Dienstag, 24. Juni 2014

Supersport 600: Marvin Fritz holt weitere Siege

Roman Stamm (Kawasaki) hatte als Trainingsschnellster die besten Karten, das erste Supersport-Rennen des Wochenendes am Sonnabend in Oschersleben zu gewinnen.

das war der Kampf des Wochenendes in der Supersport 600
Roman Stamm (Nr.14) und Marvin Fritz (Nr.7)
Foto: Jens Hawrda
Nach dem Training war schnell klar das Stamm, Fritz und Kerschbaumer den Sieg unter sich ausmachen werden. Aus der ersten Rennrunde tauchte tatsächlich Kerschbaumer in Führung liegend zurück. Hinter ihn hatte sich nun allerdings sein Teamkollege Pepijn Bijsterbosch geheftet. Fritz tauchte als Dritter vor Stamm, dem folgenden Suzuki-Nachwuchsfahrer Christian Stange und dem Italiener Vittorio Iannuzzo (HPC-Power Suzuki Racing Team) auf.

Aber schon in der zweiten Runde war Fritz an der Spitze und blieb es auch bis fast zum Schluss. Roman Stamm musste sich trotz kurzzeitiger Führung kurz vor Schluss mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Auf den dritten Platz kam ganz überraschend TatuLausletho (Suzuki Stoneline Mayer). Vierter wurde Iannuzzo, der damit seine Trainingsplatzierung bestätigte.

Kerschbaumer war im Laufe des Rennens gestürzt und Bijsterbosch auf dem dritten Rang liegend mit technischem Defekt in die Box gefahren.

 
Marvin Fritz:
„Nach meinem Trainingssturz war das ein super Ergebnis. Ich habe gemerkt, dass Roman Stamm immer knapp hinter mir war. Als er vorbeikam, musste ich kontern, denn vor ihm in die letzten Kurven zu gehen, erschien mir einfacher.“
zwei weitere Siege für Marvin Fritz und Ausbau der Meisterschaftsführung
Foto: Jens Hawrda
 
Roman Stamm:

„Ich hatte zwar kleine Reserven beim Fahren, aber Marvin den besseren Grip. Als ich in Führung ging, tauchten überrundete Fahrer auf, zudem hatte ich einen Rutscher am Hinterrad, bei dem ich einige Meter verlor. Damit war Marvin wieder vorn.

Tatu Lausletho:
„Mit diesem Ergebnis habe ich echt nicht gerechnet. Das Fahrwerk an der Suzuki ist noch nicht optimal eingestellt und das Vorderrad hat wild geruckelt.“
 
Ergebnis 1. Rennen (Top-Five):
1. Fritz, Yamaha,
2. Stamm, Kawasaki,
3. Lausletho, Suzuki,
4. Iannuzzo, Suzuki,
5. v. Gunten, Kawasaki.
Auch den zweiten Lauf in Oschersleben konnte Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox Racing) gewinnen, wobei hier auch etwas Glück dabei war. Aus der ersten Rennrunde kamen Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance), Marvin Fritz, TatuLausletho (Suzuki Stoneline-Mayer) als erste über Start-und Ziel. Dahinter folgten Vittorio Iannuzzo (HPC-Power Suzuki Racing Team), Gareth Jones (SMT), PepijnBijsterbosch(Langenscheidt Racing by Fast Bike Service),Christian von Gunten (Kawasaki Schnock Team Shell Advance) und Stefan Kerschbaumer(Langenscheidt Racing by Fast Bike Service). 

Im Rennverlauf wechselten die Postionen auf den vordern Plätzen ständig. Marvin Fritz konnte auch kurz führen, jedoch lies dies Roman Stamm diesmal nicht lange zu und übernahm wieder die Führung.

Drei Runden vor dem Ende wurde das Rennen wegen einsetzendem Regens vorzeitig abgebrochen. Stamm führte zu diesem Zeitpunkt vor Fritz und Bijsterbosch, Kerschbaumer und Lausletho.
Es nutze dem mit Siegambitionen gestarteten Schweizer aber nicht viel, denn die vorherige komplett absolvierte Runde wurde für die Meisterschaft  gewertet und in dieser Runde hatte Fritz noch vor Stamm und Kerschbaumer gelegen.
Roman Stamm war vom Rennausgang sichtlich enttäuscht
Foto: Jens Hawrda
Roman Stamm war im Ziel sichtlich enttäuscht und konnte lange nicht fassen das er nur zweiter geworden sein soll.

Marvin Fritz:

„Ich habe damit gerechnet, dass das Rennen irgendwann abgebrochen wird, denn die Wolken sind immer dunkler geworden und es war nur eine Frage von wenigen Minuten, wann der Regen losgeht. Ich habe mich deshalb rechtzeitig an die Spitze gesetzt und in der 12. und 13. Runde auf der Start- und Ziellinie geführt. Als Roman in der 14. Runde wieder vorne war, wurde die rote Flagge geschwenkt. Wäre das eine halbe Runde später passiert und wir schon wieder eine Runde weiter, hätte Roman gewonnen. Aber so ist das nun einmal. Ich jedenfalls hatte ein super Wochenende: volle Punktzahl geholt und die Führung in der Gesamtwertung ausgebaut.“

Siegerpodest 2.Lauf
Foto: Jens Hawrda
Ergebnis 2.Rennen (Top-Five):
1. Fritz, Yamaha,
2. Stamm, Kawasaki,
3. Kerschbaumer, Yamaha,
4. Lausletho. Suzuki,
5. Bijsterbosch, Yamaha.
 
Stand Meisterschaft (Top-Five):
1. Fritz                140 Pkt.
2. Stamm            121 Pkt.
3. Lausletho         87 Pkt.
4. Kerschbaumer 83 Pkt.
5. Iannuzzo          59 Pkt.

DTM: Audi will auf dem Norisring siegen

Mit sechs Titeln im vergangenen Jahrzehnt ist Audi die erfolgreichste Marke der jüngeren DTM-Geschichte. Doch in der Erfolgsbilanz fehlt seit 2002 ein Sieg beim Heimspiel am Norisring. Entsprechend motiviert sind Audi Sport, Fahrer und Teams vor dem Saisonhöhepunkt und einzigen Stadtrennen im Kalender der DTM am Wochenende 27. bis 29. Juni.

für Audi ist das Rennen am Norisring wie ein Heimrennen
Foto: Jens Hawrda
Vom zweitlängsten zum kürzesten Kurs im Kalender: Nach dem Gastspiel in Ungarn kehrt die DTM mit dem Rennen im Herzen Nürnbergs nach Deutschland zurück. Die Audi-Standorte Ingolstadt und Neckarsulm liegen nur 80 bzw. 140 Kilometer vom Rundkurs entfernt, was das einzige Stadtrennen der Serie zum doppelten Heimspiel für die Audi-Mannschaft macht. Wie in den Vorjahren werden weit mehr als 100.000 Zuschauer am Wochenende erwartet.

Die Charakteristik des Norisrings ist in der Welt der Rennstrecken einmalig. Zwei lange Geraden, zwei Spitzkehren, eine Schikane – das alles komprimiert auf 2.300 Metern und eingerahmt von Betonwänden und hohen Steintribünen. Der Kurs führt über sonst öffentliche Straßen mit wechselndem Belag aus Asphalt und Beton. Zeitabstände von wenigen Tausendstelsekunden im Qualifying sind ebenso typisch für den Norisring wie zahlreiche Überholmanöver. Das „Drag Reduction System“ (DRS), mit dem der Heckflügel per Knopfdruck am Lenkrad flach gestellt wird, unterstützt die Piloten vor der Grundig-Kehre am Ende der Start-Ziel-Gerade oder beim Anbremsen der Dutzendteich-Kehre.

Der letzte Audi-Sieg in Nürnberg liegt zwölf Jahre zurück: 2002 gewann Laurent Aiello in einem privat eingesetzten Abt-Audi TT-R das Rennen nach einem packenden Duell mit Bernd Schneider. Seit dem vergangenen Jahr hat Audi mit Jamie Green den „König des Norisrings“ in seinen Reihen, der das Rennen vor seinem Wechsel zu Audi viermal für sich entschied.

2013 schien die Durststrecke für Audi bereits beendet, als Mattias Ekström nach 83 Runden unter dem Jubel der Audi-Fans als Erster die Ziellinie überquerte. Die Regelhüter unterstellten dem Schweden nach dem Rennen jedoch einen Verstoß gegen die Parc-Fermé-Regeln und nahmen ihn infolgedessen aus der Wertung. Obwohl er seinen Sieg sportlich fair errungen hatte, blieb dem zweimaligen Champion der Pokal verwehrt und das Rennen ohne Sieger. Ein Unikum in der bisherigen Geschichte der DTM.

Montag, 23. Juni 2014

Forès mit one-man-show

Xavi Forés (3C-Racing Team) ist dieses Jahr in der Superbike scheinbar das Maß derr Dinge. In Oschersleben beeindruckte er in Führung liegend mit immer neuen Rundenreckorden.

Xavi Forès war in Oschersleben nicht zu bremsen
Foto: Jens Hawrda
In beiden Rennen setze sich Forès sofort an die Spitze des Feldes und hatte jeweils bereits nach einer Runde eine Sekunde Vorsprung auf die Konkurenz. Damit gab sich der Spanier aber nicht zufrieden, sondern  verbesserte in Führung liegend seinen eigenen Rundenreckord zweimal.

Neukirchner vor Reiterberger
Foto: Jens Hawrda
Im ersten Rennen folgten mit Abstand Markus Reiterberger (VanZon-Remaha-BMW) und Forés Teamkollege Max Neukirchner auf der Ducati Panigale. Max Neukirchner fand lange keinen Weg vorbei an Reiterberger, erst in der elften Runde gelang im das entscheidende Manöver und er setzte sich vor Reiterberger. In der dreizehnten Runde musste das Rennen nach einem heftigen Highsider von Arie Voss abgebrochen werden. Damit wurde Xavi Forès nach zwölf Runden als Sieger gewertet, Neukirchner wurde Zweiter vor Reiterberger.

nach dem Sturz von Arie Vos (Kawasaki) wird der erste Lauf in der elften Runde abgebrochen
Foto: Jens Hawrda
Der Zweite Lauf war die Wiederholung des ersten Laufes, nur das diesmal die Reihenfolge auf den Plätzen zwei und drei eine andere war. Forès setzte sich an der Spitze sofort ab und diesmal steckte Reiterberger hinter Neukirchner fest. In der sechsehnten Runde konnte er jedoch überholen und gab den zweiten Platz bis ins Ziel auch nicht mehr ab. Max Neukirchner wäre in der letzten Runde fast noch gestürzt, konnte sich aber mit dem Ellenbogen gerade noch abfangen.
im  zweiten Rennen konnte Reiterberger Neukirchner schlagen
Foto: Jens Hawrda
Matej Smrz (Yamaha) wurde in beiden Läufen jeweils Vierter. Michael Ranseder (Honda) wurde jeweils Fünfter bzw. Sechster und war damit nach der Nullrunde von Zolder auch relativ zufrieden.

Xavi Forés:
„Das war ein perfektes Wochenende für mich und ich musste hart arbeiten, ehe ich das richtige Setup gefunden hatte. Ich bin richtig glücklich und auch dankbar für die Elektronik, die uns zur Verfügung steht, die Reifen, über das Team.

Max Neukirchner
Foto: Jens Hawrda
Max Neukirchner:
„Ich konnte im zweiten Lauf die Linie nicht so halten wie ich wollte. Das Vorderrad war sehr unruhig und als einen Rutscher hatte, flog Reiterberger vorbei.“

Markus Reiterberger:
„Als ich im zweiten Lauf hinter Max fuhr, dachte ich irgendwann, dass ich nicht mehr an ihm vorbeikomme, denn immer mehr überrundete Fahrer kamen ins Spiel. Es war schon heftig, aber letztlich hat es ja doch noch geklappt. Nun freue ich mich schon auf die Rennen am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring. Das ist MEIN Kurs – und eine BMW-Rennstrecke…“


Siegerpodest 2. Lauf: Forès siegt vor Reiterberger und Neukirchner
Foto: Jens Hawrda

 
Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):
 
1. Forès, Ducati,
2. Neukirchner , Ducati,
3. Reiterberger, BMW,
4. Smrz, Yamaha,
5. Ranseder, Honda.
 
 
Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):
 
1. Forès, Ducati,
2. Reiterberger, BMW,
3. Neukirchner, Ducati,
4. Smrz, Yamaha,
5. Mackels, BMW.
 
 
Meisterschaftsstand (Top-Five):
 
1. Forès             141 Pkt.
2. Neukirchner  121 Pkt.
3. Reiterberger 104 Pkt.
4. Smrz               58 Pkt.
5. Nebel              54 Pkt.     

Donnerstag, 19. Juni 2014

Vorschau Superbike*IDM Oschersleben

Am kommenden Wochenende steht für die deutsche Motorradelite die dritte Veranstaltung der SUPERBIKE*IDM in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben auf dem Plan. Das umfangreiche Programm bietet Rennen der Klassen Superbike/Superstock 1000, Supersport und Sidecar sowie der Cup-Klassen YAMAHA R6-Dunlop-Cup und ADAC Junior Cup powered by KTM. Das bedeutet insgesamt 8 spannende Rennen und zahlreiche Trainings, Qualifiying sowie die Superpole-Session der Klasse Superbike am Samstag.

auch in Oschersleben wird Markus Reiterberger versuchen die Ducatis zu schlagen
Foto: Jens Hawrda
Bei den  Superbikes geht Markus Reiterberger, der amtierende Meister, auf die Jagd nach den beiden Gesamtführenden Ducati-Piloten Forés und Neukirchner welche bereits am vergangenen Wochenend erfolgreiche Testfahrten auf dem Kurs in Oschersleben absolvieren konnten.Dabei zeigte sich wieder welche Klasse die Ducati-Mannschaft an den Start bringt. Die beiden Ducati-Piloten haben den letztjährigen inoffiziellen Rundenrecord aus dem Training pulverisiert. Es wird also auch in Oschersleben für die Konkurrenz nicht leicht werden die beiden Ducatis zu schlagen.

Die Piloten der hart umkämpften Supersport-Klasse sind hochmotiviert und werden wie gewohnt um jeden Punkt für die Gesamtwertung fighten. 

 
Im Feld der Sidecar-Teams müssen wir leider auf die Gesamtführenden Steinhausen/Kölsch verzichten. Die beiden mussten bei einem WM-Lauf in der Vorwoche einen folgenreichen Unfall verkraften bei dem Beifahrer Kölsch mehrere Brüche im Fuß erlitt und das Gespann selbst komplett zerstört wurde. Ob wir diese Jahr noch eine Rückkehr der Beiden erleben dürfen ist noch ungewiss.

Prall gefüllte Starterfelder und spannende Positionskämpfe versprechen wie immer die Cup-Klassen um den YAMAHA R6-Dunlop-Cup und die Rookies aus dem ADAC Junior Cup powered by KTM.


Rund um die Action auf der Rennstrecke ist natürlich auch Abseits der Piste einiges geboten. Race-Taxi Fahrten auf verschiedenen Zweisitzer-Race-Bikes oder einem Seitenwagen-Gespann, Autogrammstunde beim Pitwalk am Sonntag Mittag, Kinderparcours für die kleinen Fans und die Händlermeile im offenen Fahrerlager. Ausserdem findet am Samstag Abend ab 22.00 Uhr noch das Arena Music Camp auf dem Zeltplatz statt, präsentiert von 98.0 RTL.
 
Die SUPERBIKE*IDM-Ticketpreise liegen bei 15,- € für ein Tagesticket (22,- € Wochenend-Ticket), Kinder bis 10 Jahre erhlaten kostenfreien Eintritt, bis 16 Jahren gibt es satte 50% Rabatt.
 
Also das Kommen lohnt sich, hier wird klasse Motorsport geboten, wir sehen uns in Oschersleben.

Montag, 16. Juni 2014

Michael Schumacher aus Koma aufgewacht

KeepFightingMichael
Foto: Jens Hawrda
Auf diese Nachricht hat nicht nur die Motorsportwelt gewartet, wie die Managerin von Michael Schumacher mitteilte ist der siebenmalige Formel-1-Weltmeister nicht mehr im Koma und hat die Klinik in Grenoble bereits verlassen. Er befindet sich jetzt in einer langen Rehabilitationsphase, wie sein Management betont.
 
Die "Bild" berichtet, das Schumacher auf Stimmen und seine Umgebung reagiert und mit der Umgebung kommunizieren kann.
 
Viele Rennfahrerkollegen aus der Formel-1, der DTM und anderer Rennserien haben sie zwischenzeitlich erleichtert gezeigt und wünschen über soziale Netzwerke weiter alles Gute und eine schnelle Genesung.
 
Auch von dieser Stelle weiter viel Kraft für die kommenden Aufgaben und "Keep Fighting Michael"