Donnerstag, 18. April 2013

DTM - Jens Marquardt (BMW) über die wichtigsten Änderungen in der Saison 2013

Foto: BMW
München (DE), 18. April 2013. Noch 18 Tage bis zum DTM-Saisonstart in Hockenheim (DE). Wenn die acht BMW Fahrer auf der traditionsreichen Rennstrecke zum ersten Mal in diesem Jahr um Top-Ergebnisse kämpfen, dann ist im Vergleich zur erfolgreichen Vorsaison eine Menge neu. Nicht nur, dass Bruno Spengler (CA) nach dem Titelgewinn 2012 mit der Startnummer 1 auf seinem BMW Bank M3 DTM antreten wird. Innovationen wie die Optionsreifen, das DRS oder das veränderte Format der Rennwochenenden stellt die BMW Teams vor neue Herausforderungen. BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt spricht kurz vor dem Saisonauftakt über die wesentlichen Veränderungen.

Mittwoch, 17. April 2013

DTM - Die wichtigsten Regel-Änderungen für 2013

Foto: Jens Hawrda

DRS:
Das Drag Reduction System (DRS) ist ein System, mit dem die Fahrer im Rennen vom Cockpit aus ihren Heckflügel verstellen und damit ihre Höchstgeschwindigkeit erhöhen können. Kommt ein DTM-Pilot auf der Start-Ziel-Geraden näher als zwei Sekunden an einen vor ihm fahrenden Konkurrenten heran, erhält sein Bolide über das Marshalling-System der Rennleitung ein Signal. Das Steuergerät von DTM-Partner Bosch zeigt dem Fahrer die DRS-Freigabe in einem Display an und schaltet gleichzeitig die Betätigung frei. Innerhalb der nächsten Runde darf das DRS einmal aktiviert werden. Über eine Pneumatik wird der Einheitsheckflügel um 15 Grad flacher gestellt; das Auto wird auf der Geraden rund fünf bis sieben km/h schneller. Innerhalb der ersten drei und der letzten drei Runden sowie in den ersten drei Runden nach einer Safety-Car-Phase darf das System nicht genutzt werden. Der Fan kann eindeutig erkennen, bei welchem Fahrer das DRS aktiv ist: die seitlichen Endplatten bewegen sich deutlich sichtbar mit dem Heckflügel.

Options-Reifen:
Der so genannte Option Tire ist ein Reifen von DTM-Reifenpartner Hankook, der sich durch eine weichere Gummimischung vom gewohnten DTM-Pneu unterscheidet und für einen gewissen Zeitraum um rund 1 bis 1,5 Sekunden schnellere Rundenzeiten ermöglicht. Nach diesem Zeitraum werden die Rundenzeiten aber deutlich schlechter. Jeder Fahrer erhält nur für das Rennen einen Satz dieser Reifen, den er einmal einsetzen muss. Innerhalb der ersten drei und der letzten drei Runden ist kein Pflicht-Reifenwechsel erlaubt. Der Option Tire ist für die Zuschauer an einer gelben Markierung an der Reifenflanke zu erkennen.

Boxenstopp-Fenster:
Wie im vorigen Jahr sind während des Rennens zwei Boxenstopps vorgeschrieben. Außer der Einschränkung, in den ersten und letzten drei Runden keinen Reifenwechsel zu absolvieren, gibt es aber kein vorgegebenes Boxenstopp-Fenster mehr.

Qualifying:
Das Qualifying besteht wie gewohnt aus vier Abschnitten, eine Änderung gibt es lediglich im Q4 der vier schnellsten Fahrer. Sie dürfen für das Einzelzeitfahren um die Pole-Position jetzt einen frischen Reifensatz verwenden.

Reifenwahl:
Die Fahrer haben für das Rennen die freie Wahl, auf welchen Reifen sie starten wollen – dem Option Tire oder dem Standardreifen. Allerdings muss diese Entscheidung bereits am Samstag nach dem Qualifying verbindlich getroffen werden.


Parc fermé:
In der Saison 2013 dürfen die Teams zwischen Qualifying und Rennen nur noch streng reglementiert an den Boliden arbeiten, das Warm-up am Sonntagmorgen entfällt. Nach dem Qualifying unterliegen die Fahrzeuge einer Parc-fermé-Regelung. Unter Aufsicht des DMSB dürfen nur noch wenige, vorher festgelegte Wartungsarbeiten ausgeführt werden. Sollten darüber hinaus weitere Arbeiten nötig werden, müssen diese vorher angemeldet werden, ziehen aber Strafen nach sich, z.B. Start aus der Boxengasse.

Dienstag, 16. April 2013

Ducati-Team von Giuseppetti muss Pause einlegen


Dario Giuseppetti
Foto: Jens Hawrda
Über die schwere Verletzung von Dario Giuseppetti bei einem unverschuldeten Trainingssturz in Spanien hatten wir an dieser Stelle vor einigen Wochen bereits informiert. An Fahren ist nach Auskunft von Guiseppetti derzeit nicht zu denken, er hofft eventuell in drei Wochen mit der Reha beginnen zu können. Die Situation gegenwärtig ist nach wie vor durch starke Schmerzen und Bewegungseinschränkung gekennzeichnet.
Das Team Hertrampf Racing für das Giuseppetti die Saison bestreiten sollte hat sich nicht um einen Ersatzmann bemüht, da das gesamt Projekt IDM auf Giuseppetti ausgerichtet war und damit passender Ersatz gar nicht verfügbar ist. Man hat jetzt beschlossen das Team bis zur vollständigen Genesung von Dario Giuseppetti ruhen zu lassen. Einen genauen Termin zur Rückkehr gibt es nicht. Wir wünschen an dieser Stelle nochmals gute und schnelle Genesung.

DTM setzt ab 2013 das Marshalling System ein


Foto: Jens Hawrda
Nachdem das System erfolgreichen Tests unterzogen wurde, wird ab der Saison 2013 ein sogenanntes Marshalling System in der DTM zum Einsatz kommen. Das System unterstützt die Rennleitung indem es jederzeit anzeif wo genau sich welches Fahrzeug auf der Rennstrecke befindet. Das System bestückt jedes Rennfahrzeug mit einem Steuerungsgerät, Sendeantenne, GPS-Antenne sowie Sensoren die die Raddrehzahlen ermitteln.
Die Position des Fahrzeugs auf der Strecke kann damit auf den Meter genau bestimmt und an die Rennleitung übermittelt werden. Das Marshalling-System komuniziert aber auch mit dem Fahrer und übermittelt diesem zum Bespiel wann das DRS (Drag Reduction System) freigegenen wurde, auch werden Flaggensignale an den Fahrer gesendet.

Sonntag, 14. April 2013

Farfus Tagesbester am letzten DTM-Testtag in Hockenheim

Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Augusto Farfus (BMW) fährt am letzten Testtag der DTM Tests auf dem Hockenheimring die Tagesbestzeit und nicht nur das, seine Zeit markierte den Bestwert aller vier Hockenheimtesttage.

Hinter dem Tagesschnellsten kam der amtierende DTM-Champion Bruno Spengler (BMW) auf die zweitschnellste Zeit. Dritter wurde der ehemalige Formel 1-Pilot Timo Glock, der offenbar immer besser zurrecht kommt.

Mit diesem Ergebnis unterstreicht der Hersteller BMW immer deutlicher das mit ihm auch im Jahr 2013 zu rechnen ist wenn es um die Titelvergabe geht.

Die Konkurrenten Audi und Mercedes gerieten am letzten Testtag ein wenig ins Hintertreffen. Bester Mercedes Mann war Christian Vietoris auf Platz vier, bester Audi-Pilot war Mike Rockenfeller auf Platz sechs.



Die Testzeiten vom Freitag:

01. Augusto Farfus (BMW) - 1:32.976 Minuten
02. Bruno Spengler (BMW) - 1:33.189
03. Timo Glock (BMW) - 1:33.320
04. Christian Vietoris (Mercedes) - 1:33.453
05. Pascal Wehrlein (Mercedes) - 1:33.582
06. Mike Rockenfeller (Audi) - 1:33.630
07. Andy Priaulx (BMW) - 1:33.715
08. Robert Wickens (Mercedes) - 1:33.844
09. Filipe Albuquerque (Audi) - 1:33.897
10. Mattias Ekström (Audi) - 1:34.370
11. Timo Scheider (Audi) - 1:34.922