Dienstag, 27. Mai 2014

Audi reist als DTM-Führender nach Budapest


Am Wochenende (30. Mai bis 1. Juni) kehrt die DTM nach 26 Jahren nach Budapest zurück. Champion Mike Rockenfeller kommt als neuer Tabellenführer zum dritten Saisonlauf an den Hungaroring, auf dem sich die Piloten aller drei Hersteller vor der Saison zu Testfahrten getroffen hatten.


Mike Rockenfeller reist als Tabellenführer noch Budapest
Foto: Jens Hawrda
1.633 Runden oder 7.154 Kilometer haben allein die acht Audi-Piloten Anfang April auf dem Kurs in Budapest absolviert – am Wochenende wird sich zeigen, wer die offiziellen Testfahrten am besten genutzt hat, um sich auf den ersten Auftritt der neuen DTM in Ungarn vorzubereiten. Die Audi-Mannschaft reist als Gejagter an den Hungaroring: Vor dem dritten Lauf führen Mike Rockenfeller, das Audi Sport Team Phoenix und Audi die Tabellen der Fahrer-, Team- und Markenwertung an.

Die Vorfreude auf den mit 4,381 Kilometer zweitlängsten Kurs im Kalender ist groß. „Wie gemacht für ein DTM-Auto“, so lautet der Tenor der Rennfahrer mit Blick auf die anspruchsvolle Strecke mit einem Mix aus schnellen und langsamen Kurven sowie spannenden Kombinationen. Eine besondere Bedeutung wird das Zeittraining haben: Weil das Anbremsen am Ende der Start-Ziel-Geraden die wohl einzige gute Überholmöglichkeit bietet, ist ein vorderer Startplatz mitentscheidend.

Fans können die Zeitenjagd der DTM-Piloten zur besten Sendezeit verfolgen: Das Qualifying in Budapest beginnt erst um 18.10 Uhr, die ARD ist bereits ab 18 Uhr live auf Sendung. Das Rennen am Sonntag startet wie gewohnt um 13.30 Uhr, die Übertragung im „Ersten“ läuft ab 13 Uhr.

Die Audi-Piloten freuen sich auf die Unterstützung vieler Fans: Das Audi-Werk in Győr befindet sich nur eineinhalb Autostunden entfernt. Audi ist einer der größten Arbeitgeber der Region. Audi Hungaria hat an dem Standort mehr als 10.000 Mitarbeiter und produzierte im vergangenen Jahr mehr als 1,9 Millionen Motoren und mehr als 40.000 Automobile. Schon die Testfahrten verfolgten viele Audianer an der Strecke, Autogrammjäger hatten ihre Stars zuvor bereits am Flughafen begrüßt.

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