Dienstag, 8. Juli 2014

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer zum Rennen in Moskau

Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström (35/S), Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)
• War 2013 in Moskau zusammen mit Mike Rockenfeller eine Klasse für sich
• Drehte auf dem Norisring die schnellste Rennrunde

„Das Rennen im vergangenen Jahr war eines der besten meiner DTM-Karriere. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Wochenende. Ich mag die Menschen und die Begeisterung in Russland und werde alles dafür geben, noch einen draufzusetzen. Denn der größte Pokal fehlt in diesem Jahr immer noch in unserer Sammlung.“
Jamie Green
Foto: Audi-Motorsport
Jamie Green (32/GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)
• Eroberte in Nürnberg den ersten 2014er-Podiumsplatz für das Team Rosberg
• Holte auf dem Norisring mit Platz zwei sein bestes Ergebnis für Audi
„Der Ausflug nach Moskau hat mir schon letztes Jahr viel Spaß gemacht – auch wenn die Wege vom Flughafen zum Hotel und zur Rennstrecke vielleicht etwas beschwerlicher sind als an anderen Rennstrecken. Der Kurs hat unserem Auto gut gelegen, das wird bei der längeren Variante nicht anders sein.“
Miguel Molina (25/E), Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline) • Absolvierte am Norisring den schnellsten Boxenstopp aller Audi-Piloten
• Musste das Rennen in Moskau 2013 nach einer Kollision vorzeitig beenden
„Ich kann es kaum abwarten, endlich zum nächsten Rennen zu kommen. Die Läufe vor dem Norisring waren für mich sehr erfolgreich und daran möchte ich jetzt so schnell wie möglich wieder anknüpfen.“
Edoardo Mortara
Foto: Audi-Motorsport
Edoardo Mortara (27/I), Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)
• Kommt als erster Verfolger des Tabellenführers nach Moskau
• Wurde 2013 in Moskau bereits in der ersten Runde umgedreht
„Ich hatte jetzt drei richtig gute Rennen hintereinander und bin auch deshalb optimistisch für Moskau. Auch wenn ich persönlich dort im Vorjahr ein richtig schlechtes Wochenende hatte, haben Mike (Rockenfeller) und Mattias (Ekström) gezeigt, was möglich ist und dass der Kurs unserem Auto liegt.“
Nico Müller (22/CH), Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)
• Hat schon ein Formelrennen auf der langen Streckenvariante absolviert
• Fuhr am Norisring die zweitschnellste Runde aller Audi-Piloten
„Ich habe auf der langen Streckenvariante schon ein Rennen im Formelauto bestritten. Der Kurs ist sehr flüssig und passt gut zu unseren DTM-Autos. Die Zuschauer erwartet ein spannendes Rennen und ich hoffe, dass wieder viele Fans den Weg zum Moscow Raceway finden.“
Mike Rockenfeller (30/D), Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)
• Holte im Vorjahr die Pole-Position und gewann das Rennen
• Wurde einen Tag nach dem Norisring-Rennen zum ersten Mal Vater
„Mit der Pole-Position und dem Sieg hatte ich 2013 ein Traumwochenende in Moskau. Natürlich wünsche ich mir, dass ich dort nach zwei schwierigen Rennen die richtige Antwort geben kann. Mit einem etwas glücklicheren Händchen bei einigen Kleinigkeiten haben wir gute Chancen, wieder vorne dabei zu sein.“
Timo Scheider (35/D), AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)
• Hat auf seinen Helm die Unterschriften aller Mechaniker lackieren lassen
• Setzte sich als Fahrervertreter für die lange Streckenvariante ein
„Das Fahren mit einem DTM-Auto macht auf dem Moscow Raceway extrem viel Freude: Das Grip-Level ist sehr hoch und mit der neuen Streckenvariante haben wir jetzt eine richtig schöne lange Gerade, wo gut überholt werden kann. Klar: Die Anreise ist etwas beschwerlich. Aber wenn man erst einmal da ist, hat man eine Menge Spaß.“
Adrien Tambay (23/F), Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)
• Punktete als einer von zwei Piloten im Feld bei bisher allen Rennen
• Verpasste 2013 einen Podiumsplatz in Moskau nur um 0,8 Sekunden
„Ich habe beste Erinnerungen an die Premiere im Vorjahr, wo ich von Platz 14 auf den vierten Platz nach vorn gekommen und dabei auch die schnellste Rennrunde gefahren bin. Ich habe bis jetzt in allen vier Rennen gepunktet – genau so soll es weitergehen.“

Montag, 7. Juli 2014

Felix da Costa fährt für denn Rennstall Aguri in der Formel-E

Der Portugiese ist in der Saison 2014 gut beschäftigt. Neben seiner Tätigkeit als Werksfahrer für BMW in der DTM ist er auch Testfahrer für Red-Bull-Racing in der Formel 1. Nun hat er auch noch einen Vertrag bei Aguri unterschrieben und wird die im September beginnenede FIA-Formel-E-Meisterschaft bestreiten.

Antonio Felix da Costa ist im Jahr 2014 gut beschäftigt
Foto: BMW-Motorsport
Die Saison in der Formel E geht zwar von September 2014 bis Juni 2015, also zum Teil in der Winterpause der DTM, trotzdem deuten sich Terminüberschneidungen an. Am 13. September 2014 findet der erste Lauf der Formel-E Meisterschaft in China statt, gleichzeitig ist an diesem Wochenende das DTM-Rennen auf dem Lausitzring. Auch am 18. Oktober, dem Termin für das zweite Rennen der Formel-E in Malaysia findet das Saisonfinale derr DTM in Hockenheim statt. Es wird also vermutlich so sein, dass da Costo die ersten beiden Formel-E Rennen nicht bestreiten kann, da er zu diesem Zeitpunkt für BMW im DTM-Cockpit sitzt.

Antonio Felix da Costa sagte: "Ich freue mich, in der Formel E Eröffnungssaison zu konkurrieren, und ich bin stolz darauf, von Amlin Aguri ausgewählt worden zu sein. Ich bin von der Forme-E begeistert und ich denke diese Meisterschaft hat eine große Zukunft. Mit der Formel-E wird Geschichte geschrieben und ich bin stolz ein Teil dieses neuen Projekts zu sein.“
 
 

Sonntag, 6. Juli 2014

Sidecar – Nürburgring

1.Rennen (Sprintrennen)

Ketzer/Lehnertz nutzen ihr Heimrennen zur einen Sieg im Sprintrace. Das Rennen war als Regenrennen deklariert und war durch viele Dreher gekennzeichnet. Nach dem Achtrundenrennen belegten die Vorjahresmeister Kretzer/Lehnertz erstmals in diesem Jahr den ersten Platz.
Kretzer/Lehnertz siegen im Sprintrace am Samstag
Foto: Jens Hawrda
Rennergebnis (Top-Five):

1. Kretzer/Lehnertz

2. Hock/Becker

3. Gürck/Wechselberger

4. Trautner/Sattler

5. Rutz/Hofer

Rutz/Hofer fahren in beiden Rennen am Nürburgring knapp am Podium vorbei
Foto: Jens Hawrda
2. Rennen

Im Rennen am Sonntag welches auch im Regen stattfand hatten Kretzer/Lehnertz anfangs zwar die Führung übernommen, wurden aber relativ schnell von Hock/Becker überholt, die sich in Folge absetzen konnten. Nachdem sich Ketzer/Lehnertz im Rennen mehrmals gedreht hatten war die Aussicht auf einen Sieg im Sonntagsrennen dahin und das Duo Hock/Becker holte einen ungefährdeten Sieg.

Kurt Hock: „Ich habe André Kretzer bei der ersten Gelegenheit ausgebremst und wollte nichts anbrennen lassen. Der Plan ist ziemlich schnell aufgegangen.“

André Kretzer: „Abgesehen von den drei Drehern ist das Rennen noch ganz gut über die Bühne gegangen. In der dritten Runde bin ich Kurt Hock noch einmal näher gekommen, doch durch einen Fehler ist mir wieder ein Dreher passiert. Entschieden ist die Meisterschaft aber noch lange nicht.“

Hock/Becker Sieger im Sonntagsrennen
Foto: Jens Hawrda
Rennergebnis (Top-Five):
1. Hock/Becker
2. Gürck/Wechselberger
3. Kretzer/Lehnertz
4. Rutz/Hofer
5. Trautner/Sattler
 
Meisterschaftsstand nach 7 Rennen (Top-Five):
1. Hock           126 Pkt.
 
2. Kretzer         85 Pkt.
3. Rutz             82,5 Pkt.
4. Sattler          73 Pkt.
5. Nussbaum    57 Pkt.



 

Donnerstag, 3. Juli 2014

Supersport 600: Stamm siegt auch im zweiten Rennen

Das Rennen am Sonntag wurde unter trockenen Bedingungen gestartet. Roman Stamm (Kawasaki) führte von Beginn an vor Bijsterbosch (Yamaha), Lauslehto (Suzuki), Kerschbaumer (Yamaha) und Fritz (Yamaha).

Sieg im zweiten Rennen, ein perfektes Wochenende für Roman Stamm
Foto: Jens Hawrda
Stamm fuhr stark und setze sich systematisch vom Feld ab, dahinter wurde verbissen um Positionen gekämpft. Nach Halbzeit des Rennen führte Stamm vor Kerschbaumer und Fritz, die beide auf den führenden Kawasaki-Piloten aufschließen konnten.
 
In Rund neun übernahm Kerschbaumer die Führung, die ihm Stamm drei Runden vor Schluss wieder abnahm. Es blieb ein Dreikampf bis zu Schluss den Stamm knapp vor Kerschbaumer und Fritz für sich entscheiden konnte.
Ergebnis 2.Rennen (Top-Five):

1. Roman Stamm (CH) Kawasaki,
2. Stefan Kerschbaumer (A) Yamaha,
3. Marvin Fritz (D) Yamaha,
4. Pepijn Bijsterbosch (NL) Yamaha,
5. Konstantin Pisarev (UA) Yamaha.

Meisterschaftstand nach 8 Rennen (Top-Five):

1. Marvin Fritz                 176 Pkt.
2. Roman Stamm            171 Pkt.
3. Stefan Kerschbaumer 119 Pkt.
4. Tatu Lausletho              97 Pkt.
5. Vittorio Iannuzo             71 Pkt.

Supersport 600: Roman Stamm siegt im Regen

Roman Stamm siegt im ersten Lauf am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda
Der erste Lauf am Nürburgring wurde als Regenrennen gestartet. Den besten Start hatte der von der Pole-Position startende Stefan Kerschbaumer, doch bereits nach wenigen hundert Metern wurde er von Roman Stamm verdrängt. Stamm kam mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor Kerschbaumer aus der ersten Runde gefolgt vom bereits deutlich zurück liegenden Marvin Fritz.
 
Nach fünf Runden hatte Fritz auf Kerschbaumer aufgeschlossen und versuchte in erfolglos zu passieren. In der sechsten Runde ging Fritz schließlich an Kerschbaumer vorbei und versuchte ab den bereits 1,2 Sek. enteilten Stamm aufzuschließen. Das gelang im zwar, aber dann forcierte Stamm wieder das Tempo, wobei Fritz nicht folgen konnte.

Nach 16 Rennrunden überquerte Stamm als Sieger die Ziellinie mit sechs Sekunden Vorsprung vor Fritz, Stefan Kerschbaumer wurde Dritter.
 
Ergebnis 1. Rennen (Top-Five):
1. Roman Stamm (CH) Kawasaki,
2. Marvin Fritz (D) Yamaha,
3. Stefan Kerschbaumer (A) Yamaha,
4. Vittorio Iannuzzo (I) Suzuki,
5. Christian Stange (D) Suzuki.