Mittwoch, 29. Januar 2014

Nachgefragt bei … Timo Scheider

Timo Scheider fährt im Jahr 2014 im Team Audi Sport Team Phoenix
Foto: Jens Hawrda
Nach sieben Jahren bei ABT Sportsline starten Sie 2014 für das Audi Sport Team Phoenix. Wie schwer fiel der Abschied?

Schon sehr schwer. Ich habe mich persönlich bei den Jungs verabschiedet und habe in meiner kleinen Rede immer wieder geschluckt und mit den Tränen gekämpft. Wir haben in den vergangenen Jahren viele einmalige Momente und Emotionen erlebt, darunter Höhepunkte wie meinen ersten Sieg und natürlich meine beiden Titel. Alles, was ich in der DTM erreicht habe, habe ich Audi und den Äbten zu verdanken.

Was für Erwartungen verbinden Sie mit dem Wechsel ins Meisterteam?
Ich habe mich gemeinsam mit Audi zu diesem Schritt entschieden, weil ich glaube, dass mir ein Neuanfang mit neuen Menschen, neuer Energie und einem freien Kopf gut tun wird. Die Phoenix-Jungs haben bewiesen, dass Sie zu den Top-Teams der DTM gehören. Ich glaube, die Vorfreude ist auf beiden Seiten groß.

Mit Champion Mike Rockenfeller haben Sie den stärksten aller möglichen Teamkollegen an Ihrer Seite?
Mike und ich kennen uns schon lange, kommen aus der gleichen Gegend und verstehen uns gut. Trotzdem will ich mich auf der Strecke mit ihm messen und wenn möglich natürlich schlagen. Auf diesen Wettkampf freue ich mich und er sich auch.

An diesem Wochenende waren Sie zu Gast beim Ski-Weltcup in Kitzbühel – eine willkommene Abwechslung?
Ja, das waren tolle Tage. Ich habe mich sehr über die Einladung von Audi gefreut und bei den Veranstaltungen zwischen den Weltcup-Rennen viele tolle Sportler kennengelernt.

Wie sieht Ihre weitere Vorbereitung auf die Saison aus?
Im Moment bestimmt das Training den Tagesablauf. Ich verbringe den Winter dieses Mal in Kitzbühel und habe mir dort ein volles Programm zusammengestellt. Im Februar treffe ich mich mit allen Audi-Piloten zum gemeinsamen Trainingslager, dazu kommen Termine beim Team und dann auch endlich die ersten Testfahrten. Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder im Rennauto zu sitzen.


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