Donnerstag, 11. Juli 2013

DTM - Nachgefragt bei ... Jamie Green

Vor der Halbzeit Ihrer ersten DTM-Saison bei Audi – sind Sie schon so richtig angekommen?

Mit jedem Tag ein bisschen mehr. Ich fühle mich sehr wohl bei Audi. Aber dieses gute Gefühl regelmäßig in Top-Resultate umzusetzen geht nicht auf Knopfdruck. Das braucht einfach Zeit. Aber ich bekomme sehr viel Unterstützung vom Team und vom Management. Als ich in den ersten Rennen die Erwartungen nicht erfüllen konnte, hat mich jeder aufgemuntert. Ich habe als Audi-Werksfahrer einen der besten Jobs im Motorsport überhaupt.


"Mister Norisring" Jamie Green - kann er auch im Audi seine Erfoksserie am Norisring fortsetzen ?
Foto: Audi-Motorsport
Gibt es ein Rennen außerhalb der DTM, das Sie unbedingt noch einmal fahren möchten?

Ich habe meine Karriere mit Stockcar-Rennen begonnen. Das mal wieder zu probieren, wäre bestimmt lustig. Zumal mein Bruder da immer noch aktiv ist. Aber bestimmt nicht im Moment. Jetzt liegt meine ganze Konzentration bei der DTM. Irgendwann in der Zukunft könnte vielleicht auch mal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ein Thema für mich werden.
Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das DTM-Rennen auf dem Norisring in einer Woche?

Wenn ich zu einem Rennen reise, erwarte ich niemals, dort zu gewinnen. Ich will immer den bestmöglichen Job machen. Erst im Verlauf des freien Trainings und im Qualifying kristallisiert sich langsam heraus, was an einem Wochenende vielleicht möglich ist. Eine Garantie für Erfolg gibt es niemals.

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