Sonntag, 23. September 2018

DTM: Paffett holt die Pole

Die Schnellsten im Qualifying, Müller, Paffett und Di Rersta (v.l.)
Der erste Titel ist bereits vergeben. Mercedes-AMG hat sich am Sonntag beim zweiten Qualifying auf dem Red Bull Ring frühzeitig den Titel in der Markenwertung gesichert. Nachdem Gary Paffett in auf die Pole Position raste und Paul Di Resta Platz drei holte, reichen die Punkte um von der Konkurrenz nicht mehr eingeholt werden zu können. Als Zweiter wird Audi-Pilot Nico Müller beim eutigen  Rennen an den Start gehen.
Gary Paffett holt die Pole
„Ich war überrascht, als ich nach dem Qualifying hörte, dass wir die Herstellerwertung gewonnen haben. Unser Auto war über das ganze Jahr das Beste. Gratulation an das ganze Team. Meine Crew hat toll gearbeitet über Nacht, nachdem mein Auto gestern im Rennen beschädigt wurde. Ich hatte eine großartige Runde. Das Rennen wird hart. Ich kämpfe mit Paul um den Titel und wir liegen nur sieben Punkte auseinander. Das wird ein enger Fight“, sagte Paffett.

Sehr zufrieden war auch Nico Müller. Der Schweizer fühlt sich in Spielberg sehr wohl. In den letzten drei Rennen in der Steiermark schaffte er es jeweils auf das Podium. Auch für den heutigen Sonntag hat Müller somit nun eine sehr gute Ausgangsposition. „Ich habe mich im Auto sehr wohl gefühlt, die Balance stimmte. Ich habe es leider nicht ganz geschafft, die Reifen auf meiner besten Runde optimal ins Fenster zu bekommen. Aber, ich will mich nicht beschweren, ich stehe in Startreihe eins. Jetzt werde ich gegen die Mercedes-AMG-Piloten um den Sieg kämpfen“, sagte Müller. 

Mit Edoardo Mortara und Pascal Wehrlein folgen weitere Mercedes-Piloten auf den Plätzen vier und fünf. Als bester BMW-Pilot platzierte sich Joel Eriksson auf Rang sechs. René Rast war als Achter enttäuscht, seine Chancen auf die Titelverteidigung schwinden somit zunehmend.

DTM Drittes Freies Training: Müller Schnellster

Nico Müller (Audi) Schnellster im dritten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Audi war auch am Sonntagmorgen beim dritten Freien Training ganz vorn. Am Vortag bereits mit drei Podiumsplätzen dominierend und nun fuhr Nico Müller am Morgen des letzten Renntages auf dem Red Bull Ring die schnellste Zeit. „Es war noch ein wenig rutschig draußen. Wir haben ein paar kleine Änderungen gemacht und unter diesen Bedingungen funktionieren sie sehr gut. Ich denke, im Qualifying wird es trocken sein. Mal sehen, wie schnell das Auto dann ist“, sagte Müller. 

Mercedes-AMG-Pilot Edoardo Mortara war Zweiter vor Müllers Markenkollege Robin Frijns. Gary Paffett wurde vierter. „Die Session war sehr gut. Ich denke, wir haben ein gutes Auto, die Pace stimmt. Die Wetterbedingungen werden auf der Strecke wieder schwierig sein“, sagte Mercedes-AMG-Pilot Paffett, der Zweite der Fahrerwertung. 

Die weiteren Titelkandidaten René Rast und Paul Di Resta wurden Achter und Neunter. Die BMW-Piloten reihten sich am Ende des Feldes ein. Auf Rang 13 war Bruno Spengler noch der Schnellste.

Samstag, 22. September 2018

Paul Di Resta übernimmt Meisterschaftsführung vor Gary Paffett

  • Paul Di Resta führt die Fahrerwertung drei Rennen vor dem Saisonende mit neun Punkten Vorsprung auf Gary Paffett an
  • Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) übernimmt nach Platz vier wieder die Führung in der Fahrerwertung
  • Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) und Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) belegen die Plätze sechs und zehn
  • Mercedes-AMG Motorsport führt nach 17 von 20 Saisonrennen weiter die Fahrer-, Hersteller- und Teamwertung an
  • Paul Di Resta: „Morgen ist ein neuer Tag und es gibt keinen Grund, über Platz vier allzu enttäuscht zu sein.“
  • Ulrich Fritz: „Wir haben heute ein sehr ereignisreiches Rennen mit vielen Zweikämpfen erlebt. Für uns war es eine Achterbahn der Gefühle.“

Paul Di Resta übernimmt die Führung in der Meisterschaft
Foto: Mercedes-Motorsport

Mercedes-AMG Motorsport startete mit einer Achterbahnfahrt der Gefühle in das vorletzte Rennwochenende der DTM-Saison 2018 in Spielberg. Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) sicherte sich zunächst im Qualifying seine dritte DTM-Pole und fuhr in einem spannenden Rennen, das auf abtrockender Strecke stattfand, als Erster über die Ziellinie. Daniel führte das Rennen lange Zeit an, erhielt in Folge eines Verstoßes gegen die Richtlinien beim Re-Start kurz vor Rennende jedoch eine Durchfahrtsstrafe, die nachträglich in eine 30-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde. Dadurch fiel er bis auf Rang 14 zurück.
Sein Teamkollege Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) beendete das Rennen auf Platz vier und übernahm damit wieder die Führung in der Fahrerwertung. Paul hat nach 17 von 20 Saisonläufen neun Punkte Vorsprung auf seinen Markenkollegen Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS). 

Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) fuhr bei seinem Heimrennen in Spielberg auf Platz sechs. Sein Teamkollege Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) kam auf Rang neun ins Ziel, erhielt nach Rennende jedoch ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe. Die folgende 30-Sekunden-Ersatzstrafe warf ihn auf Platz 16 zurück. 

Gary Paffett fiel nach einer chaotischen Startrunde und einer Berührung mit Bruno Spengler (BMW) ans Ende des Feldes zurück und überquerte die Ziellinie auf Platz zehn. Sébastien Ogier (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) beendete sein DTM-Debüt auf Rang 12 – einen Platz vor Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS). 

Neben der Fahrerwertung führt Mercedes-AMG Motorsport auch weiterhin die Team- und die Herstellerwertung der DTM an. Bei den Teams liegt die Mannschaft von Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS (307 Punkte) mit 30 Zählern Vorsprung auf Mercedes-AMG Motorsport REMUS (277 Punkte) auf Rang eins. In der Markenwertung hat Mercedes-AMG (825 Punkte) 280 Zähler Vorsprung auf BMW (545 Punkte). 

Ein Blick auf Rennen 2: Der 18. Lauf der DTM-Saison 2018 startet am Sonntag um 13:30 Uhr MESZ (ab 13:00 Uhr MESZ live in SAT.1). Zuvor finden bereits um 08:30 MESZ Uhr das 3. Freie Training und um 11:35 MESZ Uhr das 2. Qualifying statt. Während jedes Rennwochenendes bieten wir auf unserer Webseite www.mercedes-amg-motorsport.com/dtm u.a. Live-Timing-Daten, Live-Kommentare, Fan-Votings und exklusive Videos hinter den Kulissen des Mercedes-AMG Motorsport DTM Teams.

DTM-Krimi in Spielberg: Audi feiert unerwarteten Dreifachsieg

  • René Rast holt dritten Sieg in Folge vor Mike Rockenfeller und Nico Müller
  • Meisterschaft drei Rennen vor Saisonende weiter offen
  • Fahrer aller drei Audi Sport Teams auf dem Podium

 Mike Rockenfeller, René Rast, Nico Müller (v.l.)
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Audi hat das Versprechen, im DTM-Titelkampf für Spannung zu sorgen, mit einem Dreifachsieg im spektakulären Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring gehalten: Durch seinen dritten Sieg in Folge machte Audi-Pilot René Rast vom Audi Sport Team Rosberg weiter Boden auf die beiden führenden Mercedes-Benz-Fahrer Paul Di Resta und Gary Paffett gut. Mike Rockenfeller (Audi Sport Team Phoenix) und Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline) komplettierten den ersten Audi-Dreifachtriumph des Jahres.


Was für ein Spektakel! Regen im Qualifying, eine im Rennen zum Teil noch feuchte Strecke und zwei Safety-Car-Phasen waren die Zutaten, die den 17. Saisonlauf der DTM 2018 zu einem Allzeitklassiker machten. Bis kurz vor Rennende sah Daniel Juncadella (Mercedes-Benz) wie der sichere Sieger aus. Der Spanier hatte kurz vor Halbzeit den lange Zeit führenden Mike Rockenfeller überholt und einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden auf den Audi-Fahrer, als BMW-Pilot Timo Glock eine Safety-Car-Phase auslöste. Beim IndyCar-Restart leistete sich Juncadella einen Regelverstoß und lieferte den dahinter folgenden Audi-Piloten eine unerwartete Steilvorlage, die René Rast, Mike Rockenfeller und Nico Müller eiskalt verwandelten. 

Während gegen Juncadella in der letzten Runde eine Durchfahrtstrafe ausgesprochen wurde, ließen Rockenfeller und Müller in der letzten Kurve Rast den Vortritt. „Natürlich will man am liebsten selbst gewinnen“, sagte Rockenfeller nach der turbulenten Schlussphase. „Aber René ist unsere einzige Chance im Titelkampf. Deshalb war es in dieser Phase der Meisterschaft klar, dass wir ihm helfen. Das haben wir heute gut hinbekommen.“ 

„Von Startplatz neun zu gewinnen kommt nicht so oft vor“, sagte Rast nach seinem insgesamt siebten Erfolg in der DTM. „Es war ein unheimlich hartes Rennen und Mike (Rockenfeller) und Nico (Müller) hätten den Sieg bzw. den zweiten Platz heute verdient gehabt. Aber mit Blick auf meine Chance, die Meisterschaft weiter offen und spannend zu halten, war es natürlich toll, dass sie mir geholfen haben.“ 

Entscheidend war dabei, dass Rast beim Restart drei Runden vor Schluss den BMW von Marco Wittmann überholte, der ihn zuvor viel Zeit und mehrere Plätze gekostet hatte. Damit brachte er sich in die Position, die Hilfe seiner Markenkollegen annehmen zu können. Rasts Teamkollege Jamie Green gelang sein bisher bestes Saisonergebnis: Der Brite fuhr von Startposition 15 auf Platz fünf nach vorn. Robin Frijns verpasste als Elfter nur knapp einen Punkt, obwohl er schon in der Startrunde von einem Konkurrenten getroffen wurde und auf den letzten Platz zurückfiel. Loïc Duval konnte seinem kreiselnden Markenkollegen nicht mehr ausweichen und musste infolge der Kollision aufgeben. 

„Das war ein unglaubliches Rennen mit einem unglaublichen Ergebnis für uns“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Nach dem Qualifying hätten wir nicht mit einem Dreifachsieg gerechnet und auch nicht damit, vier Autos in die Top Fünf zu bringen. Heute hat uns einfach alles in die Karten gespielt und die Geschenke unserer Wettbewerber haben wir gerne angenommen. Wir haben keine Fehler gemacht, andere schon. So sind wir in die Position gekommen, das Rennen zu gewinnen. Das ist natürlich fantastisch für uns. Nun freuen wir uns schon auf morgen.“ 

In das zweite Rennen am Sonntag (ab 13 Uhr live bei SAT.1) geht René Rast mit einem Rückstand von 42 Punkten auf Spitzenreiter Paul Di Resta und 33 Punkten auf Gary Paffett. Rast kann den Titelkampf bis zum Finale in Hockenheim am 13./14. Oktober offenhalten, wenn er am Sonntagabend nicht mehr als 56 Punkte zurückliegt. Es bleibt spannend.

ADAC GT Masters-Finale: Corvette-Sieg macht Titel-Vierkampf noch spannender

  • Porsche, Corvette, Mercedes-AMG und Audi kämpfen am Sonntag um den Titel
  • Mann-Filter Team HTP gewinnt vorzeitig die Team-Wertung
  • Sheldon van der Linde neuer Champion der Pirelli-Junior-Wertung
  • Remo Lips mit Titelhattrick in der Pirelli-Trophy-Wertung 

Das Podium vom heutigen Samstag, jetzt wird der Titelkampf noch spannender
Foto: ADAC-Motorsport

Showdown im letzten Saisonrennen: Nach dem Sieg der Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition) im vorletzten Saisonlauf in Hockenheim liegen vor dem Finalrennen am Sonntag (ab 13.00 Uhr live bei SPORT1) noch vier Fahrerpaarungen im Titelrennen. Dank Platz zwei im Samstagsrennen führt das Porsche-Duo Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) weiterhin die Gesamtwertung an. Da die Audi-Fahrer Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP) im Mercedes-AMG als Dritte und Vierte ins Ziel kamen, können auch sie sich weiterhin Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. "Ich bin superhappy", sagt Marvin Kirchhöfer. "Es wird morgen superspannend. Wir werden erneut alles geben." Das Mann-Filter Team HTP gewann am Samstag bereits vorzeitig den Titel in der Team-Wertung, Sheldon van der Linde holte mit einem Klassensieg in der Pirelli-Junior-Wertung vorzeitig den Titel in der Nachwuchsfahrerwertung, Remo Lips durfte sich vorzeitig über den dritten Titel in Folge in der Pirelli-Trophy-Wertung freuen. 

Spannende Zweikämpfe der Titelrivalen

Die Rennsieger Kirchhöfer und Keilwitz verbesserten sich bereits beim Start von der dritten auf die zweite Position. Danach machte Startfahrer Kirchhöfer Jagd auf Pole-Setter und Tabellenführer Renauer. In der neunten Runde beschleunigte er den Porsche-Fahrer schließlich ausgangs der Spitzkehre aus und eroberte die Führung. Mit einer Serie schneller Runden baute Kirchhöfer anschließend seinen Vorsprung bis zu den Boxenstopps auf knapp 2,5 Sekunden aus. Partner Keilwitz blieb auch nach dem Pflichtfahrerwechsel vorn. In der Schlussphase wurde er noch einmal von Renauers Teamkollege Jaminet unter Druck gesetzt, sah aber nach 36 Runden mit 0,746 Sekunden Vorsprung als erster die Zielflagge. Dank des dritten Saisonsieges verbesserten sich Kirchhöfer und Keilwitz auf den zweiten Rang der Fahrer-Wertung und liegen punktgleich mit Pommer/Götz zehn Zähler hinter den Tabellenführern Renauer/Jaminet.

Um den dritten Platz lieferten sich die weiteren Titelkandidaten einen engen Kampf: Kelvin van der Linde verteidigte diesen knapp gegen den Mercedes-AMG von Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim). Nachdem Startfahrer Pommer vom vierten Startplatz bis auf den siebten Rang zurückgefallen war, kämpfte sich Teamkollege Götz wieder auf Platz vier nach vorn. In der Schlussphase griff er van der Linde mehrmals an, kam aber nicht vorbei. Dank Rang vier sicherte sich ihr Rennstall Mann-Filter Team HTP vorzeitig den Gewinn der Team-Wertung. Sheldon und Kelvin van der Linde haben als Tabellenvierte nun 114 Zähler gesammelt und damit ebenfalls noch Titelchancen. 25 Punkte werden am Sonntag noch vergeben.

Ebenfalls in den Kampf um den letzten Podestplatz involviert waren die Audi-Markenkollegen Ricardo Feller (18/CH) und Christopher Haase (30/Kulmbach, beide BWT Mücke Motorsport), die sich am Ende mit Platz fünf zufriedengeben mussten. Mit Platz sechs holten Sven Barth (37/Eberbach) und Claudia Hürtgen (47/Archheim, beide RWT Racing) nicht nur ihr bisher bestes Saisonergebnis, sondern auch den dritten Sieg des Jahres in der Pirelli-Trophy-Wertung.

Davide Rigon (32/I) und Luca Ludwig (29/Bornheim, beide HB Racing) kamen im einzigen Ferrari im Feld auf Platz sieben vor dem Audi von Florian Spengler (30/Ellwangen) und Dries Vanthoor (20/B, beide EFP by TECE).

Timo Bernhard (37/Bruchmühlbach-Miesau) und Kévin Estre (29/F, beide KÜS Team75 Bernhard) zeigten als Neunte eine starke Aufholjagd. Die Porsche-Piloten waren nach einem Qualifying-Unfall von Bernhard vom 34. Startplatz ins Rennen gegangen. Der letzte Meisterschaftspunkt ging an Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Dominik Baumann (25/A, beide AutoArenA Motorsport) im Mercedes-AMG.

Dank Platz zwei in der Pirelli-Trophy-Wertung holte sich Audi-Fahrer Remo Lips zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg in der Klasse für Nichtprofis.

Stimmen der Sieger


Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R):
"Wir hatten eine ziemlich lange Durststrecke bis zu unserem nächsten Podestplatz. Das letzte Mal war uns dies am Red Bull Ring gelungen. Ich wusste, dass unser Auto im Rennen sehr gut sein würde, deshalb war ich mit Platz drei im Qualifying sehr zufrieden. Beim Überholmanöver um Platz eins habe ich ausgangs der Spitzkehre innen reingestochen und war dann eingangs der folgenden schnellen Rechtskurve vorn."

Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R):
"Uns war vor dem Rennen klar, dass wir gewinnen müssen, um noch eine Chance im Titelkampf zu haben. Marvin ist super gefahren. Er sollte in der Anfangsphase attackieren und das hat er gut gemacht. Am Ende musste ich noch ganz schön kämpfen, da die Hinterreifen ziemlich abgefahren waren. Es war nicht so einfach."