Dienstag, 16. Mai 2017

3. Lauf zur Langstrecken-WM am kommenden Wochenende

Foto: Jens Hawrda
Im vergangenen Jahr bildete das 8-Stunden-Rennen zur FIM Endurance Weltmeisterschaft das Saisonfinale, 2017 wird es der dritte von fünf Läufen sein. Bereits am Donnerstag und Freitag finden erste Qualifyings und Rennen statt. Auch der Samstagvormittag gehört den hochkarätigen Serien des Rahmenprogramms.


Start für das Langstreckenrennen ist am Samstag um 14 Uhr, so dass der Zieleinlauf erneut in der besonderen Atmosphäre der Dunkelheit stattfinden wird. Aber auch nachdem die schwarz-weiß karierte Flagge geschwenkt ist, geht es bei der Speedweek noch heiß her. Die Bühne im Infield wird von der Band „Four Roses“ gerockt, bevor am Sonntag die Rahmenserien noch einmal zeigen, was sie drauf haben. Hier sticht vor allem der zweite Lauf des Wochenendes der FIM Seitenwagen Weltmeisterschaft hervor. Aber auch im ADAC NEC moto3, ADAC Junior Cup und Yamaha R6 Dunlop Cup werden wie immer heiße Duelle auf der Rennstrecke erwartet.

Die Speedweek schreibt Fan-Nähe schon immer groß. Traditionell gibt es am Freitagabend nach dem vierstündigen Classic Endurance Lauf einen so genannten Pitwalk, bei dem die Besucher in die Boxengasse dürfen. Auch Autogrammstunden und Interviews mit den WM-Stars sind wieder in Planung.

Montag, 15. Mai 2017

Nur noch wenige Tage - Motorsportfestival am Lausitzring !


DTM: Audi und die Fans heiß auf die Lausitz

  • Erneuter gemeinsamer Auftritt von DTM und ADAC GT Masters am Lausitzring
  • Blick hinter die Kulissen beim „Pit View“ in der Audi-Box Nummer 35
  • Neue DTM begeisterte in Hockenheim Fahrer und Fans, Audi-Motorsportchef Dieter Gass: „Rennen höchst unterhaltsam“
"Pit View" eine der vielen Neuerungen der Saison 2017 begeistert die Zuschauer
Foto: Audi-Motorsport
Die spektakulären Auftaktrennen in Hockenheim haben der DTM viele positive Schlagzeilen beschert – der Run auf die Tickets für das zweite Rennwochenende der Saison am Lausitzring ist deshalb in vollem Gang. Im vergangenen Jahr kamen fast 70.000 Zuschauer zum Motorsport-Festival an den Lausitzring, an diesem Wochenende, 20./21. Mai, könnten es noch mehr werden.

An diesem Wochenende haben die Zuschauer beim einzigen ostdeutschen Gastspiel der DTM wieder die Möglichkeit, den Mechanikern in den Boxen beim „Pit View“ über die Schulter und dem neuen Audi RS 5 DTM unter das Kohlefaserkleid zu schauen. Die eigens für die Fans eingerichtete Box Nummer 35 befindet sich am Lausitzring zwischen den Boxen der Audi Sport Teams Abt Sportsline und Rosberg.

Der gemeinsame Auftritt von DTM und ADAC GT Masters auf dem Lausitzring kam schon 2016 bei den Fans gut an. „Ich bin sicher, dass das Motorsport-Festival auch in diesem Jahr ein Erfolg wird“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Wir sind gespannt, wie das neue Format der DTM am Lausitzring funktioniert. Die ersten beiden Rennen waren höchst unterhaltsam.“

Jamie Green und dem Audi Sport Team Rosberg gelang in Hockenheim der erste Sieg des neuen Audi RS 5 DTM. Das Audi Sport Team Abt Sportsline schaffte in 6,9 Sekunden den schnellsten Reifenwechsel gemäß neuem Boxenstopp-Format der DTM, bei dem nur noch acht Mechaniker am Auto arbeiten dürfen. Und auch das Audi Sport Team Phoenix ist gut in die neue DTM-Saison gestartet: Mike Rockenfeller punktete in beiden Rennen und begeisterte die Fans im ersten Lauf mit einer Aufholjagd von Platz 16 auf Rang drei. „Die DTM macht wieder richtig Spaß“, sagt der DTM-Champion von 2013. „Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf die nächsten DTM-Rennen gefreut wie in diesem Jahr. Ich denke, den Zuschauern geht es auch so.“

IDM-Superbike: Nürburgring Rennen zwei - Sieg für Reiterberger

IDM Rückkehrer Markus Reiterberger siegt im zweiten Rennen
Foto: Jens Hawrda
Das zweite Rennen am Sonntag wurde bei sonnigem Wetter gestartet und das blieb auch bis zur Zieldurchfahrt so. Schon in der ersten Runde musste der Sieger des Vormittags, Danny De Boer nach Sturz die Segel streichen. Reiterberger übernahm die Führung gefolgt von Alt, Mackels, Bijsterbosch und Bühn.

Reiterberger fuhr Rundenseiten, die gut eine Sekunde schneller waren als die Konkurrenz und konnte sich schon nach kurzer Zeit vom Feld absetzen. Nach acht Runden hatte Reiterberger fast neun Sekunden Vorsprung. In der Folge wurde bei den Verfolgern von Reiterberger, Alt und Mackels, die Gangart härter und dies endete mit einem Sturz beider. Neuer Zweiter dadurch war Jan Bühn gefolgt von Bijsterbosch. Im Ziel schließlich hatte Markus Reiterberger sagenhafte 25 Sekunden Vorschsprung vor seinem zweitplazierten Teamkollegen Jan Bühn, Dominik Vincon wurde Dritter.

Sonntag, 14. Mai 2017

IDM Superbike: Danny De Boer siegt im ersten Rennen am Nürbergring

Vom Start weg legte der Trainingsschnellste Markus Reiterberger (BMW) vor und kam mit 1,5 Sekunden Vorsprung aus der ersten Runde, auf Platz zwei folgten Florian Alt (Yamaha) und dahinter Danny DE Boer (BMW) und Bastian Mackels (Yamaha). Aber bereits zu Beginn der zweiten Runde fing es leicht an zu regnen und in Runde drei musste das Rennen mit der Roten Flagge abgebrochen werden, es wurde zu gefährlich.

Zum Neustart des nun auf 16 Runden verkürzten Rennen kam sogar die Sonne wieder raus, aber alle Fahrer standen nun auf Regenreifen in der Startaufstellung. Bastian Mackels (Yamaha) übernahm nach dem Start sofort die Führung, gefolgt von Reiterberger (BMW), Florian Alt (Yamaha), Danny De Boer und Dominik Vincon (beide BMW).

Bereits in der zweiten Runde machte Mackels einen Fehler und fiehl auf Platz zehn zurück, De Boer übernahm die Führung vor Markus Reiterberger und Dominik Vincon. In der Folge konnten sich De Boer, Reiterberger und Alt vom Rest des Feldes leicht absetzen. Zur Halbzeit des Rennens hatte sich auch Bastian Mackels, der teilweise zwei Sekunden schneller fuhr als der Rest des Feldes, wieder nach vorn gefahren und konnte sich als Vierter aufgrund seines Tempos noch Siegchancen ausrechnen.

Vier Runden vor Schluss übernahm Florian Alt die Spitze gefolgt von De Boer und Reiterberger, Mackels auf Platz vier hatte seinen Reifen durch die Aufhhljagd wohl zuviel zugemutet und konnte das Tempo an der Spitze nicht mehr mitgehen. Drei Runden vor Schluss schließlich begrub Bastian Mackels seine Hoffnungen  auf einen Podestplatz durch einen Sturz, er erreichte das Ziel nur auf Platz 7. Den Sie holte sich Danny De Boer vor Markus Reiterberger und Florian Alt.