Montag, 12. Januar 2015

Heißer Start in die Rennsaison

Die Berliner Stefan Mücke und Roland Rehfeld fahren beim 10. Hankook 24-Stunden-Rennen in Dubai vom 9.-10. Januar. Gleich zu Jahresbeginn – mitten im Winter – laufen die Reifen heiß beim 10. Hankook 24-Stunden-Rennen in Dubai. Unter den 95 Teams in sieben Klassen sind zwei Berliner Lokalmatadore, die im Wüstenstaat ihren ersten Renneinsatz in diesem Jahr bestreiten.
Stefan Mücke startet in Dubai
Foto: Alexander Trienitz 
Der erfahrene Sportwagen-Pilot Stefan Mücke fährt im Aston Martin Vantage GT3 für das englische Team KPM Racing 1. Im Wechsel mit seinen britischen Teamkollegen Paul White und Jonathan Adam muss er die Strecke von 5,399 Kilometer 24 Stunden lang hinterm Steuer bewältigen. Der 33-jährige Berliner geht 2015 bereits zum achten Mal in Folge als Aston-Martin-Werksfahrer in die Saison. „Wir hoffen auf ein problemloses Rennen und wollen am Ende einen Podestplatz in der GT3 einfahren“, zeigt sich Mücke optimistisch, „allerdings wird es kein einfaches Rennen, denn es sind 95 Autos am Start, unter denen ein großer Geschwindigkeitsunterschied herrscht.“
 
Roland Rehfeld startet für das Schweitzer Team Hofor-Racing in Dubai
Foto: Rehfeld
Der zweite Pilot aus Berlin ist Rennfahrer Roland Rehfeld. Der 37-Jährige ist seit Jahren auf den Langstreckenrennen zu Hause. Nach 2010 geht er nun zum zweiten Mal in Dubai an den Start – diesmal für das erfolgreiche, international besetzte Schweizer Team Hofor-Racing. Das Steuer des Mercedes SLS AMG GT3 teilt er sich mit seinem Landsmann Kenneth Heyer, den Schweizern Michael Kroll und Roland Eggimann sowie Christiaan Frankenhout aus den Niederlanden. Auch Rehfeld will mit seinem Team ganz vorn mitmischen: „Unser realistisches Ziel ist eine Platzierung unter den Top 5.“ Die besondere Herausforderung bei diesem Rennen in Dubai besteht für Rehfeld in der extremen Verkehrsdichte auf der Strecke, die an die 400 Rennwagen auf der Nordschleife des Nürburgringes entspräche. Wer sich mit Übersicht, Konstanz und funktionierender Technik durchkämpft sowie bei den Stopps schadlos hält, hat gute Siegchancen.
 
In Dubai treffen internationale Profifahrer-Teams auf leidenschaftliche Amateure und Gentleman-Fahrer. Diese Konstellation macht das 24-Stunden-Rennen so populär und spannend.
 
Wer von Deutschland aus das Rennen live verfolgen möchte, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen und einfach ins Internet unter www.24Hseries.com/live/onboard-9 gehen: Die Onboardkamera überträgt das Rennen live aus dem Cockpit des Schweizer Teams Hofor-Racing mit Roland Rehfeld.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen