Samstag, 22. Juli 2017

Corvette-Pilot Gounon holt Pole-Position in Zandvoort

  • Jules Gounon mit Bestzeit im ersten Qualifying in Zandvoort
  • Fünf verschiedene Marken auf den ersten fünf Positionen
  • SPORT1 und DAZN übertragen Rennen am Samstag ab 13.30 Uhr live
Pole für Jules Gounon (Corvette)
Foto: Jens Hawrda
Zweite Pole-Position der Saison im ADAC GT Masters für Corvette-Pilot Jules Gounon (22/F, Callaway Competition): Der Tabellenführer aus Frankreich schlug im sehr engen Zeittraining Markus Pommer (26/Neckarsulm, Aust Motorsport) im Audi, dahinter folgte Mercedes-AMG-Pilot Luca Stolz (21/Brachbach, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED). Das siebte Saisonrennen des ADAC GT Masters wird von SPORT1 ab 13.30 Uhr live und in voller Länge übertragen und ist online im Livestream auf sport1.de, DAZN, adac.de/motorsport und auf dem Youtube-Kanal des ADAC zu sehen.

Gounon gelang seine Bestmarke von 1.35,704 Minuten bereits zur Mitte der Sitzung, Pommer kam zwar kurze Zeit später bis auf 42 Tausendstelsekunden an die Rundenzeit heran, doch am Ende reichte es für die zweite Pole-Position für den Corvette-Piloten. Nach seiner Bestzeit beim vorangegangenen Lauf auf dem Red Bull Ring ist Gounon der erste Pilot in der "Liga der Supersportwagen", der in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Pole-Position startet. Im Rennen teilt sich der aktuelle Tabellenführer die Corvette mit Lokalmatador Renger van der Zande (31/NL), da sein punktgleicher Teamkollege Daniel Keilwitz (27/Villingen) verletzungsbedingt pausieren muss.

"Ich habe nicht erwartet, heute Schnellster zu sein", so Gounon, der nun eine optimale Ausgangssituation hat, sich im siebten von 14 Saisonrennen den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters zu sichern. "Das Team hat toll gearbeitet, damit das Auto so gut wird. Ich bin sehr glücklich über meine zweite Pole-Position. Mir ist die Runde im genau richtigen Moment gelungen, die zwei anschließenden Roten Flaggen haben es für die anderen Fahrer schwieriger gemacht, meine Zeit zu schlagen."

Hinter dem knapp geschlagenen Markus Pommer folgte dicht dahinter Luca Stolz im besten Mercedes-AMG. Ihm fehlten nur 0,064 Sekunden auf die Bestzeit. Rang vier ging an Lokalmatador Nicky Catsburg (29/NL, BMW Team Schnitzer). Der BMW-M6-Pilot wird jedoch in der Startaufstellung wegen eines Vergehens seines Teamkollegen und Tabellenzweiten Philipp Eng (27/A) im ersten Training um fünf Positionen zurückversetzt. Dahinter sorgte Ezequiel Perez Companc (23/RA, GRT Grasser-Racing-Team) im besten Lamborghini Huracán dafür, dass auf den ersten Positionen fünf verschiedene Marken liegen. Die Top sechs komplettierte Sebastian Asch (31/Ammerbuch, BWT Mücke Motorsport) in einem weiteren Mercedes-AMG.

Proczyk sichert sich die Pole Position in Zandvoort

  • Der Seat-Pilot holt erstmals in diesem Jahr Startplatz eins
  • Hinter dem Österreicher folgen Mike Halder und Jaap van Lagen
  • Sheldon van der Linde schnappt sich im Audi Startplatz eins fürs zweite Rennen
Pole für Harald Proczyk
Foto: ADAC-Motorsport
Vizemeister Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing) hat sich im Seat Leon TCR die Pole Position für das siebte Saisonrennen der ADAC TCR Germany gesichert. Der Österreicher setzte im Qualifying im niederländischen Zandvoort in 1:46.644 Minuten die Bestzeit und verwies seinen von der ADAC Stiftung Sport geförderten Markenkollegen Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) und den niederländischen Audi RS3 LMS-Piloten Jaap van Lagen (40, Bas Koeten Racing) auf die Plätze zwei und drei. Für Proczyk ist es die erste Pole des Jahres, er hatte bereits im freien Training bewiesen, dass er auf dem Dünenkurs schnell unterwegs ist. Das erste Rennen der Tourenwagenserie des ADAC in Zandvoort beginnt um 15.15 Uhr und wird im Internet auf www.adac.de/motorsport, www.sport1.de und dem Youtube-Kanal des ADAC live übertragen.

„Es lief schon gestern super, und dass wir jetzt die Pole Position geholt haben, freut mich sehr für die Jungs. Wir hatten ja einen schwierigen Saisonstart, aber Zandvoort liegt mir einfach ungemein“, sagte Proczyk, der in den Dünen an der Nordseeküste bereits im vergangenen Jahr einen Sieg in der ADAC TCR Germany gefeiert hatte: „Die Strecke gefällt mir sehr. Jetzt müssen wir natürlich schauen, dass wir den Speed aus den Trainings auch im Rennen umsetzen und vor allem einen guten Start erwischen. Das ist mir in diesem Jahr noch nicht so gelungen.“

Vierter wurde der Finne Antti Buri (28, LMS Racing) in einem weiteren Audi vor Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen), der als Fünfter der beste Honda Civic TCR war. Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler), der Führende der Honda Rookie Challenge, belegte im VW Golf GTI TCR den sechsten Rang und stellte seine starke Form damit erneut unter Beweis. Jason Wolfe (22, USA, Liqui Moly Team Engstler) im VW, Meister Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) im Honda und die beiden Audi-Fahrer Sandro Kaibach (19, Bad Waldsee, Aust Motorsport) sowie Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC) komplettierten die Top Ten. Weil beim Audi des 18-Jährigen der Motor gewechselt wurde, muss er das erste Rennen jedoch vom letzten Platz beginnen.

Im zweiten Rennen des Wochenendes am Sonntag (ab 12.00 Uhr) wird van der Linde auf der Pole Position stehen. Bei diesem Lauf startet die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Hinter van der Linde reihen sich also Kaibach und Files ein. Hari Proczyk wird das achte Saisonrennen von Platz zehn in Angriff nehmen.

„Im ersten Rennen wollen wir so viele Punkte wie möglich holen, natürlich starten wir dort vom letzten Platz und haben es nicht leicht“, sagte van der Linde: „Unser Plan, auf die Pole im zweiten Rennen zu gehen, ist perfekt aufgegangen. Ich werde natürlich alles geben, um dann am Sonntag meinen ersten Sieg in der ADAC TCR Germany einzufahren. Diese Strecke macht viel Spaß, es ist einfach überragend, hier zu fahren.“

DTM: Rast startet von der Pole

Starke Leistung trotz Handicap: Mike Rockenfeller
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann fuhr im Qualifying für das Samstagsrennen der DTM auf dem Moscow Raceway die Bestzeit. Aufgrund einer Verwarnung am Norisring (die dritte für Wittmann in dieser Saison) aufgrund einer Auseinandersaetzung mit Ekström wird der BMW-Pilot aber fünf Startplätze navh hinten versetzt. Damit startet Renè Rast (Audi) von der Pole vor seinem Audi Kollegen Mike Rockenfeller. Rockenfelle, der Moskau zu seinen Lienlingsstrecken zählt startet mit gebrochenem linken Fuß, wershalb seine Qualifikationsleistung noch höher einzuschätzen ist.


Dahinter bilden Augusto Farfus und Timo Glock eine weiß-blaue Reihe zwei. Wittmann hat mit der Bestzeit von 1:27,035 Minuten seine eigene Pole-Zeit aus dem Vorjahr – im Sonntags-Qualifyings war er 2016 mit 1:28,776 Minuten Schnellster – deutlich unterboten. Der Rückstand des auf Rang neun bestplatzierten Mercedes-AMG-Piloten, Gary Paffett, betrug mehr als eine halbe Sekunde.

Stimmen der Schnellsten nach dem Qualifying:

Marco Wittmann (BMW):
„Das war mit der Strafe der maximale Job, den ich machen konnte. Das war echt mega. Wir haben viele Änderungen am Auto gemacht, da ich im Freien Training noch ein bisschen unzufrieden war. Die sind alle aufgegangen. Natürlich bin ich happy mit P1. Letztes Jahr hatte ich hier die Pole im zweiten Rennen, dieses Jahr wieder ein erster Platz im Qualifying. Ich mag die Strecke, es scheint hier auch immer wieder ganz gut zu funktionieren. Wenn du Pole hast, möchtest du natürlich auch da bleiben, aber ich muss mit der Zurückversetzung um fünf Plätze leben. Das ist der minimalste Nachteil, den ich mir erarbeiten konnte, von daher ist alles gut.“


René Rast (Audi):

„Das ist ein gutes Ergebnis, und das obwohl ich das erste Mal hier in Moskau bin. Das sind wieder zwei Punkte für die Meisterschaft. Ich bin zwar eigentlich nur Zweiter geworden, aber da Marco um fünf Plätze nach hinten versetzt wird, starte ich ja von der Pole Position. Man kann hier gut überholen. Auf der langen Gerade kann man das DRS gut nutzen. Von dem her müssen wir für das Rennen mal schauen.“

Mike Rockenfeller (Audi):

„Mit gesundem Fuß würde es vielleicht noch ein bisschen besser laufen, aber man muss das Beste daraus machen. Platz drei ist nicht ohne, bis jetzt haben wir es gut hinbekommen. Der Start wird für mich entscheidend werden, denn das ist mit dem linken Fuß für mich noch eine Herausforderung. Ich hoffe, da komme ich gut weg bis zur ersten Ecke und dann schauen wir mal.“

DTM: Auch im zweiten Freien Training Audi vorn

Das zweite Freie Training auf dem Moscow Raceway am Samstag Vormittag dominierte Audi deutlich. Fünf der ersten sechs Plätze wurden von Piloten der Ingolstädter belegt. Lediglich BMW-Fahrer Timo Glock brach als Vierter in 1:27,930 Minuten in die Phalanx ein. Schnellster Pilot war René Rast (1:27,604) vor Mattias Ekström (1:27,740) und Nico Müller (1:27, 818). Fünfter wurde Loic Duval (1:27,981) vor Jamie Green (1:28,077), der am Freitag das erste Freie Training gewonnen hatte. Bester Mercedes-AMG-Fahrer war Gary Paffett als Siebter in 1:28,337 Minuten.
Renè Rast Schnellster im zweiten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Renè Rast:
„Das war jetzt nicht so schlecht. Das gelernte von gestern, habe ich gut umgesetzt. Natürlich ist das Qualifying nochmal eine andere Sache, aber es gibt mir ein gutes Gefühl.“

Freitag, 21. Juli 2017

DTM: Erste Bestzeit geht an Green

Jamie Green holte Bestzeit am Freitag für Audi
Foto: Jens Hawrda
Schnellster im ersten Freien Training in Moskau war Jamie Green in 1:29, 287 Minuten. „Es ist alles glatt gelaufen. Wir haben unser übliches Programm abgespult, um für das Wochenende gut vorbereitet zu sein, es endete auf Platz eins. Es war nur ein Freies Training, aber es ist ein schöner, sauberer Start ins Wochenende“, sagte der Audi-Pilot.


Es folgten Gary Paffett (1:29,337), Mike Rockenfeller (1:29,362) und Paul Di Resta (1:29,401). Bester BMW-Fahrer war Augusto Farfus als Fünfter in 1:29,470 Minuten.

Erstaunlich war wie gut Audi-Pilot Mike Rockenfeller zurecht kam, der ja aufgrund des schweren Unfalls an Norisring in Moskau mit einem gebrochenen linken Fuß starten muss. „Die große Frage für mich war ja, ob ich mit dem Fuß überhaupt fahren kann. Es hat ganz gut geklappt. Wir können noch ein paar Dinge an den Pedalen verbessern, um mir das Leben leichter zu machen. Insgesamt war es ein guter Start ins Wochenende“, so „Rocky“.