Sonntag, 11. September 2022

Marc Hessel rudert im BMW zum Sieg im DTM Classic Cup

  • Regen in Spa-Francorchamps: Herausforderung für Mensch und Material
  • Markenvielfalt auf dem Podium: BMW vor Ford und Mercedes-Benz
  • Achter Saisonlauf der historische Tourenwagen am Sonntag um 16:15 Uhr

R. Scheer, M. Hessel, K. Koppejan (l-r) © DTM

Regennasser Asphalt, intensive Gischt-Fontänen, und all das auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken überhaupt, dem Circuit de Spa-Francorchamps – eine echte Herausforderung für Mensch und Material im DTM Classic Cup. In einer spannenden Entscheidung setzte sich schließlich Marc Hessel durch. Der ehemalige BMW-Junior und Meisterschaftsdritte der DTM 1987 ruderte förmlich mit dem BMW 320is zum Sieg im siebten Saisonrennen zum DTM Classic Cup, der Rennserie für Tourenwagen aus den Jahren 1984 bis 2007 auf der hochkarätigen DTM-Plattform. Der Markenmix auf dem Podium erinnerte an die Achtzigerjahre der Traditionsserie DTM: Neben Hessel mit BMW schaffte es Ronny Scheer im Ford Sierra Cosworth RS500 auf den zweiten Platz und Ko Koppejan brachte seinen Mercedes-Benz 190E 2.5 Evo als Dritter ins Ziel. Unter schwierigen Witterungs-Bedingungen zeigten die Classic-Piloten eine beachtliche Fahrzeugbeherrschung. Mit Fingerspitzen-Gefühl am Volant und manchmal auch mit hektischen Lenkbewegungen gaben alle Fahrer, ganz gleich ob Ex-Profi oder Amateur, eine bemerkenswerte Kostprobe ihres Könnens.

Erst nach zwei Runden hinter dem Safety-Car wurde das Rennen freigegeben. Marc Hessel übernahm sofort die Führung und verwies Yannik Trautwein, der mit einem BMW 320is nach STW-Reglement souverän die Pole-Position erkämpft hatte, auf Rang zwei, verfolgt von Moritz Horn im Alpina M3. Das Duell Hessel gegen Trautwein war nur von kurzer Dauer, dann konnte sich der ehemalige DTM-Pilot durchsetzen. Dahinter rückte Ronny Scheer an die zweite Position vor. Der Samstagssieger vom Saisonauftakt auf dem Lausitzring versuchte immer wieder, die enorme Leistung seines „Cossie“ auszuspielen, um Hessel unter Druck zu setzen. So gelang es ihm, dank überschüssiger Geschwindigkeit mehrfach, auf der Bergauf-Passage an Hessel vorbeizuziehen. So war es auch in der letzten Runde, als Scheer die finale Attacke startete. Er zog erneut vorbei, aber Hessel gab alles, um in Blanchimont schließlich den Spieß wieder umzudrehen und den Sieg ins Ziel zu bringen.

Vor allem Leopold Prinz von Bayern freute sich als Co-Kommentator am TV-Mikrofon über den Sieg des schmal gebauten BMW 320is, fieberte bis zur Zieldurchfahrt mit und würdigte die Leistungen der Piloten bei diesen schwierigen Bedingungen. Im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag (Rennstart um 16:05 Uhr MESZ, live via tv.dtm.com) wird DTM-Legende „Poldi“ das Volant des BMW aus dem Team von 2.0 Automotive übernehmen und seinem Teamkollegen nacheifern. Mercedes-Benz-Fahrer Koppejan (NLD) fuhr ebenfalls ein beherztes Rennen und schwamm von ganz hinten nach vorne auf Rang drei, vor Horn und Trautwein. Der zweimalige DTM-Vizemeister Olaf Manthey wurde im BMW 635 CSi Sechster und verteidigte damit seine Spitzenposition in der Punktetabelle des DTM Classic Cup. Der Sechser-BMW aus dem Jahr 1984 wird am Sonntag von Mantheys Teamkollegen Jürgen Adi Schumann pilotiert. Ein BMW-Quartett mit Rene Ruch (SUI), Mark Verhaegh (NLD), Reinier van Abbe (NLD) und Albrecht Kamenzin (GER) komplettierte die Top Ten.



Daniel Gregor holt ersten Porsche-Sieg in der DTM Trophy

  • Premierensieg für das 16 Jahre alte Talent aus dem KÜS Team Bernhard
  • Theo Oeverhaus Zweiter – Thiago Vivacqua erobert in der letzten Runde Rang drei
  • Tabellenführer Tim Heinemann büßt als Neunter an Vorsprung ein

DTM Trophy: erster Sieg für Daniel Gregor, erster Sieg für Porsche © DTM

Erster Sieg für Porsche in der Talentschmiede DTM Trophy: Im 718 Cayman gewann der erst 16-jährige Daniel Gregor (GER) das neunte Saisonrennen auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps. Auch für den Schüler aus dem KÜS Team Bernhard von Teamchef Timo Bernhard war es der erste Sieg in der Rennserie mit seriennahen GT-Sportwagen auf der hochkarätigen DTM-Plattform. Hinter Gregor belegte der ein Jahr ältere Theo Oeverhaus (GER) im Walkenhorst BMW den zweiten Rang, der Brasillianer Thiago Vivacqua holte sich im Hei Audi in der letzten Runde noch den dritten Platz. Der Circuit de Spa-Francorchamps verlangte den jungen Fahrern auf regennassem Asphalt alles ab, doch die Nachwuchspiloten meisterten die Herausforderung mit Bravour.

Daniel Gregor übernahm bereits bei der Freigabe des Rennens zu Beginn der zweiten Runde hinter dem Safety-Car sofort das Zepter und sollte den Gegnern im weiteren Verlauf der insgesamt zwölf Umläufe auf der 7,004 Kilometer langen Berg- und Talbahn nicht den Hauch einer Chance lassen. Seine beiden direkten Verfolger, der von der Pole-Position gestartete Theo Oeverhaus und Aston-Martin-Fahrer Nick Hancke (GER, Speed Monkeys), konnten nur in der Anfangsphase das Tempo von Daniel Gregor mitgehen, der zuletzt am Nürburgring als Zweiter und Dritter gleich zweimal auf dem Podium gestanden hatte. Oeverhaus, der am Nürburgring erstmals in der DTM gestartet war, brachte den zweiten Platz sicher nach Hause und hatte im Ziel 4,713 Sekunden Rückstand auf Gregor. Hancke dagegen geriet in der Schlussphase unter enormen Druck von Audi-Pilot Thiago Vivacqua (Heide-Motorsport). Der Brasilianer klebte Hancke förmlich an der Heckstoßstange und rang ihn schließlich in der letzten Rennrunde mit einem sehenswerten Manöver in der S-Kurve "Fagnes" nieder.

Vivacqua bildete zu Rennbeginn eine Dreiergruppe mit Gregors australischem Teamkollegen Ricky Capo sowie Toyota-Pilot Tim Heinemann (GER, Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring-Racing), der als Gesamtführender der DTM Trophy nach Belgien gereist war. Während Porsche-Fahrer Capo (AUS) letztlich hinter Hancke als Fünfter über den Zielstrich fuhr, ging es für Heinemann im weiteren Rennverlauf nach hinten. Der DTM-Trophy-Champion von 2020 war in den letzten Runden des Rennens in ein spektakuläres Duell mit seinem niederländischen Titelrivalen Colin Caresani im Project 1 BMW und dem Franzosen Edouard Cauhaupé im BWT Mücke Mercedes-AMG verwickelt. Heinemann behauptete sich lange gegen seine Kontrahenten, doch nach einem atemberaubenden Rad-an-Rad-Duell, das sich über eine halbe Runde hinzog, musste der Toyota-Fahrer seine beiden Gegner ziehen lassen. In der letzten Runde gab Heinemann noch eine weitere Position an Caresanis Teamkollegen Louis Henkefend (GER) ab und kam somit als Neunter ins Ziel. Mit 153 Punkten geht Heinemann auch am Sonntag ins zweite Rennen (Rennstart: 15:15 Uhr MESZ), Caresani ist mit 118 Zählern Zweiter vor Oeverhaus (97).


Samstag, 10. September 2022

DTM in Spa-Francorchamps: Porsche-Festspiele mit Sieg für Olsen und Platz drei für Preining

  • DTM-Rookie Dennis Olsen sicherte sich seinen ersten Sieg
  • Amtierender DTM-Champion Maximilian Götz zurück auf dem Podium
  • Lokalmatadoren Vanthoor und Muth ohne Punkte am Samstag

D. Olsen (NOR), SSR Performance Porsche  © DTM

Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich Dennis Olsen im SSR Performance Porsche den ersten Triumph in seiner noch jungen DTM-Karriere. Der Norweger konnte im Qualifying am Morgen mit einer Zeit von 2:30,488 Minuten den besten Startplatz einfahren. Für Olsen ist es nach zwei zweiten Plätzen am Norisring sowie am Nürburgring der langersehnte erste DTM-Sieg. Platz zwei und drei auf dem Podium ergatterten der amtierende DTM-Champion Maximilian Götz (GER, Mercedes-AMG Team WINWARD) und Markenkollege Thomas Preining (KÜS Team Bernhard). Götz startete auf Platz vier und konnte über eine Renndistanz von 50 Minuten plus eine Runde zwei Plätze gut machen. Es ist sein erstes Podium in dieser Saison. Der Österreicher Thomas Preining hatte mit einem guten Qualifying-Ergebnis als Zweitschnellster gute Chancen auf den Sieg, jedoch fiel er nach einer Berührung in der Startrunde kurzfristig auf Platz neun zurück, um doch noch Rang drei zurückzuerobern. Das zweite DTM-Rennen in Spa-Francorchamps wird am Sonntag um 13:30 Uhr MESZ gestartet.

Sieger Dennis Olsen: „Ich bin super, super glücklich! Wir haben das ganze Jahr so ​​hart dafür gearbeitet. Am Anfang war es so hart, aber seit Norisring bis jetzt ist es ein guter Trend, und wir haben definitiv das Potenzial. Endlich haben wir den Sieg geholt. Es fühlt sich mega gut an.“

Für Lucas Auer war es ein besonders dramatisches Rennen. Von Platz drei gestartet, fiel er durch einen verpatzten Boxenstopp zunächst aus den Punkterängen raus. Stark zurückgekämpft, endete der Samstag für ihn jedoch vorzeitig. In der 16. Rennrunde hatte der Österreicher einen Reifenschaden und musste sein Auto nach einem Duell mit Teamkollege Maximilian Götz in der Box abstellen. Nach dem vergangenen Rennen am Nürburgring war Auer als Dritter der Fahrerwertung angereist, mit seinem Ausfall im Samstagrennen in Belgien ist er in der Meisterschaft auf Platz fünf zurückgefallen.

Auch die Lokalmatadoren Laurens Vanthoor und Esteban Muth waren an ihrem ersten Heimrennen nicht vom Glück gesegnet. Porsche-Werksfahrer Vanthoor (SSR Performance) startete von einem aussichtsreichen fünften Platz ins Rennen. Er touchierte jedoch bei der Boxenausfahrt die Boxenmauer und beschädigte seinen Boliden so stark, dass auch er sein Rennen frühzeitig beenden musste. Esteban Muth verpasste im Walkenhorst BMW auf Rang 13 die Punkteränge.

Tabellenführer Sheldon van der Linde (RSA, Schubert BMW) konnte als Zwölfter ebenfalls nicht in die Punkte fahren, bleibt aber mit 110 Punkten in der Fahrerwertung vorne. Verfolger Mirko Bortolotti (GRT Lamborghini) startete von Platz 20, machte zwölf Plätze gut und wurde schließlich Achter. Damit sicherte sich der Italiener vier Punkte. Mit nunmehr 93  Zählern fiel er jedoch auf den dritten Tabellenrang zurück. Im Titelkampf ist der dreimalige Champion René Rast (93, ABT Audi) nach seinem vierten Platz im Rennen auf Rang zwei vorgerückt, Rennsieger Olsen (87) ist neuer Vierter.


Erste Pole für Porsche in der DTM

Olsen Schnellster im Nassen

Dennis Olsen (Porsche) holt Pole fürs Samstagsrennen in Spa
Foto: Jens Hawrda

Erstmals steht ein Porsche auf der Pole-Position in der DTM. Im Zeittraining für das Samstagsrennen auf dem Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps fuhr der Norweger Dennis Olsen im 911 des Teams SSR Performance in 2:30,488 Minuten die Bestzeit aller DTM-Fahrer. Mit Platz zwei für Thomas Preining (AUT, KÜS Team Bernhard), der auf regennasser Strecke 0,146 Sekunden Rückstand hatte, ist sogar die komplette erste Startreihe für das Rennen (Start um 13.30 Uhr, live auf ProSieben ab 13.00 Uhr) für Porsche.

„Ich bin sehr happy“, sagte Olsen. „Als ich heute in der Früh aufwachte, sah ich, dass es nass war. Somit gab es für alle ein neues Szenario. Wir haben das Beste daraus gemacht. Der Porsche ist traditionell stark im Nassen. Jetzt müssen wir versuchen, das im Rennen umzusetzen. Ein Sieg wäre natürlich toll, die Ausgansposition ist schon mal gut.“

Hinter den Porsche von Olsen und Preining stehen die beiden WINWARD Mercedes-AMG von Lucas Auer und Titelverteidiger Maximilian Götz in der zweiten Startreihe. Dahinter Lokalmatador Laurens Vanthoor im zweiten SSR Porsche auf Rang fünf und Maro Engel im Gruppe M Mercedes-AMG auf Startplatz sechs, gefolgt von David Schumacher, der, ebenfalls mit einem WINWARD Mercedes, auf Position sieben sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis in der DTM erreichte.

Kelvin van der Linde drehte sich zur Halbzeit des Trainings einmal ins Kiesbett der doppelten Linkskurve, konnte aber im ABT Audi das Qualifying fortsetzen und war auf Rang acht bester Audi-Fahrer. Norisring-Sonntagssieger Felipe Fraga im Red Bull AF Corse Ferrari und Nico Müller im Team Rosberg Audi komplettierten die Top Ten. Bester BMW-Fahrer war Marco Wittmann auf Platz 17, Tabellenführer Sheldon van der Linde kam nicht über Rang 22 hinaus. Clemens Schmid war auf Position 19 schnellster Lamborghini-Fahrer.

Quelle: dtm.com

Freitag, 9. September 2022

Porsche-Fahrer Thomas Preining startet mit Tagesbestzeit ins DTM-Wochenende in den Ardennen

  • Wechselnde Bedingungen in Belgien: Porsche-Fahrer in beiden DTM-Trainings vorne
  • Lokalmatador Esteban Muth mit besonderem Fahrzeugdesign von Prinzessin Delphine
  • DTM Trophy: Jacob Riegel im Speed Monkeys Aston Martin in letzter Minute zur Bestzeit

Thomas Preining
Foto: Jens Hawrda

Mit Thomas Preining (AUT, KÜS Team Bernhard) und Lokalmatador Laurens Vanthoor (BEL, SSR Performance) war in beiden Trainingssitzungen der DTM auf dem Circuit de Spa-Francorchamps am Freitag jeweils ein Porsche-Fahrer vorne. Preinings Zeit von 2:17,786 Minuten im zweiten Freien Training bedeutete die Tagesbestzeit der 27 Weltklassefahrer der DTM auf der 7,004 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke in den belgischen Ardennen, Austragungsort für das sechste und drittletzte Rennwochenende der aktuellen Saison.

Unmittelbar vor dem Start des ersten Freien Trainings wurde in der Box des Teams Walkenhorst Motorsport der BMW M4 des belgischen Fahrers Esteban Muth präsentiert. Bei seinem Heimspiel startet Muth mit einem speziellen Design auf seinem Rennwagen, das von der belgischen Prinzessin Delphine de Saxe-Cobourg entworfen wurde. Die Prinzessin enthüllte das Auto zusammen mit dem Fahrer, dem die prominente Unterstützung aus dem belgischen Königshaus offensichtlich half: Im zweiten Training erreichte Muth mit Rang acht seine bislang beste Platzierung in diesem Jahr. Auch sein Landsmann Laurens Vanthoor zeigte sich in guter Verfassung: Im ersten Training war er im SSR Porsche Schnellster, das zweite Training beendete er auf Rang drei hinter Norisring-Sieger Thomas Preining und Nürburgring-Sonntagssieger Luca Stolz (GER, HRT Mercedes-AMG). Schnellster BMW-Pilot war Philipp Eng (AUT, Schubert Motorsport), schnellster Audi-Pilot Nico Müller (SUI, Team Rosberg). Tabellenführer Sheldon van der Linde (RSA) landete im Schubert BMW im Nachmittagstraining auf Rang neun, sein ärgster Verfolger, Mirko Bortolotti (ITA), war am Mittag im GRT Lamborghini Drittschnellster gewesen.

„Ein guter Start ins Wochenende“, freute sich Thomas Preining. „Es gibt sicher noch ein oder zwei Punkte, in denen wir uns für Samstag verbessern können, aber grundsätzlich ist das eine Superbasis. So kann es weitergehen.“

DTM Trophy: Jacob Riegel im Speed Monkeys Aston Martin Schnellster

In der Talentschmiede DTM Trophy bestimmten die Porsche-Fahrer ebenfalls lange Zeit das Tempo. Im nassen ersten Freien Training gab es eine Doppelspitze der beiden Fahrer des KÜS Team Bernhard mit der Bestzeit von 2:39,493 Minuten für den 16-jährigen Daniel Gregor (GER), der 0,748 Sekunden schneller war als sein Teamkollege Ricky Capo (AUS). Es folgten Marc de Fulgencio (ESP, FK Performance BMW) und Rodrigo Dias Almeida (MOZ, BWT Mücke Mercedes-AMG). Im zweiten Training war es weitgehend trocken, so dass die Rundenzeiten fast sechs Sekunden niedriger lagen. Einmal mehr sorgten Gregor und Capo lange Zeit für eine Doppelführung des KÜS Team Bernhard, aber in der Schlussphase war es Jacob Riegel (GER), der im Aston Martin des Teams Speed Monkeys in 2:33,376 Minuten die Tagesbestzeit herausfuhr. Gregor und Capo folgten auf den Positionen zwei und drei vor einem Quartett von BMW-Fahrern mit Theo Oeverhaus (GER, Walkenhorst Motorsport), Colin Caresani (NED, Project 1), Marc de Fulgencio und Louis Henkefend (GER, Project 1).