Mittwoch, 31. Juli 2013

Nachgefragt bei ... Mike Rockenfeller

Mike Rockenfäller in Moskau
Foto: Audi-Motorsport


Sie reisen als Tabellenführer zum sechsten Saisonlauf der DTM nach Moskau. Verspüren Sie durch diese Situation besonderen Druck?

Nein, überhaupt nicht. Letztlich ist auch das Rennen in Moskau ein ganz normaler DTM-Lauf. Wie immer werde ich versuchen, mein Bestes zu geben und am Ende des Rennens einen Pokal in Empfang zu nehmen.

Der Moscow Raceway ist für alle DTM-Fahrer Neuland. Wie erobern Sie sich eine neue Rennstrecke?

Ich werde vor der Abreise sicher noch Videomaterial sichten. Das reicht aber höchstens für einen ersten flüchtigen Eindruck. Entscheidend ist die Streckenbesichtigung zu Fuß, bei der man erste Besonderheiten wie Straßenbelag, Kurvenradien oder Beschaffenheit der Randsteine kennenlernt. Dann gilt es, das Freie Training optimal zu nutzen, um eine gute Abstimmung für das Auto zu finden. Natürlich ist das diesmal schwieriger, als wenn man mit Basisdaten von vorherigen Rennen an eine Strecke kommt. Aber diese Aufgabe ist für alle gleich und bedeutet letztlich eine besondere Herausforderung, die das Wochenende nur noch interessanter macht.

Und wie prägen Sie sich den Streckenverlauf ein?

Das ist überhaupt kein Problem. Da reichen 10 bis 15 Runden im Rennauto und ich weiß, wo es langgeht.

Sie waren gerade beim Moskau City Racing und fliegen nächste Woche schon wieder nach Russland. Wie vertreiben Sie sich die Zeit im Flugzeug?

Ein bisschen Lesen, Musik hören oder einfach vor mich hindösen und entspannen. Vielleicht sind ja auch ein paar Kollegen mit im Flugzeug, dann werden wir sicher ein bisschen quatschen. So vergehen die drei Stunden recht schnell. Moskau ist ja schließlich kein Langstreckenflug.

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