Mittwoch, 23. März 2016

Lausitzring mit neuen Saisonhighlights und mehr Besucherservice

Auf der gestern durchgeführten Pressekonferenz zog die EuroSpeedway Verwaltungs GmbH eine positive Bilanz für das Jahr 2015 und gab Ausblick auf die Saison 2016. Der Saisonkalender 2016 trumpft mit drei Veranstaltungshighlights und vielen Breitensport-Events auf.
gemeinsame Vorfreude auf eine spannende und abwechslungsreiche Saison 2016 am Lausitzring
(v.l.n.r.): Matthias Dolderer, Josef Meier, Max Neukirchner,
                                                  Christian Vietoris, Markus Reiterberger                                               
Bildnachweis: EuroSpeedway Verwaltungs GmbH
Den Auftakt in die 17. Saison leiten der ADAC Track Day (3. April) und die die Deutsche Rallycross Meisterschaft DRX (9. bis 10. April) ein.  Im Anschluss daran folgt die die deutsche Motorradmeisterschaft SUPERBIKE*IDM (29. April bis 1. Mai). Etwa einen Monat darauf gastieren mit der DTM, dem ADAC GT Masters und der SUPERBIKE*IDM die höchsten deutschen Motorsportmeisterschaften auf zwei und vier Rädern beim ersten „Deutschen Motorsportfestival“ vom 3. bis 5. Juni nur auf dem Lausitzring.

Auch die Freunde der Oldtimer kommen nicht zu kurz. Bei den ADMV Classics (30. bis 31. Juli) werden historische Fahrzeuge auf dem Lausitzer Kurs zuerleben sein. Anfang August heißt es „Konnichiwa Lausitzring“, wenn mit dem Reisbrennen (7. bis 9. August) Europas größtes Tuningevent für asiatische Fahrzeuge wieder auf dem Klettwitzer Grand-Prix-Kurs stattfindet.

Der September bietet mit dem Red Bull Air Race (3. bis 4. September) und der Motul FIM Superbike Weltmeisterschaft (16. bis 18. September) gleich zwei große Comebacks und ganz besondere Highlights, die sich kein Fan entgehen lassen sollte, bevor die Saison ihren Abschluss beim Schipkauer Oktoberfest (1. bis 3. Oktober) finden wird.

Lausitzring geht mit verbessertem Besucherservice in die neue Saison

Das Jahr 2016 startet auch mit dem Ziel, den Lausitzring als Veranstaltungsstätte in ausgesuchten Bereichen attraktiver auszurichten. „Hier war es uns ein großes Anliegen, den Lausitzring noch fanfreundlicher zu gestalten“, so Josef Meier. „Wir haben uns hierzu die Kritiken der Besucher, die wiederholt geäußert wurden, zu Herzen genommen“, fügt Meier an. Erste Schritte hierzu werden bereits in der Saison 2016 mit der Erneuerung der Anzeigentafeln durch großflächige LED-Videowalls in der Mitte und am Ende der Boxengasse eingeleitet.

Freie Platzwahl und Nutzung der Stehplatztribüne

Für die Motorradveranstaltungen SUPERBIKE*IDM und Superbike Weltmeisterschaft wird es freie Sitzplatzwahl geben. Auch die Stehplatztribüne S wird erstmals seit 2010 bei beiden Superbike Veranstaltungen reaktiviert. Weitere Maßnahmen werden folgen. Hierzu gehört beispielsweise auch das Rahmenprogramm rund um die Veranstaltungen.

„Wir möchten mehr Entertainment bieten und denken in Kategorien von Konzerten im Rahmen der Veranstaltungen, über verschiedenste Spiel- und Spaßwelten für Kinder, bis hin zu baulichen Veränderungen auf dem Areal nach, um das Besuchererlebnis zu verbessern“ so der Lausitzring-Chef abschließend.

Trioval soll wiederbelebt werden

Ein weiterer Wunsch ist es, den Ovalrennsport zurück an den Lausitzring zu bringen. Dazu soll das 2-Meilen-Trioval, welches einzigartig in Europa ist, wieder nutzbar gemacht werden.
„Das Trioval als Alleinstellungsmerkmal möchten wir gern verwendenund die Begeisterung hierfür, die es bei der ChampCar-Serie 2001 und 2003 gab, erneut entfachen“, hält Meier fest. Und weiter: „Die aktuelle IndyCar-Serie in Deutschland sehen zu können, wäre sicher eine Sensation und würde vermutlich Besucher aus ganz Europa anlocken, aber auch die Nascar Whelen Euro Serie wäre mehr als spannend.“

Im kulturellen Bereich wird weiterhin das Ziel verfolgt, regelmäßig große Konzerte und Festivals an den Lausitzring zu holen. „In diesem Bereich sehen wir ein großes Potential, welches es auszuschöpfen gilt. Hierfür arbeiten wir weiter daran, einen passenden Partner zu finden, um dieses Ziel Wirklichkeit werden zu lassen“ erklärt Meier abschließend.

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