Dienstag, 18. Juni 2013

DTM - Lausitzring Nachlese (Teil 1)

  • 20. DTM-Sieg von Gary Paffett und 150. Wertungslaufsieg von Mercedes-Benz in der DTM

  • Dritter Platz für Mercedes-Junior Christian Vietoris (DTM Mercedes AMG C-Coupé)

  • Fünf der sechs Mercedes-Benz Piloten in den Top-10
    holt den 150. DTM-Sieg für Mercedes Gary Paffett
    Foto: Mercedes-Motorsport

Gary Paffett startete von der zweiten Position und übernahm sofort nach dem Start die Führung vor Christian Vietoris (DTM Mercedes AMG C-Coupé). Für Paffett war es der 20. Sieg in seiner DTM-Karriere. Damit ist er nicht nur der siegreichste aktive DTM-Fahrer, sondern auch der dritterfolgreichste Pilot der DTM-Geschichte. Nur DTM-Rekordchampion Bernd Schneider (43 Siege, alle mit Mercedes-Benz) und Klaus Ludwig (36 Siege, 22 mit Mercedes-Benz) gewannen mehr Rennen als Paffett.
holt sich am Lausitzring seinen 20. DTM-Sieg,  Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda

Mercedes-Junior Christian Vietoris startete auf dem Lausitzring zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere von der Pole Position und beendete das Rennen auf dem dritten Platz. Vietoris stand nach seinem dritten Rang beim Saisonauftakt in Hockenheim zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Podium. Hinter Vietoris belegte der Kanadier Robert Wickens (STIHL Mercedes AMG C-Coupé) den vierten Platz. Daniel Juncadella (stern Mercedes AMG C-Coupé) erzielte als Sechster sein bisher bestes Ergebnis in der DTM. Roberto Merhi (THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé) beendete den vierten Saisonlauf auf Position zehn. Pascal Wehrlein (VfB Mercedes AMG C-Coupé) fiel mit einem Problem an der Vorder- und Hinterradaufhängung auf Position 17 zurück.

Stimmen aus dem Mercedes – Lager nach dem Rennen:

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management:
„Was für ein großartiger Tag für unsere Mannschaft. Gary und unser gesamtes Team haben eine unglaubliche Leistung gezeigt. Fünf unserer sechs Fahrer sind heute in die Punkte gefahren. Wenn man bedenkt, wie die ersten drei Rennwochenenden verlaufen sind, ist das mehr als wir erwarten konnten. Auch Pascal Wehrlein hatte heute die Chance auf eine Punkteplatzierung, aber ein Problem mit den Radaufhängungen in Folge von Berührungen diverser Konkurrenten warf ihn auf Platz 17 zurück. Die ersten drei Saisonrennen verliefen für uns nicht nach Wunsch. Umso schöner ist es, heute ein solches Erfolgserlebnis feiern zu können. Gary ist jetzt mit 20 Siegen der dritterfolgreichste Fahrer der DTM-Geschichte und Mercedes-Benz gewann seinen 150. Wertungslauf in der DTM. Wir hatten fünf Autos in den Top-10 und zwei in Podiumsplatzierungen – was kann man sich mehr wünschen? Ich habe nach dem Rennen mit unserem Motorsportchef Toto Wolff telefoniert und er meinte scherzhaft, er bleibt jetzt bei allen DTM-Rennen bei seinen Kindern, wenn wir dann immer so erfolgreich sind wie hier am Lausitzring.“

Gary Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport

Gary Paffett (32, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé) 1.Platz:


„Mein EURONICS Mercedes AMG C-Coupé war am gesamten Wochenende großartig zu fahren. Viele Beobachter dachten nach der Qualifikation, dass wir das Auto nur für das Qualifying abgestimmt hätten, aber auch im Renntrimm waren wir sehr schnell unterwegs. Auf den Option-Reifen war es etwas schwieriger für uns, aber auf den Basis-Reifen konnten wir von Mike Rockenfeller wegziehen. Nach dem enttäuschenden Saisonstart hat sich das Team in den letzten Wochen unermüdlich reingekniet und dieser Sieg ist der schönste Lohn für all die harte Arbeit unserer Mannschaft. Es ist eine Weile her, dass ich ein Rennen gewinnen konnte. Umso schöner ist es, jetzt endlich meinen 20. DTM-Sieg geholt zu haben.“

Christian Vietoris (24, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé) 3. Platz:
„Wenn man von der Pole Position startet, möchte man das Rennen natürlich gewinnen. Aber wir müssen das Gesamtbild im Auge behalten und aus dieser Sicht war es ein gutes Wochenende für mich. Meine erste Pole Position in der DTM war eine schöne Erfahrung und mit meinem zweiten Podestplatz habe ich heute wieder viele Punkte geholt – dadurch bin ich jetzt Vierter in der Meisterschaftswertung. Gary hatte einen besseren Start und ich musste meine zweite Position in den Anfangsrunden gegen Jamie Green verteidigen. Danach war Gary zu weit weg und ich musste mein eigenes Rennen fahren. Leider fühlte ich mich auf den Option-Reifen heute nicht ganz so wohl wie bei den letzten Rennen, auf den Basis-Reifen war das Auto jedoch sehr gut. Fünf Mercedes-Benz Fahrer in den Punkterängen zeigen, dass unsere Mannschaft definitiv Fortschritte erzielt hat. Also können wir optimistisch in die Zukunft blicken.“
Robert Wickens (24, Kanada, STIHL Mercedes AMG C-Coupé) 4. Platz:
„Ich erlebte heute ein sehr schwieriges Rennen. Ich war gezwungen, auf den Option-Reifen sehr hart zu pushen, leider haben die Reifen dadurch schneller abgebaut als erwartet. Im letzten Stint hatte ich keinen neuen Reifensatz mehr übrig, wodurch Christian an mir vorbeigehen konnte. Schade, aber wichtig ist, dass wir heute wertvolle Punkte für die Meisterschaft gesammelt haben. Was mich angeht, gebe ich in jedem Rennen mein Bestes. Wenn ein Sieg herausspringt, dann ist es schön, wenn es ein zweiter oder vierter Platz ist, ist es auch okay. Ich werde einfach immer weiter pushen.“







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