Samstag, 20. August 2016

DTM: Mercedes dominiert Quailiying

Pole für Gary Paffet
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffet holt doe Pole vor Robert Wickens, Paul Di Resta und Maximilian Götz (alle Mercedes). Erst auf Platz fünf folgt mit Mattias Ekström der erste Audi-Pilot, bester BMW-Fahrer ist Maxime Martin auf Platz sechs.

Ein sensationelles Qualifying zeigte Felix Rosenqvist bei seinem ersten Einsatz im DTM-Mercedes, Platz 9 in der heutigen Startaufstellung kann sich sehen lassen.


Ergebnis Qualifying 1:

Quelle: dtm.com

DTM: Zweites Freies Training dominieren Audi u. Mercedes

Obwohl der Regen zu Beginn des zweiten Freien Trainings aufgehört hatte, war die Strecke noch sehr nass. Alle Piloten absolvierten die zweite Session des Wochenendes durchgehend auf Regenreifen. Dementsprechend langsam fielen die Rundenzeiten aus. Besonders bei den BMW. Unter trockenen Bedingungen hatten die Münchener am Freitagabend noch einen starken Eindruck hinterlassen, fuhren nun jedoch hinterher.

Ergebnis 2. Freies Training (Top-Ten):

Quelle: dtm.com

DTM: Wittmann Schnellster im ersten Freien Training

Wittmann Schnellster im ersten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann fuhr im Freien Training am Freitagnachmittag die schnellste Zeit. Auf die Plätze zwei und drei folgten die beiden Mercedes Piloten Vietoris und Juncadella. Platz vier ging mit Lucas Auer an einen weiteren Mercedes-Pilot. Die Plätze fünf und sechs gingen an die BMW-Fahrer Farfus und Blomqvist. Als bestzer Audi-Pilot schaffte es Edoardo Mortara auf Platz sieben, achter wurde Mattias Ekström (Audi).

Und Neuling Felix Rosenqvist? Der zog sich bei seiner DTM-Premiere mehr als achtbar aus der Affäre. Zwischenzeitlich hielt er für einige Minuten die Bestzeit im zweiten Sektor und landete am Ende mit 1,028 Sekunden Rückstand auf Wittmann auf dem 19. Platz. Damit verwies der Schwede gleich vier Ex-DTM-Champions – Mike Rockenfeller, Gary Paffett, Martin Tomczyk und Timo Scheider – auf die Plätze.

Freitag, 19. August 2016

Premierensaison der ADAC TCR Germany vor der Entscheidung

  • Heimspiel in Zandvoort für Bas Schouten: „Immer etwas Besonderes“
  • Files vor nächstem Schritt zum Titel? „Alles kann passieren“
  • Lautenschlager will Führung in der Juniorenwertung festigen
Foto: Jens Hawrda
Die Entscheidung in der Premierensaison der ADAC TCR Germany rückt immer näher: Auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort biegt die Tourenwagenserie am Wochenende mit den Saisonrennen elf und zwölf in ihre vorletzte Runde ein. Im Mittelpunkt wird Tabellenführer Josh Files (25, Großbritannien, Target Competition) stehen, der in den Niederlanden einen „Matchball“ hat und sich im Honda Civic TCR vorzeitig zum ersten Meister krönen könnte. SPORT1 überträgt beide Rennen der ADAC TCR Germany am Samstag (16.55 Uhr) und Sonntag (09.30 Uhr) live, online sind die Rennen im Livestream unter www.sport1.de und www.adac.de/tcr-germany zu sehen.

„Die Rennen am Nürburgring waren gut, jetzt kann ich in Zandvoort schon den Titelgewinn perfekt machen“, sagte Files, der Anfang August auf dem Nürburgring seinen fünften Saisonsieg gefeiert hatte. Dennoch will Files nichts von einer Vorentscheidung im Titelrennen wissen. „In Zandvoort kann alles passieren. Ich bin dort noch nie gefahren, habe die Strecke noch nicht einmal gesehen. Wir werden also wieder etwas dazulernen“, meinte er.

In der Gesamtwertung führt der Mann aus Norwich bei noch vier verbleibenden Rennen mit 168 Punkten vor den Verfolgern Harald Proczyk (40, Österreich, HP Racing) im Seat Leon TCR mit 118 Punkten und Steve Kirsch (37, Chemnitz, Team Honda ADAC) mit 108 Zählern. Bester VW Golf GTI TCR ist Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing one), der als Vierter 92 Punkte auf dem Konto hat.

Auf ein ganz besonderes Rennen freut sich Bas Schouten (21, Niederlande, ST Motorsport). Für den einzigen Niederländer im Fahrerfeld ist das Wochenende in Zandvoort ein echtes Heimspiel. „Auch wenn ich die deutschen Fans für ihre Leidenschaft und ihren Enthusiasmus für den Motorsport liebe - vor heimischer Kulisse zu fahren, ist immer etwas Besonderes“, sagte Schouten: „Viele Freunde und zahlreiche Familienmitglieder werden da sein, um mich in Action zu sehen. Ich bin auf dem Kurs groß geworden. Mein Großvater und mein Vater sind dort bereits Rennen gefahren, schon als Kind war ich ständig hier.“

Den Kurs an der niederländischen Nordseeküste beschreibt Schouten als attraktiv und technisch anspruchsvoll mit vielen engen Kurven und Ecken. „Gerade die Tarzanboocht (die sehr steile erste Kurve nach Start-und-Ziel, d. Red) ist berühmt. Ich genieße es, hier zu fahren. Ich hoffe auf ein gutes Qualifying, und ich möchte natürlich in beiden Rennen aufs Podium. Das ist auch sehr wichtig, weil ich in der Gesamtwertung unbedingt noch Dritter werden will“, sagte der 21 Jahre alte Schouten, der mit seinem Seat bislang 77 Punkte gesammelt hat und Siebter ist.

Mit viel Selbstvertrauen nach den letzten Ergebnissen reist der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Tom Lautenschlager (17, Grafenau, Liqui Moly Team Engstler) nach Zandvoort. In den vergangenen Tagen standen Einheiten am Simulator und im Fitness Studio auf dem Programm – an seinem Ziel, die Juniorenwertung zu gewinnen, hält der Golf-Pilot unverändert fest. In dieser Wertung hat der 17-Jährige aktuell mit 201 Punkten die Nase vorn. Dominik Fugel (19, Chemnitz, Team Honda ADAC) folgt mit 161 Zählern.

Nach seinem gelungenen ADAC TCR Germany-Debüt in Spielberg wird Finlay Crocker (46, Großbritannien, VFR Racing) auch in Zandvoort im Honda Civic TCR starten. Erstmals dabei ist Junior Simon Larsson (19, Schweden, Target Competition) im Seat Leon TCR.

Sport1 überträgt beide Rennen live. Beide Rennen werden zudem auf Sport1+ und www.SPORT1.de sowie im Livestream auf www.adac.de/tcr-germany übertragen.

Lamborghini-Duo Ineichen/Engelhart mit Bestzeit beim Auftakt in Zandvoort

  • Lamborghini-Duo Engelhart/Ineichen dominiert erstes Freies Training
  • Fünf Marken auf den ersten fünf Plätzen in den Dünen von Zandvoort
  • SPORT1 überträgt beide ADAC GT Masters-Rennen live im Free-TV
Engelhart/Ineichen dominieren erstes Training
Foto: Jens Hawrda
Den Auftakt zum sechsten von sieben Rennwochenenden des ADAC GT Masters im niederländischen Zandvoort dominierte Christian Engelhart (29, Kösching) im Lamborghini Huracán des GRT Grasser-Racing-Teams. Sein Vorsprung im ersten Freien Training: mehr als eine halbe Sekunde. Dass es auch auf dem legendären Traditionskurs an der niederländischen Nordessküste ein abwechslungsreiches Rennen geben wird, dokumentiert der Fakt, dass auf den ersten fünf Plätzen im Klassement mit Lamborghini, Audi, Bentley, BMW und Porsche fünf Hersteller vertreten sind. Die beiden Rennen der "Liga der Supersportwagen" werden am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr live und in voller Länge von SPORT1 im Free-TV übertragen.

Den ersten Schlagabtausch am Freitagmittag dominierte Engelhart, der sich den Lamborghini mit Trophy-Tabellenführer Rolf Ineichen (38, CH) teilt, sieben Minuten vor Ende des einstündigen Freien Trainings mit einer Bestzeit von 1.39,304 Minuten. "Wir erwarten heute Nachmittag für das zweite Freie Training Regen, deshalb haben wir einen neuen Reifensatz 'geopfert'. Auf dem habe ich eine ziemlich gute Runde hinbekommen. Dass unser Vorsprung von einer halben Sekunde realistisch ist, glaube ich nicht ganz, das wird später anders aussehen. Aber wie auch immer: Unser Auto ist gut. Heißt also, wir sind bis hierher sehr zufrieden."

Auf dem zweiten Rang rangierten Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8 LMS, gefolgt von Fabian Hamprecht (21, Hagen) und Christer Jöns (29, Ingelheim/beide Bentley Team ABT) im schnellsten Bentley Continental. Die Markenvielfalt in den Top-Fünf komplettierten Jesse Krohn (25, FIN) und Louis Delétraz (19, CH/beide Schubert Motorsport) auf Rang vier mit einem BMW M6 vor David Jahn (25, Speyer) und Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard) im Porsche 911 GT3 R.

Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) fuhren ebenfalls im Porsche 911 GT3 R die sechstschnellste Zeit vor Philip Geipel (29, Plauen) und Rahel Frey (30, CH/beide YACO Racing) im Audi R8 LMS. Die amtierenden Champions Sebastian Asch (30, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) markierten im Mercedes-AMG die achtschnellste Zeit vor Frédéric Vervisch (30, B) und Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8 LMS sowie Patrick Assenheimer (24, Heilbronn) und Dominik Schwager (39, Eisenhofen/beide Callaway Competition) in der Corvette C7.

News aus der Nennliste

Das BMW-Team Schubert Motorsport rückt in Zandvoort nach dem Event am Lausitzring erneut mit einem zweiten M6 an. Am Steuer werden sich die siebenmalige ADAC GT Masters-Rennsiegerin Claudia Hürtgen (44, München) und Jeroen den Boer (28, NL) abwechseln. Der Lokalmatador gewann 2012 ein Rennen der "Liga der Supersportwagen" in Zandvoort, arbeitete 2014 und 2015 als Ingenieur bei Schubert und kehrt nun als Aktiver in das Cockpit zurück. Callaway Competition tritt ebenso mit einem zusätzlichen Fahrzeug an: Die dritte Corvette C7 teilen sich Eric Curran (41, USA) und mit Loris Hezemans (19, NL) ein weiterer Niederländer.

Zu seinem zweiten ADAC GT Masters-Rennwochenende kommt Mirko Bortolotti (26, I/GRT Grasser-Racing-Team). Teamkollege im Lamborghini Huracán ist Luca Stolz (21, Brachbach). Im Audi R8 von Montaplast by Land-Motorsport ersetzt Christopher Haase (28, Kulmbach) Peter Hoevenaars (21, NL). In den Porsche 911 von bigFM Racing Team Schütz Motorsport kehrt Christopher Zanella (26, CH) an die Seite von Marvin Dienst (19, Lampertsheim) zurück.

Motorsport und mehr

Das Rahmenprogramm in Zandvoort ist prall gefüllt. Neben dem ADAC GT Masters tragen auch die ADAC Formel 4, die ADAC TCR Germany, die Spezial Tourenwagen Trophy und der Renault Clio Cup Central Europe Rennen aus. Ein ganz besonderes Highlight erwartet die Fans zum Abschluss am Sonntagnachmittag: Beim "Masters of Formula 3" messen sich die besten Formel-3-Piloten der Welt. Sieger vergangener Jahre waren unter anderem Lewis Hamilton, Paul Di Resta und Max Verstappen. Ihren Idolen ganz nah können die Fans des ADAC GT Masters bei mehreren Gelegenheiten kommen: beim Pitwalk am Samstag um 11:10 Uhr und am Sonntag um 11:50 Uhr sowie beim Meet the Drivers am Samstag um 15:45 Uhr vor Mickey's Bar.

Digitale Rundumversorgung

Wie gewohnt bietet das ADAC GT Masters auch aus Zandvoort eine umfangreiche Live-Berichterstattung an. SPORT1 zeigt die beiden Rennen am Samstag und Sonntag jeweils ab 13 Uhr sowie alle weiteren Rennen des ADAC GT Masters 2016 live im Free-TV. Zusätzlich kann die Action der "Liga der Supersportwagen" auch im Internet live verfolgt werden: Beide Rennen werden auf SPORT1.de (deutscher Kommentar) und adac.de/motorsport (englischer Kommentar) übertragen.

Der Zugang zu den Stehplätzen in den Dünen ist mit einem kostenlosen "Dünenticket" frei. Das "Dünenticket" gibt es zum Download unter www.cpz.nl. Tribünenkarten inklusive Zugang zum Fahrerlager sind bereits ab 20 Euro unter www.adac.de/motorsport erhältlich.