Mittwoch, 5. August 2015

Reaktionen der BMW-Piloten auf das Rennwochenende in Spielberg

António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, So.: 11. Platz, Sa.: 13. Platz):
„Wir haben das Beste aus unserem Speed gemacht. Ich habe mir nur einen kleinen Fehler geleistet, der mich ein paar Sekunden gekostet hat. Aber alles in allem habe ich mich nach vorn gearbeitet. Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Die Bedingungen da draußen waren bei dem Wetter ziemlich hart.“
Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (BMW Team RMG, So.: 12. Platz, Sa.: 9. Platz):
„Letztlich muss man aus dem heutigen Tag das Positive herausziehen. Unsere Strategie, früh zu stoppen und sich aus unnötigen Zweikämpfen herauszuhalten, ist aufgegangen. Dadurch konnten wir einige Plätze gutmachen. Leider wurden wir nicht mit Punkten belohnt. Aber es ist natürlich schwierig, vom 21. Startplatz in die Top-10 zu fahren. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende für uns. Das ist schade, denn ich mag die Strecke und hatte bisher gute Rennen hier. Jetzt müssen wir die Köpfe zusammenstecken und sehen, was wir für Moskau verbessern.“
 
Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, So.: 13. Platz, Sa.: Ausfall):
„Die Bedingungen waren heute entscheidend. Unser Auto war bei diesen Bedingungen sehr schwierig zu fahren. Das hat sich vor allem in der Mitte des Rennens gezeigt. Am Anfang und am Schluss ist es recht gut gegangen, aber wir haben mit stumpfen Waffen gekämpft. Es ist natürlich schade, aber wir geben nicht auf. Nun müssen wir analysieren, woran es gelegen hat, die nötigen Schlüsse daraus ziehen und hoffen, dass es beim nächsten Mal besser wird.“
Timo Glock
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (BMW Team MTEK, So.: 15. Platz, Sa.: 19. Platz):
„Im Vergleich zu unserem wirklich schwachen Qualifying war das Rennen deutlich besser. Von der Pace her wären vielleicht sogar Punkte möglich gewesen, allerdings sind mir zwei Fehler unterlaufen. Ich bin ins Kiesbett gerutscht und habe wertvolle Sekunden verloren. Teilweise war die Sicht richtig schlecht. Das war nicht unser Wochenende. Nun heißt es hart arbeiten, damit es in der zweiten Saisonhälfte besser läuft.“
Bruno Spengler vor Timo Glock (beide BMW)
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (BMW Team MTEK, So.: 16. Platz, Sa.: 15. Platz):
„Bei diesen Bedingungen mit dem Regen und der Gischt war es schwierig, etwas zu sehen. Allerdings muss man auch sagen, dass uns grundsätzlich in Spielberg eindeutig der Speed gefehlt hat. Wir waren auf der Strecke unentwegt am Kämpfen. Wir müssen jetzt schauen, was wir aus diesem Wochenende lernen können, damit wir uns für die nächsten Rennen in Moskau verbessern.“
Augusto Farfus vor Maxime Martin (beide BMW)
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (BMW Team RBM, So.: 19. Platz, Sa.: 6. Platz):
„Wir hatten unter diesen Bedingungen einfach nicht den Speed, um mit der Spitze mithalten zu können. Viel mehr gibt es zu diesem Rennen eigentlich nicht zu sagen. Insgesamt habe ich mit meinem sechsten Platz am Samstag fast alle Punkte für BMW in Spielberg geholt. Das ist natürlich nicht unser Anspruch.“
 
Maxime Martin (BMW Team RMG, So.: 20. Platz, Sa.: 14. Platz):
„Es war ein sehr schwieriges Rennen heute. Schon allein, auf der Strecke zu bleiben, war alles andere als einfach. Alle BMW Fahrer hatten im Regen zu kämpfen. Bei jedem Bremsmanöver ist das Auto irgendwo ausgebrochen. Es war wirklich unberechenbar. Jetzt kann man nur hoffen, dass wir uns in Moskau wieder stärker präsentieren können.“
Tom Blomqvist
Foto: BMW-Motorsport
Tom Blomqvist (BMW Team RBM, So.: Ausfall, Sa.: 17. Platz):
„Das war überhaupt nicht mein Rennen. Die Sicht war richtig schlecht, und ich hatte die gesamte Zeit zu kämpfen. Es fällt mir schwer, eine Erklärung zu finden. Jetzt werden wir uns ganz genau anschauen, woran es gelegen hat. Dieses Wochenende war wirklich zum Vergessen.“

Reaktionen der Mercedes Piloten zum DTM-Rennen vom Sonntag am Red Bull Ring

Gary Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (34 Jahre, England):
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein sehr gutes Rennen. Ganz vorne wäre es natürlich noch schöner gewesen, aber Matthias und ich haben uns gegenseitig angetrieben. Ich kam ihm immer näher und dachte, ich würde ihn noch bekommen. Aber dann hat er gekontert und damit war klar, dass nicht mehr drin war. Es war ein hartes Rennen bei schwierigen Bedingungen, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.“
 
Lucas Auer (20 Jahre, Österreich):
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Wenn mir jemand gestern gesagt hätte, dass ich heute Siebter werden würde, hätte ich das sofort unterschrieben. Das heutige Rennen hat mal wieder gezeigt: Der Regen ist absolut unberechenbar. Ich bin damit relativ gut zurechtgekommen, viel besser als im Qualifying. Ich habe an diesem Wochenende erneut viel gelernt und hoffe, dass es jetzt so positiv weitergehen wird.“
 
Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland):
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein spannendes Rennen. Ich hatte einen guten Start und konnte direkt zwei Autos überholen. Danach fand ich in einen guten Rhythmus. Wir haben dann einen frühen Boxenstopp eingelegt, um aus dem Verkehr herauszukommen. Das war die richtige Entscheidung. So konnte ich frei fahren und hatte eine gute Pace. Einige Runden vor Schluss habe ich leider einen Fehler gemacht und dadurch eine Position verloren. Das ist natürlich schade, aber es war kein einfaches Rennen. Ich bin über meine ersten Punkte in der DTM trotzdem happy.“
 
Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland):
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein extrem schwieriges Rennen, schwerer als erwartet. Das Auto ließ sich nicht so gut fahren. Ich hatte viele Probleme auf der Hinterachse und bin auch ein paar Mal von der Strecke abgekommen. Trotzdem konnte ich wenigstens ein paar Punkte mitnehmen. Allerdings war es unser Ziel, heute besser abzuschneiden. So ist der Rennsport. Manchmal gibt es eben auch schlechte Tage.“
Paul di Resta vor Daniel Juncadella
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland):
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Die Sicht war bei diesen schwierigen Bedingungen sehr schlecht. Leider habe ich zwei Fehler gemacht. Das ist wirklich schade, denn das Auto war sehr stark. Danach konnte ich mich wieder etwas nach vorne kämpfen, aber überholen war sehr schwierig. Ich muss mich für meine Fehler beim Team entschuldigen. Es hätte heute ein sehr guter Tag für uns werden können. Sorry, Jungs.“
 
Robert Wickens (26 Jahre, Kanada):
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das Rennen war okay. Ich fuhr die gesamte Zeit mehr oder weniger auf der Position, von der ich gestartet war. Leider hatten wir einen langsamen Boxenstopp, der mich auf Platz neun zurückgeworfen hat. Danach musste ich hart kämpfen, um wieder nach vorne zu gelangen – bis mich Scheider auf der letzten Runde absichtlich angeschoben hat. Das war absolut unsportlich.“
 
Pascal Wehrlein (20 Jahre, Deutschland):
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: gooix Mercedes-AMG C 63 DTM
„Nach diesem Rennen dreht sich natürlich alles um den Zwischenfall in der letzten Runde. Die Aktion von Audi und Timo Scheider war grob unsportlich und hat mich wichtige Punkte im Meisterschaftskampf gekostet. So etwas darf in unserem Sport niemals vorkommen. Trotzdem werde ich natürlich nicht aufgeben und versuchen, meinen Ärger in positive Energie umzusetzen, um bei den nächsten Rennen mit guten Ergebnissen zurückzuschlagen.“
 
Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien):
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war für mich leider ein Tag zum Vergessen. Wir haben im Qualifying und bei der Strategie die falschen Entscheidungen getroffen. Sonst wäre eine Top-5-Platzierung drin gewesen. Im Rennen lief dann einfach alles falsch – der falsche Boxenstopp am Anfang, dann bin ich abgeflogen und habe viel Zeit verloren. Jetzt richte ich meinen Blick einfach nach vorne auf das nächste Rennwochenende.“

Dienstag, 4. August 2015

Stimmen der Audi-Piloten zum Wochenende in Spielberg

Edoardo Mortara
Foto: Jens Hawrda
Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #48) Platz 1 / Platz 3
„Ich habe hier in Spielberg 40 von 50 möglichen Punkten geholt, viel besser hätte es kaum laufen können. Mein Traum vor dem Wochenende war es, mich mit guten Leistungen zurück in den Titelkampf zu fahren – das habe ich geschafft. Ein anderer Traum wird in den nächsten Tagen wahr: Ich bin hier am Red Bull Ring für eine PR-Aktion Passagier in einem Kunstflugzeug. Für mich als Fan etwas extremer Aktivitäten wird das bestimmt ein tolles Erlebnis.“
 
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 5 / Platz 1„Viele gratulieren mir zu einem perfekten Wochenende – aber so etwas gibt es in der DTM mit dem neuen Format nicht mehr, denn dazu ist die Leistungsdichte einfach zu hoch. Wenn man Samstag und Sonntag gute Punkte holt, darf man hochzufrieden sein. Genau das ist mir in Spielberg gelungen, deshalb bin ich rundum glücklich. Die Führung in der Meisterschaft ist zwar schön, bedeutet aber rein gar nichts. Bis zum Titel ist es noch ein weiter Weg. Ich glaube, am Ende werden nicht die Siege entscheiden, sondern, wie gut die schlechten Rennen von uns Jungs an der Spitze sein werden. Die nächste Herausforderung wartet in ein paar Wochen in Moskau: Dann bin ich nicht nur der älteste und schwerste Fahrer der DTM, sondern habe auch das schwerste Auto im ganzen Feld.“
Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 8 / Platz 4
„Das Wochenende war okay. Wenn man sieht, wie stark Audi an diesem Wochenende war, muss man sagen, dass mehr möglich war. Aber die Plätze acht und vier in einer so hart umkämpften Serie wie der DTM einzufahren ist dann so schlecht auch wieder nicht. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Kompliment auch an die Fans in Spielberg: Hier wird Motorsport noch gelebt. Das spürt man als Fahrer und deswegen komme ich immer wieder gerne zum Red Bull Ring.“
 
Nico Müller (Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #51) Platz 12 / Platz 5
„Mein Spielberg-Fazit fällt positiv aus. Der Samstag hätte besser sein können, diesbezüglich müssen wir an unserer Qualifying-Performance arbeiten. Umso erfreulicher war der Sonntag: Bei den sehr schwierigen Bedingungen von elf auf fünf vorzufahren, damit bin ich sehr happy. Die zehn Punkte nehme ich gerne mit in die Sommerpause.“
 
Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM #27) Platz 10 / Platz 17
„Ein Punkt am Wochenende ist natürlich nicht das, was wir uns erhofft haben. Trotzdem: Von den Rundenzeiten her waren wir nicht so schlecht. Am Samstag haben wir mit dem zehnten Platz das Beste aus der Startposition gemacht, außerdem hatte ich einige schöne Zweikämpfe. Bei den schwierigen Bedingungen am Sonntag wäre sogar ein Ergebnis in den Top Sechs möglich gewesen, aber Ausrutscher haben wichtige Punkte gekostet. Vor den Rennen in Moskau werde ich ein paar Tage in Südfrankreich ausspannen.“
 
Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM #17) Platz 18 / Platz 14
„Ein starkes Wochenende für Audi und unser Team, Glückwunsch an Edo (Mortara) und Mattias (Ekström). Ich persönlich muss die Rennen in Spielberg jetzt schnell abhaken und nach vorn schauen: Nachdem wir ein bisschen durchgeatmet haben, greifen wir in Moskau wieder an. Eins ist klar: Die Fans können sich auf eine spannende zweite Saisonhälfte freuen.“
 
Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM #10) Platz 16 / Wertungsausschluss
„Nach dem schwierigen Samstag hatten wir im Sonntag im Regen einen ordentlichen Speed und ich lag in den Punkterängen. Am Ende haben mich zwei Mercedes-Piloten hart attackiert und überholt. Die nächste Kurve habe ich wie immer angebremst, mein Vordermann anscheinend nicht, und ich habe ihn erwischt. Dass daraufhin beide von der Strecke gerutscht sind, war sicherlich nicht meine Absicht. Es tut mir für Robert (Wickens) und Pascal (Wehrlein) sehr leid. Ich weiß ganz genau, wie man sich in so einer Situation fühlt. Den Wertungsausschluss muss ich akzeptieren.“
 
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Ausfall / Platz 18
„Am Samstag war der Speed im Trockenen da. Nach Platz zwei im Qualifying habe ich das Rennen bis zu meinen frühen Getriebeproblemen angeführt. Am Sonntag waren die Vorzeichen ganz andere, es war den ganzen Tag nass. Und da waren wir schlicht nicht schnell genug. Das kann ich als Fahrer besser, was ich im vergangenen Jahr bei ähnlichen Bedingungen bewiesen habe. Wir müssen checken, wo wir uns da verbessern können. Aber ich schaue nach vorn: In den nächsten Tagen mache ich in Ingolstadt einen Deutschkurs. Donnerstag steht bei Rosberg ein Barbecue an, danach mache ich mit der Familie einige Zeit frei und dann greifen wir in Moskau neu an.“

Montag, 3. August 2015

Scheider fliegt nach Foul aus der Wertung

Die Aktion von Timo Scheider in der letzten Rennrunde beim Sonntagsrennen in Spielberg hat Konsequenzen. Der Audi-Pilot hatte die vor ihm fahrenden Mercedes-Benz-Fahrer Robert Wickens und Pascal Wehrlein von der Strecke befördert – mit Absicht, wie die Rennkommissare am späten Sonntagabend entschieden.

Timo Scheider wurde aus der Wertung ausgeschlossen und verliert wichtige Punkte für Rang sechs
Foto: Jens Hawrda
Die Folge: Wertungsausschluss. „Nach Ansicht der Sportkommissare muss aufgrund der Telemetriedaten und der vorliegenden Videoaufnahmen davon ausgegangen werden, dass die Kollision absichtlich herbeigeführt wurde“, heißt es in der Urteilsbegründung des DMSB. Das betroffene Audi Team Phoenix verzichtete auf eine Berufung.
 
Scheider war nach seinem viel diskutierten Manöver auf der sechsten Position über den Zielstrich gefahren. Nach seinem Ausschluss erbt diesen Rang nun Lokalmatador Lucas Auer. Maximilian Götz kletterte auf Platz sieben, Christian Vietoris auf den achten Rang, für Paul Di Resta ging es rauf auf Platz neun und António Félix da Costa bekommt auf den zehnten Platz nun den letzten Punkt für die Fahrerwertung gutgeschrieben. Für Wehrlein kein Trost. Schließlich rutschte der 20-Jährige durch den Ausfall in der Fahrerwertung vom ersten auf den dritten Rang ab.
 
In einer zweiten Entscheidung leiteten die Sportkommissare vor Ort die Vorfälle rund um eine mögliche unsportliche Anweisung per Funk durch das Audi Team Phoenix beziehungsweise Audi Sport an das Berufungsgericht des DMSB zur weiteren Untersuchung weiter. Bis zu einer Entscheidung des Sportgerichts bleibt das Ergebnis des zweiten Rennens in Spielberg vorläufig.

Das Sportgericht des DMSB muss nun entscheiden ob überhaupt ein Verfahren eingeleitet wird. Kommt es zum Verfahren ist eine Geldstrafe ebenso möglich wie ein Lizenzentzug. Auch für das Team, da Phoenix einem Dritten (Dr. W. Ullrich) den Eingriff in den Funkverkehr gewährt hatte. Es wäre theoretisch auch denkbar, das man Timo Scheider die Lizenz entziehen.

Audi nimmt zum Funkspruch Stellung

In einer Pressemitteilung hat sich Audi drei Stunden nach Rennende zu dem Vorfall Funkspruch und folgendes Foul von Scheider gegen Wickens geäußert.


http://www.dtm.com/de/dtmtv/?pl=PLrjmhNF7Jz1wPYNOKWbjQzhB31mufQdKw&v=5d08rS9wOeI
hier die Szene im Video (klick ins Bild)
Dort wird Dr. Wolfgang Ullrich mit folgenden Worten zitiert. «Was mit Timo gemacht wurde, war nicht die feine Art. Aber es war ganz sicher auch nicht unsere Absicht, dass Robert (Wickens) und Pascal (Wehrlein) im Kiesbett landen. Dass ich in der ersten Emotion am Kommandostand gerufen habe: ‚Timo, schieb ihn raus’, tut mir leid. Ich funke während des Rennens nicht mit den Fahrern und wusste nicht, dass der Funk offen ist. Es war auf gar keinen Fall eine Anweisung an Timo», sagte Ullrich.
 
«Ich kann mich bei Mercedes für diesen Spruch nur entschuldigen. Eine solche Äußerung drückt nicht mein Verständnis von Motorsport aus, sondern war allein dem Adrenalin in diesem Moment geschuldet. Ich bin ein Racer und war wütend, wie mit Timo umgegangen wurde. Schade ist, dass durch den Zwischenfall ein Schatten auf der makellosen Leistung von Mattias und der ganzen Audi-Mannschaft liegt», so Ullrich weiter.