Samstag, 13. September 2014

Pascal Wehrlein holt Pole-Position

Die Bedingungen für das Qualifying am heutigen Samstag waren schwierig. Das erste und zweite freie Training am Vormittag musste ausfallen. Aufgrund der Witterung, konnte der Rettungshubschrauber nicht fliegen, also konnte auch nicht gefahren werden. Als die Bedingungen am Nachmittag besser wurden, blieb nur Zeit für ein freies Training von zwanzig Minuten, dann folgte das Qualifying. Keine leichte Aufgabe für die Teams und die Fahrer.


Pascal Wehrlein, der jüngste Fahrer in der Geschichte der DTM, der eine Pole geholt hat
Foto: Jens Hawrda
Am Ende holte der jüngste Fahrer im Feld die Pole. Pascal Wehrlein (gooix Mercedes AMG C-Coupe) steht morgen auf Startplatz eins vor Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM) und Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM).

Mattias Ekström steht zum Rennen morgen in Startreihe eins
Foto: Jens Hawrda
 
Die beiden BMW-Piloten Martin Tomczyk und Augusto Farfus wurden nach dem Qualifying mit einer Strafe belegt: Sie werden in der Startaufstellung zum DTM-Rennen am Sonntag um jeweils fünf Plätze zurückversetzt. Beide Fahrer hatten nach Auffassung der Sportkommissare im zweiten Teil des Qualifyings bei der Boxenausfahrt andere Piloten behindert.
Jamie Green komplettiert die Top Drei nach dem Qualifying
Foto: Jens Hawrda
 „Ich denke, das waren heute schwierige Bedingungen für uns alle. Im Training stand uns wenig Zeit für die Abstimmung zur Verfügung, was das Qualifying zu einer kleinen Lotterie machte“, sagte Marco Wittmann im Anschluss an das Qualifying. Ein vierter Platz würde dem BMW-Piloten am Sonntag genügen, um sich seinen ersten Gesamtsieg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie zu erkämpfen. Der tabellenzweite Mattias Ekström hat noch Chancen, die vorzeitige Meisterfeier zu verhindern: „Ich gratuliere Marco erst, wenn alles in trockenen Tüchern ist. Jetzt freue ich mich erst einmal über die zweite Startposition“, so der zweifache DTM-Champion aus Schweden. Ekströms Markenkollege Edoardo Mortara hat als Tabellendritter ebenfalls noch Titelchancen, kam aber nicht über Startplatz 13 hinaus.

die Trainingsschnellsten am Lausitzring Ekström, Wehrlein und Green (v.l.)
Foto: DTM-Media
Ergebnis Qualifying Lausitzring (Top-Five):
 
1. Pascal Wehrlein (Mercedes),
2. Mattias Ekström (Audi),
3. Jamie Green (Audi),
4. Timo Scheider (Audi),
5. Daniel Juncadella (Mercedes).

Freitag, 12. September 2014

DTM am Lausitzring – der Ort der Entscheidung

Wer wird Meister 2014, bringt das Rennen am Lausitzring bereits die Entscheidung ?
Foto: DTM-Media 
Die Ziellinie der DTM-Saison 2014 kommt so langsam in Sicht. Am kommenden Wochenende reist der Tross der populärsten internationalen Tourenwagenserie auf den Lausitzring, dem drittletzten Saisonlauf. Für die Zuschauer vor Ort und vor dem Fernseher wird es auf jeden Fall spannend. Sie werden entweder Zeuge, wie sich Marco Wittmann frühzeitig den Titel sichert oder wie seine Verfolger den ersten Matchball abwehren. Die Audi-Piloten Mattias Ekström und Edoardo Mortara liegen 64 Punkte zurück, Mike Rockenfeller 67 Punkte. Mit dem Rennen in der Lausitz werden noch 75 Punkte verteilt. Tickets gibt es an den Tageskassen noch vor Ort. Die ARD überträgt das DTM-Qualifying am Samstag, 13. September ab 16:40 Uhr sowie das Rennen am Sonntag, 14. September ab 13:15 Uhr live im Ersten.
 
Es wird eng für die Verfolger von Wittmann: Der junge Deutsche kann bereits auf dem Lausitzring den Sack zu machen und sich vorzeitig den DTM-Titel schnappen. Der 24-Jährige will zwar noch nicht an den Titel denken, muss aber zugeben: „Mittlerweile kann ich mich um diese Frage wohl nicht mehr rumschlagen. Es schaut gut aus, wenn wir so weiter machen und konstant bleiben.“ Bei einem Sieg von Ekström oder Mortara würde Wittmann immer noch ein vierter Rang reichen. Ekström hatte am vergangenen Rennwochenende auf dem Nürburgring ein wenig den Anschluss an Wittmann verloren. Während der Schwede nach einem Unfall am Start ausfiel, konnte der BMW-Pilot seinen vierten Sieg einfahren. „Das Schlimmste war das Qualifying”, meinte Ekström, der nur vom 22. Startplatz losgefahren war. „Das war die Grundlage für das Rennen. Wir haben vielleicht ein paar Schritte nach vorn gemacht, aber am Ende war es ein Wochenende zum Vergessen. Der Ausfall war das i-Tüpfelchen.”
 
Die Frage, wer sich den Vizetitel holt, ist allerdings nicht so einfach zu beantworten – hier kämpfen fünf Piloten um jeden Punkt: Ekström und Mortara liegen punktgleich mit 56 Zählern auf Platz zwei und drei in der Tabelle. Markenkollege Mike Rockenfeller lauert mit drei Punkten Rückstand auf Rang vier. Mortara und Rockenfeller hatten am Nürburgring vom Ausfall Ekströms profitiert und mit den Punkten für die Positionen drei und vier auf den Schweden aufgeholt. Auch BMW-Pilot Bruno Spengler und Christian Vietoris (Mercedes) haben mit 42 bzw. 41 Zählern noch gute Chancen, sich den zweiten Tabellenrang zu sichern.
 
Auf dem Lausitzring wartet jedoch noch ein weiteres Highlight auf die Fans: Zum ersten Mal nach 20 Jahren teilen sich in Deutschland Motorräder und Autos eine Veranstaltung. Die SUPERBIKE*IDM ist zu Gast auf dem Lausitzring. Hier kämpft Lokalmatador Max Neukirchner gegen den Spanier Xavier Forés um den Meistertitel. Der Lausitzring ist die ideale Strecke, um die IDM ins Rahmenprogramm zu nehmen. Die nötigen Umbauarbeiten werden nur zwischen 15 und 20 Minuten dauern.
 

DTM-Warm-up in Dresden

Am kommenden Wochenende startet die DTM auf dem Lausitzring. In Vorbereitung dieser Rennveranstaltung fand gestern für alle DTM-Fans aus der Region in der Altmarkt-Galerie Dresden ein DTM-Fan-Event statt.
im Gespräch mit den Fans, Robert Wickens, Bruno Spengler und Mike Rockenfeller (v.l.)
Foto: DTM-Media
 
Im Rahmen der Ausstellung „Power. Passion. Pole-Position.“ konnten Fans und Besucher nicht nur ein originales DTM Mercedes AMG C-Coupé bestaunen und das eigene Fahrkönnen in Renn-Simulatoren testen, sondern auf Tuchfühlung mit den DTM-Stars gehen. In der meisterlichen Runde standen neben dem aktuellen DTM-Champion Mike Rockenfeller (Audi), der Vorjahresmeister und Lausitzring-Sieger Bruno Spengler (BMW) Rede und Antwort. Vervollständigt wird die Runde durch den zweiten Kanadier in der DTM, dem Norisring-Sieger Robert Wickens (Mercedes-Benz).
 
Neben der Talkrunde gab es eine Autogrammstunde für die Fans und eine Verlosung einer Renn-Taxi-Fahrt in einem etwa 500 PS leistenden DTM-Renner durch Radio Dresden.

Stimmen der Mercedes Piloten zum Rennen am Lausitzring

Die DTM reist am kommenden Wochenende zum drittletzten Saisonrennen in die Lausitz. Dort findet der achte von zehn Läufen des Jahres auf dem Lausitzring statt.
 
Die Strecke:
Der Lausitzring liegt im früheren Braunkohleabbaugebiet zwischen Berlin und Dresden. Die Strecke ist 3,478 km lang und wird gegen den Uhrzeigersinn befahren. Sie weist neben einer langen Geraden ein technisch sehr anspruchsvolles Infield mit vielen langsamen Kurven und Schikanen auf. Das Rennen wird über 52 Runden ausgetragen, was einer Renndistanz von 180,856 km entspricht.
 
Besondere Gäste:
Laureus lädt 30 Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Jahren an den Lausitzring ein. Im Rahmen ihres Besuchs treffen die Kinder unter anderem Mercedes-Benz DTM-Fahrer Robert Wickens. Der Kanadier setzt sich in dieser Saison mit seinem FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé auch für soziale Belange ein und wirbt mit dem Laureus-Logo für die Laureus Sport for Good Stiftung.
Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
 
-startete 2013 auf dem Lausitzring von der Pole Position
-stand im Vorjahr in der Lausitz als Dritter auf dem Podium
 
„Der Lausitzring ist meine absolute Lieblingsstrecke. Im vergangenen Jahr stand ich dort auf der Pole Position und konnte im Rennen aufs Podium fahren. Ich freue mich sehr auf das Rennwochenende. Auf dieser Strecke war ich auch in meiner Formel 3-Zeit immer stark. Auf dem Lausitzring habe ich einfach immer ein gutes Gefühl. Wir haben zuletzt gute Fortschritte erzielt. Es macht wirklich Spaß, ein Auto zu haben, mit dem ich wieder weiter vorne mitkämpfen kann. Jetzt werden wir weiter hart arbeiten, um unsere ansteigende Formkurve fortzusetzen.“
Robert Wickens
Foto: Mercedes-Motorsport
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
 
-beendete das DTM-Rennen auf dem Lausitzring 2013 als Vierter
 
„Die Rennen am Lausitzring sind stets hart. Die Strecke weist eine lange Gerade auf. Deshalb wird das DRS im Rennen recht effektiv sein. Der Kurs macht Spaß. Aber es ist auch eine Herausforderung, eine gute Runde zusammenzubekommen. Im vergangenen Jahr bin ich das gesamte Rennen lang um einen Podestplatz mitgefahren. In dieser Saison wird das schwierig. Ich wäre schon damit zufrieden, wenn ich ein weiteres Mal in die Punkteränge fahren könnte.“
Paul Di Resta
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
 
-erzielte 2008 seinen ersten DTM-Sieg auf dem Lausitzring
-startete 2008 und 2010 in der Lausitz von der Pole Position
 
„Ich freue mich darauf, an den Lausitzring zurückzukehren. Auf dieser Strecke hatte Mercedes-Benz in der Vergangenheit stets Erfolg. Hoffentlich können wir daran anschließen. Hier habe ich 2008 mein erstes Rennen in der DTM gewonnen. Wir haben zuletzt an den Rennwochenenden positive Fortschritte erzielt und waren am Nürburgring schon nah an einem Podestplatz dran. Hoffentlich können wir uns an diesem Rennwochenende weiter steigern.“
 
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
 
-gewann 2011 ein Rennen im ADAC Formel Masters auf dem Lausitzring
 
„Ich trete am kommenden Wochenende zum zweiten Mal in der DTM auf dem Lausitzring an. Die Strecke kenne ich aber bereits aus dem ADAC Formel Masters. Dort habe ich sogar schon in der Lausitz gewonnen. Die riesige Tribüne entlang der Start-/Zielgeraden sorgt für eine beeindruckende Kulisse. Die Leidenschaft und Begeisterung der Fans ist wirklich fantastisch. Es gibt viele langsame Kurven, die recht stark und spät angebremst werden. Wichtig ist es, eine gute Traktion beim Beschleunigen zu haben. Mit dem Rennen auf dem Nürburgring war ich im Großen und Ganzen zufrieden. In den verbleibenden drei Rennen ist es mein Ziel, weiter kontinuierlich zu punkten und vielleicht noch einmal auf das Podium zu fahren.“
Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda
Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
 
-belegte in der Saison 2013 auf dem Lausitzring Platz sechs
-fuhr seinen ersten DTM-Test auf dem Lausitzring
 
„Ich habe schöne Erinnerungen an den Lausitzring. Dort bin ich zum ersten Mal ein DTM-Auto gefahren. Im vergangenen Jahr habe ich auf dieser Strecke meine ersten Punkte in der DTM geholt. Entsprechend reise ich mit einem guten Gefühl in die Lausitz. Die Strecke gefällt mir sehr. Sie ist recht knifflig mit vielen Unebenheiten. Der beste Abschnitt ist der erste Sektor. Dort folgt eine Kurve auf die andere. Ich bin auf dem Nürburgring zuletzt mein bestes Rennen des Jahres gefahren. Diesen Schwung möchte ich in die Lausitz mitnehmen. Ich bin heiß auf das kommende Rennen.“
 
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
 
-siegte im Vorjahr beim DTM-Rennen in der Lausitz
-gewann insgesamt drei Mal auf dem Lausitzring (2005, 2009, 2013)
 
„Ich mag den Lausitzring. Wir fahren auf Teilen der Oval-Rennstrecke, das ist ziemlich interessant. Die Strecke bietet einen guten Mix aus langsamen und schnellen Kurven. Der Kurs ist technisch sehr anspruchsvoll und weist einige sehr enge Schikanen auf, die auf lange Geraden führen. Als Fahrer musst du voll konzentriert sein. Es ist möglich, verschiedene Linien zu wählen.  Dadurch kann man entweder Zeit gewinnen oder verlieren. Ich war dort immer recht erfolgreich und freue mich deshalb jedes Mal, in die Lausitz zurückzukehren. Im vergangenen Jahr habe ich das Rennen in der Lausitz gewonnen - das war für mich das Highlight des Jahres. In diesem Jahr wird das für uns schwierig. Wir müssen weiter hart arbeiten. In den vergangenen Rennen konnten wir Fortschritte erzielen. Daran möchten wir auf dem Lausitzring anknüpfen.“
 
Vitaly Petrov (30, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
 
-feierte am Montag (8. September) vor dem Lausitzring-Wochenende seinen 30. Geburtstag
 
„Ich kann es kaum glauben, dass meine erste DTM-Saison bereits auf die Zielgerade einbiegt. Auf dem Lausitzring fahre ich schon mein achtes DTM-Rennen. Wie so oft in dieser Saison fahre ich zum ersten Mal ein Rennen auf einer Strecke. Meine Kollegen haben mir bereits gesagt, dass der Lausitzring vor allem viele langsame Kurven besitzt. Ich bin schon gespannt, wie sich das in meinem DTM Mercedes AMG C-Coupé anfühlen wird. Zuletzt haben wir als Team gute Fortschritte erzielt. Daran will ich in der Lausitz gerne anknüpfen.“

Donnerstag, 11. September 2014

Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennen am Lausitzring

Augusto Farfus
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM):
„Der Lausitzring ist für mich etwas Besonderes. Ich habe dort meinen ersten Podestplatz in der DTM gefeiert. Im vergangenen Jahr lief es für uns allerdings nicht so gut wie erwartet. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns diesmal wieder stärker präsentieren können. Ich mag die Strecke, und das ganze Umfeld ist klasse.“
 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM):
„Ich freue mich darauf, nach der langen Pause wieder Rennen zu bestreiten. Ich bräuchte eigentlich keine Ferien, sondern könnte jedes Wochenende fahren. Wir möchten einen starken DTM-Endspurt hinlegen. Der Lausitzring ist eine Strecke, die wir in den USA ,Roval‘ nennen, eine Kombination aus Rundstrecke und Oval. In meiner Heimat bin ich schon oft auf solchen Kursen gefahren. Sie machen mir großen Spaß. Hoffentlich können wir in der Lausitz eine gute Performance abliefern.“
 
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer):
„Der Lausitzring war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Ich habe natürlich tolle Erinnerungen an 2012: der 50. Sieg für BMW, der erste Triumph für den BMW M3 DTM und der erste Erfolg in der Comeback-Saison. Das war schon speziell. Deshalb freue ich mich immer riesig darauf, wieder an den Lausitzring zu kommen. Die Fans sind toll, und die Stimmung einfach klasse.“
 
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer):
„Ich freue mich darauf, dass es endlich wieder losgeht. Die Pause war lang. Wir haben für die letzten drei Rennen der Saison noch einmal frische Energie gesammelt. Der Lausitzring ist ein interessantes Pflaster. Es ist schwierig, Prognosen zu treffen, wie unsere Performance dort sein wird. Deshalb lassen wir uns einfach überraschen. Wir kennen den Kurs gut und wissen grundsätzlich, dass wir dort schnell sein können. Jetzt heißt es, das auch umzusetzen.“

Timo Glock findet gemeinsame Veranstaltung mit der Superbike IDM klasse
Foto: BMW-Motorsport
 
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK):
„Im vergangenen Jahr hatten wir auf dem Lausitzring Schwierigkeiten, doch die Strecke wurde in einigen Abschnitten neu asphaltiert. Wir sind gespannt, wie sich das am Rennwochenende auswirken wird. Ich freue mich darauf, dass es nach vier Wochen Rennpause wieder ernst wird. Klasse ist auch, dass wir zum ersten Mal mit der IDM zusammen antreten. Das wird für die Fans interessant.“

Antonio Felix da Costa fährt sein erstes Rennen am Lausitzring
Foto: BMW-Motorsport
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK):
„Der Lausitzring ist wahrscheinlich die Strecke im Kalender, die ich am wenigsten kenne. Ich war dort nur einmal einen Tag lang mit der Formel 3 testen – und das ist einige Jahre her. Aber das dürfte kein großes Problem sein. Ich werde mich vorher im Simulator mit der Strecke vertraut machen. Zudem können BMW und die Teams auf die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zurückgreifen.“

Marco Wittmann freut sich auf den Lausitzring und denkt noch nicht an die Meisterschaft
Foto: BMW-Motorsport
 
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG):
„Die Vorfreude auf den Lausitzring ist riesig. Wir haben in den vergangenen Rennen, speziell in Spielberg und auf dem Nürburgring, eine super Leistung abgeliefert. Deshalb kann ich es kaum erwarten, nun am Lausitzring zu fahren. Im vergangenen Jahr waren wir dort nicht ganz so stark. Allerdings denke ich, dass wir mit unserem aktuellen Paket durchaus eine gute Rolle spielen können. Der Lausitzring zählt zwar nicht unbedingt zu meinen Lieblingsstrecken, doch ich habe dort in meiner Zeit in der Formel BMW, der Formel 3 und im vergangenen Jahr in der DTM viel Erfahrung gesammelt. Obwohl ich 2013 Pech mit dem Ausfall hatte und in diesem Jahr zehn Kilogramm Performance-Gewicht im Auto habe, bin ich zuversichtlich. Auch weiterhin bleibe ich meiner Linie treu und denke nur von Rennen zu Rennen.“
 
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG):
„Ich bin bereits im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring gestartet, deshalb kenne ich die Strecke schon. Dort allerdings im DTM-Auto zu fahren, ist noch einmal etwas ganz anderes. Deshalb muss ich den Kurs wieder neu lernen. Ich freue mich schon auf das Wochenende. Der Lausitzring ist eine tolle Strecke, eine Kombination aus langsamen und schnellen Kurven sowie langen Geraden. Ich hoffe, dass wir dort konkurrenzfähig sind und für BMW viele Punkte holen können.“