Dienstag, 14. Mai 2013

DTM - BMW geht mit hohen Erwartungen ins zweite Saisonrennen


in der Box: Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda

Nach dem Doppelsieg durch Augusto Farfus (BR) und Dirk Werner (DE) beim DTM-Auftakt in Hockenheim (DE) reisen die BMW Teams mit viel Selbstvertrauen zum zweiten Saisonrennen. Am 19. Mai macht die populäre Tourenwagenserie auf dem traditionsreichen „Brands Hatch Circuit“ in Großbritannien Station. Im vergangenen Jahr gelang Bruno Spengler (CA) vom BMW Team Schnitzer dort als Zweiter der Sprung auf das Podium. Martin Tomczyk (DE) sammelte als Vierter für das BMW Team RMG Punkte und fuhr in 42,138 Sekunden die schnellste Rennrunde.

Das Gastspiel in Brands Hatch ist der erste von insgesamt vier Auslandsauftritten der DTM in dieser Saison. Die südöstlich von London (GB) gelegene Strecke ist mit 1,929 Kilometern die kürzeste im Rennkalender. 98 Mal werden die acht BMW Piloten in ihren BMW M3 DTM Rennwagen den Kurs umrunden, ehe sie die Zielflagge sehen. Eine Runde in Brands Hatch gleicht einer Berg- und Talfahrt. Besonders spektakulär: die Paddock-Hill-Kurve, das Prunkstück der Strecke.

Für einen BMW Fahrer hat der Kurs eine besondere Bedeutung: Andy Priaulx (GB). Der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister fiebert seinem Heimrennen entgegen. Nach dem - schwierigen Saisonstart, der für Priaulx nach einem technischen Problem vorzeitig endete, möchte der BMW Team RMG Pilot vor heimischer Kulisse wieder angreifen. 2007 und 2010 gewann er auf der längeren Grand-Prix-Strecke für BMW jeweils im Rahmen der FIA World Touring Car Championship (WTCC). Auch Farfus hat dort am Steuer des BMW 320si WTCC bereits ein Rennen gewonnen. Nun kehrt das Duo mit dem BMW M3 DTM an die Stätte des Erfolgs zurück. Für Farfus und Tomczyk ist das Rennwochenende auch aus einem weiteren Grund speziell: Im Anschluss an den zweiten DTM-Lauf werden die beiden Fahrer gemeinsam mit BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt die Reise zum Nürburgring (DE) antreten, um dort ins Geschehen beim 24-Stunden-Rennen in der „Grünen Hölle“ einzugreifen und auch im BMW Z4 GT3 ans Limit zu gehen.

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