Dienstag, 23. April 2019

Wer siegt beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters?

  • Saisonstart am Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben
  • Rennaction mit 31 Sportwagen von acht Herstellern und 19 Teams
  • Premiere für die neue ADAC GT4 Germany im Rahmen des ADAC GT Masters
Foto: Jens Hawrda

Die Karten werden neu gemischt: Nach dem bisher spannendsten Jahr der Seriengeschichte sucht das ADAC GT Masters die Champions 2019. Beim Saisonauftakt in Oschersleben am kommenden Wochenende (26.-28. April) zeigt sich, wer die Winterpause optimal genutzt hat und wem der beste Start in die neue Saison gelingt. Siegkandidaten gibt es viele: 19 Teams mit Supersportwagen von Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG oder Porsche treten zu den ersten zwei Saisonrennen an. Beide Rennen werden am Samstag und Sonntag (jeweils ab 13:00 Uhr) live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen. 

Dass die Leistungsdichte im ADAC GT Masters auch in diesem Jahr wieder hoch sein wird, deutete sich bereits beim Vorsaisontest an: Mit Audi, Porsche, Corvette und Ferrari gelang vier der acht vertretenen Marken in den sechs Testsessions mindestens eine Bestzeit. Wie schwierig eine Prognose für den Auftakt ist, zeigt auch der Blick in die Siegerliste der Strecke bei Magdeburg: In den vergangenen acht Rennen haben dort Fahrzeuge von sieben verschiedenen Herstellern gewonnen. Die Unberechenbarkeit unterstreichen auch die Erfolge von Serienneulingen in Oschersleben. So gelang Luca Ludwig 2009 ein Doppelsieg, 2014 gewann Kelvin van der Linde als bis heute jüngster Fahrer einen Lauf der "Liga der Supersportwagen" und im vergangenen Jahr waren unter den vier Siegern gleich drei Rookies. "Oschersleben ist ein anspruchsvoller Kurs, der sehr viel Spaß macht", sagt Audi-Pilot Max Hofer (19/A, Montaplast by Land-Motorsport), im Vorjahr mit Philip Ellis (26/GB) Sieger des Samstagsrennens und nun neuer Teamkollege von Ex-Champion Christopher Mies (29/Heiligenhaus). "Oschersleben ist eine meiner Lieblingsstrecken, da der Fahrer noch einen Unterschied machen kann. Dass es dort oft Überraschungen gibt, kann auch daran liegen, dass beim ersten Saisonrennen nach der langen Winterpause noch nicht alle Fahrer ihre Leistung genau auf den Punkt abrufen können. Das ist vor allem im Qualifying ein Nachteil. Da das Überholen in Oschersleben nicht einfach ist, ist eine gute Startposition sehr wichtig." 

Zuversichtlich für den Saisonauftakt ist Titelverteidiger Robert Renauer. Mit Porsche-Carrera-Cup-Champion Thomas Preining (20/A) hat der Bayer einen neuen Teamkollegen, der beim Vorsaisontest mit einer Bestzeit im neuen Porsche 911 GT3 R bereits einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen hat. "Die Vorfreude auf die Saison und vor allem auf das neue Auto ist groß", so Renauer. "Wir sind froh, dass wir ein gutes Paket für das Projekt Titelverteidigung schnüren konnten. Es ist schwer, eine Prognose abzugeben, da das Starterfeld wieder sehr gut besetzt ist. Unser Ziel ist es natürlich, um Siege zu kämpfen. In Oschersleben war der Porsche immer gut, daher rechnen wir uns gute Chancen aus." 
Maximilian Götz im Mercedes-AMG GT3 will auch 2019 um die Meisterschaft kämpfen
Foto: Jens Hawrda
Hoch motiviert ist auch Mercedes-AMG-Pilot Maximilian Götz (33/Uffenheim, Mann-Filter Team HTP). 2018 hatte er bis zum Saisonfinale Titelchancen, belegte aber nach zwei Kollisionen nur den vierten Gesamtrang. In diesem Jahr soll endlich der zweite Titel nach 2012 her. "Ich war seitdem mehrmals nah dran, aber es hat am Ende nicht ganz gereicht. Jetzt greife ich wieder an. Wir haben uns gut auf die Saison vorbereitet, mit uns muss man wieder rechnen", sagt Götz, der sich einen Mercedes-AMG GT3 erstmals mit Indy Dontje (26/NL) teilt. "Beim Saisonauftakt sind wir nicht die Favoriten, aber wir wollen in die Top Fünf fahren. Wir haben beim Test gesehen, dass wir auf Longruns gut sein sollten." Im Mittelpunkt des Interesses wird auf Deutschlands nördlichster Rennstrecke auch Teamkollege Fabian Vettel stehen. Der jüngere Bruder des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel debütiert in Oschersleben in der "Liga der Supersportwagen". 
Maxime Martin kehrt im Aston Martin Vantage GT3 in's GT-Masters zurück
Foto: Jens Hawrda
Ebenfalls viel beachtet werden wird in Oschersleben das Debüt der beiden Aston Martin Vantage GT3, mit denen die britische Marke in das ADAC GT Masters zurückkehrt. Aston-Martin-Werksfahrer Maxime Martin (33/B) stapelt jedoch noch tief: "Im Grunde ist alles möglich. Aber wir müssen realistisch betrachten, dass das ADAC GT Masters weitgehend Neuland für uns ist, nicht zuletzt auch unser Aston Martin Vantage GT3. Eine Platzierung in den Punkterängen sollte ein realistisches Ziel sein." Der Belgier, der sich einen Vantage bei Propeak Performance mit ADAC GT Masters-Rekordsieger Daniel Keilwitz (29/Villingen) teilt, hat gute Erinnerungen an Oschersleben: "2009 und 2012 bin ich vier Rennen in Oschersleben gefahren und habe drei gewonnen. Es ist eine technische Strecke, ich würde sagen, sie ist 'tricky'. Die Geraden sind ziemlich kurz, man braucht viel Abtrieb und die dreifache Links ist speziell. Definitiv freue ich mich auf mein Comeback im ADAC GT Masters. 2012 habe ich die volle Saison bestritten, das ist lange her. Jetzt bin ich gespannt, was kommt." 
Die im Rahmenprogramm stattfindenden Rennen der GT4 Klasse werden nicht minder spannend
Foto: Jens Hawrda
Mit der neuen ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany, der ADAC Formel 4 sowie der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) wird den Fans in Oschersleben weitere umfangreiche Rennaction geboten. Beim Pitwalk (Samstag, 10:15-10:45 Uhr und Sonntag, 10:45-11:15 Uhr) gibt es in der Boxengasse Motorsport zum Anfassen. Autogrammjäger dürfen sich aber auch auf das Meet the Drivers an der ADAC Hospitality (Samstag, 16:30 Uhr) freuen. 


DTM: Shell erneut als Premium Technology Partner im Jahr 2019 dabei

Sheldon van der Linde am Steuer des Shell BMW M4 DTM

Sheldon van der Linde startet 2019 im Shell-Design in seine DTM-Rookie-Saison
Bild: BMW-Motorsport
Shell ist auch im Jahr 2019 als Premium Technology Partner von BMW Motorsport mit an Bord. Das Shell Helix Ultra-Logo wird auch in dieser Saison bei allen sechs BMW-Rennwagen prominent vertreten sein. Und ein Auto mit dem markanten rot-weißen Shell-Design wird wieder an den Start gehen. An seinem Lenkrad sitzt ein talentierter Neuling in der DTM-Fahrerreihe von BMW: Sheldon van der Linde (RSA) bestreitet seine erste DTM-Saison im Shell BMW M4 DTM. Seit 2015 ist Shell der einzige Motorenölhersteller, der weltweit für Original-BMW-Motorenöle im After-Sales-Geschäft empfohlen wird. Und die erfolgreiche Partnerschaft beschränkt sich nicht nur auf die Tourenwagenserie.

BMW M4 DTM im Shell-Design
Bild: BMW-Motorsport
„BMW Motorsport und Shell sind starke Partner und haben in den letzten Jahren große Erfolge auf der Strecke gefeiert“, sagte BMW Motorsport-Direktor Jens Marquardt. „Deshalb bin ich froh, dass unsere Partnerschaft in die nächste Phase geht. Ich bin mir sicher, dass unser DTM-Rookie Sheldon van der Linde am Steuer des Shell BMW M4 DTM für eine oder zwei Überraschungen gut sein wird. “

Beim Saisonauftakt am 4.Mai wird van der Linde 19 Jahre alt. Sein Großvater gewann zahlreiche Titel als erfolgreicher Tourenwagenfahrer in Südafrika, und sein Vater feierte Erfolge mit BMW Tourenwagen zu Hause und in Europa. "Es ist großartig, die Ehre zu haben, die Shell-Farben in meinem Rookie-Jahr zu repräsentieren", sagte van der Linde. „Shell ist ein fantastischer Partner für BMW M Motorsport - und ich mag den Look meines DTM-Autos sehr. Ich kann es kaum erwarten, bis ich endlich mein erstes DTM-Rennen für BMW im Mai bestreiten kann. “

Montag, 22. April 2019

Formel E Paris: Meisterschaft spannend wie noch nie

  • Daniel Abt, Lucas di Grassi und Audi Sport ABT Schaeffler im Titelkampf
  • Formel E erlebt spannendste Meisterschaft ihrer Geschichte
  • ZDF überträgt am Samstag im Livestream aus Frankreichs Hauptstadt

Daniel Abt, Audi e-tron FE05 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Am Samstag (27. April) ist Paris die zweite Station der Europatournee der Formel E. Mit sieben Siegern in sieben Rennen und extrem geringen Abständen in der Tabelle war die Meisterschaft niemals zuvor so hart umkämpft wie jetzt. Beim Gastspiel in Frankreichs Hauptstadt wollen Daniel Abt, Lucas di Grassi und das Team Audi Sport ABT Schaeffler wieder zurück aufs Podium.

Nur 21 Punkte trennen Daniel Abt auf Position zehn vom bestplatzierten Piloten in der Fahrerwertung – noch nie in ihren vier Saisons war die Formel E nach sieben Rennen so hart umkämpft. Bisher lagen die Top Ten mit 65 (Saison 1), 94 (Saison 2), 99 (Saison 3) und 87 Punkten (Saison 4) deutlich weiter auseinander. Lucas di Grassi trennen auf Position fünf gar nur sieben Zähler von der Spitzenposition, in der Teamwertung liegt Audi Sport ABT Schaeffler mit 14 Punkten Rückstand ebenfalls in Schlagdistanz. Mit dem achten von 13 Rennen beginnt am Wochenende in Paris die heiße Phase im Kampf um die Trophäen. 

„Wir haben diese Saison gesehen, dass unser Auto und unser Team die Performance haben, ganz vorn zu sein. In Rom haben wir die 1.000-Punkte-Marke in der Formel E erreicht. Aber mit ihrem hohen Niveau und ihrer extremen Leistungsdichte verzeiht die Formel E nicht den kleinsten Fehler“, sagt Teamchef Allan McNish. „Sieben Sieger in sieben Rennen, die Top Sechs in der Fahrermeisterschaft innerhalb von nur zehn Punkten, was exakt dem Unterschied zwischen einem ersten und einem dritten Platz am Samstag entspricht: Wir sind voll mit dabei, aber für einen Pokal in der Formel E brauchst du einen perfekten Tag. Jeder in unserer Mannschaft gibt alles dafür, damit wir den in Paris wieder erleben.“

Die Kulisse in Paris ist einzigartig für ein Formel-E-Event. Noch am Tag vor dem Rennen fahren Sightseeing-Busse durch die Boxengasse, dann startet die Formel E ihr Gastspiel in Frankreichs Hauptstadt. Der 1,920 Kilometer lange Kurs führt rund um den Invalidendom, in dem Napoleons Grab beheimatet ist. Der Eiffelturm, die Avenue des Champs-Élysées und die Seine liegen in unmittelbarer Nähe – tiefer im Herzen der Stadt kann man nicht sein.

Lucas di Grassi hat sich bereits in die Geschichtsbücher eingetragen, als er in seiner Meistersaison 2016/2017 die Premiere in Paris gewann. Seitdem ist das Rennen in Frankreich ein Wechselbad der Gefühle: Auf den Sieg folgte ein Ausfall im nächsten Jahr, dann wieder ein Platz auf dem Podium. „Die Meisterschaft wird immer härter: Jeder kann auf der Pole stehen, jeder kann das Rennen gewinnen – Paris wird da keine Ausnahme sein“, sagt Lucas di Grassi. „Also müssen auch wir noch härter arbeiten, um weiter mit im Spiel zu bleiben. Das Zeittraining wird wie immer eine große Rolle spielen. Ich bin wieder in der ersten Gruppe, was sicher kein Vorteil ist – aber auch von dort kann man in die Super-Pole kommen, und genau das muss unser erstes Ziel sein, um eine optimale Ausgangsposition im Rennen zu haben.“

Nach sechs Rennen in Folge in den Punkten blieb Daniel Abt zuletzt in Rom wegen technischer Probleme erstmals in dieser Saison ohne Zähler. „Das war am Montag nach dem Rennen abgehakt. Solche Tage gibt es eben in der Formel E, manchmal liegt es einfach nicht in deiner Hand“, sagt Daniel Abt, der nur nach vorn blickt: „Wir wissen, dass wir es draufhaben, und müssen es in Paris eben besser machen. Es geht sehr eng zu und es ist immer noch alles offen in der Meisterschaft. Für mich ist das Rennen einer der Höhepunkte: eine wahnsinnige Location mitten in der Stadt. Genau das macht die Formel E aus.“

Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler ist auch das Kundenteam Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem von Audi und Technologiepartner Schaeffler entwickelten e-tron FE05 unterwegs. Die britische Mannschaft liegt in der Teamwertung auf dem zweiten Platz.

Der achte Saisonlauf der Formel E startet in Paris am Samstag um 16 Uhr Ortszeit und führt wie gewohnt über 45 Minuten plus eine Runde. Nach dem Lauf in Rom, den allein in Deutschland mehr als eine Million Menschen vor dem Bildschirm verfolgten, zeigt das ZDF das Rennen in Frankreichs Hauptstadt als Livestream: Die Übertragung beginnt um 15.45 Uhr mit dem Kommentator Gari Paubandt unter zdfsport.de. Wie immer überträgt auch Eurosport das Rennen live. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

Freitag, 19. April 2019

DTM spult am Lausitzring erfolgreiche Generalprobe ab

  • Teams kommen zusammen auf annähernd 4.000 Testrunden
  • Alle Fahrer von Audi, BMW und Aston Martin im Einsatz
  • Großer Name: Fittipaldi in letzter Minute nominiert

Foto: Jens Hawrda
Generalprobe bestanden, die Premiere kann kommen. Mit viertägigen Testfahrten am Lausitzring haben Neuling Aston Martin sowie die etablierten Hersteller Audi und BMW den Countdown für den Saisonauftakt der DTM in zwei Wochen auf dem Hockenheimring (3.–5. Mai) eingeläutet. Erstmals war die moderne Rennstrecke in der Lausitz Austragungsort des traditionellen letzten großen DTM-Tests vor dem Saisonstart. Dabei spulten die Teams ein Mammutprogramm ab: Im Verlauf der vier Tage kamen alle 18 Fahrer der DTM-Generation 2019 zum Einsatz. Zusammen spulten sie von Montag bis Donnerstag 3.921 Testrunden ab.

R-Motorsport, das offizielle Aston-Martin-Team, setzte zwei Aston Martin Vantage DTM ein, wovon der eine beim Roll-out am Sonntag erstmals nach der Fertigstellung auf der Rennstrecke zum Einsatz kam. Audi war mit neun Autos vertreten: dem Testauto von Audi Sport, jeweils den beiden Einsatzautos der Teams Abt Sportsline, Rosberg und Phoenix sowie den Audi RS5 DTM des neuen Kundenteams WRT. Allerdings wurde entsprechend dem Reglement nur mit einem Auto pro Team die Testarbeit absolviert, mit dem anderen wurde nur ein Roll-out (Funktionstest) gemacht. Bei BMW standen den sechs Werksfahrern an den vier Tagen insgesamt drei BMW M4 DTM zur Verfügung.

Frijns mit Bestzeit, Fittipaldi mit starkem Debüt

Schnellster Fahrer des Tests war Robin Frijns. Der 27-jährige Niederländer setzte am Mittwoch auf dem 4,57 km langen Kurs in 1.35,169 Minuten die Bestmarke – mehr als zwei Sekunden schneller als der Trainingsschnellste beim DTM-Event in 2018 an gleicher Stelle. Die Zeit gibt einen Eindruck vom Potenzial der DTM-Autos 2019, die dank der neuen Vierzylinder-Turbomotoren rund 100 PS mehr leisten als die Vorgänger mit V8-Saugmotor. Gleichzeitig sank das Fahrzeug-Mindestgewicht um 45 Kilogramm auf 986 Kilogramm. Fans dürfen sich auf die schnellste DTM aller Zeiten freuen.
Die DTM-Teams 2019
Foto: Jens Hawrda
Für einen Coup sorgte das belgische Audi-Team WRT am letzten Testtag. Die Mannschaft des ehemaligen Rennfahrers Vincent Vosse gab die Verpflichtung des Brasilianers Pietro Fittipaldi bekannt. Der Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi saß erst am Dienstag erstmals in einem DTM-Auto und hinterließ auf Anhieb einen starken Eindruck.

Zufrieden zeigten sich die Sportchefs nach dem viertägigen Mammutprogramm. Audi Motorsportchef Dieter Gass: „Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden und haben viel gelernt. Man darf die Ergebnisse natürlich nicht überbewerten. Bei Testfahrten packt erfahrungsgemäß niemand alle Karten auf den Tisch“, sagte Gass. „Trotzdem ist es schön, wenn man seine Autos oben auf der Zeitenliste sieht. Mit den veränderten Fahrzeugen und den neuen Turbomotoren hatten wir etwas mehr Arbeit als vor einer normalen Saison, aber insgesamt können wir zufrieden sein. Wo wir wirklich stehen, werden wir erst in Hockenheim wissen. Es wird extrem spannend.“
Fünf ehemalige DTM-Champions starten in der Saison 2019
Foto: Jens Hawrda

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das war für unsere Teams und Fahrer ein sehr intensiver letzter Test vor dem DTM-Saisonauftakt. Ein großer Dank geht an die Mechaniker und Ingenieure, die an diesen langen Testtagen hart und top-motiviert gearbeitet haben. Das Gesamtsystem der 2019er Fahrzeuge ist vollkommen neu. Da ist es klar, dass man mit jeder einzelnen Runde hinzulernt und Erfahrungen sammelt. Die ersten zwei Tage liefen für uns nicht unbedingt so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber die gesamte Mannschaft inklusive der Piloten hat gerade in dieser Phase ihre große Flexibilität gezeigt und sich nicht verunsichern lassen. Mittwoch und Donnerstag konnten wir dann viele Runden absolvieren. Insgesamt lag unser Fokus darauf, all die neuen Komponenten im System zu bestätigen und das Fahrzeug insgesamt noch besser zu verstehen. Dabei haben wir große Fortschritte gemacht. In Sachen Performance haben wir all unsere geplanten Vorarbeiten gemacht, um in Hockenheim ordentlich unterwegs zu sein. Wie immer werden nur die ersten Qualifyings und Rennen zeigen können, wo man wirklich steht. Wir freuen uns riesig auf den Saisonstart.“

Dr. Florian Kamelger, Team Principal von R-Motorsport/Aston Martin, sagte: „Wir konnten an den vier Testtagen auf dem Lausitzring auf den vielen Long Runs mit insgesamt 3.610,3 zurückgelegten Testkilometern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unseres Aston Martin Vantage DTM sammeln. Dabei haben wir, wie bei solchen Tests üblich, ein paar Fehlerquellen identifizieren und abstellen können. Mit der Konstanz bei den erzielten Rundenzeiten sind wir sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass wir nie auf schnelle Rundenzeiten aus waren.“
  
Ticket-Vorverkauf auf DTM.com

Der Ticket-Vorverkauf für alle Rennwochenenden der Saison 2019 läuft auf Hochtouren. Bestellt werden können Tickets über die offizielle Homepage www.DTM.com/tickets und die DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) montags bis freitags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr. Die Rennen der DTM-Saison 2019 werden wieder live in SAT.1 gezeigt.

Aston Martin Vantage DTM macht weiter Fortschritte bei ITR-Tests auf dem Lausitzring

  • Generalprobe vor dem DTM-Saisonstart für R-Motorsport: viertägige Testfahrten auf dem Lausitzring (15.-18. April)
  • Alle vier R-Motorsport Fahrer im Einsatz: Jake Dennis, Paul Di Resta, Ferdinand von Habsburg und Daniel Juncadella
  • R-Motorsport bringt zwei Aston Martin Vantage DTM zum Lausitzring
  • Der Aston Martin Vantage DTM legte im Verlauf der Testwoche ohne große Probleme 790 Runden respektive 3.610,3 km auf dem Lausitzring zurück
  • Paul Di Resta: „Long Runs zeigen erstaunliche Zuverlässigkeit zu einem frühen Zeitpunkt“
  • Dr. Florian Kamelger: „Unser Aston Martin Vantage DTM zeigt bereits gutes Potenzial“

Die Aston-Martin Piloten der DTM-Saison 2019
Foto: Jens Hawrda
R-Motorsport schlägt in dieser Saison mit dem Einstieg in die DTM ein neues Kapitel in seiner noch jungen Rennsport-Geschichte auf. In dieser Woche erreichte das Team einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu seinem DTM-Debüt Anfang Mai in Hockenheim. Von Montag bis Donnerstag (15. bis 18. April) absolvierte die Truppe auf dem Lausitzring den Abschlusstest vor dem Saisonstart mit zwei Aston Martin Vantage DTM.

Die Testwoche eröffneten am Montag DTM-Veteran Daniel Juncadella und DTM-Rookie Ferdinand von Habsburg. Am zweiten Testtag nahm mit Jake Dennis der zweite DTM-Neuling des Teams im Aston Martin Vantage DTM Platz. An den letzten beiden Tagen griff der DTM-Champion des Jahres 2010, Paul Di Resta, ins Geschehen ein. Im Verlauf der vier Testtage legten die R-Motorsport-Fahrer 790 Runden respektive 3.610,3 km auf dem 4,570 km langen Lausitzring zurück.

„Ich bin vom Entwicklungstempo unseres Teams beeindruckt“, bilanzierte Paul Di Resta nach dem Abschluss der Testwoche. „Nach dem Rennstrecken-Debüt Anfang März zeigte unser Aston Martin Vantage DTM an den Testtagen auf dem Lausitzring mehr und mehr sein Potenzial. Was mich besonders freut, sind die konstanten Long Runs. Dabei konnten wir insbesondere im Hinblick auf die Reifennutzung viel lernen. Das Handling passt grundsätzlich und das Fahren mit dem neuen Auto macht richtig Spaß. Ich kann es kaum erwarten, bis es in Hockenheim richtig los geht.“
Aston Martin Vantage DTM
Foto: Jens Hawrda
Auf dem Testprogramm standen Abstimmungsarbeiten mit dem neuen Auto auf Long Runs sowie das Sammeln von Erfahrung im Umgang mit den Hankook Reifen. Die Testwoche lieferte den Fahrern und Ingenieuren wertvolle Daten und Informationen, um das Fahrverhalten des neuen Aston Martin Vantage DTM besser kennenzulernen und in den verbleibenden Wochen bis zum Saisonstart weiter auszuwerten.

„Wir konnten an den vier Testtagen auf dem Lausitzring auf den vielen Long Runs mit insgesamt 3.610,3 zurückgelegten Testkilometern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unseres Aston Martin Vantage DTM sammeln“, sagte Team Principal Dr. Florian Kamelger. „Dabei haben wir, wie bei solchen Tests üblich, ein paar Fehlerquellen identifizieren und abstellen können. Mit der Konstanz bei den erzielten Rundenzeiten sind wir sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass wir nie auf schnelle Rundenzeiten aus waren.“
Hinter dem Team liegt ein arbeitsreicher Winter. In Rekordzeit entwickelte die Mannschaft in nur 90 Tagen den neuen Aston Martin Vantage DTM, der am 4. März 2019 (genau zwei Monate vor dem Saisonauftakt in Hockenheim) bei Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera sein Rennstrecken-Debüt gab.

Nach dem finalen Test auf dem Lausitzring kehrt das Team nun in die Fabrik zurück, um sich auf den Saisonstart vom 3. bis 5. Mai auf dem Hockenheimring vorzubereiten. Dort zeigt sich dann am ersten Mai-Wochenende das Ergebnis der harten Saisonvorbereitung, wenn R-Motorsport mit den ersten beiden Saisonläufen in seine Debütsaison in der DTM startet.