Montag, 14. Oktober 2013

Superbike - Saisonfinale Lausitzring


Nachdem Michi Ranseder das Zeittraining am Sonnabend deutlich dominiert hatte, war von Ihm beim Saisonfinale am Sonntag auf dem Lausitzring einiges zu erwarten. Ransender fur als Einziger eine 1:40er-Zeit. Teamkollege Freddy Foray blieb mit 1:41,059 min bereits 0,431 Sekunden darüber. Allerdings waren auch sowohl mit Damian Cudlin und Erwan Nigon zwei starke fahrer an diesem Wochenende nicht am Start. Der Australier hatte, nachdem der Superbike-Titel bereits vor drei Wochen in Hockenheim an Markus Reiterberger vergeben worden war, einen CRT-Einsatz in der MotoGP-WM nicht ausschlagen können, der in Malaysia zeitgleich zum SUPERBIKE*IDM-Finale auf dem Lausitzring stattfindet. Nigon wiederum ist wegen seines gebrochenen Fußes noch immer außer Gefecht.

Markus Reiterberger holte sich zum Saisonabschluss nochmals zwei Siege
Foto: Jens Hawrda

Mit Markus Reiterberger und Stefan Nebel gesellten sich zwei BMW-Fahrer mit in die erste Reihe, wenn auch der Bayer mit einer S1000 RR und der Nordrhein-Westfale auf einer HP4 unterwegs ist. Die zweite Startreihe eröffnet Mark Aitchison, der wie schon zuletzt in Hockenheim den an der Hand verletzten Matej Smrz (Yamaha Motor Deutschland by Monster Energy) vertritt.

Ein kurzes Comeback in der Superbike-Klasse hat Ghisbert van Ginhoven (RAC Racing). Der Gesamt-Neunte von 2012 ist im Team inzwischen eigentlich der Experte für das Data Recording, übernimmt aber den verwaisten Platz auf der BMW von Damian Cudlin. Der 31-jährige Niederländer geht nach einem Jahr Abstinenz vom 15. Startplatz ins Rennen.
1.     Rennen:
Aus der ersten Startreihe heraus setzte sich Stefan Nebel (BMW) sofort an die Spitze und dominierte in der ersten Hälfte des Rennens. Bis Markus Reiterberger (BMW) kam. Dem Superbike-Champion 2013 hatte Nebel auf Dauer nichts entgegen zu setzen, auch wenn er die ersten Angriffe erfolgreich abwehren konnte. Reiterberger hatte Michi Ranseder (Honda) im Schlepptau. Der Österreicher war durch seine Pole Position sichtlich beflügelt und verdrängte Nebel noch auf den dritten Rang, der jedoch froh war, überhaupt einen Podestplatz in dieser Saison erreicht zu haben. Damit war das Teamziel endlich erreicht.

Michael Ranseder konnte seine Pole-Position nicht in einen Sieg umsetzen
Foto: Jens Hawrda

Freddy Foray holte als Vierter Punkte für das Honda Holzhauer Racing Team. Mark Aitchison, Vertreter des am Karpaltunnel operierten Matej Smrz (Yamaha Motor Deutschland by Monster Energy), wurde mit lediglich vier Zehntelsekunden hinter dem Australier Fünfter.
Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):
1.     Markus Reiterberger (BMW),
2.     Michael Ranseder (Honda),
3.     Stefan Nebel (BMW),
4.     Freddy Foray (Honda),
5.     Marks Aitchison (Yamaha).

2.     Rennen:
Den zweiten Lauf führte zuerst Michi Ranseder bis in Runde sieben zum Teil deutlich an. Dann konnte Reiterberger ihn überholen. Auch Mark Aitchison und sein Yamaha-Teamkollege Gareth Jones stürmten am Österreicher vorbei, der sich trotzdem den Vizetitel sichern konnte. Denn er holte immer noch so viele Punkte, dass er den in Malaysia bei der MotoGP weilenden Damian Cudlin in der Fahrer-Gesamtwertung der Superbikes übertrumpfte.

Mit großem Equipment, aber weitgehend abgeschirmt, war auch wieder das 3C-Racing-Team am Start. Diesmal brachte es mit Ivan Goi und Matteo Baiocco gleich zwei Fahrer auf der Panigale an den Start, die direkt aus dem Ducati-Stall stammen. Baiacco ist Testfahrer der italienischen Marke, Goi Vierter der italienischen Superbike-Meisterschaft. Ausbeute: in beiden Rennen gab es Top-Ten-Platzierungen.
Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):
1.     Markus Reiterberger (BMW),
2.     Mark Aitchison (Yamaha),
3.     Gareth Jones (Yamaha),
4.     Freddy Foray (Honda),
5.     Michael Ranseder (Honda).
Internationaler Deutscher Superbike-Meister 2013: Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis Meisterschaft (Top-Five):
1.     Markus Reiterber (BMW),
2.     Michael Ranseder (Honda),
3.     Damian Cudlin (BMW),
4.     Gareth Jones (Yamaha),
5.     Freddy Foray (Honda).

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