Freitag, 25. Juli 2014

Christian Danner testet Formel-E Rennwagen


Christian Danner testet Formel E Spark-Renault
Foto: Formel-E-Media
Vor drei Wochen testete der ehemalige Formel-1-Rennfahrer und jetzige Formel-1 Co-Kommentator des Fernsehsenders RTL, Christian Danner  in Donigton Park einen Formel E Spark-Renault und zeigte sich danach angenehm überrascht.
Der 35malige Grand Prix Teilnehmer der jetzt auch als Botschafter für Serienpartner DHL fungiert hatte nur wenige Runden Zeit, während der offiziellen Tests in  Donigton Park, diese haben bei ihm aber einen positiven Eindruck hinterlassen.
"Ich war sehr angenehm überrascht, da ich auch eine Menge Vorurteile hatte ob das überhaupt funktionieren wird. Aber wenn man sich tatsächlich in das Auto setzt, merkt man sofort dass man in einem Rennwagen sitzt.  Die Reifen haben viel Grip, das war eine große Überraschung, das hätte ich nicht für möglich gehalten. "
Danner glaubt, dass die Formel E das Potenzial hat, eine ganz neue Fangemeinde ansprechen.

"Es ist schon sehr anders und man sollte nicht zu viele Vergleiche zu anderen Rennserien suchen. Es ist einzigartig und von daher kann die Serie  viele neue Fans für unseren Sport anziehen.“

"Ich liebe Rennsport, ob das Auto einen Elektromotor oder ein Verbrennungsmotor hat ist mir letztlich egal, für mich ist es ein Rennauto. Und diese Serie schein ein sehr guter Weg zu sein eine Menge Menschen anzusprechen, die sich vorher nicht für Rennsport interessierten.“

DTM benennt Zandvoort als Ersatzrennen für China

Foto: DTM-Media
Der neunte Lauf zur DTM wird vom 27. – 28. September im niederländischen Zandvoort ausgetragen. Das ursprünglich für diesen Termin geplante Gastspiel im chinesischen Guangzhou musste abgesagt werden, weil sich die zum Streckenaufbau notwendigen Umbauten deutlich aufwendiger gestalteten, als ursprünglich geplant. Auch eine Ersatzveranstaltung auf einer permanenten Rennstrecke in China konnte kurzfristig nicht realisiert werden. Stattdessen wird der vorletzte Lauf der DTM-Saison 2014 nun auf dem Dünenkurs in Zandvoort stattfinden.
 
Die Rennstrecke in der Nähe von Amsterdam ist den Fans der populärsten internationalen Tourenwagenserie aus den vergangenen Jahren bestens bekannt, und auch die DTM-Teams und -Fahrer werden sich am letzten September-Wochenende auf vertrautem Terrain bewegen.

„Wir müssen den DTM-Standard auch bei unseren Rennen außerhalb Europas gewährleisten können”, so ITR-Vorstand Hans Werner Aufrecht. „Dies gilt für Sicherheitsaspekte rund um die Rennstrecke ebenso wie für Fahrerlager, Boxenanlagen und Zuschauerplätze. Zudem muss eine solide Finanzierung gewährleistet sein. Dies war für den geplanten Lauf in China 2014 nicht im notwendigen Maß umzusetzen. Dennoch bleibt es unser Ziel, in Zukunft wieder DTM-Rennen im bevölkerungsreichsten Land der Erde und damit einem der wichtigsten Märkte für die in der DTM engagierten Premium-Hersteller auszutragen. Daran werden wir weiter arbeiten.”

Dienstag, 22. Juli 2014

Superbike: Max Neukirchner nicht zu schlagen

Auch am Sonntag war Max Neukirchner auf dem Schleizer Dreieck das Maß der Dinge. Mit mehr als 11 Sekunden Vorsprung siegte er vor seinem Teamkollegen Xavi Forés, Markus Reiterberger (BMW) wurde wie am Vortag Dritter. Für den Neuling im 3C Racing Team, Lorenzo Lanzi lief es deutlich besser als am Vortag, er wurde Vierter.
 
Max Neukirchner in Schleiz nicht zu schlagen
Foto: Jens Hawrda
Pech hatte Michael Ranseder, dem Österreicher war zuzutrauen, das er mit dem Führungsquartett mithalten kann, aber in der zweiten Runde schied er mit technischem Defekt aus.

Max Neukirchner, zwei überlegene Siege am Schleizer Dreieck
Foto: Jens Hawrda
Max Neukirchner:
„Heute lief es noch besser als gestern. Meine Rundenzeiten waren schneller und ich war auch konditionell besser drauf. Es hat richtig Spaß gemacht, vor allem, dass ich so einen großen Abstand im Ziel hatte.“
 
Xavi Forés:
„Max war an diesem Wochenende einfach stärker als ich. Für mich ist in erster Linie wichtig, dass ich weitere 40 Meisterschaftspunkte gesammelt habe. Der Titelgewinn bleibt mein Ziel.“

Podium Schleiz
Foto: Jens Hawrda
Rennergebnis Rennen 2 Schleiz (Top-Five):
 
1. Max Neukirchner (Ducati),
2. Xavi Forès (Ducati),
3. Markus Reiterberger (BMW),
4. Lorenzo Lanzi (Ducati),
5. Bastien Mackels (BMW).
 
Meisterschaftsstand nach 10 von 16 Rennen (Top-Five):
 
1. Xavi Forès                 217 Pkt.
2. Max Neukirchner       196 Pkt.
3. Markus Reiterberger 169 Pkt.
4. Stefan Nebel               91 Pkt.
5. Bastien Mackels          88 Pkt.

Supersport 600: Stamm übernimmt die Meisterschaftsführung

Der Schweizer Roman Stamm (Kawasaki) siegte auch im zweiten Rennen auf dem Schleizer Dreieck und übernahm damit die Meisterschaftsführung in der Supersport 600.

Roman Stamm übernimmt in Schleiz die Meisterschaftsführung
Foto: Jens Hawrda
Mit seinem vierten Sieg in Folge macht Stamm damit nachdrücklich seine Meisterschaftsambitionen deutlich. Überraschend war, das nicht der Meisterschaftskontrahend Marvin Fritz, sondern der Gaststarter Lukas Trautmann als Zweiter die Ziellienie überquerte. Dritter wurde Stefan Kerschbaumer noch vor Marvin Fritz als Vierter. Roman Stamm hat nach diesem Sieg nun neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten.

Roman Stamm: „Meinetwegen hätte Lukas Trautmann auch gewinnen können. Ich hätte auch als Zweiter die volle Punktzahl bekommen, da er als Gaststarter gar keine Zähler erhält. Für mich war nur wichtig, dass ich die Meisterschaft endlich anführe.“

Ergebnis Rennen 2 Schleiz (Top-Five):

1. Roman Stamm (Kawasaki)
2. Lukas Trautmann (Yamaha),
3. Stefan Kerschbaumer (Yamaha),
4. Marvin Fritz (Yamaha),
5. Tatu Lauslehto (Suzuki).


Meisterschaftsstand nach 10 von 16 Rennen (Top-Five):

1. Roman Stamm            221 Pkt.
2. Marvin Fritz                 212 Pkt.
3. Stefan Kerschbaumer 155 Pkt.
4. Tatu Lausletho            123 Pkt.
5. Pepijn Bijsterbosch       82 Pkt.



Sidecar Schleiz: Sieg für Sattler/Trautner

Die Seitenwagen fuhren auf dem Schleizer Dreieck nur ein Rennen am Sonntag. Das Zeittraining am Samstag konnten Josef Sattler und Stefan Trautner für sich entscheiden. Die Titelverteidiger Kretzer/Lehnertz überschlugen sich im Zeittraining, blieben aber unverletzt und gingen von Position zwei aus ins Rennen.

Platz 2 in Schleiz: Vorjahresmeister Ketzer/Lehnertz
Foto: Jens Hawrda
Zwölf Teams nahmen die 15 Rennrunden in Angriff, in deren Verlauf Sattler/Trautner (LCR Suzuki) der Konkurrenz keine Chance ließen und mit klarem Vorsprung vor André Kretzer/Jens Lehnertz (LCR Suzuki) sowie Jakob Rutz/Thomas Hofer (LCR Yamaha) gewannen.
 
Ergebnis Schleiz (Top-Five):
 
1. Sattler/Trautner
2. Kretzer/Lehnertz,
3. Rutz/Hofer,
4. Nussbaum/Aebischer,
5. Pichler/Pichler.

Dritte in Schleiz: Rutz/Hofer
Foto: Jens Hawrda
Meisterschaftsstand nach 8 von 10 Rennen (Top-Five):
 
1. Kurt Hock               126 Pkt.
2. Andre Kretzer         105 Pkt.
3. Jacob Rutz            98,5 Pkt.
4. Josef Sattler             98 Pkt.
5. Andreas Nussbaum 70 Pkt.