Donnerstag, 2. Mai 2019

DTM startet in Hockenheim mit Turbo-Power in eine neue Ära

  • Neuling Aston Martin tritt ab Saisonstart mit vier Autos an
  • Berger: „Extrem schwer zu sagen, wer die Nase vorn hat“
  • SAT.1 berichtet live, Highlights bei SPORT1
Foto: dtm.com

Die DTM macht Druck: Mit Turbo-Power und einer neuen Automobilmarke bricht die Rennserie am Wochenende in Hockenheim (3.–5. Mai) in eine neue Ära auf. Die 33. Saison der Tourenwagen-Serie steht im Zeichen der neuen Vierzylinder-Turbomotoren, des Einstiegs von Aston Martin und des ersten Kundenteams seit Jahren, der Rückkehr der Traditionstrecke Zolder in den DTM-Kalender sowie gleich fünf hoffnungsvollen Rookies. „Endlich steht wieder der Sport im Vordergrund“, freut sich Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR, nach einer intensiven Vorbereitszeit auf das erste von neun DTM-Wochenenden 2019. „Angesichts des neuen Reglements ist es extrem schwer zu sagen, wer die Nase vorn haben wird.“

Eine bemerkenswerte Leistung hat Neuling Aston Martin bereits vor dem Saisonstart hingelegt. R-Motorsport, das Schweizer Unternehmen, das unter exklusiver Lizenz des britischen Luxus-Sportwagenbauers mit dem Aston Martin Vantage DTM Neuland betritt, wird bereits in Hockenheim mit vier Autos antreten. Dies war bis zuletzt offen. Dank eines wahren Kraftakts beim Aufbau der Fahrzeuge können die erfahrenen Paul Di Resta (GBR) und Daniel Juncadella (ESP) sowie die Neulinge Ferdinand von Habsburg (AUT) und Jake Dennis (GBR) allesamt im badischen Motodrom antreten.

Fünf Youngster geben ihr DTM-Debüt

Damit kommt es in Hockenheim zum Debüt von gleich fünf DTM-Neulingen. Neben von Habsburg und Dennis kämpfen die Südafrikaner Sheldon van der Linde (BMW) und Jonathan Aberdein sowie Pietro Fittipaldi (beide Audi) erstmals um DTM-Punkte. Der Brasilianer Fittipaldi, Testfahrer beim Formel-1-Team Haas, ist Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi.

Mit Aberdein und Fittipaldi bildet das neue Audi-Kundenteam WRT ein vielversprechendes Juniorteam. In den sechs Audi-Werkswagen sitzen altbewährte Kräfte: die früheren Champions René Rast und Mike Rockenfeller (beide GER) sowie Nico Müller (SUI), Loïc Duval (FRA), Robin Frijns (NED) und Jamie Green (GBR). Ein starkes Sextett kann auch BMW vorweisen: Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock, der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (beide GER), Ex-Meister Bruno Spengler (CAN), Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE) und van der Linde.

„Cooler Turbo-Sound“

Wittmann kann es kaum erwarten: „Ich freue mich, dass wir mehr Leistung haben. Wir Fahrer spüren es – und es ist für die Fans von außen sichtbar. Der Turbo-Sound der Autos ist sehr cool, wir können uns alle auf einen tollen Auftakt freuen.“ Aston-Martin-Fahrer Juncadella: „Wir müssen realistisch sein. Wir haben ein Auto, das in kurzer Zeit entwickelt und aufgebaut worden ist, deshalb müssen wir noch einiges testen und verstehen. Am ersten Rennwochenende schaue ich noch nicht so viel auf die Resultate. Aber ich bin Rennfahrer und will natürlich immer gewinnen.“

Der aktuelle DTM-Champion Gary Paffett schaut derweil in aller Stille aus der Ferne zu. Der Brite ist nach dem Ausstieg von Mercedes zum Ende der vergangenen Saison in die Formel E gewechselt. „Die DTM spielt eine besondere Rolle in meinem Leben. 2019 wagt sie eine Zäsur – mit einem neuen technischen Reglement. Wie die neuen Kräfteverhältnisse ausfallen werden, wird aus meiner neuen Rolle als DTM-Fan sicher aufregend zu erleben sein.“

Mehr Leistung, weniger Abtrieb

Die signifikanteste Neuerung an den insgesamt 18 Renntourenwagen ist der Motor. Die neuen, effizienten Vierzylinder-Turboaggregate mit zwei Litern Hubraum leisten rund 610 PS und 650 Nm Drehmoment. Das zulässige Leergewicht der Autos wurde auf 986 Kilogramm abgesenkt. Gegenüber den Vorjahresautos sind die DTM-Renner der Generation 2019 rund drei Sekunden pro Runde schneller. Die Fahrer müssen ihren Fahrstil ändern, nicht zuletzt, da ein neuer Heckflügel in Verbindung mit einem geänderten Heckdiffusor sowie neuer Frontpartie für weniger aerodynamischen Abtrieb sorgen.

Der Effekt ist gewünscht – die Autos sollen für die Fahrer eine größere Herausforderung darstellen. Aus diesem Grund wurde auch das sogenannte Vorspannen der Autos kurz vor dem Start durch Arretierung der Bremse abgeschafft. Es kommt auf eine kurze Reaktionszeit und den geübten Umgang mit der Kupplung an. „Der Start wird eine der größten Herausforderungen für uns Fahrer“, sagt Audi-Pilot Rockenfeller. „Für mich ist es noch ein große Baustelle, die ich hoffentlich schnell in den Griff bekomme.“

Neu im Kalender: Zolder, Assen – und Fuji als Zugabe

Der DTM-Kalender weist gegenüber 2018 zwei neue Rennstrecken auf: Zolder und Assen. „Back to the roots“ heißt es Ende Mai im belgische Zolder, wo 1984 das erste Rennen der DTM-Historie ausgetragen wurde. Die Geburtsstätte der DTM zählte in den 80er- und 90er- Jahren zum Inventar der DTM. Zum ersten Mal gastiert die DTM im niederländische Assen. Die anspruchsvolle Rennstrecke ist seit Jahren fester Bestandteil des MotoGP-Kalenders.

Im November erhalten Race-Fans eine Zugabe der besonderen Art. Auf dem Fuji Speedway tragen DTM und die japanische SUPER-GT-Serie ein gemeinsames Non-Championship-Event aus. Bereits beim Saisonfinale der DTM in Hockenheim werden SUPER-GT-Fahrzeuge außerhalb der Wertung im DTM-Rennen teilnehmen. 2019 stellt den vorläufigen Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen DTM und SUPER GT dar. Die Autos beider Serien basieren auf dem gemeinsam erarbeiteten „CLASS 1“-Reglement. In Hockenheim inszenieren Aston Martin, Audi, BMW, Honda, Lexus und Nissan ein historisches Gipfeltreffen.

Die neue W Series: fester Bestandteil des Rahmenprogramms

Ein erstarktes Rahmenprogramm hat die DTM 2019 aufzubieten. An den ersten sechs Rennwochenenden der Saison trägt die neue W Series, in der ausschließlich junge Frauen antreten und gefördert werden, ihre Rennen aus. Ebenfalls sechs Mal sind die beliebten Porsche Markenpokale aus Deutschland, Benelux und Frankreich. Die Tourenwagen Classics sind bei fünf DTM-Veranstaltungen zu Gast. Dazu kommen weitere Rahmenrennen

Abseits der Rennstrecke hat die DTM auch 2019 viel zu bieten. Fans erwartet im Fan-Village ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Fahrerauftritten auf der Fanbühne, Autogrammstunden und Food-Trucks. Bei Pit-View und Pit-Walk lassen sich die DTM-Teams bei der Arbeit aus nächster Nähe über die Schulter schauen. Der Zugang zum Fahrerlager ist erstmals in allen Ticketkategorien im Eintrittspreis inklusive (solange der Vorrat reicht). Highlight des Unterhaltungsprogramms bildet ein Konzert am Samstagabend. An jedem Rennwochenende wird es ein Konzert im Fan-Village geben. Der Zutritt ist für alle Ticketinhaber frei. Den Anfang macht in Hockenheim DJ Antoine.

SAT.1 und SPORT1 berichten von der DTM

SAT.1 geht in die zweite Saison als exklusiver Live-TV-Partner der DTM in Deutschland. An jedem Rennsamstag und -sonntag starten die Live-Übertragungen um 13:00 Uhr (Brands Hatch 14:00 Uhr). Die Moderatoren Andrea Kaiser und Matthias Killing, die beiden früheren DTM-Fahrer Timo Scheider und Martin Tomczyk sowie Kommentator Edgar Mielke sind  auch 2019 vor Ort für ran racing im Einsatz. SPORT1 berichtet von beiden Läufen eines Rennwochenendes jeweils sonntags in halbstündigen Zusammenfassungen. Zum Saisonauftakt in Hockenheim am kommenden Wochenende gibt es die Höhepunkte der beiden Rennen am Sonntag, 5. Mai, ab 22:00 Uhr zu sehen.


Dieter Gass: „In der DTM können sich die Fans auf superspannenden Rennsport freuen“

  • Interview mit Audi-Motorsportchef Dieter Gass
  • Gass über die neue Turbo-Ära der DTM

Dieter Gass
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 

Am Wochenende (4./5. Mai) beginnt auf dem Hockenheimring die neue DTM-Saison. Audi-Motorsportchef Dieter Gass über die neue Turbo-Ära der DTM, den Einstieg von Aston Martin und die Internationalisierung der Serie. 

Warum sollten Motorsport-Fans heiß sein auf die DTM 2019?
In der DTM können sich die Motorsport-Fans grundsätzlich und auch 2019 wieder auf superspannenden Rennsport freuen. Durch den Einsatz leistungsstärkerer Motoren sowie der Teilnahme von Aston Martin wird das sicher noch einmal auf ein neues Niveau gehoben.

Was ändert sich durch die Turbomotoren?
In erster Linie ändert sich, dass wir einen Turbomotor mit rund 100 PS mehr Leistung haben. Gleichzeitig ist sehr wichtig: Wir fahren in der DTM jetzt mit einem Vierzylinder-Turbomotor, einem Hocheffizienz-Motor also, wie wir ihn in unterschiedlichen Leistungsstufen auch in sehr vielen unserer Serienfahrzeuge verwenden. Unsere Fahrer sind vom Motor seit dem ersten Test total begeistert. Für sie ist die Mehrleistung deutlich spürbar. Der damit verbundene höhere Reifenverschleiß, vor allem bei den Antriebsrädern an der Hinterachse, wird fahrerisch besonders herausfordernd.

Die DTM setzt bewusst auf effiziente Turbomotoren und damit weiter auf die Verbrennungstechnologie. Warum?
Das ist ein erster Schritt. Wir führen mit der ITR gemeinsam längst Diskussionen, wie es von hier aus weitergehen wird. Natürlich müssen wir die Kosten immer im Fokus haben. Aber wir setzen uns durchaus mit Themen auseinander wie zum Beispiel der Einführung synthetischer Kraftstoffe und Hybrid-Technologie.

Müsste die DTM nicht elektrisch werden?
Unser werkseitiges Motorsport-Programm steht ganz bewusst auf zwei Säulen: Die Formel E unterstützt die Elektromobilität, die DTM moderne, hocheffiziente Verbrennungsmotoren, wie sie in der Class 1 ab 2019 zum Einsatz kommen. Stand jetzt wird Audi auf absehbare Zeit mehr Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verkaufen als mit Elektroantrieb. Deshalb macht eine Rennserie mit modernen Verbrennungsmotoren durchaus Sinn. In der DTM nutzen wir ab sofort einen 2.0 TFSI-Motor. Dieses Motorenkonzept ist bei Audi weltweit in vielen Serienmodellen und Leistungsstufen im Einsatz und eine wichtige Säule zur Reduzierung der Flottenemissionen.

Wie intensiv ist beim neuen Turbomotor für die DTM der Austausch zwischen Motorsport und Serie, der Audi traditionell sehr wichtig ist?
Das war für uns ein ganz entscheidender Grund, weshalb wir uns für den Turbomotor in der DTM starkgemacht haben. Beim neuen Class-1-Reglement geht es um Effizienz und Leichtbau – beides Themen, die auch im Alltag überaus wichtig sind. Wir zeigen im Rennsport Wege auf, die sich hoffentlich auch in künftigen Serienmodellen wiederfinden werden. In der Formel E genauso wie in der DTM.

Mit dem WRT Team Audi Sport startet 2019 erstmals wieder ein Kundenteam in der DTM. Was erwarten Sie von der belgischen Mannschaft?
WRT ist ein hochprofessionelles Team, das über Jahre im Audi-Kundensport schon viele Erfolge gefeiert hat. WRT möchte nun den nächsten Schritt machen und sich auf ein höheres Niveau begeben. Ich weiß, dazu sind sie in der Lage, und erwarte mir durchaus die ein oder andere positive Überraschung. Denn sie erhalten dasselbe Material wie unsere Werksteams – ganz ähnlich übrigens wie unser Formel-E-Kundenteam Envision Virgin Racing, das in der Formel E beim dritten Einsatz gleich ein Rennen gewonnen hat.

Wie schätzen Sie Aston Martin ein?
Die Teilnahme dieses internationalen Premiumherstellers tut der gesamten Serie sehr gut. Ich gehe davon aus, dass Aston Martin sich auf Augenhöhe präsentieren wird.

Worauf dürfen sich die Fans beim für 2019 geplanten ersten gemeinsamen Rennen der DTM und der Super GT Ende November in Japan freuen?
Das wird ein Superspektakel, wenn wir mit sechs Herstellern (Aston Martin, Audi, BMW, Honda, Lexus und Nissan) und über zwanzig Autos am Start stehen werden. Das gibt ein motorsportliches Feuerwerk. Auch der Gaststart der japanischen Hersteller beim DTM-Finale in Hockenheim wird sehr interessant.

Wie viel stärker soll die Zusammenarbeit mit den Japanern nach 2019 und die Internationalisierung der DTM überhaupt werden?
Wir haben Interesse an einer weiteren Internationalisierung. Eine solch hochwertige Meisterschaft wie die DTM nur in Deutschland, das ist mittel- und langfristig nur schwer zu platzieren und zu betreiben. Deshalb ist es wichtig, sich weiter zu internationalisieren. Dafür sind die Teilnahme von Aston Martin und die gemeinsamen Rennen mit der Super GT erste wichtige Schritte.

Dienstag, 30. April 2019

Am Wochenende geht's los: Saisonstart der DTM 2019

Foto: Jens Hawrda

Neuer BMW M Motorsport Premium Partner: Timo Glock startet 2019 im JiVS BMW M4 DTM

Timo Glock startet 2019 im neuen Design
Foto: BMW-Motorsport
Die Designs der BMW M4 DTM für die Saison 2019 sind komplett. Timo Glock (GER) wird in Hockenheim (GER) am kommenden Wochenende am Steuer des JiVS BMW M4 DTM in die neue Saison starten. Die Schweizer Data Migration Services AG mit Sitz in Kreuzlingen (SUI) ist neuer Premium Partner von BMW M Motorsport in der DTM. Die firmeneigene Information Management Platform JiVS gibt Glocks Fahrzeug seinen neuen Namen. Die dominierenden Farben des JiVS BMW M4 DTM sind Schwarz, Rot und Weiß. 

„Ich bin stolz, in der Data Migration Services AG einen weiteren neuen Premium Partner von BMW M Motorsport für die DTM-Saison 2019 begrüßen zu dürfen“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Im modernen Rennsport spielt die Sammlung und Verarbeitung von Daten eine immer größere Rolle. Die Menge der generierten Daten ist dabei riesig. Ich freue mich auf eine für beide Seiten erfolgreiche Kooperation. Der neue JiVS BMW M4 DTM ist auch optisch ein echter Hingucker.“


Neues Design für den BMW von Timo Glock in der Saison 2019
Foto: BMW-Motorsport
Glock sagt: „Zunächst einmal möchte ich mich bei der Deutschen Post für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit bedanken. Gleichzeitig freue ich mich sehr darauf, ab dem kommenden Wochenende in den neuen Farben des JiVS BMW M4 DTM anzutreten. Ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit mit der Data Migration Services AG super funktionieren wird. Ich selbst lebe seit einiger Zeit in Kreuzlingen in der Schweiz. Dass mein neuer Premium Partner aus der direkten Nachbarschaft kommt, ist natürlich genial. Die kurzen Wege zum Hauptquartier der Data Migration Services AG sind für mich ein angenehmer Bonus – ganz abgesehen vom großartigen Design des Fahrzeugs. Das sieht super aus.“

„Die Digitalisierung der Unternehmen gleicht einem DTM-Rennen. Einer der entscheidenden Aspekte ist hier wie dort das ‚Gewichtsproblem‘. Die meisten Unternehmen schleppen Altdaten mit sich herum, die sie auszubremsen drohen“, sagt Thomas Failer, Gründer der Data Migration Services AG. „Mit unserer Plattform für Informationsmanagement JiVS jedoch starten die Unternehmen ohne Altlasten und Ballast von der Poleposition und kommen schneller sowie sicher ans Ziel – genau wie Timo Glock im neuen JiVS BMW M4 DTM!“

Die Schweizer Data Migration Services AG mit Sitz in Kreuzlingen beschäftigt sich seit der Gründung 1996 mit Datenmigration und -management. Kern des Angebots bildet die Information Management Platform JiVS, mit deren Hilfe sich der gesamte Lifecycle von Unternehmensinformationen system- und applikationsunabhängig managen lässt. Zum Leistungsspektrum der JiVS-Plattform gehören die Migration, Historisierung und Bereitstellung von Daten und Informationen. Insbesondere die Historisierung und die sich daran anschließende Stilllegung von Altsystemen verschaffen den zahlreichen namhaften Kunden Kostenvorteile sowie mehr Flexibilität und Agilität.

Vorhang auf für die neue Turbo-Ära: BMW Motorsport startet in Hockenheim in die DTM-Saison 2019

Die BMW-Piloten sind bereit für den Saisonstart
Foto: BMW-Motorsport

Das Warten hat endlich ein Ende: Am kommenden Wochenende feiert der nach Class-1-Reglement modifizierte BMW M4 DTM mit BMW Turbo-Power seine Rennpremiere. Vom 3. bis 5. Mai findet auf dem Hockenheimring (GER) der Auftakt der DTM-Saison 2019 statt. Eingesetzt werden die sechs BMW M4 DTM wieder vom BMW Team RBM und dem BMW Team RMG.

Im DTM-Fahrerkader von BMW finden sich 2019 fünf vertraute Gesichter und ein Neuzugang. Timo Glock (GER), Bruno Spengler (CAN) und Marco Wittmann (GER) treten für das BMW Team RMG an. Im BMW Team RBM gehen Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE) sowie Rookie Sheldon van der Linde (RSA) an den Start.

Angetrieben wird der 2019er BMW M4 DTM vom vollkommen neu entwickelten, über 600 PS starken Zweiliter-R4-Turbo-Motor mit der Typenbezeichnung P48. Die Umstellung auf Turbo-Aggregate ist eine von zahlreichen Neuerungen in der DTM. Auch die Aerodynamik wurde geändert, das Fahrzeuggewicht wurde reduziert. Zudem wurde das Push-to-Pass-System eingeführt, mit dem die Fahrer für Überholmanöver kurzfristig mehr Leistung abrufen können.