Donnerstag, 7. Juli 2016

DTM: Nachgefragt bei ... Nico Müller

Nico Müller
Foto: Jens Hawrda
Ihr Saisonziel waren Podiumsplatzierungen – hätten Sie damit gerechnet, in diesem Jahr das erste Mal ganz oben auf dem Podium zu stehen?

Gehofft habe ich es schon. Nach dem guten Saisonauftakt in Hockenheim mit der ersten Pole-Position und dem ersten Podium habe ich insgeheim schon ein wenig darauf gehofft und auch gemeinsam mit meinen Jungs darauf hingearbeitet, dass wir es so schnell wie möglich schaffen. Dass es dann direkt hier beim Heimrennen von Audi auf dem Norisring klappt, ist natürlich umso schöner und versüßt das Ganze noch mehr. Jetzt heißt es einfach, weiter pushen und versuchen, regelmäßig so gut wie möglich da vorne mitzukämpfen.

Wie schwierig war das Rennen?

Zeit zum Erholen war nicht. Ich musste versuchen, den Tom (Blomqvist) zu überholen, ihn hinter mir zu lassen und ihn im besten Fall aus dem DRS-Fenster zu kriegen, was auch gut geklappt hat. Die Safety-Car-Phase hat dann noch einmal etwas Spannung reingebracht. Aber zum Glück habe ich auch das unter Kontrolle gehabt und – so glaube ich – verdient gewonnen.

Wie waren die Emotionen nach der Zieldurchfahrt und auf dem Podium?

Richtig geil. Beim Heimrennen von Audi das zu schaffen und auch noch relativ früh in der Saison, fühlt sich einfach genial an. Ein großer Teil des Erfolgs gehört auch meinem Team. Die haben heute top Arbeit geleistet. Die Strategie hat gepasst und der Boxenstopp war super. Das war am Ende auch der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb danke an Audi und das Audi Sport Team Abt Sportsline!

Wie viele Glückwünsche haben Sie auf Ihrem Handy nach dem Sieg bekommen?

Es bammelt noch immer die ganze Zeit. Ich komme mit dem Lesen gar nicht hinterher. Ich freue mich morgen am Flughafen darauf, sollte ich dann wieder lesen können ...

Hat Sie irgendein Glückwunsch besonders gefreut?

Ja, von Keke Rosberg! Ich durfte ihn kennenlernen, weil ich in den letzten zwei Jahren für ihn und Arno (Zensen) gefahren bin. Wir hatten immer ein top Verhältnis. Dass wir auch nach dem Teamwechsel ein bisschen in Kontakt stehen und er sich für mich freuen kann, finde ich sehr schön.

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