Sonntag, 23. Juni 2013

Motorsportwochenende wird von traurigen Meldungen überschattet

  • in Le Mans stirbt Allan Simonsen nach schwerem Unfall in der vierten Runde

  • beim VLN Langstreckenpokal verstirbt der Privatfahrer "Wolf Silvester"


 
Zwei tragische Todesfälle schockierten am Samstag die Motorsportwelt.

In Le Mans erlag Aston-Martin-Pilot Allan Simonsen den Verletzungen, die er sich in der vierten Runde, also kurz nach dem Start der 24 Stunden, bei einem schweren Unfall zugezogen hatte. Die Unglücksursache für den schweren Unfall in der Tertre Rouge-Kurve ist bisher noch nicht bekannt. An der Unglückstelle fahren die GT-Fahrzeuge ca. 170 Km/h, man muss, auch aus der Schwere der Fahrzeugbeschädigungen davon ausgehen, das Simonsen in etwa mit dieser Geschwindigkeit in die Leitplanken vor.

Ursprünglich wurde davon gesprochen, dass der Fahrer bei der Bergung ansprechbar war und man ging davon aus, dass der Unfall glimpflich verlaufen war. Wie später jedoch gemeldet wurde verstarb der Däne Simonsen aber kurz nach Einlieferung in das Streckenhospital.

Allan Simonsen galt als erfahrener und schneller GT-Pilot. Er startete bereits zum zweiten mal bei den 24h von Le Mans und nahm das diesjährige Rennen zusammen mit seinen Teamkollegen Christoffer Nygaard und Kristian Poulsen von der Pole-Position in der GT-Klasse in Angriff.

In einer Pressemitteilung erklärte Aston Martin, dass man sich auf ausdrücklichen Wunsch der Familie nicht aus dem aktuellen Le Mans Rennen zurückziehen werde.


Der zweite Todesfall dieses Wochenendes ereignete sich beim VLN-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Hier verstarb der Privatfahrer "Wolf Silvester" am Steuer eines Opel Astra vermutlich gesundheitlicher wegen Probleme. Es wird davon gesprochen, dass er einen Herzinfarkt erlitt. Das Rennen in der Eifel wurde ach knapp drei Stunden abgebrochen.

Jeder weiß, dass Motorsport gefährlich ist und trotzdem sind solche Ereignisse immer wieder unfassbar. Leider wird, trotz aller Bemühungen den Sport immer sicherer zu machen, keine 100 %ige Sicherheit geben.

Unser Mitgefühl gilt vor allem den Familienangehörigen der beiden Verstorbenen.

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