Freitag, 2. August 2013

GT Masters-Qualifying auf dem Nürburgring

  • Corvette auf Pole Position für beide ADAC GT Masters-Rennen in der Eifel
  • Diego Alessi und Jeroen Bleekemolen fahren auf Startplatz eins
  • Hohe Leistungsdichte: 17 Fahrzeuge von sechs Marken innerhalb einer Sekunde

ADAC GT-Masters Nürburgring
Foto: ADAC-Motorsport
Corvette meldet sich im ADAC GT Masters mit einem Paukenschlag aus der Sommerpause zurück. Auf dem Nürburgring ging die Pole Position für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag an Piloten mit dem legendären US-Sportwagen. Diego Alessi (41, I / Callaway Competition) stellte seine Corvette auf den ersten Startplatz für den Lauf am Samstag. Der ehemalige DTM-Pilot Jeroen Bleekemolen (31, NL, Callaway Competition) fuhr auf die Pole Position für den zweiten Lauf am Sonntag.

Packender Dreikampf um Pole Position für Rennen am Samstag

Corvette, BMW und Porsche lieferten sich bei hochsommerlichen Temperaturen um 33 Grad auf dem Nürburgring einen heißen Schlagabtausch um den ersten Startplatz für das Rennen am Samstag. Simon Knap (24, NL / DB Motorsport) im BMW Z4 und Corvette-Pilot Alessi wechselten sich an der Spitze ab, bevor sich Porsche-Förderpilot Michael Christensen (22, DK / Tonino by Herberth Motorsport) bei seinem ersten ADAC GT Masters-Start seit der Saison 2011 im Porsche 911 an die Spitze setzte. Der Däne wähnte sich schon auf dem ersten Startplatz, als drei Minuten vor dem Ende des Qualifyings Alessi seine Bestzeit nochmals unterbot und Christensen auf Rang zwei verdrängte. “Ich mag den Nürburgring sehr gerne, schon im vergangenen Jahr stand ich hier auf dem ersten Startplatz“, sagte Alessi nach seiner dritten Pole Position im ADAC GT Masters. “Im Verlauf des Qualifying ist die Asphalttemperatur leicht gefallen. Ich habe das genau beobachtet, denn jedes Grad zählt und ich bin dann kurz vor dem Ende nochmals auf die Strecke und konnte meine Zeit nochmals verbessern.“
Die zweite Startreihe teilen sich am Samstag Knap und Andreas Wirth (28, Heidelberg / Callaway Competition) in einer weiteren Corvette. Dahinter folgen Maximilian Buhk (20, Dassendorf / Polarweiss Racing), Sieger der 24h von Spa am vergangenen Wochenende, im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und Christer Jöns (26, Ingelheim / Prosperia C. Abt Racing) im schnellsten Audi R8.
ADAC GT-Masters Nürburgring
Foto: ADAC-Motorsport

Bleekemolen holt sich zweite ADAC GT Masters-Pole auf dem Nürburgring

Im zweiten Qualifying, in dem über die Startplätze für das Rennen am Sonntag entschieden wurde, setzte sich Jeroen Bleekemolen gleich zu Beginn an die Spitze. Sowohl sein Teamkollege Christian Hohenadel (36, Quierschied / Callaway Competition), als auch Porsche-Pilot Sean Edwards (26, GB / Farnbacher Racing) und Dominik Baumann (20, A / PIXUM Team Schubert) versuchten die Bestzeit des Niederländers zu schlagen. Doch Bleekemolen unterbot seine eigene Bestzeit erneut und sicherte sich so die Pole. „Ich habe schon alle möglichen Versionen von Corvette gefahren, aber starte hier am Nürburgring erstmals mit der GT3-Version“, sagte Bleekemolen nach dem Qualifying. “Das Auto lässt sich toll fahren, schon in den Trainings waren wir sehr schnell. Das macht mich zuversichtlich für die beiden Rennen, denn auch mein Teamkollege Toni Seiler war bisher sehr schnell.“

Für Bleekemolen ist es die zweite Pole Position im ADAC GT Masters, erstmals stand der Niederländer 2007 beim Premierenwochende der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring auf der Pole Position. Neben Bleekemolen startet am Sonntag Baumann im BMW aus der ersten Startreihe, die zweite Startreihe teilen sich Sean Edwards im Porsche und Christian Hohenadel in einer Corvette. Von den Startplätzen fünf und sechs gehen Sportwagen-Ass Jörg Müller (43, Hückelhoven / PIXUM Team Schubert) im BMW Z4 und Nicolas Armindo (31, F / Team Geyer & Weinig – Schütz Motorsport) im Porsche 911 ins Rennen. Ein schwieriges Qualifying erlebten die beiden Tabellenführer Christopher Mies (24, Heiligenhaus) und René Rast (26, Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing), die in ihrem Audi R8 von den Positionen elf und 14 starten.

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