Montag, 25. August 2014

DTM: Heikki Kovalainen testet für BMW auf dem Lausitzring

Heikki Kovalainen testet BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
 
Diese Woche testen die BMW-Teams von Montag bis Donnerstag auf dem Lausitzring. Im Mittelpunkt der Tests stehen mit Blick auf das am 14. September anstehende DTM-Rennen auf diesem Kurs Arbeiten am Set-Up der Fahrzeuge. An einem der vier Tage wird neben den BMW DTM-Piloten der ehemalige Formel-1-Fahrer Heikki Kovalainen (FI) zum Einsatz kommen. Er hat 111 Rennen in der Formel 1 bestritten und nimmt auf dem Lausitzring die Chance wahr, sich einen Eindruck vom BMW M4 DTM zu verschaffen. Ist das ein Hinweis darauf das im nächsten Jahr eventuell ein weiterer ehemaliger Formel-1 Pilot bei BMW in der DTM zum Einsatz kommt ?

Supersport 600: Marvin Fritz übernimmt Meisterschaftsführung

Im Rahmen der 17. German Speedweek wurden in Oschersleben an diesem Wochenende auch zwei Läufe zur IDM Supersport 600 Meisterschaft ausgetragen. Mit seinem Sieg im ersten der zwei Läufe übernahm Marvin Fritz (Yamaha) wieder die Führung in der Meisterschaft.
Marvin Fritz holt sich die Meisterschaftsführung zurück
Foto: Jens Hawrda
Zunächst ging Gastfahrer Florian Alt (Freudenberg Racing Team) in Führung, ehe sich Fritz vorbeipressen konnte. Stamm musste dafür wesentlich mehr Zeit investieren, denn er wurde von Alt in einen Zweikampf mit Positionswechseln verstrickt.  Als der Schweizer endgültig vorbeikam, war der Zug nach ganz vorne aber abgefahren. Alt kam als Dritter ins Ziel, erhielt als Gastfahrer aber keine Punkte. Die heimste Pepijn Bijsterbosch (Team Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) ein.
 
Im zweiten Lauf rollte Alt nicht an den Start, um im Titelkampf nicht zum Zünglein an der Waage zu werden. Das Rennen wurde nach der ersten Runde abgebrochen. Der Schweizer Christian van Gunten (Kawasaki), Tatu Lausletho (Suzuki) aus Finnland sowie der deutsche Gastfahrer David Schmidt (Honda) waren schwer gestürzt und mussten medizinisch versorgt werden. Christian von Gunten stürzte durch einen Highsider und der dicht hinter im fahrende Tatu Lauslehto konnte seiner über die Start-Ziel-Gerade rutschenden Kawasaki nicht mehr ausweichen. Auch David Schmidt wurde in den Unfall verwickelt. Das Rennen wurde nicht mehr neu gestartet.

Der 21-jährige Marvin Fritz reist nun mit einem einzigen Punkt Vorsprung vor seinem Titelkonkurrenten Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance), zum SUPERBIKE*IDM-Finale vom 19. bis 21. September 2014 nach Hockenheim. Im badischen Motodrom finden die letzten beiden Supersport 600-Läufe der Saison statt.
 
Marvin Fritz: „Bis auf den Unfall im zweiten Lauf war es ein Top-Wochenende für mich. Im Gegensatz zu vielen anderen Fahrern bin ich erst am Donnerstag angereist und habe damit ein freies Training ausgelassen. Ich habe mich aber trotzdem nicht unter Druck setzen lassen und mir keinen Stress gemacht. Ab dem zweiten Qualifying lief es bei mir auch richtig gut und im Rennen bin ich noch bessere Zeiten als im Training gefahren. Meine Crew hat mir auf der Boxentafel gezeigt, dass mein Vorsprung zu Roman Stamm immer größer wird, aber ich bin deswegen nicht langsamer gefahren. Ich hätte sogar noch ein höheres Tempo anschlagen können. Am Limit war ich noch nicht.“
 
 

Frentzen muss auch am Nürburgring noch pausieren

Heinz-Harald Frentzen muss auch am Nürburgring pausieren
Foto: Jens Hawrda
Auch beim ADAC-GT-Masters Wochenende auf dem Nürburgring muss Heinz-Harald Frentzen auf seinen Start verzichten. Die Knie-Operation lief zwar erfolgreich, aber die geforderte 90 Kg Bremsdruck kann Frentzen mit dem frisch operierten Knie noch nicht aufbringen. Wer Heinz-Harald Frentzen am Nürbugring an der Seite von Nachwuchspilot Luca Stolz vertritt steht noch nicht fest. Zuletzt hatte Mathias Lauda Frenzen im Mecedes SLS AMG GT3 am Slovakia-Ring vertreten.

Freitag, 22. August 2014

Vorschau 21. Internationales Motorbootrennen in Grünau

Foto: Jens Hawrda
Am 23.und 24.August 2004 findet auf der Regattastrecke in Berlin-Brüna das 21.Internationale Motorbootrennen statt. In diesem Jahr gehen die erfolgreichsten Fahrer der Szene auf Punkte-Jagd in vier Rennboot- und vier Jetboot-Klassen.
 
Foto: Jens Hawrda
Hochspannung pur verspricht die populäre Serie R-1000. Im letzten Lauf des zweiten Renntages wird hier ein neuer Europameister gekürt. Unter den Anwärtern auf den EM-Titel sind auch zwei Berliner Teilnehmer. Ganz vorne mit dabei ist Altmeister Reinhard Gerbert (74). Dreizehn Fahrer aus sechs Nationen gehen bei den ADAC Motorboot Masters an den Start. In ihren Katamaran-booten fegen auch zwei Berliner Favoriten übers Wasser. Darunter der 20-jährige Mike Szymura, der sich bisher in der Saison gegen seine Konkurrenten aus Deutschland, Belgien, Ungarn, Polen, Estland und Lettland durchsetzen konnte und aktuell das Starterfeld anführt. Im ADAC Motorboot Cup kämpfen acht deutsche Nachwuchstalente um einen der begehrten Podestplätze.
Foto: Jens Hawrda
 

Neben den in Grünau regelmäßig ausgetragenen Rennklassen gibt es in diesem Jahr gleich zwei Neuheiten. Der Deutsche Motoryachtverband eröffnet mit der Klasse GT-15 neue Möglichkeiten für einen frühen Einstieg in den Motorbootsport. Mit 15-PS-Motoren können sich Kinder und Jugendliche bereits ab zehn Jahren in die Wellen stürzen. Unter den zehn deutschen Teilnehmern ist auch ein hoffnungsvolles Berliner Talent. Der 15-jährige Chiano Fohri wird alles geben, um das Heimrennen für sich zu entscheiden. Eine weitere Neuerung ist der erstmals ausgetragene ADAC Jetbootcup. Sitzend und stehend fahren die 17 Starter mit modernen Jetbooten in vier Klassen um den Titel. In der Königsklasse Runabout Open werden Motorleistungen von bis zu 550 PS erzielt.

Begegnung der wilden Art

Foto: Audi-Motorsport
Nach dem DTM-Rennen am Nürburgring war Mike Rockenfeller Teil einer ungewöhnlichen Film- und Fotoproduktion im Zeichen von Partner Schaeffler. Der DTM-Champion von 2013 begegnete mit seinem Audi RS 5 DTM dem ebenfalls grün-gelb lackierten Trophy Truck von Armin Schwarz. Auf der Nordschleife gaben die beiden so unterschiedlichen Boliden exzellente Motive für die Kameras ab. Anschließend erfuhr Rockenfeller die eindrucksvollen Nehmer-Qualitäten des Trophy Trucks in einem Gelände-Areal als Beifahrer von Schwarz.
Armin Schwarz (l.) als Gast von Sponsor Schaeffler am Nürburgring
Foto: Audi-Motorsport