Samstag, 25. Juni 2016

DTM: Wickens Schnellster im zweiten Freien Training


Robert Wickens am Norisring immer schnell
Foto: Jens Hawrda
Das zweite Freie Training am Samstag morgen ging an den Mercedes-Piloten Robert Wickens vor seinem Markenkollegen Lucas Auer. Drittschnellster war der Audi-Pilot Jamie Green.
 
Danach war auf den Plätzen vier bis zehn kein Mercedes-Pilot mehr zu finden. Insgesamt schafften es fünf Audi-Piloten in die Top-Ten, drei BMW-Fahrer und die oben genannten zwei Mercedes-Piloten.
Platzierungen zweites Freies Training
Quelle: DTM.com
 

Freitag, 24. Juni 2016

DTM: Edoardo Mortara Schnellster im ersten Freien Training

Edoardo Mortara Schnellster im ersten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Edoardo Mortara (Audi) erzielte im ersten Freien Training am Norisring die Bestzeit vor dem BMW-Piloten Marco Wittmann und seinem Audi-Kollegen Mattias Ekström. Viertschnellster war Nico Müller vor Adrien Tambay (beide Audi).
 
Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte sich Audi im ersten Freien Training stark und brachte insgesamt sechs seiner Piloten in die Top-Ten. Mercedes und BMW sind in den Top-Ten mit jeweils zwei Fahrern vertreten.
 
Das zweite Freie Training findet morgen Vormittag 9.15 Uhr statt.
Top-Ten nach den ersten Freien Training
Quelle: DTM.com
 

Nur noch wenige Stunden ....





Alle New's zu den DTM-Rennen auf dem Norisring gibt's wie immer hier, als schaut rein.

Donnerstag, 23. Juni 2016

DTM: Drei Fragen an Robert Wickens

Der Stadtkurs rund um den Nürnberger Dutzendteich ist einer der Höhepunkte im DTM-Rennkalender. Das Mercedes-AMG DTM Team verbindet mit der Strecke besonders schöne Erinnerungen: Seit 2003 stellt die Marke mit dem Stern ununterbrochen den bestplatzierten Fahrer auf dem Norisring und ist mit insgesamt 18 Siegen das erfolgreichste Team in Nürnberg. Mit Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) und DTM-Spitzenreiter Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) schickt das Team gleich zwei Norisring-Sieger an den Start. Paffett gewann 2004 und 2005 auf dem Stadtkurs, Wickens siegte 2014 und 2015. Zudem stand der Kanadier in den letzten drei Jahren jeweils auf dem Podium.
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Zum ersten Mal in dieser Saison hatten wir drei Wochen frei. Wie hast du diese Zeit verbracht?

Robert Wickens: „Ich bin das erste Mal seit dem Saisonstart zurück nach Kanada geflogen. Ich habe seit letztem Herbst ein Haus am See. Dort haben wir viel Zeit mit Familie und Freunden verbracht und ich konnte etwas relaxen. Es ist dort sehr friedlich. Aber da wir das Haus renovieren, gibt es dort auch immer eine Menge zu tun. An einem Tag habe ich zwölf Tonnen Sand angekarrt, um einen eigenen Strand anzulegen. Leider musste ich den ganzen Sand alleine mit einer Schaufel verteilen, das hat nicht wirklich viel Spaß gemacht und war ein langer Tag.“

Hand aufs Herz. Zum ersten Mal bist du als Meisterschaftsführender in der DTM in eine Pause gegangen. Wie oft hast du darüber nachgedacht?

Robert Wickens: „Ehrlich gesagt, gar nicht mal so oft. Natürlich ist es ein super Gefühl, die Meisterschaft anzuführen, aber ich habe weder an der Art wie ich mich vorbereite noch sonst irgendwas geändert.“

Jetzt geht es zum Norisring. In den Medien wirst du als einer der großen Favoriten dort aufgeführt. Spürst du durch diese Erwartungshaltung und die Tatsache, dass du die Meisterschaft anführst, einen größeren Druck für das kommende Rennwochenende?

Robert Wickens: „Nein, ich freue mich sehr auf den Norisring und spüre nicht mehr Druck als bei den Rennen zuvor. Eigentlich würde ich sogar sagen: Das Timing ist perfekt. Statistisch gesehen, ist das Rennen dort immer mein bestes Wochenende in der ganzen Saison. Dann noch als Meisterschaftsführender nach Nürnberg zu fahren, stimmt mich optimistisch. Es gibt einfach Strecken, die einem Fahrer mehr oder weniger liegen. Und der Norisring passt wohl zu meiner Art zu fahren.“

Volle Renn-Action auf 2,3 Kilometern – die DTM auf dem Norisring

Er ist nur 2,3 Kilometer lang und verfügt lediglich über drei wirkliche Kurven: die Grundig-Kehre, das Schöller-S und die Dutzendteichkehre. Klingt simpel - ist für die DTM-Piloten jedoch eine große Herausforderung. Auf dem Norisring ist punktgenaues Fahren so wichtig wie auf keiner anderen Strecke. Hier zählt jeder Millimeter, der kleinste Fehler zieht enormen Zeitverlust nach sich. Der Stadtkurs-typische wellige Asphalt macht die Aufgabe für die Piloten zudem nicht gerade leichter. Ein Profil, das Mercedes-AMG besonders liegt. Die Stuttgarter sind in Nürnberg – beim Heimspiel des Konkurrenten Audi - eine Macht. Umso mehr brennen die Ingolstädter darauf, die Siegesserie der Sternenfahrer beim vierten DTM-Wochenende der Saison 2016 (24. bis 26. Juni) zu stoppen. Und auch BMW hat in diesem Jahr gezeigt, dass sie auch auf ungeliebten Strecken ein Wörtchen um die Ränge auf dem Podium mitreden können. Die Zuschauer dürfen sich auf ein mitreißendes Kräftemessen freuen, zumal die Ausgangslage in den Gesamtwertungen spannender kaum sein könnte.
DTM-Rennen Norisring 2015
Foto: Jens Hawrda
13 Mal in Folge feierten Mercedes-AMG-Piloten auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Für vier dieser Erfolge zeichnet Jamie ‚Mr. Norisring’ Green verantwortlich und ist damit der erfolgreichste DTM-Pilot auf dem Norisring. Seit 2013 sitzt der jedoch in einem Audi und zählt auch an diesem Wochenende zu den großen Herausforderern der Stuttgarter. „Es kommt darauf an, sehr genau zu fahren, die Bremspunkte exakt zu finden. Das liegt mir“, sagt Green, der im Titelkampf mit 13 Punkten Rückstand auf dem vierten Platz liegt und in den vergangenen drei Rennen nie schlechter war als Platz vier. Sechs unterschiedliche Sieger brachten die sechs Rennen der Saison bisher hervor. Green zählt nicht dazu. Nur zu gern würde er erneut in seinem ‚Wohnzimmer’ triumphieren.

Einer, der sich in den vergangenen Jahren anschickt, Greens Rekordmarke in Nürnberg anzugreifen, ist Robert Wickens. Der Kanadier fuhr seit 2013 zweimal auf den zweiten und zweimal auf den ersten Platz. In seinem fünften DTM-Jahr kommt er darüberhinaus als Gesamtführender an den Norisring. Auch er konnte sich 2016 noch nicht in die Liste der Sieger eintragen, fuhr jedoch einmal auf Platz zwei und zuletzt zweimal auf den dritten Rang. „Der Norisring ist für mich immer ein ganz spezielles Rennen. Der Stadtkurs macht sehr viel Spaß und fordert die Fahrer und Autos nochmal ganz anders. Noch dazu ist die Atmosphäre richtig cool und die Fans sind gefühlt noch näher dran am Geschehen“, sagt Wickens. „In den vergangenen Jahren war ich immer sehr erfolgreich auf dieser Strecke. Daran möchte ich natürlich anknüpfen.“ Gelingt dies kann sich Wickens in den zwei Rennen des Wochenendes nicht nur ein Polster in der Fahrerwertung herausfahren, sondern im Optimalfall auch nach Norisring-Siegen mit Green gleichziehen.

Dies kann auch Wickens Landsmann Bruno Spengler gelingen, der in Nürnberg bisher dreimal triumphieren konnte und mit dem dritten Rang im Vorjahr die BMW-Fahne auf dem Stadtkurs hochhielt. Doch in dieser Saison will es bei ihm noch nicht so richtig klappen, mit zwölf Punkten liegt er auf dem 17. Rang. Wesentlich besser läuft es bei Marco Wittmann, der in Spielberg bereits einen Sieg einfahren konnte. Der aus Fürth stammende BMW-Pilot kommt zu seinem Heimspiel als Zweitplatzierter der Gesamtwertung, hat drei Punkte Rückstand auf Wickens. Dass er auch auf Strecken, die seinem Hersteller traditionell nicht so liegen, für gute Ergebnisse infrage kommt, bewies er beim vergangenen Rennwochenende auf dem Lausitzring: Platz vier und sechs. Wittmann: „Der Norisring liegt der Konkurrenz besser. Aber, vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung. Ein Podiumsrang bei meinem Heim-Auftritt wäre natürlich ein Hammer!“

Ob Seriensieger, oder Außenseiter. Die DTM-Saison 2016 hat gezeigt, dass in diesem Jahr alles möglich scheint. Sechs unterschiedliche Sieger in sechs Rennen, jeder Hersteller durfte dabei zweimal jubeln. Den Zehnten der Fahrerwertung, Augusto Farfus, trennen lediglich 27 Punkte vom Gesamtführenden (58 Punkte). Die Voraussetzungen für einen packenden Kampf zwischen dem 24. und 26. Juni sind optimal.

Neben den beiden DTM-Rennen (Sa. ab 13:25/So. ab 13:10 Uhr) dürfen sich die Zuschauer auf die Duelle in der FIA Formel-3-Europameisterschaft, dem Audi Sport TT Cup und dem Porsche Carrera Cup Deutschland freuen. Auch hier ist mitreißende Rennaction auf Top-Niveau garantiert.

Abgerundet wird das Programm mit Public Viewing zur Fußball-EM und jeder Menge Unterhaltung im Fahrerlager. Tickets sind im Vorverkauf unter DTM.com/tickets oder an der Tageskasse erhältlich.