Samstag, 8. August 2015

Superbike*IDM Assen: Josh Brookes (Yamaha) Bestzeit im freien Training

Josh Brookes (Yamaha MGM) holt Bestzeit im freien Training
Foto: Superbike*IDM
Markus Reiterberger scheint einen neuen Gegner im Kampf um Siege in der Superbike*IDM bekommen zu haben. Josh Brookes staretet das erste mal im Rahmen der SUPERBIKE*IDM. Für das Team Yamaha MGM von Teamchef Michael Galinski, welches die Ausfälle von Max Neukirchner und Damian Cudlin sowie der Verletzung Kev Coghlans in Schleizverkraften muss, soll er um Spitzenplazierungen kämpfen. Brookes fährt erfolgreich in der BSB und hat dort zuletzt zwei Doppelsiege eingefahren.
Markus Reiterberger zweiter Platz im freien Training in Assen
Foto: Jens Hawrda
Am Ende der freien Trainings waren es nur Brookes (Yamaha) und Reiterberger (BMW) die Zeiten unter 1:37 Minuten fuhren. Josh Brookes landete die Bestzeit mit 1:36.841 Minuten. Reiterberger war mit 1:36.994 Minuten nur ein gutes Zehntel langsamer als sein neuer Konkurrent und das angesichts der Tatsache das er sieben Kilo Handicapgewicht zusätzlich bewegen muss.
 
Extragewicht hat auch der Spanier Xavi Forés (3C-Racing Team) seit diesem Wochenende zugeladen. Vier Kilo muss Forés mit auf den TT Circuit Assen nehmen. Merken würde er davon aber nicht viel, meinte er. Im Training war er mit 1:37.288 Drittschnellster.

Freitag, 7. August 2015

Halbzeit in der DTM: Mehr Rennen, mehr Zuschauer, mehr Spannung

Zehn Rennen sind in der aktuellen DTM-Saison absolviert. In den vergangenen Jahren wären nach dieser Anzahl die Pokale bereits verteilt und alle Titel vergeben worden. Im Jahr 2015 haben die Fahrer und Teams jedoch erst Halbzeit im Terminkalender. Das neue Format, das unter anderem zwei Rennen pro Wochenende auszeichnet, macht es möglich. „Wir haben verschiedene Neuerungen eingeführt, um den Fans attraktiven und packenden Rennsport zu bieten. Das ist uns, denke ich, ganz gut gelungen“, sagt ITR-Vorstandsvorsitzender Hans Werner Aufrecht. Der Blick auf die bisherige Saison gibt ihm Recht. Team-Verantwortliche, Fahrer und auch die Fans sind vom neuen Reglement überzeugt.
Foto: Jens Hawrda
An jedem Rennwochenende wird den Besuchern an den Rennstrecken ein geballtes Motorsportprogramm mit harten Duellen auf der Strecke geboten. Aufrecht: „Wir haben insgesamt mehr Tickets verkauft als 2014 – das ist erfreulich und im internationalen Motorsport nicht die Regel. Auch die Quoten der Livesendungen im Ersten sind besser als im letzten Jahr. Das zeigt uns, dass die DTM attraktiv ist und die Zuschauer interessiert.“ Die DTM übt eine ungebrochene Faszination aus, der sich auch die Prominenz nicht entziehen möchte. In Spielberg zählten beispielsweise die Hollywood-Größen Michael Douglas und seine Frau Catherine Zeta-Jones zu den Gästen.
 
Drei Siege in den ersten vier Rennen – in der jüngsten DTM-Vergangenheit wäre diese Bilanz einer Art Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg gleichgekommen. Der Brite Jamie Green dominierte die Konkurrenz in seinem Audi an den ersten Rennwochenenden in Hockenheim und am Lausitzring scheinbar nach Belieben. Durch seine drei Erfolge verschaffte er sich einen komfortablen Vorsprung in der Fahrerwertung. Sein Hersteller war in den ersten vier Läufen das Maß aller Dinge. So standen beim zweiten Rennwochenende in der Lausitz ausschließlich Audi-Piloten auf dem Podium - vieles deutete auf einen furiosen Durchmarsch der Ingolstädter hin. Die Konkurrenz aber schlug zurück. Beim Traditionsrennen auf dem Norisring feierte Mercedes-Benz zwei Siege mit Pascal Wehrlein und Robert Wickens. In Zandvoort jubelten dann die Münchener und schrieben zugleich DTM-Geschichte. Bei Marco Wittmanns Sieg belegten die BMW-Piloten gleich die ersten sieben Plätze – neuer Herstellerrekord. Tags darauf überquerte António Félix da Costa vor vier BMW-Markenkollegen an der Spitze des Feldes die Ziellinie. In Spielberg hatte dann wieder Audi nach packenden Duellen mit Mercedes-Benz die Nase vorn: Edoardo Mortara und Mattias Ekström durften sich feiern lassen. Ein Privileg, das im Jahr 2015 bereits sieben verschiedenen Fahrern zuteil wurde. Zudem schaffte es auch jeder der 24 Piloten mindestens einmal in die Top-Ten und gewannen Punkte für die Gesamtwertung.
 
Die Folge dieser wechselhaften Ereignisse: der Titelkampf ist völlig offen. Derzeit hat der alte Hase Mattias Ekström mit 111 Punkten die besten Karten. Doch Edoardo Mortara (98 Punkte), Pascal Wehrlein (94 Punkte) und Jamie Green (81 Punkte) – der nach seinem fulminanten Auftakt lediglich ein weiteres Mal in die Punkte fahren konnte – sitzen dem erfahrenen Schweden im Nacken. Aufrecht: „Es ist tatsächlich noch überhaupt nichts entschieden. Mattias Ekström ist mein Favorit, Pascal Wehrlein der erste Herausforderer.“
Auch neben dem spannenden Titelkampf bietet die populärste Tourenwagenserie der Welt in dieser Saison reichlich Gesprächsstoff. Neben dem viel diskutierten Manöver von Timo Scheider, der in der letzten Runde des zweiten Laufs in Spielberg Robert Wickens und Pascal Wehrlein von der Strecke beförderte und dafür im Nachhinein disqualifiziert wurde, waren es vor allem die Performance-Gewichte, die viel zu reden gaben. „Die Performance-Gewichte sind grundsätzlich eine gute Sache, die uns hilft, die DTM spannend und attraktiv zu machen. Wie jede derartige Regelung hat auch das aktuelle System gewisse Schwächen, die wir aber demnächst ausmerzen und verbessern wollen“, sagt Aufrecht.
 
Positiv sieht der ITR-Vorstandsvorsitzende hingegen die Einführung der einheitlichen Reifen auf diese Saison hin: „Ich denke, die Zuschauer können die Rennen nun besser verstehen und lesen, insbesondere die Laien, die nicht regelmäßig Motorsport schauen. Es gibt vielleicht jetzt ein paar Überholmanöver weniger, dafür sind heute alle Positionswechsel von Bedeutung für das Klassement. Für die Teams ist mit der Einführung der einheitlichen Reifen eine taktische Komponente weggefallen, die jedoch für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar war.“
 
An welchen Orten sich die Hersteller in der Saison 2016 messen werden, ist derzeit noch nicht entschieden. Aufrecht: „Zum Kalender der nächsten Saison kann ich noch nichts sagen. Dazu ist es noch zu früh. Mein Wunsch ist es, dass wir nächstes Jahr wieder zehn Wochenenden haben. Interessierte Rennstrecken, die gerne DTM-Rennen durchführen möchten, haben wir mehrere.“
 
Der DTM-Tross fiebert nun vorerst dem nächsten Rennwochenende entgegen. Zwischen dem 28. und 30. August präsentiert sich die DTM in Moskau, bevor es dann Schlag auf Schlag in die finale Phase der Meisterschaft geht. Nach dem Stopp in Russland folgen die Rennen in Oschersleben (11. bis 13. September), auf dem Nürburgring (25. bis 27. September) und schließlich das große Finale auf dem Hockenheimring vom 16. bis 18. Oktober.

Donnerstag, 6. August 2015

SUPERBIKE*IDM auf dem TT Circuit Assen: Titelkampf eröffnet

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Schon am kommenden Wochenende (07. bis 09. August) gastiert die SUPERBIKE*IDM auf dem TT Circuit Assen. Für viele Klassen ist es bereits der vorletzte Saisonstopp. In der Kathedrale des Motorsports können manche Piloten bereits den Titel perfekt machen.
Foto: Jens Hawrda
Superbike: Gegenwind aus Down Under
Nach den Ausfällen der Stammfahrer Max Neukirchner und Damian Cudlin beschaffte sich das Team Yamaha MGM nicht weniger illustren Ersatz. Kev Coghlan und Josh Brookes wären auf dem TT Circuit Assen vorgesehen gewesen. Doch das Team scheint vom Pech verfolgt. Coghlan verletzte sich auf dem Schleizer Dreieck und kann in Assen nicht an den Start gehen. Mit dabei sein wird aber Josh Brookes. Der verbuchte in der britischen Superbike Meisterschaft zuletzt einen Doppelsieg und reist beflügelt in die Niederlande. Der Australier liegt in der BSB aktuell an zweiter Position der Gesamtwertung, nur fünf Punkte hinter dem Führenden. Brookes ist nicht nur rennerfahren, sondern kennt auch die neue Yamaha aus dem Effeff. Trotzdem wird er kein leichtes Spiel gegen die permanenten Starter der SUPERBIKE*IDM haben. Markus Reiterberger (Team Van Zon-Remeha-BMW) ist kaum zu bremsen. Im Halbfinale in Assen will auch Xavi Forés (3C-Racing Team) nochmals seine Klasse zeigen und nach Schleiz nun den nächsten Saisonsieg erkämpfen.
 
Superstock 1000: Stamm mit nur einem Punkt Rückstand auf Gines
Beim vorletzten Rennen in der Superstock 1000-Klasse geht es enger zu als je zuvor. Das Stockfeld ist stark besetzt, Nuancen machen den Unterschied. Mathieu Gines (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) führt seit Saisonbeginn das Gesamtranking an und befindet sich auf direktem Weg Richtung Meisterschaftsgewinn. Doch die Konkurrenz liegt auf der Lauer. Roman Stamm will endlich Meister werden, nachdem er in den vergangenen zwei Jahren zweimal den Vizemeistertitel in der Klasse Supersport 600 geholt hatte. Nachdem Gines in Schleiz nicht vorne mitmischen konnte, machte Roman Stamm deutlich Boden gut und liegt jetzt nur noch einen Punkt hinter Gines. Der Meistertitel muss also keineswegs ein Wunschtraum bleiben. Viel drin ist in dieser Saison auch für Lukas Trautmann (Freudenberg Racing Team), der in Schleiz die volle Punktzahl kassierte und jetzt an Platz drei im Gesamtranking liegt.
 
Supersport 600: Nekvasil mischt auf
Am Schleizer Dreieck bekamen die Fahrer der Klasse Supersport 600 ordentlich Konkurrenz. Marco Nekvasil startet für den Rest der Saison im Team LSG Racing und legte mit einem ersten und einem zweiten Platz gleich richtig vor. In Assen soll es wieder so – oder noch besser laufen. Jan Bühn (Team Räth-Romero-Yamaha) hat aber etwas dagegen. Er fuhr in Schleiz ebenfalls auf Platz eins und zwei und liegt nun im Gesamtklassement an Platz zwei hinter Tatu Lauslehto (Team Suzuki Stoneline-Mayer). Platz drei hat Christian Stange (HPC-Power Suzuki Racing) inne, gefolgt von Jasha Huber (Kawasaki Schnock Team Motorex) und Sarah Heide (Team Suzuki Laux ADAC Sachsen). Das niederländische Team SWPN schickt Frank Brouwer an den Start. Er liegt im Moment auf Rang sieben. Rob Hartog, der in der Superstock-600-EM unterwegs ist, wird in Assen ebenfalls im Renngeschehen mitmischen.
 
Zuwachs für die Klasse SuperNaked
Auf dem TT Circuit Assen mischt sich ein neues Gesicht unter die SuperNaked-Fahrer. Julian Neumann wird auf der Kawasaki Z800 für das Team Mct-Lohmann Racing an den Start gehen. Der 29-jährige Langenhagener gewann zuletzt das Fischereihafen-Rennen und ist jetzt zum ersten Mal in der SUPERBIKE*IDM unterwegs. „Für mich geht damit ein Traum in Erfüllung“, sagt Neumann. „Auf dem TT Circuit Assen steht auch Spitzenreiter Kjel Karthin (Team KARTHIN MSB Suzuki) am Grid. Ebenfalls mit dabei sind Frank Behrje sowie Uwe Reichmann (Völpker NRT 48), der sich in Schleiz zum ersten Mal gegen Karthin durchsetzte.
 
Moto3: Soppe und Dubbink wollen in Assen glänzen
Walid Soppe (Eveno Racing) wollte in Schleiz eigentlich vorne mitmischen. Er vermasselte sich die Tour jedoch durch einen Frühstart selbst. In Assen will der 15-Jährige wieder glänzen. Vor allem, weil er in Assen geboren ist. Mehr Heimrennen geht nicht. Trotz der Nähe halten sich seine Erfahrungen mit dem TT Circuit Assen in Grenzen. Erst zwei- oder dreimal sei er hier gestartet. Und meistens seien die Ergebnisse zum Vergessen gewesen. Dieses Mal soll es besser laufen. Die Konkurrenz ist groß: Tim Georgi und Matthias Meggle (beide Freudenberg Racing Team) sowie Philipp Freitag (F. Koch Rennsport & Hannes Allwardt) sind starke Gegner. In der Moto3 GP-Wertung steht auch für Ernst Dubbink (Ernst Dubbink Eveno Racing) ein Heimrennen an. In Schleiz lieferte sich der großgewachsene Niederländer einen harten Fight mit Jonas Geitner (Freudenberg Racing Team), der bis dato alle Saisonsiege der GP-Wertung einfuhr. In Assen soll sich das ändern, denn hier kennt Dubbink sich aus und hat bereits große Erfolge feiern können.
 
Sidecar-Fahrer Gürck: „In Assen waren wir immer stark“
Uwe Gürck und Manfred Wechselberger (Polizeisportverein Wels Gürck Racing) führen die Klasse Sidecar seit Saisonbeginn an. Auch wenn es dort eng zugeht – die Spitzenposition konnte den Routiniers bisher keiner der harten Rivalen streitig machen. Jetzt kommen Gürck/Wechselberger nach Assen, wo sie, wie Gürck sagt „immer stark waren“. Im Jahresendspurt wollen sie einen weiteren Sieg einfahren, aber vor allen Dingen den ersten Platz im Gesamtklassement halten. André Kretzer und Jens Lehnertz (MSC Freier Grund e.V. im ADAC) waren ihnen bis zuletzt dicht auf den Fersen. Doch ein Sturz in Schleiz bescherte den beiden eine Nullrunde und das Abrutschen auf Platz drei im Gesamtklassement. Auch der aktuelle Champion Josef Sattler (Sattler Motorsport) und sein neuer Partner Uwe Neubert wollen in der Meisterschaft vorne mitfahren. Nach dem überlegenen Sieg in Schleiz liegen sie auf Platz zwei. Als Gaststarter ist u. a. das niederländische WM-Gespann Bennie Streuer und Geert Koerts mit von der Partie, die auch in der Sidecar-WM regelmäßig unter die ersten drei fahren.

Mittwoch, 5. August 2015

Reaktionen der BMW-Piloten auf das Rennwochenende in Spielberg

António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, So.: 11. Platz, Sa.: 13. Platz):
„Wir haben das Beste aus unserem Speed gemacht. Ich habe mir nur einen kleinen Fehler geleistet, der mich ein paar Sekunden gekostet hat. Aber alles in allem habe ich mich nach vorn gearbeitet. Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen. Die Bedingungen da draußen waren bei dem Wetter ziemlich hart.“
Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (BMW Team RMG, So.: 12. Platz, Sa.: 9. Platz):
„Letztlich muss man aus dem heutigen Tag das Positive herausziehen. Unsere Strategie, früh zu stoppen und sich aus unnötigen Zweikämpfen herauszuhalten, ist aufgegangen. Dadurch konnten wir einige Plätze gutmachen. Leider wurden wir nicht mit Punkten belohnt. Aber es ist natürlich schwierig, vom 21. Startplatz in die Top-10 zu fahren. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende für uns. Das ist schade, denn ich mag die Strecke und hatte bisher gute Rennen hier. Jetzt müssen wir die Köpfe zusammenstecken und sehen, was wir für Moskau verbessern.“
 
Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, So.: 13. Platz, Sa.: Ausfall):
„Die Bedingungen waren heute entscheidend. Unser Auto war bei diesen Bedingungen sehr schwierig zu fahren. Das hat sich vor allem in der Mitte des Rennens gezeigt. Am Anfang und am Schluss ist es recht gut gegangen, aber wir haben mit stumpfen Waffen gekämpft. Es ist natürlich schade, aber wir geben nicht auf. Nun müssen wir analysieren, woran es gelegen hat, die nötigen Schlüsse daraus ziehen und hoffen, dass es beim nächsten Mal besser wird.“
Timo Glock
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (BMW Team MTEK, So.: 15. Platz, Sa.: 19. Platz):
„Im Vergleich zu unserem wirklich schwachen Qualifying war das Rennen deutlich besser. Von der Pace her wären vielleicht sogar Punkte möglich gewesen, allerdings sind mir zwei Fehler unterlaufen. Ich bin ins Kiesbett gerutscht und habe wertvolle Sekunden verloren. Teilweise war die Sicht richtig schlecht. Das war nicht unser Wochenende. Nun heißt es hart arbeiten, damit es in der zweiten Saisonhälfte besser läuft.“
Bruno Spengler vor Timo Glock (beide BMW)
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (BMW Team MTEK, So.: 16. Platz, Sa.: 15. Platz):
„Bei diesen Bedingungen mit dem Regen und der Gischt war es schwierig, etwas zu sehen. Allerdings muss man auch sagen, dass uns grundsätzlich in Spielberg eindeutig der Speed gefehlt hat. Wir waren auf der Strecke unentwegt am Kämpfen. Wir müssen jetzt schauen, was wir aus diesem Wochenende lernen können, damit wir uns für die nächsten Rennen in Moskau verbessern.“
Augusto Farfus vor Maxime Martin (beide BMW)
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (BMW Team RBM, So.: 19. Platz, Sa.: 6. Platz):
„Wir hatten unter diesen Bedingungen einfach nicht den Speed, um mit der Spitze mithalten zu können. Viel mehr gibt es zu diesem Rennen eigentlich nicht zu sagen. Insgesamt habe ich mit meinem sechsten Platz am Samstag fast alle Punkte für BMW in Spielberg geholt. Das ist natürlich nicht unser Anspruch.“
 
Maxime Martin (BMW Team RMG, So.: 20. Platz, Sa.: 14. Platz):
„Es war ein sehr schwieriges Rennen heute. Schon allein, auf der Strecke zu bleiben, war alles andere als einfach. Alle BMW Fahrer hatten im Regen zu kämpfen. Bei jedem Bremsmanöver ist das Auto irgendwo ausgebrochen. Es war wirklich unberechenbar. Jetzt kann man nur hoffen, dass wir uns in Moskau wieder stärker präsentieren können.“
Tom Blomqvist
Foto: BMW-Motorsport
Tom Blomqvist (BMW Team RBM, So.: Ausfall, Sa.: 17. Platz):
„Das war überhaupt nicht mein Rennen. Die Sicht war richtig schlecht, und ich hatte die gesamte Zeit zu kämpfen. Es fällt mir schwer, eine Erklärung zu finden. Jetzt werden wir uns ganz genau anschauen, woran es gelegen hat. Dieses Wochenende war wirklich zum Vergessen.“

Reaktionen der Mercedes Piloten zum DTM-Rennen vom Sonntag am Red Bull Ring

Gary Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (34 Jahre, England):
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein sehr gutes Rennen. Ganz vorne wäre es natürlich noch schöner gewesen, aber Matthias und ich haben uns gegenseitig angetrieben. Ich kam ihm immer näher und dachte, ich würde ihn noch bekommen. Aber dann hat er gekontert und damit war klar, dass nicht mehr drin war. Es war ein hartes Rennen bei schwierigen Bedingungen, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.“
 
Lucas Auer (20 Jahre, Österreich):
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Wenn mir jemand gestern gesagt hätte, dass ich heute Siebter werden würde, hätte ich das sofort unterschrieben. Das heutige Rennen hat mal wieder gezeigt: Der Regen ist absolut unberechenbar. Ich bin damit relativ gut zurechtgekommen, viel besser als im Qualifying. Ich habe an diesem Wochenende erneut viel gelernt und hoffe, dass es jetzt so positiv weitergehen wird.“
 
Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland):
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein spannendes Rennen. Ich hatte einen guten Start und konnte direkt zwei Autos überholen. Danach fand ich in einen guten Rhythmus. Wir haben dann einen frühen Boxenstopp eingelegt, um aus dem Verkehr herauszukommen. Das war die richtige Entscheidung. So konnte ich frei fahren und hatte eine gute Pace. Einige Runden vor Schluss habe ich leider einen Fehler gemacht und dadurch eine Position verloren. Das ist natürlich schade, aber es war kein einfaches Rennen. Ich bin über meine ersten Punkte in der DTM trotzdem happy.“
 
Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland):
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein extrem schwieriges Rennen, schwerer als erwartet. Das Auto ließ sich nicht so gut fahren. Ich hatte viele Probleme auf der Hinterachse und bin auch ein paar Mal von der Strecke abgekommen. Trotzdem konnte ich wenigstens ein paar Punkte mitnehmen. Allerdings war es unser Ziel, heute besser abzuschneiden. So ist der Rennsport. Manchmal gibt es eben auch schlechte Tage.“
Paul di Resta vor Daniel Juncadella
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland):
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Die Sicht war bei diesen schwierigen Bedingungen sehr schlecht. Leider habe ich zwei Fehler gemacht. Das ist wirklich schade, denn das Auto war sehr stark. Danach konnte ich mich wieder etwas nach vorne kämpfen, aber überholen war sehr schwierig. Ich muss mich für meine Fehler beim Team entschuldigen. Es hätte heute ein sehr guter Tag für uns werden können. Sorry, Jungs.“
 
Robert Wickens (26 Jahre, Kanada):
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das Rennen war okay. Ich fuhr die gesamte Zeit mehr oder weniger auf der Position, von der ich gestartet war. Leider hatten wir einen langsamen Boxenstopp, der mich auf Platz neun zurückgeworfen hat. Danach musste ich hart kämpfen, um wieder nach vorne zu gelangen – bis mich Scheider auf der letzten Runde absichtlich angeschoben hat. Das war absolut unsportlich.“
 
Pascal Wehrlein (20 Jahre, Deutschland):
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: gooix Mercedes-AMG C 63 DTM
„Nach diesem Rennen dreht sich natürlich alles um den Zwischenfall in der letzten Runde. Die Aktion von Audi und Timo Scheider war grob unsportlich und hat mich wichtige Punkte im Meisterschaftskampf gekostet. So etwas darf in unserem Sport niemals vorkommen. Trotzdem werde ich natürlich nicht aufgeben und versuchen, meinen Ärger in positive Energie umzusetzen, um bei den nächsten Rennen mit guten Ergebnissen zurückzuschlagen.“
 
Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien):
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war für mich leider ein Tag zum Vergessen. Wir haben im Qualifying und bei der Strategie die falschen Entscheidungen getroffen. Sonst wäre eine Top-5-Platzierung drin gewesen. Im Rennen lief dann einfach alles falsch – der falsche Boxenstopp am Anfang, dann bin ich abgeflogen und habe viel Zeit verloren. Jetzt richte ich meinen Blick einfach nach vorne auf das nächste Rennwochenende.“