Mittwoch, 2. März 2016

DTM: Nachgefragt bei … Hans-Jürgen Abt

Hans-Jürgen Abt
Foto: Audi-Motorsport
Mit dem DTM-Test in Monteblanco hat vergangene Woche der Countdown zum Auftakt in Hockenheim begonnen. Wie groß ist die Vorfreude auf die neue DTM-Saison?

Sehr groß – und das nicht nur bei mir, sondern auch bei allen Mechanikern, Ingenieuren und natürlich den Fahrern. Auch wenn die Fans das kaum mitbekommen, wurde bei uns in den Wintermonaten hart gearbeitet, um noch besser vorbereitet zu sein. Auch die Zusammenarbeit mit unserem Neuzugang Nico Müller macht schon jetzt viel Spaß.
 
Was sind die Ziele des Audi Sport Team Abt Sportsline für die Saison 2016?
 
Dieselben wie in den vergangenen 16 Jahren, in denen wir in der DTM starten: Wir wollen Rennen gewinnen und um den Titel kämpfen. Wir wissen, dass die Konkurrenz vielleicht härter als zuvor ist, aber genau diese Herausforderung lieben wir. Im vergangenen Jahr hatten mit Mattias Ekström und Edoardo Mortara zwei unserer Fahrer noch am letzten Wochenende Chancen auf den Titel. Mit solch einer Ausgangssituation würden wir gern auch dieses Jahr zum Finale reisen.
 
2016 wird das Unternehmen ABT 120 Jahre alt. Wie wird gefeiert?
 
2016 ist wirklich ein besonderes Jahr für uns. Ein Familienunternehmen durch mehrere Generationen zu führen, ist keine Selbstverständlichkeit. Entsprechend stolz bin ich auf meine Familie und natürlich unsere Mitarbeiter. Wir haben Mitte Februar an zwei Abenden mit knapp 900 Gästen in Kempten gefeiert. Ich habe mich sehr gefreut, wie viele Wegbegleiter unserer Einladung gefolgt sind. Es war eine Veranstaltung mit viel Spaß und Party, vor allem aber zahlreichen schönen Erinnerungen.
 
Welche Rolle spielt Audi in der Geschichte von ABT Sportsline?
 
Die Hauptrolle. Wir betreiben in diesem Jahr – übrigens noch ein kleines Jubiläum – seit 20 Jahren Tourenwagensport mit Audi und haben in dieser Zeit schon viele Erfolge miteinander gefeiert. Auch in unserem Tagesgeschäft als Veredler arbeiten wir schon immer ausschließlich mit dem Volkswagen-Konzern zusammen. Und die nächsten gemeinsamen Projekte – auf der Rennstrecke und auf der Straße – sind schon in Planung.

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