Montag, 19. Oktober 2015

DTM Finale: Stimmen Audi Sport

Audi feierte beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring einen Doppelsieg am Samstag und einen Dreifachtriumph am Sonntag. Die Stimmen nach den letzten beiden DTM-Rennen des Jahres.
Audi beschließt Saison mit Dreifachsieg
Foto: Audi-Motorsport
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef)
„Dass trotz des ungemütlichen Herbstwetters so viele Zuschauer zum Finale nach Hockenheim gekommen sind, spricht für die DTM. Mit dem Doppelsieg am Samstag und dem Dreifacherfolg am Sonntag haben wir noch einmal gezeigt, wie stark der Audi RS 5 DTM in diesem Jahr war. Zehn Siege bei 18 Rennen sind eine stolze Bilanz. Und kein anderer Fahrer hat mehr Rennen gewonnen als Jamie Green. Umso enttäuschender ist es, dass wir keinen der drei Meistertitel mit nach Hause nehmen konnten. Ich möchte trotzdem unseren Fahrern, den drei Teams, allen Mitarbeitern von Audi Sport und unseren Partnern für den Einsatz in dieser nicht ganz einfachen DTM-Saison danken. Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Glückwunsch an Pascal Wehrlein, an BMW und an das siegreiche Mercedes-Team.“

Dieter Gass (Leiter DTM bei Audi Sport)
„Das Finalwochenende war ein Spiegelbild der Saison: Wir waren extrem stark, haben viele Rennen gewonnen, aber auch immer wieder wertvolle Punkte liegen gelassen. Das war auch hier der Fall. Ich glaube, niemand bezweifelt, dass wir in diesem Jahr das beste Auto hatten. Wir haben erneut bestätigt, dass wir drei tolle Teams und einen extrem starken Fahrerkader haben. Sechs unserer acht Fahrer und alle drei Teams haben in diesem Jahr Rennen gewonnen. Das spricht für sich. Wir hatten vor dem Finalwochenende nur noch minimale Chancen, einen der drei Titel zu holen, deshalb waren die Erwartungen nicht mehr allzu hoch. Wir haben unser Versprechen gehalten, maximal attackiert und zwei tolle Ergebnisse geholt.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 2 / Platz 1
„Ich habe hier das erste Saisonrennen gewonnen und jetzt auch das letzte. Das ist schon was Besonderes. Ich konnte Gary (Paffett) am Sonntag schnell überholen und habe das Rennen danach kontrolliert nach Hause gefahren. Das war mein vierter Saisonsieg – eine Bilanz, auf die ich stolz sein kann. Glückwunsch an Audi zu dem Dreifachsieg und Danke an mein Team Rosberg.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM #10) Platz 1 / Platz 5
„Nach einem sehr, sehr schwierigen Jahr waren wir an diesem Wochenende mit meinem Sieg am Samstag und dem fünften Platz am Sonntag endlich dort, wo ich unsere Performance die ganze Saison gern gesehen hätte und die wir unter normalen Umständen auch zeigen können. Nach dem langen Tief ist es natürlich eine Befreiung, mit einem so tollen Wochenende in die Winterpause zu gehen. Von daher bin ich mit dem Finale in Hockenheim mehr als zufrieden.“

Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #48) Ausfall / Platz 3
„Ich habe 2015 bis zum letzten Wochenende um den Titel gekämpft – damit war es meine beste DTM-Saison, eine mit vielen schönen Momenten. Nach dem Ausfall am Samstag hat das Rennen am Sonntag viel Spaß gemacht: Meine Pace war sehr gut und das Team hat mit einer perfekten Strategie auch seinen Teil dazu beigetragen. Trotzdem überwiegt nach dem Finalwochenende zunächst die Enttäuschung, denn ich bin als Tabellenzweiter angereist und stehe in der Endtabelle nur auf Platz vier.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 9 / Platz 2
„Wir haben unseren Fans versprochen, bis zur letzten Chance um den Titel zu kämpfen – dieses Versprechen haben wir gehalten. Leider ist es uns trotzdem nicht gelungen, den Kampf um die Meisterschaft bis zum letzten Rennen offenzuhalten – unter anderem, weil ich mir für den schlechtesten Start meiner DTM-Karriere den denkbar ungünstigsten Moment ausgesucht habe. Es bleibt dabei: Der Audi RS 5 DTM war das beste Auto im Feld. Wir haben nur zu wenig daraus gemacht.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 5 / Platz 15
„Das Finale in Hockenheim spiegelt meine Saison wider. Am Samstag lief es ganz gut mit Platz sechs im Qualifying und Rang fünf im Rennen. Der Sonntag war dann wieder sehr frustrierend. Ich habe 2015 einen Sieg und zwei Pole-Positions eingefahren. Das war’s an Highlights. Nach drei guten Jahren in der DTM war diesmal einfach der Wurm drin. Das hake ich jetzt ab und freue mich auf bessere Zeiten.“

Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM #17) Platz 17 / Platz 11
„Unsere Performance war die ganze Saison über extrem stark. Das hat auch das Wochenende in Hockenheim wieder gezeigt. Ich bin Samstag und Sonntag aus der zweiten Reihe ins Rennen gegangen, habe aber keine Punkte geholt. Das ist es auch, was ich mir fest für die Zukunft vorgenommen habe: die Konstanz und die Ergebnisse in den Rennen verbessern. Als Highlight der Saison wird mein Sieg am Nürburgring immer in Erinnerung bleiben. Aber ich werde mich nicht darauf ausruhen.“

Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #51) Platz 14 / Platz 16
„Am Sonntag hatte ich endlich mal wieder ein gutes Qualifying und konnte meine schnellen Zeiten aus den Trainingssitzungen bestätigen. Leider war mein erster Reifensatz nicht gut und ich konnte von Platz sieben keine Positionen gutmachen. Der zweite Reifensatz war viel besser und ich hatte schon zwei Gegner hinter mir gelassen, als ich wegen eines ‚Unsafe Release’ eine Durchfahrtsstrafe antreten musste, was ich überhaupt nicht verstanden habe. Das hat letztlich mein Rennen kaputtgemacht. Schade, denn ein Top-5-Platz zum Abschluss wäre drin gewesen. Jetzt heißt es für mich, über den Winter neue Kräfte zu sammeln und im nächsten Jahr wieder anzugreifen. Glückwunsch an mein Team Rosberg und an Jamie zum Sieg und zur Vizemeisterschaft.“

Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM #27) Ausfall / Ausfall
„Ich hatte so sehr auf einen versöhnlichen Saisonabschluss gehofft, aber leider stehen am Sonntagabend wieder zweimal null Punkte hinter meinem Namen in der Tabelle. Gerade am Sonntag war vom sechsten Startplatz viel mehr möglich, bevor ich unverschuldet nach einer Kollision aufgeben musste. Ich hätte gern meinen Teil dazu beigetragen, dass wir das Ruder in der Herstellerwertung noch herumreißen. Jetzt muss ich die Saison analysieren, abhaken und nach vorn schauen.“

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