molina über eine halbe Sekunde schneller auf eine Runde war als der Zweitplazierte Marco Wittmann darf bezweifelt werden, sie stellt aber einen Regelverstoß dar, der richtigerweise bestraft wurde.

Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport: „Wir akzeptieren die Entscheidung des DMSB und entschuldigen uns bei Miguel. Die Abweichung entstammt offenbar einem Versäumnis in der Qualitätssicherung bei Audi Sport und hatte definitiv keinen Einfluss auf Miguels starke Leistung.“

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