Montag, 9. September 2024

DTM: Zusammenfassung 2. Qualifikation Sachsenring

Thierry Vermeulen holt seine erste DTM Pole
Foto: Jens Hawrda

Vermeulen holt seine erste Pole-Position in der DTM

Das war eine Punktlandung von Thierry Vermeulen. Der Ferrari-Pilot von Emil Frey Racing fuhr am Sonntagmorgen kurz vor Schluss des zweiten Qualifyings mit 1:17,311 Minuten die schnellste Runde und steht zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere auf der Pole-Position. Der Niederländer war nur acht Tausendstelsekunden schneller als der bis dahin führende Audi-Pilot Kelvin van der Linde.

„Es ist im Qualifying immer schwer, den Reifen genau zum richtigen Zeitpunkt für eine schnelle Runde in das ideale Temperaturfenster zu bringen. Nach der Pole-Position von Jack Aitken am Samstag ist es großartig für unser Team, dass ich für das zweite Rennen nachziehen konnte. Der Sachsenring war immer schon eine meiner Lieblingsstrecken, jetzt noch ein bisschen mehr“, sagte der 22-Jährige. Neben Vermeulen steht Kelvin van der Linde vom Team Abt Sportsline als Zweiter des Zeittrainings in der ersten Startreihe und hat damit gute Chancen, die Tabellenspitze zurückzuerobern. Luca Stolz fuhr im Mercedes-AMG GT3 auf Platz drei, Vermeulens Teamkollege und Samstagssieger Jack Aitken wurde Vierter. Als bester Lamborghini-Pilot belegte Luca Engstler vom Lamborghini Team Liqui Moly by GRT Rang fünf. Der Gesamtführende Mirko Bortolotti von SSR Performance musste sich mit Position elf zufriedengeben.

Schon früh gingen am Sonntagmorgen einige Piloten auf die 3,645 Kilometer lange Strecke und fuhren schnelle Rundenzeiten. Die absoluten Bestmarken wurden jedoch im letzten Viertel des 20-minütigen Zeittrainings erzielt. Rund zwei Minuten vor Schluss übernahm Stolz die Führung, wenig später setzte sich Kelvin van der Linde an die Spitze. Der Audi-Pilot sah schon wie der sichere Pole-Setter aus, ehe Vermeulen kurz vor Ende die Bestmarke setzte. Die Abstände im Feld dabei extrem gering: Den ersten und den letzten Fahrer des Qualifyings trennten nicht einmal neun Zehntelsekunden.

Ergebnis Qualifying, 12. Saisonlauf, Sachsenring (Top-Five)

1. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), 1:17,311 Minuten
2. Kelvin van der Linde (ZA/Abt Sportsline), +0,008 Sekunden
3. Luca Stolz (D/Mercedes-AMG Team HRT), +0,073 Sekunden
4. Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing), +0,136 Sekunden
5. Luca Engstler (D/Lamborghini Team Liqui Moly by GRT), +0,231 Sekunden

Quelle: dtm.com


Zusammenfassung DTM-Rennen 1 am Sachsenring

 Souveräner Aitken gewinnt, Bortolotti übernimmt DTM-Führung

  •     Aitken feiert am Sachsenring dritten Saisonsieg vor dem neuen Spitzenreiter Bortolotti
  •     Engel fährt als Dritter zum vierten Mal hintereinander auf das Podium
  •     Aufholjagd des Tages: René Rast stürmt vom letzten Startplatz auf Rang sieben

Ferrari-Pilot Jack Aitken siegt in Rennen 1 am Sachsenring
Foto: Jens Hawrda

Starke und abgeklärte Vorstellung von Jack Aitken (GB): Der Ferrari-Pilot vom Team Emil Frey Racing feierte am Samstag beim elften DTM-Lauf am Sachsenring einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und stand zum dritten Mal in dieser Saison ganz oben auf dem Treppchen. „Zu Beginn und direkt nach dem Reifenwechsel habe ich den Druck von Mirko Bortolotti gespürt. Ich bin aber ein fehlerfreies Rennen gefahren und kam daher nie ernsthaft in Gefahr. Beim Boxenstopp wurde ich allerdings kurz nervös, als beim Vorderreifen die Radmutter klemmte. Das kann bei den hohen Temperaturen mal passieren“, sagte der 28-Jährige. Mirko Bortolotti (I) belegte mit einem Rückstand von 1,878 Sekunden im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von SSR Performance Platz zwei. Damit übernahm der Italiener wieder die Führung in der Gesamtwertung vor Kelvin van der Linde (ZA), der im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Abt Sportsline Achter wurde. Als Dritter stellte Maro Engel (Monaco) im Mercedes-AMG GT3 einmal mehr seine Konstanz unter Beweis und fuhr zum vierten Mal in Folge auf das Treppchen.


Keyfacts, Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal, Saisonrennen 11 von 16

  •     Streckenlänge: 3.645 Meter
  •     Wetter: 30 Grad, sonnig
  •     Pole-Position: Jack Aitken (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 #14), 1:17,288 Minuten
  •     Sieger: Jack Aitken (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 #14)
  •     Schnellste Runde: Thierry Vermeulen (E.Frey Racing, Ferrari 296 GT3 #69), 1:19,500


Der von der ersten Position gestartete Aitken konnte seine Führung nach dem Start behaupten und im weiteren Verlauf kontinuierlich ausbauen. Bortolotti hielt Platz zwei, während Engel als Dritter zwei Positionen gut machte. Auf den Rängen vier und fünf folgten dessen Markenkollegen Luca Stolz (Brachbach) und Arjun Maini (IND) vom Mercedes-AMG Team HRT. Nach den Pflicht-Boxenstopps hielten die Top-Fünf ihren Positionen, auch wenn Aitken nach einem etwas langsameren Reifenwechsel ein wenig von seinem Vorsprung einbüßte. Der Brite kontrollierte jedoch die Pace und wurde nach 46 Runden als Erster abgewunken.

Das Duell des Tages lieferten sich der vor dem Rennen noch Gesamtführende Kelvin van der Linde und Porsche-Pilot Thomas Preining (A), der im Zeittraining Schnellster war, aber in der Startaufstellung nach einer Strafe um fünf Plätze zurückversetzt wurde. Van der Linde hatte sich von Platz zehn auf den sechsten Rang vorgearbeitet und dabei auch Preining hinter sich gelassen. Der aktuelle Champion blieb aber dran und attackierte immer wieder. In der 34. Runde schob sich der Österreicher vom Team Manthey EMA schließlich mit einem geschickten Manöver an van der Linde vorbei und wurde Sechster. Auch René Rast (Bregenz), der im BMW M4 GT3 nach einer Rückversetzung vom letzten Startplatz aus ins Rennen gegangen war, konnte den Südafrikaner noch überholen und beendete das Rennen nach einer unglaublichen Aufholjagd als Siebter. Kelvin van der Linde rettete Rang acht vor seinem Bruder Sheldon van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) ins Ziel. Jordan Pepper komplettierte bei seinem DTM-Renndebüt im Lamborghini Team TGI by GRT die Top-Ten.

Mirko Bortolotti: „Ich hätte gern um den Sieg gekämpft, aber Jack Aitken ist heute in seiner eigenen Liga gefahren. Wichtig war, bei dieser Hitze sorgfältig mit den Reifen umzugehen. Mit diesem zweiten Platz bin ich zurück an der Tabellenspitze, besser hätte es auch dank eines super Boxenstopps für uns nicht laufen können.“

Maro Engel: „Das Rennen hat großen Spaß gemacht. Beim Start konnte ich direkt eine Position gut machen und kurz darauf den dritten Platz übernehmen. Es ist mein viertes DTM-Podium in Folge, aktuell läuft es richtig gut. Genauso wollen wir weitermachen.“

Ergebnis, 11. Meisterschaftslauf, Sachsenring (Top-Five)

1. Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing)
2. Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), +1,878 Sekunden
3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward), +3,174 Sekunden
4. Luca Stolz (D/Mercedes-AMG Team HRT), +4,717 Sekunden
5. Arjun Maini (IND/Mercedes-AMG Team HRT), +10,843 Sekunden


DTM: Zusammenfassung 1.Qualifying Sachsenring

Thomas Preining zwar Schnellster, aber nicht auf Pole
Foto: Jens Hawrda

Preining mit neuem Quali-Rekord, Aitken auf der Pole

Thomas Preining hat beim ersten Zeittraining auf dem Sachsenring ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der aktuelle DTM-Champion stellte im Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey EMA mit 1:17,199 Minuten einen neuen Qualifikations-Rekord auf. Der Österreicher wird jedoch wegen seiner dritten Verwarnung beim vergangenen Rennwochenende um fünf Plätze zurückgestuft. Damit geht Ferrari-Pilot Jack Aitken als zweitschnellster Fahrer von der Pole-Position aus in den elften Saisonlauf.

„Ich bin happy, dass wir endlich wieder vorne mitmischen. Für uns ist es mit dem Heckmotor eine große Herausforderung, das linke Vorderrad für die vielen Linkskurven auf die richtige Temperatur zu bekommen. Überholen ist am Sachsenring nicht wirklich einfach, aber mit der richtigen Strategie kann was für uns gehen“, erklärte Preining, der sich als Qualifikationsschnellster drei Zähler sicherte. Der Brite Aitken war mit dem Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing nur 0,089 Sekunden langsamer und steht wegen der Rückversetzung Preinings auf Platz eins. „Ich war mir im ersten Moment nicht sicher, was die Situation rund um Thomas Preining angeht. Umso schöner, dass es für mich die Pole-Position ist. Gerade auf dem engen Sachsenring ist die besonders wertvoll. Bei Temperaturen von rund 45 Grad im Auto werde ich sicherlich ins Schwitzen kommen, aber ich möchte unbedingt meinen dritten Saisonsieg holen“, verriet der 28-Jährige.

Mirko Bortolotti komplettiert als Drittschnellster im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von SSR Performance die erste Startreihe. Es folgen Luca Stolz und Arjun Maini, die beide für das Mercedes-AMG Team HRT antreten. Maro Engel rückt im Mercedes-AMG GT3 auf Rang fünf vor, Preining geht neben ihm als Sechster in das Samstagsrennen auf dem Sachsenring.

Beim ersten Qualifying am Samstagvormittag ließen sich die 20 Fahrer viel Zeit, ehe sie auf der 3,645 Kilometer langen Berg- und Talbahn die Jagd auf die schnellste Runde eröffneten. Dann aber purzelten die Bestmarken. Rund fünf Minuten vor Ende des Zeittrainings knackte Stolz als erster DTM-Pilot an diesem Wochenende die 1:18,000-Minuten-Marke. Nur wenige Sekunden später wurde er durch Bortolotti von der Spitze verdrängt, ehe Preining in seinem fünften Umlauf der neue Qualifikationsrekord gelang. Kurz vor Schluss schob sich Aitken noch auf den zweiten Rang vor. Spitzenreiter Kelvin van der Linde belegte im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Abt Sportsline nur Platz zehn.


Ergebnis Qualifying, 11. Saisonlauf, Sachsenring (top-Five)

  1.     Thomas Preining (A/Manthey EMA), 1:17,199 Minuten
  2.     Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing), +0,089 Sekunden
  3.     Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), +0,139 Sekunden
  4.     Luca Stolz (D/Mercedes-AMG Team HRT), +0,290 Sekunden
  5.     Arjun Maini (IND/ Mercedes-AMG Team HRT), +0,382 Sekunden

Quelle: dtm.com

 

Donnerstag, 5. September 2024

Jordan Pepper feiert DTM-Debüt am Sachsenring

Jordan Pepper ersetzt Christian Engelhart im Lamborghini #63
Foto: Jens Hawrda

Neuzugang in der DTM: Jordan Pepper gibt beim sechsten Tourstopp am kommenden Wochenende (6. bis 8. September) auf dem Sachsenring seine Premiere. Der Südafrikaner ersetzt beim Lamborghini Team TGI by GRT Christian Engelhart, der nach seiner Knie-Operation weiter ausfällt und zuvor bereits von Franck Perera vertreten wurde.

„In der DTM zu fahren“, betont Pepper, „war immer schon ein großes Ziel von mir. Ich bin dankbar, dass ich endlich die Chance bekomme und freue mich auf die Herausforderung.“ Seinen Arbeitsplatz, den Lamborghini Huracán GT3 Evo2 mit der Startnummer 63, kennt Pepper als Werksfahrer des italienischen Sportwagenherstellers aus Sant’Agata Bolognese bestens. Auch mit der Mannschaft rund um Teamchef Gottfried Grasser ist er vertraut: Gemeinsam mit dem Rennstall aus Knittelfeld in Österreich trat der 28-Jährige in der laufenden Saison zweimal in der GT World Challenge an und holte am Nürburgring den Sieg im Endurance Cup.

In der DTM trifft Pepper mit den beiden Brüdern Kelvin und Sheldon van der Linde auf zwei weitere Südafrikaner – aus den Freunden werden am Sachsenring Rivalen auf der Rennstrecke.

Quelle: dtm.com

Zusammenfassung IDM Rennwochenende am Nürburgring

Nebel, Meistertitel und Steilvorlagen in der Eifel

Foto: Jens Hawrda

Viel Nebel, keine Sicht und dadurch ständig veränderte Zeitpläne. Aber das Wetter-Drama in der Eifel konnte die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) bei ihrem Comeback auf dem Nürburgring nicht ausbremsen. An zwei Tagen hatten alle Klassen stundenlang im Nebel gestochert und etliche Trainings fielen aus. Aber als die Schleier weniger wurden und sich sogar die Sonne ihren Weg durch die Wolken bahnte, gab es für die Fahrer in den Prädikats- und Cup-Klassen kein Halten mehr. Es ging um den Endspurt vor dem Finale in Hockenheim in drei Wochen. In der Top-Klasse IDM Superbike fuhr Ilya Mikhalchik auf BMW vorzeitig zum Titelgewinn.

Die Superbikes rollten am Sonntag bei blendenden Bedingungen am Fuße der Nürburg auf die Strecke. Sollte das ein Traumtag für den 28-jährigen BMW-Fahrer Ilya Mikhalchik werden, an dem er vorzeitig den Titel gewinnt? Sein einzig verbliebener Konkurrent war Honda-Titelverteidiger Florian Alt. Doch dieser machte sich nach seinem verhängnisvollen Sturz vor zwei Wochen in Assen, bei dem er tiefe Fleischwunden in der rechten Hand erlitt, kaum noch Hoffnungen. Doch kampflos aufgeben wollte er nicht. Nur in der Startaufstellung gab er dann zu: „Ich habe Schmerzen wie Sau, aber ich probiere es.“ Mikhalchik gewann das Rennen, nachdem er sich einen erbitterten Kampf mit dem estnischen BMW-Kollegen Hannes Soomer geliefert hatte. Dritter wurde Toni Finsterbusch (BMW). Auf dem Podium standen ein Ukrainer, ein Este und ein Deutscher.. Alt kam trotz seiner lädierten Hand bravourös als Fünfter ins Ziel.

Im zweiten Lauf musste Mikhalchik unter den Top 13 im Ziel ankommen. Der Titel wurde ihm fast auf dem Silbertablett serviert. Er musste nur noch zugreifen. Nach 18 Runden über 3,618 Kilometer stand es endgültig fest: Der 28-jährige Ukrainer ist vorzeitig IDM-Champion in der Topklasse und das zum vierten Mal. Mikhalchiks Lebensgefährtin Milana, Mutter Ludmilla, die Tante und sogar die Oma waren auf den Nürburgring gekommen, um ihren persönlichen Superstar zu feiern, der nach seinem großen Triumph mit der blau-gelben Flagge der Ukraine zur Siegerehrung ins Fahrerlager zurückkehrte. Nur zu gerne hätte er den Erfolg mit einem weiteren Sieg gekrönt, doch diesen schnappte sich Hannes Soomer. Der Este trug sich als neuer Sieger in die Historie der IDM Superbike ein. Ein entfesselter Lorenzo Zanetti, der sich die Gegner gleich im Doppelpack schnappte, wurde Dritter. Der Italiener schlüpfte in den letzten Runden mit seiner Ducati an Finsterbusch vorbei und verhinderte damit eine Komplettbesetzung durch BMW, wie im ersten Lauf. Florian Alt kam als Fünfter ins Ziel und hatte höllische Schmerzen in der Hand. Aber das ist Florian Alt: Aufgeben ist kein Thema.

In der IDM Supersport gewann Twan Smits (Yamaha) beide Rennen. Für den Titelkampf ist es zu spät, aber der noch aktuelle Vizemeister zeigte, dass die Konkurrenz trotz seiner durchwachsenen Saison immer mit ihm rechnen muss. Dirk Geiger eroberte zwei zweite Plätze auf Honda und fuhr damit das bisher beste Wochenendergebnis für den Hersteller ein. Und „Lucky Luc“ Luca Göttlicher war nach dem ersten Rennen vom elften Startplatz aus als Dritter aufs Podium geprescht.

Der Meisterschaftsführende Andreas Kofler (Yamaha) kam in der Eifel nicht zum Zug. Im zweiten Rennen versiebte er den Start. Das war ungewöhnlich, denn eigentlich ist der Österreicher für seine Blitzstarts bekannt. Dass Smits und Geiger vor ihm waren, störte ihn hinsichtlich der Gesamtwertung herzlich wenig, denn beide spielen im Titelkampf keine Rolle für ihn. Kofler musste lediglich aufpassen, dass sein direkter Rivale Luca de Vleeschauwer (Triumph) hinter ihm blieb. Und dem war auch so. Der dritte Platz ging diesmal an Daniel Blin (Ducati), aber das war reine Schadensbegrenzung. Der Pole war im ersten Lauf gestürzt. Der Airbag in der Lederkombi ging auf. Blin konnte die Auslaufzone körperlich unbeschadet verlassen. Statistisch warf ihn der Vorfall dagegen endgültig aus dem Titelkampf und Lennox Lehmann (Yamaha) ist in der Gesamtwertung auch noch an ihm vorbeigezogen und neuer Gesamt-Dritter.

Einen spannenden Schlagabtausch lieferten sich auf dem Nürburgring in der Supersport 300 die Teamkollegen aus dem Hause Freudenberg KTM-PALIGO Racing. Im ersten Lauf setzte Phillip Tonn seine Siegesserie mit dem dritten Triumph fort, die er zuvor in Assen mit einem Doppelsieg begonnen hatte. Der Deutsche schien seinen Durchbruch endlich geschafft zu haben und ließ Ruben Bijman und Oliver Svendsen auf den Rängen zwei und drei zurück. Svendsen verlor jedoch nachträglich seinen Podestplatz durch eine  Strafe an den Niederländer Dylan Czarkowski (Yamaha) und wurde somit Vierter. Im zweiten Rennen antwortete der Däne prompt auf diesen Rückschlag und sicherte sich den Sieg vor Bijman und Tonn. Mit diesem Erfolg baute Svendsen seine Führung in der Meisterschaft aus und fährt mit einem komfortablen Vorsprung von 30 Punkten zu den letzten beiden Rennen.
Atemberaubende Kämpfe in allen Prädikatsklassen und Cups hielten die zahlreichen Zuschauer bei Laune, die ins Paddock strömten. Vom 20. bis 22. September 2024 findet auf dem Hockenheimring das große  Saisonfinale statt.